Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie tut

Teil 3 der Predigtreihe „Der Heilige Geist und Gaben des Geistes“ von Ende September bis Ende November 2007


Posted in Bayless Conley, Heiliger Geist and tagged , , , , with 1 comment.

Comments

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist – Teil 3 14.10.2007
    Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie tut.

    Wenn wir nicht wissen, wofür wir beten sollen, hilft uns der Heilige Geist. Im Griechischen ist „helfen“ ein zusammengesetztes Wort: Zusammenhalten gegen. Er hilft. Er steht mit uns gegen unsere Schwachheiten ein, gegen unsere Unfähigkeit, Ergebnisse zu erzielen und Er betet Gottes Willen.

    Ich habe dieses Beispiel schon mal gebraucht: Ich kann dieses Klavier nicht allein bewegen. Aber wissen Sie was? Wenn sich einige Männer mit mir gemeinsam gegen das Gewicht des Klaviers stemmen, können wir es bewegen. Und wenn Sie Hindernisse haben, die zu groß sind, für die Sie keine Antworten und keine Weisheit haben, dann kann der Heilige Geist, der Gottes Willen kennt, mit Ihnen gegen das Problem angehen, wenn Sie beten.

    Heute führt Bayless in Antworten mit Bayless Conley eine zeitlose Botschaft über den Heiligen Geist weiter. Diese beliebte Lehrreihe wird Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie der Heilige Geist Ihnen im täglichen Leben helfen kann. Wir haben ein besonderes Angebot dieser beliebten Lehrreihe. Es ist etwas, was Sie sicher nicht versäumen wollen. Hier ist Bayless mit seiner Lehrreihe „Vier Dinge, die wir von Ihm erwarten können.“

    In den nächsten Minuten werde ich über vier Dinge sprechen, die wir vom Heiligen Geist in unserem Leben erwarten können. Sie können erwarten, dass Er diese vier Dinge tut, weil es Gottes Wille ist, dass Er sie in Ihnen und durch Sie tut. Ich glaube, diese Botschaft kann wortwörtlich Ihr Leben verändern. Wenn also noch jemand im Haus ist, schnappen Sie die Person und setzen Sie sich mit ihr vor den Fernseher und nehmen Sie sich eine Bibel, wenn Sie eine haben.

    Wir werden einige Wochen für diese Lehrserie brauchen. Heute rede ich zu Ihnen über vier Dinge, die wir vom Heiligen Geist erwarten können. Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie in uns und durch uns tut.

    Erstens, wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Schauen Sie mit mir in Lukas, Kapitel 4, ab Vers 16, wo die Rede von Jesus ist:

    Lukas 4:16
    „Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.“

    Jesu Gewohnheit war also in die Kirche zu gehen. Wer hält das für eine gute Gewohnheit? Ich halte es für eine gute Gewohnheit, die gemeinsame Versammlung nicht zu versäumen. Seine Gewohnheit war, in die Synagoge zu gehen. Lukas 4:17

    Lukas 4:17-19
    „Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht, und als er das Buch aufgeschlagen hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen, er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene frei zu machen und auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.“

    Jesus nahm die Rolle Jesajas und fand die Stelle, wo über ihn geschrieben war. Wissen Sie was?

    Wenn Sie die Bibel studieren, müssen Sie eine Stelle finden, wo über Sie geschrieben ist. Finden Sie die Dinge, die Ihnen in Christus gehören und die Dinge, die Christus für Sie getan hat, wo Sie Ihren Namen einsetzen, weil es für Sie gilt. Hier sagte Er: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat zu predigen.“ Er inspiriert mein Reden. Das Evangelium predigen bedeutet gute Nachricht zu verkünden.

    Einige haben menschliche Redegabe mit der Salbung beim Predigen verwechselt. Andere halten die Fähigkeit des Predigers, die Menge zu bewegen, für die Salbung des Heiligen Geistes. Aber ich sage Ihnen: Das ist nicht dasselbe. Ein altes Sprichwort sagt: „Wie kann man die Salbung beschreiben?

