Die Offenbarungs-Gaben begehren

Teil 6 der Predigtreihe „Der Heilige Geist und Gaben des Geistes“, die Ende September bis Ende November 2007 gehalten wurde


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Comments

  • Jule sagt:

    Die Gaben des Geistes – Teil 2 04.11.2007
    Pastor Bayless Conley

    Bayless
    Einige von uns sind hinsichtlich der Geistesgaben geistlich unterkühlt. Wir sind zu weit vom Feuer weg. Aber wissen Sie was? Würden wir etwas Feuer vom Altar nehmen und anfangen, Gott eifrig zu suchen und für die Gaben des Geistes zu beten, zur Auferbauung der Gemeinde, damit andere gesegnet werden, würde Gott uns nicht lange warten lassen. Wir hätten eine kleine Heilig-Geist Explosion. Aber einige lagern an einem kühlen, trockenen Ort und ihre Herzen sind fast eisig. Der Heilige Geist reagiert auf Verlangen. Ich möchte gern das Entzünden der Geistesgaben sehen.

    Predigt
    Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Letzte Woche sprachen wir über die Gaben des Heiligen Geistes. Wir sprachen über die Tatsache, dass die Gaben gemäß Verlangen wirken. Die Bibel sagt: „Verlangt nach den Gaben.“ Begehrt ernsthaft die Gaben des Geistes. Es heißt: „Eifert nach geistlichen Gaben.“ Sie wirken nicht aufgrund unserer Reife, sondern aufgrund unseres Verlangens. Aufgrund unseres Hungers, Gott Dinge tun zu sehen. Aufgrund unseres Hungers, Gott verletzte Menschen berühren und verändern zu sehen. Wir beginnen heute mit einer Geschichte, die mein Freund erlebte, dessen Sohn vom Dach fiel, zwei Stockwerke tief, und wo Gott ein Wunder tat. Das hat mit unserem Thema, dem Begehren der Gaben des Geistes, zu tun. Seien Sie bereit, mehr über die Gaben des Geistes zu lernen und wie wichtig es ist, sie zu begehren, damit Gott große Dinge tut.

    Im Jahr 1981 oder 1982 lehrte ich in einer kleinen Gemeinde über die Gaben des Geistes. Ich lehrte eine ganze Botschaft darüber, nach Geistesgaben zu verlangen. Einige Tage später waren der Pastor, seine Frau und ihre Kinder im Hause eines Freundes. Und der zweitälteste Sohn, er hieß Ben, war mit den älteren Jungs oben. Sie spielten im zweiten Stock und die älteren Jungs öffneten dort das Fenster. Sie kletterten aus dem Fenster und stiegen auf das Dach. Und der kleine Junge, der drei oder vier war, entschloss sich, den Größeren durch das Fenster zu folgen. Seine Mutter war unten bei einer anderen Frau. Sie unterhielten sich beim Abwasch und plötzlich sah sie etwas vorbei am Fenster vom Dach fallen, das wie ein Lappen aussah. Es fiel am Küchenfenster vorbei direkt in den Garten. Er verlor das Gleichgewicht und fiel rückwärts aus dem Fenster des zweiten Stocks… bang… und schlug auf. Der Pastor rannte hinaus und sah seinen Sohn bewusstlos liegen, seinen Arm hinter dem Rücken verdreht, wo er hingestürzt war. Er nahm ihn in seine Arme und fing an zu weinen. Und er erzählte mir: „Bayless, ich hörte dich sagen: Begehrt die Gaben des Geistes.“ Ich betete wie nie zuvor in meinem Leben und rief einfach: Gott, ich begehre die Gaben des Geistes!“ Und er schrie etwa zwei Minuten zum Herrn. „Plötzlich“, sagte er, „traf mich etwas wie ein elektrischer Stromstoß an der Stirn.
    Es ging runter zu meinen Füßen, wieder hoch zum Kopf und floss durch meine Arme. Ich spürte, wie es in seinen Körper floss. Er öffnete seine Augen und sagte: „Hallo Papa! Er hüpfte aus meinen Armen, ging zurück ins Haus und spielte mit den anderen Kindern.“ Verlangen!

