der Stab Aarons


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Comments

  • Jule sagt:

    Der Stab Aarons – Teil 2 – Stöcke und Steine – Teil 6
    Pastor Bayless Conley – 03.08.2008

    Warum würde Gott in diesem Typus und Schatten von Golgatha sagen „Esst in Eile.“? Ihr sollt es schnell tun und nicht aufschieben oder vertagen. Warum? Weil der Tod durch das Land zieht. Ich erinnere mich an eine Beerdigung vor einigen Jahren. Ein Freund von mir war gestorben. Viele alte Bekannte waren dort, die ich aus früheren Zeiten kannte. Ich sprach mit einem von ihnen. Er sagte: Bayless, jemand gab mir eine DVD mit deiner Geschichte. Du erzählst, wie Du von Drogen frei wurdest und Jesus Christus als deinen Retter annahmst.“ Er sagte: „Ich muss mit dir reden.“ Er hatte etliche große Probleme in seinem Leben. Die Beerdigung war vorbei. Wir standen da und ich spürte eine Dringlichkeit in meinem Herzen Ich sagte: „Lass uns jetzt gehen. In der Nähe ist ein kleines Restaurant. Lass uns hingehen und etwas essen. Ich würde gerne jetzt mit dir reden.“ Er sagt: „Ach nein, ich wollte noch ein paar Freunde treffen.“ Und ich sagte: „Weißt Du, ich spüre in meinem Herzen, wir sollten uns jetzt Zeit nehmen und reden.“ Er sagt: „Nein, ich rufe dich nächste Woche oder etwas später an.“ Ich sagte: „Okay.“ Der Anruf kam nie. Er starb. Ich weiß nicht, was geschah. Sie fanden ihn vornüber gebeugt über dem Lenkrad seines Autos auf einem Parkplatz. Ich weiß nicht, wo er die Ewigkeit verbringen wird.

    Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir werden uns eine der faszinierendsten Geschichten der Bibel ansehen. Sie handelt davon, dass Gott einen Streit um Autorität mit übernatürlichen Mitteln beendet. Sie enthält eine wertvolle Lektion für uns, eigentlich sogar mehrere. Sie sollten sich nicht entgehen lassen, was wir über den Stab Aarons, der blühte, sagen werden. Holen Sie Ihre Bibel und lassen Sie uns gemeinsam ins Wort gehen. Ich werde versuchen, über ein weiteres Stück Holz zu sprechen. 4.Mose 16 … es handelt sich um den Stab Aarons. Es ist nicht derselbe Stab des Mose, der Stab Gottes hieß, den wir vorige Woche ansahen. Es ist der Stab Aarons. Wir wollen die Vorgeschichte kennen lernen. In 4.Mose 16:1 heißt es:

    4.Mose 16:1-3 „Und Korach, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, unternahm es und mit ihm Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, die Söhne Rubens, und sie erhoben sich gegen Mose mit 250 Männern von den Söhnen Israel, Fürsten der Gemeinde, Berufene der Zusammenkunft, namhafte Männer. Und sie versammelten sich gegen Mose und gegen Aaron und sagten zu ihnen: Genug mit euch! Denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und der Herr ist in ihrer Mitte. Warum erhebt ihr euch über die Versammlung des Herrn?“ Korach und die anderen Verschwörer hatten teilweise Recht. Die ganze Gemeinde war heilig und der Herr war unter ihnen. Das war Gottes Absicht. Der Herr sagte in 2. Mose 19:6: „Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein.“ Aber der Rest war absolut nicht die Wahrheit. Mose und Aaron hatten nichts für sich beansprucht und sich nicht über die Nation erhoben. Gott hatte sie erwählt und sie in diese leitenden Aufgaben eingesetzt. Mose sagte dann zu Korach: „Du gehörst zum Stamm Levi. Reicht es dir nicht, dass Gott dich und deine Brüder aus allen Stämmen ausgesondert hat, um ihm zu dienen? Du möchtest auch die Position von Aaron haben?“ Korach und seine Mitverschwörer waren nicht zufrieden mit ihren eigenen Berufungen und Begabungen.

