Jesus beruhigt den Sturm

Teil 3  der Reihe „Begegne dem  Sturm“


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Comments

  • Jule sagt:

    Dem Sturm begegnen / Teil 3
    15.05.2011
    Pastor Bayless Conley

    Was könnte geschehen, wenn Gott heute zu Ihnen reden würde, wenn Er in den kommenden Minuten zu Ihnen sprechen würde? Wissen Sie, genau das könnte passieren! Ich möchte Ihnen heute einiges erzählen. Wir beschäftigen uns damit, wie wir den Stürmen des Lebens begegnen können und ich werde das Gefühl nicht los, dass Gott heute Menschen direkt ansprechen wird. Schlagen Sie, falls vorhanden, Ihre Bibel auf. Wir werden gemeinsam Gottes Wort lesen. Liebe Freunde, bereiten Sie sich darauf vor, von Gott zu hören.

    Bitte schauen Sie sich mit mir Markus 4:35 an.

    Markus 4:35-41 „Und an jenem Tag sagt er zu ihnen, als es Abend geworden war: Lasst uns zum jenseitigen Ufer übersetzen! Und sie entließen die Volksmenge und nehmen ihn im Boot mit, wie er war. Und andere Boote waren bei ihm. Und es erhebt sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot sich schon füllte. Und er war hinten im Boot und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen? Und er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: Schweig, verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Und sie fürchteten sich mit großer Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm gehorchen?“

    Beachten Sie zunächst, dass sie dem Herrn gehorchten und trotzdem einen Sturm erlebten. Jesus sagte: „Lasst uns zum jenseitigen Ufer fahren.“ Sofort gehorchten sie freudig, stiegen alle ins Boot, taten, was der Herr wollte und gerieten in einen Sturm. Die Tatsache an sich, dass Sie momentan einen Sturm erleben, bedeutet nicht, dass Sie außerhalb des Willens Gottes sind. Andernfalls wäre der Apostel Paulus nie im Willen Gottes gewesen, denn er erlebte einen Sturm nach dem anderen.

    Sie können genau das tun, was Gott Ihnen sagte, genau da sein, wo Er Sie haben möchte und doch kann es so aussehen, als ob alles schief geht und gegen Sie ist. Die Umstände, die Sie bedrängen, Wind und Wellen, die sich plötzlich erheben, sind kein Zeichen dafür, dass Sie nicht mehr im Willen und im Plan Gottes sind.

    Es heißt, dass sich ein heftiger Sturm erhob. Wörtlich ist von einem gewaltigen Sturm die Rede.

    Das war nicht nur ein normales Unwetter. Manche dieser erfahrenen Seeleute verbrachten ihr halbes Leben auf dem See Genezareth. Sie waren sicher, dass sie sterben würden. „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Sie dachten, sie würden untergehen. Sie waren total überfordert und hilflos. Der Sturm war offenbar sehr heftig. Aber wir müssen bedenken, was der Herr ihnen sagte, bevor sie ins Boot stiegen. Er sagte nicht: „Lasst uns auf halber Strecke kentern.“ Er sagte nicht:
    „Lasst uns versuchen, das andere Ufer zu erreichen. Falls ein Sturm aufkommt, wird das vielleicht nichts.“ Nein, Er sagte: „Lasst uns hinüberfahren, zum jenseitigen Ufer.“ Das war das Wort des Herrn an sie. „Wir werden ablegen und drüben ankommen.“ Und wenn Gott uns etwas verheißt, sagt Er nie:
    „Ich bringe dich bis zur Hälfte, dann gehst du unter.“ Oder: „Ich gebe dir diese Verheißung, aber wenn ein Sturm aufkommt, wird er stärker sein als das Potential meiner Verheißung und du kommst vielleicht nie an.“ Nein, Gott gibt Verheißungen so: „Komm heraus aus dem Mangel in die reichliche Versorgung, aus der Krankheit in die Heilung, aus Labilität in Stabilität und innere Festigkeit.“

    Aber wie wir hier sehen, wird Ihr Wort vom Herrn immer angefochten. Zwischen dem Empfangen einer Verheißung Gottes und deren Erfüllung gibt es meist ein paar Stürme. Der Heilige Geist hat vielleicht irgendwann zu Ihnen geredet oder Ihnen ist eine Verheißung aus der Bibel aufgegangen. Sie waren ermutigt – und plötzlich bricht ein Sturm los. Nun, das ist der normale Gang der Dinge.

