Der Heilige Geist – Juli 2013


Posted in Bayless Conley, Heiliger Geistwith 5 comments.

Comments

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist / Teil 1
    07.07.2013
    Pastor Bayless Conley

    Ich bin wirklich begeistert. Wir beginnen eine neue Serie über den Heiligen Geist. Wir werden darüber sprechen, wie ein geisterfülltes Leben konkret aussieht. Das ist sehr reichhaltig und wir können eine Menge daraus lernen. Wir brauchen das so nötig, um Jesus nachfolgen zu können. Ich hoffe, dass Sie sich entschließen, keine Folge der Serie über den Heiligen Geist zu verpassen. Es wird ein Segen für Sie sein.

    In Epheser 5:18 steht: Epheser 5:18
    „Und berauscht euch nicht mit Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes.“

    Die Aussage „werdet voll Geistes“ ist keine Lehre, über die wir diskutieren sollen. Es ist ein Befehl, dem wir gehorchen müssen. Werdet voll Geistes! Das beinhaltet natürlich die Erfahrung der Erfüllung mit dem Heiligen Geist, geht aber weit darüber hinaus. Es ist keine einmalige Erfahrung. Vielmehr steht hier das Verb im Griechischen in der Verlaufsform. Die Übersetzung „werdet voll Geistes“, könnte demnach auch lauten: „Werdet immer wieder vom Geist erfüllt.“ Die erste Erfüllung mit dem Heiligen Geist wird in Apostelgeschichte, Kapitel 2 beschrieben. Wussten Sie, dass dieselben Menschen in Kapitel 4 erneut erfüllt wurden? Wir sollten immer wieder vom Geist erfüllt werden, immer wieder neu belebt und erfrischt werden vom Heiligen Geist. Jesus verglich den Heiligen Geist mehrmals mit Wasser. In Johannes 4 sagte Er, Errettung bedeutet, dass der Heilige Geist in uns eine Quelle lebendigen Wassers wird. In Johannes 7 sagte Er über die Kraft des Heiligen Geistes, dass sie wie ein Strom aus unserem Innern fließen wird. Erneut der Vergleich mit Wasser. Das bringt mich darauf, dass manche Menschen geistlich ziemlich trocken sind. Manche sind nur ein bisschen nass, andere tummeln sich im tiefen Wasser. Ich denke, Gott ruft uns alle ins tiefe Wasser und möchte, dass wir durchtränkt und von Seinem Heiligen Geist erfüllt werden. Wenn wir erfüllt werden können, können wir auch halb voll oder fast leer sein. Jemand sagt: „Ich wurde 1978 vom Geist erfüllt. Seitdem niemals wieder, aber 1978 wurde ich erfüllt.“ Wie ich bereits am Anfang sagte, möchte ich über konkrete Merkmale eines geisterfüllten Lebens sprechen. Sind Sie bereit?
    Nun zum ersten Punkt: Gesang, Freude und ein dankbares Herz. Lesen wir Epheser 5:18. Epheser 5:18-20
    „Und berauscht euch nicht mit Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.“

    Ein geisterfülltes Leben ist ein Leben voll Gesang und Musik. Jemand sagte einmal: „Ich kann keinen Ton halten, auch nicht, wenn Du mir direkt ins Ohr singen würdest.“ Das spielt keine Rolle, Sie können Gott trotzdem einen fröhlichen Lärm bereiten. Wir sollen Ihm spielen – wortwörtlich bedeutet dies, für Gott die Saiten unsers Herzens zu zupfen, während wir Ihm spielen. Wir sollen zueinander mit Psalmen und Lobgesängen reden – das sind alte und neue Anbetungslieder. Ich glaube, mit geistlichen Liedern meint er Lieder, die der Heilige Geist uns spontan gibt, wenn wir Gott intensiv anbeten. Es heißt auch, dass wir in jeder Situation Gott allezeit für alles danken sollen, in wirklich jeder Situation. Das sind die Zeichen oder Merkmale eines geisterfüllten Lebens. Mürrische Menschen, die ständig herummeckern, sind nicht geisterfüllt, oder? Jemand, der wirklich geisterfüllt ist, kann innerlich ein Lied anstimmen und immer etwas finden, wofür er danken kann, egal, wie die Umstände sein mögen. Jemand formulierte einmal folgende weisen Worte: „Kein Tag ist zu öde, keine Nacht zu lang. Jemand, der Jesus wirklich vertraut, findet einen Anlass zu frohem Gesang.“ Das ist so wahr! Wissen Sie, in 1. Thessalonicher 6:1 sagt die Bibel: „Ihr seid unsere Nachahmer geworden und die des Herrn, indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt.“ Ist es nicht interessant, dass Er diese beiden Dinge miteinander verknüpft hat? Ihr empfingt das Wort in großer Bedrängnis und die Freude des Heiligen Geistes. Sie können in großer Bedrängnis voller Freude sein. Sie können mitten in einer Prüfung die Freude des Heiligen Geistes erleben. Das hängt nicht von den Umständen ab. Ich denke, das wirkt sehr anziehend auf unsere Umwelt.
    Menschen beobachten Sie und wissen, dass bei Ihnen nicht alles rund läuft. Ihre Nachbarn wissen von Schwierigkeiten, aber Sie lächeln dennoch. Sie sind innerlich voller Freude. Sie haben ein Lied auf den Lippen. Und die Leute denken: „Entweder sind sie verrückt, oder sie haben etwas, was ich nicht habe. So oder so sind sie besser dran als ich.“ Das zieht Menschen zum Evangelium.
    Lassen Sie uns die Apostelgeschichte anschauen. Apostelgeschichte, Kapitel 13, Vers 50. Dort steht: Apostelgeschichte 13:50-52
    „Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen Frauen und die Angesehenen und die Vornehmsten der Stadt auf, und sie erregten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Da schüttelten diese den Staub von ihren Füßen gegen sie und gingen nach Ikonium. Die Jünger aber wurden mit Freude und Heiligem Geist erfüllt.“

    Werdet vom Heiligen Geist erfüllt; werdet von Freude erfüllt. Diese Dinge gehen Hand in Hand. Achten Sie erneut auf die Umstände. Die Jünger werden massiv verfolgt und aus dem Gebiet vertrieben und es heißt, dass sie voller Freude waren. Alle, die durch sie Jünger Jesu wurden, erlebten massive Verfolgung! Bedenken Sie, sie kamen gerade erst zum Glauben, wurden erst kürzlich Christen. Und diejenigen, die das Evangelium verkündet und die Gemeinde gegründet und etabliert hatten, wurden verfolgt und mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt. Was denken nun diese neuen Christen?

    „Wow! Wenn die Gründer so behandelt werden, was passiert dann mit uns? Wenn so mit den Gründern umgesprungen wird, wie wird es erst der Gemeinde gehen, wenn die Gründer weg sein werden?“ Wissen Sie, so dachten sie absolut nicht. Sie wurden von Freude erfüllt – inmitten der massiven Verfolgung. Das sind Merkmale des geisterfüllten Lebens: Dinge finden, für die wir dankbar sein können, einen Grund zur Freude finden, Gott im Herzen singen und spielen.

    Ich möchte noch einmal auf diesen Bibelvers eingehen: „Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern.“ Ich glaube, dass sind Lieder, die vom Heiligen Geist inspiriert sind.

    Wissen Sie, meine Frau und ich nahmen uns eine Auszeit. Mir war gar nicht bewusst, wie müde ich offenbar war. Ich nahm mir viel Zeit, um zu beten und auszuruhen. Ich weiß noch, eines Tages, nach ein paar Wochen, ging ich spazieren. Ich war in einer öden Gegend. Ich lief herum und plötzlich, während ich Gott anbetete, kamen mir lauter spontane Lieder und ich dachte: „Bayless, das hast du schon lange nicht mehr erlebt. Du wurdest nicht neu erfüllt!“ Während ich umherlief, kamen mir diese spontanen Lieder. Und wissen Sie was? Seitdem erlebe ich das jeden Tag. Aber wissen Sie, was passiert, wenn Sie Ihren ganz normalen Alltag bewältigen, so wie wir alle? Wenn Sie mit Dingen zu kämpfen haben und Glauben aufbringen müssen, ist das so, als ob Sie Geld von der Bank abheben. Und wenn Sie weniger einzahlen, als Sie abheben, entsteht ein Defizit. Ich denke, wir können geistlich ins Minus kommen. Ein geistliches Defizit können Sie unter anderem daran erkennen, dass Ihnen die Lieder ausgehen, Lieder, die der Heilige Geist spontan eingibt. Wissen Sie, Er wird Ihnen Lieder eingeben und Sie werden ganz spontan Lobpreis auf den Lippen haben. Das ist ein Merkmal des geisterfüllten Lebens.

    Gut, der zweite Punkt: Wenn Sie vom Geist erfüllt sind, wird Er Sie führen. Es ist viel leichter, Sein Reden und Seine Stimme zu hören. Merken Sie sich diese Stelle in der Apostelgeschichte, weil wir darauf zurückkommen werden und schlagen Sie weiter vorne das Johannesevangelium auf. Jesus spricht hier ausführlich über Seinen Weggang. Er verbringt unmittelbar vor Seiner Festnahme und der Kreuzigung Zeit mit Seinen Jüngern. Und das, was Ihm am Wichtigsten ist und was Er ihnen unbedingt ans Herz legen möchte, sagt Er ihnen jetzt, kurz bevor Er sie verlassen wird. Er spricht überwiegend über das Kommen und den Dienst des Heiligen Geistes. Bitte schauen Sie sich kurz den Vers 16 aus Kapitel 14 im Johannes-Evangelium an. In Johannes 14:16 sagte Er:

    Johannes 14:16-17
    „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er bei euch sei…

    … bis ihr etwas Schlechtes macht. Dann wird Er weggehen, weil Gott bis in alle Ewigkeit böse auf euch sein wird. Tut mir Leid, das ist die falsche Übersetzung. Er wird euch einen anderen Helfer geben, dass Er wie lange bei euch sei? … in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird wo sein? in euch.“

    Das ist wichtig, weil Jesus von da an viel über den Dienst des Heiligen Geistes redet. Alles, was Er dazu sagte, muss vor diesem Hintergrund verstanden werden. Alle Dinge, die der Heilige Geist gemäß der Lehre von Jesus tun würde, wird Er von innen heraus tun. Er ist mit euch und Er wird in euch sein.

    Dann fängt Jesus an, über das Wirken des Geistes zu sprechen – und das sind Dinge, die Er tut, sobald Er in uns ist. Er sagt, Folgendes wird geschehen, sobald ihr mit dem Geist erfüllt sein werdet.

    Johannes 16:13
    „Wenn aber der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird Er euch leiten…

    Natürlich in unserm Innern. Er ist bei euch und Er wird in euch sein.

    Er wird euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“

    Wenn Er kommt, wird Er euch leiten. Denken Sie an Petrus an der Küste. Die Gemeinde bestand zehn Jahre lang ausschließlich aus Juden. Es gab keine nichtjüdischen Gläubigen. Sie glaubten, dass man nur errettet werden kann, indem man sich beschneiden lässt und sich zum Judentum bekennt, dass man nur über das Judentum ein Christ werden konnte. Selbst die zwölf Jünger Jesu glaubten das zehn Jahre lang. Apostelgeschichte 10 ereignet sich zehn Jahre nach Pfingsten. Petrus ist auf dem Dach. Er fastet gerade und sieht in einer Vision ein Tuch aus dem Himmel kommen. Es sind unreine Tiere darin und eine Stimme sagt: „Steh auf, Petrus, schlachte und iss.“ Er sagt: „Nein, Herr, ich habe nie etwas Unreines gegessen. Die Tiere sind unrein. Das ist gegen das mosaische Gesetz. Ich tat das nie und werde es nie tun.“ Das passiert drei Mal und Gott spricht zu ihm: „Was Gott für rein erklärt hat, das erkläre du nicht für unrein!“ Gott machte ihm klar, dass die Juden die Heiden für unrein halten und nichts mit ihnen zu tun haben wollen. All das verändert sich in Christus. Wie gesagt, Pfingsten ist zehn Jahre her. Petrus ist dort oben. In der Zwischenzeit hatte Kornelius, ein heidnischer römischer Hauptmann, eine Begegnung mit einem Engel und ließ Petrus holen, nach Gottes Anweisungen. Als die Boten beim Haus des Kornelius ankommen, ist Petrus auf dem Dach seines Hauses und fragt sich, was die Vision bedeuten soll. Die Bibel sagt: „Der Heilige Geist sprach: Drei Männer suchen dich. Folge ihnen ohne Bedenken.“ Das ist ein Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird Er zu euch reden. Er wird euch führen, Er wird euch sagen, was in Zukunft geschehen wird.“ Oder Philippus. In der Stadt Samaria war eine große Erweckung im Gange. Ein Engel sprach zu ihm: „Verlasse den Ort der Erweckung. Geh allein in die Wüste.“ Er sagte: „Okay.“ Er ging in die Wüste und sah unterwegs einen Wagen mit dem großen Gefolge eines Eunuchen der äthiopischen Königin Kandake. Ein sehr einflussreicher Mann. Er sitzt in diesem Wagen und liest eine Schriftrolle. Und der Heilige Geist sagte: „Halte dich zu dem Wagen.