    Woran erkennt man die Salbung?“ „Nun, ich kann Ihnen nicht sagen, was sie ist, aber ich kann Ihnen sagen, was sie nicht ist.“ Wenn man feurig predigt und schreit und ein Spektakel macht und sich den Schweiß abwischt, bedeutet das nicht, dass man gesalbt ist. Aber oftmals bringen Leute die Salbung damit in Verbindung.

    Gott benutzt Worte, ein Herz zu treffen und es ist, als ob Gott zu mir spricht. Ich habe es oft erlebt, dass ich ganz persönlich angesprochen wurde. Ich hatte wichtige Fragen und sagte: „Gott, was soll ich tun? In welche Richtung soll ich gehen?“ Ich saß in einer Versammlung, hörte die Predigt und bang! Da ist meine Antwort! Erstaunlich, wie Gott das tut. Aber, Freund, das ist das Werk des Heiligen Geistes. Er macht den Unterschied.

    Ich erlebte das, als der kleine Junge mir im Park von Christus erzählte. Es veränderte mich. Ich hörte zum ersten Mal das Evangelium. Ich erinnere mich, wie ich dachte: „Ich habe nie jemand so reden hören.“ Ich war erstaunt über dieses Kind. Ein, zwei Monate später besuchte ich jemand mit Freunden im Krankenhaus und der kleine 12-jährige Junge war da, der mir von Christus erzählt hatte. Ich war im Zimmer mit den anderen und wir unterhielten uns mit dem Kranken am Bett, und als ich mich umdrehte, war der Junge weg. Und so lief ich im Krankenhaus umher und suchte ihn. Ich weiß nicht, wo er hinging. Ich komme in einen Gang und da sitzt ein Mann auf der Bank in seiner Krankenhauskleidung. Sein Rücken ist frei und da sitzt dieser erwachsene Mann und schluchzt. Ich dachte: „Der Mann hat sicher schlechte Nachrichten vom Arzt erhalten.“ Denn er weinte und weinte.

    Ich setze mich neben ihn und frage: „Sind Sie OK?“ Er sagt: „Wer war dieses Kind?“ Und er weint und weint. Er sagt: „Er kam in mein Zimmer und teilte mir Bibelstellen mit und ich habe so was nie zuvor gehört.“ Und der Mann weinte. Er war im Krankenhaus, hatte Krämpfe gehabt und fürchtete sich, als ein 12-jähriger Junge in sein Zimmer kam und aus seiner Bibel über den leidenden Messias aus Jesaja 53 sprach. Und es traf den Mann ins Herz. Er weinte noch 15 Minuten danach. Ich verließ ihn und er weinte immer noch. Die Salbung des Heiligen Geistes.

    Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 4. Wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Apostelgeschichte 4:8 ist eine wunderbare Schriftstelle.

    Apostelgeschichte 4:8-12
    „Da sprach Petrus, erfüllt mit dem Heiligen Geist zu ihnen: Oberste und Älteste des Volkes! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt wurde, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

    Petrus, das ist recht mutiges Predigen! „Jesus Christus, den ihr gekreuzigt habt, den weckte Gott von den Toten auf.“ Und er zitiert Bibelstellen. Diese kleine Minipredigt ist so genau und kraftvoll. Und achten Sie auf ihre Reaktion in Apostelgeschichte 4:13

    Apostelgeschichte 4:13
    „Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute sind, verwunderten sie sich und erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren.“

    Hier redet dieser ungebildete Fischer mit solcher Kühnheit und Autorität, dass sie erstaunt waren.

    Zweitens: Wir können dem Heiligen Geist vertrauen, den Dienst zu leiten. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 13. Leitung des Dienstes.

