Die Stäbe Israels


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  • Jule sagt:

    Die Stäbe Israels – Stöcke und Steine – Teil 6
    Pastor Bayless Conley – 27.07.2008

    Hallo Freund. Jesus sagte, wenn die Jünger aufhörten, Ihn zu preisen, würden die Steine schreien. Habakuk sprach über Steine in der Mauer, die jemanden anklagen und Balken, die darauf antworten. Jesaja sprach über Berge und Hügel, die anfangen zu singen und über Bäume, die in die Hände klatschen. Was wäre, wenn Stöcke und Steine mit uns reden könnten? Genau das sehen wir uns an. Wir werden über die Stäbe Israels sprechen, sie interviewen und ihnen einige Fragen stellen. Die Bibel redet über Berge, die anfangen zu singen und Bäume auf dem Feld, die in die Hände klatschen. Jesus sagte, wenn die Jünger ruhig blieben, würden sofort die Steine schreien. Es gibt viele solche Stellen, im Alten und im Neuen Testament. Obwohl die Sprache gleichnishaft ist, denke ich: Was wäre, wenn wir einige der Stöcke und Steine interviewen könnten, die historische Dinge sahen? Was wäre, wenn sie mit uns reden könnten? Welche Geschichten würden sie erzählen? Vor diesem Hintergrund wollen wir mit einigen Stöcken aus 2.Mose, Kapitel 12 sprechen. Wir wollen beten.

    Vater, danke für Dein Wort. Wir erheben unsere Herzen zu Dir und bitten Dich um Dein klares Reden. Öffne die Augen unseres Herzens, o Gott, mögen sich Deine Absichten in unserem Leben entfalten, in Jesu Namen. Amen. Wir beginnen an einer Stelle, als 430 Jahre ägyptische Knechtschaft für die Hebräer fast vorbei sind. Gott führt durch Mose das Passahfest ein. An diesem Abend werden sie aus der Hand der Tyrannen befreit. In Vers 1 heißt es:

    1. Mose 12:1-3 „Und der Herr sprach zu Mose und Aaron im Land Ägypten: Dieser Monat soll für euch der Anfangsmonat sein, er sei euch der erste von den Monaten des Jahres! Redet zur ganzen Gemeinde Israel und sagt: Am Zehnten dieses Monats, da nehmt euch ein jeder ein Lamm für ein Vaterhaus, je ein Lamm für das Haus!“

    Bitte beachten Sie, dass Gott bei der Einführung des Passahfestes den jüdischen Kalender veränderte. Er sagt: „Gut, es wird sich alles ändern. Der erste Monat des Jahres war bei euch früher in der Erntezeit. Jetzt wird er im Frühling sein, in derselben Zeit wie das Passahfest. Es wird eine Zeit neuer Anfänge für euch sein.“ Ihnen wurde gesagt, jede Familie und jeder Einzelne soll ein Lamm nehmen und es in der Dämmerung töten. Dann heißt es in Vers 7:

    2. Mose 12:7-8 „Und sie sollen von dem Blut nehmen und es an die beiden Türpfosten und die Oberschwelle streichen an den Häusern, in denen sie es essen. Das Fleisch aber sollen sie noch in derselben Nacht essen, am Feuer gebraten, und dazu ungesäuertes Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.“ – Vers 11.

    2.Mose 12:11-14 „So aber sollt ihr es essen: eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand; und ihr sollt es essen in Hast. Ein Passah für den Herrn ist es. Und ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten erschlagen vom Menschen bis zum Vieh. Auch an allen Göttern Ägyptens werde ich ein Strafgericht vollstrecken, ich, der Herr. Aber das Blut soll für euch zum Zeichen an den Häusern werden, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen: So wird keine Plage, die Verderben bringt, unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage. Und dieser Tag soll euch eine Erinnerung sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest für den Herrn. Als ewige Ordnung für all eure Generationen sollt ihr ihn feiern.“ Wir lesen in Vers 11, dass sie das Mahl in Eile essen sollten, gegürtet und mit Sandalen an den Füßen und ihrem Stab in der Hand. Sie sollten es also mit einer Hand essen. Ich muss an all die Stäbe denken.