    Es heißt in Vers 36: „Sie nahmen ihn im Boot mit, wie er war“ und meinen damit, dass Er müde war.

    Vor der Überfahrt hat Er Scharen von Menschen gedient und sie anhand von Gleichnissen gelehrt.

    Sie sammelten sich um Ihn und bedrängten Ihn, bis sie sich schließlich von der Menge entfernten und Er sagte: „Lasst uns zum jenseitigen Ufer fahren.“ Den Jüngern hatte Er zusätzlich separat Dinge erklärt. Sie nahmen Ihn ins Boot, wie Er war.

    Ich weiß, wie es ist, nach dem Predigen müde zu sein. Einmal kehrte ich aus Übersee zurück. Der Flug dauerte etwa 13 Stunden. Ich aß etwas und schlief ein. Ich schlief zehn Stunden lang. Ich wachte erst auf, als die Räder des Flugzeugs in Los Angelos aufsetzten. Als ich aufwachte, stand die Stewardess mit angewinkelten Armen vor mir und starrte mich an. Sie sagte: „Ich fasse es nicht!“

    Sie sagte: „Wir hatten zehn Stunden lang heftige Turbulenzen. Ich dachte, das Flugzeug würde zerbrechen.“ Sie sagte: „Ich fliege seit 25 Jahren und habe noch nie von so einem Unwetter gehört, geschweige denn ein solches erlebt. Viele Passagiere haben sich übergeben, alles Mögliche passierte und Sie schliefen die ganze Zeit!“ Sie sagte: „Haben Sie Drogen genommen?“ Und ich sagte: „Nicht einmal eine Aspirin. Ich war einfach müde.“

    Und Jesus war müde. Sie nahmen Ihn, wie Er war und Er schlief auf dem Kissen im Boot ein. Beachten Sie, dass der Sturm Ihn nicht weckte. Die Wellen, die gegen das Boot schlugen, es hochrissen und hinunterdrückten, weckten Ihn nicht. Das Heulen des Windes und das Ächzen des Schiffes weckten Ihn nicht. Aber als sie Ihn berührten und mit „Lehrer“ ansprachen, wurde Er wach.

    Das zeigt etwas über die Einstellung des Herrn. Sie ähnelt der einer Mutter. Weder Verkehrslärm noch ein Zugunfall weckt sie auf, aber sobald ihr Baby sich regt, wacht sie auf. Mütter sind erstaunlich!

    Das Baby kann noch so leise wimmern, schon ist sie da. Nichts anderes kann sie wecken.

    Jesus sagte vom abtrünnigen Israel: „Ich wollte deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihre Küken sammelt, aber ihr habt nicht gewollt.“ Der Herr hat nicht nur das Herz eines Vaters, Er hat auch das Herz einer Mutter. Er hört Ihr Rufen und Er weiß, wie es um Sie steht.

    In Vers 39 steht Jesus auf, bedroht den Wind und sagt zu den Wellen: „Schweig, verstumme.“

    Das Griechische ist ziemlich barsch und drückt Zorn aus. Sehr, sehr barsch ist das griechische Wort.

    Jesus sagte wortwörtlich zu dem Sturm: „Halt den Mund und schweig!“ Im Griechischen schwingt Zorn mit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus wütend auf den Wind war. Aber wenn Sie diese Formulierung genauer untersuchen, dann sprach Er genauso mit Dämonen, Wort für Wort. Er sprach zu den Wellen und dem Wind ebenso. Er bedrohte sie genauso wie Er Dämonen bedrohte. Ich denke, das offenbart uns, wer den Sturm verursachte. Der Fürst der Macht in der Luft, wie die Bibel an einer Stelle unseren Feind, den Teufel, bezeichnet. Im Buch Hiob kam ein gewaltiger Sturm, der das Haus zum Einsturz brachte und alle seine Kinder tötete. Dann kamen Räuber, stahlen seine Reichtümer, brachten seine Diener um und dergleichen mehr. Aber wir lesen am Anfang des Buches Hiob, dass Satan hinter alldem steckte. Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, aber Jesus war offenbar zornig aufgrund des Ursprungs des Sturms und bedroht den Wind. Dann dreht Er sich um und tadelte Seine eigenen Jünger: „Warum habt ihr Angst? Warum habt ihr keinen Glauben?“