    Apostelgeschichte 13:1-4
    „Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, aufgezogen war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geist, gingen hinab nach Seleuzia, und von dort segelten sie nach Zypern.“

    Und so fuhren sie auf ihre erste Missionsreise. Wir wissen nicht genau, wie der Heilige Geist sagte: „Sondert Barnabas und Saulus aus.“ Es waren Propheten dort. Vielleicht sprach Er durch ein prophetisches Wort. Vielleicht sprach Er zu ihren Herzen. Aber sie wussten, dass der Heilige Geist kommunizierte. Der Geist sagte: „Sondert mir Barnabas und Saulus aus. Tut es jetzt.“ Sie waren bereits ein Jahr in der Gemeinde von Antiochia und lehrten die Jünger. Der Heilige Geist sagt: „Jetzt ist die Zeit, sie auszusondern.“ Und sie zogen los. Obwohl Menschen ihnen die Hände auflegten und sie aussandten, wurden sie in Wirklichkeit vom Heiligen Geist ausgesandt. Sie können jemandem den ganzen Tag die Hände auflegen, aber wenn Gott nicht Seine Hand auf die Person legt, ist es nichts wert. Es besteht ein Unterschied zwischen menschlich geführtem und vom Heiligen Geist geführtem Dienst.

    Als ich in Oregon lebte, war ich nach meiner Errettung in einer kleinen Gemeinde und Gott zeigte mir übernatürlich, dass ich nach Hause zurückgehen soll. Es ist eine interessante Geschichte. Ich hatte meine Familie vier Jahre nicht gesehen. Die meiste Zeit wussten sie nicht, ob ich lebte oder tot war und ich wusste nicht, ob ich wegen meines früheren Lebensstils zu Hause willkommen war. Ich ging zu einem christlichen Geschäftsleute Treffen. Und beim Abendessen kam eine kleine Frau namens Eva Phelps zu mir. Eva war 65 Jahre alt und war mit ihrem Mann Fred dort. Ich kriegte in seiner Nähe immer eine Gänsehaut. Fred war zweimal von den Toten auferweckt worden. Allein das Wissen machte mich nervös in seiner Nähe. Ich ging zu ihnen und grüßte sie und Eva ergriff meine Hände und plötzlich fiel Gottes Gegenwart aus dem Himmel auf mich. Ich erkannte sofort die Gegenwart des Heiligen Geistes auf mir. Ich fing an wie Espenlaub zu zittern. Sie sagte: „Bayless, du musst nach Hause zurück. Dinge stimmen nicht zwischen dir und deiner Familie und der Heilige Geist sagt, du musst nach Hause.“ Sie wusste nichts über die Situation mit meiner Familie, dass ich vier Jahre nicht zu Hause war, sie wusste nichts von den Problemen, die mein Drogenleben und der Alkohol verursacht hatten, von all den Verletzungen, die ich anderen zufügte. Sie wusste nichts davon. Aber ich wusste, dass Gott sprach.

    Es stellte sich heraus, dass inzwischen meine Mutter gerettet geworden war. Sie ist in einem Treffen in Anaheim und ein Bibellehrer lehrte gerade. Soweit ich es zurück verfolgen konnte, war es derselbe Abend, als ich bei dem Geschäftsleute Treffen in Oregon war. Und der Prediger stoppt seine Predigt und sagt: „Es ist eine Mutter hier. Sie haben ihren Sohn vier Jahre nicht gesehen. Er war in Drogen und Hexerei verstrickt, und anderes mehr…“ und er nannte einige der Dinge. Er sagte: „Aber wissen Sie was? Er ist gerettet und Gott sendet ihn nach Hause. Im Geist ist es bereits geschehen.“ Meine Mutter stößt die Frau neben ihr an und sagt: „Das ist mein Sohn! Es ist mein Sohn!“ Sie kommt nach Hause und sagt meinem Vater, was passiert ist. Er sagt: „Das bräuchte ein Wunder.“ Am nächsten Tag rief ich an und sagte: „Hallo Mama, ich bin’s. Ist es OK, wenn ich nach Hause komme? Wäre es OK für Papa, wenn ich nach Hause komme?“ Sie sagt: „Ja, und ich muss dir etwas berichten, wenn du hier bist.“ Ich sagte: „Ich habe dir auch was zu erzählen.“

    Ich musste meine 12-seitige Gitarre verkaufen, um genug Benzingeld für die Heimfahrt zu haben.

