Unsere Stellung gemäß Gottes Plan richtig sehen

aus der Reihe „Gottes Weisheit für eine großartige Ehe“ – Teil 1


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Comments

  • Jule sagt:

    Gottes Weisheit für eine großartige Ehe
    01.03.2009
    Pastor Bayless und Janet Conley

    Hallo, ich kann nur sagen: Halten Sie ihre Hüte fest! Wir starten jetzt eine siebenwöchige Serie mit dem Titel: ‚Weisheit in der Ehe‘.

    Wenn Ihre Ehe großartig ist, kann sie noch besser werden. Wenn Ihre Ehe schlimm ist, kann sie verbessert werden. Wenn Sie Single sind und nicht heiraten wollen, können Sie etwas aus dieser Serie lernen. Meine Frau und ich sind gemeinsam hier oben als Zweierteam. Am Anfang ist sie außerhalb der Reichweite der Kamera, sie wird aber bald kommen.

    Wir beginnen hier in Epheser 5:17. Es heißt:

    Epheser 5:17-21
    „Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus! Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi!”

    Und jetzt geht es direkt um die Ehe: die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! – usw. usw. Später heißt es: „Ihr Männer, liebt eure Frauen!”

    Interessant ist, dass der Apostel Paulus hier im Epheserbrief und an einer anderen Stelle über unsere Beziehung zu Gott, die Erfüllung mit dem Geist und ein intensives Leben mit dem Wort spricht, bevor er über die Ehe lehrt. An beiden Stellen geht es zuerst um die Beziehung zu Gott. Das hat seinen Grund. Es ist kein Zufall, dass an beiden Stellen, an denen er ausführlich über die Ehe lehrt, er zunächst über eine richtige Beziehung zu Gott lehrt, denn Tatsache ist, dass wir nur Gottes Optimum in der Ehe erleben, wenn Gott in unserem Leben an erster Stelle steht. Vom Wort Gottes und mit Heiligem Geist erfüllt zu sein und Ehrfurcht vor Gott zu haben, wie es hier heißt, wird in der Ehe zum Segen werden.

    Ich fand vor langer Zeit heraus, dass Gott genau Vorstellungen davon hat, wie Jungs Seine Töchter behandeln sollen. Ich erinnere mich… und vielleicht manche, die schon sehr lange in der Gemeinde sind… ich denke, ich erzählte es vor langer Zeit. Wir waren vielleicht ein oder zwei Jahre verheiratet und stritten uns. Wir fuhren Auto und ich schwieg Janet an. Sie hatte es wirklich verdient, das wollte ich nur klarstellen. Was mich betrifft, existierte sie nicht einmal. Ich war sauer und redete nicht mit ihr und der Heilige Geist sprach in diesem Moment so klar zu mir: „Sohn, wenn du keine Gemeinschaft mit deiner Frau hast, hast du keine Gemeinschaft mit Mir.” Ich drehte mich zu ihr und sagte: „Liebling, entschuldige bitte.”

    Und es stimmt, dass die Beziehung der Ehepartner durch diese Beziehung beeinflusst wird und dass diese Beziehung durch diese Beziehung beeinflusst wird.

    Wissen Sie, wenn ich eine gesunde Beziehung zu Gott habe und Sein Wort mich erfüllt, was Seine Weisheit ist, ich voll des Geistes bin und Gott fürchte, wird es einen Einfluss darauf haben, wie ich mit dieser Frau umgehe und Gott wird mich darauf ansprechen, weil Ehe Seine Idee war. Die Ehe kam von Ihm. Es war keine menschliche Institution. Bevor Gott eine Gemeinde hatte, hatte Er eine Ehe.

    Es war Seine Idee. Gott ist brillant. Sex war Seine Idee. Das beweist, dass Er brillant ist.

    Und Er sagt, wir sollen uns einander unterordnen in der Furcht Gottes. Unterordnung bedingt eine Anpassung. Die Amplified Bible sagt sogar in dem folgenden Vers, wo steht, dass sich Frauen ihren Männern unterordnen sollen, sie sollen sich ihren Männern anpassen. Beide müssen Konzessionen machen, wenn Mann und Frau zusammenkommen. Bevor es um die Unterordnung der Frau unter den Mann und die Liebe des Mannes zur Frau geht, spricht Er von der gegenseitigen Unterordnung in der Furcht Gottes. Es ist so: Wenn zwei Menschen heiraten, werden sie eins, verbringen aber den Rest der Ehe damit, sich um die Vorherrschaft zu streiten. Wenn Er sagt, wir sollen uns einander unterordnen in der Furcht Gottes und gleich danach über den Umgang mit dem Ehepartner spricht, ist es sehr wichtig, weil es nicht nur um uns geht.

