Kampf um Amalek und Wasser aus dem Stein


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Comments

  • Jule sagt:

    Kampf gegen Amalek & Wasser aus dem Stein – Stöcke und Steine – Teil 7
    Pastor Bayless Conley – 10.08.2008

    Hallo Freund, wir werden heute eine unglaublich wichtige Geschichte in der Bibel betrachten. Sie handelt von Amalek, diesem zähen Kämpfer in der Wüste, der Israel plötzlich während ihres Auszuges angriff. Der Grund, warum sie sie angriffen, ist sehr aufschlussreich. Vielleicht haben Sie heute zu kämpfen. Sofern Sie atmen, ist das wahrscheinlich so. Es gibt geistliche Kräfte, die uns unterkriegen wollen. Diese Geschichte gibt uns viele Hinweise, wie wir in unseren Kämpfen siegreich sein können. Sie sollten sich nichts davon entgehen lassen. Heute sehen wir uns wieder den Zug der Israeliten durch die Wüste an und ich erläutere kurz die Situation. In 2.Mose 15, ein paar Tage nach der Teilung des Roten Meeres, befinden sie sich in der Wüste. Sie finden kein Wasser, abgesehen von der bitteren, giftigen Quelle in Mara. Die Menschen murren über Mose und beschuldigen ihn, er habe sie herausgeführt, um sie umzubringen. Mose wirft gemäß Gottes Führung einen Stock ins Wasser. Das bittere Wasser wird süß. Gleich danach, in 2.Mose 16, fangen sie an zu meckern, weil sie nichts zu essen haben. Sie sagen: „Du brachtest uns her, damit wir sterben.“ Mose ruft zum Herrn und der Herr gibt jeden Morgen Manna und abends lässt Er es im Lager Wachteln regnen. Jetzt kommen wir zu 2.Mose 17. Wir lesen ab Vers 1.

    2.Mose 17:1-7 „Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel brach nach ihrer Aufbruchsordnung aus der Wüste Sin auf nach dem Befehl des Herrn, und sie lagerten sich in Refidim. Aber da war kein Wasser zum Trinken für das Volk. Da geriet das Volk mit Mose in Streit, und sie sagten: Gib uns Wasser, damit wir zu trinken haben! Mose aber erwiderte ihnen: Was streitet ihr mit mir? Was prüft ihr den Herrn?

    Als nun das Volk dort nach Wasser dürstete, murrte das Volk gegen Mose und sagte: Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt? Um mich und meine Kinder und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen? Da schrie Mose zum Herrn und sagte: Was soll ich mit diesem Volk tun? Noch ein wenig, so steinigen sie mich. Und der Herr antwortete Mose: Geh dem Volk voran und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Auch deinen Stab, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, nimm in deine Hand und geh hin! Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels. Und er gab dem Ort den Namen Massa und Meriba wegen des Streitens der Söhne Israel und weil sie den Herrn geprüft hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Was für eine Geschichte! Mose schlägt den Felsen mit seinem Stab und es kommen Ströme hervor. Genug Wasser für 2 Millionen Menschen und ihre vielen Herden. Diese Geschichte sehen wir uns gleich an. Zuvor möchte ich noch betrachten, was danach geschah. Wir lesen ab Vers 8 weiter.

    2.Mose 17:8-13 „Danach kam Amalek und kämpfte in Refidim gegen Israel. Und Mose sagte zu Josua: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe gegen Amalek! Morgen will ich mich auf den Gipfel des Hügels stellen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Da tat Josua, wie Mose ihm gesagt hatte, um gegen Amalek zu kämpfen. Und Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des Hügels. Und es geschah, wenn Mose seine Hand erhob, dann hatte Israel die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken ließ, dann hatte Amalek die Oberhand. Da jedoch Moses Hände schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf. Dann stützten Aaron und Hur seine Hände, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite. So blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte Amalek und sein Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes.“ Interessante Sache. Hände oben – Israel dominiert, Hände unten – Amalek dominiert. Wenn wir den Stab Gottes, den Mose in seiner Hand hielt, oder den Stein, auf dem er saß, noch einmal interviewen könnten, würden wir sicher einige großartige Lektionen lernen. Eine davon würde uns die Frage beantworten, warum Amalek überhaupt gegen sie in den Kampf zog. Er kämpfte um das Wasser.