    Viele kennen die Geschichte. Er tat es. Der äthiopische Eunuch las in der Schriftrolle von Jesaja über Jesus und sagte: „Ich begreife das nicht. Von wem ist hier die Rede? Spricht der Prophet von sich selbst oder von jemand anderem?“ Und Philippus fing an zu reden und predigt über Christus. Er wurde errettet und im Wasser getauft. Aber wie gesagt, es hieß: „Der Geist sprach zu Philippus. In der alten King James Übersetzung heißt es: „Geh und halte dich zu diesem Wagen.“ Führung durch den Heiligen Geist.

    Ich bereitete mich auf einen Mittwochabend vor und saß im Büro. Der Gottesdienst sollte in einer halben Stunde beginnen. Ich war dabei, zu beten und Gott zu suchen und hatte vergessen, mein Telefon auszuschalten. Das Telefon klingelte. Ich schaute darauf, wollte es abschalten und sah, dass Philip Baker aus Perth in Australien anrief. Also sagte ich: „Hallo Philip, gleich fängt der Gottesdienst an, aber ich wollte Dich wenigstens kurz sprechen.“ Er sagte: „Das ist super. Ich fühlte mich geleitet, Dir Folgendes zu sagen …“ Er zitierte die Anfangsverse meiner Predigt. Ich dachte: „Vielen Dank! Das ist eine sehr gute Bestätigung!“ Der Heilige Geist möchte uns leiten und Er möchte uns führen. Das sind Merkmale eines geisterfüllten Lebens.

    George Stormont war ein guter Freund von mir, ein englischer Prediger, der etwa zwanzig Jahre Pastor in Amerika war. Seine Frau und er sind jetzt im Himmel. Früher kam George öfters in unsere Gemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg, während des Krieges und direkt danach war er Pastor einer Gemeinde in England. Sie brauchten ein Gebäude. Ihr Gemeindegebäude wurde durch Bombenangriffe zerstört. Es war nichts mehr davon übrig. Es wurde völlig zerstört. Er fühlte sich geleitet… an einem Nachmittag war ihm einfach danach, ein Mitglied seiner Gemeinde zu besuchen. Also ging er hin und klopfte an die Tür. Sie sagten: „Oh, Pastor Stormont, komm doch rein!“ Er setzte sich, sie machten frischen Tee und sein Gastgeber erwähnte ein Haus, dass zum Kauf angeboten wurde. Plötzlich spürte George, dass er deswegen gekommen war. Er sagte: „Entschuldigt mich, ich werde den Tee nicht trinken. Ich muss los.“ Er ging raus, lief die Straße entlang und fand das Haus. Er schaute durch die Fenster hinein und sah sich alles an. Das Haus war schon zu. Ein Polizist kam, um nachzuschauen, wer da herumschnüffelte. Und George sagte: „Ich habe keine bösen Absichten. Ich bin Pastor und hörte, dass dieses Gebäude leer steht.“ Und der Polizist sagte: „Zufällig kenne ich den Besitzer des Hauses. Hier ist seine Adresse.“ Er nahm die Adresse entgegen und ging sofort zu diesem Mann. Noch vor Sonnenuntergang hatte die Gemeinde ein neues Gebäude, weil er den Eindruck hatte, er solle mit jemandem einen Tee trinken.

    Ich bin überzeugt, dass Gott uns leiten möchte. Das ist ein Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Ich denke, das sollte für uns Gläubige die Norm sein. Manchmal kann es sehr unterschwellig gehen:
    „Keine Ahnung warum, aber ich denke, ich sollte ihn einfach zum Tee besuchen“ oder: „Ich soll denjenigen anrufen.“ Oder vielleicht auch: „Ich habe einen Bibelvers auf dem Herzen. Ich werde anrufen und es ihm sagen.“

    Kurz bevor ich heute nach vorne kam, musste ich an jemanden denken. Ich ging heraus. Mein Handy hat hier einen Empfang wie in einer Eishöhle. Nur an zwei Stellen funktioniert es. Also schrieb ich eine SMS, lief schnell an meinen speziellen Ort – und „alles klar, angekommen!“ Dann musste ich schnell zurücklaufen. Ich hatte ein ermutigendes Wort für jemanden und dachte, ich sollte es ihm schicken.

    Ob das eine große Bedeutung hatte oder nicht, keine Ahnung. Mein Eindruck war jedenfalls, dass es vom Heiligen Geist kam. Wir müssen für so etwas offen sein. Je mehr wir vom Heiligen Geist erfüllt sind, umso häufiger wird das passieren. Und dann heißt es hier am Ende dieser Passage in Johannes 16 sogar, dass Er uns Zukünftiges sagen wird. Gott kennt natürlich die Zukunft. Er wird Ihnen nicht alles sagen, aber Er wird Ihnen das Zukünftige sagen, das Sie wissen müssen. Er möchte Ihnen ein paar zukünftige Dinge zeigen.

    Ihr Geschäftsleute: Gott möchte Sie führen und Ihnen zukünftige Trends und Entwicklungen zeigen. Sie können Ihrer Zeit voraus sein, wenn Gott Sie leitet – und das wird Er tun! Ich sage Ihnen: Es ist wunderbar, im Geschäftsleben vom Heiligen Geist erfüllt zu sein!

    Ich erinnere mich an eine Frau aus unserer Gemeinde. Sie hieß Judy. Sie liebte Jesus, kam in die Gemeinde und war sehr treu. Eines Tages kam sie zu mir… das war noch in dem kleinen Gebäude in der Katella Avenue, bevor wir in der Sausalito Avenue gebaut hatten. Judy kam nach dem Gottesdienst zu mir und sagte: “Pastor Bayless, der Heilige Geist zeigte mir, dass an dem und dem Tag in dem und dem Monat mein Mann herkommen und Mitglied unserer Gemeinde werden wird.“ Bis dahin waren es noch etwa 3 Monate und sie nannte mir ein bestimmtes Wochenende. Und ich sagte:

    „Gut, Judy. Wunderbar!“ Innerlich dachte ich: “Wir werden ja sehen.” Aber ich ermutigte sie und sagte ihr: “Gut! Das ist fantastisch!” Und ich dachte: “Gott, wenn das wirklich von Dir ist oder nicht, aber an diesem Tag werden wir es wissen.“ Wissen Sie, an diesem Sonntag kam ihr Mann zum allerersten Mal in die Gemeinde. Er war noch nie zuvor dort, kam nach dem Gottesdienst zu mir und sagte: Ich werde Mitglied dieser Gemeinde. Und ich dachte: Judy, das hast du vom Heiligen Geist bekommen. Du bist eine geisterfüllte Frau.

    Gut, der dritte Punkt. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 7 an – ein weiteres Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Es steht in Bezug zum vorigen Punkt. Ich möchte es nennen: Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich Ihnen. Es unterscheidet sich von dem, was ich gerade über Führung sagte. Ich werde Ihnen erläutern, was ich meine – natürlich hängen diese Dinge zusammen. Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich.
    Apostelgeschichte 7:55. Es ist die Rede von einem Jünger des Herrn, der als Märtyrer starb, Stefanus.

    Apostelgeschichte 7:55-56
    „Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen, und er sprach: ‚Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!’“

    Er war voll Heiligen Geistes und sagte: „Ich sehe die Himmel geöffnet.“ Das muss nicht genau so aussehen, wie wir es hier lesen und wie er es erlebte, obwohl das auch passieren kann. Ich glaube, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Ich wiederhole das: Ich denke, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Interessanterweise wird das Wort, was hier mit „fest aufschauen“ übersetzt wird: „Er war voll Heiligen Geistes und schaute fest zum Himmel auf“ nur 14 Mal in der Bibel erwähnt. Und in 11 von 14 Fällen im Zusammenhang mit dem Übernatürlichen. Hochinteressant! Er ist vom Heiligen Geist erfüllt, schaute auf und der Himmel wurde geöffnet. Von den 14 Erwähnungen, in 11 von 14 Fällen… und nur drei Mal steht es im Zusammenhang mit etwas Natürlichem. Im Grunde immer, wenn das Wort „aufschauen“ auch in unterschiedlichen Übersetzungen im Neuen Testament steht, wirkt der Heilige Geist und Dinge fangen an zu geschehen. Ich nenne es den „Heilig-Geist-Blick“. Wissen Sie, in Apostelgeschichte 3, als Petrus den gelähmten Bettler anschaute, wurde er kurz darauf geheilt.

    Sie kennen die Geschichte. Sie gingen zur Stunde des Gebets in den Tempel. Dort saß ein Bettler. Er war schon wer weiß wie lange dort. Er war während des gesamten Dienstes von Jesus dort, ohne geheilt zu werden. Und dann ging Petrus zur Stunde des Gebets hin. Die Bibel sagt über Petrus, dass er ihn fest anblickte. Plötzlich blieb sein Blick an diesem gelähmten Bettler hängen. Ich sage Ihnen, dafür hätte sich Ihr Kommen heute schon gelohnt: Der Heilige Geist wird Ihre Augen gebrauchen. Manchmal bleibt Ihr Blick an jemandem hängen und Gott zeigt Ihnen die wahren Hintergründe. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an, über die Person oder die Situation zu Ihnen zu reden, weil Gott eingreifen und Menschen helfen möchte. Petrus sah ihn an und sagte: „Schau uns an.“ Der Mann schaute in der Erwartung auf, etwas zu empfangen. Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich nicht, aber was ich habe, gebe ich dir,“ und ergriff ihn bei der Hand. Sofort wurden seine Füße und seine Knöchel stark und er wurde geheilt. Aber vorher schaute er ihn mit diesem Heilig-Geist-Blick an.

    In Apostelgeschichte 10 sah Kornelius gespannt den Engel an, der ihm erschienen war. In Apostelgeschichte 11 erwähnte Petrus, als er erzählte, dass ein Tuch herabkam, das er es gespannt anschaute, woraufhin er eine Offenbarung von Gott bekam, was ich vorhin sagte. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte 14 an. Das ist eine markante Stelle.

    Apostelgeschichte 14:8-10
    „Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, der niemals umher gegangen war. Dieser hörte Paulus reden. Als der ihn fest anblickte…

    … Genau, das ist unsere Formulierung. Er blickte ihn fest an. Hier steht dasselbe griechische Wort. Er sah ihn eindringlich an. Er schaute ihn aufmerksam an.

    … und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sprach er mit lauter Stimme: Stell dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.“

    Ich möchte hier unterbrechen. Wie kann man jemanden anschauen und wissen, dass derjenige Glauben hat, geheilt zu werden? Welche Farbe hat der Glaube? Wie sieht er aus? In diesem Moment tut der Betreffende nichts. Man könnte sagen: Sicher, Glaube sieht man an entsprechenden Taten.“ Das stimmt, denn Glaube ist eine Handlung. Aber dieser Mann war noch verkrüppelt. Er ist noch nie gelaufen. Und Paulus schaut ihn an und erkennt seinen Glauben. Es war dieser Heilig-Geist-Blick.

    Plötzlich zeigte Gott ihm etwas. Ich glaube, dass Gott so etwas tun möchte. Ich glaube, solche Dinge sollten Teil des normalen Gemeindelebens sein. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dieser Wahrnehmung, einem Heilig-Geist- Blick, der uns Geheimnisse des Himmels erschließt.

    Wissen Sie, Jesus sagte, es ist gut für uns, wenn Er weggeht. Das sagte Er den Jüngern, aber es gilt natürlich auch für uns. Er sagte, es sei gut, dass Er sie verlassen würde, weil der Vater dann die Gabe des Heiligen Geistes senden würde. Jesus sagte: „Ich bin bei euch, Er aber wird in euch sein.“ Jemand, der immer mit uns ist und uns leitet, der uns zunehmend geistliche Erkenntnis gibt.

    Ich sprach heute darüber. Ich kann nur sagen: Gott sei Dank für den Heiligen Geist. Vielleicht haben Sie den Heiligen Geist noch nicht empfangen. Oder Sie haben bisher wenig über den Heiligen Geist gehört. Ich hoffe wirklich, dass Sie die ganze Serie anschauen werden, weil wir zu großartigen Dingen kommen werden, die sehr hilfreich für Ihr Leben mit Gott sein können. Bevor wir uns wiedersehen, sollten Sie noch wissen, dass Gott bei Ihnen ist. Er liebt Sie. Er wird Sie niemals verlassen oder im Stich lassen. Vertrauen Sie Ihm immer. Bis zum nächsten Mal.

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist / Teil 2
    14.07.2013
    Pastor Bayless Conley

    Willkommen zur heutigen Sendung. Sie ist Teil einer Serie über den Heiligen Geist. Ich bin sehr begeistert. Es ist ein wirklich ergiebiges Thema. Vielleicht haben Sie die vorige Sendung versäumt. Ich werde ein wenig davon wiederholen. Unser Thema lautet: Merkmale eines Geisterfüllten Lebens.
    Nehmen Sie doch Ihre Bibel zur Hand. Kommen wir zum Wort Gottes.

