Die Frau, die 18 Jahre gekrümmt war

Teil 6 der Reihe „Heilungen im Lukasevangelium“


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Comments

  • Jule sagt:

    Heilungen im Lukasevangelium – 6. Woche 30.11.2008

    Wir beschäftigen uns mit Heilungen im Lukasevangelium. Lukas war ein Arzt und gebraucht in seinem Evangelium häufig Begriffe aus der Medizin, um die Probleme der Menschen zu beschreiben. Wir werden eine der erstaunlichsten Geschichten über eine Frau hören, die achtzehn Jahre zusammengekrümmt war und sich nicht aufrichten konnte. Ich nehme an, die medizinische Diagnose wäre Arthritis gewesen, aber er sagte, dass Satan sie gebunden hatte. Es ist wirklich eine interessante Geschichte.

    Lukas 13:10-17
    „Er lehrte aber am Sabbat in einer der Synagogen. Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwäche hatte; und sie war zusammengekrümmt und völlig unfähig, sich aufzurichten. Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche! Und er legte ihr die Hände auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott. Der Synagogenvorsteher aber, unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, begann und sprach zu der Volksmenge: Sechs Tage sind es, an denen man arbeiten soll. An diesen nun kommt und lasst euch heilen und nicht am Tag des Sabbats! Der Herr nun antwortete ihm und sprach: Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn hin und tränkt ihn? Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist, die der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang, sollte sie nicht von dieser Fessel gelöst werden am Tag des Sabbats? Und als er dies sagte, wurden alle seine Widersacher beschämt; und die ganze Volksmenge freute sich über all die herrlichen Dinge, die durch ihn geschahen.“

    Bitte achten Sie besonders auf den Anfang. Jesus ist in der Synagoge und lehrt. Das tat Er als Erstes, wohin Er auch ging. In allen Evangelien lesen wir von Seiner Methode. Es heißt, dass Er das in allen Synagogen und Dörfern tat, durch die Er zog. Er zog umher, lehrte, predigte und heilte.

    Es war immer Sein Anliegen, zuerst das Wort in Menschen hineinzulegen, weil Glaube aus dem Hören und Hören durch das Wort kommt.

    Wenn wir über die Massen lesen, die sich um Ihn scharten, heißt es: „Sie kamen, um zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.“ Freund, zuerst müssen wir hören wollen. Es gibt keine Abkürzung. Es gibt Methoden und Prinzipien und das übergeordnete Prinzip ist:

    Psalm 107:20
    „Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete ihr Leben aus der Grube.“

    Lukas, der Arzt war, berichtet von der Frau, die vornüber gebeugt war. Wie schon öfter gebraucht er Begriffe aus der Medizin, die in der Antike üblich waren. Der Begriff „zusammengekrümmt“ stammt aus der Medizin und ist nirgendwo sonst im Neuen Testament zu finden. Wörtlich übersetzt bedeutet es „doppelt gebeugt“. Sie war derart verkrümmt, dass ihr Gesicht auf den Boden gerichtet war. Sie konnte sich nicht aufrichten. Der Begriff „aufrichten“ entstammt übrigens auch der Medizin der Antike.

    Ihre Augen waren auf den Boden gerichtet. Sie war körperlich einfach nicht imstande, aufzuschauen.

    Sie konnte Jesus nicht in die Augen sehen.

    Ich finde bemerkenswert, dass der Arzt Lukas Begriffe aus der Medizin gebraucht und doch klar hervorhebt, dass ihre körperliche Verfassung das Werk eines bösen Geistes war. Die wahre Ursache konnte nicht unter einem Mikroskop gefunden werden. Die wahre Ursache konnte nicht durch die Untersuchung einer Probe im Labor entdeckt werden. Und dieser Mann wurde in der damaligen Zeit als Arzt ausgebildet. Er sagte, in diesem Fall, wie wir auch in Lukas 11 sahen, hat ein böser Geist die körperliche Krankheit bewirkt und forciert. Er nannte ihn einen „Geist der Schwäche“. Wörtlich bedeutet das „Geist der Krankheit.“ Sie hatte diesen Geist der Schwäche achtzehn Jahre lang. Bestimmte böse Geister tun nichts anderes, als Menschen krank zu machen.