    Die Bibel sagt, dass es 600.000 Männer waren, Hebräer, im Lande Ägypten. Frauen und Kinder wurden nicht gezählt. Ungefähr 2 Millionen Menschen verließen bei diesem großen Auszug das Land Ägypten. Von den 600.000 Männern hatten sicher einige Stäbe dabei. Und dieses endlose Meer an Stäben sah immer das Gleiche in den Familien in ganz Ägypten, als das Blut an die Türpfosten gestrichen wurde. Als der Engel des Todes durch das Land Ägypten ging, musste er an diesen Häusern vorüber gehen. Und ich denke, wenn wir diese endlose Zahl von Stäben interviewen und fragen könnten: „Was haben Sie gelernt? Was haben Sie gesehen?“ Sie könnten uns einige erstaunliche Lektionen erteilen. Die Erste wäre sicher, dass Glaube Vorbereitungen trifft. Deshalb hatten sie den Stab in den Händen. Gott sagte: „Heute abend werdet ihr befreit werden,“ sie mussten also bereit sein. Gegürtet mit Sandalen an den Füßen und einem Stab in der Hand, sollten sie jederzeit bereit sein herauszugehen, während sie das Mahl aßen. Wenn Gott etwas sagt, bereitet sich wahrer Glaube darauf vor.

    Ich las einmal eine Geschichte über eine Klasse von geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Der Lehrer kündigte an, dass er ihnen am nächsten Tag beibringen würde, wie man Kleingeräte repariert … Lampen und Transistorradios und dergleichen. Es ging ein Raunen durch die Klasse. Alle schienen begeistert zu sein. Am nächsten Tag kommt einer der behinderten Jungen mit einem kaputten Toaster unter einem Arm und einem Leib Brot unter dem anderen zum Unterricht. Das ist Glaube. Glaube bereitet sich vor. Hier haben wir die Israeliten. Sie kannten seit Generationen nichts als Sklaverei. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Zeichen und Wunder, die gewirkt wurden, sie der Befreiung scheinbar nicht näher gebracht, sondern sie eher in die Ferne gerückt. Der Pharao wurde nur immer brutaler. Sein Herz wurde immer härter. Aber Gott sagt: „Heute abend!“ Also mussten sie
    sich vorbereiten.

    Ich sagte Ihnen, dass wir heute abend einen Gastsprecher eingeladen haben. Ich garantiere Ihnen, dass er sich in der Woche vorbereitet hat. Er rief sogar an und fragte: „Gibt es eine Kleiderordnung?“ Ich sagte: „Ja, Anzug und Krawatte.“ Ich wollte ihn nur etwas aufziehen. Aber Glaube bereitet sich vor. Hören Sie, wenn wir etwas wirklich glauben, bereiten wir uns unterbewusst vor. Wenn wir nicht glauben, bereiten wir uns nicht vor.

    • Wenn wir glauben, was Gott sagt, bereiten wir uns unterbewusst vor.
    • Wenn wir nicht glauben, bereiten wir uns nicht vor.

    Die zweite Lektion: Es war weise, schnell etwas von dem Lamm zu essen, das Lamm in sich aufzunehmen und unter den Schutz dieses Blutes zu kommen. Die Trödler starben. Dieser Engel des Todes suchte jedes Haus in Ägypten heim, vom Haus des Pharao bis zu dem derer, die im Gefängnis waren. Der Erstgeborene aller Familien starb, die nicht von dem Lamm aßen und die nicht unter dem Blut waren. Das weist uns auf die größere Wahrheit hin, die das Passahfest bereits andeutet. Schauen Sie sich mit mir im Neuen Testament 1. Korinther, Kapitel 5, an. Der Apostel Paulus bezieht sich dort auf das Passahfest. In 1.Korinther 5:7 sagt er:

