Jesu letzte Worte in der Nacht vor seinem Verrat

Teil 2 der Reihe „Der Heilige Geist und Gaben des Geistes“ von Ende September bis Ende November 2007


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Comments

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist – Teil 2 07.10.2007

    Hören Sie dies: Glaube entsteht durch das Hören des Wortes Gottes. Dieses Wort bedeutet „Rhema“. Glaube entsteht durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Jesus lebte und redete mit Seinen zwölf Jüngern ungefähr dreieinhalb Jahre lang. Sie aßen mit Ihm, schliefen in Seiner Nähe, hörten Seine Botschaften, wenn Er die Mengen lehrte und dann sagte Jesus: „Wisst ihr was? Ich gehe fort.“ Sie waren niedergeschlagen, aber Er sagte: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Etwas Besseres wird kommen.“ Wir werden darüber sprechen.

    Wenn Sie Ihre Bibel griffbereit haben, öffnen Sie sie in Johannes 14. Wir reden über den Heiligen Geist und ich hatte den Eindruck, dass wir uns die meiste Zeit das anschauen, was Jesus über den Heiligen Geist in Johannes Kapiteln 14 bis 16 sagte. Wie ich letztes Mal sagte, wenn Sie zuschauten, teilen uns diese Kapitel die letzten Dinge mit, die Jesus Seinen Jüngern vor Seiner Gefangennahme und Kreuzigung mitteilte. Diese Worte wurden in der Nacht vor Seinem Verrat gesprochen. Jesus verbrachte die meiste Zeit damit, über den Heiligen Geist zu sprechen. Es war das Wichtigste in Seinem Sinn, was Er Seinen Jüngern mitteilen wollte, bevor Er sie verließ. Und ich möchte mit Ihnen zu Beginn Johannes 14:16 anschauen. Jesus sagte:

    Johannes 14:16-17
    „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

    Ab dieser Stelle spricht Jesus über den Dienst des Heiligen Geistes, was Er tun wird und alles, was Jesus weiter sagt, baut darauf auf: Er sagte: „Er ist bei euch… ihr kennt ihn… und er wird in euch sein.“ Als Jesus über das Kommen des Geistes und Seinen Dienst und all die wundervollen Dinge sprach, die Er tun würde, da verstanden die Jünger, dass der Heilige Geist das in ihrem Inneren tun würde, denn so begann Jesus Seine Lehre. Er wird mit euch sein, aber Er ist in euch! Es wird eine völlige neue Dimension sein. Ihr werdet von Neuem geboren werden. Ihr werdet Kandidaten sein, den Heiligen Geist zu empfangen. Und dieser unglaubliche Dienst wird von innen nach außen geschehen.

    Und es gibt den Moment, wo der Heilige Geist auf uns kommt. Wir finden das im Alten und im Neuen Testament beschrieben. Und wir nehmen uns Zeit, darüber in den nächsten Wochen zu reden. Aber erinnern Sie sich, dass vieles, was wir lesen werden, Dinge sind, die der Heilige Geist durch uns tun will. Lesen wir weiter, was Er in Johannes 14:26 sagte:

    Johannes 14:26
    „Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren…“

    Ich möchte hier stoppen. Er wird alle Dinge lehren von wo? Nun, wo wird Er sein? Er wird in Ihnen sein!

    Johannes 14:26-27
    „… Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Eurer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam.“

    Jesus sagt hier drei Dinge in Verbindung mit dem Heiligen Geist, und ich will sie von unten nach oben nennen. Als Erstes sagte Er: „Frieden lasse ich euch.“ Dies sollte nicht von den Aussagen getrennt werden, die Jesus gerade über den Helfer, den Heiligen Geist machte, den Er senden würde. Als Jesus sagte „meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch“, war es der Friede, den Er durch den Heiligen Geist besaß. Und das ist eines der erstaunlichen Dinge, die der Geist des Herrn bewirkt, wenn Er in unser Leben kommt. Er gibt uns Frieden. Die ganze Welt hält Ausschau nach Frieden. Jesus sagte: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich gebe euch Ruhe. Ich gebe euch Frieden.“ Und die ganze Welt müht sich ab, zur Ruhe zu kommen. Darum trinken Leute und gehen in Bars und nehmen Drogen und all diese Dinge. Es ist ein Mühen und ein Streben, um irgendwie Ruhe und Frieden für ihre Seelen zu finden, die sie nirgendwo finden konnten. Und wenn wir zu Jesus kommen, gibt Er uns diese unglaubliche Ruhe und einen inneren Frieden. Und es kommt vom Heiligen Geist.