    Sie begehrten die Position von Mose und auch die von Aaron. Mose wurde wütend und sagte: „Gott, erhöre ihr Gebet nicht.“ Und dann sagte er allen: „Wenn diese Menschen eines natürlichen Todes sterben, ist Gott nicht mit mir. Gott wird sich heute entscheiden.“ Der Boden tat sich auf und verschlang Korach, seine Mitverschwörer und ihre Familien samt all ihrem Besitz. Sie fielen lebendig in die Hölle, sagt die Bibel. So stirbt man normalerweise nicht! Dann ging ein Feuer vom Herrn aus und verbrannte die anderen 250 Männer, die sich gegen Mose stellten und sie verkohlten. Die Bibel sagt, dass alle flohen und schrieen. Ich denke, Gott zeigte an jenem Tag sehr deutlich, für wen Er sich entschied. Wir werden gleich etwas schier Unglaubliches lesen. Sind Sie bereit? Vers 6. Das ist schwer zu begreifen. 4.Mose 17:6: „Am nächsten Tag…? Sagen Sie: Am nächsten Tag. Nun, es war der Tag, nachdem die Erde diese Leute verschlang und nachdem die anderen vom Feuer verbrannt wurden.

    4.Mose 17:6 „Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel murrte am andern Morgen gegen Mose und gegen Aaron und sagte: Ihr habt das Volk des Herrn getötet!“ Wie dumm kann man sein? Aber sie sagten es! Und Mose sagte: „Sie sind in Schwierigkeiten. Aaron, hol etwas Räucherwerk im Feuerbecken.“ Und eine Plage brach aus. Unmittelbar danach starben fast 15.000 von ihnen, bis Aaron zwischen den Lebendigen und den Toten stand und Sühne für sie erwirkte und die Plage stoppte. Nach dieser Vorgeschichte steigen wir ein. Gott tut etwas, um dieses Ringen und dieses Eifern nach den Positionen anderer ein für allemal zu beenden. Wir lesen das in Kapitel 17.

    4.Mose 17:16-21 „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu den Söhnen Israel und nimm von ihnen je einen Stab für ein Vaterhaus von allen ihren Fürsten, nach ihren Vaterhäusern, zusammen zwölf Stäbe! Du sollst den Namen eines jeden auf seinen Stab schreiben. Und den Namen Aaron sollst du auf den Stab Levis schreiben; denn nur je ein Stab ist für jedes Haupt ihrer Vaterhäuser da. Und du sollst sie in das Zelt der Begegnung vor das Zeugnis niederlegen, wo ich euch begegne. Und es wird geschehen: Der Mann, den ich erwählen werde, dessen Stab wird sprossen; und so werde ich vor mir das Murren der Söhne Israel zum Schweigen bringen, mit dem sie gegen euch murren.“ Mose legt die Stäbe hinein. Schauen Sie sich Vers 24 an.

    4.Mose 17:23-25 „Und es geschah am anderen Morgen, als Mose in das Zelt des Zeugnisses hineinging, siehe, da hatte der Stab Aarons vom Haus Levi gesprosst; er hatte Knospen hervorgebracht und Blüten getrieben und Mandeln reifen lassen. Und Mose brachte alle Stäbe von der Stelle vor dem Herrn zu allen Söhnen Israel hinaus. Und sie sahen sie und nahmen jeder seinen Stab. Und der Herr sprach zu Mose: Bring den Stab Aarons vor das Zeugnis zurück, um ihn als ein Zeichen für die Widerspenstigen aufzubewahren, damit du ihrem Murren vor mir ein Ende machst und sie nicht sterben!“

    Was für eine erstaunliche Geschichte! Wenn der Stab Aarons, der sprosste, Knospen bekam und voller Blüten und reifer Mandeln war, reden könnte, was denken Sie, was er für eine beeindruckende Geschichte erzählen würde? Sicher wäre eine Lektion, die er gelernt und an uns weitergegeben hätte, dass wir damit zufrieden sein müssen, wer wir sind und damit, wie Gott uns zum Dienst begabt hat. Es ist immer ein Fehler, den Besitz und die Position eines anderen zu begehren. Es bringt uns immer in Schwierigkeiten. Ich sprach mit einem der Männer, die unsere Gemeinde verließen und eine neue gründeten. Das haben viele getan, die heute an verschiedenen Orten florierende Gemeinden haben. Er machte eine schwere Zeit durch und erlebte einiges zum ersten Mal. Er rief mich an und suchte Rat. Wir sprachen miteinander und er sagte: „Pastor Bayless, ich hätte es mir nie so vorgestellt.“ Ich sagte: „Manchmal ist das so. Willkommen im Dienst.“ So ist das Leben. Das Gras sieht auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner aus. Aber wenn Sie dort hinkommen, erkennen Sie, dass es nur durch sehr viel Dünger so grün wurde!