    1.Korinther 5:7 „Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.“

    Diese Passahlämmer waren ein Typus und Hinweis auf das geschlachtete Lamm Gottes vor Grundlegung der Welt. Und, Freund, wenn wir Jesus annehmen und Ihn in unser Herz einladen und uns von unseren Sünden abwenden, bedeckt uns das kostbare Blut des Lammes und der Tod muss an uns vorübergehen. Der geistliche Tod, der Männer und Frauen in eine Ewigkeit ohne Gott ziehen möchte, muss an uns vorbei gehen. Wenn Jesus nicht vorher wiederkommt, werden wir alle körperlich sterben. Das ist unvermeidlich. Aber als wir Christus annahmen, haben wir im Herzen ewiges Leben empfangen. Wir sind dem ewigen Tod entronnen, der Trennung von Gott. Es gehört uns. Die Bibel sagt, wir können wissen, dass wir ewiges Leben haben. Es begann bereits für diejenigen, die Christus annahmen. Und wenn unser Körper stirbt, Freund, wird der zweite Tod … der ewige Tod … uns nicht anrühren. Das ist für mich gute Nachricht. Wir sind bereits verwandelt worden und sind in unseren Herzen verändert. Aber dem körperlichen Tod entkommt niemand.

    Ob Präsident oder Bettler, König oder normaler Bürger, er kommt zu allen. Die Frage ist, wenn Ihnen das klar ist, haben Sie Gottes Lamm in sich? Sind Sie bedeckt von Seinem Blut? Warum würde Gott in diesem Typus und Schatten von Golgatha sagen „Esst in Eile.“? Ihr sollt es schnell tun und nicht aufschieben oder vertagen. Warum? Weil der Tod durch das Land zieht. Ich erinnere mich an eine Beerdigung vor einigen Jahren. Ein Freund von mir war gestorben. Viele alte Bekannte waren dort, die ich aus früheren Zeiten kannte. Ich sprach mit einem von ihnen. Er sagte: „Bayless, jemand gab mir eine DVD mit deiner Geschichte. Du erzählst, wie Du von Drogen frei wurdest und Jesus Christus als deinen Retter annahmst.“ Er sagte: „Ich muss mit dir reden.“ Er hatte etliche große Probleme in seinem Leben. Die Beerdigung war vorbei. Wir standen da und ich spürte eine Dringlichkeit in meinem Herzen Ich sagte: „Lass uns jetzt gehen. In der Nähe ist ein kleines Restaurant. Lass uns hingehen und etwas essen. Ich würde gerne jetzt mit dir reden.“ Er sagt: „Ach nein, ich wollte noch ein paar Freunde treffen.“ Und ich sagte: „Weißt Du, ich spüre in meinem Herzen, wir sollten uns jetzt Zeit nehmen und reden.“

    Er sagt: „Nein, ich rufe dich nächste Woche oder etwas später an.“ Ich sagte: „Okay.“ Der Anruf kam nie. Er starb. Ich weiß nicht, was geschah. Sie fanden ihn vornüber gebeugt über dem Lenkrad seines Autos auf einem Parkplatz. Ich weiß nicht, wo er die Ewigkeit verbringen wird. Ich denke an eine Gruppe aus der Gemeinde, die in einem Altersheim in der Umgebung diente. Einer der jungen Männer sprach mit einer Frau im Rollstuhl über Jesus und über ihre Seele. Sie war schon älter, hatte Christus nie als Retter angenommen und erkannte, dass sie es tun muss. Sie betete und nahm Jesus an.

    Sofort erstrahlte die Gegenwart Gottes auf ihrem Gesicht. Sie war glücklich und sie sprachen angeregt miteinander. Ihr war klar, dass sich etwas in ihrem Leben verändert hat. Sie war total froh und dankte ihm. Ich denke, sogar unter Tränen. Er beendete dieses Gespräch, ging den Flur hinunter um die Ecke und schloss sich anderen an, die jemandem dienten oder Menschen Lieder vorsangen. Plötzlich wurde es unruhig und er sah Krankenpfleger umher rennen. Er ging wieder zurück und dieselbe Frau, die vor weniger als zehn Minuten Christus annahm, verließ ihren Körper und ging in die Ewigkeit. Zehn Minuten, nachdem sie den Retter angenommen hatte.

