Der Mann auf dem Tragbett

2. Teil der Serie „Heilungen im Lukasevangelium“


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Comments

  • Jule sagt:

    Heilungen im Lukasevangelium – 2. Woche 02.11.2008

    Ich bin so froh, dass Sie heute eingeschaltet haben. Wir beschäftigen uns mit einem der wichtigsten Themen in der gesamten Bibel. Es geht um den Heilungsdienst von Jesus. Und, wissen Sie, Freund, Er hat sich nicht verändert. Diese erstaunlichen Geschichten sind in der Bibel, damit wir dadurch Wahrheit erfahren können und damit wir unser Vertrauen darauf gründen können und uns klar wird, dass es bei Gott kein Ansehen der Person gibt. Und was immer Sie jetzt durchmachen, Sie müssen wissen, Gott hat den Überblick und Er möchte Ihnen helfen. Holen Sie Ihre Bibel und lassen Sie uns gemeinsam ins Wort Gottes hineingehen.

    Also, Jesus… wir sind in Vers 16… Er zog sich oft in die Wüste zurück und betete. Wir kommen jetzt zu Vers 17.

    Lukas 5:17
    „Und es geschah an einem der Tage, dass er lehrte, und es saßen da Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren; und des Herrn Kraft war da, damit er heilte.“

    Ich glaube, die Kraft war da, weil Jesus sich oft zum Beten in die Wüste zurückzog. Kraft kam durch Gebet und dann lehrte Jesus. Das ist der Katalysator für die Freisetzung von Kraft.

    Da sind also all diese religiösen Leiter… nun ja, da ist kein… Sie klagen über Parkprobleme in Cottonwood… Hier belegten Esel draußen jede freie Fläche, denn sie waren aus allen Städten Galiläas, Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und es gibt… ja, wissen Sie… der Eselparkplatz war voll!
    Vers 18.

    Lukas 5:18-26
    „Und siehe, Männer trugen auf einer Liegematte einen Menschen, der gelähmt war; und sie versuchten ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen. Und da sie wegen der Menge keine Möglichkeit fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn mit der Liegematte durch die Ziegel hinunter in die Mitte vor Jesus. Und als er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben! Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an, sich Gedanken zu machen und sprachen: Wer ist dieser, der solche Lästerungen ausspricht? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein? Da aber Jesus ihre Gedanken erkannte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen?

    Was ist leichter zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher?

    Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim! Und sofort stand er auf vor ihren Augen, nahm sein Lager, ging heim und pries Gott. Da gerieten alle außer sich vor Staunen, und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen: Wir haben heute Unglaubliches gesehen!“

    Wir sahen Dinge, die uns verblüfften. Paradoxia ist das griechische Wort. Para – gegen, doxia – Überzeugung. Einfach Dinge, die wir nicht begreifen. Es entspricht nicht unserem Denken. Wir sahen heute Dinge, die unser Denken in Frage stellen. Sie scheinen unbestreitbar zu sein, aber es ist anders, als wir gelehrt wurden. Wissen Sie was? Jesus konfrontiert uns manchmal mit Dingen, die uns verwirren.

    Ich möchte Ihnen sieben Gedanken aus dieser kleinen Geschichte mitteilen. Erster Gedanke: Wir können andere zu Jesus bringen, um geheilt zu werden. Diese Männer brachten ihren Freund zu Jesus.

    Ganz bestimmt können wir Menschen im Gebet zu Jesus bringen. Wir können Kranke vor Gott bringen.

    Die, die in Schwierigkeiten sind. Wir können sie im Gebet vor Gott bringen. Der Jakobusbrief fordert uns auf, füreinander zu beten, damit wir geheilt werden. Aber einmal ganz praktisch… bringen Sie jemanden zu einer Versammlung mit! Bringen Sie jemanden zu einem Gottesdienst oder zu einem Bibelkreis mit.

    Geben Sie ihnen eine CD oder ein Buch über Heilung. Tun Sie alles, um sie in die Gegenwart Jesu, des Heilers, zu bringen.

    Es gab eine Frau in unserer Gemeinde… damals, als wir in der Katella Avenue in dem kleinen Bürogebäude waren. Man sah ihr gleich an, dass sie recht exotisch war. Jemand brachte sie zur Gemeinde. Sie hatte jahrelang Migräne und an diesem Tag eine Monstermigräne. Ich weiß nicht mehr, wer für sie betete, aber jemand betete für sie und die Migräne verschwand. Und sie begann zu weinen.