    Plötzlich tut sich mitten in der öden Wüste eine Quelle auf. Millionen Menschen und all ihre Viehherden werden mit Wasser versorgt. Natürlich ist Wasser in einem trockenen Land der kostbarste Besitz. Nichts ist kostbarer. Die Amalekiter hatten keine Ahnung, wo es herkam. „Vielleicht ist eine uns unbekannte artesische Quelle aufgebrochen. Wir werden sie Israel abnehmen! Sie werden das wertvolle, kostbare Wasser nicht bekommen.“

    Lektion: Der Feind wird immer versuchen, Ihnen zu stehlen, was Gott Ihnen gibt.

    Jesus sagte, der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Ob es Ihr Glaube, Ihre Familie, Ihre Finanzen oder Ihre Fitness ist, der Teufel ist darauf aus. Was Ihr geistliches Leben angeht, er will Ihren Glauben angreifen. Jeden Fortschritt in Gott, jeden Raum, den wir in unserer Seele und im Reich Gottes durch Gebet und das Wort einnehmen, was es auch sein mag, der Teufel wird um jeden Schritt kämpfen. Er wird Sie prüfen, reizen, zur Sünde verleiten, sie in Fleischlichkeit zurückziehen, Depression aufleben lassen, um Sie zu bewegen, eingenommenes Land und geistlichen Boden ihm zu überlassen. In Ihrer Familie will er die Harmonie zerstören, Ihre Kinder zur Rebellion anstacheln und zwischen den Eheleuten Spannungen erzeugen. Denn er weiß, dass eine gute Ehe dem Himmel auf Erden sehr nahe kommt. Eine schlechte Ehe ähnelt der Hölle auf Erden. Er wird versuchen, Sie finanziell zu berauben, wo er nur kann. Denn Finanzen bedeuten Einfluss … eine Form von Einfluss … offen gesagt: Der Teufel möchte nicht, dass Menschen, die Gott lieben und die Welt evangelisieren wollen, diesen Einfluss haben. Er wird alles tun, um der Gemeinde diesen Einfluss zu nehmen. Selbst, indem er die Gemeinde dazu bringt, falsches Denken anzunehmen – dass Gott nicht möchte, dass wir etwas besitzen. Nein, Gott möchte, dass Menschen die Welt lieben, gerne geben und erkennen, dass sie gesegnet sind, um ein Segen zu sein. Gott möchte, dass sie ein Kanal sind. Der Teufel wird alles tun, um das zu stoppen. Denn er möchte nicht, dass die Welt evangelisiert wird.

    Und wenn wir die von Gott gegebenen Dinge behalten wollen, müssen wir tun, was Mose Josua aufgetragen hat, kämpfen! Jeder sage: Kämpfen. Sagen Sie Ihrem Nachbarn: Kämpfe! Das heißt nicht, dass Sie sich jetzt mit ihnen anlegen. Sagen Sie ihnen nur: Kämpfe! Dieser Kampf funktioniert nur mit erhobenen Händen. Sie denken vielleicht: „Pastor, meinen Sie damit, dass ich Gott preisen muss, wenn ich angegriffen werde?“ Sie müssen erst recht anbeten, wenn Sie angegriffen werden, weil das drei Dinge bewirkt.

    Erstens zeigt es Glauben. Jeder kann jubeln, wenn die Mauern Jerichos bereits fielen. Es erfordert Glauben, zu jubeln, wenn die Mauern noch stehen. Ich denke, Gott sagt: „Wenn du wirklich denkst, dass ich gut bin und dir helfen kann, und du wirklich glaubst, dass ich dein Gebet erhörte und Antwort kommt, dann preise mich. Zeige es, demonstriere deinen Glauben, während der Kampf noch tobt.“

    Zweitens kommt die Gegenwart Gottes, wenn wir Ihn preisen.

    Psalm 22:4 „Gott wohnt unter den Lobgesängen Israels.“

    Er wohnt im Lobpreis seines Volkes. Das Hebräische bedeutet wörtlich: Gott thront über dem Lobpreis seines Volkes. Freund, der Thron Gottes symbolisiert Gottes Herrschaft, Gottes Majestät, Gottes Autorität. Wir können die Herrschaft und die Autorität Gottes in den Situationen unseres Lebens durch Anbetung geltend machen. In Jesaja 64 sagt Gott:

    „Ich begegne dem, der jubelt.“ Wollen Sie Gott begegnen? Fangen Sie an zu jubeln, dann kommt Seine Gegenwart.