    Es geht nicht nur um mich als Ehemann, nicht nur um Janet als Ehefrau, nicht um mich und was mir gefällt, was ich will und was ich fühle, sondern um uns beide. Wir sind schon 27 Jahre dabei und sind immer noch dabei, einander zu ergründen. Ich denke, in den ersten 10 Jahren passieren die gröbsten Anpassungen und Klärungen und nach den ersten 10 Jahren wird es ruhiger. Aber noch heute nach 27 Jahren lernen wir noch dazu. Ich lerne immer noch mehr über sie und über unsere Beziehung. Und sogar über meine und ihre besonderen Eigenarten… nicht nur männliche und weibliche, sondern Janet und Bayless. Es gibt keine zweite Janet auf der Erde und keinen zweiten Bayless. Ich musste also lernen, mich auf Dinge einzustellen, die sie mag. Es klingt vielleicht etwas feminin, aber ich setzte mich hin, esse Crêpes, rede und höre zu… und… das klingt nach weiblichem Applaus. Und ab und zu sehe ich einen Mädchenfilm mit ihr – ab und zu.

    Ich sag Ihnen, hören Sie zu, meine Damen: Am Valentinstag sah ich im Kino ‚27 Kleider‘ und kaufte ihr am Valentinstag ein Kleid. Ich bin ein Mann! Aber der Punkt ist: Es gibt Anpassungen. Und sie muss lernen – Sie sehen mich hier oben auf der Kanzel und es überrascht Sie vielleicht: ich bin eher ein ruhiger Mensch. Wirklich! Ich habe bestimmte Eigenarten und brauche manchmal Freiraum und Zeit für mich. Ich tue manche Dinge, die andere seltsam finden.

    Ich gehe oft Freitauchen. Ich schwimme im Ozean, halte die Luft an und versuche mit einer Harpune Fische zu fangen. Manchmal bin ich erschöpft und möchte zum Meer. Janet fragt: „Bayless, warum machst du das?” Weil es gut für meine Seele ist. Es erfüllt mich einfach. Das ist eine Sache, auf die sie sich ihrerseits erst einstellen musste.

    In Beziehungen und in der Ehe geht es nicht nur darum: „Frauen, ordnet euch euren Männern unter und Männer, liebt eure Frauen.” Da gibt es dieses A, B, C, D. Wir müssen einander entdecken und verstehen, uns anpassen und Zugeständnisse machen. Es geht nicht nur um euch Männer und nicht nur um sie. Ich denke, manchmal besuchen Sie jemanden und erkennen: „Diese Ehe dreht sich nur um sie.” Alles im Haus hat mit ihr zu tun. Oder Sie besuchen jemanden und alles im Haus dreht sich um ihn. Die Ehe ist eine Mischung aus den beiden. Ich denke, meine Frau möchte darüber etwas sagen. Liebling?

    Janet Conley
    Hallo, wer von Ihnen ist verheiratet? Viele von Ihnen, stimmt‘s? Wer von Ihnen wäre gerne verheiratet? Okay. Wie viele sind verlobt? Okay, wunderbar. Gut, in Vers 24 heißt es: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.” Und er sagte, es geht nicht um sie, sondern um beide, uns beide. Ich möchte hinzufügen: Es geht nicht nur um uns, sondern auch um Gott. „… in der Furcht Gottes.” Denn wenn wir wirklich… manchmal ist unsere Ehe und unser Leben so hektisch, dass wir das große Ganze vergessen. Tom sagte heute Abend, als er etwas aus der Bibel weitergab, dass Gott mehr an uns denkt als es Sandkörner am Strand gibt. Wir wurden wunderbar und einzigartig geschaffen. Er schuf uns. Er ist ein unglaublicher Schöpfer. Alles begann mit Ihm! Bedenken wir einmal: Er schuf uns wunderbar und einzigartig hier auf der Erde. Und die Erde ist Teil des Sonnensystems, das Teil einer riesigen Galaxie ist. Aber diese Galaxie ist eine von Milliarden Galaxien, die Gott alle schuf und Er schuf uns und Er denkt an uns… Er ist uns so nah! Und wir sind nur ein kleiner Krümel auf der Erde. Seine Gedanken uns gegenüber sind wie der Sand des Meeres.