    Wissen Sie, wenn ein Mensch sich diese Geschichte ausgedachte hätte, wäre nie die Rede davon gewesen, dass Jesus hinterher Seine Jünger tadelte. Ich denke, das zeigt uns einiges. Erstens, dass es für Gott vielleicht einfacher ist, einen Sturm über einem See zu stillen als einen Sturm in der Seele eines Menschen. Ich denke, wir mit unseren Innenwelten sind für Gott eine weit größere Herausforderung als der Umgang mit den Elementen der Natur. In Vers 41 heißt es: „Und sie fürchteten sich sehr.“ Wortwörtlich: „Sie fürchteten sich mit großer Furcht.“ Diese Furcht kam nicht nach dem Sturm, sondern nach der Stille auf. Sie fürchteten sich erst sehr, als der Sturm aufhörte und sagten: „Wer ist dieser? Selbst die Naturgewalten gehorchen Ihm.“

    Diese Frage, die mit großem Staunen geäußert wurde, hat verschiedene Hintergründe. Zunächst einmal sahen sie, wie Jesus schlief. Das Boot schlägt auf die Wellen auf, es hebt und senkt sich, der Wind heult und diese erfahrenen Seeleute wissen, dass sie sterben werden und sagten: „Herr, Lehrer, kümmert es Dich nicht?“ Genau das war der Fall. Es kümmerte Ihn nicht die Bohne! Er wusste, dass sie drüben ankommen würden und konnte deswegen schlafen. Wissen Sie, als sie sagten: „Lehrer, kümmert es Dich denn nicht? Ist es Dir denn egal, dass wir umkommen?“, war das keine Bitte um Hilfe. Es ist wichtig, das zu verstehen, denn im Verlauf der Geschichte lesen wir, dass sie erstaunt waren, dass Er den Sturm stoppen konnte. Bis dahin wussten sie nicht, dass Er so etwas tun konnte. „Wer ist dieser? Er gebietet Wind und Wellen Einhalt. Sie gehorchen Ihm sogar!“ Es war also keine Bitte um Hilfe. Sie protestierten, weil sie Ihn für gleichgültig hielten. „Lehrer, kümmert es Dich nicht, dass wir umkommen? Wir werden sterben. Du wirst sterben. Der ganze Auftrag des Reiches Gottes versinkt in den Wellen und Dir ist das egal? Du schläfst?“ Aber plötzlich, als Er den Wind und die Wellen bedrohte und sie danach tadelte: „Warum habt ihr mich geweckt? Warum fürchtet ihr euch? Habt ihr keinen Glauben?“ Plötzlich erkannten sie, dass es nicht Gleichgültigkeit war, die Ihn schlafen ließ, sondern Glaube. Sein Glaube an Gott machte Ihn gelassen und sie waren verblüfft. „Wir hätten Ihn nicht wecken sollen.“

    Wissen Sie, wenn Gott Ihnen etwas verheißen hat – dass Sie Ihre jetzige Situation hinter sich lassen sollen und in das hineinkommen werden, was Gottes Wort verheißt, dann kann unterwegs ein Sturm aufkommen. Der Feind mobilisiert vielleicht die ganze Hölle gegen Sie. Kräfte aus der Hölle gehen ans Werk, sorgen für Unruhe und entfesseln Naturgewalten, negative Ereignisse, böse Absichten von verschiedenen Menschen und weltliche Lüste, um Ihren gottgegebenen Auftrag scheitern zu lassen.

    Ich sage Ihnen: All das kann Gottes Plan nicht aufhalten. Niemand kann Gottes Verheißung zunichtemachen, die besagt: „Lasst uns an das jenseitige Ufer fahren.“ Ganz egal, was passiert.

    Wenn sich in uns Panik breitmachen will, müssen wir daran denken. Deswegen tadelte sie Jesus.

    „Warum seid ihr so ängstlich? Warum habt ihr keinen Glauben?“ Wir müssen uns mitten im Sturm daran erinnern, wer uns die Verheißung gab. Und wir dürfen auch nicht vergessen, wer in unserem Boot ist.

    Sie nahmen Ihn mit, wie Er war, heißt es in Vers 36. Daraus entnehmen wir, dass Er wirklich müde war, aber ich möchte unsere Perspektive ein wenig erweitern. Sie nahmen Ihn, wie Er war – als Mensch. Natürlich war Er Gottes Sohn – gestern, heute und in Ewigkeit. Aber beschränkte sich freiwillig darauf, Mensch zu werden. Der Philipperbrief sagt, dass Er alle göttlichen Vorzüge und Vorrechte ablegte und Mensch wurde – nach wie vor ist Er Herr über den Sturm, aber freiwillig in menschlicher Gestalt. Nun, wer ist in unserem Boot? Wer wohnt in unserm Innern? Sie nahmen Ihn, wie Er war, aber wir haben Ihn, wie Er ist: auferstanden, siegreich und verherrlicht!