    Manche Menschen denken sogar: „Mein Leben wäre fantastisch, wenn ich seine Ehefrau hätte.“ Oder: „Das Leben wäre so schön, wenn ich ihren Ehemann hätte.“ Lassen Sie das! Das ist Sünde. Sie brechen eins der Zehn Gebote, indem Sie den Mann oder die Frau Ihres Nachbarn begehren. Zweitens wissen Sie nicht, was Sie sich da wünschen. Ich zitiere ein Lied: „Ein hübsches Gesicht macht das Herz nicht hübsch.“ Ich las einmal Folgendes: Nachdem Winston Churchill bei einer Feier wieder einmal viel trank, wie er es häufig tat, kam eine Frau zu ihm und sagte: „Herr Churchill, wenn ich ihre Frau wäre, würde ich ihnen Gift zu essen geben.“ Er sagte: „Meine Dame, wenn ich ihr Mann wäre, würde ich es essen.“ Ich denke, das würden manche Leute denken, wenn ihre Wünsche sich erfüllten. Wir müssen zufrieden sein.

    Die zweite Lektion: Fruchtbarkeit ist der beste Beweis einer Berufung von Gott, ob es sich um Predigtdienst handelt oder um etwas anderes. Die Frucht an Aarons Stab sprach für Aaron und die Frucht in unserem Leben spricht für uns. In Johannes 15 spricht Jesus davon, dass Seine Nachfolger durch die richtige Verbindung mit Ihm Frucht bringen. Hier steht die Steigerung von Frucht bringen, mehr Frucht und viel Frucht. Es geht Gott um Frucht! Wenn Sie dann Frucht bringen, wird Er Sie beschneiden, damit Sie mehr Frucht bringen. Wenn Sie gar keine Frucht bringen, wird Er Sie wegnehmen und Sie werden verbrannt werden. Jesus sagte an einer Stelle: „Den Baum erkennt man an den Früchten.“ Und ich denke nicht, dass Frucht, besonders geistliche Frucht, durch Ringen, Anstrengung, Drängeln und Kämpfen zustande kommt.

    Obstbäume geben sich keine Mühe, Frucht zu bringen. Wir hatten viele Obstbäume im Garten. Ich ging nie raus und hörte die Granatäpfel rufen: „Ooh, Granatapfel! Granatapfel! Granatapfel!“ Die Granatäpfel wachsen einfach. Ganz natürlich, ohne Anstrengung und Kampf, weil es Teil ihrer DNA ist. Sie sind begabt, Granatäpfel hervorzubringen. Damit will ich nicht sagen, dass Sie nie Hindernisse oder schwere Zeiten haben werden. Aber Freund, geistliche Frucht kommt, wenn Gottes Leben durch uns fließt und wir ganz wir selbst sind und in den Gaben fließen, die Er uns gab. Manche Leute sagen: „Du predigst ständig über andere Themen. Wie machst du das?“ Keine Ahnung. Gott hilft mir ganz sicher, aber ich weiß es nicht. Ich tue es einfach. Manche Leute sehen sich etwas Defektes
    an und sagen: „Du brauchst nur dies reparieren.“ Wir anderen fragen uns: „Wie kommt er darauf?“ Manche Menschen haben einfach eine natürliche Intuition und Begabung und es bedarf weder Kampf, noch Anstrengung. Manche Menschen hängen an Titeln. Sie müssen Ihnen immer sagen, wer sie sind: Das ist mein Titel.“ Ich denke, das ist meist der Fall, weil ihnen Frucht fehlt. Frucht spricht für sich.