    Hier ist eine weitere Stelle dazu in

    Römer 14:17
    „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Frieden und Freude im Heiligen Geist.“

    Das ist es, worum es beim Reich Gottes geht. Dies sind Dinge, die der Heilige Geist in uns wirkt. Es ist Sein Frieden. Er ist übernatürlich und übersinnlich.

    Bevor ich zu Christus kam, hatte ich sehr viel Lärm in meinem Schädel. Ich hatte viele Dinge getan, die ich nicht hätte tun sollen, okkulte Dinge, ich hatte eine Geschichte von Drogenmissbrauch und anderem. Und Frieden war etwas, was ich nicht hatte. Ich strebte verzweifelt danach, inneren Frieden zu finden und alles, was Frieden versprach, stellte sich als Wolke ohne Regen und als Brunnen ohne Wasser heraus, bis ich Christus fand. Und Er gab mir diesen wunderbaren Frieden, als ich gerettet wurde. Und dann erinnere ich mich an Zeiten als junger Christ, wo ich nicht viel wusste.

    Da lebte ein Mann in meiner Stadt, der scheinbar jeden Vers der Bibel zitieren konnte. Aber er belästigte ständig Leute und war gemein zu ihnen, indem er ihnen Worte um die Ohren schlug. Ich erinnere mich, dass er Versammlungen störte. Er stand mitten in der Versammlung auf und forderte den Prediger heraus und war ärgerlich und unberechenbar. Eines Tages kam er zu mir, um mir Bibelstellen um die Ohren zu hauen und ich war erst einige Wochen errettet und dachte: „Oh, nein.“ Er kam auf mich zu, und als er nur noch zwei Schritte entfernt war, legte sich eine Decke des Friedens über mich. Es war eine seltsame Sache. Er fing an, über mich herzuziehen und ich schaute ihm nur zu. Seine Lippen bewegten sich, aber ich konnte nicht hören, was er sagte. Ich lächelte. Ich hatte meine Arme verschränkt und lächelte ihn an. Das störte ihn so sehr, dass er schließlich die Hände hochwarf und wegging. Bis heute weiß ich nicht, was er mir gesagt hatte.

    Das passierte mir kurz danach noch einmal. Ich besuchte einen Freund, mit dem ich Dinge unternahm, bevor ich Christ war. Wir nahmen Drogen zusammen. Ich ging zu ihm und hatte nicht gerade viel Weisheit. Ich war voller Eifer, null Weisheit, aber ich tat mein Bestes. Ich ging zu ihm und erzählte, was mit mir passiert war und dass er gerettet werden muss. Er hörte mir eine Weile geduldig zu, aber als ich mich aufmachte zu gehen, folgte er mir und zog über mich her. Und dasselbe geschah. Wie aus dem nichts kam diese Decke über mich. Ich sah seine Venen im Hals hervorquellen und er schrie mich aus voller Kehle drei, vier Minuten an, und ich lächelte ihn an. Als er fertig war, sagte ich: „Gott segne dich. Bis später.“

    Einige von Ihnen, die heute hier sind, sind mit einem Familienmitglied, einem Freund oder auch alleine gekommen und Sie suchen so verzweifelt nach Frieden! Er will Ihnen Frieden geben. Er will, dass Ihr Schlaf sanft ist und dass Sie den Frieden Gottes haben. Selbst inmitten Ihrer Probleme und Herausforderungen können Sie übernatürlichen Frieden haben. Das ist es, was der Heilige Geist tut, wenn Er kommt und wir Seinen Dienst annehmen.