    Ich will Ihnen sagen, wer mit Ihnen im Boot ist. Er hat den Himmel zusammengerollt wie eine Buchrolle und Er hat ihn abgemessen mit Seiner hohlen Hand. Er nennt die Sterne beim Namen.

    Er wiegt den Staub der Erde auf Seiner Waage. Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Er ist derjenige, der das Rote Meer teilt und der Wasser aus dem Felsen sprudeln lässt und den Durst von Millionen von Menschen stillt. Er ist in unserem Boot. Er ist der Friedefürst, der ewige Vater, der König der Herrlichkeit, der Urheber unserer Errettung. Er hat die Mächte und Gewalten völlig entwaffnet und durch das Kreuz über sie triumphiert.

    Er ist es, der Sein eigenes kostbares Blut vergossen hat und am dritten Tag auferweckt wurde. Er fuhr in den Himmel auf, setzte sich zur Rechten Gottes, der Retter, der Heiler, der Befreier. Ich sage Ihnen, wer in Ihrem Boot ist. Er heißt Jesus Christus. Er ist der Sohn des lebendigen Gottes, der auferstandene Erlöser. Sie hatten Ihn, wie Er war, in menschlicher Gestalt. Wir haben Ihn, wie Er ist – der König des Universums! Wir haben mehr als sie! Wenn während des nächsten Sturms in Ihrem Innern Panik auszubrechen droht, was ich auch kenne, dann sagen Sie: „Moment mal, wer hat mir gesagt, dass ich drüben ankommen werde? Wer ist in diesem Boot? Wer lebt und wohnt in mir durch Seinen Geist? Ich werde nicht auf halber Strecke untergehen.“ Jesus ist immer dabei.

    Und ihre Frage: „Wer ist dieser?“ ist auch für uns entscheidend. In dem Maße, wie wir Jesus besser kennenlernen, werden wir innerlich zur Ruhe kommen und weniger panisch auf Stress und Schwierigkeiten reagieren. Suchen Sie Gemeinschaft mit dem Retter. Entdecken Sie, wer Er ist, indem Sie beten, Gottes Wort lesen und Jesus in Menschen wahrnehmen, die Ihn lieben. Wenn Sie diesen wunderbaren Retter kennenlernen, der sein Leben für uns gab, der von den Toten auferstand und der eines Tages wiederkommen wird, dann ist Glaube kein Problem mehr. Glaube wird selbstverständlich, wenn Sie eng mit Jesus leben.

    Lassen Sie uns jetzt Johannes, Kapitel 6 ansehen. Wir schauen uns einen anderen Sturm an und werden daraus lernen. Das Johannesevangelium, Kapitel 6. Wir lesen ab Vers 16. In Johannes 6:16 steht Folgendes:

    Johannes 6:16-21 „Am Abend gingen seine Jünger hinunter an den See. Sie stiegen in ein Boot, um nach Kapernaum überzusetzen. Die Nacht brach herein, und Jesus war nicht bei ihnen. Ein heftiger Sturm kam auf und schlug hohe Wellen. Die Jünger waren schon vier bis fünf Kilometer vom Ufer entfernt, als sie plötzlich Jesus sahen. Er ging über das Wasser auf ihr Boot zu. Da packte sie die Angst. Doch Jesus rief ihnen zu: „Fürchtet euch nicht! Ich bin es!“ Sie wollten ihn noch in ihr Boot nehmen; aber da hatten sie schon die Anlegestelle am Ufer erreicht.“

    Es muss also ein Wunder passiert sein. Es war dunkel, ein Sturm kam auf – und Jesus kam nicht zu ihnen.