    In gleicher Weise gibt es Lügengeister. Raten Sie mal, was Lügengeister tun? Ja, sie bringen Menschen dazu, zu lügen. Jemand, der einen Lügengeist hat, lügt ständig. Die Bibel spricht von unreinen Geistern, die Menschen in moralische Verdorbenheit und Unreinheit führen.

    Und es gibt auch Geister der Krankheit. Und dieser Geist ließ ihren Rücken immer krummer werden, bis er vollständig verkrümmt war, buchstäblich doppelt verkrümmt. Sie war 18 Jahre in diesem Zustand, sagte Jesus. Fast unvorstellbar. Schwer zu begreifen.

    Ich hörte jemandem zu – ich würde ihn nicht als Freund bezeichnen, sondern als Bekannten. Wir unterhielten uns. Wir kennen uns. Er hat einen erstaunlichen Dienst in Europa. Ich schätze ihn sehr und er hat einige Nachschlagewerke geschrieben. Er beherrscht altgriechisch und ist ein brillanter Bibellehrer. Ich bewundere ihn sehr, zunächst einmal wegen seiner biblischen Kenntnisse und seiner Fähigkeit, das Wort auszulegen, aber auch wegen seines Einflusses in den verschiedenen Ländern in Europa, in denen er diente.

    Einmal habe ich ihn persönlich diese Geschichte erzählen hören. Es war vor Jahren an einem Ort, an dem er diente und das Wort brachte. Am Ende des Gottesdienstes diente er den Kranken. Ein Mann kam nach vorne. Seine Hände waren völlig nach innen verdreht. Es ähnelte Arthritis, sie waren so verdreht. Er sagte, seine Finger waren so weit nach innen verdreht, dass sie in seinen Arm hinein wuchsen. Es war bei beiden Händen so. Der Mann erzählte Folgendes, bevor er für ihn betete. Er sagte: „Meine Hände waren in Ordnung.“ Er sagte: „Eines Tages spürte ich, dass etwas auf sie übersprang.“ Er sagte: „Ich spürte, dass etwas auf meine Hände kam und sie fingen an zu brennen.
    Meine Hände verkrümmten sich langsam und ich konnte nichts dagegen tun. Die Ärzte konnten es nicht wieder rückgängig machen.“ Und als sie schließlich so waren, sagte er: „Ich spürte, wie etwas absprang.“ Seine Frau stand neben ihm in der Reihe und hatte ihre Hände in den Taschen. Sie schaute ihn an und sagte: „Ich spürte, wie es auf meine Hände übersprang.“ Dann zog sie ihre Hände heraus und sie sahen genau so aus wie die ihres Mannes. Vollkommen deformiert und nach innen gewachsen. Sie sagte: „Als er sagte, er spürte, dass es ihn verließ, spürte ich, dass es auf meine Hände übersprang.“

    Wie gesagt, es ist verstandesmäßig kaum zu begreifen, aber Jesus diente dieser Frau in einer eindeutigen Weise. Die Bibel sagt eindeutig, was die Ursache dafür war.

    In Vers 12 heißt es: „ Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche!“

    Das Wort „gelöst“ bedeutet entlassen, wegschicken. Hier befasst sich Jesus mit diesem Geist. Er schickte ihn fort. Er entließ ihn. Aber obwohl der Geist weg war, waren die Auswirkungen noch da. Die Auswirkungen des 18-jährigen Wirkens des bösen Geistes waren noch in ihrem Körper.

    Und in Vers 13 …

    Lukas 13:13
    „Und er legte ihr die Hände auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott.“

    Er schickte den Geist fort und legte ihr dann Hände auf und brachte ihr Heilung. Beachten Sie, dass sie sofort gerade wurde und Gott verherrlichte. Andere Übersetzungen sagen, sie fing an, Gott zu preisen. Und wie sie Ihn pries. Beachten Sie, als sie geheilt wurde, wurde Gott verherrlicht. Gott wurde nicht verherrlicht während der achtzehn Jahre dauernden dämonisch verursachten Krankheit. Das, was Gott verherrlichte und bewirkte, dass die Frau Gott verherrlichte, war ihre Heilung. Ich sage damit nicht, dass ihre Einstellung Gott nicht verherrlichte, ihre Haltung oder ihr Bemühen, in der Vergangenheit Gott zu vertrauen. Das alles mag Gott auf einer anderen Ebene verherrlicht haben. Aber um es klar zu sagen: Ihre Krankheit verherrlichte Gott nicht. Die Heilung verherrlichte Gott. Und, da bin ich mir sicher, ich werde bald noch mehr darüber sagen, dass ihre Herzenshaltung inmitten von allem Leid Gott verherrlicht hat, aber die Krankheit selbst nicht.

