Schiffbruch und Feuer


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Comments

  • Jule sagt:

    Schiffbruch und Feuer – Stöcke und Steine Teil 8 – Teil 1
    Pastoe Bayless Conley – 17.08.2008

    Hallo, Freund, heute haben wir eine erstaunliche Sendung für Sie. Wir werden über die Führung durch den Heiligen Geist sprechen und uns eine der faszinierendsten Geschichten des Neuen Testamentes ansehen. Wir werden von einem Sturm und einem Schiffbruch hören, die vermeidbar gewesen wären, wenn Menschen gehört hätten oder verstanden hätten, wie Gott führt. Es wird etwas für Sie dabei sein. Seien Sie bereit.

    In Apostelgeschichte 27 wird einer der Schiffbrüche beschrieben, die der Apostel Paulus erlebte. Wir steigen an einem Punkt ein, wo sie schon wochenlang im Sturm waren. Sie hatten alle Hoffnung aufgegeben. Schließlich ist irgendein Land in Sicht. Es ist dunkel. Die Segler versuchen, mit dem einzigen Rettungsboot zu fliehen und alle anderen ihrem Schicksal zu überlassen. Paulus unterbricht ihre kleine heimliche Mission und sie müssen bleiben, weil die Soldaten an Bord das Boot losschneiden und es ins Meer stürzt. Hier steigen wir ein. Die Soldaten sind drauf und dran, alle Gefangenen zu töten. Bei Tagesanbruch war das Boot auf ein Riff aufgelaufen. Das Schiff ging in die Brüche und die Soldaten folgern: „Wir müssen alle umbringen.“, denn das römische Gesetz forderte ‚ein Leben für ein Leben‘. Wenn sie jemanden bewachen sollten und der Gefangene entkam, war ihr Leben verwirkt. Also sagten sie: „Lasst uns alle umbringen.“ Wir werden interessanterweise herausfinden, dass das Leben aller Gefangenen aufgrund einer Sache gerettet wurde. Finden wir es gemeinsam in Apostelgeschichte 27:43 heraus.

    Apostelgeschichte 27:43-44
    „Der Hauptmann aber, der Paulus retten wollte, hinderte sie an ihrem Vorhaben und befahl, dass die, welche schwimmen könnten, sich zuerst hinabwerfen und an Land gehen sollten und die Übrigen teils auf Brettern, teils auf Stücken vom Schiff. Und so geschah es, dass alle an das Land gerettet wurden.“

    Ich wette, die Gefangenen waren froh, dass Paulus da war. Allen wären die Kehlen durchgeschnitten worden. Die römischen Wächter hätten sie getötet, wenn der Hauptmann nicht Paulus begünstigt hätte. Wenn wir die Holzplanken und Bruchstücke von Balken interviewen könnten, auf denen Menschen zum Ufer trieben, würden sie uns etwas erzählen. In diesem Kapitel sind erstaunlich viele praktische Lektionen und geistliche Wahrheiten enthalten. Die Zeit reicht nicht für alle, aber durch die Gnade Gottes werden wir uns sieben verschiedene Lektionen ansehen. Gehen wir an den Anfang der Geschichte.

    Apostelgeschichte 27:9-15 „Da aber viel Zeit verflossen und die Fahrt schon unsicher war, weil auch das Fasten schon vorüber war, mahnte Paulus und sprach zu ihnen: Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Unheil und großem Schaden, nicht nur der Ladung und des Schiffes, sondern auch unseres Lebens, vor sich gehen wird.

