Führung durch den Heiligen Geist

Teil 4 der Reihe „Der Heilige Geist und Gaben des Geistes“ von Ende September bis Ende November 2007


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Comments

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist – Teil 4 21.10.2007
    Seine Führung

    Paulus war gebunden im Geist. Der Heilige Geist zwang ihn nicht. Der Heilige Geist treibt uns nicht mit einer Peitsche. Er führt und leitet uns. Dämonen treiben Menschen. Der Heilige Geist treibt Menschen nicht.

    Wissen Sie, was eine der frustrierendsten Sachen der Welt wäre? Wie ich in den Dienst als Prediger berufen zu sein und nicht zu wissen, wie man vom Heiligen Geist geleitet wird. Das wäre echte Frustration. Ich glaube, für jeden Bereich, wo wir begabt und berufen sind, will Gott, dass wir wissen, wie man vom Heiligen Geist geführt wird. Denn Er will uns führen und leiten. Und wenn Sie das interessiert, dann bleiben Sie dran.

    Wenn es um Gottes Führung geht, müssen wir zuerst zu Seinem Wort gehen. Dafür brauche ich ein besseres Amen.

    In Johannes 16:13 heißt es:
    „Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“

    In Johannes 17:17 sagte Jesus:
    „Vater, heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.“

    Der erste Ort, wo wir Gottes Führung suchen müssen ist Gottes Wort.

    Psalm 119:105 sagt:
    „Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß, ein Licht für meinen Pfad.“

    Mit anderen Worten empfangen wir Wegweisung aus der Bibel. Wir müssen also zuerst in Gottes Wort nachschauen, ob es Führung für eine bestimmte Situation ist oder ob wir biblische Prinzipien suchen,

    die uns bei unseren Entscheidungen helfen. Das Wort muss der erste Ort sein, zu dem wir gehen. Und obwohl das unsere Grundlage ist und uns dies schützt, will ich in dieser Botschaft über die anderen Wege sprechen, wie der Heilige Geist uns innerlich führt, durch die Stimme des Geistes in Visionen und Träumen. Obwohl wir immer zuerst zu Gottes Wort gehen, müssen wir verstehen, dass Gott zu uns oftmals direkt spricht, indem er uns innerlich führt und leitet, was jedoch niemals gegen biblische Prinzipien verstoßen wird. Es wird nie gegen Gottes Wort verstoßen oder gegen Gottes Ordnungen.

    Sprechen wir also über das innere Zeugnis. Schauen wir in Römer, Kapitel 8, und seien Sie bereit, viel zu blättern, denn wir werden uns heute einige Stellen dazu anschauen.

    Römer 8:14
    „So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“

    Dies sagt mir, dass Söhne Gottes, Kinder Gottes vom Heiligen Geist geleitet werden sollen. Kommen wir zu Vers 16.

    Römer 8:16
    „Der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

    Bedenken Sie beide Stellen: „So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.

    Der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

    Es heißt nicht, der Geist bezeugt mit unserem Verstand oder mit unserem Körper, sondern der Geist bezeugt mit unserem Geist. So viele vom Geist Gottes geleitet werden: Wenn Er uns leitet, wie leitet Er uns? Durch ein inneres Zeugnis in unserem Geist durch den Heiligen Geist.

    Sie sind ein Geistwesen. Sie haben eine Seele, Sie leben in einem Körper, aber Sie sind ein Geistwesen. Jesus sagte, dass Gott ein Geist ist. Die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen. Als Gott den menschlichen Körper aus dem Staub der Erde formte in 1.Mose, da war es nur ein Erdklumpen, bis Gott Leben einhauchte und den Geist in den Menschen gab. Da wurde der Mensch ein Lebewesen. An Ihnen ist mehr dran, als das Auge sieht. Hören Sie: Das wahre Sie wird irgendwo die Ewigkeit verbringen. Der Körper ist nur Ihr Erdenanzug. Sie bewegen sich darin, solange Sie auf diesem Planeten sind. Und wissen Sie was?