    Apostelgeschichte 7:55-56
    Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen, und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!“

    Er war voll Heiligen Geistes und sagte: „Ich sehe die Himmel geöffnet.“ Das muss nicht genau so aussehen, wie wir es hier lesen und wie er es erlebte, obwohl das auch passieren kann. Ich glaube, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Ich wiederhole das: Ich denke, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Interessanterweise wird das Wort, was hier mit „fest aufschauen“ übersetzt wird nur 14 Mal in der Bibel erwähnt: „Er war voll Heiligen Geistes und schaute fest zum Himmel auf“. Und in 11 von 14 Fällen im Zusammenhang mit dem Übernatürlichen. Hochinteressant! Er ist vom Heiligen Geist erfüllt, schaute auf und der Himmel wurde geöffnet. Von den 14 Erwähnungen, steht es nur drei Mal im Zusammenhang mit etwas Natürlichem. Der Heilige Geist wirkt im Grunde immer, wenn das Wort „aufschauen“ auch in unterschiedlichen Übersetzungen im Neuen Testament steht und Dinge anfangen zu geschehen. Ich nenne es den „Heilig-Geist-Blick“. In Apostelgeschichte 3, als Petrus den gelähmten Bettler anschaute, wurde er kurz darauf geheilt. Sie kennen die Geschichte. Sie gingen zur Stunde des Gebets in den Tempel. Dort saß ein Bettler. Er saß schon wer weiß wie lange da. Er war während des gesamten Dienstes von Jesus dort, ohne geheilt zu werden. Und dann ging Petrus zur Stunde des Gebets hin. Die Bibel sagt über Petrus, dass er ihn fest anblickte. Plötzlich blieb sein Blick an diesem gelähmten Bettler hängen. Ich sage Ihnen, dafür hätte sich Ihr Kommen heute schon gelohnt: Der Heilige Geist wird Ihre Augen gebrauchen. Manchmal bleibt Ihr Blick an jemandem hängen und Gott zeigt Ihnen die wahren Hintergründe. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an, über die Person oder die Situation zu Ihnen zu reden, weil Gott eingreifen und Menschen helfen möchte. Petrus sah ihn an und sagte: „Schau uns an.“ Der Mann schaute in der Erwartung auf, etwas zu empfangen. Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich nicht, aber was ich habe, gebe ich dir“, und ergriff ihn. Sofort wurden seine Füße und seine Knöchel stark und er wurde geheilt. Aber vorher schaute er ihn mit diesem Heilig-Geist-Blick an. In Apostelgeschichte 10 sah Kornelius gespannt den Engel an, der ihm erschienen war. In Apostelgeschichte 11 erwähnte Petrus, als er erzählte, dass ein Tuch herabkam, dass er es gespannt anschaute, woraufhin er eine Offenbarung von Gott bekam, was ich vorhin schon sagte. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte 14 an. Das ist eine markante Stelle.

    Apostelgeschichte 14:8-10
    „Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, der niemals umher gegangen war. Dieser hörte Paulus reden. Als der ihn fest anblickte…

    … Genau, das ist unsere Formulierung. Er blickte ihn fest an. Hier steht dasselbe griechische Wort. Er sah ihn eindringlich an. Er schaute ihn aufmerksam an.

    … und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sprach er mit lauter Stimme: Stell dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.“

    Ich möchte hier unterbrechen. Wie kann man jemanden anschauen und wissen, dass derjenige Glauben hat, geheilt zu werden? Welche Farbe hat der Glaube? Wie sieht er aus? In diesem Moment tut der Betreffende nichts. Man könnte sagen: „Sicher, Glaube sieht man an entsprechenden Taten.“ Das stimmt, denn Glaube ist eine Handlung. Aber dieser Mann war noch verkrüppelt. Er ist noch nie gelaufen. Und Paulus schaut ihn an und erkennt seinen Glauben. Es war dieser „Heilig-Geist-Blick“. Plötzlich zeigte Gott ihm etwas. Ich glaube, dass Gott so etwas tun möchte. Ich glaube, solche Dinge sollten Teil des normalen Gemeindelebens sein. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dieser Wahrnehmung, einem „Heilig-Geist- Blick“, der uns Geheimnisse des Himmels erschließt.

    Folgendes geschah auf unserem kleinen Campus in der Katella Avenue, bevor wir hierher zogen. Ich predigte an einem Sonntag. Eine Frau war anwesend, die neu in der Gemeinde war. Ich schaute sie an und die restliche Versammlung war wie ausgeblendet. Ich sah sie und hatte eine innere Gewissheit. Keine Ahnung, wie sie zustande kam. Sie war plötzlich da. Ich wusste, was ich tun sollte. Ich wusste, was geschehen würde. Ich erkannte es. Ich unterbrach die Predigt und sprach sie an:

    „Junge Frau, stehen Sie auf.“ Sie stand auf und ich sagte: „Empfange den Heiligen Geist.“ Sie brach sofort in Tränen aus, schluchzte und fing an, in anderen Sprachen zu reden. Der Gottesdienst war überaus lebendig an diesem Sonntagmorgen. Gott tat erstaunliche Dinge. Jemand fragte: „Woher wusstest Du, dass das geschehen würde?“ Keine Ahnung. Ich konnte nicht mehr von ihr wegschauen und wusste es einfach. Ich sprach hinterher mit ihr und ihrem früheren Chef. Er brachte sie zum Gottesdienst mit. Sie wurde kurz davor errettet, war noch nicht vom Heiligen Geist erfüllt und wollte einfach mehr. Gott hat eingegriffen und das tut Er gerne. Ich denke, wenn wir uns dem Heiligen Geist zur Verfügung stellen, werden wir derartige Dinge immer häufiger sehen.

    Gut, der vierte Punkt. Es sind nicht viele, vielleicht insgesamt sechs. Schauen wir uns Apostelgeschichte 11 an. Ein weiteres Merkmal Geisterfüllten Lebens ist, dass Gläubige ermutigt werden und Menschen zum Herrn finden. Gläubige werden ermutigt und Menschen finden zum Herrn. Apostelgeschichte 11:20. Dort steht:

    Apostelgeschichte 11:20-24
    „Aber einige von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, kamen nach Antiochia und verkündeten dort auch den Nichtjuden das Evangelium von Jesus, dem Herrn. Gott stand ihnen zur Seite, sodass viele Menschen zum Glauben kamen und Jesus als den Herrn annahmen. Die Gemeinde in Jerusalem hörte davon, und die Apostel schickten Barnabas nach Antiochia. Als er hinkam und sah, was Gott dort gewirkt hatte, freute er sich. Er machte allen Mut und bestärkte sie in ihrem Vorsatz, dem Herrn treu zu bleiben. Denn Barnabas war ein guter Mann, erfüllt mit dem Heiligen Geist und mit Glauben. Gott führte der Gemeinde immer mehr Menschen zu.“ Barnabas war also ein guter Mann, der vom Heiligen Geist erfüllt war. Wir sehen, wozu das führte: er ermutigte andere. Die genaue Wortbedeutung ist: Gläubige wurden gestärkt. Er führte durch seinen Dienst auch Menschen zum Herrn – vielmehr bewirkte Gott das durch seinen Dienst. Sie kamen zu denen hinzu, die gemäß Vers 21 errettet wurden: „Viele Menschen kamen zum Glauben.“ Und in Vers 24 heißt es: „Immer mehr Menschen kamen zum Herrn.“ Viele kamen also zu Gott und dann kam Barnabas. Weil er vom Heiligen Geist erfüllt war, wurden die Gläubigen ermutigt und weitere Menschen kamen zu Glauben.
    Ein Geisterfüllter Mensch wird keine Gemeinde spalten, sondern sie stärken und zum Wachstum beitragen.

    Über die Jahre habe ich Menschen erlebt – und ich habe schon so ziemlich alles gesehen – aber immer, wenn ich das sage, passiert etwas Neues. Jedenfalls gab es Menschen, die im Heiligen Geist getauft waren und die länger, als ich bereits lebe, in neuen Sprachen reden und doch nur Trennung und Rückgang bewirkten. Menschen wurden nicht ermutigt, sondern entmutigt. Beachten Sie, dass er sie ermutigte und darin bestärkte, dem Herrn treu zu bleiben. Sagen Sie alle: „treu bleiben.“ Wenn Leute nicht mehr in die Gemeinde gehen und keine Gemeinschaft mit Gläubigen suchen, wenn Menschen wegbleiben und sich von anderen zurückziehen, die vom Heiligen Geist erfüllt sind, dann kommt das nicht vom Heiligen Geist. Ein Merkmal von Geisterfülltem Leben ist Zuwachs: Zahlenmäßiges Wachstum, ermutigte Gläubige, Menschen, die treu bleiben. Wer von Ihnen ist bereits seit über zehn Jahren Mitglied einer Gemeinde? Ich meine jetzt nicht Cottonwood, sondern ob Sie seit über zehn Jahren zu Gottes Familie gehören. Wer bereits seit über 20 Jahren? Seit über 30 Jahren? Wer hat in dieser langen Zeit bereits eine Gemeindespaltung erlebt? Einige. Das ist sehr unangenehm, nicht wahr? Viele werden verletzt, stimmt’s? Es führt zu Verlusten in der Gemeinde.

    Manche bleiben weg. Bestimmt kennen Sie Menschen, so wie ich selbst auch, die eine solche Spaltung erlebt haben und die Gott seit damals nicht mehr dienen und nicht mehr für Ihn brennen, weil die Verletzungen so tief gingen. Weiß jemand, was ich meine? Ein Merkmal des Geisterfüllten Lebens ist, dass die Gemeinde durch mich wächst und Gottes Wirken zunimmt. Ich bestärke Menschen darin, treu zu bleiben. Ich stärke und ermutige andere. Wenn das Gegenteil geschieht, entspricht das nicht Gottes Geist, ob Sie in Sprachen reden oder nicht. Wie meine Frau mir immer sagt, muss ich lernen, mehr zu lächeln. Ich versuche es. Ich gebe mir die größte Mühe. Man kann harte Fakten mit einem Lächeln sagen und Menschen nehmen sie an. Gut, Geisterfüllte Menschen sind aufbauend und ermutigend. Sie entmutigen nicht und verursachen keine Spaltung.

    Der fünfte Punkt: Kühnheit. Das ist ein Merkmal Geisterfüllten Lebens. Apostelgeschichte 4, Kühnheit. Apostelgeschichte 4:8-13. Ich liebe diese Verse.

    Apostelgeschichte 4:8-13
    „Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen. Als sie aber die Kühnheit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren.“

    Wie schön wäre es, wenn Menschen sich wundern und denken würden, wir waren mit Jesus zusammen. Jemand hat das einmal treffend ausgedrückt. Vielleicht kennen Sie das. Sie waren ungelehrte und ungebildete Leute, was das Gesetz angeht. Natürlich sind sie als Juden in der Synagoge aufgewachsen und wussten sehr vieles. Aber im Vergleich zu den Pharisäern und den Gesetzeslehrern und denen, die sie damals musterten, waren sie ungelehrt und ungebildet. Die anderen hatten alle möglichen Titel, Doktortitel und dergleichen. Hinter den Namen Petrus und Johannes stand nur: MJG, mit Jesus gewesen. Das reicht aus. Sie sahen ihre Kühnheit. Petrus war vom Heiligen Geist erfüllt und sie staunten über seine Kühnheit. Apostelgeschichte 4:31: „Und nachdem sie gebetet hatten… Sie sind alle miteinander versammelt.

    Apostelgeschichte 4:31
    „Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes…“ wie? “… mit Kühnheit.“

    Sie redeten kühn über Jesus. Das bedeutet nicht schroff, derb oder laut. Kühnheit bedeutet, sie ließen sich nicht durch die Mienen und Meinungen anderer einschüchtern. Interessanterweise erfahren wir in Johannes 20:19, dass die Jünger aus Angst vor den Juden die Tür hinter sich gut verschlossen hatten. Das sah so aus. Die Auferstehung geschah bereits. Die Jünger versteckten sich hinter verschlossenen Türen aus Angst vor den Juden. Dann wurden sie mit dem Heiligen Geist erfüllt. Was passierte danach? Sie gingen hinaus und redeten in anderen Sprachen! Sie feierten auf der Straße weiter! Was wurde aus der Zurückgezogenheit und der Angst? Der Heilige Geist gibt Ihnen Kühnheit, wenn Sie erfüllt sind. Das ist etwas sehr Gutes. Geisterfüllte Menschen sind kühn. Sie merken, Gott gab ihnen keinen Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und des gesunden Verstandes.

