Der Heilige Geist und Gaben des Geistes

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Comments

  • Jule sagt:

    als epub-Datei für eBooks: Der Heilige Geist und seine Gaben

     

    Der Heilige Geist – Teil 1
    30.09.2007
    Pastor Bayless Conley

    Der Apostel Paulus sagte: „Ich liebe das Gesetz Gottes gemäß dem inneren Menschen, aber ein anderes Gesetz in meinem Körper bringt mich in Gefangenschaft.“ Und er berichtet über diesen Kampf. Galater spricht von dem Kampf zwischen dem Fleisch und dem Geist. Wenn Ihr Geist neu geboren ist, erfreut er sich an Gottes Gesetz und will es tun, da er durch den Heiligen Geist in Christus neu erschaffen wurde. Aber unser Körper, unser Haus, wurde gut trainiert, Böses zu tun, bevor wir gerettet wurden, bevor der innere Mensch gerettet wurde. Weiß hier jemand, wovon ich rede? Jaah!

    Sie denken: „Ich hoffe, er redet heute nicht lange. Ich brauche eine Zigarette.“

    Stehen Sie gerade vor einer unmöglichen Situation? Stehen Sie vor Herausforderungen, von denen Sie nicht wissen, wie Sie durchkommen? Nun, wissen Sie was? Es gibt eine Antwort. Wenn Sie mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht wissen, wohin Sie sich wenden sollen oder wo der Ausweg ist, wissen Sie was? Sie schauen diese Sendung nicht zufällig. Ich muss Ihnen etwas mitteilen, darum seien Sie bereit. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Setzen wir uns und studieren wir gemeinsam Gottes Wort.

    Ich möchte einige Verse in Lukas, Kapitel 1 lesen. Maria wurde vom Engel Gabriel besucht. Sie ist mit Josef verlobt. Sie wollen heiraten, aber der Engel hat interessante Neuigkeiten für sie in Vers 31. Der Engel spricht zu der Jungfrau Maria. Er sagt in Lukas 1:31

    Lukas 1:31-34 „Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königreichs wird kein Ende sein. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies geschehen, da ich von keinem Manne weiß?“

    Wer meint, dass das eine gute Frage ist? „OK, ich werde den Messias zur Welt bringen, und all das wird geschehen, … großartig! Aber ich bin Jungfrau! Wie soll das geschehen? Ich war nie mit einem Mann zusammen. Ich hatte nie zuvor eine Beziehung mit einem Mann. Wie soll das geschehen? Es ist unmöglich. Es ist unvorstellbar. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das je passieren könnte.“ Ich liebe die Antwort des Engels in Lukas 1:35.

    Lukas 1:35
    „Der Engel antwortete ihr und sprach: Der Heilige Geist! Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten, darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Sohn Gottes genannt werden.“

    Sie stehen vielleicht gerade vor einer Unmöglichkeit. Vielleicht haben Sie ein Problem oder eine Situation, wo Sie keine Lösung sehen und denken: „Wie kann das je geschehen? Ich habe so viele Schulden. Ich stehe mit dem Rücken zur Wand und bin in der Falle. Wie komme ich da je raus? Wie können sich Dinge ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist! Die Kraft des Höchsten kann Sie überschatten und kann alles verändern. Schauen Sie mit mir, während wir über den Heiligen Geistes reden, im Johannes Evangelium, Kapitel 14… die dritte Person der Trinität an. Er ist das Mitglied der Gottheit, der heute in der Welt wirkt. Es ist interessant: Wenn Sie lesen, was Jesus über den Heiligen Geist sagt, dann nennt Jesus den Heiligen Geist immer Er oder Ihn, aber nie Es. Johannes 14:15. Wir lesen heute einige Verse darüber. Jesus sagte:

    Johannes 14:15-18
    „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch.“

    Zunächst mal sagte Jesus, dass der Vater uns einen anderen Helfer gibt, dass Er, dieser Helfer ein „Er“ ist, der in Ewigkeit mit uns sein wird. Der Geist der Wahrheit: Er bezieht sich auf ihn als „Ihn“, nicht als „es“. Und dann sagte Er: „Ich lasse euch nicht verwaist, ich komme zu euch.“ Nun Jesus, wie wirst Du zu uns kommen? Auf welche Weise wirst Du zur Gemeinde kommen? Schauen Sie in

    Johannes 14:26
    „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

    Die Worte Jesu, der Heilige Geist würde in Seinem Namen kommen, übersetzt die Amplified Bible so:

    „An meiner Stelle, um mich zu repräsentieren und für mich zu handeln.“

    Schauen Sie einmal zu mir. Wer würde sagen, dass Jesus in Ihrem Herzen lebt? Wissen Sie, wie Er darin lebt? Durch den Heiligen Geist, denn physisch sitzt Jesus bereits zur Rechten des Vaters. Im Korintherbrief ist die Rede vom himmlischen Vater. Es heißt dort: „Ich werde ihr Gott sein, sie werden mein Volk sein. Ich werde unter ihnen wandeln und in ihnen wohnen.“ Also wohnt der himmlische Vater in mir. Er hat Wohnung in mir genommen. Auf welche Weise? Durch den Heiligen Geist. Jesus Christus, der Sohn, lebt in uns, bleibt in uns durch den Heiligen Geist. Der Vater bleibt in uns durch die Person des Heiligen Geistes.

    Jemand fragt vielleicht: „Können Sie mir die Trinität erklären?“ Nicht sehr gut. Jemand sagte mal: „Du kannst den Verstand beim Versuch verlieren, sie zu erklären, aber du kannst deine Seele beim Versuch verlieren, sie wegzuerklären.“

    Der Heilige Geist ist das Mitglied des dreieinigen Gottes, der heute auf der Erde wirkt und Jesus wohnt in unserem Herzen durch die Person des Heiligen Geistes. Er hat uns nicht ohne Trost gelassen. Er hat uns nicht verwaist gelassen. Er ist zu uns gekommen und hat Seine Wohnung in uns genommen. Aber es ist durch den Heiligen Geist. In Johannes 16 sagte Jesus einige sehr wichtige Dinge über den Heiligen Geist, der kommen würde.

    Johannes 16:7
    „Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Helfer nicht zu euch kommen, wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.“

    Stoppen wir hier. Denken Sie an die Jünger, die dreieinhalb Jahre mit Jesus waren. Sie liefen mit Ihm am See Genezareth umher, fingen haufenweise Fische, erlebten Wunder Fischzüge, sahen Ihn blinde Augen öffnen, sahen Lahme wieder laufen, Aussätzige gereinigt werden, sahen jeden Tag Wunder.

    Er sprach mit ihnen. Ihre Herzen brannten in ihnen. Die ganze Bibel wurde ihnen eröffnet. Er nahm sie privat beiseite und erklärte ihnen eingehend Gottes Wort. Und Er war Tag und Nacht bei ihnen. Sie sahen Ihm beim Gebet zu! Sie sahen Ihn übernatürlich um Gefahren herum gehen, all diese Jahre.

    Und jetzt sagt Er ihnen: „Es ist nützlich für euch, dass ich weggehe.“

    Wer meint, sie haben ein oder zwei Zweifel daran gehabt? „Herr, ich weiß nicht, ob das besser ist, wenn du weggehst. Ich weiß nicht, ob das wirklich unser Vorteil ist, denn wir haben sehr viele Vorteile dadurch, dass du hier bist.“ Aber Jesus sagte, es sei zu ihrem und unserem Nutzen, dass Er wegging.

    Warum? Weil, wenn Er nicht weggeht, dann wird der Tröster, der Helfer, der Heilige Geist nicht kommen. Aber Er sagte: „Wenn ich gehe, dann sende ich den Heiligen Geist zu euch!“

    Ich kann Ihnen eins sagen: Jesus Christus könnte gleichzeitig an einem Ort sein, wenn Er in Fleisch und Blut da wäre. Er könnte vielleicht im Körper über das Wasser gehen, aber es wäre nur ein Ort zur Zeit. Aber der Heilige Geist ist überall gleichzeitig. Ich würde sagen, dass ist nützlich. Lesen wir weiter. Johannes 16:8.