    Einige Tage später fuhr ich in ihre Einfahrt und Gott heilte meine Familie. Den Abend zuvor war ich bei Fred und Eva. Sie lebten in einem kleinen Wohnwagen. Sie wollten zu einer Versammlung und fragten, ob ich mitwolle. Ich sagte: „Nein, ich will bleiben und beten.“ Ich blieb den Abend dort und betete. Ich war allein im Wohnwagen. Ich wollte am nächsten Morgen fahren. Und ich las Matthäus, Kapitel 8, die Verse 16 und 17, wo es heißt: „Als es Abend geworden war…“ aus der King James Bibel. „Als es Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist: Er nahm unsere Schwachheiten auf sich und trug unsere Krankheiten.“ Und der Heilige Geist sprach zu mir. Er sagte: „Ich sende dich nach Kalifornien zurück. Der Abend ist bereits gekommen. Es ist bereits Mitternacht. Und wenn du zurückgehst, sollst du mein Wort nehmen, und die Kranken in meinem Namen heilen und Dämonen austreiben.“ Er sprach so klar zu mir, dass es bis heute in meinem Herzen nachklingt. Ich kam zurück, begann mit einer Bibelgruppe und anderem und Gott segnete es. Leute wurden gerettet und wundervolle Dinge geschahen.

    Und dann spürte ich, dass Gott mir sagte, ich solle zu einer Bibelschule. Wieder sprach der Heilige Geist sehr klar. Ich rede davon, dass der Heilige Geist den Dienst leitet. Er wird es in jedem Lebensbereich tun, wo wir berufen sind. Gott hat mich als Prediger berufen. Das ist, was Er mir zeigte.

    Der Heilige Geist sprach davon, ich solle gehen. Anstatt jedoch dem klaren Wort vom Heiligen Geist zu gehorchen, entschied ich zu beten und zu fasten, in der Hoffnung, es würde weggehen. Ich weiß, das würde anderen nicht so gehen. Und so betete ich und fastete den ersten Tag und wusste, dass Gott bereits zu mir geredet hat. Aber ich will, dass es weggeht. Und jemand kam zu mir und sagte: „Der Heilige Geist sagte, ich solle dir das zeigen.“ Die Person öffnete die Zeitung und da war eine Anzeige der Bibelschule, von der der Herr sagte, ich solle dorthin. Sie sagte „hier!“ und zeigte darauf und drehte sich um und verließ den Raum. Ich sagte: „OK, ich gehe.“ Ich weiß nicht, woher es kam, aber ich hatte die Haltung angenommen, dass das, was man am wenigsten tun will, das ist, was man für Gott tun muss. Das kann mal stimmen, aber daran ist trotzdem etwas falsch: Was immer man hasst, davon will Gott, dass wir es tun. Ich friere ungern und so stellte ich mir den kältesten Ort der Welt vor und sagte; „OK Gott, ich gehe.“ So machte ich Reisepläne und dachte an all die Orte, wo ich nicht sein will und sagte: „Jesus, ich gehe!“ Aber die ganze Zeit ist das Verlangen in mir, nach Kalifornien zurückzugehen und der Gedanke: „Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“

    Und ich sagte: „Weiche hinter mich, Satan.“ Und er war gnadenlos, es kam einfach immer wieder:

    „Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“ „Teufel, weiche von mir! Ich werde Gott dienen.

    Ich durchquere das Meer und steige auf den höchsten Berg, ich werde Frost und Kälte ertragen, um Gott zu dienen. Verschwinde, Satan!“ Und dann kam es wieder: „Gehe nach Südkalifornien.“ Ich unterdrückte es jedes Mal. Dann erhielt ich einen Anruf von der Frau eines Pastors aus Kalifornien.