    D. L. Moody sagte, sein größter Fehltritt ereignete sich 1871. Er predigte in der großen Farewell Hall in Chicago. Er hatte fünf Abende über Christus gepredigt und die ganze Geschichte von der Wiege bis zum Kreuz in den fünf Abenden in diesem großartigen Saal dargelegt. Dann ließ er die Menschen mit dieser Frage zurück: Wie werden Sie auf Jesus reagieren? Er sagte: „Kommen Sie am Sonntag zurück. Treffen Sie eine Entscheidung und sagen Sie mir, wie Sie auf Jesus reagieren werden.“ Er sagte, dass er während der Predigt die Glocke im Gericht läuten hörte. Es war ein Feueralarm, den sie schon oft hörten und er machte sich keine weiteren Gedanken darüber. Als er an diesem Abend die Kirche verließ und mit einem anderen jungen Mann die LaSalle Avenue hinabging, sah er das Feuer in Chicago und wusste, es würde Chicago zerstören. Es war das große Feuer. Um 1 Uhr früh war der Saal, in dem er predigte, heruntergebrannt.

    Die Kirche, in der er predigte, brannte bis auf die Grundmauern nieder und viele, viele Menschen verloren ihr Leben. Er sah die Versammlung nie wieder. Ich zitiere: Moody sagte: „Wenn ich daran zurückdenke, war das mein schwerster Fehler. Ich spüre, Satan sagte den Menschen durch mich, sie sollen ihre Entscheidung für Christus verschieben.“ Er sagte: „Niemals in all den Jahren, die ich predigte, habe ich versäumt, die Menschen unmittelbar dazu einzuladen, sich für Christus zu entscheiden.“

    Würden Sie mir einen Gefallen tun? Neigen Sie jetzt Ihr Haupt und schließen Sie die Augen. In allen Nebenräumen und hier. Warum zögern und warten? Unsere ewige Erlösung und der Ort, an dem wir die Ewigkeit verbringen werden, ist nichts, was wir nicht leichtfertig behandeln und sicher nicht aufschieben sollten. Es ist die wichtigste Entscheidung, die ein Mensch je treffen kann. Ich möchte Sie jetzt einladen, mit mir zu beten. Ich werde die ganze Versammlung in einem einfachen Gebet leiten. Wenn Sie diesen gesegneten Retter nicht kennen, diesen Jesus, der sich selbst als den Weg, die Wahrheit und das Leben bezeichnet und sagt, dass niemand zum Vater kommt außer durch Ihn. Er starb am Kreuz als Opfer für unsere Sünden und wurde zu unserer Rechtfertigung von den Toten auferweckt. Die Bibel sagt, wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Gott bringt Sie in eine Beziehung mit sich selbst, die Errettung heißt. Es geht nicht um eine Zeremonie oder ein Ritual, sondern um eine echte lebendige dynamische innige Beziehung mit dem Schöpfer. Jedes menschliche Herz sehnt sich danach und schreit danach. Jeder von uns weiß in seinem tiefsten Innern, dass wir für etwas geschaffen wurden, was das physische Auge nicht sehen und unsere Hände nicht anfassen können. Wir wurden geschaffen, um mit Gott zu reden und zu leben. Jesus kam, um die Kluft zu überbrücken und Sünde aus dem Weg zu räumen. Freund, Gott steht heute mit offenen Armen vor allen, die kommen. Ich möchte Sie einladen, jetzt mit mir zu beten. Wo auch immer Sie mich jetzt hören … in allen Nebenräumen, in diesem Saal oder wo auch immer. Ich bitte Sie um etwas ganz Einfaches. Es ist nur ein äußeres Zeichen für Glauben im Herzen, aber diese einfache Sache wird Ihnen helfen zu glauben, bevor wir gemeinsam beten.