    Lassen Sie uns 1. Korinther, Kapitel 12 aufschlagen. Wir wollen uns heute die Gaben des Geistes ansehen. Wir werden einige davon studieren. 1.Korinther 12:8.

    1.Korinther 12:8-10
    „Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben,
    einem anderen das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
    einem anderen Glauben in demselben Geist,
    einem anderen Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist,
    einem anderen Wunderwirkungen,
    einem anderen Weissagung, einem anderen Unterscheidungen der Geister,
    einem anderen verschiedene Arten von Sprachen,
    einem anderen Auslegung der Sprachen.“

    Hier werden neun Geistesgaben aufgezählt. Zum Zweck der Definition und des besseren Studiums werden wir sie in drei Kategorien gruppieren. Aber sie wirken meistens ähnlich wie die Finger an Ihrer Hand. Sie wirken gemeinsam, ineinander greifend: Ein Wort der Erkenntnis, eine Heilungsgabe, ein prophetisches Wort und ein Wort der Weisheit. Sie wirken zusammen, ineinander übergehend, wie bei Ebbe und Flut. Aber um sie zu studieren, müssen wir sie trennen. Wir sehen uns drei verschiedene Kategorien von Gaben an. Es gibt drei Gaben, die etwas offenbaren; es gibt drei Gaben, die etwas tun; und es gibt drei Gaben, die etwas sagen. Drei Gaben offenbaren etwas, drei Gaben tun etwas und drei Gaben sagen etwas.

    Die drei Gaben, die etwas offenbaren, sind Offenbarungsgaben: Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und Unterscheidung der Geister. Diese drei Gaben offenbaren etwas. Drei Offenbarungs-Gaben: Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und Unterscheidung der Geister.

    Die drei Gaben, die etwas tun, sind Kraftgaben: Die Gaben der Heilungen, Wunderwirken und die Gabe des Glaubens. Mir gefällt eine Übersetzung, die sie „Gabe besonderen Glaubens“ nennt. Das sind die drei Gaben, die etwas tun. Die Kraftgaben: Gabe der Heilungen, Wunderwirken und Gabe besonderen Glaubens.

    Dann gibt es drei Gaben, die etwas sagen, die Sprachengaben: Prophetie, verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung der Sprachen. Das sind die drei Sprachengaben.

    Heute wollen wir über die Offenbarungsgaben reden. Erstens: Das Wort der Erkenntnis. Die Definition: Das Wort der Erkenntnis ist eine übernatürliche Offenbarung des Heiligen Geistes bestimmter Absichten Gottes. Wort der Erkenntnis: Der Heilige Geist offenbart Absichten Gottes übernatürlich. Es kann Gegenwärtiges oder Vergangenes betreffen oder Menschen, Orte oder Dinge, und es bezieht sich auf Gegenwart oder Vergangenheit.

    Gott ist allwissend. Mit anderen Worten: Er weiß alles. Aber Gott sagt Ihnen nicht alles, was Er weiß.
    Er gibt Ihnen ein Wort der Erkenntnis, was ein Bruchteil Seines Wissens ist. Und Er sagt Ihnen nur, was Er Sie wissen lassen will, nicht, was Sie meinen, wissen zu müssen. Es ist kein Wissen, das durch Bibellesen oder durch Ihre Lebenserfahrung kommt. Es ist ganz und gar übernatürlich.

    Als Saul sich Sorgen um die Esel machte, traf er zum ersten Mal Samuel, den Seher, und Samuel sagte ihm: „Die Esel deines Vaters wurden gefunden.“ Woher wusste er das? Durch ein Wort der Erkenntnis, die übernatürliche Gabe des Geistes.