    Drittens, lassen Sie uns dazu Psalm 8, eine sehr bekannte Bibelstelle, anschauen. Psalm 8:3 … drittens, wenn wir Gott preisen, halten wir den Feind auf. In Psalm 8:3 steht:

    Psalm 8:3 „Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“

    Dies ist die beste Illustration, die ich kenne. Ich gebrauchte sie schon oft. Ich diente einige Jahre in einer Gemeinde und war unter anderem einer der Anbetungsleiter. An einem Sonntagmorgen hatten wir eine ganz besondere Zeit der Anbetung. Gottes Gegenwart schien einfach das Haus zu überfluten. Es war eine solche Zeit … die Gegenwart Gottes war spürbar, eine Schwere, Gottes Schwere füllte den Raum. Eine ältere Frau besuchte die Gemeinde. Wir alle nannten sie Großmutter. Ihr Mann hatte nicht viel für die Gemeinde übrig. Manchmal kam er, aber nur um sie während des Gottesdienstes abzuholen. Das tat er mehrmals – während der Predigt oder der Anbetung. Er kam rein, machte eine Szene und zog sie … sie saß mitten in einer Reihe … er packte sie, zog sie aus der Reihe und raus aus der Gemeinde. Er benahm sich mehrmals so, machte jedes Mal eine Szene. Ich leitete die Anbetung.

    Es gibt einen Mittelgang und Menschen sitzen oder stehen an beiden Seiten. Wir beteten an. Und diese herrliche Gegenwart Gottes ist da. Die hintere Tür geht auf und ich sehe den Mann von der Großmutter kommen. Ich dachte: „Das wird interessant.“ Sie sitzt ganz links in der Nähe der Wand. Er muss also an drei, vier oder fünf Leuten vorbei, um zu ihr zu kommen. Ich wusste, er wollte sie rausholen. Man sieht es an seinen Augen. Er geht in den Mittelgang. Nach zwei Dritteln des Weges traf ihn etwas und er erstarrte mitten im Lauf wie eine Statue und stand einfach da. Wir beteten einfach weiter an. Ich schaute die anderen an und wir lächelten. Großvater stand einfach da, ohne mit der Wimper zu zucken oder einen Muskel zu bewegen. Wir beendeten die Anbetung nach langer Zeit.

    Ich stellte meine Gitarre in den Ständer. Alle Magier … nicht Magier … die Musiker. Die magischen Magier … Musiker … alle, die ein Instrument spielten, setzten sich. Und er steht immer noch ganz starr da. Der Pastor steht auf, um zu predigen. Er steht starr da. Plötzlich kam er zu sich, sah sich um, und es war ihm etwas peinlich. Er sah seine Frau, ging hin und setzte sich neben sie, nahm ihre Hand und saß während des ganzen Gottesdienstes verlegen neben ihr. Er war danach treu in jedem Gottesdienst, ein treues Mitglied der Gemeinde. Es ist erstaunlich!

    Gut, wieder zurück zu der Geschichte, die zu dem Kampf mit Amalek führte. Die Israeliten beschwerten sich wieder. Sie beschuldigen Mose, er habe sie in die Wüste gebracht, damit sie stürben. Jetzt leiden wir vor Durst und du brachtest uns her. Mose nimmt nach Gottes Anweisung seinen Stab und schlägt vor allen den Felsen. Ströme von Wasser fließen heraus und stillen den Durst von Millionen von Menschen. Könnten wir diesen Stein, aus dem das Wasser floss, interviewen, oder nochmals den Stab, mit dem Mose das Wunder tat… was für Geschichten würden sie erzählen? Eine ist offensichtlich. Gott ist durch unser Verständnis der Situation oder durch unsere geringen Mittel nicht darin begrenzt, unserer Not zu begegnen. In der Wüste ist es trocken und öde. Gott lässt aus einem Felsen Wasser fließen. Er kann unserer Not mit einer Murmel begegnen, wenn Er möchte. Er ist Gott. Wir müssen aus der Enge unseres Denkens herauskommen. Er kann uns in jeder Situation begegnen.