    Eines Tages legt jeder von uns diesen Körper nieder. Und dann wird die wahre Person, die im Inneren lebt, irgendwo die Ewigkeit verbringen. Lange, nach dem diese Welt vergangen ist, existieren Sie immer noch. Jeder wird die Ewigkeit irgendwo verbringen.

    Wir sind also Geistwesen. Und Gott ist ein Geist und Sein Geist bezeugt unserem Geist.

    Sprüche 20:27 sagt:
    „Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn, durchforscht alle Kammern des Leibes.“

    Wenn Gott uns also erleuchtet, tut Er das durch unseren Geist. Der Geist des Menschen ist die Leuchte des Herrn. Der Heilige Geist bezeugt unserem Geist. Schauen wir in Römer 9:1. Paulus sagte:

    Römer 9:1
    „Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mein Gewissen mir Zeugnis gibt im Heiligen Geist.“

    Andere Übersetzungen sagen:
    „Mein Gewissen, erleuchtet durch den Heiligen Geist, bestätigt mir.“

    Mein Gewissen bestätigt mir durch den Heiligen Geist. Vernunft ist die Stimme unseres Verstandes, unseres Körpers. Gewissen ist die Stimme unseres Geistes.

    Ich möchte mit Ihnen einige Bibeltexte anschauen, die uns helfen, zu erkennen, wie der Heilige Geist unserem Geist Dinge bezeugt. Sind Sie bereit? Markus Evangelium, Kapitel 2. Ich glaube, der Grund, warum einige Leute es nicht erfahren, ist, weil Sie alles durch ihren Verstand begreifen wollen. Dank sei Gott für unseren Verstand. Es ist gut nachzudenken. Aber es kommt der Zeitpunkt, wo Glaube an Gott und Vernunft auseinandergehen. Jeder von uns steht oftmals vor Entscheidungen, wenn es um Schritte mit Gott geht. Einige Seiner Dinge ergeben keinen Sinn. Einige Seiner Wege sind unbegreiflich.

    Pastor Tom sprach heute über Geben. Bedenken Sie mal, Gott sagt: „Gib, und es wird dir gegeben.“

    Das ergibt keinen Sinn, oder? Wenn ich gebe, habe ich weniger. Aber Gottes Weg sagt: Wer ausstreut, der hat Zuwachs. Das ist umgekehrte Mathematik. Es ist nicht logisch, aber wahr. Auf Ihrem Glaubensweg mit Gott kommen Sie an viele solche Weggabelungen. Und Vernunft? Sicher ist der Verstand hilfreich, aber es kommt der Augenblick, wo unser Verstand Gottes Wegen widerspricht.

    Und dann müssen wir Gott folgen.

    In Markus, Kapitel 2 sind einige sehr interessante Verse. Ein Mann wurde zu Jesus durch das Hausdach heruntergelassen. Er ist gelähmt und Jesus sieht die Männer in Vers 5 an, die ihn runterlassen.

    Markus 2:5-8
    „Und als Jesus ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten: Kind, deine Sünden sind vergeben.

    Es saßen dort aber einige Schriftgelehrten und überlegten in ihren Herzen: Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer einem, Gott? Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und spricht zu ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?“

    Jesus erkannte plötzlich etwas in Seinem Geist. Manchmal offenbart der Heilige Geist Ihrem Geist etwas. Sie wissen es einfach plötzlich. Ich sage es so: „Sie wissen es in Ihrem Wissen.“ Sie wissen nicht, wie Sie es wissen, aber Sie wissen es. Es ist eine innere Wahrnehmung. Es ist nichts, was durch äußere Quellen gelernt oder erfahren wird. Es ist nichts, was Sie durch gute Menschenkenntnis wissen, weil Sie ihren Gesichtsausdruck sahen und interpretierten. Das ist es nicht. Es ist nichts, was durch Ihre natürlichen Sinne kommt oder was Sie auf natürliche Weise erfahren. Es ist eine innere Wahrnehmung. Jesus erkannte es in Seinem Geist. Er wusste genau, was sie in ihrem Herzen dachten.

    Schauen wir uns dazu einmal Apostelgeschichte, Kapitel 27 an. Wir schauen uns heute einige Verse an, die Ihnen helfen werden. Apostelgeschichte 27:9 enthält viele Wahrheiten.