    Dann beteten wir mit ihr für Errettung und sie nahm Christus als Retter an und wurde im Heiligen Geist getauft. In der nächsten Woche bringt sie zwei ihrer Freundinnen mit, noch zwei Freaks. Und die junge Frau, die sie mitbrachte, strahlt und sagt: „Diese Freundin hat Rückenprobleme und die andere Migräneattacken… genau, wie ich sie hatte. Sie möchten für sich beten lassen.“ Diese Frauen schauen sich um, als fragten sie sich: „Wo sind wir hingeraten?“ Es wird für sie gebetet. Die Frau mit den Rückenproblemen wurde geheilt, bei der anderen verschwanden die Kopfschmerzen. Dann hatte ich das Vorrecht, beide in das Bußgebet zu führen. Ich legte ihnen Hände auf, sie wurden mit Heiligem Geist erfüllt. Beide werden errettet, sie sprechen in neuen Sprachen, weinen. Und da ist die junge Frau. Sie strahlt einfach. Sie brachte ihre Freundinnen und sie erhielten das Gleiche wie sie!

    Wir sollten sein, was die Bibel einen Botschafter nennt. Sie spricht im Buch der Sprüche von einem Botschafter der Gesundheit. Wir müssen Botschafter für unseren Jesus sein und alles tun, um Menschen in Seine Gegenwart zu bringen. Ist das, was Sie von Jesus erhielten, es wert, anderen erzählt zu werden? Oh, Jesus!

    Ich erzähle es oft. Ich bin sicher, manche haben es nie verstanden. Manche von Ihnen können sich nur schwer vorstellen, wie viel Lärm bei mir hier oben war. Wegen der Dinge, in die ich verstrickt war, wurde ich Tag und Nacht geistig gequält. Ich war körperlich krank, hatte Probleme durch jahrelangen Alkoholismus… hatte selbstgemachte Probleme und noch vieles mehr. Jesus rettete meinen Geist, meine Seele und meinen Körper. Ich möchte Menschen sagen: „Was Er für mich tat, kann Er für Sie tun.“ Also, erster Gedanke: Wir können andere zur Heilung zu Jesus bringen.

    Zweiter Gedanke: Seine Freunde gaben nicht auf, als Hindernisse auftauchten. Ich denke, Glaube muss hartnäckig sein. Er muss angesichts von Hindernissen durchhalten. Was für Probleme hatten diese Jungs, ihren Freund zu Jesus zu bringen. Ja, sie beschlossen, ihn zu bringen. Sie bringen ihn zum Haus und müssen als erstes durch alle die Esel auf dem Parkplatz. Dann können sie nicht ins Haus rein! In der Schrift heißt es, dass sie versuchten, ihn zu Jesus zu bringen, aber keine Möglichkeit fanden, ihn hineinzubringen. Sie wollten wirklich einen Weg finden. Sie gingen zu diesem Fenster – nein… sie gingen zum Eingang – nein… dort geht es nicht, die Menge strömt heraus. Sie gingen auf die andere Seite des Hauses, gingen auf die Rückseite, sie kamen nicht rein. Manche Leute sagen: „Wenn es der Wille des Herrn gewesen wäre, dann wäre für mich ein Platz in der ersten Reihe frei gewesen.“

    Sie sagten schließlich: „Wisst ihr was? Es gibt nur einen Weg, es zu schaffen. Wir müssen ein Loch in das Dach machen.“

    Die alte King James Bibel sagt, dass der Mann ein… er hatte eine Lähmung. Das sagt aus, dass er überher zitterte. Vielleicht war es so, vielleicht nicht. Ich stelle mir vor, er war da und sie sagten: „Schau, wir überlegen, dich auf das Dach zu bringen. Was meinst du?“ „Ich weiß nicht.“ „Das werten wir als ‚Ja'“.

    Sie wissen nicht, ob er ja oder nein sagte und hieven ihn aufs Dach. Sie fanden einen Weg!