    Jeder, der hier ist und sagen würde: „Pastor, ich bin dabei. Ich muss für Frieden mit Gott sorgen.“ Vielleicht hatten Sie sich vom Herrn entfernt und müssen zu Ihm zurückkehren. Bitte heben Sie schnell Ihre Hand und nehmen Sie sie gleich wieder herunter, in allen Räumen. Heben Sie eine Hand … dort … Gott segne Sie. Ich liebe immer die erste. Eine weitere dort, eine weitere da, eine hier, eine weitere dort, eine weitere hier, eine dort. Ich sehe Sie dort. Gewaltig. Noch jemand dort hinten und jemand da drüben. Danke. Gewaltig. Ja! Noch jemand da hinten. Noch jemand … zwei weitere ganz hinten. Gott segne Sie. Ich sehe Sie ganz links. Sie können Ihre Hand herunter nehmen. Jemand anders zu meiner Rechten. Gott segne Sie. Sie können Ihre Hand runternehmen. Wenn Sie in einem der Nebenräume sind, tun Sie etwas ganz Einfaches. Heben Sie einfach eine Hand. Wir werden gleich beten. Noch jemand? Ich werde noch einen Moment warten. Noch jemand dort. Gewaltig. Noch jemand hier und jemand dort und jemand dort. Sehr gut. Auch dort hinten ist noch jemand. Zwei weitere dort, ein weiterer hier. Gott segne Sie, mein Herr. Noch jemand dort. Noch jemand hier. Gott segne Sie … ganz da hinten. Vielen Dank. Wow!

    Gut, Gemeinde, wir beten. Beten Sie von Herzen mit. Das ist Gott wichtig. Sagen Sie: Oh Gott, ich komme jetzt mit einem demütigen vertrauensvollen Herzen zu Dir. Ich weiß, dass ich mich nie selbst retten könnte. Egal, wie viele gute Werke, kein religiöses Ritual, kein persönliches Opfer könnte mich je mit Dir ins reine bringen. Du sandtest Deinen Sohn Jesus um den Preis zu bezahlen und den Weg freizumachen. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gingst. Danke, dass Du meine Sünde trugst. Ich glaube, dass Du von den Toten auferweckt wurdest und ich gebe heute mein Leben Dir. Sei der Herr und Retter meines Lebens Jesus, wohin Du mich auch führst, werde ich gehen. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles, was ich bin und habe lege ich in Deine Hände, Jesus. Amen.

    Stark, wirklich stark! Ich möchte die Botschaft jetzt fortsetzen. Wenn man die Geschichte einer Person erzählt, die am Ende ihres Lebens Christus annahm – auf dem Totenbett Glauben an Jesus bekennt – dann denken manche Menschen: „Das ist alles, was man tun muss?“ Nun. Die Bibel sagt: „Glaube in deinem Herzen, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, bekenne Ihn mit deinem Mund als Herrn und du wirst errettet werden.“ Manche denken: „Wenn ich das dann tun werde, heißt das, dass ich jetzt leben kann, wie ich will?“ Darauf antworte ich ganz klar: Nein! Die Mehrzahl der Stäbe in Ägypten würde zustimmen. Ich weiß nicht, ob Sie es bemerkten. Ich bin sicher, dass das mit dem Passahlamm einherging. Sie sollten ungesäuertes Brot essen, Brot ohne Hefe. Mose redet in 2.Mose 12 weiter darüber und sagt: „Von jetzt an sollt ihr, wenn Passah gefeiert wird, schon eine Woche vorher allen Sauerteig, alle Hefe, aus eurem Haus entfernen. Und ihr dürft nur ungesäuertes Brot essen.“

    Es gab eigentlich zwei Feste zur selben Zeit: Das Fest der ungesäuerten Brote und das Passahfest. Sie fanden zur selben Zeit statt und vermischten sich. In der Bibel sehen wir bei jeder Erwähnung, dass Hefe oder Sauerteig Sünde symbolisiert. Sie bringen Verderben. Wir lasen ja etwas in 1.Korinther 5, wo Paulus darüber spricht, dass Jesus das Passahlamm ist. Das eigentliche Thema war Unmoral in der Gemeinde in Korinth, die nicht geklärt war. Sünde, auf die keine Umkehr folgte und die nicht konfrontiert wurde. Schauen wir uns den Vers 6 an.