    Apostelgeschichte 27:9-14
    „Da aber viel Zeit verflossen und die Fahrt schon unsicher war, weil auch das Fasten schon vorüber war, mahnte Paulus und sprach: Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Unheil und großem Schaden, nicht nur der Ladung und des Schiffes, sondern auch unseres Lebens, vor sich gehen wird. Der Hauptmann aber glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte.

    Da aber der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, rieten die meisten dazu, von dort abzufahren, ob sie nach Phönix gelangen und dort überwintern könnten, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwesten und Nordwesten liegt. Als aber ein Südwind sanft wehte, meinten sie, ihre Absicht erreicht zu haben, lichteten Anker und fuhren näher an Kreta heran. Aber nicht lange danach erhob sich ein Sturmwind, Euraklyon genannt.“

    Wir kennen die Geschichte: Sie waren viele Tage hilflos auf See. Sonne, Mond und Sterne schienen tagelang nicht. Alle Hoffnung auf Rettung schien verloren. Dann erschien Paulus ein Engel in der Nacht und sagte: „Paulus, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir segeln; nur das Schiff geht verloren.“

    Und durch Gottes Gnade überlebten sie. Aber sie verloren alles, das Schiff, die gesamte Ladung, einfach alles.

    Haben Sie bemerkt, was Paulus vor der Reise sagte? Er sagte: „Männer, ich erkenne…“ Paulus, woher wusstest du das? Bist du ein erfahrener Segler? Nein, er war ein Gelehrter. Er war kein Segler.

    Alles im Natürlichen strafte ihn sogar Lügen. In der Geschichte lesen wir, dass der Hauptmann mehr dem Steuermann und dem Besitzer des Schiffes glaubte. Der Steuermann ist der Experte! Der Besitzer ist die Autorität! Es heißt weiter: „Die Mehrheit riet Segel zu setzen.“ Dann kam ein Südwind auf und sie dachten, ihr Ziel sei erreicht. Alle Umstände sahen gut aus. Jede Tür öffnete sich. Alles sah gut aus. Die in Autorität sagen: „Tut es!“ Die Experten sagen: „Wir müssen fahren!“ Die Mehrheit sagt: „Wir müssen fahren.“ Der Südwind sagt: „Ihr müsst fahren.“ Aber Paulus spürte innerlich: „Nein, ich sehe, wir sollten nicht fahren.“ Jedes natürliche Zeichen widersprach, was er in seinem Geist sah.

    Es war ein innerer Eindruck. Er empfing es von nichts Äußerem. Er empfing es nicht von der Mehrheit oder von Experten, die alles über Segeln wussten und alles über Wasser wussten; und er empfing es nicht von den Umständen. Aber was er sah, war richtig. Es war von Gott. Wie ich sagte, wenn wir Gott folgen, wird es widersprüchliche Zeichen geben, wo alles sagt: „Nein, du musst das tun.“ Wir müssen lernen, auf diese innere Wahrnehmung zu hören.

    Sie fragen vielleicht: „Woher wusstest du das, Paulus?“ Der Heilige Geist. Wenn wir lernen, innerlich auf Ihn zu hören, vermeiden wir viele Vers 10 im Leben… „…die Reise wird mit Unheil und Verlust verlaufen, nicht nur für Ladung, sondern auch für Leben.“

    Wir könnten viel Unheil und Verluste vermeiden, manchmal sogar von Menschenleben, auch Gefahren, wenn wir auf die inneren Eindrücke des Geistes hörten. Es wäre leicht für Paulus gewesen, sich herauszureden: „Nun ja, ich bin kein Segler. Der Steuermann wird Recht haben. Und die Mehrheit… alle sind gegen mich. Es muss falsch sein, was ich da innerlich fühle.“ Dann kommt noch der ideale Wind für ihr Fahrtziel. Es scheint, als habe er unrecht. Nein, er sah etwas innerlich.