    Als Joseph mit Maria verlobt war, als das Kind Jesus bereits geboren war, sagte ihm der Herr in einem Traum, er solle zurück nach Israel gehen, da die, die dem Kind nach dem Leben trachteten, tot seien. Übernatürliche Offenbarung des Geistes kann durch einen Traum kommen oder indem der Heilige Geist es Ihrem Herzen offenbart oder zu Ihnen spricht. Aber es ist übernatürlich.

    Ein Freund von mir starb im vorigen Jahr. Er war über fünfzig Jahre im Dienst. Früher war er viel auf Reisen und tat Missionsarbeit. Einige von Ihnen kennen Brian Houston. Er wird dieses Jahr bei unserer Konferenz sein. Brian ist einer unserer Gastsprecher von Hillsong. Wir sind schon lange Freunde. Und sein Vater Frank starb. Frank reiste zu vielen Orten und tat Missionsarbeit und er rief oft während der Gottesdienste an, was sie per Lautsprecher übertrugen. Er sandte der Gemeinde Grüße und tat das von überall her, ob es die Salomon Inseln waren oder von woanders. Jemand war in die Gemeinde eingebrochen, hatte den Safe geknackt und alles Geld gestohlen. Frank ist am Telefon, von den Salomon Inseln oder sonst wo; die ganze Gemeinde hört zu, und er sagt: „Der Heilige Geist zeigt mir, dass das gestohlene Geld oben ist, den Gang hinunter, dort wo die Schränke sind, es wurde hinter einen Schrank gestopft und soundso, der Ordner, hat es gestohlen. Und soundso war im Gottesdienst. Er bekannte es und das Geld war genau dort, wo Frank sagte, von den Salomon Inseln aus. Woher wusste er das? Durch die Gaben des Geistes. Sie bringen die Furcht Gottes in die Gemeinde zurück.

    Ein Freund von mir evangelisierte mit einigen Teams, bei der Malibu Rennbahn, wo man mit kleinen Autos Rennen fährt. Dort saßen einige Mädchen und rauchten eine Zigarette und er hatte den Eindruck, dass Gott ihm etwas sagte. Er ging zu ihnen und fragte eins der Mädchen: „Dürfte ich mal kurz mit deiner Freundin sprechen?“ Die Mädchen sahen sich an und sagten: „Warum nicht.“ Er setzte sich neben das Mädchen, das eine Zigarette rauchte. Er sagte: „Du hast daran gedacht, dir das Leben zu nehmen, nicht wahr?“ Sie brach in Tränen aus und fing an zu schluchzen. Sie plante, Selbstmord zu begehen. Darauf führte er sie zu Christus. Eine übernatürliche Gabe des Geistes führte zur Errettung des Mädchens.

    Es braucht Glauben, wenn Gott Ihnen etwas sagt. Und manchmal gehen wir mit Furcht und Zittern los. Wir sind uns nicht sicher. Reinhard Bonnke erzählte mal eine Geschichte. Da war eine Menge von hunderttausend Menschen, was für ihn eine kleine Versammlung in Afrika ist. Zu ihm kommen unglaubliche Menschenmengen. Er spürte, dass Gott ihn beauftragte zu fragen, ob jemand namens John im Gottesdienst sei. Man denkt: „Gott, bitte! In so einer großen Menge sind mindestens 8.000 Johns.“ Manchmal braucht es Glauben, einen Schritt zu tun, weil man sich töricht vorkommt. Aber er ging zum Mikrofon und fragte: „Ist ein John hier?“ Ein Mann kam nach vorne. Es waren viele mehr da, aber einer reagierte. Er sagte: „Weißt du was? Meine Mutter erzählte mir immer von Jesus Christus. Ich glaubte es nicht. Und ich sagte zu Gott: Gott, wenn du real bist, muss mich dieser Mann heute mit Namen rufen. Wenn er das tut, glaube ich.“ Gott weiß alles! Ich glaube, der Heilige Geist will uns helfen, wenn wir draußen bei den Menschen sind, die Hilfe brauchen.