    Er hat uns wunderbar und einzigartig gemacht. Er plante alle unsere Tage, lange bevor wir existierten.

    Es geht also eigentlich um Gott und darum, als wen und wie Er uns schuf und um Seine Gedanken.

    Ich bin für Gott genauso wertvoll wie Bayless. Ehemänner und Ehefrauen sind Gott sehr kostbar.

    Und wie er sagt, denke auch ich darüber nach… wir Mädchen denken darüber nach: „Ich bin Gottes Tochter. Ich bin etwas Besonderes.” und dergleichen mehr. Aber wir dürfen auch nicht vergessen: Er ist Gottes Sohn und Gott sind Seine Söhne ebenso wichtig. Alles fing mit Gott an und mir gefällt dieses Wort hier. Es heißt: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.” Unterordnen heißt, ich unterstelle mich jemandem. Ich möchte das so ausdrücken: Ich erweise dem anderen dadurch Ehre.

    Ich stelle mich unter die Person und ehre sie dadurch. Wenn wir das in der Ehe tun und sogar in alltäglichen Beziehungen, uns unter andere stellen und damit den anderen ehren und seinen Wert erkennen… Gott schuf uns alle und in jedem von uns steckt Gold. Bei manchen muss vielleicht etwas Schmutz entfernt werden, damit man das Gold sieht, aber in jedem von uns steckt unglaubliche Begabung und unglaubliches Talent. In jedem von uns ist etwas Gold. Wir alle sind sehr wertvoll.

    Wir müssen den Wert erkennen, den Gott jedem von uns gab und uns entsprechend behandeln.

    Es hilft uns in der Ehe, den Hintergrund zu bedenken. Es geht um Gott. Er schuf uns, Er hat einen Plan für jeden von uns und wir sind gleichermaßen wertvoll, okay?

    Und in der Furcht Gottes. Ich denke, unsere Beziehung als Eheleute… ob es zuhause hinter verschossenen Türen ist oder in der Öffentlichkeit, wird von jemandem beobachtet. In der Furcht Gottes, wie Sie Ihren Ehemann auch behandeln, jemand schaut zu. Wie ich meinen Ehemann auch behandle oder Sie Ihre Frau, jemand schaut Ihnen zu und eines Tages werden wir alle vor Ihm stehen. Wir können Ihm nichts vormachen. Er sieht, was niemand sonst sieht. Bedenken wir, dass Er bei uns ist und nicht nur zuschaut, sondern uns auch gerne hilft. Wenn uns das in den Jahren unserer Ehe klar ist… Sie können den Partner ansehen, mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen: „Warum macht er das nicht? Warum macht er nicht mehr Komplimente? Wenn er mir mehr Komplimente machen würde, wäre ich ganz anders.” Nicht wahr? Aber wissen Sie, statt mit dem Finger zu zeigen, habe ich gelernt: Wir müssen einfach erwachsen werden. Moment mal – mache ich ihm Komplimente?

    Ermutige ich ihn? Übernehmen Sie die Verantwortung, übernehmen wir Verantwortung für unseren Anteil, jeder von uns, weil Gott zuschaut. Ich denke, statt zu jammern und zu klagen, sollten wir einfach erwachsen werden, okay? Kein Schmollen mehr! Hat jemand in seiner Ehe schon mal geschmollt?

    Ich erinnere mich, dass ich anfangs häufig schmollte. Mir war das gar nicht bewusst und dennoch, einmal waren wir bei Leuten zu Besuch und sie hatten ein kleines vierjähriges Mädchen. Sie war ein wunderbares kleines Mädchen, sie war sehr lebendig und niedlich. Aber eines Tages sagten sie ihr, dass sie etwas nicht tun darf. Sie wurde total wütend und schmollte einfach. Sie machte so ein Gesicht und sah so hässlich aus. Und ich dachte: Gerade eben war sie so ein hübsches Mädchen.

    Ich dachte bei mir: Weißt du, so siehst du aus, wenn du schmollst. Ich habe den Eindruck, wir müssen einfach erwachsen werden, verantwortungsvoll handeln und nicht einander beschuldigen.

    Es geht nicht nur um uns, denn unsere Kinder beobachten uns. Und wenn wir erwachsen werden, Verantwortung übernehmen und unseren Teil tun… ich denke an meine Tochter, die mich in der Ehe beobachtet. Wenn ich Verantwortung übernehme und meinen Teil tue, gebe ich ihr ein Beispiel.