    Ich habe meine Geschichte schon oft erzählt. Ich habe das Evangelium erst gehört, als es mir eines Tages ein zwölfjähriger Junge in einem Park erzählte. Sehr radikal! Er erschütterte mein Gefängnis! Ich wurde durch die Begegnung mit diesem Zwölfjährigen tief greifend verändert, der mir so kühn von Jesus erzählte. Das veränderte meine Welt! Wissen Sie, eines Tages ging ich mit diesem Jungen zusammen mit ein paar anderen Leuten in ein Krankenhaus. Vielleicht war er damals schon dreizehn. Wir waren im Krankenhaus, um einen Verwandten zu besuchen. Wir besuchten ihn, sprachen mit ihm usw. und plötzlich war der Junge weg. Ich hatte keine Ahnung wo er war. Er verschwand in diesem Krankenhaus! Ich lief die Gänge entlang, suchte ihn. Ein Mann saß auf einer Bank in seinem Krankenhaushemd, das hinten ganz offen war. Er saß dort, verbarg sein Gesicht in den Händen und heulte hemmungslos. Er schluchzte und schluchzte! Er schluchzte und atmete schwer! Ich ging zu ihm und fragte ihn: „Kann ich Ihnen helfen?“ Er sagte: Oh dieser Junge!“ Er weinte und weinte. Er sagte:

    „Dieser Junge kam in mein Zimmer und erzählte mir von Jesus und von der Striemen auf seinem Rücken. Ich habe so etwas noch nie gehört. Es ging mir durch und durch.“ Es war dieser Junge! Ich hätte fast gesagt: „Ich weiß, was Sie meinen. Er hat auch mich so berührt!“ Ein Dreizehnjähriger ging in ein Krankenzimmer und diente diesem Mann. Ich sprach mit ihm und fand heraus, dass er vor wenigen Stunden vom Arzt eine total verheerende Diagnose erhalten hatte. Seine Welt war zusammengebrochen. Und plötzlich kam dieser Botschafter Jesu, ein Dreizehnjähriger, berührte ihn tief und sagte ihm, dass es bei Gott Hoffnung gibt. Kühnheit. Gott möchte uns Kühnheit geben. Es ist ein Merkmal Geisterfüllten Lebens.

    Gut, ein letzter Punkt, Apostelgeschichte 1: Kraft. Apostelgeschichte 1:4 Apostelgeschichte 1:4-5
    „Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten – die ihr, sagte er, von mir gehört habt; denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“ Verlasst Jerusalem nicht. Gründet keinen Bibelkreis. Macht gar nichts, bis ihr mit Heiligem Geist getauft werdet. Apostelgeschichte 1:8. Schauen Sie, was dort steht: „Aber ihr werdet Kraft empfangen…“ Sagen Sie alle: Kraft.

    Apostelgeschichte 1:8
    „Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“

    Wir müssen die Welt erreichen. Ich bin verrückt genug zu glauben, dass wir unsere Generation verändern können – aber nicht nur in der Nachbarschaft. Ich denke, Gott kann das durch unsere Gemeinde tun – natürlich nicht nur durch unsere Gemeinde. Gott wirkt in Gemeinden auf der ganzen Welt und überall in unserem Land. Gott sei Dank für so wunderbare und hingegebene Christen! Ich glaube, das, was von hier ausgeht, kann die Welt verändern. Ich glaube, wir können in erstaunlicher Weise in Länder hineinwirken. Aber wenn wir unser Jerusalem, Judäa, Samaria und die Enden der Erde erreichen wollen, dann brauchen wir unbedingt Kraft. Wir müssen erst einmal vom Geist erfüllt werden. Wir können es nicht durch menschlichen Einfallsreichtum oder das richtige Marketing schaffen. Ich bin sehr dafür, dass wir weise sind und den technischen Fortschritt nutzen. Zu Jesu Zeiten wäre ich mit dem Boot hinausgefahren und hätte mir die verstärkenden Eigenschaften des Wassers zunutze gemacht, um zu predigen. Aber jetzt benutze ich ein Mikrofon. Das klappt recht gut. Ich bin dafür, moderne Technik einzusetzen. Manche von Ihnen haben Ihre Bibel auf dem iPod. Das ist der technische Fortschritt. Es ist eine neue Zeit. Manche sagen: „Ich mag die Bibel als Buch.“ Ja, das geht mir auch so. Ich denke, es gibt ein paar Vorteile und ein paar Nachteile. Das iPod kann man überall mit hinnehmen. Das ist toll. Aber mir gefällt es, das ich in meiner Bibel Dinge unterstreichen und Anmerkungen schreiben kann. Das ist mir wichtig. Vielleicht ist es auch nur eine Angewohnheit und ich werde eines Tages auf die neuere Technologie umsteigen.

    Heute saß ich mal wieder auf dem Boden und las intensiv in meiner Bibel. Das mache ich seit dreißig Jahren so. Ich habe zwar einen wunderbaren Schreibtisch, aber ich nahm alle meine Bücher, setzte mich auf den Boden und ging dann etwa drei bis vier Stunden einem bestimmten Thema nach. Mir gefällt das einfach… ich bin seltsam. Nichts gegen Stühle… Ich bin sehr dafür. Früher musste man von einer Schriftrolle ablesen. Ich lese nicht von einer Rolle ab. Ich habe heute Abend auch keine Kerze dabei. Ich versuche, mit der Technik Schritt zu halten. Wir wollen tun, was wir können. Ich bin nicht gegen Werbung und gegen moderne Technik. Wir können alle erdenkliche Technik und die beste Werbung einsetzen, unser Bestes geben und eine hervorragende Haltung haben – aber ohne die Kraft des Heiligen Geistes ist all das nur menschliches Bemühen, das keinen Erfolg haben wird. Wenn Gott nicht der Wind in unseren Segeln ist, wenn wir nicht Seine Kraft und Führung erleben, werden wir die Welt nicht für Jesus erreichen. Wissen Sie, was noch passieren wird? Wir werden unterwegs ausbrennen. Wir brauchen Seine Kraft. Ich glaube, hier geht es darum, seine Zeugen zu sein – Kraft zu haben, um zu predigen und das Evangelium weiterzusagen. Wir lasen, dass Petrus zu Pfingsten predigte und 3000 Menschen errettet wurden. Ich frage mich, wie die Quote heute ist. Dreitausend Predigten, damit einer errettet wird? Keine Ahnung. Er war jedenfalls vom Heiligen Geist erfüllt. Er predigte und das hatte Auswirkungen auf die Menschen. Ihre Herzen wurden ergriffen, weil eine übernatürliche Kraft durch seine Worte wirkte. Es war nicht nur ein Mensch, der aus dem Verstand heraus Menschen intellektuell ansprach. Es floss aus seinem Herzen, das vom Heiligen Geist inspiriert war, und hatte eine tief greifende Wirkung auf die Herzen der Zuhörer. Liebe Freunde, wir müssen das Herz der Menschen erreichen. Menschen glauben mit ihren Herzen. Und wenn der Heilige Geist uns nicht befähigt, werden sich manche vielleicht mit Gott befassen, aber nicht dabeibleiben. Wir brauchen Herzensveränderungen und Sie müssen Gottes Herz durch Ihr Herz zum Ausdruck bringen, um Menschen wirklich zu erreichen. Das gilt für Predigten wie diese, genauso wie für das Predigen auf der Straße, was nicht jedermanns Sache ist. Ich habe es gemacht. Nicht weil ich dachte, dass es anderen helfen würde, sondern weil ich wusste, dass es gut für mich wäre, weil ich ein paar Hemmungen hatte. Freunde brachten mich hin und ich predigte an einer Straßenecke. Meine Güte!

    Ich dachte mir: „Was mache ich hier?“ Ich erhob meine Stimme und predigte. Leute fuhren bis zur Ampel, kurbelten die Scheiben herunter, sahen mich an, kurbelten die Scheiben wieder hoch und fuhren weg. Ich sollte acht Minuten predigen, also predigte ich. Leute, die gegenüber an der Tankstelle ihr Auto betankten, schüttelten den Kopf und suchten das Weite. – Ich tat es, wie gesagt, um zu lernen. Ich weigerte mich einfach, mich der Angst zu beugen. Wie gesagt, es ist nicht jedermanns Sache, aber es war wichtig, dass ich das damals getan habe. Ich tat es nie wieder. Also, dann sagte der Mann, der mich anleitete: „Sprich eine Einladung aus.“ Ich sagte: „Hier ist niemand!“ Er sagte: „Mach es!“ Ich sagte: „Wenn Du Jesus annehmen möchtest, komm bitte jetzt her.“ Sechs Leute kamen hinter einem Zaun hervor und beteten mit uns. Ich fragte: „Woher kommt Ihr denn?“ Sie sagten: „Wir waren hinter dem Zaun und hörten Dir zu.“ Alle sechs wurden errettet!

    Ich habe einen anderen Freund, der das liebend gerne tat. Er predigte vor Einkaufszentren oder an Straßenecken – ganz egal. Das war seine Sache. Einmal brachte er eine ganze Familie mit in die Gemeinde. Vater, Mutter und drei oder vier kleine Kinder. Alle wurden errettet. Ich sprach an diesem Sonntagmorgen mit dem Vater und fragte: „Was ist passiert?“ Er sagte: „Wir wollten in den Laden und der stand da und predigte. Und etwas, was er sagte, packte mich. Und ich fing an zu weinen. Ich ging zu ihm und sagte: „Ich weiß, dass ich Gott brauche und dass meine Familie Gott braucht.“ Er betete vor dem Laden mit uns und wir wurden errettet.” Er brachte sie in die Gemeinde. Das ist toll.

    Wissen Sie, obwohl das vielleicht das Letzte ist, was Sie tun wollen, müssen Sie es vielleicht tun, wie auch ich, um Ihre Angst zu überwinden. Aber selbst wenn Sie Einzelne ansprechen, brauchen Sie die Kraft des Heiligen Geistes. Selbst die Intellektuellen unter uns, und das ist kein Makel… Sie müssen Ihr Gehirn nicht an der Garderobe abgeben, wenn Sie in die Gemeinde gehen. Wir sollen den Herrn, unseren Gott, mit unserm ganzen Verstand, unserer ganzen Seele und unserem ganzen Herzen lieben. Ich denke, kluge Menschen sind wunderbar! Und Gott wird das gebrauchen. Aber selbst die erhabenste Logik und das scharfsinnigste intellektuelle Argument werden ohne das Wirken des Heiligen Geistes keinen von Gott überzeugen. Wir brauchen zum Predigen und Lehren die Kraft des Heiligen Geistes, erst recht bei den Geistesgaben, Wundern und Heilungen. In der Apostelgeschichte war das ganz normal. Es wurde für Menschen gebetet und sie wurden geheilt. Wir schauen uns noch ein oder zwei Stellen an und dann komme ich zum Schluss. Apostelgeschichte 6.

    Wunderwirkende Kraft. Das Wort, das hier in Apostelgeschichte 1 steht, wo Jesus sagt: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommen wird“ ist das griechische Wort „Dynamis“. Daher kommt das deutsche Wort Dynamit. Es bedeutet: Wunderwirkende Kraft. Ihr werdet Dynamis empfangen, Wunderwirkende Kraft, wenn der Heilige Geist auf euch kommt.

    Apostelgeschichte 6:5
    „Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und…“ Voll was? „… voll Heiligen Geistes“.
    Er ist voll Glaubens und voll Heiligen Geistes. Lassen Sie uns nun Vers 8 anschauen. Apostelgeschichte 6:8
    „Und Stephanus, voll Glauben und Kraft…“ Dynamis! „…tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk!“

    Voll Heiligen Geistes zu sein bedeutet offenbar auch, von dieser Wunderwirkenden Kraft erfüllt zu sein. Das zeigte sich durch Zeichen und Wunder, die unter dem Volk geschahen. Ich nenne nur eine weitere Stelle. Sie können Sie später nachschlagen, wenn Sie wollen. Sie steht in Apostelgeschichte 13. Paulus und seine Begleiter predigen und der Statthalter, dieser Politiker, ist sehr am Evangelium interessiert. Dort ist aber ein Zauberer namens Elymas, der ihnen widersteht und versucht, den Statthalter vom Glauben abzubringen. Wissen Sie, was die Bibel sagt? Paulus, voll Heiligen Geistes, sah ihn an und sprach: Du Sohn des Teufels. Plötzlich kam Dunkel und Finsternis auf ihn und der Zauberer wurde eine Zeit lang blind. Sie mussten ihn an der Hand wegführen. Und der Statthalter sagte: „Ich sollte diese Errettung jetzt annehmen.“ Er war voll Geistes und Wunder geschahen.

    Wissen Sie, mit die allerstärksten Dinge lesen wir in der Apostelgeschichte. Dort werden nicht nur vergangene Zeiten beschrieben, mit denen wir nichts zu tun haben. Was der Heilige Geist damals im Leben von Menschen tat, möchte Er heute in unserem Leben tun. Liebe Freunde, ich hoffe, Sie schauen sich die ganze Serie an und machen sich mit dem Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Bis zum nächsten Mal.