    Ich sprach einmal mit Ed Morgan, das ist schon ein paar Jahre her. Er erzählte mir von einem Messer. Es war ein sehr großes Messer. Es gefiel ihm sehr, war aber teuer. Er betete: „Gott, ich möchte dieses Messer haben.“ Er bat Gott in einem Gebet ernstlich um das Messer. Ein paar Tage später schnorchelt er in Cabrillo Beach oder einer ähnlichen Gegend. Er schnorchelt und schwimmt im Pazifischen Ozean umher. Er sieht ein Glitzern am Grund des Ozeans und taucht hinunter. Genau das Messer, worum er Gott bat, liegt auf dem Grund des Ozeans. Wie groß ist der Pazifische Ozean? Wie wahrscheinlich ist so etwas? Bedenken Sie, wie viele Faktoren bei so etwas mitspielen. Es ist einfach … Gott ist erstaunlich! Er kann uns Dinge geben, wenn wir es wagen, Ihm zu vertrauen. Er ist nicht begrenzt. Lassen Sie uns jetzt einfach 40 Jahre in die Zukunft vorspulen. Diese murrende Generation starb, indem sie Runden um den Berg Sinai drehte. Wir kommen jetzt zum letzten Jahr ihrer Reise durch die Wüste, kurz, bevor sie in das Verheißene Land gehen.

    4.Mose 20:2-12 „Und es war kein Wasser da für die Gemeinde; da versammelten sie sich gegen Mose und gegen Aaron. (schon mal gehört?) Und das Volk stritt mit Mose, und sie sagten: Wären wir doch umgekommen, als unsere Brüder vor dem Herrn umkamen! Und warum habt ihr die Versammlung des Herrn in diese Wüste gebracht, damit wir in ihr sterben, wir und unser Vieh? Und warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns an diesen bösen Ort zu bringen? Es ist nicht ein Ort für Saat und für Feigenbäume und Weinstöcke und Granatbäume, auch ist kein Wasser da zum Trinken. Und Mose und Aaron gingen von der Versammlung fort zum Eingang des Zeltes der Begegnung und fielen auf ihr Angesicht nieder; und die Herrlichkeit des Herrn erschien ihnen. Und der Herr redete zu Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen zu dem Felsen! Dann wird er sein Wasser geben; und du wirst ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. Und Mose nahm den Stab von dem Ort vor dem Herrn, wie er ihm geboten hatte. (So weit, so gut) Und Mose und Aaron versammelten die Versammlung vor dem Felsen (so weit, so gut); und er sagte zu ihnen: Hört doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir für euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen? Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stab zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh. Da sprach der Herr zu Mose und zu Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, mich vor den Augen der Söhne Israel zu heiligen, darum sollt ihr diese Versammlung nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe.“

    Aaron und Mose starben also in der Wüste. Keiner von beiden durfte in das Verheißene Land ziehen, aufgrund der Dinge, die wir gerade lasen. Gut, welche Lektionen könnten wir lernen, wenn wir den Felsen interviewten, der nochmals Wasser hervor- brachte, oder auch den Stock, der ein weiteres Wunder wirkte? Ich denke, er würde eine Lektion wiederholen, die wir bereits kennen: Murren ist die Sprache des Teufels und macht den Jammernden und auch anderen immer Schwierigkeiten. Wenn Sie ein Nörgler sind, lernen Sie, es sich zu verkneifen. Ändern Sie Ihr Denken und Ihr Reden. Sie sprechen die Sprache des Teufels, wenn Sie meckern. Und Sie laden ihn in die Situationen und Umstände Ihres Lebens ein.

    Die Zweite Lektion: Sagen Sie nichts, wenn Sie zornig sind. Es wird Sie nur in Schwierigkeiten bringen. Entscheidungen und Handlungen aus Zorn heraus bewirken nicht die Gerechtigkeit Gottes. Mose zürnte den Menschen, denen er dienen sollte. Er richtete sie und stempelte sie ab und war Gott dabei ungehorsam. Seine Sünde bestand nicht darin, wütend oder aufgebracht zu sein. Jedem normalen Menschen wäre es so gegangen. Mose hätte schon seltsam sein müssen, wäre er nicht wütend auf sie geworden. Die Sünde bestand in seiner Art, es auszudrücken. In der Bibel wird sehr oft gesagt, dass Mose zornig auf das Volk war. Aber in den anderen Fällen gab er keiner Sünde Raum. Er war zornig, aber sündigte in der Vergangenheit nicht. Und sogar hier sündigte er nicht
    unmittelbar. Im 2.Mose … Verzeihung, Epheser 4:26 heißt es: „Zürnt, aber sündigt nicht.“ Wenn der Zorn explodiert, macht sich die Sünde breit. In 1.Mose 4:5 führte der Zorn Kains dazu, dass er seinen Bruder Abel umbrachte. Die Schrift verkündet in Psalm 37:8, dass Zorn nur zum Bösen führt.