    Der Hauptmann aber glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte. Da aber der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, rieten die meisten dazu, von dort abzufahren, ob sie etwa nach Phönix gelangen und dort überwintern könnten, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwesten und gegen Nordwesten ist. Als aber ein Südwind sanft wehte, meinten sie ihre Absicht erreicht zu haben, lichteten die Anker und fuhren näher an Kreta hin. Aber nicht lange danach erhob sich von dorther ein Sturmwind, Eurakylon genannt. Als aber das Schiff mit fortgerissen wurde und dem Wind nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben.“

    Was für eine Geschichte. Gefangen in diesem Sturm, der Euraklyon heißt. Dieses Wort ist übrigens halb griechisch und halb lateinisch. Es bedeutet Ost, Nordost. Es war ein Wind aus Nordost, bei dem man nicht segelte. Er wehte allerdings nicht, als sie in See stachen. Ich denke, wenn uns das Holz etwas erzählen könnte, würde es vielleicht so anfangen: „Innere Eindrücke können besser sein als der Rat der Experten.“ In Vers 10 sagte Paulus: „Männer, ich sehe viel Unheil und großen Schaden kommen … für das Schiff, die Ladung, unser Leben … das wird nicht gut gehen!“ Er konnte das durch nichts im Sichtbaren begründen, außer der Erwähnung, dass es eine gefährliche Jahreszeit zum Segeln war. Aber das wussten sie alle. Aber alles stand dem Eindruck des Paulus entgegen. Die Bibel sagt, der Hauptmann glaubte dem Steuermann und dem Besitzer des Schiffes mehr. Sie waren Experten. Sie kannten die Gewässer. Sie kannten die Gezeiten. Sie kannten die Strömungen. Sie kannten die Winde in allen Jahreszeiten. Sie kannten jeden Hafen. Sie waren die Experten. Und die Experten rieten: „Wir müssen losfahren.“ Und sie überzeugten den Hauptmann.

    Und dann heißt es, dass ihr momentaner Hafen nicht wintertauglich war. Mir gefällt die King James Version. Es heißt dort, dass nicht genügend Platz zum Überwintern war. Es war zu eng. Sie waren eingezwängt. Es war ungemütlich und unbequem. Die Stimme der Logik sagte also: „Sucht euch etwas Größeres, einen angemessenen Ort, wenn ihr den ganzen Winter dort bleiben werdet.“ Wir haben die Experten, die Stimme der Logik und noch die Mehrheit. Im gleichen Vers heißt es: „Die meisten rieten dazu, von dort abzufahren.“ Die Mehrheit ist also klar. Nicht nur das, plötzlich ergeben sich günstige Umstände. Der Südwind weht leicht und sie dachten, das sei genau das Richtige für sie.

    Diese Annahme basierte auf der Stimme der Experten, auf der Stimme der Logik und dem Konsens der Mehrheit. Und sie basierte auf günstigen Umständen. Was will man mehr? Nur einer steht dagegen: Paulus mit seinem Eindruck. Und nur der erwies sich als richtig. Mein Freund, wir müssen lernen, auf innere Eindrücke zu hören. So etwas war das, Paulus nannte es nicht ein Wort von Gott, sondern einen Eindruck … nicht so klar und eindeutig wie ein Wort von Gott, mehr wie ein innerer Impuls, ein Eindruck im Innern. Sie sehen, als er versuchte seinen Eindruck zu äußern, dass er sich auf nichts Sichtbares gründete. Ein Drittel war davon falsch, zwei Drittel waren richtig. Er sagte: „Ich sehe, die Fahrt bringt großen Schaden, der Ladung, dem Schiff und auch für unser Leben.“

    In der Geschichte lesen Sie, dass niemand sein Leben verlor. Später erschien ein Engel und gab ihm ein konkreteres Wort: „Ihr werdet das Schiff und alles andere verlieren, aber niemand wird umkommen.“ Aber zunächst hat Paulus nichts Spezielles. Er hat nur diesen Eindruck. Etwas in ihm sagt ihm das. Der Geist Gottes redet mit ihm, allerdings durch einen inneren Eindruck. In einer anderen Bibelstelle heißt es, dass Paulus im Geist beunruhigt, in seinem Geist verärgert war.

    Es heißt nicht, dass es ein Wort von Gott war, aber es beunruhigte ihn und ließ ihn entsprechend handeln. In einer anderen Situation sah es so aus, als ob alle Türen offen wären und alles in Ordnung sei, aber er sagte: „Ich fand in meinem Geist keine Ruhe.“

    Eine innere Unruhe, die ihn wieder dazu brachte, bestimmte Dinge zu tun. Es wird hier an keiner Stelle gesagt, dass der Herr zu ihm sprach und dennoch war es ein Reden des Heiligen Geistes.