    Einmal gab ich einem Mann Zeugnis, dem jüngeren Bruder einer Christin, die ich aus Oregon kannte. Er war gerade in die Stadt gezogen und wohnte bei ihr. Es war eine der Situationen, wo man spürt, dass man auf der Stelle tritt. Ich wurde innerlich still. Verlangen bringt Resultate. Ich hatte den seltsamen Eindruck, dass er Künstler sei, ich spürte es innerlich. Ich sagte nicht: „Der Heilige Geist sagte mir…“, sondern: „Sie sind Künstler, oder?“ Er sagte: „Ja! Wollen Sie meine Bilder sehen?“ Ich sagte: „Gerne!“ Er geht mit mir in die Garage. Die Garage seiner Schwester war halbvoll mit Bildern.
    Er begann, Hüllen zu entfernen und ich dachte: „Gott, du hast mehr Glauben an ihn als ich; denn wenn er Künstler ist, dann kein besonders guter.“ Er zeigte mir alles, wir saßen dort und redeten eine Weile, und dann sah er mich an und fragte: „Woher weißt du, dass ich Künstler bin? Hat meine Schwester das gesagt?“ Ich sagte: „Nein, als wir hier saßen, hatte ich den Eindruck, dass du Künstler bist. Ich glaube, Gott hat mir das gezeigt.“ Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja, Gott muss dich lieben.“ Er sagte: „Ja, muss Er wohl.“ Einige Wochen später gab er sein Leben Christus. Vertrauen wir Gott draußen, wo die Menschen sind.

    Die nächste Geistesgabe, über die wir sprechen, ist das Wort der Weisheit. Sie befasst sich mit der Zukunft. Gott kennt das Ende von Anfang an. Gott weiß, was Menschen tun werden, bevor sie es tun. Er weiß von Weltereignissen, bevor sie geschehen. Manchmal offenbart uns Gott einen kleinen Teil Seines Wissens über die Zukunft, um jemandem zu helfen oder uns zu führen. Darum geht es bei der nächsten Geistesgabe. Ich denke manchmal, dass die vielleicht wichtigste Gabe, die im Leben einer Person wirken kann, das Wort der Weisheit ist. Und erinnern Sie sich, diese Gaben wirken durch Verlangen. Wir werden also über das Wort der Weisheit sprechen, was ein Bruchteil von Gottes Wissen über die Zukunft ist, den Er uns unter bestimmten Umständen offenbart, um uns zu helfen oder jemandem durch uns zu helfen.

    Kommen wir zu einer weiteren Gabe des Geistes, dem Wort der Weisheit: Eine übernatürliche Offenbarung der Absichten und des Willens Gottes durch den Heiligen Geist. Durch das Wort der Weisheit offenbart der Heilige Geist übernatürlich die Absichten und den Willen Gottes. Es ist nur ein Teil. Es ist ein Wort der Weisheit. Gott sagt uns nie alles, was Er weiß. Das Wort der Weisheit betrifft die Zukunft.

    Joseph träumte von Weizengarben, die sich vor ihm beugen und von Sonne, Mond und elf Sternen, was Gottes Plan für seine Zukunft offenbarte. Das war ein Wort der Weisheit durch einen Traum.
    Jesus sagte, dass Gott uns durch den Heiligen Geist künftige Dinge zeigen wird. Es ist eines der Dinge, die wir im Johannesevangelium lesen.