    Aber wenn ich jammere und klage, muss sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Teil zu tun ohne mein Beispiel. Es geht auch um unsere Kinder, die uns zuschauen.

    Also in der Furcht Gottes, weil Er uns zuschaut. Ich denke daran, wie Er sagte, dass wir einander ergründen müssen, weil jeder anders ist. Jeder Anwesende ist ein Individuum. Ich denke, in der Furcht Gottes, wissen Sie, Er ist ein Gott der Liebe und liebt einfach. Ich denke, wenn wir einfach Seinem Beispiel folgen und versuchen… einander in Liebe zu übertrumpfen, statt zu sagen: „Du solltest dies oder jenes tun”, einfach den anderen in Liebe übertrumpfen. Und das gefällt mir. Wir sind in Epheser 5 bei Vers eins. Ich lese nur einen kleinen Abschnitt aus der Message Bible. So liebt Gott uns und so sollen wir einander lieben. Es ist eine überschwängliche Liebe. Und wenn wir diese Liebe ausleben, und das können wir, weil Seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen wurde. Wenn wir einander auf diese Weise lieben können, heißt es in der Message Bible in Epheser 5:1: „Seht was Gott tut und tut es dann.” Seine Liebe war nicht vorsichtig, sondern überschwänglich. Er liebte uns nicht, um etwas von uns zu bekommen, sondern um sich selbst ganz und gar uns zu geben. Lieben und handeln wir nur, um etwas zu bekommen? Oder tun wir es, wenn sie uns lieben? Nein, Gott liebt so und nur so bringt unsere Liebe Frucht: Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen und wir lieben, indem wir uns ganz und gar hingeben. Er sagte: „So sollt ihr Liebe üben.” Lassen Sie uns überschwänglich lieben indem wir uns einander unterordnen in der Furcht Gottes. Er schaut zu. Seine Augen schauen auf uns. Amen? Du bist dran.

    Pastor Bayless Conley
    Der nächste Vers, Vers 22, sagt: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.”

    Wie gesagt, wo es heißt: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter”, sagt die Amplified Bible: „Passt euch dem eigenen Ehemann an.” Machen Sie nie den Fehler, meine Damen, Ihren Ehemann mit einem anderen Ehemann zu vergleichen. Manchmal, vielleicht sogar oft, sieht das Gras hinter dem Zaun grüner aus. Aber wenn Sie über den Zaun springen, entdecken Sie, dass es nur Farbspray war und nicht wirkliches Grün. Das beste was Sie tun können, wenn Ihr Gras braun ist: bewässern Sie es. Wenn Ihre Ehe trocken und tot ist, bewässern Sie sie, nähren Sie sie. Tun Sie etwas. Manchmal passiert es leicht, dass wir eine andere Frau sehen oder Sie sehen einen anderen Mann und denken:

    „Wenn doch meine Frau nur wäre wie sie!” „Wenn ich sie zur Frau hätte, wäre ich so glücklich!” Oder: „Wenn er mein Ehemann wäre…” Wissen Sie, es ist nicht nur falsch, das zu tun… es ist Habsucht.

    Es ist eine Sünde, die Frau, den Mann, die Freundin oder den Freund eines anderen oder etwas anderes zu begehren. Aber wissen Sie, oft ist es so: Wenn Sie das bekommen, was Sie vermeintlich glücklich macht, wünschen Sie sich wahrscheinlich am Ende, Sie könnten wieder das zurückhaben, was Sie vorher hatten. Manchmal haben wir eine Vorstellung im Kopf, weil wir kurz jemanden sahen … weil er attraktiv, sie süß oder er witzig ist… ohne zu wissen, wie sie wirklich sind. Gott lässt uns nicht die Wahl: „Ich habe es satt. Ich suche mir jetzt einen neuen Partner.” Wir müssen an dem arbeiten, was wir haben. Also heißt es: „Frauen, passt Euch an. Ordnet Euch Euren Männern unter.”

    An dieser Stelle wird der Mann mit Christus und die Frau mit der Gemeinde verglichen. Das sagt mir, dass die Männer die größere Verantwortung in einer Ehe haben. Männer, tut mir leid, aber es ist wahr. Die Frau in diesem Bild ist wie die Gemeinde. Und die Gemeinde, die ich kenne, ist recht unvollkommen, weil ich darin bin. Aber Christus ist vollkommen. Er geht mit Seiner Gemeinde perfekt um. Wir als Gemeinde verhalten uns gegenüber Christus nicht perfekt. Ich denke wirklich, Gott erwartet von den Männern mehr. Es heißt, die Frauen sollen sich ihrem Mann anpassen und unterordnen, weil der Mann das Haupt der Frau ist wie Christus das Haupt der Gemeinde ist.