    Johannes 16:8-12
    „Und wenn Er kommt, wird Er die Welt überführen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben, von Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht, von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“

    Scheinbar waren sie traurig, weil Jesus weggehen würde. Johannes 16:13.

    Johannes 16:13-15
    „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein, darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird.“

    Falls Sie es nicht bemerkt haben: Jesus sprach diese Worte zu den Jüngern in Johannes 14, 15 und 16 und erklärte das Kommen und den Dienst des Heiligen Geistes. Es war sein Hauptthema. Dies ist die Nacht vor Seiner Kreuzigung. Es ist kurz vor Seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane. Sie verlassen diesen Ort, singen ein Lied und überqueren den Bach Kidron, um in den Garten Gethsemane zu gehen, wohin Judas die Soldaten bringt, die Jesus abführen. Dies ist Seine Abschiedsbotschaft an die Jünger. Der Dienst des Heiligen Geistes erfüllt das Denken Jesu. Das ist unglaublich wichtig für uns. Das Letzte, was Er Seinen Jüngern mitteilte, bevor Er erhöht und gekreuzigt wurde, für unsere Sünden bezahlte und zum Himmel auffuhr.

    Der Heilige Geist lebt in jedem Gläubigen. Aber ich füge hinzu: In Maßen. Nicht, dass der Heilige Geist geteilt und untergliedert werden kann. Wenn Sie von Neuem geboren werden, macht der Heilige Geist die Neugeburt zur Realität für Sie. Er erneuert den menschlichen Geist. Das Neue Testament nennt die Neugeburt auch „gerettet werden“: Die Erneuerung des Geistes. Jesus sagte dies in Johannes, Kapitel 3, worauf sich Nikodemus am Kopf kratzte. Jesus sagte: „Nick, du musst von neuem geboren werden.“ Er fragte: „Was? Neu geboren? Soll ich in meinen Mutterleib zurückund neu geboren werden? Was ist diese Neugeburt?“

    Er dachte völlig in natürlichen Begriffen. Jesus sagte: „Nikodemus, du bist ein Leiter in Israel, und du verstehst diese Dinge nicht?“ Was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Du empfängst deinen Körper von deinen Eltern, aber was vom Geist geboren ist, ist G-E-I-S-T. Was vom Heiligen Geist geboren wird, ist der menschliche Geist.

    Nun, wissen Sie was? Die Wahrheit ist: Ich kann niemand von Ihnen sehen und Sie sehen mich auch nicht. Sie meinen es, aber Sie können mich nicht sehen. Alles, was Sie sehen, ist das Haus, in dem ich lebe. Das ist mein Haus. Nun, mein Haus ist bekleidet und es ist mein Haus. Ich weiß nicht, warum Gott mir eins mit Sommersprossen gab. Wenn ich in die Sonne gehe, wird mein Haus nicht braun. Es kommen nur Sommersprossen. Aber dies ist mein Haus. Ich stecke darin fest, also mache ich das Beste daraus. Aber mein wahres Ich ist ein Geistwesen. Ja, ich bin im Ebenbild Gottes geschaffen. Gott schuf den Körper des Menschen aus dem Erdboden, formte ihn und blies in ihn und so wurde der Mensch eine lebende Seele. Es war nicht, bis Gott in ihn blies, dass der Mensch eine lebende Seele wurde. Die Bibel sagt, wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen und Jesus sagt, Gott ist Geist. Die Ihn anbeten, müssen Ihn in Geist und Wahrheit anbeten. Ich bin ein Geist, der durch diese zwei Fenster Ihr Haus ansieht. Als ich Christus annahm, wurde der Bayless im Inneren, das wahre Ich, verändert, wortwörtlich neu geboren, neu geschaffen zu einer neuen Schöpfung in Jesus Christus. Der Mann, der in diesem Körper lebte, lebt nicht mehr darin. Ich bin ein neuer Mensch. Wortwörtlich verändert! Die Sündennatur entfernt, eine neue Person. Jemand fragt sich: „Nun, wenn die Sündennatur weg ist, woher kommt die Neigung, falsche Dinge zu tun?“ Haben Sie wirklich eine Neigung, falsche Dinge zu tun? Oooohhh.

    Wo war ich? Der Heilige Geist macht also die Neugeburt zur Realität für uns und Er wohnt in uns.

    Wenn jemand den Geist Christi nicht hat, der ist nicht Sein. Zu einem Christen zu sagen „du hast den Heiligen Geist nicht“, ist lächerlich und unbiblisch. Aber die Neugeburt war nicht alles, wovon Jesus hier sprach. Er hatte noch eine Erfahrung im Sinn, denn haben Sie bemerkt, dass Er sagte: „Ich werde den Geist der Wahrheit senden, den die Welt nicht empfangen kann.“? Sie müssen von neuem geboren sein, um den Heiligen Geist zu empfangen, wie Jesus es sagt. Die Welt kann Christus empfangen, nicht wahr?

    Johannes 3:16
    „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

    Die Welt kann also Christus empfangen, und wenn sie Christus empfangen und vom Geist geboren wurden, dann sind Sie ein Kandidat, die Fülle des Geistes zu empfangen, die Erfahrung, von der Jesus seinen Jüngern berichtet und wir werden darüber reden. Er hatte mehr im Sinn als nur die Neugeburt. Jesus bezog sich auf das, was die Bibel die Taufe im Heiligen Geist nennt oder vom Heiligen Geist erfüllt werden.

    In Johannes 4:13 redet Jesus zu der Frau am Brunnen, offenbart ihr Dinge über ihr Leben, worauf sie sagt:
    „Herr, ich sehe, du bist ein Prophet.“

    Nun, es zeigt sich, dass Er mehr als ein Prophet ist. Sie sprach mit dem Sohn Gottes. Und in Vers 13, als sie am Brunnen saßen, da gebraucht Jesus ein Bild.

    Johannes 4:13-14
    „Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten, wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit,sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“

    Oder wie einige Übersetzungen sagen: Eine Quelle Wassers, die ins ewige Leben fließt. Dieses Werk des Heiligen Geistes redet über die Errettung, das ewige Leben und Jesus vergleicht es mit einer Quelle Wasser, die in der Person quillt: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, in dem wird es eine Quelle Wassers.“

    Eine Quelle erhält Leben. Es wird in ihm eine Quelle, die zum ewigen Leben fließt. Jesus gebraucht hier ein Bild für den Heiligen Geist, in diesem Fall eine Quelle, um das Werk des Heiligen Geistes bei der Errettung zu beschreiben. Aber schauen Sie einige Seiten weiter in Johannes, Kapitel 7, Vers 37.

    Johannes 7:37-39
    „An dem letzten Tag, dem großen Tag des Festes, stand Jesus und rief: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glauben, denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

    Hier ist ein anderes Werk des Heiligen Geistes, das anders als eine Quelle Wassers ist. Es ist ein Strom von Wasser, der aus dem Innersten einer Person fließt. Ein Strom produziert Kraft. Ein Strom ist zum Nutzen anderer. Eine Quelle ist zu Ihrem Nutzen. Der Strom ist zum Nutzen anderer Leute.

    Und beachten Sie, was Jesus sagte: „Wenn jemand dürstet…“ Ist heute jemand durstig? Durstig nach mehr von Gott? Nun, schauen Sie, was Jesus sagte: „Wenn jemand dürstet, so komme er…“ … zur nächsten Pfingstgemeinde, denn das ist der einzige Ort, wo man dies empfängt. Wenn jemand dürstet, gehe er zur Baptistengemeinde, denn sie haben diese Wahrheit gepachtet. Nein. „Wenn jemand dürstet“, sagte Jesus, „so komme Er zu mir.“ Jesus ist derjenige, der uns mit dem Heiligen Geist füllt. Dank sei Gott! Sie können Jesus vertrauen.

    Wir wollen im Johannes Evangelium, Kapitel 1 noch einige weitere Verse ansehen, die Ihnen helfen werden.

    Johannes 1:32
    „Johannes bezeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herab fahren, und Er…“

    Aber schauen wir zuerst davor in Vers 29.