    Wir gehen von unten nach oben… das letzte, was Jesus erwähnte, war Frieden. Kommen wir zu Vers 26. Am Ende des Verses sagte Er: „Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Also, zuerst haben wir Frieden. Dann die zweite Sache: Er wird uns an alles erinnern, was Jesus gesagt hat.

    Merken Sie sich diese Stelle in der Bibel. Wenn Sie einen Lesefaden haben, tun Sie ihn in Johannes, Kapitel 14 oder 15. Wir kommen dahin zurück. Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 11.

    Als ich über Beispiele nachdachte, die ich heute mitteilen will, sind mir mehr Beispiele meines Lebens eingefallen als ich sonst mitteile. Aber ich hatte den Eindruck, das ist das Beste. Ich kenne meine eigene Geschichte besser als die anderer. Und ich weiß, Sie haben eine Geschichte. Ich weiß, der Heilige Geist tut Dinge im Leben von Menschen. Ich versuche also nicht, mich hervorzuheben, aber wissen Sie was? Gott war gut in meinem Leben. Schauen wir in Apostelgeschichte 11:1.

    Apostelgeschichte 11:1-3
    „Die Apostel aber und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Nationen das Wort Gottes angenommen hatten, und als Petrus nach Jerusalem heraufkam, stritten die aus der Beschneidung mit ihm und sagten: Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen gegessen!“

    Ich will hier stoppen. Das ist ein großes Problem! Wussten Sie, dass die Kirche 10 Jahre lang rein jüdisch war? Es gab keine Heiden in der Kirche die ersten 10 Jahre nach Pfingsten. Nachdem Jesus in den Himmel aufstieg, war die Kirche rein jüdisch. Gott brauchte 10 Jahre, um es in ihren Kopf zu kriegen, dass Heiden gerettet werden können. Und das geschah in Kornelius‘ Haus. Petrus ging dorthin. Gott wirkte an ihm auf übernatürliche Weise. Er geht in Kornelius‘ Haus und während er predigt, fällt der Heilige Geist auf sie. Sie fangen an, in neuen Sprachen zu beten. Und siehe da, Gott hat auch die Heiden heimgesucht. Die Kirche in Jerusalem hört davon und ist nicht glücklich. Da ist eine Gruppe unter ihnen, die wirklich ärgerlich darüber ist, weil sie meinen, dass das nicht möglich sei.

    Sie sind überzeugt, damit ein Heide gerettet werden kann, muss er zuvor beschnitten werden und sich zum Judentum bekehren. Und erst dann, und nur dann, wenn sie Jude geworden sind, können sie Christus annehmen und Christ werden. Es brauchte zehn Jahre, damit sie begriffen, dass das nicht so ist! Also war dies ein großes Problem. Es ist explosiv. Leute sind verärgert. Und so berichtet Petrus ihnen, wie das alles geschehen ist.

    Apostelgeschichte 11:4
    „Petrus aber fing an und setzte es ihnen der Reihe nach auseinander…“

    Wir könnten weiterlesen, und er erklärt alles, was passiert ist. Kommen wir zu Vers 15, wo er sagt:

    Apostelgeschichte 11:15
    „Während ich aber zu reden begann, fiel der Heilige Geist auf sie, so wie auch auf uns am Anfang.

    Da erinnerte ich mich…“

    Sagen Sie einmal: „Da erinnerte ich mich…“

    Apostelgeschichte 11:15-16
    „…an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir an den Herrn Jesus Christus geglaubt haben, wer war ich, dass ich hätte Gott wehren können?“

    Hier geschieht es also. Es ist gegen Petrus‘ Theologie. Er weiß, dass es Probleme machen wird, wenn er zur Muttergemeinde nach Jerusalem kommt. Als all das geschieht, sagt er plötzlich mittendrin „ich erinnerte mich…“, und ein Vers kommt in seinen Sinn. Frage: Wer erinnerte ihn in dem Moment an diese Aussage Jesu? Der Heilige Geist tat das! Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Es war der Dienst des Heiligen Geistes und der fehlende Nagel in Petrus‘ Argumentation. Schauen wir uns Vers 18 an. Es ist wundervoll.