    Wir haben einen Freund, der eine Gemeinde übernommen hat. Es war die älteste Gemeinde dieser Denomination in jenem Staat, über hundert Jahre alt. Sie traten etwa 80 Jahre auf der Stelle. Sie hatten ca. 800 Plätze und ungefähr 40 Mitglieder und niemand wollte sie übernehmen. Er fuhr hin und predigte dort an einem Sonntag und sein kleiner Sohn, der vielleicht 8 Jahre alt war, sagte: „Papa, das ist eine sehr schlechte Gemeinde.“ Gott führte ihn schließlich, die Gemeinde zu übernehmen, und sie entwickelte sich prächtig. Nach nur fünf Jahren kommen Tausende, überwiegend neu Bekehrte, keine Kirchgänger. Die Frucht spricht für sich. Die Hand Gottes war auf ihm. Er war dazu berufen.

    Es geht nicht nur um Zahlen. Ich denke an eine Frau, die unter jungen Mädchen arbeitet, die Probleme haben. Sie ritzen und misshandeln sich, haben sexuelle Probleme und Drogenprobleme. Sie beschäftigt sich mit ihnen und ihre Haltung und ihr Verhalten ändern sich Sie beginnen ein produktives Leben und ihre familiären Beziehungen verbessern sich. Das ist Frucht. Wenn Frucht vorhanden ist, sehen Sie automatisch hin. Neulich war ich bei jemandem in Garten. Dort war ein Zitronenbaum, wo das hier herkam. Ich konnte gar nicht wegschauen. Er fiel mir hinter dem Haus als Erstes auf. Man musste ihn sehen, er war voller Zitronen. Ich pflückte einen Beutel voll. Wenn im Leben einer Person Frucht ist, zieht sie sie einfach an. Man kann sie nicht verstecken. Andererseits gibt es da vielleicht einen dürren alten Baum. Jemand muss ein Schild daran anbringen: „Dies ist ein wichtiger Baum. Dies ist ein gesalbter Baum.“ Stimmt vielleicht, aber was soll das Schild und warum bringen Sie nicht etwas Frucht? Die Frucht soll für sich sprechen. Sie müssen niemanden überzeugen, sobald Frucht da ist. Es ist das beste Zeichen für eine Berufung von Gott.

    Eine weitere Lektion: Ich denke, das Hauptziel des Dienstes – wenn ich das sage, meine ich den Dienst am Evangelium, Gemeindeaktivitäten, die wir tun – ist das Erreichen der Verlorenen, Menschen vor dem Tod zu bewahren. In Vers 10 lesen wir, wie Gott sagte: „Nimm das. Tue es in das Zelt der Begegnung zurück, damit die Rebellen sich nicht mehr beschweren und niemand mehr stirbt.“ Selbst inmitten des Gerichts versucht Gott, andere vom Tod zu bewahren. Hören Sie: Ich weiß, dass Gott an jedem Detail unseres Lebens interessiert ist. Sie haben Eheprobleme, Gott ist interessiert und möchte helfen. Finanzen? Gott möchte helfen. Wenn Sie andere Probleme haben, möchte Gott Ihnen helfen. Das ist Gott wichtig. Er ist erstaunlich. Aber hören Sie, die Mitte dessen, was Gott in dieser und jeder anderen Generation tut, die Hauptausrichtung Gottes ist es, die verlorene Menschheit zu erreichen. Nichts ist Gott wichtiger. Überall sage ich Menschen, wenn sie fragen, wie unsere Gemeinde wirklich ist: Nehmen Sie ein Messer und schneiden Sie Cottonwood
    Christian Center entzwei; unser Blut sind Seelen.“ Das ist der Hauptinhalt von Gottes Handeln.

    Eine weitere Lektion – und was für eine – wir schlagen den Vers jetzt nicht auf. Es handelt sich um Hebräer 9:4. Hier ist die Rede von der Stiftshütte des Mose. In der Stiftshütte ist das Heiligtum. Damals gab es einen Vorhang, hinter dem das Allerheiligste war. Der Hohepriester ging früher einmal im Jahr mit dem Blut eines Tieres hinein, was seine Sünden und die des Volkes bedeckte. Der Hohepriester geht hinein und reinigt Dinge mit dem Blut usw. Im Allerheiligsten ist unter anderem die Bundeslade. Es ist ein vergoldeter Kasten mit zwei goldenen Cherubim oben darauf. Und über den vergoldeten Cherubim über dem Gnadenthron war die Gegenwart Gottes. Da wohnte die Gegenwart Gottes unter dem Alten Bund. Etwas sehr interessantes: Gemäß Hebräer 9:4 waren drei Dinge in der Lade. Sie beinhaltete drei Dinge. Eine Schale mit Manna, die beiden steinernen Tafeln mit den zehn Geboten und den Stab Aarons, der sprosste.