    Dritter Gedanke: Interessant, Jesus vergab die Sünden des Mannes. Offenbar war es für diesen Mann sehr wichtig zu wissen, dass seine Sünde vergeben war, bevor er geheilt werden konnte. Johannes sagte in 1. Johannes: „ Wenn uns unser Herz nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott.“ Aber Sie und ich wissen, wenn ungelöste Dinge in unseren Herzen sind… der Psalmist sagte: „Hätte ich Unrecht vorgehabt in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht erhört.“ Und wenn ungelöster Zorn oder Bitterkeit oder unbekannte Sünde in unserem Leben ist… Wir wissen, wir können äußerlich so tun als ob. Unsere christlichen Freunde beten für uns, ja, aber unser Herz berührt Gott nicht. Es kann sein, dass dieser Mann… sicherlich ist alles, was in der Welt schief geht, das indirekte Resultat der Sünde von Adam und Eva und von Menschen. Deshalb liegt die Welt im Argen. Dies war vielleicht die direkte Folge von eigener Sünde, obwohl das sicher nicht immer zutrifft und meistens nicht zutrifft. Aber ein schlechtes Gewissen hindert uns, zu empfangen. Aber Gott sei Dank, das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde.

    Ich hatte einen Freund. Er ist schon im Himmel. Janet und ich verbrachten ziemlich viel Zeit mit ihm und seiner Frau. Wir unternahmen viel zusammen. Er war ein Bruder im Herrn. Sie kamen zur Gemeinde.

    Ich war immer sehr frustriert, denn es gab einen Bereich seines Lebens, in dem er kämpfte. Es hatte tatsächlich mit Drogen zu tun. Wir gaben unser Bestes, ihn in Liebe zu tragen. Ich kann nicht sagen, wie oft ich für ihn betete, wie oft ich mit ihm unter Tränen betete, wie oft wir miteinander sprachen, zusammen über dem Wort saßen und beteten. Er war ein netter Kerl. Aber ab und zu gab es einen Ausrutscher. Er leerte das Bankkonto und ging zum Dealer. Und das ging eine ganze Weile so. Es war einfach zerstörerisch… ja, schließlich zerstörte es ihre Ehe. Ich war frustriert, ich verstand es nicht.

    Schließlich hatten wir zusammen gebetet. Ich erinnere mich, einmal kam ein Evangelist in die Gemeinde und sprach mit ihm. Und der Evangelist sagte: „Ich habe wirklich tiefes Mitgefühl mit dir.“ Und die beiden fasteten zusammen, ein acht- oder zehntägiges Fasten. Und immer noch keine Befreiung, keine Antwort.

    Es ging immer so weiter und weiter, bis mich eines Morgens um 6 Uhr ein Klopfen an der Tür weckte.

    Ich komme schlaftrunken zur Tür. Und er steht vor der Tür und weint wie ein Kind. Ich sagte: „Komm rein.“ Er kommt rein, setzt sich auf die Couch und sagt: „Weißt du, Bayless, alle die Jahre hast du für mich gebetet und andere Menschen fasteten für mich und all dies… Ich weiß, warum ich es nie überwinden konnte.“ Und dann schüttete er sein Herz aus. Er führte ein Doppelleben. Außer dem regelmäßigen Ausrutscher in Drogen gab es anderes. Und das erklärte alles. Er konnte gar kein Vertrauen zu Gott haben, bei all dem, was er tat.

    Ich muss das nicht vertiefen und Sie müssen sich das nicht ausmalen. Aber wichtig ist: Hier drinnen müssen wir vor Gott in Ordnung sein. Wir können nicht versteckte Sünde in unserem Leben haben und erwarten, Segen von Gott zu empfangen. Sie wissen, Gott sagte Pharao: „Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!“ Nicht: ‚Lass sie ziehen, damit sie so weitermachen wie bisher.‘

    Und so war es wichtig, dass Jesus diesem Mann sagte: „Deine Sünde ist vergeben.“ Sie fragen vielleicht: „Wie viel Sünde kann jemand begehen, der gelähmt ist?“ Gut, er tötete niemanden, er beging keinen Ehebruch, er bestahl niemanden. Er konnte sich ja nicht bewegen. Jesus sagte: ‚Wenn du jemanden im Herzen hasst, hast du im Herzen Mord begangen. Wenn du eine Frau ansiehst und sie begehrst, hast du im Herzen Ehebruch begangen.‘ Und es gibt sicher noch andere innerliche Sünden, wie Zorn, Bitterkeit und dergleichen. Wir wissen nicht, worum es ging, aber wir wissen, dass Jesus seine Sünde vergab. Und das brachte die geistlichen Leiter natürlich auf. Dazu komme ich gleich.

    Vierter Gedanke: Die, für die die Heilungskraft des Herrn da war, empfingen diese Kraft nicht. Die, für die die Heilungskraft des Herrn da war, empfingen diese Kraft nicht. Bitte schauen Sie nochmal Vers 17 an.