    Gut, Frauen, wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, sollt ihr euch euren Männern unterordnen.

    Aber wenn man darüber nachdenkt… ich denke an Jesus und möchte mich Jesus unterordnen.

    Jesus hat immer Zeit für mich. Er war nie zu beschäftigt. Ich komme zu Ihm und möchte mit Ihm über etwas reden. Er sagt: „Sieh mal, Bayless, tut mir leid. Zieh eine Wartenummer. 15 Millionen Chinesen haben vor dir gebetet. Du musst einfach warten.” Er hat immer Zeit für mich. Er vergibt immer. Jesus hat mir nie früheres Versagen vorgeworfen, obwohl Er, wenn Er wollte, genug Material hätte. Er hatte sehr viel Geduld mit mir. Wenn ich mich selbst verdammte und dachte: „Bayless, du bist solch ein Idiot! Warum toleriert Gott dich überhaupt?” Gott liebt mich unaufhörlich. Jesus liebt mich unaufhörlich.

    Er gibt mir Sicherheit, Schutz, bedingungslose Liebe wie auch jedem anderen, der zur Gemeinde gehört. Es ist nicht schwer, sich so jemandem unterzuordnen. Ich sage: „Jesus, bitte sprich zu mir.

    Selbst wenn Du mich korrigieren und züchtigen möchtest, bitte rede zu mir. Du bist so gut. Ich verdiene diese Liebe nicht. Wir beide wissen das. Ganz sicher werde ich mich Dir unterordnen.”

    Wissen Sie was? Wenn ein Ehemann seine Frau so liebt wie Christus die Gemeinde, auch nur im Entferntesten, wäre Unterordnung kein Thema mehr. Ich denke, es wird problematisch, wenn der Mann hart, egoistisch und selbstsüchtig ist, nicht aber, wenn der Mann wie Christus ist.

    Ich weiß noch, als ich in Oregon lebte, war da ein Ehepaar, das ich in der Gemeinde traf. Es war eine sehr von Männern dominierte Gemeinde und die Gemeinde war sehr autoritär strukturiert. Ich weiß noch, dass seine Frau eines Abends kam und heftig weinte. Ein Freund und ich fragten: „Was ist los?”

    Sie sagt: „Er hat mich rausgeschmissen.” Wir sagten: „Was soll das heißen, rausgeschmissen?” Sie sagt: „Er sagte mir, ich soll mich unterordnen oder das Haus verlassen. Und er warf mich hinaus, weil ich mich ihm nicht unterordnete.” Es war eine Frage des Gewissens. Er wollte, dass sie etwas tut, was sie einfach nicht mit einem guten Gewissen tun konnte. Aber er sagte: „Sieh mal, ich bin dein Mann und du musst dich unterordnen.”

    Ich denke, das ist der einzige Vers, den manche Männer aus der Bibel kennen. Selbst jemand, der nicht errettet ist und absolut nichts mit Jesus zu tun hat, sagt: „Ich weiß vielleicht nicht viel über die Bibel, aber ich weiß, dass sie sagt, du sollst dich mir unterordnen.” Gut, fang an, wie Jesus zu sein und es ist kein Thema mehr. Darüber werden wir noch mehr sagen. Janet möchte darüber etwas sagen, weil wir manchmal Unterschiedliches wollen und anderer Meinung sind. Janet und ich haben nicht immer dieselbe Sicht. Wir sind nicht immer eins. Es ist viel Raum in unserer Beziehung, unsere Meinungen zu äußern, und manchmal streiten wir uns und unsere Kinder bekamen den Streit mit.

    Aber wissen Sie, in… unser ältester ist 24… Sie haben erlebt, dass wir uns stritten, aber immer auch, dass wir uns vertrugen. Wissen Sie, sie sehen eine gute ehrliche Ehe und auch, dass wir nicht immer einer Meinung sind, über Dinge sprechen, Dinge klären und Jesus Platz 1 einräumen. Und Ihr wisst, wie stur ich sein kann und wie stur sie sein kann. Wir arbeiten daran.