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist / Teil 3
    21.07.2013
    Pastor Bayless Conley

    Herzlich willkommen! Wir beschäftigen uns noch immer mit dem Heiligen Geist. Diese Serie war bisher sehr gut. Heute werden wir uns mit Seinem Wirken in unserem Innern beschäftigen, mit manchen Segnungen und mit Dingen, die Er in uns und durch uns tun möchte. Er wohnt nicht nur in uns, um uns sozusagen als stiller Beobachter zu begleiten. Der Heilige Geist möchte uns beeinflussen, mit uns kommunizieren, uns führen und leiten. Wir werden uns mit einigen Dingen beschäftigen, die Er in unserem Innern tut. Wenn Sie keine Bibel besitzen, hören Sie einfach zu.
    Wenn doch, nehmen Sie sie zur Hand und holen Sie sich einen Stift zum Unterstreichen und um vielleicht Notizen zu machen. Ich denke, in der heutigen Predigt werden Sie ein paar Dinge hören, die für Ihr Leben mit Gott hilfreich sein werden. Lernen wir etwas über den Heiligen Geist.

    Sind Sie bereit, heute etwas aus Gottes Wort zu hören? Unser Thema ist: der Heilige Geist. Gott sei Dank für den kostbaren Heiligen Geist. Jesus sprach mit seinen Jüngern, die sehr traurig waren und sagte ihnen: „Ich werde euch verlassen.“ Sie konnten das nicht verstehen. Dann sagte er: „Hört mal, es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, dann der Helfer, der Tröster, der Heilige Geist nicht kommen. Aber wenn ich gehe, wird er euch gesandt werden.“ Dies ist nun die dritte Woche unseres Bibelstudiums über den Heiligen Geist. Johannes Kapitel 14. Wir schauen uns Vers 16 an. Johannes 14, Vers 16:

    Johannes 14:16-17
    „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

    Als Jesus den Jüngern das sagte, begriffen sie, dass alles weitere, was Er über den Heiligen Geist und Sein zukünftiges Wirken sagte, überwiegend von innen heraus geschehen würde. Er bleibt bei euch, wird aber in euch sein. Von da an spricht Jesus oft mit ihnen über den Heiligen Geist und über den Dienst des Heiligen Geistes. Er würde ihnen von innen heraus dienen und anderen Menschen durch sie auf der Grundlage dessen, was Er in ihnen tun würde. Schauen wir uns näher an, wie der Heilige Geist im Leben von uns Gläubigen wirkt. Schauen Sie sich Vers 26 desselben Kapitels an.

    Johannes 14:26-27
    „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“

    Er redet in diesen Versen über drei Dinge, die der Heilige Geist tut. Wir schauen sie in umgekehrter Reihenfolge an. Ich möchte es jeweils kurz erläutern. Zunächst einmal gibt er uns Frieden. Jesus spricht in Vers 26 davon, dass der Heilige Geist kommen wird. Er wird kommen und dann sagt Er:
    „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Diesen Frieden gibt uns Jesus dadurch, dass der Heilige Geist kommt. Das hängt direkt mit Seiner Aussage davor zusammen. Der Apostel Paulus sagte in Römer 14:17: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.“ Das Reich Gottes besteht in Gerechtigkeit, Freude und Frieden im Heiligen Geist. Es ist Sein Friede. Er sagte: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Das ist nicht der Friede, den die Welt hat, der instabil und flüchtig, heute vorhanden und morgen zerbrochen ist. Die Umstände sind gut, die Sonne scheint, man bekommt eine Prämie ausgezahlt oder es passieren andere gute Dinge, alles ist im grünen Bereich und Frieden breitet sich aus. Aber wenn sich ein Sturm zusammenbraut, Blitze zucken und es regnet, ist der Friede plötzlich dahin. Das ist nicht der Friede, den Jesus gibt. Der Friede, der vom Heiligen Geist kommt, ist in jeder Hinsicht übernatürlich. Er ist nicht von Umständen abhängig. Er ist unabhängig davon, ob Menschen einen gut oder schlecht behandeln. Ist irgendjemand hier schon einmal schlecht behandelt worden? Sicher!

    Ich denke, Gottes Friede offenbart sich bei uns auf verschiedene Art und Weise – ich erinnere mich an zwei Erlebnisse, die ich hatte, kurz nachdem ich Christ wurde. Ich war ganz jung dabei, als ich diese sehr außergewöhnlichen und besonderes starken Erfahrungen machte. Kurz davor war ich noch an Drogen und Alkohol gebunden, war mit verrückten Leuten zusammen und bin das erste Mal in meinem Leben Christen begegnet. Ich hatte keine Ahnung, dass es äußerst religiöse böse Christen gibt. Die gibt es aber! Ich dachte, alle seien nur wunderbar! Es gab da einen Mann, der äußerst religiös war. Er kannte die Bibel, setzte sie aber als Waffe gegen Menschen ein, die er nicht mochte oder die seine Ansichten nicht teilten. Er schlug damit auf jeden ein. Er wurde bereits aus etlichen Gemeinden der Stadt ausgeschlossen. Später war ich in einer Versammlung, die seinetwegen unterbrochen werden musste. Er wurde raus gebeten, weil er die Versammlung störte. Ich war gerade erst zum Glauben gekommen, all das war mir absolut neu. Ich war völlig ahnungslos, unerfahren im Glauben und dachte nur: „Ist das alles stark! Diese Leute singen zu Jesus!“ Ich war im Gottesdienst und der Mann nahm mich aufs Korn und kam zu mir. Ich hatte ihn erst einmal nur gesehen. Es war total seltsam, aber absolut wunderbar. Ich stand hier und er war drei Schritte entfernt. Ich war wie unter einer Käseglocke. Plötzlich war ich komplett von Gottes Gegenwart eingehüllt und dachte nur: „Wow, was ist das? Was für ein Frieden!“ Dann kam er und legte los! Er schrie mich ungefähr fünf Minuten lang an. Ich stand nur da und lächelte, frei nach dem Motto: „Ich verstehe kein Wort. Das ist eine starke Erfahrung!“ Dieser erstaunliche Friede ist unbeschreiblich. Dann dachte er, er sei mit mir fertig und ging weg. Die Gegenwart Gottes hob sich. Ich weiß noch, dass ich dachte: „Das war seltsam, aber absolut klasse!“

    Ich erlebte das als junger Christ noch einmal. Jemand, dem ich vorher von Jesus erzählt hatte, kam auf mich zu, als ich gerade in meinem kleinen 63er VW-Bus saß. Ich kurbelte die Scheibe herunter und erlebte wieder diese Käseglocke. Es war wie eine Decke des Friedens und der Gegenwart Gottes. Er schrie mich an. Ich konnte sehen, wie die Adern an seinem Hals hervortraten. Er schrie mich längere Zeit an. Ich lächelte nur. Das provozierte ihn noch mehr. Irgendwann drehte er sich um und ging weg. Es war eine Manifestation des Friedens Gottes. Ich erinnere mich noch genau daran. Das erlebte ich nur in diesen Situationen, aber ich habe den Frieden Gottes in tausend Variationen erlebt – manchmal mitten in Drucksituationen, manchmal war ich ganz allein im Gebet und plötzlich umgab mich Gottes Gegenwart und ein stark spürbarer Friede. Man möchte nur weinen und sagen:
    „Gott, Du bist gut. Du bist gut. Du bist so gut!“

    Ich erinnere mich an den Kauf des Grundstücks in der Sausalito Street, wo wir damals bauen wollten. Es war ein riesiges Projekt für uns und wir wollten einen Kredit von zwei Millionen Dollar aufnehmen, was für mich eine unermessliche Summe war. Ich erinnere mich daran, wie ich zu unserer damaligen Bank ging, mit der stellvertretenden Leiterin sprach und sagte: „Wir würden gerne als Gemeinde einen Kredit aufnehmen.“ Sie sagte: „Wie viel brauchen Sie denn? Das ist kein Problem, Bayless, ihr seid gute Kunden.“ Ich sagte: „Zwei Millionen Dollar.“ Sie wurde kreidebleich und fing an zu stottern, als ich ihr das sagte. Schließlich liehen sie uns die benötigte Summe und wir zahlten sie enorm schnell zurück. Aber ich weiß noch, was ich an dem Abend vor der Unterzeichnung der Dokumente dachte.
    Ich sagte: „Gott, ich habe wirklich Angst. Wenn das danebengeht, bist Du fein raus, aber meine Adresse haben sie.“ Mir graute davor, die Dokumente zu unterzeichnen. Aber es stand fest, dass ich es am kommenden Morgen tun musste, sonst würde der Deal platzen. Ich betete längere Zeit darüber und war dennoch voller Sorge. Ich schlief ein und wachte am nächsten Morgen auf und verspürte tief in mir den Frieden Gottes. Es war das Erste, was ich beim Erwachen empfand. Ich sah darin ein Zeichen, dass Gott sagte: „Macht das!“ Wissen Sie warum? Kolosser 3:15 sagt gemäß der Amplified Bible: „Der Friede Christi wirke in euren Herzen als ein Schiedsrichter, der all eure Fragen beurteilt und abschließend klärt.“ Ein Schiedsrichter sagt: „Der Ball ist im Aus; der ist okay; das ist ein Tor; Abseits; spielt weiter; nein, Du musst vom Platz; hier darfst du nicht stehen“ und der Schiedsrichter hat eingegriffen. Ich habe die wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben aufgrund dieses Friedens, der vom Heiligen Geist kommt, getroffen. Ich denke wirklich, dass ich solche Situationen nicht deswegen immer wieder erlebt habe, weil ich besonders geistlich bin, sondern weil viele für mich beten; aufgrund der Gebete der Gläubigen. Aber Jesus sagte: „Frieden wird auf euch kommen und das ist das Wirken des Heiligen Geistes.“

    Wenn wir Philipper 4:6 gehorchen, dort steht: „Sorget euch um nichts“ Ausgenommen große Sachen, über die darf man sich Sorgen machen! Nein, dort steht:
    „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ Wer kennt diesen Bibelvers? Wer wird momentan durch bestimmte Dinge in seinem Leben versucht, sich Sorgen zu machen? Kommt schon, ich hebe beide Hände. Wenn ich beide Füße heben und hier noch stehen könnte, würde ich es tun. Da gibt es Dinge. Wissen Sie, das ist nicht einmal eine Verheißung, dass Gott unser Gebet erhören wird. Wir wissen, dass Er das tut, weil es woanders versprochen wird. Aber dort steht: „Sorgt euch um nichts, lasst eure Anliegen vor Gott kommen, in Gebet und Flehen mit Danksagung.“ Der nächste Vers sagt Folgendes: Wenn Sie Ihren Part tun, wird der Heilige Geist Seinen tun: „Und der Friede Gottes…“ – der übernatürliche Friede Gottes, von dem Jesus sprach -„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“ Wenn Sie mit Gott über die Dinge sprechen, wird er Ihnen Frieden geben. Wenn Sie sich an Vers 6 halten, hält er sich an Vers 7.

    Ich weiß, dass manche von Ihnen gerade eine Zerreißprobe erleben – das ist kein Wort der Erkenntnis, es ergibt sich aus der Anzahl der Anwesenden. Die Probleme wirken sich körperlich auf Sie aus, auf Ihren Appetit, auf Ihren Schlaf, auf Ihre Leistungsfähigkeit, sie nehmen Ihnen Ihre Lebensfreude. Diese Dinge nehmen Ihnen die Lebensqualität, die Gott Ihnen geben möchte. Vielleicht haben sie auch Einfluss auf das Zusammenleben mit Ihrem Mann, Ihrer Frau oder sogar mit Ihren Kindern. Wissen Sie, Sie müssen mit Jesus darüber sprechen. Gott wird Ihnen Frieden geben. Jesus sagte:
    „Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Wenn ich gehe, wird der Heilige Geist kommen. Er wird euch lehren und bestimmte Dinge tun. Ich gebe euch Frieden – nicht den instabilen, flüchtigen Frieden der Welt, sondern ich gebe euch meinen Frieden.“ Reden Sie gemäß Philipper 4:6 mit Gott. Danken Sie Ihm im Gebet und der Friede Gottes wird Ihr Herz und Ihr Denken bewahren.

    Nehmen wir uns etwas Zeit. Das, was Sie gerade bewegt, vertrauen Sie es Gott an.