    Fühlen Sie sich jemals so? Alles ist finster, Sie sind mitten in einem Sturm und fragen: „Gott, hast Du vor, demnächst wiederzukommen?“ Sie denken: „Wo bist Du, Herr? Weißt Du, dass ich mitten in einem Sturm bin, dass es dunkel ist und dass mir all das nicht gefällt? Ich rudere gegen den Wind an.“

    Sie sind bereits vier bis fünf Kilometer gerudert. Tatsache ist, dass man manchen Stürmen durch Rudern nicht entkommen kann. Man kommt mit menschlicher Kraft nicht heraus. Wenn man sich auf sich selbst oder auf die Kraft anderer verlässt, geht man baden. Das steht auch in

    Jeremia 17:5
    „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht!“

    Oder Psalm 146:3
    „Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.“

    Es gibt Zeiten, wo jede menschliche Intelligenz, jedes Verständnis und die besten Fähigkeiten Ihnen nicht helfen können. Wenn der Arzt sagt: „Wir können nichts mehr für Sie tun. Ordnen Sie Ihre Dinge.

    Es gibt keine Hoffnung.“ Oder Ihr Finanzberater sagt: „Sie sind erledigt, das war’s!“ Oder die Umstände schreien quasi: „Das wird immer so bleiben.“ Sie haben gerudert und gerudert. Sie haben schon Blasen an den Händen, weil Sie mit aller Kraft entkommen wollten. Freunde haben sich auch noch in die Riemen gelegt, aber Sie rudern gegen den Wind an und kommen scheinbar nicht weiter.

    Das war ihre Situation! Und dann heißt es: „Dann sahen sie Jesus auf sich zukommen.“ Das gefällt mir. Ich bin heute hier, um Ihnen zu sagen: „Jesus ist unterwegs, um Ihnen zu helfen. Ich wurde als Sein Botschafter heute hierher gesandt, um Ihnen zu sagen, dass Hilfe unterwegs ist. Gott weiß, wo Sie sind. Er weiß, dass es stürmt und dass es dunkel ist. Hilfe ist unterwegs.

    Und dann kommen wir zu Vers 21, der sehr wichtig ist: „Sie wollten ihn noch in ihr Boot nehmen; aber da hatten sie schon die Anlegestelle am Ufer erreicht.“

    Wenn wir Gottes Hilfe erleben wollen, müssen wir sie bereitwillig annehmen. Das Empfangen wird im Neuen Testament sehr stark betont. Wir müssen an den Punkt kommen zuzugeben, dass es nicht reicht, in der eigenen Kraft zu rudern und wir müssen den Herrn in unser Boot bitten und Gottes Hilfe empfangen. „Gott, mein Rudern bringt mich nicht weiter. Mir mangelt es an Weisheit, Kraft und Fähigkeit. Hilf mir.“

    Einmal predigte ich bei einer Konferenz darüber, Gott Dinge abzugeben und über die Tendenz, alles aus unserer eigenen Kraft und Genialität heraus schaffen zu wollen. Dort war ein Mann, der eine sehr große gemeinnützige Organisation leitete und sehr große Schwierigkeiten hatte. Sie hatten einen finanziellen Engpass und noch andere Probleme, und das war ein Wort von Gott für ihn in dieser Konferenz. Er ließ die Nachmittagsveranstaltung ausfallen und ging zum Strand, um mit Gott zu reden. Er kam wieder und erzählte mir später Folgendes: „Ich fühlte mich wirklich, als würde ich alles Mögliche jonglieren und lief herum, als jonglierte ich Teller. Das machte mich fertig.“ Er sagte:
    „Es beeinträchtigte meine Gesundheit, mein emotionales Gleichgewicht, einfach alles. Ich war total überfordert. Ich ging zum Strand hinunter und sagte: ‚Gott, ich habe nie bewusst darum gebeten, aber jetzt hilf mir bitte. Ich habe versucht, es alleine zu schaffen.“ Und er sagte: „Der Heilige Geist sprach zu mir.“ Er sagte, dass der Herr ihm Folgendes gesagt hat: „Du bist also endlich am Ende. Auf diese Bitte habe ich gewartet.“ Er kam am Abend zur Versammlung zurück und strahlte vor Zuversicht.

    Er strahlte vor Freude, weil er die Dinge endlich in Gottes Hand gelegt hatte und zugab, dass er es allein nicht schaffte.

    Es heißt, sie waren bereit – sie ruderten und ruderten – waren aber dann bereit, Ihn ins Boot aufzunehmen. Und Er tat, was sie nicht vermochten und brachte sie ans Ziel.

    Bitte schauen Sie sich mit mir noch die letzte Stelle an, Markus, Kapitel 11. Wie gesagt, es ist sehr wichtig, dass wir wissen, wie wir Dinge von Gott empfangen können. Jesus sagt hier etwas über Glaube an Gott. Schauen Sie sich Markus 11:22 an.