    Hören Sie: Ich habe Janet geheiratet. Sie ist eins von zehn Kindern. Sie arbeitete, meisterte das College, machte den besten Abschluss in einem sehr großen College und ist es gewöhnt, Entscheidungen zu treffen. Sie ist es gewohnt, Dinge alleine zu tun. Sie heiratete mich und ich erinnere mich… Wir waren frisch verheiratet und es ist ungefähr 8 Uhr Abends und sie geht raus.

    Ich fragte: „Wohin gehst du?” Sie sagte: „Ich geh ins Einkaufszentrum.” Ich sagte: „Auf keinen Fall.”

    Sie sagte: „Doch, ich gehe.” Ich sagte: „Auf keinen Fall.” Meine Begründung war, dass das Einkaufszentrum in einer schlechten Gegend war und dass in den vergangenen zwei Monaten zwei Frauen auf dem Parkplatz vergewaltigt wurden. Und ich sagte: „Du gehst nicht!” Sie sagt: „Doch, ich gehe!” Ich stand vor der Tür. Sie sagte: „Geh mir aus dem Weg!” Ich sagte: „Nur über meine Leiche.

    Ich lasse dich nicht im Dunkeln allein zum Einkaufszentrum gehen.” Sie hatte Mühe, das anzunehmen. Sie begriff langsam, dass mein Motiv Liebe war und… manchmal gab es Meinungsverschiedenheiten. Das war, denke ich, ein kleines Beispiel für Unterordnung, stimmt`s, Liebling?

    Janet
    Nun gut, liebe Frauen, passt Euch Euren Ehemännern an. Ihr könnt ihn anketten oder ihm Flügel verleihen. Niemand auf der ganzen Welt ist ihm gleich und Gott hat einen Schlüssel in Eure Hände gelegt, den kein anderer Mensch hat, dass Ihr Euch ihm anpassen könnt, ihn unterstützen und ermutigen und die Gaben freisetzen könnt, die Gott in ihn hineinlegte wie niemand sonst auf der Erde. Ihr seid auch in der Lage, diese Dinge zu ersticken und ihn zu brechen wie niemand sonst auf der Welt. Gebrauchen Sie diese Schlüssel, nicht, um ihn einzuengen und anzuketten, sondern um ihn freizusetzen. Verleihen Sie ihm Flügel.

    Wissen Sie, Unterordnung ist kein negativer Begriff. Es ist ein gutes Wort. In der Bibel wird es im Kontext von Schutz gebraucht, besonders in der Ehe. Und die ganze Analogie der Frau, die sich ihrem Mann unterordnet wie die Gemeinde Christus, ist so wunderbar, weil Jesus so wunderbar ist.

    Er sorgt für uns, Er hat Zeit für uns, ist nie zu beschäftigt. Er ist voller Mitleid, Er vergibt, hält uns nicht frühere Fehler vor. Und, Ehemänner, so müssen wir sein. Am Ende der Botschaft möchte ich Ihnen Jesus vor Augen führen. Er ist wirklich so, wie ich sagte. Und wenn Sie zu Ihm kommen, wird Er Sie nicht abweisen. Er ist barmherzig, voller Mitleid und Er vergibt. Rufen Sie heute Seinen Namen an

  • Jule sagt:

    Göttliche Weisheit für eine großartige Ehe – Teil 2
    08.03.2009
    Pastor Bayless und Janet Conley

    Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Unser Thema ist Weisheit für die Ehe und es ist eine Serie. Meine Frau und ich sprechen hier in der Gemeinde über einige ewige biblische Prinzipien bezüglich der Ehe. Am Anfang wird meine Frau heute über Unterordnung aus der Sicht der Frau gemäß der Bibel sprechen. Unterordnung ist kein negativer Begriff, sondern ein wunderbarer. Es beschreibt Schutz und der biblische Kontext ist unglaublich. Wenn Sie eine großartige Ehe führen, kann sie noch besser werden. Wenn Ihre Ehe schrecklich ist, kann Gott sie in Ordnung bringen. Er kann die Liebe wieder erwecken. Wenn Sie nicht heiraten wollen, hören Sie zu. Sie werden Dinge hören, die Ihnen helfen können. Nehmen Sie Ihre Bibel, wenn Sie eine haben, und wir werden gemeinsam ins Wort gehen und über die Ehe lernen.

    Janet Conley:
    Gut mein Schatz. Okay, Vers 22: „Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter als dem Herrn!”