    Vater im Himmel, wir kommen zu Dir in Jesu Namen. Wir haben ganz persönliche Anliegen. Wir leben in einer gefallenen Welt. Es gibt einen Abtrünnigen, den Teufel, und er ist unser Feind und geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Gott, manch einer von uns hat Fehler gemacht. Wir haben Dinge verbockt und bestimmte Dinge belasten uns. Vater, wir wissen, dass Du größer bist als all das. Du bist größer als unsere finanziellen Probleme. Du bist größer als unsere Eheprobleme. Du bist größer als alle Anliegen, die unsere Kinder betreffen. Du bist größer als alle Krankheit, Dir können wir alles anvertrauen. Gott, wir bekennen, dass uns unsere Probleme zu groß sind. Es übersteigt unsere Möglichkeiten, aber wir schauen auf Dich, Gott. Du bist allem gewachsen! Wie der Psalmist sagt: „Unsere Seele wartet nur auf Gott. Nur von Ihm kommt meine Rettung. Von Ihm kommt meine Befreiung.“ Herr, wir schauen jetzt auf Dich und bitten Dich, in unser Leben einzugreifen. Und, Vater, während wir uns ganz und gar auf Dich ausrichten – und ich weiß, dass jetzt konkrete Anliegen vor dich kommen – Herr, wollen wir Dir auch danken. Wir danken Dir von Herzen.
    Danke, dass Du dieses Gebet erhörst. Danke, dass Du Dich um uns kümmerst. Danke, dass Erhörungen folgen werden, Vater im Himmel. Wir legen jetzt alles in Deine Hände. Alles, was uns innerlich bedrückt, geben wir Dir, o Gott. Wir geben es Dir ganz und gar und geben Dir jeden Stress und jede Sorge. Es soll uns nicht mehr beschäftigen. Gott, vielen Dank jetzt für Deinen Frieden, der durch den Heiligen Geist kommt. Herr, wir wissen vielleicht nicht, wie die Lösungen aussehen, aber wir legen die Dinge in Deine Hände, damit Du sie lösen kannst, in dem mächtigen Namen Jesu.
    Amen.

    Nach dem Gottesdienst kam einmal eine Frau zu mir. Wir hatten als Gemeinde gebetet. Wir sind aufgestanden, haben gemäß Philipper 4:6 gebetet und haben, soweit ich weiß, das Ablegen unserer Sorgen auch physisch zum Ausdruck gebracht. Sie kam dann ein oder zwei Wochen später zu mir. Ich wusste etwas über ihre Situation. Ihr Ehemann war im Ausland im Einsatz und verteidigte unsere Freiheit in einem sehr gefährlichen Umfeld.

    Falls Angehörige des Militärs oder Veteranen unter uns sind, sollen Sie wissen, dass wir Sie lieben und dass wir Ihren Einsatz schätzen. Gott sei Dank für Sie. Wenn Ihr Mann, Ihre Frau oder Ihre Kinder dort stationiert sind oder dort dienen – selbst wenn Sie administrative Aufgaben haben – wir schätzen unsere Armee. Gott sei Dank für das, was Sie tun. Gott sei Dank! Wir schätzen das sehr!

    Ihr Mann war im Einsatz in einem sehr gefährlichen Gebiet. Viele Soldaten kamen ums Leben und sie hatte diese Sorge Gott anvertraut. Sie kam zu mir und erzählte mir, dass er dort ist. Ich wusste davon. Sie sagte: „Pastor, ich kann nicht ruhig schlafen, ich finde keine Ruhe. Es wirkt sich auf so viele Bereiche aus. Gedanken quälen mich, dass er nicht unversehrt zurückkehren wird. Aber an diesem Sonntag – der entweder ein oder zwei Wochen zurücklag – warf ich diese Sorge auf Ihn. Seither habe ich jede Nacht gut geschlafen und mir nie wieder Sorgen um ihn gemacht. Ich hatte einfach tiefen Frieden.“ Dann sprach sie nicht mehr weiter und ich fragte Sie: „Was ist jetzt Dein Anliegen?“ Sie fragte: „Ist das in Ordnung? Ich fühle mich fast verpflichtet, mir Sorgen zu machen, als ob etwas nicht stimmt, wenn ich mir keine Sorgen mache.“ Und ich sagte: „Das ist absolut in Ordnung!“ Sie genoss einfach den Frieden Gottes und hatte den Eindruck, keine gute Ehefrau zu sein, weil sie sich keine Sorgen mehr machte. Doch sie hatte diese Last Gott abgegeben.

    Was immer Sie heute Gott abgegeben haben, machen Sie sich darüber nie wieder Sorgen. Der Teufel mag mit Merkzetteln an Ihrem Fenster vorbeihuschen und sagen: „Schau her, schau her, schau her!“ und versuchen, sie Ihnen wieder anzudrehen. Weigern Sie sich. Sagen Sie einfach: „Teufel, wenn Du unbedingt willst, dann verhandle mit Gott darüber, denn ich habe die Sache Ihm gegeben. Er hat die Angelegenheit in der Hand, nicht ich.“ Geben Sie nicht einmal in Ihren Gedanken Raum dafür. Sie sollten sich nur dann wieder dieser Sache zuwenden, wenn der Heilige Geist Sie auffordert, in bestimmter Weise nochmals deswegen zu beten, weitere Dinge zu tun, Gott deswegen zu preisen oder dergleichen. Wir sind natürlich offen, Gottes Willen zu tun, wollen uns aber diese Last, die uns fertig macht, nicht wieder aufbürden lassen. Jesus sagte: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich gebe euch Ruhe. Nehmt mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe für eure Seelen finden.“ Jesus trägt unsere Lasten und der kostbare Heilige Geist möchte uns Frieden geben. Gut, schauen wir uns nochmals Johannes 14 an, Vers 26. Wir gehen von hinten nach vorne. Wir begannen mit Vers 27. Der zweite Teil von Vers 26 lautet:

    Johannes 14:6
    „Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

    Er wird uns an alles erinnern, was Jesus uns gesagt hat. Markieren Sie bitte diese Stelle in Ihren Bibeln, schauen wir uns Apostelgeschichte 11 an. Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal darüber gesprochen, aber diese Wahrheit ist so wichtig – leicht zu überlesen, aber sehr wichtig! Petrus hatte eine Vision. Ein großes Tuch voller unreiner Tiere kam vom Himmel. Gemäß dem Gesetz des Mose waren sie unrein. Juden durften nicht davon essen. Und eine Stimme sagte: „Steh auf, schlachte und iss. Und er sagt: „Nein, das werde ich nicht tun, Herr. Nie habe ich etwas Unreines gegessen.“ Das passiert drei Mal. Er fragt sich: „Was sollt das bedeuten?“ Plötzlich klopft jemand an. Männer kamen von dem Haus des Kornelius, weil ein Engel dem römischen Hauptmann Kornelius begegnet war und gesagt hatte: „Lass Petrus holen. Er wird Dir Dinge sagen, die Du hören musst.“ Petrus begleitete sie, kam zum Haus des Kornelius, predigte über Christus, sie werden errettet, der Heilige Geist fällt auf sie; sie fangen an, in neuen Sprachen zu reden, manche weissagen. Sie werden getauft. Petrus kam nach Jerusalem zurück und bekam Schwierigkeiten. Die jüdischen Christen waren echt böse auf Petrus. Pfingsten war zehn Jahre her und die Gemeinde bestand zu 100 Prozent aus Juden. Damals gab es keine gläubigen Nichtjuden. Christi Auferstehung lag schon zehn Jahre zurück! Die Apostel und die Jünger dachten, man kann nur über das Judentum zum Glauben an Christus kommen. Man muss beschnitten sein, das Gesetz halten, sich zum Judentum bekehren und konnte nur so gerettet werden. Das war damals absolut radikal: Ein ganzes Haus voller Nichtjuden wurden gerade errettet und im Heiligen Geist getauft. Petrus sagt: „Wer sollte ihnen die Taufe verwehren, da Gott ihnen die Gabe des Heiligen Geistes gab, so wie auch uns. Sie sind nicht weniger errettet als wir.“ Also tauften sie sie auf den Namen Jesus. Er kam in seine Gemeinde nach Jerusalem zurück und alle waren wütend, besonders manche Gruppierungen.

    Apostelgeschichte 11:1-3
    „Die Apostel und die Brüder in Judäa hörten, dass auch die Nichtjuden die Botschaft Gottes angenommen hatten. Als nun Petrus nach Jerusalem zurückkehrte, machten sie ihm Vorwürfe: “Du bist zu Leuten gegangen, die nicht zu unserem Volk gehören! Du hast sogar mit ihnen gegessen!“
    Sie waren sogar wütend, weil Petrus in ihr Haus hineinging. Wir lesen ab Vers 4 weiter. Apostelgeschichte 11:4
    „Da erzählte ihnen Petrus ausführlich, was geschehen war:“

    Er sagt ihnen genau, wie es dazu kam. Wir kommen zu Vers 15, und er schildert die Ereignisse immer noch.

    Apostelgeschichte 11:15-18
    „Ich hatte aber noch kaum begonnen, zu ihnen zu sprechen, da kam der Heilige Geist auf sie herab, genauso wie damals am Anfang auf uns. Mir fiel sofort das Wort ein, …“ – sagen Sie alle: Dann fiel mir ein – „… das der Herr gesagt hatte: Johannes hat mit Wasser getauft, aber ihr werdet mit dem Geist Gottes getauft werden. Da war mir klar: Gott hatte ihnen das gleiche Geschenk gegeben wie damals uns, als wir zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen waren. Wie hätte ich mich da Gott in den Weg stellen können? Als die Apostel und die anderen das hörten, gaben sie ihren Widerstand auf. Sie priesen Gott und sagten: Also hat Gott auch den Nichtjuden den Weg eröffnet, zu ihm umzukehren und das wahre Leben zu gewinnen.“

    Gut, dann haben Sie es begriffen. Sie fanden sich mit der Tatsache ab, dass Heiden allein durch Glauben an Christus gerettet werden können. Das wurde der Gemeinde zum ersten Mal klar.
    Pfingsten lag zehn Jahre zurück. Petrus sagte, was alles im Haus geschah. „Das ist nicht im Einklang mit meiner Ausbildung und meinen Prinzipien. Das ist mir völlig fremd.“ Er sagte: „Da fiel mir ein…“ Wer ließ ihn in diesem Moment daran denken? Der Heilige Geist. Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er euch unter anderem an alles erinnern, das ich euch gesagt habe.“ Das war der krönende Abschluss seiner Argumentation. Und sie nahmen es an. Ich finde es interessant, dass etwas so wichtig ist – es ist mir deshalb wichtig, weil ich einer der Heiden aus einer späteren Generation bin, der errettet wurde. Ich bin froh, dass es nach 2000 Jahren nicht immer noch unklar ist. Das wäre doch schrecklich, nicht wahr? Es ist also eine große Sache. Immerhin hat es Einfluss auf den Rest der Welt. Und wie gibt Gott Petrus zu verstehen, dass er in dieser extrem wichtigen Frage festen Boden unter den Füßen hat? Was war das entscheidende Argument von Petrus, das alle überzeugte? Ich erinnerte mich. Sie wussten, dass Jesus gesagt hatte: „Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Ich denke, dass es unter anderem deshalb für uns Gläubige so wichtig ist, Gottes Wort zu verinnerlichen. Wenn Sie es nicht hineinlegen, kann der Heilige Geist es nicht hervorholen.

    Legen Sie es hinein, wenn Sie es jetzt nicht brauchen, dann wird der Heilige Geist es Ihnen geben, wenn Sie es brauchen. Junge Christen: Verschlingt eure Bibeln! Ältere Christen: Hört nicht auf, sie zu verschlingen! Legen Sie es in Ihr Inneres, dann kann der Heilige Geist Sie daran erinnern, wenn Sie es dringend brauchen. Der Heilige Geist wird mit den Dingen arbeiten, die Sie in Gottes Wort lesen. Die Worte Jesu und andere Dinge, die Gott in seinem Wort sagt, wird der Heilige Geist gebrauchen. Wenn Sie in einer Gemeinde sind, in der Gottes Wort gepredigt wird, wird der Heilige Geist das gebrauchen und Sie daran erinnern.

    Ist das nicht erstaunlich? Der Heilige Geist erinnert uns an Dinge. Natürlich können wir uns nicht an Dinge erinnern, die wir noch nie wussten. Es ist unsere Aufgabe, unser Inneres und unser Denken mit Gottes Wort zu füllen. Jemand sagte einmal sehr treffend: „Wenn Sie Ihr Herz mit Gottes Wort füllen, wenn es nicht erforderlich ist, wird der Heilige Geist es aus Ihrem Herzen hervorholen, wenn es erforderlich ist.“ Er erinnert uns an alles, was Jesus uns gesagt hat. Ich bin jedenfalls sehr dankbar für den Dienst des Heiligen Geistes. Er ist ständig bei mir und ebenso auch bei Ihnen. Er wir uns nie im Stich lassen. Wir können uns auf Ihn verlassen, wenn wir unter Druck sind und Hilfe brauchen. Sein Wirken ist ganz real, liebe Freunde. Das ist keine Fantasterei, die ich mir ausgedacht habe. Wir können wirklich mit Gott leben und mit Ihm sprechen und sein Geist kann uns trösten, uns Klarheit geben, uns führen und stärken. Das hat Hand und Fuß. Wir leben und reden mit dem Gott, der das Universum schuf. Jesus sagte: „Ich lasse euch nicht verwaist zurück, sondern werde kommen und in euch wohnen.“ Er kam zu uns in der Person des Heiligen Geistes. Der Vater und der Sohn leben in uns durch den Heiligen Geist. Gott redet mit uns durch den Heiligen Geist. Er gibt uns Klarheit über Sein Wort, durch den Heiligen Geist. Vielleicht haben Sie den Heiligen Geist noch nicht empfangen, seit Sie gläubig wurden. Natürlich ist die Wiedergeburt vom Heiligen Geist gewirkt, aber der Heilige Geist hat mehr für uns. Es ist eine Sache, vom Heiligen Geist berührt worden zu sein, aus dem Geist geboren zu sein und eine andere, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein. Gott möchte, dass Sie erfüllt werden. Bleiben Sie dabei, denn die Serie geht noch weiter. Diese Serie ist wirklich großartig. Gott segne Sie.