    Das ist so wichtig, denn der Heilige Geist führt die Kinder Gottes heute immer noch mit denselben Mitteln. Sehr viele Kinder Gottes haben das nie verstanden. Römer 8:16 sagt: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ Er gibt der inneren Person des Herzens Zeugnis, nicht unserem Verstand. Er gibt nicht unserem Körper Zeugnis, nicht unseren Gefühlen. Aber der Heilige Geist gibt unserem Geist Zeugnis.

    1.Johannes 5:10 „Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich.“

    Es ist ein inneres Zeugnis, sozusagen ein innerer Impuls vom Geist Gottes. Und, wie gesagt, es ist eine Art, wie Er zu uns redet. Manche von Ihnen haben vielleicht schon meine Geschichte über einen meiner VW- Busse gehört. Ich besaß ein paar davon. Das war ein 78er Bus. Ich hatte gerade Janet zum Essen eingeladen. Ich denke, es war vielleicht unsere zweite Verabredung. Ich habe sie in das Restaurant ‚Silver Plow‘ eingeladen. Als ich sie gerade abholen fahre, habe ich diesen inneren Eindruck, nur eine Wahrnehmung. Etwas in meinem Innern sagte: „Du musst chinesisches Essen besorgen.“ Ich weiß noch, dass ich dachte: „Das ist so seltsam, das ist bestimmt Gott.“ Ich konnte es nicht erklären, es schien aus dem Nichts zu kommen. Und statt ihr zu sagen: „Wir gehen zum Chinesen“, ließ ich ihr die Wahl. Ich sagte: „Was hältst Du von Chinesisch? Wir können auch zum ‚Silver Plow‘ gehen, wenn Du willst, aber wie wär‘s mit Chinesisch?“ Sie sagte: „Ich würde gerne zum Silver Plow gehen.“ Also gingen wir und das Essen war super. Wir kommen raus, ich sehe meinen Bus an und denke: „Ich erinnere mich nicht, so schief geparkt zu haben. Mein Bus wurde zur Seite geschoben.“ Ich lief herum und er war demoliert. Ein Budweiser LKW war oben auf dem Hügel und lieferte Ware. Er vergaß die Handbremse anzuziehen und rollte den Hügel runter und mein Bus stoppte ihn. Ich ließ meinen Bus reparieren und dachte:
    „Mensch, ich hätte auf den Eindruck hören sollen.“ Ein paar Tage später fahre ich nach Hause. Diese Stadt ist nach einem Raster angelegt. Jede Strasse ist eine Meile entfernt.

    Es gibt die 51, 62, 71, 81, usw.. Ich fahre auf der 61 nach Hause, ganz direkt. Und plötzlich bekomme ich … wieder dasselbe … einen Eindruck, einen inneren Impuls. Etwas sagte mir: „Du musst auf der 71 nach Hause fahren.“ Ich erinnere mich an meine Gedanken: „Oh, das sind auf dem Hin- und Rückweg je eine Meile Umweg.“ Ich fing an zu argumentieren: „Das ist unsinnig.“ Aber ich hatte einen klaren Impuls. Ich dachte: „Ich bete einfach im Geist und es wird gut gehen.“ Ich fahre also wirklich die Strasse entlang und bete in Sprachen und eine Frau fährt über eine rote Ampel direkt in meinen Bus.

    Er war frisch repariert! Ich musste ihn erneut reparieren lassen. Es war wirklich heiß, um die 40 Grad – Sommer – und ich dachte: „Ich hatte noch nie den Luxus einer Klimaanlage im Auto. Ich werde mir eine einbauen lassen.“ Ich erkundigte mich und fand eine Werkstatt, die sie günstig einbaut und ließ mein Auto dort. Als ich mit einem Freund zurückfuhr, hatte ich wieder diesen Impuls wie vorher. Also sagte ich: „Wo ist ein Telefon?“ Damals gab es keine Handys. Wir finden eine Telefonzelle, ich rufe den Mann an und frage: „Ich habe mein Auto noch nicht angefasst, oder?“ Er sagte: „Nein, noch nicht.“ Ich sagte: „Fasst es nicht an, ich hole es gleich ab.“ Jemand fragt: „Was ist passiert?“ Nichts. Ist das nicht gewaltig? Das ist der Punkt. Ich kann keine dritte Geschichte erzählen. Ich hörte auf den inneren Impuls.