    Wie ich bereits sagte, bedeutet das Wort unterordnen, sich zu unterstellen. Während ich das studierte und darüber nachdachte, wurde mir klar, dass unterordnen für mich bedeutet, den eigenen Mann zu ehren und so wertzuschätzen, wie Gott ihn gemacht hat und mich seiner Leitung zu unterstellen.

    Ich denke, manche Menschen denken vielleicht: „Nun ja…” Jemanden respektieren und mich seiner Leitung unterstellen? Sie sagen vielleicht: „Wirklich, mir gefällt Cottonwood. Mir gefällt Pastor Bayless, mir gefallen seine Predigten, mir gefallen seine bodenständige Art und seine Integrität. Er ist ein moralisches Vorbild und deswegen respektiere ich ihn. Ich unterstelle mich seiner Leitung.”

    Gott möchte, dass wir diesen Respekt haben und uns der Leitung unserer Ehemänner unterstellen. Ich möchte sagen, Gott hat die Männer so angelegt, dass sie leiten und dass wir uns ihrer Leitung unterstellen. Ich möchte Euch Männer ermutigen, dass Ihr das Zeug dazu habt, die Familie zu leiten.

    Gott legte es in Euch hinein, es ist da und Ihr könnt das. Ihr habt das Zeug dazu! Amen, meine Damen? Ja, das stimmt. Und wir können uns Eurer Leitung unterstellen.

    Wenn Ihr heiratet, seid Ihr natürlich zu zweit. Wenn wir ein Team von Maultieren oder Pferden oder so haben und ein Tier in diese und das andere in jene Richtung gehen will, bewegt sich gar nichts.

    Es führt nur zum Chaos. Im Grunde kommt niemand voran. Einer muss sich also der Leitung des anderen unterstellen. Und die Bibel sagt uns, Gott sagte… und Er ist pfiffig… Er sagte, wir sind diejenigen, die unter Seine Leitung kommen sollen. Wenn sie diejenigen sind, die leiten sollen, hat Gott es so angelegt, dass sie bestimmte Dinge für uns tun sollen. Es lastet nicht alles auf uns, stimmt‘s? Wir können uns ihrer Leitung unterstellen. Und, Männer, Ihr habt das Zeug dazu!

    Das ist vielleicht nicht immer leicht. Sie stimmen seinen Aussagen vielleicht nicht zu. Ich vertraue darauf, dass Sie an Ihrer Beziehung genug arbeiten und dass die Männer offen sein werden und dass auch die Frauen offen genug kommunizieren und sich Zeit nehmen, einander anzuhören. Tun Sie das halbwegs ruhig. Sprechen Sie offen miteinander, denn manchmal denken wir, dass es unbedingt so oder so sein muss. Wenn wir aber wirklich zuhören und verstehen, worum es dem anderen geht, entdecken wir, dass es vielleicht gar nicht so übel ist und finden einen Kompromiss oder merken, dass eine Ansicht besser ist. Wir müssen uns wirklich Zeit nehmen zu kommunizieren, zuzuhören und einander zu verstehen und nicht sagen: „Du hast Recht und ich liege falsch”, sondern zuhören, um einander zu verstehen. Vergessen Sie nicht, Sie lieben einander, stimmt‘s?

    Okay, dann heißt es in Vers 24: „Ordnet euch euren Männern in allem unter.” Er hat das kommentiert.

    Aber… über die Jahre… ich denke, das hat vielleicht jeder gemacht… Sie schauen einen anderen Mann an und denken: „Mensch, wenn er das nur täte!” Oder Sie schauen zu einer Person hier drüben: „Wenn mein Ehemann nur so wäre!” Wissen Sie, was das ist? Es ist schlicht Zeitverschwendung. Denn wenn Sie diesen Gedanken nachhängen, ist es wie er sagte: Sie sehen nicht, wie sie wirklich sind und sehen auch nicht die ganze Persönlichkeit. Sie sehen vielleicht nur diese eine Stärke, die Sie mögen. Und ich dachte: Wenn Sie alle Eigenschaften, die Sie mögen, von anderen Männern nehmen würden, und es könnte diese und jene und jene sein und zusammenfügen, dann ergäbe es einen großen Freak. Es gibt keinen vollkommenen Menschen. Die Sache ist die, ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Bayless mein Mann ist und dass niemand so ist wie Bayless Conley. Und er ist erstaunlich! Ich strebe danach, all jene erstaunlichen Dinge, die Gott in ihn legte, zu Tage zu fördern.