  • Jule sagt:

    Der Heilige Geist / Teil 4
    28.07.2013
    Pastor Bayless Conley

    Willkommen zu unserer heutigen Sendung. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, in unserer Gemeinde über den Heiligen Geist zu sprechen, über Sein Wirken, Seine Gaben, über das, was Er für uns tun möchte und was Er in uns und durch uns tun möchte. Wenn Sie es gehört haben, wissen Sie, dass es ein sehr umfangreiches Thema ist. Falls Sie jetzt erst zugeschaltet haben – wir vertiefen das Thema noch. Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand und machen Sie es sich bequem. Wir haben uns besonders damit beschäftigt, was Jesus über den Heiligen Geist sagt. Wenn Er kommt, erinnert Er uns unter anderem an alles, was Jesus uns lehrte. In der vorigen Sendung erzählte ich ein paar Beispiele und am Anfang der heutigen Predigt erzähle ich, wie der Sohn eines jungen Mannes bei einem tragischen Unfall durch das Wirken des Heiligen Geistes bewahrt wurde. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

    Bevor wir unsere Gemeinde gründeten, war ich ein paar Jahre Co-Pastor. Ich lehrte längere Zeit über die Gaben des Heiligen Geistes nach 1. Korinther 12:13 und 14. Wir verbrachten damit einige Wochen. Der Hauptaspekt eines Abends war, dass die Gaben des Geistes nicht nur wirken, wenn jemand besonders reif ist. Manche setzen das voraus. „Sie hat geweissagt, also ist sie reif. Sie ist eine geistliche Riesin.“ Oder: „Er hat ein Wort der Erkenntnis und der Heilige Geist wirkte.“ Vielleicht legte er jemandem die Hände auf und derjenige wurde geheilt. „O, er ist ja so reif!“. Die Gaben des Geistes wirken nicht, weil Menschen reif sind oder weil jemand den Herrn schon lange kennt. Die Gaben des Geistes wirken, wenn wir Verlangen nach ihnen haben. Verlangen setzt sie frei. Lesen Sie das Kapitel durch, wo der Apostel Paulus unter der Inspiration des Heiligen Geistes über die Gaben des Geistes spricht. Immer wieder sagt er Dinge wie: „Strebet nach den besten Gaben. Brennt darauf, zu weissagen. Seid begierig nach den Gaben des Geistes. Strebt ernstlich danach.“ Dann spricht er nochmals über dieses Verlangen. Das sind die Begriffe, die er im Zusammenhang mit den Geistesgaben gebraucht. Verlangt danach, sucht sie, strebt ernstlich danach, seid begierig. Lasst nicht locker! Ich predigte darüber – und spüre gerade, dass ich das neu betonen muss – dass Gott aufgrund unseres Verlangens wirkt. Das, was wir haben, spiegelt unser Verlangen wieder. Ich predigte also: Begehrt die Geistesgaben. Ich wiederholte das immer und immer wieder. Ich spürte ein Drängen, das zu tun. Ich sagte: „Wir müssen die Gaben begehren. Wir müssen die Gaben begehren.“

    Ich wohnte eine Zeit lang im Haus des Hauptpastors. Dann heirateten Janet und ich und zogen in eine eigene kleine Wohnung. Sie hatten einen kleinen Jungen und ein kleines Mädchen. Und etwa eine Woche nach diesem Abend waren sie bei Freunden zu Besuch und alle Jungen spielten oben in einem Zimmer. Ihr Sohn war damals vielleicht vier Jahre alt. Die älteren Jungen entschlossen sich, ein Fenster zu öffnen und über das Fensterbrett auf das Dach zu klettern. Die größeren Jungen taten das. Die Eltern hatten keine Ahnung davon. Und der kleine Vierjährige folgte ihnen. Es war der Sohn meines Pastors. Er rutschte auf dem Fensterbrett aus und stürzte aus dem zweiten Stock hinab. Die Frau des Pastors war nach dem gemeinsamen Essen gerade dabei abzuwaschen. Er fiel vor ihren Augen zu Boden. Sie schrie, alle rannten hinaus und er lag reglos mit nach hinten verdrehten Armen auf dem Boden. Er war bewusstlos. Mein Pastor Dan sagte: „Bayless, es war kein Lebenszeichen mehr zu spüren.“ Er sagte: „Ich hob meinen Sohn hoch, hielt ihn in meinen Armen und schrie:
    „Gott, hilf mir!“ Und Er sagte: „Ich hörte deine Stimme: Begehrt die Geistesgaben. Begehrt die Geistesgaben.“ Und er fing an zu rufen: „O Gott, ich begehre die Gaben des Geistes! Ich begehre die Gaben des Heiligen Geistes!“ Er streckte sich nach Gott aus. Und er sagte: „Etwas traf mich plötzlich am Kopf und floss durch meinen Körper bis hin zu den Füßen.“ Und er sagte: „Ich spürte, wie es wieder hochkam und durch meine Arme in meinen Sohn hinein floss. Er kam plötzlich zu sich, schaute mich an und sagte: Hallo Papa, löste sich aus meinen Armen und rannte ins Haus.“ Er hörte vielleicht meine Stimme, aber es war das Wirken des wunderbaren Heiligen Geistes.

    Er erinnert uns an Dinge. Hören Sie: In der Gemeinde zu sein in einer gesegneten Atmosphäre, in der Bibel zu lesen, Gemeinschaft zu haben und über die Dinge Gottes zu reden ist wichtig, weil der Heilige Geist diese Dinge gebraucht. Und in Krisen und wenn wir Antworten brauchen, erinnert Er uns an diese Dinge – wenn wir es nötig haben. Gott sei Dank in Ewigkeit! Gut, schauen wir uns nochmals kurz Johannes 14 an. Der dritte Aspekt aus Vers 26.

    Johannes 14:26
    „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren.“ – Sagen Sie alle: „Er wird mich lehren.

    Der großartige Lehrer wohnt in uns. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie, nur weil Sie den Heiligen Geist haben, auf keinen anderen hören müssen. Denn Er wird Sie durch andere lehren und Ihnen Dinge direkt offenbaren. Frage: Was wird Er lehren? Ich zitiere und Sie können sich diese Stelle aufschreiben. 1. Korinther 2:12. Hören Sie gut zu.

    1. Korinther 2:12
    „Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.“

    Wir haben nicht den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott empfangen. Wozu? Damit wir die Dinge kennen. Sagen Sie alle: Damit ich die Dinge kenne. Damit ich die Dinge kenne, die mir von Gott geschenkt worden sind. Er wird über die Dinge lehren, die uns durch das Opfer Christi geschenkt worden sind. Wir haben ein gesegnetes Erbe. Zugegeben, der Löwenanteil dieses Erbes bezieht sich auf den Himmel und doch gehört Ihnen auch hier unten ein gewaltiges Erbe. Es ist nicht gut, davon keine Ahnung zu haben. Hosea sagte: „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.“ Jesaja sagte: „Mein Volk kommt in Gefangenschaft, weil sie keine Erkenntnis haben.“

    Sicher kennen Sie diese altbekannte aber wahre Geschichte. Ich glaube, es war John Wesley, der eine Frau besuchte, die nicht mehr lange zu leben hatte, um ihr von Jesus zu erzählen. Sie war schon bettlägerig und wohnte in einer schlechten Gegend in einer heruntergekommenen Wohnung. Als er mit ihr sprach, sah er an der Wand ein eingerahmtes Dokument hängen. Er erkundigte sich nach dem Dokument und sie sagte: „Nun, das gehörte der Frau, der ich früher diente.“ Sie war jahrelang Magd einer sehr reichen Frau und diente ihr. Und sie sagte: „Als sie vor vielen Jahren starb, hinterließ sie mir nur dieses Dokument und ich hielt es in Ehren.“ Er sagte: „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich es mir ausleihen und es begutachten lassen würde?“ Sie sagte: „In Ordnung, aber Sie müssen mir versprechen, es wiederzubringen.“ Wahre Geschichte! Er ging und ließ es begutachten. Es war ein Testament. Alle fragten sich, was mit dem Testament der Frau passiert war. Die Sache war die, dass die Magd nicht lesen konnte. Eine große Summe Geld und ein Haus fielen ihr laut der Erbschaft zu.
    Sie fand es nie heraus. Sie lebte all die Jahre in Armut und war jetzt so alt, dass sie nichts mehr davon hatte. Sie hätte aber ein sehr angenehmes Leben haben können. Aufgrund ihres Unwissens konnte sie diese Dinge nicht genießen.

    Der Heilige Geist wird uns unter anderem zeigen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Er vermittelt uns nicht nur Kopfwissen, sondern tiefe innere Gewissheit. Wer von Ihnen weiß, dass es einen Unterschied macht, ob man viel von der Bibel im Kopf oder im Herz hat. Erinnern Sie sich – ich glaube es gibt sie noch, – solche Zeitungsautomaten. Man wirft eine Münze ein und nimmt sich dann die Zeitung heraus. Haben Sie jemals erlebt, dass die Münze nicht hineingefallen ist? Was macht man dann? Wie jeder gute Mensch prügelt man auf das Ding ein, oder? Bumm, bumm, bumm, man prügelt darauf ein. Ja, wissen Sie, der Groschen muss fallen bevor das Wort seine Kraft entfalten wird. Das größte Problem in der Gemeinde ist unverdaute Lehre. Der Heilige Geist ist der, der uns dabei hilft die Theologie zu verdauen. Er gibt uns Licht im Hinblick auf das Wort.

    Ich sprach einmal mit einem Mann über göttliche Heilung. Er gehörte mit seiner Frau und der ganzen Familie zur Gemeinde. Das war vor vielen Jahren. Es war ihm neu und er fragte sich: „Kann ich das annehmen oder nicht?“ Ich sagte: „Forsche in der Bibel nach. Mach es wie die Beröer. Die Bibel sagt, die Beröer waren edler als die Thessalonicher, weil sie täglich in den Schriften forschten, ob es sich so verhielte.“ Ich sagte: „Durchforsche die Bibel zu dem Thema, dann wird Gott offenbaren, ob es wahr ist oder nicht.“ Er sagte: „Das mache ich, das mache ich.“ Ich hörte länger nichts mehr von ihm, bis er eines Tages in mein Büro kam. Das war zu einer Zeit, als es keine PCs gab. Es gab keine Handys.
    Damals gab es nichts von alledem. Es gab nur gigantische Computer. Er kam zu mir ins Büro. Es klopfte drei Mal und ich öffnete die Tür. Er brachte einen riesigen Computer mit einem riesigen Stapel Papier darauf mit. Er kam seitwärts herein, schob die Tür auf, stellte den Computer ab und hatte stapelweise Papier dabei. Er sagt: „Ich habe jeden Vers aus der ganzen Bibel von 1. Mose bis zur Offenbarung ausgedruckt, der etwas mit Krankheit, Heilung oder Heilungsdienst zu tun hat.“ Er sagte:
    „Es ist wahr, es ist wahr, es steht so in der Bibel! Ich habe es in Gottes Wort entdeckt!“ Er predigte 20 Minuten und ich musste jeden Vers in den Papierbergen nachlesen, die aneinander klebten und die jeden Vers enthielten, in dem die Worte krank oder Krankheit, geheilt, gequält oder alles, was dem nur ähnelte, vorkamen. Ich saß da und er hatte diesen riesigen Bildschirm auf meinen Schreibtisch gestellt. Er hat Berge von Ausdrucken und ließ mich alles nachlesen, während er über Heilung predigte. Wissen Sie, was passierte? Er beschäftigte sich mit der Bibel und der Heilige Geist fing an, ihn zu lehren. Es kam von hier nach dort. Liebe Freunde, hier nützt es uns etwas!

    Manchen sind diese Gedanken nicht neu. Ich werde den Punkt nicht vertiefen, aber Veränderung ist ein Prozess, in dem der Heilige Geist wirkt. Alles klar? Ich weiß, dass viele diesen Prozess nicht mögen, aber Gott wirkt dadurch. Wir wollen alles sofort haben: „Gott, tu es einfach. Ich muss doch nicht etwa beten? Ich muss Dich doch nicht etwa suchen? Ich will mich nicht ändern und nur immer rufen: ‚Hilfe, Hilfe, Hilfe, Hilfe, Hilfe!‘“ Es ist ein Prozess.

    Er beginnt mit Information. Sie brauchen Informationen. Die finden Sie in Gottes Buch, okay?