    Einige von Ihnen haben ähnliche Eindrücke. Sie wissen nicht, woher Sie es wissen, aber Sie wissen es. Aber Sie haben auf den Südwind geachtet und auf die Mehrheit gehört. Ich rede nicht davon, widerspenstig zu sein, aber wenn all Ihre Freundinnen sagen: „Halte dich von dem Mann fern!“ Hören Sie auf Freundinnen? Davon rede ich nicht.

    Was ist, wenn es nicht klar ist? Was, wenn Sie nicht wissen? Was ist, wenn Sie keinen klaren Eindruck über etwas haben? Das ist eine gute Frage. Es gibt einige Dinge zu bedenken, um die Führung des Heiligen Geistes zu erkennen, durch das innere Zeugnis in unserem Geist. Hier sind einige hilfreiche Hinweise. Johannes, Kapitel 13. Bedenken Sie die Dinge, die wir anschauen. Sie halfen mir sehr in meinem Leben!

    Johannes 13:2
    „Bei einem Abendessen, als der Teufel dem Judas Iskariot, Simon’s Sohn, bereits ins Herz eingab, Jesus zu verraten…“

    Darauf geschieht folgendes: Jesus wäscht den Jüngern die Füße, auch die Füße von Judas, die direkt von dort zum Verrat laufen. Wir sehen, dass Satan den Verrat an Jesus in das Herz von Judas eingab.

    Jesus ist ganz nahe. Ebenso alle anderen Jünger, deren Füße Er wäscht. Lesen wir jetzt Vers 21:

    Johannes 13:21
    „Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sagte: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.“

    Er war im Geist beunruhigt und sagte: „Einer von euch wird mich verraten.“ Es ist dasselbe griechische Wort, als der Engel kam und die Wasser beim Teich von Bethesda bewegte. Er beunruhigte die Wasser. Es bedeutet bewegen oder beunruhigen. Der Geist ist beunruhigt und bewegt. Er war im Geist beunruhigt. Hören Sie: Wenn Sie bei Leuten sind, die eine falsche Motivation oder einen falschen Geist haben, ist Ihr Geist beunruhigt. Es ist eine Weise, wie der Heilige Geist unserem Geist bezeugt. Wenn Sie bei Leuten mit falschen Motiven und falschen Plänen sind, weil diese auf falsche Dinge hören, ist Ihr Geist beunruhigt. Ihr innerer Frieden und Ihre innere Ruhe sind gestört, Sie haben eine innere Unruhe. Seien Sie wachsam, wenn das passiert, weil der Heilige Geist

    Ihnen wahrscheinlich etwas mitteilen will. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 16.

    Apostelgeschichte 16:16
    „Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte; die brachte ihren Herren großen Gewinn durch Wahrsagen.“

    Wer meint, dass diese Frau einen falschen Geist hatte? Oh ja! Vers 17.

    Apostelgeschichte 16:17
    „Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie: Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen.“

    Absolut richtig. Alles, was sie sagte, stimmte. Alles was sie sagte, war richtig. Diese Männer waren Diener des höchsten Gottes und kamen, um den Weg des Heils zu verkünden. Aber Vers 18 sagt:

    Apostelgeschichte 16:18
    „Dies tat sie viele Tage. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr zur selben Stunde aus.“

    Eine andere Übersetzung sagt, Paulus wurde beunruhigt. Eine andere Übersetzung: „Paulus wurde betrübt…“ Es war eine innere Betrübnis im Geist. Sie sagte alle richtigen Dinge, aber ein falscher Geist motivierte sie. Darum war er betrübt.

    Einige Leute kennen alle richtigen Worte. Sie sagen die richtigen Dinge. Wir müssen lernen, Dinge zu unterscheiden.

    Ich sprach mit einigen Leuten, die alle Ersparnisse verloren, weil jemand ihnen alle richtigen Dinge sagte und sie schlossen ein Geschäft ab, weil das Richtige gesagt wurde. Sobald die Person den Scheck hatte, hob sie das Geld ab und verschwand. Es hat herzzerreißende Geschichten gegeben.

    Ich bin sicher, dass der Heilige Geist in dem Moment versuchte etwas zu sagen. Gewisse Menschen und Orte können Sie in Ihrem Geist betrüben und beunruhigen. Wann immer das passiert, beachten Sie es.