    Ben Ferrel wollte mich heute telefonisch erreichen. Er rief mich vergeblich an, ich konnte ihn noch nicht zurückrufen. Nachdem Ben und seine Frau Kelly geheiratet hatten, hatte sie eine Fehlgeburt. Sie verlor ihr Kind und sie waren sehr traurig und entmutigt. Ich habe einen Freund namens Ray. Er ist Pastor einer kleinen Gemeinde. Ich erinnere mich nicht, ob wir darüber sprachen, aber Ray gab mir einen Brief und sagte: „Bitte sende ihn an Ben Ferrel.“ Ich schickte den Brief an Ben, worauf er mich anrief, da er den Mann nicht kannte. Ich stimmte einfach zu und schickte ihn ab. Ben fragte: „Bayless, was ist das für ein Mann?“ Ich fragte: „Was meinst du, Ben?“ Er sagte: „Nun, er schreibt, dass meine Frau schwanger wird und innerhalb eines Jahres ein Kind haben wird, einen Jungen. Was ist das für ein Mann?“ Ich sagte: „Das wissen wir in einem Jahr, nicht wahr, Ben?“ Und wissen Sie was? Einen Tag, bevor das Jahr vorbei war, gebar sie ihren Sohn, Parker. Es half und ermutigte ein Ehepaar in einer Zeit der Entmutigung. Wie wertvoll sind diese Gaben? Beurteilen Sie es selbst!

    Kommen wir zur Unterscheidung von Geistern. Diese Gabe gibt Einblick in den Raum des Geistes. Sie lässt Sie in einen Bereich blicken, der Ihren fünf Sinnen verschlossen ist. Dort gibt es nur eine Art von Wesen: Geistwesen. Unterscheidung von Geistern gibt Einblick in den geistlichen Bereich.

    Es ist nicht die Gabe der Unterscheidung. Die Gabe der Unterscheidung gibt es in der Bibel nicht. Es ist die Unterscheidung der Geister. Ja, Gott gibt Seinen Dienern ein erkennendes Herz, und manche Leute sind für vieles sensibel, aber das ist keine Geistesgabe. Diese Gabe unterscheidet verschiedene Geister. Es ist nicht die Gabe des Fehlerfindens oder des Misstrauens. Für diese Gabe muss man nicht mal errettet sein. Sie funktioniert sogar besser, wenn man nicht gerettet ist. Es ist keine Gabe zur Dämonenjagd, obwohl Dämonen auch zum Anwendungsbereich dieser Gabe gehören. Sie umfasst die Fähigkeit, Engel zu sehen oder zu erkennen, ob etwas mit Gott übereinstimmt.

    Mit dieser Gabe hebt Gott den Vorhang des Natürlichen und erlaubt Ihnen, im geistlichen Bereich das zu sehen, was Er möchte. Wie gesagt – es ist, wie der Geist es will – nicht, wie manche Menschen behaupten, ständig Engel zu sehen. Einige Leute sind mir zu unheimlich. Ich kann es nicht anders sagen.

    Ich erinnere mich, wie ich als junger Christ bei einem älteren Ehepaar zu Hause war. All dies war noch neu für mich. Wir sprachen über Engel und anderes. Ich teilte ihnen etwas mit, was ich in der Bibel über Engel las. Und sie sagten: „Oh, wir sehen ständig Engel, Bayless.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Oh ja, ständig!“ Er sagte: „Komm nach draußen und ich zeige dir einen.“ Ich sagte: „Okay.“ Wir gehen in den Garten und er sagt: „Da ist einer!“ Ich sagte: „Ich sehe gar nichts.“ „Oh, er flog gerade über das Dach. Du hast ihn verpasst.“ Das war das letzte Mal, dass ich in ihrem Haus war.

    Nein, die Gaben wirken, wie der Geist will. Sie machen einen nicht unheimlich. Und der Zweck dieser Gabe ist, den Ursprung geistlicher Aktivität oder der Motive hinter Menschen zu erkennen.

    Als der Apostel Paulus in seinem Geist ergrimmte, war er innerlich verärgert über das Mädchen, das ausrief: „Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen.“ Alles was sie sagte, stimmte, aber die Bibel sagt, sie hatte einen Wahrsagegeist. Ich will nicht, dass ein Dämon Werbung für mich macht, Sie etwa? Es war eine falsche Motivation dahinter und er wandte sich einige Tage zu ihr, da er scheinbar nicht sofort die Einsicht hatte, und sagte zu dem Geist: „Fahre aus von ihr.“ Die Geistesgaben geben uns Einblick in den geistlichen Bereich.