    Johannes 1:29
    „Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“

    Wer glaubt, dass das Lamm Gottes die Sünde der Welt weggenommen hat? Johannes sagt ganz klar: „Da ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“

    Ich weiß es, denn ich habe es erlebt. Ich weiß, wann es geschah. In einer kleinen Mission in Medford, Oregon, nahm ich vor 30 Jahren Christus an und erlebte die Freude, wie meine Sünde abgewaschen wurde. Was für ein herrlicher Tag war das! Aber lesen wir jetzt Vers 32.

    Johannes 1:32-33
    „Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herab fahren, und er blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht, aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du den Geist herab fahren und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit Heiligem Geist tauft.“

    Anscheinend nimmt Jesus nicht nur die Sünde der Welt weg, sondern tut noch etwas: Er nimmt die Sünde der Welt weg und Er tauft mit dem Heiligen Geist.

    Ich weiß, wann meine Sünden weggewaschen wurden. Ich weiß auch, wann ich mit dem Heiligen Geist getauft wurde. Ich kann Ihnen sagen, wann beides in meinem Leben geschah. Einige hörten meine Geschichte, wie ich mit dem Geist getauft wurde. Ich wurde trotz der Leute getauft, die mir versuchten „zu helfen“. Ich war in einer traditionellen Pfingstgemeinde, sie holten mich auf die Plattform und man musste zum Gebet Spießrutenlaufen. Sie hatten zwei Reihen von Leuten und man musste in der Mitte durchlaufen, während sie einem ins Ohr schrieen und einem auf den Rücken schlugen. Jemand griff meinen Hals, jemand rieb meinen Bauch und Leute schrieen von beiden Seiten in meine Ohren, schubsten mich umher und versuchten mich mit dem Heiligen Geist gefüllt zu kriegen. Der Grund, warum ich nach oben kam, war, weil ich wie immer vorne saß. Ich ging jeden Gottesdienst nach vorne und verbrachte Zeit mit Gott.

    Viele Leute machten das so in der Gemeinde. Der Altar war immer voll. Der Pastor sah mich weinen und sagte: „Der Junge braucht den Heiligen Geist. Holt ihn hier rauf.“ Und sie ergriffen mich und zogen mich auf die Bühne… sicher nicht die beste Methode, das zu tun. Nun ja, es ist eine lange Geschichte. Aber trotz allem wurde ich am nächsten Tag mit dem Heiligen Geist erfüllt. Ich erinnere mich, als das geschah.

    Lesen wir etwas über die Taufe mit dem Heiligen Geist. Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 1. Kostbarer Heiliger Geist. Apostelgeschichte 1:4… dies ist nach der Auferstehung. Jesus hat sich Seinen Jüngern offenbart und ihnen einige Anweisungen gegeben.

    Apostelgeschichte 1:4-5
    „Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten – die ihr, sagte er, von mir gehört habt, denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“

    Er sagte: „Verlasst Jerusalem nicht, bis ihr mit dem Heiligen Geist getauft seid.“

    In jeder Taufe sind immer drei Elemente, drei nötige Dinge. Es muss einen Täufer geben, der einen tauft, es muss ein Element geben, in das hinein man getauft wird und es braucht einen Täufling, einen Taufkandidaten. Wenn wir eine Wassertaufe haben, dann nehmen wir diese Fontaine hier herunter, denn dahinter ist ein Taufbecken. Wenn wir Christus annehmen, befiehlt der Herr, uns in Wasser taufen zu lassen. Wenn wir im Wasser untertauchen, identifizieren wir uns mit Seinem Tod und Seinem Begräbnis. Wenn wir aus dem Wasser kommen, identifizieren wir uns mit dem Auferstehungsleben. Wir sagen, die alte Person ist tot, mein altes Leben ist tot, meine Sünden sind begraben, und ich tauche auf und will, dass die ganze Welt weiß, dass mein Leben jetzt mit Christus identifiziert ist.

    Wir haben den Pastor oder jemand, der die Person tauft; den Kandidaten, die Person, die Christus annahm; und das Element ist Wasser. Bei der Taufe mit dem Heiligen Geist ist das Element der Heilige Geist. Der Kandidat ist die Person, die errettet wurde und die hungrig ist. Der Täufer ist, laut Johannes, Jesus selbst. Jesus tauft durstige, hungrige, suchende Leute mit Heiligem Geist.

    Ich liebe die Geschichte, mit der wir die Botschaft begannen, wo der Engel zu Maria sagte, dass sie den Sohn Gottes gebären würde, worauf sie erstaunt fragte: „Wie? Ich habe keine Beziehung zu einem Mann. Ich kann das nicht verstehen. Wie soll das jemals geschehen?“

    Ich glaube, die Antwort des Engels ist Gottes Antwort an uns, auf unsere Probleme und die Dinge, die wir nicht mit unserem Verstand begreifen. Er sagte: „Die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.“

    Der Heilige Geist ist unsere Antwort. Er kann einen Weg bereiten, wo kein Weg ist. Er kann Weisheit geben, wenn wir ans Ende menschlicher Weisheit gelangen. Und ich will Ihnen sagen, mein Freund, Ihre Situation ist nicht unmöglich. Sie hat Gott nicht überrascht. Vielleicht trauern Sie wegen Vorkommnissen mit Ihren Kindern oder wegen einer anderen Beziehung. Oder es ist finanziell oder körperlich. Hören Sie, Gott hat eine Antwort. Da ist ein Weg, und es ist der kostbare Heilige Geist.

    Ich lehre diese Lehrreihe über mehrere Wochen und wir haben über wesentliche Dinge für unsere Beziehung zu Gott gesprochen und über Dinge, von denen Gott will, dass wir sie entdecken und in unserem Leben erfahren. Wenn Sie dies gesegnet und Ihnen geholfen hat, schalten Sie jede Woche ein.

    Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

    „Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

    Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

    Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

    „Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, was was ist.“

    Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann. Seine Führung… In den letzten beiden Botschaften dieser Lehrserie erklärt Bayless Conley die neun Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Weisheit, Glaube, Gaben der Heilungen, und mehr.

    Der Heilige Geist – Teil 2 07.10.2007

    Hören Sie dies: Glaube entsteht durch das Hören des Wortes Gottes. Dieses Wort bedeutet „Rhema“. Glaube entsteht durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Jesus lebte und redete mit Seinen zwölf Jüngern ungefähr dreieinhalb Jahre lang. Sie aßen mit Ihm, schliefen in Seiner Nähe, hörten Seine Botschaften, wenn Er die Mengen lehrte und dann sagte Jesus: „Wisst ihr was? Ich gehe fort.“ Sie waren niedergeschlagen, aber Er sagte: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Etwas Besseres wird kommen.“ Wir werden darüber sprechen.

    Wenn Sie Ihre Bibel griffbereit haben, öffnen Sie sie in Johannes 14. Wir reden über den Heiligen Geist und ich hatte den Eindruck, dass wir uns die meiste Zeit das anschauen, was Jesus über den Heiligen Geist in Johannes Kapiteln 14 bis 16 sagte. Wie ich letztes Mal sagte, wenn Sie zuschauten, teilen uns diese Kapitel die letzten Dinge mit, die Jesus Seinen Jüngern vor Seiner Gefangennahme und Kreuzigung mitteilte. Diese Worte wurden in der Nacht vor Seinem Verrat gesprochen. Jesus verbrachte die meiste Zeit damit, über den Heiligen Geist zu sprechen. Es war das Wichtigste in Seinem Sinn, was Er Seinen Jüngern mitteilen wollte, bevor Er sie verließ. Und ich möchte mit Ihnen zu Beginn Johannes 14:16 anschauen. Jesus sagte:

    Johannes 14:16-17
    „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

    Ab dieser Stelle spricht Jesus über den Dienst des Heiligen Geistes, was Er tun wird und alles, was Jesus weiter sagt, baut darauf auf: Er sagte: „Er ist bei euch… ihr kennt ihn… und er wird in euch sein.“ Als Jesus über das Kommen des Geistes und Seinen Dienst und all die wundervollen Dinge sprach, die Er tun würde, da verstanden die Jünger, dass der Heilige Geist das in ihrem Inneren tun würde, denn so begann Jesus Seine Lehre. Er wird mit euch sein, aber Er ist in euch! Es wird eine völlige neue Dimension sein. Ihr werdet von Neuem geboren werden. Ihr werdet Kandidaten sein, den Heiligen Geist zu empfangen. Und dieser unglaubliche Dienst wird von innen nach außen geschehen.