    Mein Vater kann Menschen recht gut einschätzen. Er ist sehr feinfühlig. Ihm entgeht kaum etwas. Vor Jahren fuhr er mich zum Flughafen in Long Beach und sagte: „Sohn, ich sage das nicht oft, aber ich muss über jemand mit dir reden.“ Er sagte im Grunde, dass wir einen Fuchs im Hühnerstall haben.

    Er sagte nicht, wer es ist. Er beschrieb ihn nur. Und ich sagte: „Papa, lass ihn mich beschreiben. Er sieht so aus und zieht das und das an.“ Sein Mund stand offen. Er fragte: „Woher weißt du das? Bei all den Leuten in der Gemeinde, woher weißt du das?“ Ich sagte: „Jedes Mal, wenn ich diesen Mann in der Gemeinde sehe, bin ich innerlich beunruhigt. Jedes Mal, wenn ich an ihn denke, bin ich innerlich betrübt!“ Und wissen Sie was? Es stellte sich als richtig heraus.

    Schauen Sie mit mir eine weitere Stelle an. In 2.Korinther 2:12 sagte Paulus:

    2.Korinther 2:12-13
    „Als ich zur Verkündigung des Evangeliums Christi nach Troas kam und mir eine Tür geöffnet wurde im Herrn, hatte ich keine Ruhe im Geist, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog fort nach Mazedonien.“

    Paulus erwartete Titus in Troas mit Nachrichten von der Gemeinde aus Korinth. Und schließlich traf er ihn, wie wir in Kapitel 7 erfahren, aber er sagte: „Ich hatte keine Ruhe im Geist.“ Obwohl dort eine Tür des Dienstes für ihn offen war, zu predigen, sagte er: „Ich hatte keine Ruhe.“

    Wir können hier etwas lernen. Es wird keine Ruhe in unserem Geist sein, wenn etwas nicht stimmt.

    Sie versuchen ruhig zu sein und die Last dem Herrn zu geben, aber… nicht, dass Sie ängstlich oder besorgt sind, aber da ist keine Erleichterung in Ihrem Geist. Sie haben keine innere Freiheit. Das Wort „Ruhe“ lässt sich mit Freiheit übersetzen. Ganz gleich, was Sie tun, Sie spüren: „Mein Geist hat keine Ruhe.“

    Ich erinnere mich, wie ich vor Jahren drei Monate lang plante, nach Guatemala für einen Missionseinsatz zu fahren, um dort einige Monate zu arbeiten. Ich hatte das Geld dafür, war angemeldet und hatte alles arrangiert, hatte aber nicht die innere Freiheit, zu gehen. Ich zog mich zurück und betete: Ich weiß nicht, was es ist. Ich will gehen. Ich spüre, es wäre eine gute Sache. Ich hatte alles geplant. Ich traf den Leiter des Projektes. Sie hatten zugestimmt, dass ich dort mit dem Dienst arbeiten kann. Ich hatte alle nötigen Gelder und war bereit zu gehen. Aber ich hatte keine innere Freiheit. Ich wollte einen Schritt machen, aber etwas hielt mich zurück. Ich versuchte es wieder und dachte „was ist das?“ So sagte ich ab. Ich sagte: „Ich bleibe und werde nicht gehen.“ Und direkt danach kriegte ich einen Telefonanruf. „Bayless, könntest du in unserer Gemeinde predigen?“ Ich sagte: „Ja!“ Dann kam ein Anruf von einem anderen Pastor: „Bayless, würdest du in unserer Gemeinde predigen?“ Als ich da war, sagte er: „Ich kenne einen Pastor, der dich sicher gerne einladen würde.“ Ich war den ganzen Sommer ausgebucht und ging zu vielen Gemeinden. Mein Sommer war voller Predigteinladungen. Ich hatte keine, bevor ich nicht „nein“ dazu sagte. Eine davon führte zu einer 2-jährigen Anstellung in einer Gemeinde. Ich war glücklich, sobald ich sagte: „Ich gehe nicht.“ Plötzlich war Ruhe da, als ich sagte: „Gut. Das war’s.“ Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt.