    In Vers 14 regt sich der Vorsteher der Synagoge auf, dass Jesus am Sabbat heilte. Ein paar Kapitel zuvor lasen wir, dass sie Ihn sogar beschuldigten, aus der falschen Kraft heraus zu heilen. Jetzt sagen sie: „Du heilst nun mal am falschen Tag. Es ist falsch, am Sabbat zu heilen.“

    Jesu Reaktion ließ ihn und die anderen Gegner in der Versammlung erstarren. Er sagte: „Ihr Heuchler, ihr tränkt euren Esel und euren Ochsen am Sabbat. Sollte diese Frau nicht am Sabbat von dieser Fessel gelöst werden? Satan hatte sie achtzehn Jahre gebunden.“ Sie banden ihre Ochsen und ihre Esel los und kümmerten sich um sie. Das Problem dieses Menschen war, dass ihm lieber war, dass ein Esel losgemacht wurde als eine Frau. Er zog vor, dass ein Ochse losgemacht wird, statt dass eine Frau von ihrer Plage befreit wird.

    Stellen Sie sich das bildlich vor: Achtzehn Jahre des Leidens. Sie ist total verkrümmt. Sie muss sich wie eine riesige Spinne fortbewegen. Es ist ein furchtbarer Zustand. Plötzlich ist sie geheilt. Plötzlich wird sie völlig aufgerichtet, nach achtzehn Jahren.

    Ich bin sicher, dass Tränen flossen. Sie verherrlicht Gott. Der Vorsteher ist sauer. Er ist voller Zorn.

    Das ist schwer zu begreifen. Sie ist geheilt. Er ist wütend. Sie verherrlicht Gott. Er ist wütend. Er kannte sie vielleicht schon seit achtzehn Jahren. Vielleicht war sie achtzehn Jahre lang Mitglied seiner Gemeinde. Vielleicht hat er die zunehmende Verkrümmung ihrer Wirbelsäule miterlebt und gesehen, dass sie nicht mehr Frau und Mutter sein konnte und schließlich nicht mehr arbeiten konnte und total auf die Hilfe anderer angewiesen war. Er sah, dass sie nicht aufschauen konnte und sich fast wie ein Alien bewegen musste. Er ist wütend und kann nur „Foul“ rufen und sagen: „Jesus, du hast ihr Hände aufgelegt. Das ist Arbeit! Sie hat sich aufgerichtet. Das ist Arbeit! Am Sabbat soll nicht gearbeitet werden.“

    Der Mann drehte total durch. Seine Aussagen waren indirekte Angriffe auf Jesus. Er bemäntelte sie mit seinem Eifer für das rituelle Gesetz. Eigentlich wollte er Jesus angreifen. Schauen Sie, es heißt, er war zornig und sprach zur Volksmenge. Er versuchte, die Menge gegen Jesus aufzubringen. „Jesus hat das Gesetz gebrochen. An sechs Tagen sollen wir arbeiten. Kommt und lasst euch an diesen Tagen heilen.“

    Er versucht jeden anderen abzuschrecken, der ebenfalls geheilt werden möchte. Stellen Sie sich das vor. Er kennt diese Frau. Sie wurde geheilt. Er greift Jesus an und versucht die Menge gegen Ihn aufzubringen. Gleichzeitig schreckt er alle anderen in seiner Gemeinde ab, die krank sind. „Hütet euch vor diesem Mann. Heute ist der falsche Tag. Wenn du heute kommst, um geheilt zu werden, kriegst du Probleme. Niemand sonst soll nach vorne kommen. Wir wollen nicht, dass das weitere Kreise zieht.“

    Inzwischen ist er nicht mehr der einzige, der wütend ist. Jemand anders ist wütend geworden. Jesus.

    Freund, Sie sollten Jesus nicht wütend machen. Jesus sagt: „Heuchler!“ Jesus ist ziemlich wütend.