    Man kann überall herumschauen, aber ich bin mit Bayless Conley verheiratet. Und er ist wunderbar.

    Er ist großartig. Und… ich denke, ich möchte sagen: Es ist Zeitverschwendung, zu vergleichen oder Ähnliches zu tun, denn Sie sind mit dem Mann verheiratet, den Gott Ihnen gab. Sie haben ihm Dinge gelobt. Es gibt ein paar unglaublich erstaunliche Dinge. Und wenn Sie sich überall umschauen, werden Sie das Gold in ihm nicht sehen. Amen?

    Okay, kommen wir zur Anpassung an unseren Ehemann. Wir als Frauen… Männer sind darauf aus und so angelegt, die Familie zu leiten… und wir als Frauen sind so angelegt und geschaffen, zu helfen, mitzuhelfen und zu unterstützen. Es heißt, wir sollen uns unseren Männern anpassen. Jeder Ehemann hat einen besonderen Auftrag, einen besonderen Auftrag auf dieser Erde. Und wenn Sie sich mit ihm verbinden… Wir müssen an seiner Seite sein und uns in den Plan, den Gott für ihn auf der Erde hat, einfügen und dem anpassen. Was es uns auch kostet. So wurden wir geschaffen. Wir sind dazu fähig! Wenn wir irgendetwas dazu beitragen können, unseren Mann dabei zu unterstützen, das zu tun, wozu Gott ihn auf die Erde brachte, wenn wir etwas leiten oder etwas tun müssen… renovieren, Rechnungen bezahlen, ihn respektieren und lieben, ihn aufbauen… was immer wir an seiner Seite tun können, wir sind dazu fähig. Und wir wollen uns einfach dem anpassen, was Gott für ihn hat, weil er unser Mann ist und weil keiner wie er ist.

    Eine Randbemerkung: Vers 24 sagt: „Ordnet euch den Männern in allem unter.” Wenn Ihr Ehemann sagen würde, Sie sollen Ihre Kinder umbringen, wäre es unsinnig und dumm, das zu tun, stimmt‘s?

    Also, alles, worum ein Ehemann bittet, das im Widerspruch zum Wort Gottes steht, sollen Sie natürlich nicht tun.

    Bayless Conley: Manchmal denkt Janet, wir sollen etwas Bestimmtes tun und ich sehe das anders.

    Wir sprechen darüber. Ich bete. Wenn ich immer noch denselben Eindruck wie anfangs habe, sage ich ihr: Weißt du, ich sehe das immer noch so. Und sie sagt: „Okay.” In diesen Fällen ordnet sie sich unter. Sie kann das immer an eine höhere Instanz weiterreichen. Sie kann mit Gott darüber reden.

    Was sie aber nicht tut, sie wirft keinen Schleppanker aus und sagt: „Okay, ich tue was du sagst, werde aber eine Haltung haben, die dich wünschen lassen wird, du hättest meinen Weg eingeschlagen.”

    Wissen Sie, sie lächelt und tut es. Wenn sich herausstellt, dass ich falsch lag, wird Gott mich ansprechen. Wenn ich aufgrund der Ereignisse merke, dass es besser gewesen wäre, ihren Weg zu gehen, bin ich hoffentlich demütig genug, zu sagen: „Liebling, Du hattest mehr Durchblick als ich und wir hätten tun sollen, was Du sagtest.” Aber das ist notwendig.

    Wir sehen auch, dass dieser Idealfall nicht auf alle zutrifft. Manche Frauen hier haben unerrettete Ehemänner. Manche Männer hier haben Frauen, die nicht errettet sind. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Gott wird Ihnen Weisheit geben. Gott wird Ihnen zeigen, wie Sie diesen Mann ehren und diese Dinge in Ihrer Situation umsetzen können und wie Sie ihn gewinnen können, ohne zu predigen.

    Wissen Sie, Petrus sprach darüber, wie eine Frau einen unerretteten Mann gewinnen kann, ohne zu predigen. Wir sind sicher, dass der Idealfall so aussieht, dass die Frau sich bei Unstimmigkeiten den Mann unterordnet. Wenn er Jesus liebt und sich seine Entscheidung als falsch erweist, wird er die Größe haben zu sagen: „Lass uns umkehren und es so machen, wie du gesagt hast!” Gott hat einfach gesagt, dass wir es so machen sollen. Wissen Sie, Gott ist klüger als wir.

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