    Markus 11:22 „Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott!“

    Dann spricht Er weiter und erzählt, wie Glaube an Gott zum Ausdruck kommt. Ich möchte das klar herausstellen. Jesus spricht hier nicht über Glaube an ein Prinzip oder Glaube an die eigene Kraft, sondern über Glaube an Gott. Er sagt uns, wie wir Glauben demonstrieren können, aber nur Gott kann Dinge bewirken. Es geht um Glauben an Gott. Es ist kein Glaube an ein Prinzip. Hören Sie, was Er in Vers 23 sagt. Dies ist die erste Art, wie Glaube an Gott zum Ausdruck kommt.

    Markus 11:23 „Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand… Ist jemand heute hier? Einige wenige. Stupsen Sie Ihren Nachbarn an. Sagen Sie: ,Du bist jemand, falls du das nicht weißt.‘ Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteilwerden, was immer er sagt.“

    Der Berg steht hier für die Dinge in Ihrem Leben, mit denen Sie nicht alleine fertig werden… Sie kommen nicht drüber, nicht herum und auch nicht durch. Es ist eine Situation, von der Sie nicht davon rudern können. Jesus sagte: „Wer zu diesem Berg spricht: Hebe dich hinweg.“ Gott ist es, der ihn hinweghebt. Denken Sie daran, es geht um Glauben an Gott. Aber wir müssen unseren Teil tun, damit Gott Seinen Teil tut. Glaube ist eine Kooperation mit Gott.

    Schauen Sie sich jetzt Vers 24 an. Er spricht weiter darüber, wie Glaube an Gott wirkt.

    Matthäus 11:24 „Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!“

    Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr es empfangt, und ihr werdet es bekommen. Viele wollen das umdrehen: „Nun, wenn ich es habe, werde ich glauben, dass ich es empfange.“ Nein, Er sagte, sie müssen glauben, dass sie es empfangen, dann wird Gott dafür sorgen, dass Sie es bekommen.

    Wenn ihr betet, glaubt – und empfangt. Die Amplified Bible sagt: „Glaubt, dass es euch gegeben wurde, wenn ihr betet, dann bekommt ihr es.“ Sehen Sie, hier geht es um Glauben an Gott.

    Hebräer 11:1:
    „Glaube ist die Substanz des Erhofften, ein Beweis unsichtbarer Dinge.“

    Ich glaube, dass ich empfange. Alles sieht gleich aus. Der Sturm tobt immer noch, aber ich habe Ihn bewusst gebeten, mir im Boot meiner Finanzen zu helfen; ich habe Seine Hilfe im Boot meiner Familie angenommen; ich habe Seine Hilfe im Boot meiner Gesundheit angenommen und ich lud Ihn auf das Boot meiner Arbeit ein. Vielleicht sieht alles unverändert aus. Das spielt keine Rolle. Hier geht es um Glauben an Gott, einen Beweis unsichtbarer Dinge. Ich empfange, wenn ich bete, und Er sorgt dafür, dass ich es bekomme.

    Ich hoffe, dass diese Predigt für Sie hilfreich war. Vielleicht sind Sie momentan in einem Sturm und rudern und rudern, ohne voranzukommen. Weder Ihre eigene Kraft und Fähigkeit bringen Sie weiter, noch Ihr eigener Durchblick oder die Hilfe Ihrer Freunde. Wissen Sie, Gott kann Ihnen helfen und Sie hindurch bringen. Ich möchte jetzt für Sie beten.

    Vater im Himmel, ich bete jetzt, dass Du im Leben bestimmter Zuschauer eingreifst und ihnen Weisheit gibst. Ich bete, dass Du durch Dein Wort ihren Weg erleuchtest und ihnen zeigst, wohin sie gehen und welche Entscheidungen sie treffen sollen. Ich bete, dass Du sie im Innern durch Deinen Heiligen Geist stärken mögest und ich bete, Du mögest sie befreien, sofort oder Schritt für Schritt.

    Ich bete, dass ihre Rettung nahen möge. Ich bitte das im Namen Jesu.

    Freunde, ich glaube, dass Gott mich erhört hat. Nehmen Sie sich doch kurz Zeit, heben Sie vielleicht eine Hand und sagen Sie: „Danke, Herr.“ So einfach können Sie Ihrem Glauben Ausdruck verleihen.

    Danke Herr, danke, dass Du das Gebet erhört hast. Achten Sie darauf, was geschehen wird. Wir sehen uns bei der nächsten Sendung. Gott segne Sie.

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