    „Du sagst, es ist falsch, ihr am Sabbat Hände aufzulegen, zögerst aber nicht, dich am Sabbat um deinen Esel zu kümmern. Ich benutze meine Hände, um diese Frau am Sabbat zu heilen. Du sagst, das ist falsch, zögerst aber nicht, mit deiner Hände Arbeit deinen Ochsen zu versorgen.“

    Dann schlägt Er ihn mit seinen eigenen Waffen. Er sagt: „Du sagst: Sechs Tage sollen sie…“

    Achten Sie auf die Formulierung. „Sechs Tage sollen die Menschen arbeiten.“ Jesus widersteht ihm mit derselben Formulierung in Vers 16. „Sollte nicht diese Frau, eine Tochter Abrahams, die der Teufel gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang…“

    Achten Sie auf Jesus Worte. „Du hast falsche Prioritäten. Für dich hat ein Mensch keinen Wert mehr.

    Dir ist dein Besitz wichtiger als Menschen.“ Jesus versucht ihn zu bremsen und sagt: „Sollte nicht diese Frau, die der Satan gebunden hat…“, dann sagt Jesus: „Bedenke das.“

    „Stopp! Keinen Schritt weiter! Bedenke, was du tust! Bedenke, was du sagst! Bedenke, welche Position du vertrittst! Bedenke, sie war achtzehn Jahre lang gebunden. Junge, du hast die Dinge, die Gott wertvoll sind, aus den Augen verloren.“

    Beachten Sie, was Jesus sagte: „Sollte nicht diese Frau, eine Tochter Abrahams, die Satan gebunden hat…“. Wer hat sie gebunden? Satan. Der Teufel tat das.

    Ich möchte hier etwas anmerken. Wenn wir uns nur auf die zwei Verse berufen würden, die wir gerade lasen, ist es meiner Meinung nach sehr schlüssig, zu sagen, dass Krankheit vom Teufel ist. Hier und in Kapitel 11 sehen wir es ganz klar und wir sehen es an anderen Stellen indirekt. Wissen Sie, bevor Satan sich in das Leben der Menschen einmischte, gab es keine Krankheit. Sie existierte nicht. Sie kam erst mit dem Sündenfall der Menschen, als Satan anfing, im Leben der Menschen zu wirken. Bitte markieren Sie doch kurz diese Bibelstelle.

    Schauen wir uns Apostelgeschichte 10 an, Kapitel 10:38.

    Apostelgeschichte 10:38
    „Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohl tat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“

    Jesus ging umher, tat wohl und heilte. Sagen Sie alle: Heilung ist gut.

    Die Gemeinde sagt: „Heilung ist gut“.

    Wenn Heilung gut ist, ist Krankheit schlecht. Jesus ging umher, tat wohl und heilte alle, die von Gott überwältigt waren? Nein. Er heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit Ihm.

    Gemäß diesem Vers können wir Krankheit mit satanischer Unterdrückung gleichsetzen. Und zwar auf indirekte Art und Weise, verstehen Sie? Weil die Menschen gefallen sind, konnte Satan im Leben der Menschen wirken. Wie gesagt, wenn Sie nicht wissen, dass ein böser Geist eine Krankheit verursacht, schlagen Sie nur ins Leere. Aber Sie können in der Bibel nachlesen: Sobald Satan von den Menschen hinweggenommen sein wird, wird es keine Krankheit mehr geben. Lesen Sie in der Offenbarung nach.

    Sie hört auf, sobald der Teufel nicht mehr da ist. Jesus behandelte Krankheit wie einen Feind und wir sollten es ebenso tun.

    Vielleicht hilft es Ihnen, über Folgendes nachzudenken. Die Frau, die Jesus heilte, war in der Synagoge. Sie schaffte es, in ein Gotteshaus zu kommen. Sie war dort, um das Wort Gottes zu hören und um anzubeten, sogar in ihrer Verfassung. Ja, wir sprechen oft darüber, aber stellen Sie sich das bildlich vor. Sie ist völlig verkrümmt und geht dennoch ins Haus Gottes. Offenbar ist Sie Gott gegenüber nicht verbittert. Offenbar macht sie nicht Gott für ihre Krankheit verantwortlich. Wer Gott gegenüber verbittert ist, geht nicht in die Kirche. Menschen, die Gott gegenüber verbittert sind, bleiben der Kirche fern. „Hör doch auf. Ich gehe nicht in die Kirche.“ „Warum lässt Gott das in meinem Leben zu?“ „Warum hat Gott mir das angetan?“ „Wenn Gott ein Gott der Liebe ist, warum hat Er das zugelassen?“ „Gott kannst du vergessen!“

    Manche haben es gesagt, aber viele Menschen haben es gedacht, ohne es auszusprechen.

