Lois und Eunike – was wir von ihnen lernen können

aus der  Reihe “Von Müttern lernen”


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Comments

  • Jule sagt:

    Eine weitere Lektion von einer Mutter.

    Sehen wir uns noch einen letzten Punkt an. Der findet sich im Neuen Testament. 2. Timotheus, Kapitel 1, Vers 5. Timotheus war Paulus’ engster Freund. Er stand ihm stets treu zur Seite, sowohl in Schwierigkeiten als auch im Triumph. In Vers 5 seines Briefes an Timotheus schrieb Paulus:

    2. Timotheus 1:5
    „Ich weiß, dass du dem Herrn aufrichtig vertraust, denn du hast den Glauben deiner Mutter Eunike und deiner Großmutter Lois.“

    Alles begann mit seiner Großmutter. Sie hatte einen aufrichtigen Glauben an Gott und gab diesen an ihre Tochter weiter, die ihn wiederum an Timotheus weitergab. Timotheus bedeutet, jemand, der Gott fürchtet.

    2. Timotheus 3:14
    „Du aber sollst dich treu an das halten, was ich dich gelehrt habe und was du gelernt und im Glauben angenommen hast, denn du weißt, wer dich unterrichtet hat. Von Kindheit an bist du in der heiligen Schrift unterwiesen worden, und sie kann dich weise machen, die Rettung anzunehmen, die der Glaube an Christus Jesus schenkt!“

    Diese gottesfürchtigen Frauen lehrten Timotheus von Kindesbeinen an. Alles, was er war und erreichte, verdankte er seiner Mutter und seiner Großmutter. Unterschätzen Sie nie den Einfluss, den eine Mutter oder eine Großmutter haben kann. In Apostelgeschichte, Kapitel 16 lesen wir von Timotheus’ Vater. Er war kein Christ, deshalb hatte seine Mutter es sicher nicht leicht. Aber zwischen ihr und der Großmutter herrschte ein gutes Verhältnis. Und ich möchte Ihnen sagen, meine Damen: Nutzen Sie jede Gelegenheit, Ihre Kinder, Enkel und Urenkel, wenn Sie welche haben, zu lehren.
    Lesen Sie Ihnen die Geschichten aus der Bibel vor, solange sie noch klein sind. Unterschätzen Sie die Wirkung nicht, die es haben kann, wenn Sie sie kleine Lektionen über den Glauben an Gott lehren und ihnen Ihre Geschichte erzählen. Wenn Ihr Glaube aufrichtig ist, wird er Ihre Kinder beeinflussen. Möglicherweise lässt er in ihnen einen aufrichtigen Glauben entstehen, wie Lois, Eunike und Timotheus ihn hatten. Das Gegenteil von Aufrichtigkeit ist Heuchelei. Das bedeutet, dass wir uns in der Gemeinde anders verhalten als zu Hause. Die Kinder sehen das. Mama und Papa heben in der Gemeinde die Hände, aber zu Hause sind sie Terroristen. Ihr Verhalten sollte sich nicht verändern, ob Sie nun zu Hause sind, in der Gemeinde oder wo auch immer.

    Meine Frau und ich haben bei der Erziehung unserer Kinder viel falsch gemacht. Wäre es nicht großartig, wenn wir schon als Eltern die Erfahrung von Großeltern haben könnten? Ha! Ich meine, wir würden heute vieles anders machen. Aber wir wussten es nicht besser. Wir machten alles so gut wir es konnten. Aber eines haben wir richtig gemacht: Wir haben uns immer bemüht, unseren Kindern einen aufrichtigen Glauben vorzuleben. Sie können meine Kinder fragen. Sie könnten Ihnen alle meine Fehler aufzählen und alles, was ich falsch gemacht habe oder was ich hätte besser machen sollen. Und ich glaube, wir wären heute in manchen Dingen ein bisschen weniger streng. Aber wissen Sie was? Sie wussten, dass das, was Mama und Papa hatten, aufrichtig war.

    Und obwohl sein Vater kein Christ war, sah auch Timotheus, dass der Glaube seiner Mutter aufrichtig war. Und seine Mutter und seine Großmutter lehrten ihn von Kindheit an aus der Bibel. Er wurde der engste Vertraute von Paulus, sein bester Freund und ein treuer und einflussreicher Pastor, der buchstäblich die Welt erschütterte. Aber tatsächlich waren es Lois und Eunike, die die Welt durch ihren Sohn erschütterten. Samuel war in seiner Zeit eine mächtige Kraft für Gott! Aber tatsächlich war es Hanna, die durch ihren Sohn das Land beeinflusste und die Welt erschütterte. Sie lehrte ihn zu beten und säte die Saat von Charakter und Aufrichtigkeit in ihn hinein. Und als sie ihn losließ, wuchsen diese Samen in ihm heran.

    Mütter, hören Sie: Wir lieben Sie. Wir brauchen Sie. Wir glauben an Sie. Und wir danken Ihnen für die Dinge, die Sie in unser Leben aussäen. Ohne Sie wären wir nicht, wer wir sind. Wir brauchen unsere biologischen Mütter. Wirklich. Wir brauchen unsere biologischen Mütter, die uns lehren und leiten und wir brauchen auch geistliche Mütter… Mütter Israels, die aufstehen und ihre Rolle einnehmen und in den Gaben, die Gott ihnen gegeben hat, wirken.

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