    Lukas 5:17
    „Und es geschah an einem der Tage, dass er lehrte, und es saßen da Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren; und des Herrn Kraft war da, damit er heilte.“

    Aber keiner empfing es. Sehen Sie, sie waren… ich mag das… „es saßen da“. Sie saßen nicht zu Seinen Füßen, um gelehrt zu werden. Sie saßen da. Sie sagten: „Predige vor uns, aber nicht für uns.“ Sie kamen nicht, um zu empfangen, sondern um Ihn zu beobachten und Ihn in Seinen Worten zu fangen. So, wie religiöse Leute es in Jeremias Zeit taten.

    Jeremia 18:18
    „Da sagten sie: Auf, lasst uns Anschläge gegen Jeremia planen! … Auf, wir wollen ihn mit der Zunge schlagen und nicht achten auf all seine Worte!“

    Das beschreibt die, die an diesem Tag dort in dem Haus waren. Sie überlegten. Sie saßen und hinterfragten. Es ist interessant. Der Mann, der geheilt wurde, war nicht einmal da, als er hieß, dass die Kraft des Herrn da war, um sie zu heilen. Der Mann, der nicht da war, empfing es und sie nicht. Warum? Weil er handelte und sie nur in ihren Herzen überlegten, prüften und hinterfragten. Es lag an ihrer Haltung. Und es ist leider so: Auch heute gibt es etliche solcher Menschen im Leib Christi. Vielleicht nicht viele, aber sie sind mit Sicherheit da. Und sie melden sich zu Wort und haben sich sozusagen als selbsternannte „Polizei“ eingesetzt… wissen Sie… über jede Doktrin und jeden, der nicht mit ihnen übereinstimmt. Und sie durchkämmen eine Predigt… hören eine CD… wie mit einem feinen Kamm, und suchen nach etwas. Wenn sie ihre kleine Lupe nur fünf Minuten auf sich selbst richten würden, würden sie es nie wieder tun. Dieser Geist steht dem Geist Christi entgegen. Es ist ein kritischer Geist. Er ist nicht Christus gemäß. Das heißt ganz sicher nicht, dass wir Lehre nicht am Wort messen. Das tun wir.

    Aber wissen Sie… Man kann gegen eine Lehre angehen, ohne die Person anzugreifen. Aber diese Leute, sie waren hinter Jesus her. Und das ist interessant… ich sage Ihnen… wäre ich Gott, würde dieser Vers anders lauten: ‚… und es saßen da Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren; und des Herrn Kraft war nicht da, damit er heilte.‘ Als wir Feinde waren, sandte Gott Seinen Sohn, um für uns zu sterben, nicht wahr? Gott ist ein sehr gnädiger Gott.

    Gut, fünfter Gedanke: Das bringt uns wieder zur Vergebung von Sünde. Dieselbe Kraft, die Sünde vergibt, heilt Krankheiten. Sie beschuldigten Jesus, er würde lästern, aber er sprach Segen aus. Er sagte: „Wer kann Sünden vergeben außer…“ im Grunde: „Wo ist das Problem?“ „Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?“ Jesus sagte: „Was ist leichter zu sagen: Steh auf und geh umher, oder: Dir sind deine Sünden vergeben?“ Und sie kannten die Antwort, denn nur Gott kann Sünde vergeben. Aber auch nur Gott hat die Macht, einen Gelähmten zu heilen. Also konnte nur Gott das mit den entsprechenden Auswirkungen sagen. Und Jesus erklärt: „Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben…“ Er dreht sich um und sagte zu dem Mann; „Nimm dein Bett auf und geh. Steh auf, nimm Dein Bett und geh nach Hause!“ Es bewies Seine Macht, Sünde zu vergeben. Denn dieselbe Kraft, die Sünde vergibt, heilt Krankheiten.

    Einer von Amerikas größten evangelikalen Predigern… weder charismatisch noch pfingstlich, sondern ein Prediger der Heilsarmee, der die Welt veränderte… schrieb in seinem Magazin – oder ein Artikel war vor vielen Jahren abgedruckt… als er in einem Dritt-Welt-Land sprach… in einem Entwicklungsland. Ich denke ‚Dritte-Welt‘ ist vielleicht keine angemessene Bezeichnung. Wer sagt, dass Sie nicht die Erste-Welt sind? Er sprach in einem Entwicklungsland, sprach zu Massen. Er predigte eine klare Errettungs-Botschaft. Eine Botschaft über Vergebung von Sünde, aus Jesaja 53.