    Warum würde Gott ihnen sagen, dass sie gerade diese Dinge hineintun sollten? Es geht wieder einmal um Bilder und Schatten. Wir wissen, dass die Bibel sagt, dass der Vorhang im Tempel von oben nach unten zerriss, als Christus starb. Die Gegenwart Gottes zog aus dem Allerheiligsten aus. Freund, Er wohnt jetzt in neuen Tempeln. „Wie? Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel des lebendigen Gottes seid?“ Er lebt und wohnt in euch. Wir sind jetzt der Tempel des Heiligen Geistes. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht wurden. Es gab eine Veränderung in dieser Zeit des Neuen Bundes. Es geht darum: Bedenken Sie das. Die Bundeslade repräsentiert eigentlich unser Herz, in dem die Gegenwart Gottes wohnt. Und Gott wusste, dass es ein Hinweis auf etwas sein würde. Auf drei Dinge müssen wir in unserem Herzen am meisten achten. Erstens muss uns bewusst sein, dass Gott unser Versorger ist. Er hat sie 40 Jahre in der Wüste versorgt und sie übernatürlich ernährt.

    Jesus sagte: „Macht euch keine Sorgen um euer Leben. Euer Vater weiß, was ihr braucht. Er ernährt die Spatzen. Sie sammeln nicht in Scheunen. Gott ernährt sie. Wird Er nicht vielmehr euch ernähren? Schaut euch das Gras auf dem Feld an. Es arbeitet und spinnt nicht. Salomo war nicht so gekleidet! Gott wird euch kleiden. Gott möchte, dass wir Ihn als unseren himmlischen Vater kennen. Es ist Sein Wohlgefallen, uns zu helfen. In allen Situationen und Umständen, selbst wenn unser Leben gerade einer Wüste entspricht, müssen wir Ihn als unsere Quelle und unseren Versorger sehen. Gott möchte, dass wir das wissen. Es reicht aber nicht, dass wir Gott durch Sein Eingreifen in unser Leben kennen. In den Psalmen steht, dass Israel Gott durch Seine Taten kannte und Mose die Wege Gottes kannte. Und Gott ruft fast klagend aus: „O dass doch Israel meine Wege kennen würde!“ Sie hatten nie eine enge Beziehung zu Gott. Sie kannten Ihn nur durch Seine Führung und Versorgung. Manche Menschen haben das begriffen, sind aber nicht weiter gegangen.

    Dann die steinernen Tafeln. Sie repräsentieren das Wort Gottes, das in unseren Herzen wohnen muss. Freund, so lernen wir Gottes Wege und entwickeln Vertrautheit mit Gott. Jesus sagte: „Bleibt in mir und mein Wort bleibe in euch. Dann werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch gegeben werden.“ Wir müssen eine Liebesbeziehung mit unseren Bibeln haben, mein Freund. Dieses Wort muss in unser Herz gepflanzt sein, dort leben und wohnen. Wir müssen es uns beständig zuführen. Wir werden niemals ein fruchtbares produktives Leben führen und den Willen Gottes für unser Leben vollbringen und erfüllen, wenn das Wort nicht in uns lebt.

    Und dann das Dritte. Das ist das wirklich Seltsame: Der Stab Aarons, der Knospen trieb. Was hat es damit auf sich? Warum wollte Gott ausgerechnet, dass er in der Bundeslade ist? Ich glaube, weil er dafür steht, dass Gott in jeder Generation immer solche haben wird, die in den Dienst gerufen sind und dazu, Sein Werk zu leiten. Das wertet keine andere Berufung ab. Die Versammlung ist heilig und das Wunderbare ist: Wir alle haben sofortigen Zugang zu Gott. Sie müssen nicht über mich zu Jesus kommen. Sie müssen nicht über einen Priester zu Gott kommen. Sie können jederzeit eine sofortige Audienz bei Gott haben. Und doch hat Gott in jeder Generation solche, die Er erwählt, Ihm im Dienst zu dienen. Jene, die dazu eingesetzt und gesalbt sind, Sein Werk zu leiten. Immer!

    Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, aber wir lasen es. Als Mose den Stab herausnahm, hatte er gesprosst, hatte Knospen, Blüten und Mandeln zur selben Zeit. Das ist nicht der natürliche Lauf der Dinge. Mein Papa hatte einen Mandelbaum vor dem Haus. Wir hatten viele Obstbäume. Sie sprossen und haben Knospen und haben Blüten und dann kommt die Frucht. Und wenn die Frucht da ist und reif ist, sind die Blüten weg. Diese Dinge geschehen und entwickeln sich nacheinander. Ist ein Stadium vorbei, beginnt das nächste. Aber all diese Dinge geschahen an diesem Stab gleichzeitig. Gott, was sagst Du damit? Er sagt: „Das wird ständig so sein. Selbst wenn es einige gibt, die auf dem Zenith eines fruchtbaren Dienstes sind, habe ich auch immer solche, die in Warteposition sind. Es wird immer Menschen geben, die Gott vorbereitet und zum Dienst trainiert, bis Jesus wiederkommt. Deswegen heißt es im Epheserbrief, dass Gott die fünffältigen Dienstgaben in die Gemeinde einsetzte: Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Leiter.

    Gott hat sie in die Gemeinde eingesetzt … 1.Korinther 12 sagt das Gleiche, … bis wir zur vollen Mannesreife kommen, dem Maß Christi, bis wir vollkommen reif sind. Sie sind in der Gemeinde, um die Gemeinde zum Werk des Dienstes auszurüsten und sie zur Reife zu bringen. Mir ist klar, dass ich jetzt nicht die Anwesenden anspreche. Sie sind hier. Aber ich denke, wir alle kennen Menschen, die Jesus lieben, ohne in einer anbetenden Gemeinschaft zu sein. Sie wurden verletzt oder frustriert. Vielleicht halten Sie an falschem Denken fest und sagen: „Mensch, ich weiß, wie ich Gott vertrauen kann. Gott begegnet meiner Not.“ Gut. Das ist wunderbar. Und sie sagen: „Aber ich liebe meine Bibel! Ich lese meine Bibel. Ich sehe mir Prediger im Fernsehen an.“ Das ist großartig und doch brauchen Sie mehr.
    Sie müssen sich unter einen Dienst begeben, wo ein Stab gesprosst hat und wo Frucht ist. Es muss einfach sein, wir können nicht alles Nötige alleine bekommen. Wir müssen Teil einer anbetenden Gemeinschaft sein. Das wird so sein, bis Jesus wieder- kommt, mein Freund. Wir erreichen dieses Maß der vollen Reife nie. Und so lange Babys in den Leib Jesu kommen, brauchen wir den Dienst. Stoff zum Nachdenken.

    Ich schließe mit Folgendem: Meine Zeit ist um. Ich denke, eine unübersehbare Lektion ist, dass Gott Totes wieder lebendig machen kann. Wenn Gott einen toten Stab lebendig machen kann, kann Er Leben in Ihre Situation bringen. Für Ihn ist nichts zu schwierig. Wenn in Ihrer Ehe die Liebe tot ist, kann Gott sie erwecken. Ihre Hoffnungen und Träume starben, Gott kann sie erwecken. Ihre Finanzen sind tot, Gott kann sie lebendig machen. Banknoten werden Ihnen dann zuwinken: „Ich lebe, ich lebe, ich lebe!“

    Für Ihn ist nichts zu schwierig. Er kann einen toten Retter auferwecken! Er gibt uns Leben, wenn wir in unseren Sünden und Übertretungen tot sind. Und eines Tages werden diese todgeweihten Leiber auch auferweckt werden. Sie werden Seinem herrlichen Leib gleichgestaltet. In einem Augenblick werden wir verwandelt werden. Er kann Leben in Situationen bringen, die von Tod durchsetzt sind. Nichts ist für Gott zu schwierig.

    Bitte neigen Sie doch noch einmal kurz Ihre Häupter. Wir brachten Ihnen die Errettung bereits nahe. Das tue ich jetzt nicht noch einmal. Bitte bedenken Sie, wie viele Dinge wir heute ansprachen. Die Frage ist: Hat Gott einen Bereich bei Ihnen angesprochen?