    Vorher war kein Frieden, jetzt ist er da. Jetzt habe ich eine innere Freiheit, die ich vorher nicht hatte.

    Dann öffnete Gott Türen, die zu sehr wichtigen Beziehungen für mich führten. Ich bin sicher, dass Gott meine Reise nach Guatemala gesegnet hätte, aber die Bibel spricht vom guten und vollkommenen Willen Gottes. Ich treffe gern ins Schwarze. Sie nicht auch? In Apostelgeschichte 20:22 sagte Paulus:

    Apostelgeschichte 20:22-23
    „Und nun siehe, gebunden im Geist, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird, außer dass mir der Heilige Geist von Stadt zu Stadt bezeugt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.“

    Beachten Sie Vers 22: „Ich gehe gebunden im Geist.“ Mit anderen Worten, etwas, was man einfach nicht loswird. Es hatte mit seiner Bestimmung zu tun. Vielleicht wollte er in eine andere Richtung gehen, aber er konnte nicht… ein Gedanke kam immer wieder.

    Wenn es um unsere Bestimmung geht, so gibt es Dinge, die wir einfach nicht loswerden. Der Heilige Geist bezeugt Dinge unserem Geist. Einige von Ihnen werden bestimmte Gedanken seit der Kindheit nicht los. Andere von Ihnen sind vielleicht einer Karriere nachgegangen, aber da ist immer noch etwas anderes in Ihnen, was Sie nicht loslässt. Vielleicht steht die richtige Zeit dafür noch bevor. Paulus war innerlich gebunden. Der Heilige Geist zwang ihn nicht. Der Geist treibt uns nicht mit der Peitsche. Er führt und leitet uns. Dämonen treiben Menschen. Der Heilige Geist treibt Menschen nicht. Als Paulus sagte, er sei im Geist gebunden, da meinte er: „Ich werde diese Sache nicht los. Ich kann den Gedanken nicht aufgeben.“

    Rob Mullaney ist Mitglied unserer Gemeinde. Rob, bist du heute hier? Ich weiß nicht, ob er da ist.

    Morgen hat er seinen großen Tag. Morgen früh geschieht etwas ganz Besonderes in seinem Leben!

    Solange ich Rob kenne, spürte er, dass er Polizist werden soll. Und es kam einfach nicht dazu. Es funktionierte nicht. Aber er blieb einfach dran und diente treu Gott. Und es vergingen viele Jahre.

    Auf einer Männerfreizeit war Pastor Jeff Perry, der nichts von alledem wusste. Vor fünf Jahren zeigte er auf ihn und sagte „fünf Jahre!“ … und ging weg. Das war vor fünf Jahren. Und morgen früh wird er als Polizeibeamter vereidigt. Solange ich ihn kenne, hatte er dieses innere Verlangen. Er verstand nicht die Verzögerungen, aber es brauchte eben einfach den richtigen Zeitpunkt.

    Und wenn Sie etwas nicht loswerden, hören Sie: Wir strahlen Fernsehen in Japan aus. Ich bin begeistert darüber! Das war in meinem Geist, solange ich zurückdenke! Es war unterschwellig immer da, manchmal auch stärker. Ich konnte es nie abzuschütteln, ganz gleich, was auch geschah, ich musste Anteil an der Errettung dieser kostbaren Nation haben.

    Was hat sich an Ihren Geist geknüpft? Was hat Gott an Sie geknüpft? Wovon können Sie nicht loskommen?

    Manchmal kann das Leben Ihnen das Gefühl geben, einsam, verwirrt und verletzt zu sein. Aber Jesus sagt, Er wird Sie niemals verlassen. Um Seine Verheißung zu erfüllen, sandte Er den Heiligen Geist, damit Er in Ewigkeit bei Ihnen ist. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen! Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

    „Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

    Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

    Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

    „Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“

    Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann. Seine Führung… In den letzten beiden Botschaften dieser Lehrserie erklärt Bayless Conley die neun Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Weisheit, Glaube, Gaben der Heilungen und mehr. Diese Botschaften sind erhältlich auf CD oder DVD.

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