    Als ich das bedachte und darüber nachdachte, wie wichtig es für uns als Kinder Gottes ist, zu lernen, gegenüber den Impulsen des Heiligen Geistes und den Eindrücken und Anregungen, die Er uns gibt, sensibel zu werden, kamen mir drei Bereiche in den Sinn, in denen Er uns führen will. Der erste ist unser Geschäft. Ich glaube, wenn wir wirklich ein Herz für Gottes Reich haben und Gottes Werk unterstützen, dann führt Er uns gerne in geschäftlichen Dingen … bezüglich unserer Mitarbeiter, Investitionen, geschäftlicher Aktivitäten usw. Wenn Gott weiß, dass wir ein Kanal sind und es uns wirklich um Menschen geht und wir das Reich Gottes an die erste Stelle setzen, möchte Gott uns nicht nur im Geschäftsleben führen, sondern tut es sehr gerne.

    Ich hörte einmal einen Mann, der hier in Südkalifornien geschäftlich sehr erfolgreich war. Er war einer der Erfolgreichsten in seiner Branche und liebte auch Jesus. Er gründete einen Dienst, der weltweit wirkte und war tatsächlich dafür verantwortlich, dass Millionen von Menschen, besonders Männer, in der ganzen Welt im Heiligen Geist getauft wurden. Ich erinnere mich, dass er einmal erzählte, dass er einen Konkurrenten hatte, einen Mann, der hier im Süden in der selben Branche arbeitete und ihn anrief und sagte: „Wir hatten in diesem Bereich Probleme und wir haben recherchiert und es scheint, dass Sie in diesen Dingen immer den Nagel auf den Kopf treffen. Wir verstehen nicht, wie Sie immer wieder solch akkurate Entscheidungen in diesem Bereich treffen können. Wie machen Sie das, wenn ich fragen darf?“ Er sagte: „Nun, ich habe einen Berater.“ Er sagte: „Ich weiß, dass ich ein Konkurrent bin. Könnte ich Ihren Berater dennoch treffen?“ Er sagt: „Wissen Sie, ich würde ihn Ihnen gerne vorstellen. Lassen Sie uns gemeinsam frühstücken.“ Sie verabredeten sich also zum Frühstück und der Mann erschien. Er sagte: „Ich bin so begeistert, diesen Mann zu treffen.“ Er sagte: „Er ist auch wirklich begeistert, Sie zu treffen.“ Er fragte: „Verspätet er sich?“ Er sagte: „Nein, nein, nein. Er ist bereits hier.“ „Ist er auf der Toilette? Sitzt er an einem anderen Tisch?“ „Nein, er ist tatsächlich hier mit uns am Tisch. Ich würde Ihnen gerne den Heiligen Geist vorstellen. Er ist mein Berater. Ich suche Gottes Führung und bete und Er gibt mir innere Impulse und Eindrücke. Daraufhin treffe ich Entscheidungen.“ Er versuchte, den Mann gleich zur Geistestaufe zu führen.

    Ich glaube, Gott möchte uns in diesen Bereichen führen.

    Der zweite Bereich ist unser Körper. Er ist der Tempel des Heiligen Geistes. Die Bibel sagt: „Der Herr ist für den Leib und der Leib für den Herrn.“ Und Er kennt unseren Körper besser … generell sowieso … aber auch unsere besonderen Anlagen, Stärken, Schwächen und alles andere. Ich denke, Er möchte die Maschine optimal laufen lassen, bis wir das Ziel erreicht haben.