    Und es gibt den Moment, wo der Heilige Geist auf uns kommt. Wir finden das im Alten und im Neuen Testament beschrieben. Und wir nehmen uns Zeit, darüber in den nächsten Wochen zu reden. Aber erinnern Sie sich, dass vieles, was wir lesen werden, Dinge sind, die der Heilige Geist durch uns tun will. Lesen wir weiter, was Er in Johannes 14:26 sagte:

    Johannes 14:26
    „Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren…“

    Ich möchte hier stoppen. Er wird alle Dinge lehren von wo? Nun, wo wird Er sein? Er wird in Ihnen sein!

    Johannes 14:26-27
    „… Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Eurer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam.“

    Jesus sagt hier drei Dinge in Verbindung mit dem Heiligen Geist, und ich will sie von unten nach oben nennen. Als Erstes sagte Er: „Frieden lasse ich euch.“ Dies sollte nicht von den Aussagen getrennt werden, die Jesus gerade über den Helfer, den Heiligen Geist machte, den Er senden würde. Als Jesus sagte „meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch“, war es der Friede, den Er durch den Heiligen Geist besaß. Und das ist eines der erstaunlichen Dinge, die der Geist des Herrn bewirkt, wenn Er in unser Leben kommt. Er gibt uns Frieden. Die ganze Welt hält Ausschau nach Frieden. Jesus sagte: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich gebe euch Ruhe. Ich gebe euch Frieden.“ Und die ganze Welt müht sich ab, zur Ruhe zu kommen. Darum trinken Leute und gehen in Bars und nehmen Drogen und all diese Dinge. Es ist ein Mühen und ein Streben, um irgendwie Ruhe und Frieden für ihre Seelen zu finden, die sie nirgendwo finden konnten. Und wenn wir zu Jesus kommen, gibt Er uns diese unglaubliche Ruhe und einen inneren Frieden. Und es kommt vom Heiligen Geist.

    Hier ist eine weitere Stelle dazu in

    Römer 14:17
    „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Frieden und Freude im Heiligen Geist.“

    Das ist es, worum es beim Reich Gottes geht. Dies sind Dinge, die der Heilige Geist in uns wirkt. Es ist Sein Frieden. Er ist übernatürlich und übersinnlich.

    Bevor ich zu Christus kam, hatte ich sehr viel Lärm in meinem Schädel. Ich hatte viele Dinge getan, die ich nicht hätte tun sollen, okkulte Dinge, ich hatte eine Geschichte von Drogenmissbrauch und anderem. Und Frieden war etwas, was ich nicht hatte. Ich strebte verzweifelt danach, inneren Frieden zu finden und alles, was Frieden versprach, stellte sich als Wolke ohne Regen und als Brunnen ohne Wasser heraus, bis ich Christus fand. Und Er gab mir diesen wunderbaren Frieden, als ich gerettet wurde. Und dann erinnere ich mich an Zeiten als junger Christ, wo ich nicht viel wusste.

    Da lebte ein Mann in meiner Stadt, der scheinbar jeden Vers der Bibel zitieren konnte. Aber er belästigte ständig Leute und war gemein zu ihnen, indem er ihnen Worte um die Ohren schlug. Ich erinnere mich, dass er Versammlungen störte. Er stand mitten in der Versammlung auf und forderte den Prediger heraus und war ärgerlich und unberechenbar. Eines Tages kam er zu mir, um mir Bibelstellen um die Ohren zu hauen und ich war erst einige Wochen errettet und dachte: „Oh, nein.“ Er kam auf mich zu, und als er nur noch zwei Schritte entfernt war, legte sich eine Decke des Friedens über mich. Es war eine seltsame Sache. Er fing an, über mich herzuziehen und ich schaute ihm nur zu. Seine Lippen bewegten sich, aber ich konnte nicht hören, was er sagte. Ich lächelte. Ich hatte meine Arme verschränkt und lächelte ihn an. Das störte ihn so sehr, dass er schließlich die Hände hochwarf und wegging. Bis heute weiß ich nicht, was er mir gesagt hatte.

    Das passierte mir kurz danach noch einmal. Ich besuchte einen Freund, mit dem ich Dinge unternahm, bevor ich Christ war. Wir nahmen Drogen zusammen. Ich ging zu ihm und hatte nicht gerade viel Weisheit. Ich war voller Eifer, null Weisheit, aber ich tat mein Bestes. Ich ging zu ihm und erzählte, was mit mir passiert war und dass er gerettet werden muss. Er hörte mir eine Weile geduldig zu, aber als ich mich aufmachte zu gehen, folgte er mir und zog über mich her. Und dasselbe geschah. Wie aus dem nichts kam diese Decke über mich. Ich sah seine Venen im Hals hervorquellen und er schrie mich aus voller Kehle drei, vier Minuten an, und ich lächelte ihn an. Als er fertig war, sagte ich: „Gott segne dich. Bis später.“

    Einige von Ihnen, die heute hier sind, sind mit einem Familienmitglied, einem Freund oder auch alleine gekommen und Sie suchen so verzweifelt nach Frieden! Er will Ihnen Frieden geben. Er will, dass Ihr Schlaf sanft ist und dass Sie den Frieden Gottes haben. Selbst inmitten Ihrer Probleme und Herausforderungen können Sie übernatürlichen Frieden haben. Das ist es, was der Heilige Geist tut, wenn Er kommt und wir Seinen Dienst annehmen.

    Wir gehen von unten nach oben… das letzte, was Jesus erwähnte, war Frieden. Kommen wir zu Vers 26. Am Ende des Verses sagte Er: „Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Also, zuerst haben wir Frieden. Dann die zweite Sache: Er wird uns an alles erinnern, was Jesus gesagt hat.

    Merken Sie sich diese Stelle in der Bibel. Wenn Sie einen Lesefaden haben, tun Sie ihn in Johannes, Kapitel 14 oder 15. Wir kommen dahin zurück. Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 11.

    Als ich über Beispiele nachdachte, die ich heute mitteilen will, sind mir mehr Beispiele meines Lebens eingefallen als ich sonst mitteile. Aber ich hatte den Eindruck, das ist das Beste. Ich kenne meine eigene Geschichte besser als die anderer. Und ich weiß, Sie haben eine Geschichte. Ich weiß, der Heilige Geist tut Dinge im Leben von Menschen. Ich versuche also nicht, mich hervorzuheben, aber wissen Sie was? Gott war gut in meinem Leben. Schauen wir in Apostelgeschichte 11:1.

    Apostelgeschichte 11:1-3
    „Die Apostel aber und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Nationen das Wort Gottes angenommen hatten, und als Petrus nach Jerusalem heraufkam, stritten die aus der Beschneidung mit ihm und sagten: Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen gegessen!“

    Ich will hier stoppen. Das ist ein großes Problem! Wussten Sie, dass die Kirche 10 Jahre lang rein jüdisch war? Es gab keine Heiden in der Kirche die ersten 10 Jahre nach Pfingsten. Nachdem Jesus in den Himmel aufstieg, war die Kirche rein jüdisch. Gott brauchte 10 Jahre, um es in ihren Kopf zu kriegen, dass Heiden gerettet werden können. Und das geschah in Kornelius‘ Haus. Petrus ging dorthin. Gott wirkte an ihm auf übernatürliche Weise. Er geht in Kornelius‘ Haus und während er predigt, fällt der Heilige Geist auf sie. Sie fangen an, in neuen Sprachen zu beten. Und siehe da, Gott hat auch die Heiden heimgesucht. Die Kirche in Jerusalem hört davon und ist nicht glücklich. Da ist eine Gruppe unter ihnen, die wirklich ärgerlich darüber ist, weil sie meinen, dass das nicht möglich sei.

    Sie sind überzeugt, damit ein Heide gerettet werden kann, muss er zuvor beschnitten werden und sich zum Judentum bekehren. Und erst dann, und nur dann, wenn sie Jude geworden sind, können sie Christus annehmen und Christ werden. Es brauchte zehn Jahre, damit sie begriffen, dass das nicht so ist! Also war dies ein großes Problem. Es ist explosiv. Leute sind verärgert. Und so berichtet Petrus ihnen, wie das alles geschehen ist.