    Vor über 20 Jahren war ich in einer Versammlung in Jukaipa, Kalifornien und betete am Ende für Menschen. Ich sah einen jungen Mann an, der ungefähr 15 Jahre alt war und vorne rechts in der mittleren Reihe saß. Wir standen auf, jemand spielte Gitarre und plötzlich sah ich seine Lungen. Ich sah seine rechte Lunge und es sah aus, als hinge ein kleiner schwarzer Affe an seiner Lunge. Er stand dort mit seinen Eltern. Ich sagte: „Du dort, du hast ein Problem mit deiner rechten Lunge, nicht wahr?“ Sein Vater rief: „Er hat Tuberkulose in der Lunge!“ Ich wusste sofort, was zu tun war.
    Ich sprach zu dem Geist: „Lass ihn los, in Jesu Namen!“ Ich sah es von ihm abfallen und verschwinden. Ich sagte: „Du wirst gesund.“ Sie waren verwundert, gingen zum Arzt und kamen später zurück. Die Versammlungen gingen weiter, ich war neun Wochen jede Woche da. Später kamen sie wieder und sagten: „Wir waren beim Arzt. Er sagte, die Tuberkulose in seinen Lungen ist weg. Man kann nichts mehr finden.“ Ich hatte den jungen Mann jahrelang nicht gesehen, und vor zwei Jahren war ich bei einem Pastorentreffen in Lake Forrest. Er kam zu mir, er ist jetzt selbst Pastor, und sagte: „Erinnerst du dich an die Versammlung, wo du den Geist sahst, und ich Lungentuberkulose hatte? Ich wollte dich wissen lassen, dass ich kürzlich untersucht wurde und ganz gesund bin. Die Tuberkulose kam nie wieder. Ich bin jetzt im Vollzeit-Dienst und diene Gott.“ Dank sei Gott für die Geistesgaben!

    Ich glaube, wenn Gott unsere Augen öffnen würde, würden wir hier heute mehr Engel als Menschen sehen. Jesus sagte, dass uns als Kinder Engel begleiten, Schutzengel. Ich glaube nicht, dass der Engel Sie verlässt, nur weil Sie erwachsen sind. Einige Ihrer Engel mussten Überstunden machen und Verstärkung holen. Manche denken, es war ihre gute Idee, heute zur Kirche zu gehen. Nein, ein großer Engel beugte sich runter und flüsterte in ihr Ohr: „Fahr zur Gemeinde!“ „Schatz, lass uns in die Gemeinde gehen.“ „Gut.“ Und sie kamen.

    Ich glaube, vieles geschieht und natürlich müssen wir nicht alles sehen. Wir wandeln im Glauben, nicht im Schauen. Aber es gibt Zeiten, in denen Gott uns die Augen öffnen und uns Dinge zeigen will, die Motivation hinter etwas. Und wie ich sagte, Engel begleiten mich auf meinen Wegen. Engel begleiten auch Sie überall hin. Selbst wenn Sie heute hier sind und Christus nicht annahmen, folgen Ihnen Engel. Sie wurden Ihnen vor Grundlegung der Welt zugewiesen und haben die Aufgabe, Sie zu beeinflussen und lange genug zu schützen, bis Sie errettet wurden. Ich sage Ihnen, sie sind real.