    Was ich Ihnen jetzt sagen werde, nennen wir das Evangelium nach Bayless, okay? Es ist meine auf Erfahrung basierende Meinung. Ich gebe Ihnen nicht Kapitel und Vers, Sie können es annehmen oder auch nicht. Verfahren Sie damit nach Belieben. Aber ich habe den Impuls, Ihnen ein paar Minuten davon zu erzählen. Wenn ich zurückdenke, so hatte ich einige Freunde … bibelgläubige geisterfüllte Freunde … bei denen unheilbare Krankheiten festgestellt wurden. Ich habe erlebt, dass Menschen durch Handauflegung, Festhalten an Gottes Verheißungen und durch medizinische Eingriffe geheilt wurden.

    Aber interessanterweise hatte ich auch ein paar Freunde … und ich habe mir das gemerkt … die sagten: „Bayless, ich habe für mich beten lassen und war beim Arzt. Beides hat nicht geholfen. Ich schien im Gebet nie eine Antwort zu finden. Aber als ich Gott suchte, schien mir der Heilige Geist zu zeigen, ich solle bestimmte Dinge essen.“ Sie taten es und gingen wieder zum Arzt. Nach einiger Zeit hörten die Beschwerden auf. Ich halte es für ganz normal, dass wir herausfinden sollten, wie unser Körper funktioniert, ihn richtig ernähren, Sport treiben, ihm Ruhe gönnen usw. Aber was ich jetzt sage, geht darüber hinaus.

    Gott weiß mehr über Ihren Körper als jeder andere. Ich weiß noch, dass ich als junger Gläubiger Lehre über die Kraft des Gebets hörte. Immer, wenn ich körperlich angegriffen wurde, betete ich und fast immer tat sich sofort etwas. Damals erlebte ich beunruhigende Symptome, die ich nicht los wurde. Ich betete und betete und war überrascht, weil es nicht besser wurde. Ich suchte Gott ernstlich deswegen. Als ich Gott suchte, hatte ich den inneren Eindruck, dass ich Kaffee absetzen sollte. Das soll nur ein Beispiel sein. Das war speziell für Bayless Conley. Ich will das nur unterstreichen, okay?

    Das Evangelium nach Bayless. Ich trank schon sehr lange Kaffee. Ich fing damit an, als ich 11 war. Beim Campen lernte ich speziellen Kaffee kennen. Als Teenager kaufte ich Kaffeebohnen aus aller Welt, habe selbst Kaffee gemahlen und trank jahrelang 9-10 Tassen täglich. Milchkaffee oder Cappuccino kannte ich nicht. Davon hatten weder ich noch meine Bekannten je etwas gehört. Ich trank jede Menge türkischen Kaffee. Ich könnte Ihnen von Kaffee aus aller Welt erzählen, sogar schon vor fast 30 Jahren. Aus fast jedem Land, das Kaffee produziert, besorgte ich Bohnen und mahlte sie und bereitete meinen eigenen Kaffee zu. Ich spürte, dass Gott sagte: „Lass den Kaffee weg.“ Ich tat es und die Symptome wichen. Das ist jetzt etwa 31 Jahre her. Seit 31 Jahren trinke ich keinen Kaffee mehr. Ich trinke genug Tee, um die Teeindustrie von Indien und Indonesien allein durch meinen persönlichen Verbrauch zu finanzieren, aber keinen Kaffee. Und es ist keineswegs gesetzlich, ich empfinde es als Weisheit. Es gilt nur für mich persönlich. Gott kennt meinen Körper.

    Vorige Woche war ich mit einem Freund in einem Boot unterwegs. Es war sehr kalt und das einzige warme Getränk war Kaffee Ich nahm den Becher von jemandem und nahm einen Schluck zum Aufwärmen. Es geht also nicht um Gesetzlichkeit, sondern um Weisheit. Wenn diese Dinge nur eine Person ansprechen, ist es schon die Sache wert. Aber ich glaube, der Heilige Geist will uns Impulse geben und zu uns über unseren Körper sprechen.