    Er ging all die Verse durch und sagte in der Botschaft, dass die wörtliche Bedeutung des Hebräischen für „fürwahr, er trug unseren Kummer und lud unsere Trauer auf sich.“… dass das Hebräische „Krankheit und Schmerzen“ bedeutet. Und er las den Vers „durch Seine Wunden sind wir geheilt.“

    Dann machte er einen Altarruf, eine Einladung an alle, Christus anzunehmen. Er sagte, dass zu seinem Erstaunen viele kamen und bezeugten, dass sie geheilt wurden, als sie Christus annahmen. Aber er hatte Christus den Vergeber von Sünde gepredigt – und unabsichtlich, Christus den Heiler. Diese Erklärung gab er in seiner Zeitschrift. Er sagte: „Ich denke, da ist viel mehr im 53. Kapitel von Jesaja, als manche von uns sahen.“ Die gleiche Kraft, die Sünde vergibt, heilt Krankheiten.

    Das genehmige ich mir jetzt noch… ich bin fast fertig. Aber das müssen Sie noch sehen. Schauen Sie mit mir bitte Lukas, Kapitel 7 an, ganz schnell. Selbst das als „Rettung“ übersetzte griechische Wort ist sehr bedeutungsreich. Es bedeutet retten, heilen, befreien. Wenn Gott über Rettung spricht, ist das weit umfassender, als viele Menschen denken. Schauen wir schnell Lukas 7:48 an. Es geht um die Frau, Sie wissen, die bekannte Sünderin, die weinte und Jesu Füße mit ihren Tränen wusch und sie mit ihrem Haar trocknete.

    Lukas 7:48-50
    „Er aber sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben. Und die, die mit zu Tisch lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt? Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!“

    Gut, das Wort „gerettet“ hier, ist das griechische Wort für „Rettung“. Es ist das Wort sozo, s-o-z-o. Es bezieht sich ganz eindeutig auf Vergebung von Sünden, nicht wahr? Er sagte ihr in Vers 48: „Deine Sünden sind vergeben.“… In Vers 50: „Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!“ Er verwendet Rettung im Zusammenhang mit Vergebung von Sünden, wie es alle Christen es generell verstehen.

    Aber schauen wir uns bitte Lukas 8:35 an. Es geht um den von Dämonen besessenen Mann, dessen Dämonen… Er lebte auf dem Friedhof, die Dämonen fuhren in die Schweine und sie stürzten sich in den See und ertranken.

    Lukas 8:35-36
    „Die Leute aber gingen hinaus, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen; und sie fürchteten sich. Die es aber gesehen hatten, verkündeten ihnen, wie der Besessene geheilt worden war.“

    Das Wort „geheilt“ hier ist unser Wort sozo. Das identische Wort: retten / Errettung. Errettung beinhaltet auch frei zu sein von dämonischen Kräften, von seelischer Bedrückung. Aber es geht noch weiter. Bitte lesen Sie Lukas 8:43.

    Lukas 8:43-44 und 48
    „Und eine Frau, die seit zwölf Jahren mit einem Blutfluss behaftet war und, obgleich sie ihren ganzen Lebensunterhalt an die Ärzte verwandt hatte, von niemand geheilt werden konnte, kam von hinten heran und rührte die Quaste seines Gewandes an; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf.“

    Und weiter in Vers 48:
    „Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden!“

    Die Übersetzung lautet „hat dich geheilt“…, welches griechische Wort steht da wohl? Sozo. Dasselbe Wort. Dein Glaube hat dich gerettet. Aber hier ist die Rede von körperlicher Heilung.

    Wir sahen das Wort, wie der Heilige Geist es gebrauchte, als er die Schreiber des Neuen Testaments inspirierte, bezogen auf Sündenvergebung, Befreiung von Bedrückung und dämonischen Kräften und körperliche Heilung.

    Aber das ist noch nicht alles. Es geht weiter. Jesus erfährt, dass Jairus‘ Tochter tot ist. Er war auf dem Weg, um Jairus‘ Tochter zu heilen. Die Männer sagen: „Bemühe den Lehrer nicht! Das Mädchen ist tot. Sie ist gestorben.“ Lesen wir bitte ab Vers 50.

    Lukas 8:50
    „Als aber Jesus es hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht, glaube nur! Und sie wird gerettet werden.“

    Soso. Letztlich hat Errettung mit Auferstehung zu tun. Wenn Gott an die Errettung denkt, die Christus errang, dann ist für Vergebung der Sünden gesorgt, es steht Befreiung von dämonischen Mächten bereit, es ist Vorsorge für körperliche Heilung getroffen. Und schließlich… eines Tages, mein Freund, werden wir auferstehen und neue Körper haben. Errettung. Wunderbar.