    Information, Nachsinnen. Dabei fangen Sie an, das Wort in Ihrem Innern von allen Seiten zu beleuchten. Sie lesen es unter Gebet. Sie denken darüber nach. Sie lesen es laut. Sie lesen es immer und immer wieder. Information, Nachsinnen und dann nimmt der Heilige Geist die Dinge, über die wir nachsinnen und gibt uns Offenbarung. Und Offenbarung veranlasst mich zur Tat. Dann folgt die sichtbare Veränderung.

    Viele Christen wollen direkt von der Information zur Veränderung gelangen: „Ich habe einfach keine Zeit, um lange nachzusinnen und dergleichen. Gott, hilf mir einfach!“ Manchmal hilft uns Gott, weil Er einfach gut ist. Er ist so gut! Aber Er möchte, dass wir erwachsen werden und verstehen, wozu der Prozess gut ist. Im Normalfall wirkt Gott innerhalb dieses Prozesses. Und eine wichtige Aufgabe des Heiligen Geistes ist es, uns zu lehren. Aber Er bringt uns nicht nur Kopfwissen bei, Er lehrt uns im tiefsten Innern. Wir nehmen die Information auf und während wir darüber nachsinnen und es uns innerlich vor Augen führen, gibt uns der Heilige Geist Offenbarung. Daraus ergibt sich ein neues Verhalten. Dieses veränderte Verhalten setzt Veränderungen frei. Gott bewirkt das in unserem Leben. Obwohl der Heilige Geist in alledem wirkt, haben auch wir Anteil daran. Liebt ihr mich immer noch?
    Selbst diejenigen, die das Wort „Prozess“ … liebt Ihr mich noch? Das war nicht sehr überschwänglich, aber das ist kein Problem.

    Gut, kommen wir noch schnell zu ein paar weiteren Gedanken im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als unserem Lehrer. 1. Johannes, Kapitel 2. Vielleicht kommen wir zum Johannesevangelium zurück, wenn die Zeit es zulässt. 1. Johannes, Kapitel 2. Noch ein paar Dinge, die sich daraus ergeben, dass der Heilige Geist uns lehrt. Zunächst zeigt Er uns die Dinge, die uns gehören. In diesem Buch wird das, was uns gehört, geoffenbart. Aber es muss von unserem Kopf in unser Herz kommen. Genau das bewirkt der Heilige Geist.

    1. Johannes 2:18-19
    „Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind.“

    Hören Sie sich Vers 19 aus der Living Bible an. Es ist ganz einfach. „Die Leute, die jetzt gegen Christus sind, gehörten früher zu unseren Gemeinden, aber wirklich dazugehört haben sie nie, sonst wären sie geblieben.“ Vers 20.

    1. Johannes 2:20
    „Doch ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisst alles.“ – Vers 27.

    1. Johannes 2:27
    „Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben.“

    Der Heilige Geist betont Sein eigenes Wirken, wenn von der Salbung, die wir haben, die Rede ist. Es geht darum, dass der Heilige Geist uns lehrt. In diesem Zusammenhang lehrt uns der Heilige Geist im Hinblick auf die Menschen, die gegen Christus sind, die Antichristen. Menschen mit einem falschen Geist. Der Heilige Geist warnt uns. Sie tragen kein Schild mit der Aufschrift: „Hallo, ich bin ein falscher Prophet. Wer auf mich hört, dessen Leben endet im Chaos.“ Oder: „Hallo, ich manipuliere Menschen und habe böse Absichten. Wenn ich Ihre Sympathie gewinne, mache ich Sie fertig und nehme Sie aus wie eine Weihnachtsgans.“ Nein, sie sind Wölfe im Schafspelz, sagte Jesus. Sie riechen wie Schafe. Sie sehen aus wie Schafe. Sie blöken wie Schafe. Sie sind mit anderen Schafen zusammen, sind aber Wölfe in Schafspelzen. Und Gott warnt uns unter anderem durch die Salbung des Heiligen Geistes in unserem Innern.

    Ich las einmal, was ein Mann mit einem jungen Christen erlebte. Es geschah hier in L. A. Er ging mit ihm eine Straße entlang und jemand stand an der Straßenecke und predigte, eigentlich ganz prima. Aber der Mann stammte aus einer Sekte. Er war kein Christ. Er gehörte zu keiner christlichen Organisation. Diese Sekte verwendete einige Bibelstellen, war aber alles andere als biblisch. Er predigte und sie standen ein paar Minuten dort und hörten zu. Der Mann war ein Mentor des Neubekehrten und machte sich etwas Sorgen, weil der Mann ihn offenbar faszinierte. Er konnte sehr gut reden und die Predigt war sehr überzeugend. Nachdem sie etwa fünf Minuten zugehört hatten, gingen sie weiter. Als sie weitergingen, fragte er ihn: „Was hältst Du von dem Mann?“ Er sagte: „Nun, er kann gut predigen, aber während er redete, sagte etwas in meinem Innern: Lügner, Lügner“ Was war das in seinem Innern? Das war der Heilige Geist. Diese Salbung wohnt in jedem von uns. Das ist ein Aspekt Seines Dienstes, um uns zu schützen, damit wir nicht vom Weg abkommen. Es ist nicht die Gabe des Misstrauens. Man muss nicht einmal errettet sein, um diese Gabe zu haben. Ich lasse das mal kurz auf Sie wirken. Wir sollen wirklich nicht misstrauisch werden. Darum geht es absolut nicht.

    Aber manchmal kommen Sie mit Menschen zusammen und denken: „Keine Ahnung, was los ist, aber mein Geist ist unruhig. Immer, wenn ich denjenigen treffe, empfinde ich etwas Negatives.“ Sie müssen lernen, darauf zu achten. Aber das ist nur eine Sache, die der Heilige Geist tut. Er hilft uns. Wissen Sie, Sie haben denselben Heiligen Geist wie ich und ich wünschte, ich könnte hier stehen und bezeugen, immer das Richtige getan zu haben. Das ist leider nicht der Fall. Ich möchte nicht, dass Sie meinen, dass wir nur vor negativen Dingen gewarnt werden, denn Er macht sich auch in uns bemerkbar, damit wir mit den richtigen Leuten zusammen kommen. Sind Sie jemals Menschen begegnet und haben sich gedacht: „Ich mag Dich! Ich kenne Dich zwar nicht, aber ich mag Dich.“ Manchmal treffen Sie Leute und sagen: „Keine Ahnung, was es ist, aber Gott ist in besonderer Weise mit dieser Person und ich spüre ein inniges Verlangen, wenn möglich Kontakt zu demjenigen zu haben.“

    Ich möchte mit Folgendem schließen. Diese Salbung oder dieses Zeugnis des Heiligen Geistes gibt uns nicht nur Aufschluss über andere, sondern auch über uns selbst. Wir erkennen dadurch auch Dinge in unserem eigenen Leben. Wir sind im 1. Johannesbrief. Schauen wir uns in Kapitel 3, Vers 24 an.

    1. Johannes 3:24
    „Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat.“

    Wir raten oder hoffen es nicht. Wir erkennen es an dem Geist, den Er uns gegeben hat. Schauen Sie sich 1. Johannes 4:13 an.

    1. Johannes 4:13
    „Hieran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.“

    1. Johannes 5:6
    „Dieser ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut: Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der dies bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit.“
    Der erste Teil von Vers 10: 1. Johannes 5:10
    „Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich.“

    Römer 8:16
    „Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

    Meine Errettung hat nichts von einem Ratespiel. Wir sind uns sicher, weil der Heilige Geist in uns wirkt. Warum sollten Sie einem Retter folgen, den Sie nie gesehen haben? Warum wären Sie bereit, für den Glauben an den Gott zu sterben, dem Sie dienen, ohne ihn je gesehen zu haben? Woher wissen Sie, dass das, was Sie zu wissen meinen, wahr ist? Durch den Heiligen Geist und Sein Wirken in Ihrem Innern. Woher wissen Sie, dass der Himmel real ist? Woher wissen Sie, dass es die Hölle wirklich gibt? Woher wissen Sie etwas über die Ewigkeit? Woher wissen Sie, dass Sie, wenn Sie sterben, nicht einfach tot sind, wie ein Baum, und das nicht alles vorbei ist? Woher? Nun, jeder, der an Jesus glaubt, hat dieselbe Antwort. Weil ich weiß, dass Jesus real ist. Ich weiß es einfach. Ich habe ihn erlebt. Wenn Sie es nicht erlebt haben, ist es schwer zu beschreiben. Wenn Sie es erlebt haben, haben Sie die Gewissheit. Und falls Sie es nicht wissen, sollten Sie für Gewissheit sorgen. Ich denke, wenn der Gott des Universums in Ihnen lebt, werden Sie Gewissheit haben, da er die Möbel massiv umräumt, wenn er einzieht. Wir haben Gewissheit. Wir haben eine absolut unerschütterliche Gewissheit.

    Ich hatte einen Freund, mit dem ich früher gemeinsam Drogen nahm. Ich war schlimm, er war noch schlimmer. Wir nahmen LSD – wir schluckten es – und er tropfte sich eine bestimmte Säure in die Augen, um schneller high zu werden. Ich hatte Angst, das zu tun, er nicht. Wenn ich voll drauf war, war er noch härter drauf. Ich wurde errettet und wir sahen uns lange nicht mehr. Dann traf ich ihn und erzählte ihm von Christus. Und er machte sich über mich lustig und wollte nichts davon wissen. Aber ich erzählte ihm von Jesus und sagte, was ich erlebt hatte und erzählte ihm das Evangelium. Er war nicht einmal höflich zu mir. Er grinste und sein ganzer Gesichtsausdruck sagte mir: „Bayless, du bist ein Idiot.“ Ich machte mir nichts daraus. Etwa sechs Monate später rief er mich an. Er war am Telefon und sagte: „Er ist real! Er ist real! Er ist real!“ Er erlebte irgendeine Krise, nahm sich die Kinderbibel von einem seiner Kinder, fing an darin zu lesen, betete und vertraute Jesus sein Leben an. Er kam mich besuchen. Wir saßen zusammen vor unserem Haus und er sagte: „Ich kann es gar nicht fassen, Er ist real! Als ich das Gebet sprach, das in der kleinen Bibel stand, habe ich Ihn erlebt!“ Er sagte mir das immer wieder. „Ich weiß, dass er real ist, das wollte ich Dir neulich klarmachen!“ Er ist real! Wer bewirkt das? Der Heilige Geist.

    Ich wurde in einer kleinen Missionsstation in Medford, Oregon, errettet. Wissen Sie, Er ist real! Ich weinte unaufhörlich. Ich schluchzte heftig, weil ich plötzlich erkannte, dass Er real ist. Der Heilige Geist erwischte mich wie ein riesiger LKW! Ich weiß, es ist nicht bei allen so krass, aber, Freunde, eins tut Er ganz bestimmt, Er verschafft Ihnen absolute Klarheit. Wir erkennen, dass Er in uns bleibt. Wir erkennen, dass wir in Ihm bleiben. Es ist kein Raten und kein Hoffen. Ich weiß, dass der Himmel auf mich wartet. Ich weiß, dass es die Hölle gibt. Ich weiß, dass die Bibel Gottes Wort ist. Ich weiß, dass Jesus Gottes Sohn ist. Ich weiß es und daran besteht für mich in meinem Innern nicht der geringste Zweifel durch den Heiligen Geist. Gott sei Dank für Ihn! Schauen Sie sich zum Schluss noch einen Vers an. Johannes 15. Schlagen Sie es mit mir auf. Johannes 15, Vers 26:

    Johannes 15:26-27
    Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.

    Gut, der Heilige Geist bezeugt Dinge und auch wir sollen Dinge bezeugen. Wir müssen unter anderem deswegen mit anderen Menschen über Jesus reden, weil der Heilige Geist das bestätigt. Der Heilige Geist bezeugt das. Wir müssen Menschen auf Jesus ansprechen.

    Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen geholfen. Ich weiß (von Gott), dass einer meiner Zuschauer zwar den Herrn liebt, aber innerlich ausgedörrt ist. Sie lieben den Herrn, sind aber müde geworden. Sie lieben den Herrn, aber etwas in Ihrem Innern sagt Ihnen: „Es muss mehr geben.“ Wissen Sie was? Sie müssen vom Heiligen Geist erfüllt werden und Jesus ist derjenige, der uns im Heiligen Geist tauft. Er wird Sie in diese Erfahrung hineinführen, dass Sie erfüllt werden und überfließen, wenn Sie Ihn nur suchen. Jesus sagte im siebten Kapitel des Johannesevangeliums: „Wer Durst hat, der komme zu mir. Und: „Aus eurem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Die Bibel sagt, dass Er das über den Geist sagte, den die empfangen sollten, die an Ihn glauben. Bitten Sie den Herrn, Sie im Heiligen Geist zu taufen und Sie bis zum Überfließen zu erfüllen. Er wird nicht lange zögern, liebe Freunde! Jesus reagiert immer auf unser ehrliches Verlangen. Schalten Sie wieder ein. Bis dahin.

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