    Sprüche 29:22: „Ein zorniger Mann erregt Streit.“ Prediger 7:9: „Der Zorn ruht im Busen des Toren.“

    Dort ruht er und schwelt und wird nicht konfrontiert. Die Bibel sagt: „Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.“ Aber ein Tor belässt den Zorn in seinem Herzen und er schwelt und kocht und brennt, bis er plötzlich in einer unbedachten sündigen Art und Weise ausbricht und ihm selbst und anderen schadet. Gut, Mose, warum war das so entscheidend für Gott? Zu welcher Handlung führte dein Zorn?
    Entscheidend war zunächst, dass er aus Unglauben heraus handelte. In Vers 12 sagte Gott zu Mose und Aaron: „Ihr habt mir nicht geglaubt.“ Gott sagte, er solle nur zum Felsen sprechen und Wasser würde hervorkommen. Stattdessen sprach Mose zum Volk und schlug auf den Felsen. Er dachte, man müsse mehr tun. Sie können dem, was Gott sagte oder tat, nichts hinzufügen. Und Sie können Seine Absichten nicht in der Kraft Ihres Fleisches zustande bringen.

    Zweitens haben Mose und Aaron sich etwas zugeschrieben, was nur Gott gebührt. Gott sagte: „Ihr habt mich nicht vor dem Volk geheiligt.“ Beachten Sie, was er (Mose) in Vers 10 sagte: „Ihr Widerspenstigen! Müssen wir für euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen?“ Ich wusste nicht, dass du das kannst, Mose. Er sagt nichts über Gott. Er sagt nichts darüber, dass der Herr Wasser aus dem Felsen fließen lässt. „Müssen wir für euch Wasser aus dem Felsen hervorbringen?“ Er nahm die Ehre für etwas, was allein Gott gebührt. Freund, das ist ziemlich ernst. Sie beanspruchten Ehre, die allein Gott gebührt.

    Und drittens vereitelte Mose durch seinen Ungehorsam eine wertvolle Lektion, die Gott Sein Volk lehren wollte. Es sollte ein Zeichen für das Volk sein: Sprich zum Felsen und er wird das Erbetene tun.

    Gott hatte immer wieder zu diesem Volk gesprochen und doch hatten sie ihren Nacken verhärtet und sich nicht gebeugt und nicht auf Ihn gehört. Gott versucht zu sagen:
    „Eure Herzen sind härter als dieser Felsen. Ihr seid unbeugsamer als dieser Felsen gewesen. Schaut, ich spreche zu dem Felsen und er entspricht meiner Bitte. Sollte mein Volk nicht genauso sein?“ Doch Mose führte dem Volk etwas ganz anderes vor Augen. Gott wollte nicht, dass sich das in ihr Bewusstsein einprägt. Er führte ihnen vor Augen, dass Gott Sein Volk nur durch Schläge zum Gehorsam bringen kann und dass nur Drangsal und Schläge Unterordnung bewirken. Gott wollte nicht, dass sie sich das einprägen. Jesus lehrte die Lektion: „Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir. Sie hören zu und gehorchen. Sie hören und folgen mir.“ Und nicht: „Meine Schafe hören meine Stimme und diese Typen sind so rebellisch, dass ich einen Stock nehmen und sie verprügeln muss, damit sie tun, was ich will!“ Nein, die Lektion ist: Wir hören. „Okay, Gott.“ Wir hören und wir folgen.

    Ich denke, ich kann Mose verstehen. Vierzig Jahre waren vergangen. Mose hat den Eindruck, es hat sich nichts verändert. Ihre Wüstenwanderung fing so an. Menschen murren: „Wir haben nichts zu trinken. Brachtest du uns her, um uns umzubringen?“ Gott sagt Mose: „Gut, wir werden Wasser aus einem Felsen hervorbringen.“ Und jetzt, vierzig Jahre später, sind sie kurz davor, ins Verheißene Land zu gehen und Mose denkt: „Ihr seid kein bisschen anders als eure Väter. Es geht wieder los! Ihr werdet dafür sorgen, dass wir nicht ins Verheißene Land kommen. Wie eure Väter, oder? Ihr Rebellen!“ Und Mose platzte der Kragen! Ich kann es verstehen – vollkommen! Aber Gottes Züchtigung war ziemlich hart: „Mose, du gehst nicht ins Verheißene Land.“ In 5.Mose, Kapitel 3, flehte Mose Gott an, ihn hinein zu lassen. Wissen Sie, was Gott sagte? „Nein! Und sprich mich nicht mehr darauf an. Ende der Diskussion, Mose, erwähne das nicht mehr.“ „In Ordnung, Gott!“

