Epaphras– ein unscheinbarer Held Gottes

aus der Reihe “Gottes unscheinbare Helden” – Teil 2

  • Teil 2, bitte zum 2/3 vorspulen 😉

Posted in Bayless Conley and tagged , with 1 comment.

Comments

  • Jule sagt:

    Gehen wir zum Kolosserbrief. Kolosser, Kapitel 4. Ich will noch über einen anderen Mann sprechen. Wir könnten auch noch diese berühmten Damen erwähnen, die den Dienst Jesu finanziell unterstützten. Jeder kennt ihre Namen, richtig? Wahrscheinlich kennen Sie sie nicht, aber sie stehen in der Bibel. Das ist mein Thema. Gottes unscheinbare Helden. Sie machten vieles möglich und vieles einfacher. Kolosser 4:12. „Es grüßt euch Epaphras…“ jeder kennt ihn, oder? Er ist einer der berühmtesten Männer in der Bibel.

    Kolosser 4:12-13
    „Es grüßt euch Epaphras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr fest steht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist. Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.“

    Wiederum erwähnt Paulus am Ende seines Briefs jemanden, der bei ihm ist und von dem er Grüße ausrichten soll. Hier ist es Epaphras. In Kapitel 1 lesen wir, dass er ein treuer Diener in der Gemeinde der Kolosser war. Wir wissen nicht viel über ihn, aber eines wissen wir: er betete.

    Es gibt Menschen, die voller Eifer für mich und andere beten und dafür bin ich sehr dankbar. Und ich will andere ermutigen und herausfordern, dasselbe zu tun. Sie können Gott, Seinem Haus und den Belangen Christi dienen, indem Sie eifrig beten. Vielleicht wird man Sie nicht erwähnen wie Epaphras, aber wissen Sie was? Im Himmel wird man Sie mehr als nur erwähnen. Es gibt viele Männer und Frauen, die auf der Erde kaum jemand kennt, aber im Himmel kennt man sie und ebenso in der Hölle. Es scheint, dass Gott nichts auf dieser Welt tut, es sei denn, jemand betet.

    Die meisten von Ihnen kennen Charles Finney, den vielleicht größten Evangelisten der Vereinigten Staaten. Er reiste mit dem Pferd und führte annähernd 500.000 Menschen zu Christus. Aufgrund der Gabe, die Gott diesem Mann verliehen hatte, kamen viele Großstädte unserer Nation in vielerlei Hinsicht regelrecht zum Stillstand. Tausende und Abertausende nahmen Christus an und sämtliche Saloons in der Stadt wurden geschlossen. Aber Charles Finney ging ein anderer Mann voraus, der nicht so bekannt war wie er. In jeder Stadt, die Finney besuchte, war einige Wochen zuvor ein Mann gewesen, den man Father Nash nannte. Er hatte sich in einem Hotel ein Zimmer genommen, war dort auf die Knie gegangen und hatte Tag und Nacht, Tag und Nacht, Tag und Nacht gebetet, bevor Finney kam. Aber es ist Charles Finney, von dem unsere Geschichtsbücher berichten. Wir haben sicher auch in unserem Büchershop ein paar seiner Bücher. Eines davon über die Erweckung hat mein Leben mehr beeinflusst als jedes andere Buch, das ich je gelesen habe. Aber wissen Sie was? Vieles von dem, was er tat, war nur möglich, weil Father Nash niederkniete und inständig betete. Unterschätzen Sie den Dienst und die Kraft des Gebets nicht. Es gibt noch viele andere, die wir in diesem Zusammenhang nennen könnten. Manche von ihnen werden erwähnt, andere nicht, aber Gott hat sie fest in das Muster der Geschichte verwoben. Und wenn man ihre Fäden daraus entfernt, löst sich alles auf. Dann bleiben nur noch diejenigen übrig, die bekannt sind, die Erweckungen anführten oder vielleicht Gemeinden gründeten. Aber ohne all diese anderen Menschen, die inständig beteten, die anderen ihr Heim öffneten und ihnen Gastfreundschaft erwiesen, die all diese Werke taten, von denen niemand wusste und niemand sprach, gäbe es nur lose Fäden und die Geschichte wäre eine völlig andere.

Schreibe einen Kommentar