    Menschen verlassen die Kirche und die Gemeinschaft mit Gottes Volk und sind aufgrund von Dingen, die Gott nicht verursacht hat, wütend auf Gott. Wenn diese Frau Gott die Schuld zugewiesen hätte oder Gott gegenüber bitter gewesen wäre, hätte sie den Falschen beschuldigt, denn die Bibel sagt ganz klar, dass Satan sie gebunden hatte und für ihre Verfassung verantwortlich war und nicht Gott. Der Teufel ist ein übler Teufel, mein Freund. Und Gott ist ein guter Gott. Jesus von Nazareth, wie Gott Ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohl tat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit Jesus. Der Vater wirkte mit Jesus zusammen, um Menschen freizusetzen, nicht, um sie zu binden. Satan hatte sie achtzehn Jahre lang gebunden. Und doch haben manche, die langwierige Krankheiten hatten, ihre Faust gegen Gott erhoben. Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott für vieles verantwortlich gemacht wurde, was der Teufel bewirkt hat.

    Ich möchte Sie ermutigen – wir haben nicht alle Antworten. Und Sie werden sie sicher nicht alle in einer halbstündigen Predigt bekommen. Aber vielleicht sollten Sie noch nicht aufgeben.

    Vielleicht sollten Sie die Verheißung festhalten und Gott vertrauen, der immer gut bleiben wird. Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.

    Ich liebe die Geschichte, wo Jesus in eine Synagoge kommt, eine Frau sieht und sie zu sich ruft. Genau wie bei dem anderen Mal, als Er in die Synagoge ging und den Mann mit der verkümmerten Hand sah und ihn bat, aufzustehen. Ich denke, Jesus kommt manchmal in Versammlungen wie diese und sieht, wer die größte Not hat. Ich möchte Ihnen sagen, dass Er Sie heute Abend sieht. Sie sind nicht nur ein Gesicht von vielen in der Menge. Er kennt Ihre Kämpfe und Ihre Siege. Er weiß, was Sie durchzustehen hatten. Und ich denke, wir haben ein paar Söhne und Töchter Abrahams unter uns heute abend. Indem wir an Christus glauben und Ihn als Herrn und Retter annehmen, werden wir zu königlichen Nachfahren. Aber auch, indem wir den Fußspuren des Glaubens von Abraham folgen. Die Geschichte hat so ein wunderbares Ende. Vers 17.

    Lukas 13:17
    „… und die ganze Volksmenge freute sich über all die herrlichen Dinge, die durch ihn geschahen.“

    Bitte lesen Sie mit mir den Vers 31, Lukas 13:31.

    Lukas 13:31
    „In derselben Stunde kamen einige Pharisäer herbei und sagten zu ihm: Geh hinaus und zieh fort! Denn Herodes will dich töten.“

    Ich bezweifle, dass sie plötzlich wirklich an Jesus interessiert waren und es zu Seinem Wohl sagten.

    „Jesus, wir wollen nicht, dass Dir etwas passiert. Du musst hier verschwinden.“

    Ich denke, sie wollten Ihn entweder in eine Falle locken oder sie nahmen es als Vorwand, um Ihn loszuwerden. Wir haben vorher in der Geschichte gelesen, dass Jesus sagte: „Ihr alle führt euren Esel und euren Ochsen zum Wasser.“ Es heißt, dass Seine Widersacher beschämt wurden. Ich denke nicht, dass sie das sagten, weil Sie wirklich um Jesus besorgt waren. Aber achten Sie darauf, wie Jesus reagierte.