    Apostelgeschichte 11:4
    „Petrus aber fing an und setzte es ihnen der Reihe nach auseinander…“

    Wir könnten weiterlesen, und er erklärt alles, was passiert ist. Kommen wir zu Vers 15, wo er sagt:

    Apostelgeschichte 11:15
    „Während ich aber zu reden begann, fiel der Heilige Geist auf sie, so wie auch auf uns am Anfang.

    Da erinnerte ich mich…“

    Sagen Sie einmal: „Da erinnerte ich mich…“

    Apostelgeschichte 11:15-16
    „…an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir an den Herrn Jesus Christus geglaubt haben, wer war ich, dass ich hätte Gott wehren können?“

    Hier geschieht es also. Es ist gegen Petrus‘ Theologie. Er weiß, dass es Probleme machen wird, wenn er zur Muttergemeinde nach Jerusalem kommt. Als all das geschieht, sagt er plötzlich mittendrin „ich erinnerte mich…“, und ein Vers kommt in seinen Sinn. Frage: Wer erinnerte ihn in dem Moment an diese Aussage Jesu? Der Heilige Geist tat das! Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Es war der Dienst des Heiligen Geistes und der fehlende Nagel in Petrus‘ Argumentation. Schauen wir uns Vers 18 an. Es ist wundervoll.

    Apostelgeschichte 11:18
    „Als sie aber das gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße zum Leben gegeben.“

    Der Heilige Geist lässt Sie sich an das erinnern, an was Sie sich erinnern müssen und wann Sie sich erinnern müssen. Das bedeutet, Sie müssen Zeit in Gottes Wort verbringen, denn Er kann Sie an nichts erinnern, was Sie nie gelernt haben. Sie können sich an nichts erinnern, was Sie nie gewusst haben. Ich sage Ihnen: Zeit im Wort Gottes ist gut investierte Zeit.

    Als junger Christ lebte ich in Oregon und ging zu einer Pfingstgemeinde und wusste überhaupt nichts.

    Ich wollte so sehr Gott gefallen. Manchmal vergessen wir, wie es war, als wir zuerst errettet wurden.

    Wir wollen jeden in Ordnung bringen und vergessen die Kämpfe, durch die wir gingen, als wir zu Christus kamen und wir vergessen, wie wenig wir wussten und wie viele Fehler wir machten und wie oft Gott eingreifen musste. Menschen werden nicht umgehend reif. Sie müssen wachsen. Und hier bin ich, frisch errettet und will Gott gefallen und eine Gruppe von Leuten kommt zu mir, die Probleme mit dem Pastor haben und sie nehmen mich beiseite und sagen: „Bayless, der Heilige Geist hat zu uns gesprochen.“ Mann, das will ich wissen! „Was hat Er gesagt?“ Sie sagten: „Der Heilige Geist hat uns gesagt, dass du zum Pastor sprechen sollst!“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Ja, und du sollst ihm folgende Botschaft sagen.“ Und ich sollte zum Pastor gehen, ihn herausfordern und tadeln. Jetzt war ich in einer Zwickmühle, denn ich wollte unbedingt Gott gehorchen. Aber ich wollte meinen Pastor auch nicht tadeln. Ich war ja erst seit drei Wochen in der Gemeinde. Ich war erst seit vier Wochen gerettet. Und sie nahmen mich beiseite und prophezeiten über mich: „So spricht der Herr: Du sollst zum Pastor gehen und ihm diese Worte sagen. Und sein Angesicht wird hart gegen dich sein. Er wird deine Worte nicht annehmen, aber sei mein treuer Botschafter, und ich werde dich segnen.“ Ich dachte: „Oh, nein.“ Ich sagte: „Gott, ich tue es. Ich will nicht, aber ich liebe dich. Ich tue es.“

    Sie denken vielleicht: „Oh, wie dumm ist das? Wie konntest du…“ Aber wissen Sie was? Am Anfang weiß man solche Dinge nicht. Junge Christen sind sehr verletzlich und wir müssen sie schützen. Ich sage Ihnen etwas: Das Einzige, was mich rettete, war, dass ich viele Abende in meinem kleinen Zimmer in Ashland, Oregon, bei Kerzenlicht saß und meine Bibel las. Ich begann im 1. Buch Mose, weil mir niemand riet, im Neuen Testament zu beginnen. Und ich las 1. Mose bis 3. Mose im Kerzenlicht, 4. und 5. Mose, Josua, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, und ich las und las und las. Ich verstand die Hälfte nicht, was ich las, aber ich las! Und ich gehe auf der Straße: Dies ist der Tag, an dem ich den Pastor tadeln werde. Und ich gehe auf der Straße entlang und denke: „Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!“ Und plötzlich erinnere ich mich an eine Geschichte, die ich in der Bibel in 1. Könige 22 über Joschafat las. Alle Propheten hatten sich versammelt und sagten: „Du musst mit dem König Israels gegen die Syrer in Ramoth, Gilead kämpfen. Und Joschafat hatte ein seltsames Gefühl. Er sagte: „Gibt es keinen anderen, der prophezeien kann?“ Der König von Israel sagte: „Da ist ein Mann, aber ich hasse ihn, denn er prophezeit nie Gutes über mich.“ Der Mann hieß Micha. Und sie holten ihn und Micha sagte: „Der Herr gab einen Lügengeist in den Mund all dieser Männer. Wenn ihr hinaufzieht, wird es ein Desaster.“

    Ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich es wusste. Ich erinnere mich noch, wo ich auf der Straße ging.

    Ich sehe noch den Laden vor mir, wo ich erkannte, dass der Heilige Geist zu mir sprach, dass die Leute, die mir prophezeiten und mir sagten, ich solle den Pastor tadeln, dass ein Lügengeist durch sie geredet hatte. Und ich sagte: „Oh danke, Jesus!“ Ich tue genug törichte Dinge ohne die Hilfe anderer Leute!

    Er erinnert uns an Dinge, aber Sie müssen zuerst etwas zum Erinnern haben. Es ist ein Teil Seines Dienstes. Schauen wir wieder in Johannes 14. Die dritte Sache, von unten nach oben, ist in Vers 26:

    Johannes 14:26
    „Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren…“

    Der große Lehrer lebt in uns. Das bedeutet nicht, dass wir auf andere nicht hören müssen, denn das müssen wir. Die Bibel sagt, dass derselbe Heilige Geist uns Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Lehrer zur Auferbauung des Leibes Christi gab. Derselbe Geist wirkt auf weitere Weise, indem er Menschen gibt, die uns lehren. Er wird uns durch andere lehren und Er wird uns direkt Dinge offenbaren. Er offenbart uns die Dinge, die Gott uns bereits gegeben hat.

    Hören Sie dies genau: „Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes.“ Und das Wort „Wort“ bedeutet „Rhema“. Glaube kommt durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Im Neuen Testament gibt es zwei verschiedene Worte für „Wort“. Das eine ist Logos und meint das geschriebene Wort Gottes, alle Gedanken Gottes, die wir in unserer Bibel haben. Das ist das Logos Gottes. Glaube kommt durch das Hören von Gottes Wort. Logos ist, was Gott gesagt hat. Rhema ist das Wort, das Gott sagt. Wenn der Heilige Geist zu Ihrem Herzen spricht, wird Glaube lebendig.

    1.Johannes 2:18-19
    „Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch viele Antichristen aufgetreten, daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns, denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie bei uns geblieben sein, aber sie blieben nicht, damit offenbar würde, dass sie nicht von uns sind.“

    Hören Sie diesen Vers aus der Living Bible, dann verstehen Sie, was ich sagen will. Die Living Bible sagt: „Diese Antichristen…“ Antichrist meint einfach gegen Christus, Leute mit einem falschen Geist,

    einem Geist, der Christi Geist entgegengesetzt ist. „Diese Antichristen waren mal Mitglieder unserer Gemeinden, aber sie gehörten nie zu uns, sonst wären sie geblieben.“ Er spricht von Leuten, die einen falschen Geist haben, weil ihr Inneres Christus widerstrebt, obwohl sie vielleicht äußerlich wie Christen erschienen, weil sie in der Kirche waren. Sie mischten sich unter Gläubige. Und schauen Sie, was er in Vers 20 in Verbindung damit sagt.