    Vielleicht wurden Ihnen Hände aufgelegt, vielleicht haben Sie gebetet. Vielleicht waren Sie beim Arzt und es tritt keine Besserung ein. Es kann sein, dass Ihr Leben extrem hektisch ist und Gottes Impuls für Sie wäre: „Mach langsam, Tiger, oder Dich erwartet ein frühes Grab.“ Vielleicht müssen Sie fasten, ausruhen oder auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten. „Mein Körper schreit nach Chips und Pepsi.“ Wir sprechen nicht über das, was Ihr Körper sagt, sondern über eine andere Stimme, andere Impulse als die Ihres Fleisches. Vielleicht sollten Sie darauf hören.

    Der dritte Bereich, wo der Heilige Geist uns Impulse und innere Eindrücke geben möchte, sind unsere Kinder. Unser Geschäft, unser Körper und unsere Kinder … ob klein oder groß. Wenn sie klein und in unsrem Haus unter unserer Autorität sind, geben wir die Regeln vor. Wenn sie groß sind und allein wohnen, können wir beten. Gebet verändert Dinge. Gott sei Dank, dass Gebet Dinge verändert!

    Einer unserer Ordner, er war im vorigen Gottesdienst und wir unterhielten uns, erzählte mir vor einiger Zeit eine Geschichte. Sein Sohn wollte mit einem Freund zur Rollschuhbahn. Er war wohl dort, kam nach Hause und wollte wieder zurückgehen. Sein Vater sagte: „Weißt du, ich möchte nicht, dass du gehst.“ „Papa, das ist Unsinn! Warum?“ Er sagte: „Ich weiß nicht warum. Ich habe einen seltsamen Eindruck im Innern.“ Er sagte:

    „Offen gesagt, hat das etwas mit Gott zu tun. Mehr weiß ich nicht. Ich möchte nicht, dass du gehst.“ Der Sohn protestierte stark, aber der Vater sagte: „Du darfst nicht gehen.“ Nach weniger als einer halben Stunde sagte der Vater: „Das, was ich spürte, ist weg. Mach dich auf den Weg.“ Kurz danach ruft der Sohn an und sagt: „Papa, ich misstraue dir nie mehr.“ Der Sohn kommt an, alles ist mit Flatterband abgesperrt, Polizei ist da. Es gab eine Schießerei, genau wo sein Freund und er gestanden hätten. Ein junger Mensch wurde erschossen.

    Ich denke, Gott möchte uns Impulse geben. Selbst wenn unsere Kinder groß sind. Wenn Sie den Eindruck haben, beten zu sollen, tun Sie es. Sie retten vielleicht ihr Leben. Unsere Kinder waren es gewohnt. Jetzt sind sie alle erwachsen, aber als sie kleiner waren, wollten sie irgendwo übernachten und ich spürte … fühlte inneren Unfrieden. Ich sagte: „Du darfst nicht gehen.“

    Sie schrieen Zeter und Mordio: „Papa, warum? Das ist unfair! Sag mir, warum!“ Ich sagte: „Offen gesagt, hat Papa Unfrieden. Ich weiß nicht, warum. Ich sage nicht, dass diese Leute schlecht sind oder so, davon weiß ich nichts. Ich habe einfach Unfrieden in meinem Geist. Solange der da ist, darfst du nicht weg.“ Sie schrieen immer noch Mord und Totschlag, lernten aber, damit zu leben. Ich sagte ihnen aber: „Eines Tages wirst du selbst Kinder haben. Du wirst verantwortlich für ihren Schutz und ihr Wohlbefinden sein und auch solche Entscheidungen treffen müssen.“

    Bitte verstehen Sie, es war nie seltsam und mystisch: „Ich werde den Heiligen Geist fragen. Nein, nein, du darfst nicht gehen.“ Hören Sie, wir sind eine ganz normale Familie.

    Mit gespenstischen Christen verstehe ich mich wirklich nicht gut. Wenn sie wegwollten und ich diesen Unfrieden hatte: „Bleib lieber zu Hause.“ Hatte ich ihn nicht, war alles okay. Ich versuchte aber, dafür sensibel zu bleiben und darauf zu achten. Gott möchte uns leiten.