    Gut, betrachten wir einen letzten Vers. Ich hatte noch mehr, aber wir enden hier. Gehen wir bitte nochmal zu Lukas, Kapitel 5… Aber… ich bin mit den sieben Gedanken nicht durch, oder? Ich sollte Sie Ihnen lieber alle nennen.

    Nummer 6… Nummer 6… Ich gönne mir hier eine Extrarunde. Ich werde fünf Extra-Minuten nehmen. Danke, danke. Wie viele geben mir fünf Minuten? Gut, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzig, dreißig, fünfunddreißig… okay.

    Nummer 6: Sie haben das Recht, direkt zu Jesus zu gehen. Hier kommt dieser Mann und das Haus ist gefüllt mit all diesen Gelehrten, der religiösen Elite. Und die mit wirklichen Nöten können nicht zu Jesus kommen, weil sie im Weg stehen. Ich mag, was dieser Mann tat. Sie versperrten seinen Weg zu Jesus, also ging er über ihre Köpfe hinweg. Das können Sie auch tun. Hören Sie: Kein Mann, keine Frau hat das Recht, Sie von Jesu Gegenwart abzuhalten. Vielleicht sind es jene mit dem kritischen prüfenden Geist. Sie beherrschten die Sprache, sie beherrschten die Schriften. Es war ihr Lebensaufgabe, die Schriften auszulegen. Aber sie standen im Weg. Bei allem Lernen mangelte es Ihnen an Glauben. Und sie hielten andere Notleidende von Jesus fern. Freund, Sie können direkt zu Jesus gehen. Sie können über den Pastor hinweg direkt zu Jesus gehen. Ich denke, das ist wichtig. Niemand hat ein Recht, sie von Jesus fernzuhalten. Ich könnte darüber mehr sagen, schließe aber damit.

    Der siebte Gedanke ist: Heilung verherrlicht Gott. Zurück in Kapitel 5, Vers 25. Wir lesen es, es ist super.

    Lukas 5:25-26

    „Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm auf, worauf er gelegen hatte, und ging hin in sein Haus und verherrlichte Gott. Und Staunen ergriff alle, und sie verherrlichten Gott…“

    Die Heilung brachte Gott Ehre. Ich denke, wenn wir eine großartige Haltung haben und sich Charakter im Leiden bildet, bringt das Gott sicher auch Ehre. Aber ohne Zweifel, Heilung verherrlicht Gott. Ich möchte Gott verherrlicht sehen.

    Ein Vers noch und ich bin fertig. Vers 31.

    Lukas 5:31

    „Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken.“

    Kranke brauchen einen Arzt, den Großen Arzt.

    Jesus spricht in diesem Vers geistlich. Aber er hatte gerade bewiesen, dass die gleiche Kraft, die Sünde vergibt, auch Krankheit heilt. Er ist der Große Arzt.

    Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Die spanische Bibel sagt: „Gestern, heute und in allen Jahrhunderten.“ Er verändert sich nicht… in alle Ewigkeit nicht. Es ermutigt mein Herz, wenn ich von Jesus in den Evangelien lese… wie er Dinge tut, wie in der Geschichte, über die wir gerade sprachen… wenn er Leidende berührt und ihnen hilft. Einige hatten unheilbaren Krankheiten. Einige erlebten schreckliche Bedrückung. Als sie aber mit dem Sohn Gottes in Kontakt kamen, befreite er sie.

    Er erhob sie und Er segnete sie.

    Mein Freund, seien Sie ermutigt. Vielleicht haben Sie ein Leiden und sind aus der Sicht der Ärzte ein hoffnungsloser Fall. Vielleicht sind Sie von Bedrückung geplagt, solange Sie denken können. Freund, der Sohn Gottes hat sich nicht verändert. Er kann in die Situationen Ihres Leben eingreifen und Dinge umkehren. Sie müssen erkennen, dass Gott sie liebt. Wir kommen nie aufgrund unserer guten Werke zu Ihm. Weder verdienen wir, noch gebührt uns etwas Gutes von Ihm. Allein aufgrund von Gnade durch Glauben. Warum strecken sie heute nicht die Hand des Glaubens aus. Ergreifen Sie, was Gott durch Seine Gnade bereithält. Erleben Sie Jesu Wirken in Ihrem Leben. Schalten Sie wieder ein.

    Gott segne Sie.

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