    Ich denke, wir verstehen das Verhalten von Mose. Wir alle hatten damit ab und zu kämpfen. Er beanspruchte Ehre, die ihm nicht gebührte. Nun, das ist schon ernster. Er ruinierte eine wichtige Lektion. Gut, das verstehe ich. Aber reicht das, um ihn aus dem Verheißenen Land auszuschließen? Eher nicht. Ich denke, der bedeutendere Grund hat mit etwas Wichtigerem zu tun, was Mose verdarb. Ich zitiere jetzt aus dem Neuen Testament. Diese Worte sprach Paulus, inspiriert vom Heiligen Geist, über die Ereignisse, die wir gerade betrachteten. Hören Sie einfach zu.
    Ich lese die Message Übersetzung aus 1.Korinther, Kapitel 10: „Denkt an unsere Geschichte, Freunde, und seid gewarnt. All unsere Vorfahren wurden von der Wolkensäule geleitet und übernatürlich durch das Meer gebracht. Sie gingen durch das Wasser und erlebten eine Taufe wie wir, während Mose sie aus der Sklaverei des Todes zum Leben der Rettung führte. Sie alle aßen und tranken das Gleiche, Gott versorgte sie täglich. Sie tranken von dem Felsen, Gottes Brunnen für sie, der sie auf ihrem Weg begleitete; und dieser Fels war Christus.“ Im Neuen Testament steht, dass dieser Fels, aus dem Ströme von Wasser kamen, ein Bild für Jesus Christus war, der einmal wegen unserer Sünde und unserer Erlösung geschlagen wurde. Die Bibel sagt in Römer 6:10 „Was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben.“ Sagen Sie alle: „Einmal.“

    Hebräer 10:10 „In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.“

    1.Petrus 3:18 „Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“

    Er starb einmal, wurde einmal geschlagen. Jetzt müssen Menschen den Fels der Errettung nur ansprechen und Ströme lebendigen Wassers, reinigenden Wassers, Ströme der Kraft des Heiligen Geistes, Ströme der Weisheit, der Versorgung und des Segens von Gott, fließen heraus. Er muss nicht immer wieder geschlagen werden. Christus starb einmal. Mose ruinierte das Abbild, das auf Christus hinweisen sollte. Es sollte ein Symbol für alle Generationen sein, um sie auf die Realität hinzuweisen. Jesus, der einmal ans Kreuz geschlagen wurde und für jeden den Tod schmeckte. Jetzt glauben wir und bekennen die Herrschaft Christi, und der Strom des Lebens, wie in der Offenbarung dargestellt, der vom Thron Gottes fließt, kommt und überflutet unsere Herzen und unsere Seelen und macht aus uns neue Frauen und Männer. Er bezahlte den Preis. Gott sagt:

    „Mose, Milliarden von kostbaren Seelen werden in der Schwebe sein und ich habe Rettung und Erlösung für sie alle: Meinen Sohn Jesus Christus, der ein für allemal für die Sünde der Welt getötet werden wird. Dieser Fels sollte Menschen auf die einzige Antwort hinweisen, durch die sie der ewigen Trennung von mir entkommen können. Mose, du hast das ruiniert, was auf meinen Sohn Jesus hinwies. Das ist Grund genug, dich nicht in das Verheißene Land zu lassen.“

    Das Neue Testament verkündet, dass dieser Fels Jesus Christus repräsentiert. Dieser Fels in der Wüste, aus dem das Wasser floss, repräsentierte unseren gesegneten Retter, der einmal wegen unserer Sünden ans Kreuz geschlagen wurde. Jetzt sprechen wir zu dem Fels unserer Rettung und aus Ihm fließen die Ströme des ewigen Lebens, die Ströme, die uns innerlich verändern und uns Kraft geben. Mose verdarb dieses Bild, indem er den Felsen ein zweites Mal schlug. Denn Jesus musste nur einmal für die Sünden der Welt geopfert werden. Mein Freund, das Opfer wurde gebracht. Er starb an Ihrer Stelle am Kreuz. Er nahm Ihre Sünde, Er nahm Ihre Schande – genau wie Er meine nahm.

    Eine Frage stellt sich uns: Was werden wir mit diesem Retter tun? Wir haben es in der Hand. Pilatus sagte: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“. Er wollte sich nicht mit Jesus auseinandersetzen müssen. Er sagte: „Jesus ist in meiner Hand.“ So ist es auch bei jedem von uns. Was werden wir mit diesem Opfer tun? Was werden wir mit diesem Retter tun?

    Sie müssen eine Entscheidung treffen.

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