    Ich werde ein paar Dinge darüber sagen. „Und er sprach zu ihnen: Geht hin und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet. Doch ich muss heute und morgen und am folgenden Tag wandern; denn es geht nicht an, dass ein Prophet außerhalb Jerusalems umkomme.“

    Bedenken Sie zunächst einmal, welche Botschaft Jesus sandte. „Berichtet Herodes, dass ich das sagte. Sagt es dem alten Fuchs.“

    Da ist mehr Sarkasmus enthalten, als wir in unserer deutschen Bibel finden. Jesus gab dem Fuchs einen weiblichen Artikel, vergleichbar mit unserem Wort für Hündin. Es war ein Ausdruck äußerster Verachtung. Nirgendwo in den anderen Evangelien ist mir bekannt, dass Jesus mit Verachtung von jemandem redet. Aber Er tat es im Hinblick auf Herodes.

    Es ist sehr traurig und ernüchternd, wenn ich das lese und darüber nachdenke. Herodes scheint mir ein absoluter Schurke zu sein, und Jesus weiß das. Als er von den Wundern hörte, die Christus tat, sagt die Bibel, dass er Christus sehen wollte, um ein Zeichen zu sehen. Jesus ging ihm absichtlich total aus dem Weg und schickt ihm jetzt diese Botschaft voller Verachtung.

    Als Pilatus Jesus dann zu Herodes schickt, nachdem Er gefangen genommen wurde und sie sich gegenüber stehen, schweigt Jesus. Herodes stellte Ihm alle möglichen Fragen. Jesus antwortet kein einziges Wort. Es ist traurig, wenn wir das bedenken. Herodes traf einige Entscheidungen und Sie wissen, dass das Herz verhärtet werden kann. Die Bibel spricht von Menschen, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind. Wenn Ihr Gewissen gebrandmarkt ist… wenn etwas versengt wird, spürt man an dieser Stelle nichts mehr. Wie gesagt, vielleicht habe ich etwas übersehen, aber mir fällt niemand ein, von dem Jesus je mit Verachtung sprach, außer von Herodes.

    Und was sagte Jesus ihm? „Geht hin und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet.“

    Jesus beschrieb mit diesen Begriffen Seine Kreuzigung und Auferstehung. Ich erfülle weiterhin meinen Auftrag, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben. Wir haben bereits gelesen, dass Er sich vornahm, nach Jerusalem zu gehen. Er weiß, dass Er nach Jerusalem geht, um zu sterben. Er geht durch bestimmte Städte und Dörfer hindurch. Er wird weiterhin den Willen des Vaters tun, der darin bestand, Dämonen auszutreiben und zu heilen, nicht Menschen zu binden und krank zu machen. Das ist das Werk des Teufels. Jesus befreit sie. Und Er sagt, am dritten Tag wird es vollendet sein. Sie wissen, dass Jesus am Kreuz das Gleiche etwas anders ausdrückte, indem Er sagte: „Es ist vollbracht.“ Es ist vollendet. Es ist fertig, das Werk ist vollbracht. Unsere Erlösung wurde vollendet und Jesus stand aus dem Grab als ewiger Sieger auf.

    Ich vertraue darauf, dass ein Teil der Botschaft Sie heute angesprochen hat. Es erstaunt mich immer wieder. Wenn eine Botschaft gepredigt wird, sprechen verschiedene Teile Menschen in unterschiedlicher Weise an. Gott gebraucht sie auf vielfältige Weise.

    Sie würden mir heute nicht zuhören, wenn Gott nicht in irgendeiner Weise zu Ihrem Herzen reden würde. Sie müssen wissen, dass Er an Ihnen interessiert ist. Er hat Interesse an den Lebensumständen, die Sie bewegen. Pastor, hören Sie mir zu, Gott weiß, was vor sich geht. Sie scheinen da draußen vielleicht alleine zu sein, verlassen von Gott. Sie wurden nicht vergessen oder von Gott verlassen. Er liebt Sie. Er kennt Sie. Er ist Ihr Beistand, Er ist Ihre Kraft und Er schickt Ihnen Hilfe. Dies hier ist ein Teil davon. Andere sehen die Sendung und in Ihrem Leben spielen sich alle möglichen Dinge ab. Sie sind total verwirrt. Gott möchte Ihnen helfen, alles zu klären. Bringen Sie alles vor Ihn und bitten Sie Jesus in einem demütigen einfachen Gebet, Ihnen zu helfen. Mein Freund, das wird Er tun. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

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