    Apostelgeschichte 11:18
    „Als sie aber das gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße zum Leben gegeben.“

    Der Heilige Geist lässt Sie sich an das erinnern, an was Sie sich erinnern müssen und wann Sie sich erinnern müssen. Das bedeutet, Sie müssen Zeit in Gottes Wort verbringen, denn Er kann Sie an nichts erinnern, was Sie nie gelernt haben. Sie können sich an nichts erinnern, was Sie nie gewusst haben. Ich sage Ihnen: Zeit im Wort Gottes ist gut investierte Zeit.

    Als junger Christ lebte ich in Oregon und ging zu einer Pfingstgemeinde und wusste überhaupt nichts.

    Ich wollte so sehr Gott gefallen. Manchmal vergessen wir, wie es war, als wir zuerst errettet wurden.

    Wir wollen jeden in Ordnung bringen und vergessen die Kämpfe, durch die wir gingen, als wir zu Christus kamen und wir vergessen, wie wenig wir wussten und wie viele Fehler wir machten und wie oft Gott eingreifen musste. Menschen werden nicht umgehend reif. Sie müssen wachsen. Und hier bin ich, frisch errettet und will Gott gefallen und eine Gruppe von Leuten kommt zu mir, die Probleme mit dem Pastor haben und sie nehmen mich beiseite und sagen: „Bayless, der Heilige Geist hat zu uns gesprochen.“ Mann, das will ich wissen! „Was hat Er gesagt?“ Sie sagten: „Der Heilige Geist hat uns gesagt, dass du zum Pastor sprechen sollst!“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Ja, und du sollst ihm folgende Botschaft sagen.“ Und ich sollte zum Pastor gehen, ihn herausfordern und tadeln. Jetzt war ich in einer Zwickmühle, denn ich wollte unbedingt Gott gehorchen. Aber ich wollte meinen Pastor auch nicht tadeln. Ich war ja erst seit drei Wochen in der Gemeinde. Ich war erst seit vier Wochen gerettet. Und sie nahmen mich beiseite und prophezeiten über mich: „So spricht der Herr: Du sollst zum Pastor gehen und ihm diese Worte sagen. Und sein Angesicht wird hart gegen dich sein. Er wird deine Worte nicht annehmen, aber sei mein treuer Botschafter, und ich werde dich segnen.“ Ich dachte: „Oh, nein.“ Ich sagte: „Gott, ich tue es. Ich will nicht, aber ich liebe dich. Ich tue es.“

    Sie denken vielleicht: „Oh, wie dumm ist das? Wie konntest du…“ Aber wissen Sie was? Am Anfang weiß man solche Dinge nicht. Junge Christen sind sehr verletzlich und wir müssen sie schützen. Ich sage Ihnen etwas: Das Einzige, was mich rettete, war, dass ich viele Abende in meinem kleinen Zimmer in Ashland, Oregon, bei Kerzenlicht saß und meine Bibel las. Ich begann im 1. Buch Mose, weil mir niemand riet, im Neuen Testament zu beginnen. Und ich las 1. Mose bis 3. Mose im Kerzenlicht, 4. und 5. Mose, Josua, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, und ich las und las und las. Ich verstand die Hälfte nicht, was ich las, aber ich las! Und ich gehe auf der Straße: Dies ist der Tag, an dem ich den Pastor tadeln werde. Und ich gehe auf der Straße entlang und denke: „Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!“ Und plötzlich erinnere ich mich an eine Geschichte, die ich in der Bibel in 1. Könige 22 über Joschafat las. Alle Propheten hatten sich versammelt und sagten: „Du musst mit dem König Israels gegen die Syrer in Ramoth, Gilead kämpfen. Und Joschafat hatte ein seltsames Gefühl. Er sagte: „Gibt es keinen anderen, der prophezeien kann?“ Der König von Israel sagte: „Da ist ein Mann, aber ich hasse ihn, denn er prophezeit nie Gutes über mich.“ Der Mann hieß Micha. Und sie holten ihn und Micha sagte: „Der Herr gab einen Lügengeist in den Mund all dieser Männer. Wenn ihr hinaufzieht, wird es ein Desaster.“

    Ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich es wusste. Ich erinnere mich noch, wo ich auf der Straße ging.