    1.Korinther 5:6-8 „Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit!“

    Freund, die Lektion ist: Das Blut Jesu gibt uns keinen Freibrief zu sündigen. Die Gnade Gottes gibt uns keinen Freibrief, zu sündigen. Es reinigt und trennt uns von Sünde. Offen gesagt, wenn Sie behaupten, Jesus angenommen zu haben, und immer noch nach eigenen Maßstäben leben wollen, haben Sie den falschen Jesus. Denn wenn das Lamm in uns hineinkommt, verändert sich etwas. Und etwas in uns motiviert uns, ein gottgefälliges Leben zu führen. Sie sind für die Sünde verdorben, wenn Sie errettet sind. Paulus sagt sehr klar, dass das Passahfest ein Bild und ein Schatten des zukünftigen Opfers Christi war. Wenn wir von Schatten in der Bibel sprechen, ist es genau so, als ob die Sonne hinter mir scheinen und in diese Richtung einen Schatten werfen würde.

    Wenn ich in diese Richtung gehe, ist mein Schatten früher da als ich. Sie sehen erst meinen Schatten und dann mich. Mein Schatten zeigt Ihnen, dass ich mich nähere. Der Schatten zeigt Ihnen, dass etwas kommt, was Substanz hat. Sie sehen den Schatten eines Flugzeuges am Boden. Es ist ein Hinweis auf eine Realität. Das Passahfest war sicher ein zentrales Ereignis in Israels Geschichte. Es war besonders wichtig für sie, da sie von der Sklaverei befreit wurden und in das Verheißene Land kamen. Doch noch wichtiger ist, dass es ein Schatten eines zukünftigen Ereignisses war: Jesus selbst, der mit Seinen Jüngern am letzten Passahfest teilnahm. Christus wurde während des Passahfestes geopfert. Während Er am Kreuz getötet wurde und Sein Leben gab, wurden die Lämmer des Volkes und der Priester für das Passahfest geschlachtet. Das Lamm, dass vor Grundlegung der Welt geschlachtet werden sollte, gab sein Leben, während die Vorläufer und Schatten geopfert wurden. Und als Jesus in Lukas 22 mit seinen Jüngern beim Passahfest saß, sagte Er: „Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen.“ Er sagte: „Ich werde es gewiss nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.“

    In der Living Bible steht: „Ich werde es nicht wieder essen, bis das, was es symbolisiert, im Reich Gottes geschehen sein wird.“ Bedenken Sie die Ähnlichkeiten:

    • Sie mussten ein makelloses Lamm nehmen. Jesus war das Lamm Gottes ohne Sünde.
    • Wir lasen es nicht, es steht aber im 2.Mose 12.

    Gott sagte durch Mose, dass dem Passahlamm kein einziger Knochen gebrochen werden durfte. Jeder Knochen musste intakt bleiben. Als die Soldaten Jesus, der am Kreuz starb, die Beine brechen wollten, wie sie es bei den beiden Dieben taten und so ihren Tod beschleunigten, bemerkten sie, dass Er bereits tot war. Damit es sich erfülle gemäß dem Passahlamm, wie es auch in Psalm 22 steht.

    • Jesus wurde, wie das Passahlamm, dass zur Befreiung einer Nation aus Sklaverei geschlachtet wurde, für die Befreiung der Menschheit aus der Sklaverei der Sünde geopfert.
    • Das Blut des Passahlammes musste persönlich angewendet werden.