    1.Johannes 2:20
    „Aber ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen.“

    Wovon redet er? Vers 27 erklärt es.

    1.Johannes 2:27
    „Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!“

    Beachten Sie, er bezeichnet es als persönliche Salbung. Er spricht von der Gegenwart des Heiligen Geistes, die in uns lebt.

    Sind Ihnen je Leute mit einem falschen Geist und falschen Motiven aufgefallen? Sie tragen kein Schild, das sagt: „Hallo. Ich bin ein falscher Prophet! Höre auf mich und ich ruiniere dein Leben.“

    Oder: „Hallo, ich bei ein Manipulator und habe schlechte Pläne. Wenn du wie ich wirst, beraube ich dich.“ Sie tragen keine Abzeichen. Aber Jesus sagte: „Hütet euch vor Wölfen in Schafskleidern, denn sie sehen wie Schafe aus, riechen wie Schafe, sind aber keine Schafe.“

    Ich las die Geschichte eines Neubekehrten, den ein älterer Mann als Jünger schulte. Sie gingen auf einer Straße in Los Angeles spazieren, und da predigte ein Mann an der Straßenecke mit der Bibel in der Hand, aber der ältere Mann, der den jungen Christen trainierte, erkannte, dass dieser Mann kein Christ war. Er war von einer Sekte, die die Bibel benutzt, um Leute anzuziehen und er predigte unbiblische Dinge. Er war besorgt über seinen Neubekehrten, weil er an der Predigt des Mannes interessiert schien. Nach etwa zehn Minuten gingen sie wieder und der Mann predigte weiter an der Straßenecke. Er fragte den jungen Mann: „Was denkst du von diesem Mann?“ Er sagte: „Es war seltsam. Die ganze Zeit, als er predigte, sagte etwas in mir: Lügner, Lügner!“ Was war das in ihm, was zu ihm redete? Es war die Salbung. Es war die Gegenwart des Heiligen Geistes, der in uns ist.

    Als Johannes sagte, Sie brauchen niemand, der Sie lehrt, meinte er damit nicht, dass Sie keine Lehrer, Pastoren und Evangelisten in der Gemeinde brauchen. Das ist hier nicht das Thema.

    Sondern wenn da Leute unter uns sind, die kein Teil von uns sind, dann lässt uns etwas innerlich richtig von falsch unterscheiden, selbst wenn die Person kein Schild trägt, das sagt „ich bin ein falscher Prophet.“ Es ist keine Gabe der Verdächtigung. Sie müssen nicht mal Christ sein, um das zu haben, sondern es ist Teil des Dienstes des Heiligen Geistes, um uns zu schützen.

    Und er sagte, er sah Menschenmengen… Millionen von Männern und Frauen… in ihren nationalen Gewändern: Chinesen, Japaner, Indonesier, Europäer, Lateinamerikaner, Inselvölker, … in ihren Kleidern. Und sie ziehen die Straße des Lebens zu Millionen daher. Und sie laufen so dicht gedrängt, dass sie einander schubsen. Er sagte, sie kamen an einen Abgrund und erkannten, dass vor ihnen eine Ewigkeit ohne Christus liegt. Sie versuchten zu stoppen, aber das Gedränge schubste sie über den Abgrund. Und er sagte, er sah ihr qualvollen Gesichter, als sie über den Rand in eine Ewigkeit ohne Christus fielen.

    Dank sei Gott, Jesus ließ uns nicht als Waisen zurück. Er verließ uns nicht. Er sandte den kostbaren Heiligen Geist. Wissen Sie was? Es wäre wunderbar, hätten wir mit Jesus leben und reden können.

    Eines Tages werden wir in der Lage sein, das zu tun und wir werden in Seine Augen blicken. Aber bis dahin hat jeder von uns Seine Gegenwart, die in uns durch den Heiligen Geist wohnt. Er ist der Stellvertreter des Herrn, der für Ihn auf der Erde handelt. Er sagte: „Ich wandle in euch. Ich lebe in euch. Ich werde euer Gott sein, ihr werdet mein Volk sein.“ Was für eine unglaubliche Sache, dass Gott in uns wohnt, dass unsere Leiber der Tempel des Heiligen Geistes sind. Und wie wir in der Botschaft sagten, erinnert Er uns an alle Dinge, die der Herr uns gesagt hat. Er offenbart uns Dinge und Er zeigt uns zukünftige Dinge. Einige von Ihnen sind in einer Lage, wo Sie dringend Weisheit von Gott brauchen. Sie müssen den nächsten Schritt wissen. Sie müssen wissen, welchen Weg Sie gehen müssen. Gott wird Ihnen Dinge durch den Heiligen Geist offenbaren. Aber wir müssen Seinen Dienst annehmen. Wir müssen Ihn willkommen heißen und nicht betrüben. Freund, wenn Sie sich nie Zeit nahmen, sich zu setzen und Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist zu haben, … wissen Sie, dass die Bibel sagt, die Gemeinschaft des Heiligen Geistes und der Liebe Gottes ist mit uns! Freund, wir können Gemeinschaft mit Ihm haben und Er zeigt uns künftige Dinge. Mein Gebet ist, dass Sie den kostbaren Heiligen Geist kennenlernen und dass Er Ihr Leben verändert.

    Der Heilige Geist – Teil 3 14.10.2007
    Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie tut.

    Wenn wir nicht wissen, wofür wir beten sollen, hilft uns der Heilige Geist. Im Griechischen ist „helfen“ ein zusammengesetztes Wort: Zusammenhalten gegen. Er hilft. Er steht mit uns gegen unsere Schwachheiten ein, gegen unsere Unfähigkeit, Ergebnisse zu erzielen und Er betet Gottes Willen.

    Ich habe dieses Beispiel schon mal gebraucht: Ich kann dieses Klavier nicht allein bewegen. Aber wissen Sie was? Wenn sich einige Männer mit mir gemeinsam gegen das Gewicht des Klaviers stemmen, können wir es bewegen. Und wenn Sie Hindernisse haben, die zu groß sind, für die Sie keine Antworten und keine Weisheit haben, dann kann der Heilige Geist, der Gottes Willen kennt, mit Ihnen gegen das Problem angehen, wenn Sie beten.

    Heute führt Bayless in Antworten mit Bayless Conley eine zeitlose Botschaft über den Heiligen Geist weiter. Diese beliebte Lehrreihe wird Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie der Heilige Geist Ihnen im täglichen Leben helfen kann. Wir haben ein besonderes Angebot dieser beliebten Lehrreihe. Es ist etwas, was Sie sicher nicht versäumen wollen. Hier ist Bayless mit seiner Lehrreihe „Vier Dinge, die wir von Ihm erwarten können.“

    In den nächsten Minuten werde ich über vier Dinge sprechen, die wir vom Heiligen Geist in unserem Leben erwarten können. Sie können erwarten, dass Er diese vier Dinge tut, weil es Gottes Wille ist, dass Er sie in Ihnen und durch Sie tut. Ich glaube, diese Botschaft kann wortwörtlich Ihr Leben verändern. Wenn also noch jemand im Haus ist, schnappen Sie die Person und setzen Sie sich mit ihr vor den Fernseher und nehmen Sie sich eine Bibel, wenn Sie eine haben.

    Wir werden einige Wochen für diese Lehrserie brauchen. Heute rede ich zu Ihnen über vier Dinge, die wir vom Heiligen Geist erwarten können. Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie in uns und durch uns tut.

    Erstens, wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Schauen Sie mit mir in Lukas, Kapitel 4, ab Vers 16, wo die Rede von Jesus ist:

    Lukas 4:16
    „Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.“

    Jesu Gewohnheit war also in die Kirche zu gehen. Wer hält das für eine gute Gewohnheit? Ich halte es für eine gute Gewohnheit, die gemeinsame Versammlung nicht zu versäumen. Seine Gewohnheit war, in die Synagoge zu gehen. Lukas 4:17

    Lukas 4:17-19
    „Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht, und als er das Buch aufgeschlagen hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen, er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene frei zu machen und auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.“

    Jesus nahm die Rolle Jesajas und fand die Stelle, wo über ihn geschrieben war. Wissen Sie was?