    Im Verlauf der Geschichte beeindruckt mich die Formulierung in Vers 15: „Das Schiff war im Sturm gefangen.“ Es war gefangen, ergriffen. Das spricht mein Herz an. Jesus sagte in Matthäus 16, nachdem Seine Jünger sagten: „Lehre uns zu beten“, ein Teil des Gebets war … Er betete: „Vater, führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ Im Griechischen steht wortwörtlich: Führe uns an den Versuchungen vorbei und erlöse uns von dem Bösen. Das ist einer der Wege, wie Gott uns leitet, Versuchungen und Schlingen des Feindes zu umgehen. Es bewahrt uns vor den Fallen des Feindes.

    Teil der Botschaft ist wohl, dass manche Stürme unvermeidlich sind. Wenn ich zurückdenke … ich erwarte jetzt keine Reaktion. Aber im Leben … vielleicht haben Sie investiert, sind eine Beziehung eingegangen oder haben andere Dinge mit schlimmen Folgen getan. Im nachhinein denken Sie: „Etwas in mir sagte mir, dass es falsch ist. Ich hatte einen inneren Unfrieden, eine Unruhe.“ Es war vielleicht der Heilige Geist, der Sie ansprechen wollte. Meistens redet Er nicht mit einer hörbaren Stimme zu Ihnen. Es kommen keine Engel, die feurige Rollen mit Anweisungen für Sie ausrollen.

    Gott leitet uns durch Sein Wort und oft gibt uns der Geist nur ein inneres Zeugnis. Es ist so wichtig, das zu pflegen. Ich bin fest davon überzeugt, dass manche Stürme, die wir erleben, vermeidbar sind. Jesus sagte, als die Jünger Ihn baten, sie beten zu lehren:

    „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name.“ Dann sagte Er: „Führe uns vorbei an Versuchung und befreie uns vom Bösen.“ Das ist die wörtliche Übersetzung. Führe uns an Versuchungen, Schlingen und den Fallen, die der Feind aufstellt, vorbei. Ich glaube, Gott möchte uns wirklich an vielen Dingen vorbeiführen, wenn wir nur lernen würden, sensibel zu sein und Seinen Willen im Wort Gottes zu suchen. Gott wird hauptsächlich durch Sein Wort zu uns reden. Aber dann gibt es ein inneres Zeugnis des Geistes, wie bei Paulus, der sagte: „Männer, ich sehe …“, ich habe den inneren Eindruck, dass diese Reise in Zerstörung und Verlust enden wird und wir sie unterlassen sollten, obwohl alles andere dafür spricht. Alles andere sagte: „Ja, grünes Licht, los!“. Aber in seinem Geist war etwas, das sagte: „Nein, das ist nicht richtig.“

    Ich denke, Gott möchte uns durch diese inneren Wahrnehmungen führen. Sie können es Gewissen nennen, wenn Sie wollen. Manche nennen es die Stimme des Gewissens. Manche sagen: „Man hat eine Ahnung.“ Andere sagen: „Ich weiß es einfach in meinem Innern.“ Tatsache ist, dass der Heilige Geist in unserem Geist lebt, wenn wir wiedergeboren sind. Und Er führt und leitet uns von innen her.

    Manchmal durch leise Regungen. Manchmal durch die sanfte leise Stimme. Manchmal durch das innere Zeugnis. Sie wissen nicht, warum, aber Sie wissen es einfach. Und, Freund, wenn Sie inmitten eines Sturmes sind, verdammen Sie sich nicht, indem Sie sagen: „Es sollte nicht so sein. Ich habe nicht gehört.“

    Vielleicht stimmt das und jetzt sind Sie halt im Sturm. Gute Nachricht – Gott möchte Ihnen sogar im Sturm helfen. Er ist barmherzig und gnädig und voller Mitleid. Wenn wir Ihn anrufen, selbst wenn falsche Entscheidungen uns ins Chaos brachten, möchte und wird Er uns helfen. Ich möchte Sie einfach ermutigen. Seien Sie getrost! Gott liebt Sie. Er möchte Sie an Dingen vorbei führen und Sie von Dingen befreien, wenn Sie Ihm vertrauen. Tun Sie das noch heute!

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