    Sie sagte: „Bayless, der Heilige Geist sagte, ich soll dich anrufen. Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber Er sagt: Das Verlangen, das in deinem Herzen aufsteigt, das bin ich, sagt der Heilige Geist. Höre auf, es zu unterdrücken.“ Ich betete darauf an dem Tag im Park und plötzlich wurde mir klar, dass dieses Verlangen von Gott kam. Die Bibel sagt: „Habe deine Lust am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz sich wünscht.“

    Das Wort „Lust“ bedeutet sich formbar machen. Mit anderen Worten: „Gott, hier bin ich. Was immer du willst“ und dann gibt Er Ihnen Verlangen. Der Grund, warum Er Ihnen Verlangen gibt, ist, weil Er es erfüllen will. Er führt Sie durch Verlangen, wenn Sie die Haltung haben: „Gott, was immer du willst. Mein Leben gehört dir.“ Manchmal wird Er Sie leiten, indem Er Verlangen in Ihr Herz gibt. Einige von Ihnen haben Verlangen unterdrückt und der Heilige Geist spricht zu Ihnen.

    Es war ein Paradigmenwechsel für meine Theologie an dem Tag, denn plötzlich sah ich, dass es Gott war und sagte: „Gott, weißt Du nicht, ich liebe Kalifornien? Es ist warm dort. Der Strand ist dort. Ich würde dorthin ziehen, wenn ich könnte!“ Und mir wurde klar, dass der Ort, für den Gott uns Verlangen gibt, ob es ein warmer oder kalter Ort ist, Er uns dafür vorbereitet hat. Er hat uns dafür gemacht. Und das bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen gibt. Wenn ich alle Herausforderungen vorher gekannt hätte, wäre ich nie bereit gewesen. Er sagte mir nichts davon.

    Drittens. Schauen wir in Epheser, Kapitel 6. Ich will insgesamt vier Dinge mitteilen. Die dritte Sache: Wir sollten erwarten, dass der Heilige Geist uns beten hilft.

    Epheser 6:10-12
    „Schließlich werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

    Paulus zählt hier in Vers 12 verschiedene Bezeichnungen auf, verschiedene Ränge von bösen Geistern. Es spricht davon, gegen die Listen des Teufels zu bestehen. Und dann sagt er, wie sollen die Waffenrüstung Gottes anziehen. Und dann sagt er in Vers 17:

    Epheser 6:17-18
    „Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet dazu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.“

    Nimm das Schwert des Geistes! Bis dahin waren alle Waffen rein zur Verteidigung. Der Brustpanzer und die anderen Teile schützen uns, wenn der Teufel angreift. Aber in Vers 17 sagt er: „Jetzt geht in die Offensive. Und so sollt ihr das tun: Du ergreifst das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.“

    Das Wort hier ist „Rhema“. Es ist das gesprochene Wort Gottes oder das Wort, das der Heilige Geist spricht. Dann wirkt es wie ein Schwert. Nimm das Wort Gottes und bete mit allem Gebet und Flehen im Geist.

    Wer erinnert sich an die Geschichte: Jesus ging in die Wüste und wurde vom Teufel versucht. Wer erinnert sich daran? Satan kam und sagte: „Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl den Steinen, das sie Brot werden.“ Und Jesus sagte: „Du sollst Gott nicht versuchen…“ das sagte er später. Hierauf sagte Er: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Er zitierte die Bibel. Jesus, was tatest Du? Er nahm das Schwert des Geistes und versetzte dem Teufel einen Schlag. Im Buch Offenbarung, Kapitel 1:16 wird gesagt, dass Jesus ein zweischneidiges Schwert hat. Wo? Es kommt aus Seinem Mund! Als Satan kam und Ihn versuchte, da zitierte Jesus die Bibel und Er nahm das Schwert in Seinen Mund und schlug Satan damit. Der Teufel ist hartnäckig. Er kam zurück und sagte: „Nun…“ und er stellte Jesus auf die Zinne des Tempels „wirf dich hinunter!“ Und er zitierte eine Bibelstelle falsch und ließ etwas aus: „Es steht geschrieben, die Engel werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß an keinem Stein stößt.“ Komisch, dass der Teufel nicht den nächsten Vers aus Psalm 91 zitierte: „Auf Löwen und Ottern trittst du, Junglöwen und Schlangen trittst du nieder.“ Ich frage mich, warum er diesen Teil Jesus nicht zitierte. Ich will noch einen Moment über die vierte Sache sprechen. Schauen Sie mit mir in Römer, Kapitel 15. Wir sollten erwarten, dass der Heilige Geist Wunder tut. Er ist der Wunderwirker. Er ist der Repräsentant Jesu Christi, der heute auf der Erde wirkt. In Römer 15:18 sagt Paulus:

    Römer 15:18-19
    „Denn ich werde nicht wagen, von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.“

    Beachten Sie: Zeichen und Wunder in der Kraft des Heiligen Geistes. Schauen wir einige Seiten weiter im nächsten Buch. In 1.Korinther 2:4 schreibt Paulus den Korinthern:

    1.Korinther 2:4-5
    „Meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.“

    Mir ist bewusst, dass einige unsere Gemeinde noch nicht so gut kennen und dass der Dienst des Heiligen Geistes sowie Beten im Geist und Wunderheilungen von Menschen für einige neu ist. Mir ist klar, dass es für einige Leute neue Dinge sind. Das ist OK. Gott führt uns in unserem eigenen Tempo.

    Und Er füllt hungrige Menschen.

    Freund, ich hoffe, Sie wurden hierdurch ermutigt. In den Tagen der ersten Gemeinde gab es ein starkes Bewusstsein und eine Anerkennung des Heiligen Geistes, Seiner Gegenwart und Seines Dienstes, dass es im Vergleich zu dem, was wir heute in der Kirche sehen, recht schwach aussieht, wenn man es nebeneinander stellt. Ich denke an Apostelgeschichte 15, wo sie sich versammelten, um die Frage der Beschneidung zu besprechen. Müssen Heiden zuerst Juden werden, bevor sie gerettet werden können? Das war eine wichtige Frage zu der Zeit. Und als sie mit ihrer Beratung zu Ende waren, sagten sie: „Es schien dem Heiligen Geist und uns gut…“ Bedenken Sie das mal. Wann war das letzte Mal, dass Älteste aus einer Kirchenversammlung kamen und sagten: „Es schien dem Heiligen Geist und uns gut…“ Ich glaube, manches Mal versammeln sich Leute und treffen lebensverändernde und dienstverändernde Entscheidungen und öffnen weder ihre Bibeln noch bitten sie den Heiligen Geist um Führung. Ich bin überzeugt, dass Gott um Seine Kirche und Seine Kinder wirbt, damit sie offen für den Dienst des Heiligen Geistes werden. Freund, wir werden die Welt nicht ohne die Hilfe des Heiligen Geistes für Christus gewinnen. Wir werden kein effektives Leben ohne die Hilfe des Heiligen Geistes führen. Wie sehr brauchen wir Ihn! Wenn Sie nie mit dem Heiligen Geist gefüllt wurden, Freund, Jesus ist nicht nur der Eine, der die Sünde der Welt wegnimmt, sondern Er ist auch der Eine, der mit Heiligem Geist tauft. Es wartet eine Erfahrung auf Sie!

    Ich habe eine Freiheit in mir, die ich vorher nicht hatte. Und dann fing Gott an, Türen zu öffnen zu Beziehungen, die sehr, sehr wichtig für mich waren. Sicher hätte Gott mich auch in Guatemala gesegnet, so viel Er konnte, aber die Bibel spricht vom guten und vollkommenen Willen Gottes.

    Ich treffe lieber ins Schwarze. Wie ist es mit Ihnen?

    Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

    „Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wie komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

    Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

    Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

    „Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“

Schreibe einen Kommentar