    Wenn Sie die Bibel studieren, müssen Sie eine Stelle finden, wo über Sie geschrieben ist. Finden Sie die Dinge, die Ihnen in Christus gehören und die Dinge, die Christus für Sie getan hat, wo Sie Ihren Namen einsetzen, weil es für Sie gilt. Hier sagte Er: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat zu predigen.“ Er inspiriert mein Reden. Das Evangelium predigen bedeutet gute Nachricht zu verkünden.

    Einige haben menschliche Redegabe mit der Salbung beim Predigen verwechselt. Andere halten die Fähigkeit des Predigers, die Menge zu bewegen, für die Salbung des Heiligen Geistes. Aber ich sage Ihnen: Das ist nicht dasselbe. Ein altes Sprichwort sagt: „Wie kann man die Salbung beschreiben?

    Woran erkennt man die Salbung?“ „Nun, ich kann Ihnen nicht sagen, was sie ist, aber ich kann Ihnen sagen, was sie nicht ist.“ Wenn man feurig predigt und schreit und ein Spektakel macht und sich den Schweiß abwischt, bedeutet das nicht, dass man gesalbt ist. Aber oftmals bringen Leute die Salbung damit in Verbindung.

    Gott benutzt Worte, ein Herz zu treffen und es ist, als ob Gott zu mir spricht. Ich habe es oft erlebt, dass ich ganz persönlich angesprochen wurde. Ich hatte wichtige Fragen und sagte: „Gott, was soll ich tun? In welche Richtung soll ich gehen?“ Ich saß in einer Versammlung, hörte die Predigt und bang! Da ist meine Antwort! Erstaunlich, wie Gott das tut. Aber, Freund, das ist das Werk des Heiligen Geistes. Er macht den Unterschied.

    Ich erlebte das, als der kleine Junge mir im Park von Christus erzählte. Es veränderte mich. Ich hörte zum ersten Mal das Evangelium. Ich erinnere mich, wie ich dachte: „Ich habe nie jemand so reden hören.“ Ich war erstaunt über dieses Kind. Ein, zwei Monate später besuchte ich jemand mit Freunden im Krankenhaus und der kleine 12-jährige Junge war da, der mir von Christus erzählt hatte. Ich war im Zimmer mit den anderen und wir unterhielten uns mit dem Kranken am Bett, und als ich mich umdrehte, war der Junge weg. Und so lief ich im Krankenhaus umher und suchte ihn. Ich weiß nicht, wo er hinging. Ich komme in einen Gang und da sitzt ein Mann auf der Bank in seiner Krankenhauskleidung. Sein Rücken ist frei und da sitzt dieser erwachsene Mann und schluchzt. Ich dachte: „Der Mann hat sicher schlechte Nachrichten vom Arzt erhalten.“ Denn er weinte und weinte.

    Ich setze mich neben ihn und frage: „Sind Sie OK?“ Er sagt: „Wer war dieses Kind?“ Und er weint und weint. Er sagt: „Er kam in mein Zimmer und teilte mir Bibelstellen mit und ich habe so was nie zuvor gehört.“ Und der Mann weinte. Er war im Krankenhaus, hatte Krämpfe gehabt und fürchtete sich, als ein 12-jähriger Junge in sein Zimmer kam und aus seiner Bibel über den leidenden Messias aus Jesaja 53 sprach. Und es traf den Mann ins Herz. Er weinte noch 15 Minuten danach. Ich verließ ihn und er weinte immer noch. Die Salbung des Heiligen Geistes.

    Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 4. Wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Apostelgeschichte 4:8 ist eine wunderbare Schriftstelle.

    Apostelgeschichte 4:8-12
    „Da sprach Petrus, erfüllt mit dem Heiligen Geist zu ihnen: Oberste und Älteste des Volkes! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt wurde, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

    Petrus, das ist recht mutiges Predigen! „Jesus Christus, den ihr gekreuzigt habt, den weckte Gott von den Toten auf.“ Und er zitiert Bibelstellen. Diese kleine Minipredigt ist so genau und kraftvoll. Und achten Sie auf ihre Reaktion in Apostelgeschichte 4:13

    Apostelgeschichte 4:13
    „Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute sind, verwunderten sie sich und erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren.“

    Hier redet dieser ungebildete Fischer mit solcher Kühnheit und Autorität, dass sie erstaunt waren.

    Zweitens: Wir können dem Heiligen Geist vertrauen, den Dienst zu leiten. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 13. Leitung des Dienstes.

    Apostelgeschichte 13:1-4
    „Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, aufgezogen war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geist, gingen hinab nach Seleuzia, und von dort segelten sie nach Zypern.“

    Und so fuhren sie auf ihre erste Missionsreise. Wir wissen nicht genau, wie der Heilige Geist sagte: „Sondert Barnabas und Saulus aus.“ Es waren Propheten dort. Vielleicht sprach Er durch ein prophetisches Wort. Vielleicht sprach Er zu ihren Herzen. Aber sie wussten, dass der Heilige Geist kommunizierte. Der Geist sagte: „Sondert mir Barnabas und Saulus aus. Tut es jetzt.“ Sie waren bereits ein Jahr in der Gemeinde von Antiochia und lehrten die Jünger. Der Heilige Geist sagt: „Jetzt ist die Zeit, sie auszusondern.“ Und sie zogen los. Obwohl Menschen ihnen die Hände auflegten und sie aussandten, wurden sie in Wirklichkeit vom Heiligen Geist ausgesandt. Sie können jemandem den ganzen Tag die Hände auflegen, aber wenn Gott nicht Seine Hand auf die Person legt, ist es nichts wert. Es besteht ein Unterschied zwischen menschlich geführtem und vom Heiligen Geist geführtem Dienst.

    Als ich in Oregon lebte, war ich nach meiner Errettung in einer kleinen Gemeinde und Gott zeigte mir übernatürlich, dass ich nach Hause zurückgehen soll. Es ist eine interessante Geschichte. Ich hatte meine Familie vier Jahre nicht gesehen. Die meiste Zeit wussten sie nicht, ob ich lebte oder tot war

    und ich wusste nicht, ob ich wegen meines früheren Lebensstils zu Hause willkommen war. Ich ging zu einem christlichen Geschäftsleute Treffen. Und beim Abendessen kam eine kleine Frau namens Eva Phelps zu mir. Eva war 65 Jahre alt und war mit ihrem Mann Fred dort. Ich kriegte in seiner Nähe immer eine Gänsehaut. Fred war zweimal von den Toten auferweckt worden. Allein das Wissen machte mich nervös in seiner Nähe. Ich ging zu ihnen und grüßte sie und Eva ergriff meine Hände

    und plötzlich fiel Gottes Gegenwart aus dem Himmel auf mich. Ich erkannte sofort die Gegenwart des Heiligen Geistes auf mir. Ich fing an wie Espenlaub zu zittern. Sie sagte: „Bayless, du musst nach Hause zurück. Dinge stimmen nicht zwischen dir und deiner Familie und der Heilige Geist sagt, du musst nach Hause.“ Sie wusste nichts über die Situation mit meiner Familie, dass ich vier Jahre nicht zu Hause war, sie wusste nichts von den Problemen, die mein Drogenleben und der Alkohol verursacht hatten, von all den Verletzungen, die ich anderen zufügte. Sie wusste nichts davon. Aber ich wusste, dass Gott sprach.