    Es genügte nicht, zum Volk der Hebräer zu gehören, um gerettet zu werden. Freund, das Blut Jesu Christi muss persönlich angewendet werden. In einem christlichen oder postchristlichem (nennen Sie es nach Belieben) Land zu leben und zur Kirche zu gehen, wird Sie nicht erretten. Wir müssen Ihn ganz persönlich als Herrn und Retter annehmen und Ihn in unser Herz einladen. Wir selbst müssen etwas mit dem vergossenen Blut tun.

    • Das Passahlamm wurde getötet, damit sie ein neues Leben im Verheißenen Land anfangen konnten.
    • Jesus wurde umgebracht, damit wir ein neues Leben mit Gott anfangen können.
    • Im Zusammenhang mit dem Passahfest veränderte Gott ihren gesamten Kalender.

    Er sagte: „Immer, wenn das gefeiert wird, soll es ein Symbol und eine Erinnerung daran sein, dass ich der Gott neuer Anfänge bin.“ Das Passahlamm stand für einen neuen Anfang. Und Freund, Jesus, das Lamm Gottes, gibt uns einen neuen Anfang. Wir können von neuem geboren werden. Bedenken Sie, dass der jüdische Kalender in diesem Zusammenhang total verändert wurde. Die meisten Kalender der Welt wurden seit der Ankunft unseres Retters verändert. Alles ist entweder vor oder nach Christus. Das englische AD steht für Anno Domini, was auf lateinisch das Jahr unseres Herrn bedeutet. Dies ist das Jahr 2008. Zweitausend und acht Jahre seit was? Seit das Lamm Gottes kam! Seit der Retter der Welt kam! Die entscheidende Person der Weltgeschichte, die alles veränderte und uns einen neuen Anfang gibt. Gott sei Dank für das Lamm Gottes.

    Die Bibel sagt, Christus, unser Passahlamm, wurde für uns geopfert. Das Passahfest war ein Typus und ein Schatten, der uns auf die Realität hinwies. Wenn ich die Strasse oder den Gehweg entlang gehe und den Schatten eines Flugzeugs sehe, schaue ich hoch, weil ich weiß, dass da etwas Reales ist. Der Schatten sagt mir, dass etwas kommt. Das Passahfest wies auf die kommende Realität hin. Auf Jesus, der für uns geopfert wurde. Er vergoss Sein kostbares Blut, um uns von der Sünde und der Kraft der Sünde zu erlösen. Im Alten Bund bedeckte das Blut des geopferten Lammes die Sünden des Volkes nur. Aber das Blut Christi nimmt unsere Sünde weg. Es hat tatsächlich die Kraft, uns von einem schuldbeladenen Gewissen zu befreien. Oh, es ist Kraft in dem Blut Jesu. Wenn Sie Ihm nie Ihr Herz geöffnet haben, möchte ich Ihnen einfach sagen, Freund, Er ist real! Sehr reale Hilfe in echten Notlagen. Öffnen Sie Jesus heute Ihr Herz. Sie werden es nie bereuen!

    Manche Menschen denken sogar: „Mein Leben wäre fantastisch, wenn ich seine Ehefrau hätte.“ Oder: „Das Leben wäre so schön, wenn ich ihren Ehemann hätte.“ Lassen Sie das! Das ist Sünde. Sie brechen eins der Zehn Gebote, indem Sie den Mann oder die Frau Ihres Nachbarn begehren. Zweitens wissen Sie nicht, was Sie sich da wünschen. Ich zitiere ein Lied: „Ein hübsches Gesicht macht das Herz nicht hübsch.“ Ich las einmal Folgendes: Nachdem Winston Churchill bei einer Feier wieder einmal viel trank, wie er es häufig tat, kam eine Frau zu ihm und sagte: „Herr Churchill, wenn ich ihre Frau wäre, würde ich ihnen Gift zu essen geben.“ Er sagte: „Meine Dame, wenn ich ihr Mann wäre, würde ich es essen.“

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