    • Vielleicht den, dass Glaube Vorbereitungen trifft. Halten Sie das fest und gehen Sie mit dieser Wahrheit voran. Vergessen Sie sie nicht nach dem Mittagessen.
    • Vielleicht, dass es nötig ist, jetzt Menschen zu erreichen… die Tatsache, dass das Passahmahl in Eile gegessen wurde … weil der Engel des Todes im Land umhergeht.
    • Vielleicht müssen Sie jemandem einen Brief schreiben oder jemandem von Jesus erzählen,
    • vielleicht muss jemand vom Blut des Lammes bedeckt werden.
    • Vielleicht hat es mit der Tatsache zu tun, dass das Erreichen der Verlorenen und Verletzten das Zentrum des Dienstes ist.
    • Vielleicht hat es mit Fruchtbarkeit zu tun. Sie haben mit aller Kraft versucht, Menschen von Ihren Qualitäten, Ihrer Begabung und Berufung zu überzeugen. Meist ist es besser, Ihre Frucht für sich sprechen zu lassen. Die Frucht zeigt immer, wer wir sind.
    • Vielleicht war es die Lektion über Zufriedenheit. Sie dachten: „Wenn ich nur das hätte
    • oder ihre Position oder ihren Ehemann oder was auch immer, dann wäre ich zufrieden und hätte ein gutes Leben. Freund, wir müssen lernen, mit dem Vorhandenen zufrieden zu sein
    • … dort zu blühen, wo wir eingepflanzt sind, und mit den Gaben, die Gott uns gab, erfolgreich zu sein.

    Vater, wir danken Dir heute für Dein Wort. Herr, wir bringen jetzt diejenigen vor Dich, die wir kennen, die Teil des Leibes Jesu sind und doch nicht in einer Ortsgemeinde integriert sind. Herr, an so vielen Orten gibt es gesalbte Dienste. Wir wissen, dass Menschen verletzt worden sind. Manche haben deshalb in ihrem Leben hohe Mauern aufgebaut. Aber Vater, wir wissen aus Erfahrung, wenn wir Mauern bauen, um andere auszuschließen, dann schließen sie auch Dich aus. Vater, wir beten, dass Du uns führst, mit Ihnen zu sprechen oder dass Du sie mit anderen Mitteln durch Deinen Geist erreichst. Herr, wir beten, dass diese kostbaren Glieder des Leibes Christi, die versprengt und wie Schafe ohne einen Hirten sind, in die Herde Deiner Wahl gebracht werden. Mögen sie dort eingepflanzt werden, um zu gedeihen, zu wachsen und in den Dingen Gottes zu reifen. Wir danken Dir dafür in Jesu Namen. Amen.

    Unter anderem liebe ich an Gott, dass es bei Ihm kein Ansehen der Person gibt. Er sieht Bedingungen an. Seine Verheißungen sind fast immer an Bedingungen geknüpft. Wir müssen mit Glauben im Herzen kommen und alle nötigen Bedingungen erfüllen. Aber Freund, Gott liebt keinen Menschen mehr als den anderen. Wir sprechen darüber, dass Gott etwas Totes wieder lebendig macht. Ich versichere Ihnen, dass Er eine tote Ehe mit neuem Leben erfüllen kann. Er kann einen kranken Körper gesund machen. Er kann Ihre Finanzen wieder auferstehen lassen. Er kann Sie durch die schwierigsten Umstände führen. Er liebt Sie wirklich. Er möchte etwas für Sie tun. Warum kommen Sie jetzt nicht zu Ihm? Mir ist klar, dass jetzt Menschen zuschauen, die mit vielen Problemen im Leben zu kämpfen haben. Vielleicht sind Sie in einigen Bereichen kurz davor, aufzugeben. Sie stellen einen Grabstein auf und sagen: „Okay, dieser Bereich meines Lebens ist tot, da geht nichts mehr.“ Freund, mit Gott sind alle Dinge möglich. Vertrauen Sie Ihm. Schlagen Sie Ihre Bibel auf. Finden Sie eine Verheißung. Vertrauen Sie auf diese Verheißung. Erfüllen Sie die nötigen Bedingungen und erleben Sie Gottes Wirken.

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