    Ich sehe noch den Laden vor mir, wo ich erkannte, dass der Heilige Geist zu mir sprach, dass die Leute, die mir prophezeiten und mir sagten, ich solle den Pastor tadeln, dass ein Lügengeist durch sie geredet hatte. Und ich sagte: „Oh danke, Jesus!“ Ich tue genug törichte Dinge ohne die Hilfe anderer Leute!

    Er erinnert uns an Dinge, aber Sie müssen zuerst etwas zum Erinnern haben. Es ist ein Teil Seines Dienstes. Schauen wir wieder in Johannes 14. Die dritte Sache, von unten nach oben, ist in Vers 26:

    Johannes 14:26
    „Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren…“

    Der große Lehrer lebt in uns. Das bedeutet nicht, dass wir auf andere nicht hören müssen, denn das müssen wir. Die Bibel sagt, dass derselbe Heilige Geist uns Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Lehrer zur Auferbauung des Leibes Christi gab. Derselbe Geist wirkt auf weitere Weise, indem er Menschen gibt, die uns lehren. Er wird uns durch andere lehren und Er wird uns direkt Dinge offenbaren. Er offenbart uns die Dinge, die Gott uns bereits gegeben hat.

    Hören Sie dies genau: „Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes.“ Und das Wort „Wort“ bedeutet „Rhema“. Glaube kommt durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Im Neuen Testament gibt es zwei verschiedene Worte für „Wort“. Das eine ist Logos und meint das geschriebene Wort Gottes, alle Gedanken Gottes, die wir in unserer Bibel haben. Das ist das Logos Gottes. Glaube kommt durch das Hören von Gottes Wort. Logos ist, was Gott gesagt hat. Rhema ist das Wort, das Gott sagt. Wenn der Heilige Geist zu Ihrem Herzen spricht, wird Glaube lebendig.

    1.Johannes 2:18-19
    „Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch viele Antichristen aufgetreten, daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns, denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie bei uns geblieben sein, aber sie blieben nicht, damit offenbar würde, dass sie nicht von uns sind.“

    Hören Sie diesen Vers aus der Living Bible, dann verstehen Sie, was ich sagen will. Die Living Bible sagt: „Diese Antichristen…“ Antichrist meint einfach gegen Christus, Leute mit einem falschen Geist,

    einem Geist, der Christi Geist entgegengesetzt ist. „Diese Antichristen waren mal Mitglieder unserer Gemeinden, aber sie gehörten nie zu uns, sonst wären sie geblieben.“ Er spricht von Leuten, die einen falschen Geist haben, weil ihr Inneres Christus widerstrebt, obwohl sie vielleicht äußerlich wie Christen erschienen, weil sie in der Kirche waren. Sie mischten sich unter Gläubige. Und schauen Sie, was er in Vers 20 in Verbindung damit sagt.

    1.Johannes 2:20
    „Aber ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen.“

    Wovon redet er? Vers 27 erklärt es.

    1.Johannes 2:27
    „Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!“

    Beachten Sie, er bezeichnet es als persönliche Salbung. Er spricht von der Gegenwart des Heiligen Geistes, die in uns lebt.

    Sind Ihnen je Leute mit einem falschen Geist und falschen Motiven aufgefallen? Sie tragen kein Schild, das sagt: „Hallo. Ich bin ein falscher Prophet! Höre auf mich und ich ruiniere dein Leben.“

    Oder: „Hallo, ich bei ein Manipulator und habe schlechte Pläne. Wenn du wie ich wirst, beraube ich dich.“ Sie tragen keine Abzeichen. Aber Jesus sagte: „Hütet euch vor Wölfen in Schafskleidern, denn sie sehen wie Schafe aus, riechen wie Schafe, sind aber keine Schafe.“