    Es stellte sich heraus, dass inzwischen meine Mutter gerettet geworden war. Sie ist in einem Treffen in Anaheim und ein Bibellehrer lehrte gerade. Soweit ich es zurück verfolgen konnte, war es derselbe Abend, als ich bei dem Geschäftsleute Treffen in Oregon war. Und der Prediger stoppt seine Predigt und sagt: „Es ist eine Mutter hier. Sie haben ihren Sohn vier Jahre nicht gesehen. Er war in Drogen und Hexerei verstrickt, und anderes mehr…“ und er nannte einige der Dinge. Er sagte: „Aber wissen Sie was? Er ist gerettet und Gott sendet ihn nach Hause. Im Geist ist es bereits geschehen.“ Meine Mutter stößt die Frau neben ihr an und sagt: „Das ist mein Sohn! Es ist mein Sohn!“ Sie kommt nach Hause und sagt meinem Vater, was passiert ist. Er sagt: „Das bräuchte ein Wunder.“ Am nächsten Tag rief ich an und sagte: „Hallo Mama, ich bin’s. Ist es OK, wenn ich nach Hause komme? Wäre es OK für Papa, wenn ich nach Hause komme?“ Sie sagt: „Ja, und ich muss dir etwas berichten, wenn du hier bist.“ Ich sagte: „Ich habe dir auch was zu erzählen.“

    Ich musste meine 12-seitige Gitarre verkaufen, um genug Benzingeld für die Heimfahrt zu haben.

    Einige Tage später fuhr ich in ihre Einfahrt und Gott heilte meine Familie. Den Abend zuvor war ich bei Fred und Eva. Sie lebten in einem kleinen Wohnwagen. Sie wollten zu einer Versammlung und fragten, ob ich mitwolle. Ich sagte: „Nein, ich will bleiben und beten.“ Ich blieb den Abend dort und betete. Ich war allein im Wohnwagen. Ich wollte am nächsten Morgen fahren. Und ich las Matthäus, Kapitel 8, die Verse 16 und 17, wo es heißt: „Als es Abend geworden war…“ aus der King James Bibel. „Als es Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist: Er nahm unsere Schwachheiten auf sich und trug unsere Krankheiten.“ Und der Heilige Geist sprach zu mir. Er sagte: „Ich sende dich nach Kalifornien zurück. Der Abend ist bereits gekommen. Es ist bereits Mitternacht. Und wenn du zurückgehst, sollst du mein Wort nehmen, und die Kranken in meinem Namen heilen und Dämonen austreiben.“ Er sprach so klar zu mir, dass es bis heute in meinem Herzen nachklingt. Ich kam zurück, begann mit einer Bibelgruppe und anderem und Gott segnete es. Leute wurden gerettet und wundervolle Dinge geschahen.

    Und dann spürte ich, dass Gott mir sagte, ich solle zu einer Bibelschule. Wieder sprach der Heilige Geist sehr klar. Ich rede davon, dass der Heilige Geist den Dienst leitet. Er wird es in jedem Lebensbereich tun, wo wir berufen sind. Gott hat mich als Prediger berufen. Das ist, was Er mir zeigte.

    Der Heilige Geist sprach davon, ich solle gehen. Anstatt jedoch dem klaren Wort vom Heiligen Geist zu gehorchen, entschied ich zu beten und zu fasten, in der Hoffnung, es würde weggehen. Ich weiß, das würde anderen nicht so gehen. Und so betete ich und fastete den ersten Tag und wusste, dass Gott bereits zu mir geredet hat. Aber ich will, dass es weggeht. Und jemand kam zu mir und sagte: „Der Heilige Geist sagte, ich solle dir das zeigen.“ Die Person öffnete die Zeitung und da war eine Anzeige der Bibelschule, von der der Herr sagte, ich solle dorthin. Sie sagte „hier!“ und zeigte darauf und drehte sich um und verließ den Raum. Ich sagte: „OK, ich gehe.“ Ich weiß nicht, woher es kam, aber ich hatte die Haltung angenommen, dass das, was man am wenigsten tun will, das ist, was man für Gott tun muss. Das kann mal stimmen, aber daran ist trotzdem etwas falsch: Was immer man hasst, davon will Gott, dass wir es tun. Ich friere ungern und so stellte ich mir den kältesten Ort der Welt vor und sagte; „OK Gott, ich gehe.“ So machte ich Reisepläne und dachte an all die Orte, wo ich nicht sein will und sagte: „Jesus, ich gehe!“ Aber die ganze Zeit ist das Verlangen in mir, nach Kalifornien zurückzugehen und der Gedanke: „Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“

    Und ich sagte: „Weiche hinter mich, Satan.“ Und er war gnadenlos, es kam einfach immer wieder:

    „Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“ „Teufel, weiche von mir! Ich werde Gott dienen.

    Ich durchquere das Meer und steige auf den höchsten Berg, ich werde Frost und Kälte ertragen, um Gott zu dienen. Verschwinde, Satan!“ Und dann kam es wieder: „Gehe nach Südkalifornien.“ Ich unterdrückte es jedes Mal. Dann erhielt ich einen Anruf von der Frau eines Pastors aus Kalifornien.

    Sie sagte: „Bayless, der Heilige Geist sagte, ich soll dich anrufen. Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber Er sagt: Das Verlangen, das in deinem Herzen aufsteigt, das bin ich, sagt der Heilige Geist. Höre auf, es zu unterdrücken.“ Ich betete darauf an dem Tag im Park und plötzlich wurde mir klar, dass dieses Verlangen von Gott kam. Die Bibel sagt: „Habe deine Lust am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz sich wünscht.“

    Das Wort „Lust“ bedeutet sich formbar machen. Mit anderen Worten: „Gott, hier bin ich. Was immer du willst“ und dann gibt Er Ihnen Verlangen. Der Grund, warum Er Ihnen Verlangen gibt, ist, weil Er es erfüllen will. Er führt Sie durch Verlangen, wenn Sie die Haltung haben: „Gott, was immer du willst. Mein Leben gehört dir.“ Manchmal wird Er Sie leiten, indem Er Verlangen in Ihr Herz gibt. Einige von Ihnen haben Verlangen unterdrückt und der Heilige Geist spricht zu Ihnen.

    Es war ein Paradigmenwechsel für meine Theologie an dem Tag, denn plötzlich sah ich, dass es Gott war und sagte: „Gott, weißt Du nicht, ich liebe Kalifornien? Es ist warm dort. Der Strand ist dort. Ich würde dorthin ziehen, wenn ich könnte!“ Und mir wurde klar, dass der Ort, für den Gott uns Verlangen gibt, ob es ein warmer oder kalter Ort ist, Er uns dafür vorbereitet hat. Er hat uns dafür gemacht. Und das bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen gibt. Wenn ich alle Herausforderungen vorher gekannt hätte, wäre ich nie bereit gewesen. Er sagte mir nichts davon.

    Drittens. Schauen wir in Epheser, Kapitel 6. Ich will insgesamt vier Dinge mitteilen. Die dritte Sache: Wir sollten erwarten, dass der Heilige Geist uns beten hilft.

    Epheser 6:10-12
    „Schließlich werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

    Paulus zählt hier in Vers 12 verschiedene Bezeichnungen auf, verschiedene Ränge von bösen Geistern. Es spricht davon, gegen die Listen des Teufels zu bestehen. Und dann sagt er, wie sollen die Waffenrüstung Gottes anziehen. Und dann sagt er in Vers 17:

    Epheser 6:17-18
    „Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet dazu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.“

    Nimm das Schwert des Geistes! Bis dahin waren alle Waffen rein zur Verteidigung. Der Brustpanzer und die anderen Teile schützen uns, wenn der Teufel angreift. Aber in Vers 17 sagt er: „Jetzt geht in die Offensive. Und so sollt ihr das tun: Du ergreifst das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.“

    Das Wort hier ist „Rhema“. Es ist das gesprochene Wort Gottes oder das Wort, das der Heilige Geist spricht. Dann wirkt es wie ein Schwert. Nimm das Wort Gottes und bete mit allem Gebet und Flehen im Geist.

    Wer erinnert sich an die Geschichte: Jesus ging in die Wüste und wurde vom Teufel versucht. Wer erinnert sich daran? Satan kam und sagte: „Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl den Steinen, das sie Brot werden.“ Und Jesus sagte: „Du sollst Gott nicht versuchen…“ das sagte er später. Hierauf sagte Er: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Er zitierte die Bibel. Jesus, was tatest Du? Er nahm das Schwert des Geistes und versetzte dem Teufel einen Schlag. Im Buch Offenbarung, Kapitel 1:16 wird gesagt, dass Jesus ein zweischneidiges S

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