    Hätten wir mehr Zeit, könnten wir mehr anschauen. Jesus sagte über den Heiligen Geist: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Wenn ich nicht weggehe, kommt der Heilige Geist nicht.“ Alles, was in der Bibel so viele Kapitel füllt, ist für uns sehr wichtig. Wer von Ihnen ist bereit, ein paar zusätzliche Gebete zu beten, damit sich die Geistesgaben manifestieren? Wer von Ihnen wäre sogar bereit zu beten: „Herr, es ist mir gleich, ob ich sie kriege oder jemand anders, wenn nur die Gemeinde auferbaut und Menschen gesegnet werden und die Geistesgaben durch deinen Leib wirken.“

    Ich glaube, solche Motive gefallen Gott. Ich will einfach Dinge geschehen sehen, solange Jesus Christus die Ehre bekommt und Menschen geholfen wird. Ich glaube, dass jede dieser Gaben für heute ist. Der Heilige Geist hat sich nicht verändert. Und Gott will uns Dinge offenbaren, wenn wir

    a) die richtigen Motive haben,

    b) wenn wir die Geistesgaben begehren und für sie beten,

    c) wenn wir lange genug still sind, dass Gott zu uns reden kann.

    Vielleicht haben Sie tief in Ihrem Herzen das Verlangen, Gott große Dinge tun zu sehen, übernatürliche Dinge. Ich habe gute Nachrichten für Sie. Gott gebraucht törichte Dinge, um Weise zu beschämen. Er gebraucht das Verachtete und was die Welt als wertlos ansieht, um die Mächtigen der Welt zu beschämen. Ich bin ein lebendiger Beweis dafür. Die Gaben des Geistes werden nicht durch Sie wirken, weil Sie ein Pastor, Apostel, Prophet oder irgendetwas anderes sind, sondern weil Sie wollen, dass Menschen geholfen wird.

    Ich mag, was Kathrin Kuhlman sagte, die vor Jahren eine Dienerin Gottes war, die allerdings schon im Himmel ist. Sie sagte öfters: „Gott sucht keine goldenen Gefäße. Gott sucht keine silbernen Gefäße. Er sucht nur hingegebene Gefäße.“

    Genau danach sucht Gott gerade jetzt. Wenn Sie sehen möchten, dass Gott Menschen hilft… Er sucht nach einem brauchbaren Gefäß. Seien Sie ein Kanal, durch den Gott andere segnen kann. Ich glaube, wenn Sie beten und Gott suchen, dann kann Gott Sie gebrauchen, etwas Übernatürliches zu tun, um jemand zu helfen. Beten Sie dafür in Jesu Namen.

    Wir haben das Wort Gottes und den Heiligen Geist, uns zu führen. Wenn Sie Führung durch andere brauchen, die über Sie prophezeien „so spricht der Herr: ziehe in die Antarktis“ dann nehmen Sie die Person lieber mit, sonst wissen Sie nicht, wann Sie zurück sollen und was Sie tun sollen, wenn Sie die Person nicht mitnehmen.

    Hören Sie: Es gibt seltsame Leute, die andere kontrollieren wollen, indem sie sie durch sogenannte prophetische Worte manipulieren und von sich abhängig machen. Freund, bleiben Sie von solchen Treffen und von solchen Leuten fern! Das ist nicht die neutestamentliche Gabe der Prophetie. Sie spricht Erbauung, Ermahnung und Tröstung in Ihr Leben. Selbst der neutestamentliche Dienst eines Propheten dient nicht der Führung von Gottes Volk. Sie finden kein Beispiel, wo Menschen persönliche Führung gegeben wurde.

    Selbst als der Prophet Agabus, der das Amt eines Propheten ausübte, Paulus Gürtel nahm, sich selbst band und sagte: „Der Heilige Geist sagt: Dies wird dem Mann widerfahren, dem dieser Gürtel gehört, wenn er nach Jerusalem geht.“

    Es stimmte. Er sagte die Zukunft voraus. Er war im Dienst eines Propheten. Aber beachten Sie, er sagte Paulus nicht, was er tun solle. Er sagte weder „gehe nicht“, noch sagte er „gehe“. Es war keine Führung enthalten. Es war Paulus Sache, das herauszufinden. Und wenn Sie von jemand anders Führung erhalten, sind Sie in Gefahr!

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