    Ich las die Geschichte eines Neubekehrten, den ein älterer Mann als Jünger schulte. Sie gingen auf einer Straße in Los Angeles spazieren, und da predigte ein Mann an der Straßenecke mit der Bibel in der Hand, aber der ältere Mann, der den jungen Christen trainierte, erkannte, dass dieser Mann kein Christ war. Er war von einer Sekte, die die Bibel benutzt, um Leute anzuziehen und er predigte unbiblische Dinge. Er war besorgt über seinen Neubekehrten, weil er an der Predigt des Mannes interessiert schien. Nach etwa zehn Minuten gingen sie wieder und der Mann predigte weiter an der Straßenecke. Er fragte den jungen Mann: „Was denkst du von diesem Mann?“ Er sagte: „Es war seltsam. Die ganze Zeit, als er predigte, sagte etwas in mir: Lügner, Lügner!“ Was war das in ihm, was zu ihm redete? Es war die Salbung. Es war die Gegenwart des Heiligen Geistes, der in uns ist.

    Als Johannes sagte, Sie brauchen niemand, der Sie lehrt, meinte er damit nicht, dass Sie keine Lehrer, Pastoren und Evangelisten in der Gemeinde brauchen. Das ist hier nicht das Thema.

    Sondern wenn da Leute unter uns sind, die kein Teil von uns sind, dann lässt uns etwas innerlich richtig von falsch unterscheiden, selbst wenn die Person kein Schild trägt, das sagt „ich bin ein falscher Prophet.“ Es ist keine Gabe der Verdächtigung. Sie müssen nicht mal Christ sein, um das zu haben, sondern es ist Teil des Dienstes des Heiligen Geistes, um uns zu schützen.

    Und er sagte, er sah Menschenmengen… Millionen von Männern und Frauen… in ihren nationalen Gewändern: Chinesen, Japaner, Indonesier, Europäer, Lateinamerikaner, Inselvölker, … in ihren Kleidern. Und sie ziehen die Straße des Lebens zu Millionen daher. Und sie laufen so dicht gedrängt, dass sie einander schubsen. Er sagte, sie kamen an einen Abgrund und erkannten, dass vor ihnen eine Ewigkeit ohne Christus liegt. Sie versuchten zu stoppen, aber das Gedränge schubste sie über den Abgrund. Und er sagte, er sah ihr qualvollen Gesichter, als sie über den Rand in eine Ewigkeit ohne Christus fielen.

    Dank sei Gott, Jesus ließ uns nicht als Waisen zurück. Er verließ uns nicht. Er sandte den kostbaren Heiligen Geist. Wissen Sie was? Es wäre wunderbar, hätten wir mit Jesus leben und reden können.

    Eines Tages werden wir in der Lage sein, das zu tun und wir werden in Seine Augen blicken. Aber bis dahin hat jeder von uns Seine Gegenwart, die in uns durch den Heiligen Geist wohnt. Er ist der Stellvertreter des Herrn, der für Ihn auf der Erde handelt. Er sagte: „Ich wandle in euch. Ich lebe in euch. Ich werde euer Gott sein, ihr werdet mein Volk sein.“ Was für eine unglaubliche Sache, dass Gott in uns wohnt, dass unsere Leiber der Tempel des Heiligen Geistes sind. Und wie wir in der Botschaft sagten, erinnert Er uns an alle Dinge, die der Herr uns gesagt hat. Er offenbart uns Dinge und Er zeigt uns zukünftige Dinge. Einige von Ihnen sind in einer Lage, wo Sie dringend Weisheit von Gott brauchen. Sie müssen den nächsten Schritt wissen. Sie müssen wissen, welchen Weg Sie gehen müssen. Gott wird Ihnen Dinge durch den Heiligen Geist offenbaren. Aber wir müssen Seinen Dienst annehmen. Wir müssen Ihn willkommen heißen und nicht betrüben. Freund, wenn Sie sich nie Zeit nahmen, sich zu setzen und Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist zu haben, … wissen Sie, dass die Bibel sagt, die Gemeinschaft des Heiligen Geistes und der Liebe Gottes ist mit uns! Freund, wir können Gemeinschaft mit Ihm haben und Er zeigt uns künftige Dinge. Mein Gebet ist, dass Sie den kostbaren Heiligen Geist kennenlernen und dass Er Ihr Leben verändert.

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