Der Heilige Geist – Gaben des Heiligen Geistes

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  • Jule sagt:
    als epub-Datei für eBooks: Der Heilige Geist und seine Gaben

     

    Der Heilige Geist – Gaben des Geistes Teil 1 / 06.01.2007
    Pastor Bayless Conley

    Predigt:

    Beim Lesen der Apostelgeschichte fällt etwas Erstaunliches und Verblüffendes auf: Es geschehen recht regelmäßig übernatürliche Dinge. Menschen wurden geheilt, der Heilige Geist offenbarte Dinge, die niemand hätte wissen können. Und Menschen lesen das und sagen manchmal: „Oh, hätte ich doch damals gelebt, als die Gaben des Geistes wirkten und Übernatürliches geschah.“ Sie sehnen sich nach der Vergangenheit. Aber wissen Sie was? Wir leben in jenen Tagen. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit, und derselbe Heilige Geist wirkt wie im Anfang, auch heute in den Gläubigen, treibt sie an und erfüllt sie. Wir werden über die Gaben des Heiligen Geistes und einige dieser übernatürlichen Manifestationen reden, die Gott wirken möchte, um Menschen zu helfen und sie zu segnen. Hosea sagte:

    Hosea 4:6

    „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis….“

    In Jesaja heißt es:

    Jesaja 5:13

    „Darum wird mein Volk gefangen wegziehen aus Mangel an Erkenntnis….“

    Lernen wir also etwas über die Gaben des Heiligen Geistes. Ich denke, es wird Sie interessieren.

    Bitte schlagen Sie Hebräer, Kapitel 2, auf. Wir beginnen heute über die Gaben des Geistes zu sprechen. Wegen der begrenzten Zeit werden wir Ihnen heute und nächste Woche einen kurzen Überblick über die Gaben des Geistes geben. Das hat wirklich Substanz und etliches Beachtens- und Erwägenswertes. Der Herr möge uns heute abend inspirieren. Wenn Sie mehr über die Gaben des Geistes lernen wollen – darüber lehrten wir bereits ausführlich – gibt es eine mehrteilige Serie, die Sie bestellen können. Ich meine, sie heißt ‚Die Gaben des Geistes“. Es gibt sechs Teile. Sie werden heute abend Segen empfangen.

    Hebräer 2:2-4

    „Denn wenn das durch Engel verkündete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben, wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.“

    Erkennen Sie, dass es um die Botschaft der Errettung geht, die gepredigt wurde? Unter anderem wurde sie durch Zeichen und Wunder, Machttaten und Gaben des Heiligen Geistes bestätigt. Mit Gaben und Machttaten des Geistes bestätigt Gott die Botschaft der Errettung. Bevor wir hier weitergehen, möchte ich ein Fundament legen, denn ich denke, dass einige von uns eine Veränderung des Denkens brauchen, was die Manifestationen, das Wirken und die Austeilung der Gaben des Heiligen Geistes betrifft. Das ist ein Schlüssel: Bestätigung der Botschaft der Errettung. Schauen Sie mit mir in den Römerbrief, Kapitel 15. Dies sind nur wenige Verse. Es gibt viele, viele andere, die dieselbe Wahrheit ausdrücken. In Römer 15:18 sagt der Apostel Paulus:

    Römer 15:18-19

    „Denn ich werde nicht wagen, etwas von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.“

    Beachten Sie: Paulus sagt, dass die völlige Verkündigung des Evangeliums Christi… überall wo er hinging… „in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes“ geschah. Diese begleiteten die Verkündigung des Evangeliums. Er trennte die Manifestationen – Zeichen und Wunder, die Gaben des Heiligen Geistes – nicht von der Predigt. Das sollte für uns nicht befremdlich sein; und ich werde Ihnen sagen, warum. Lesen Sie mit mir in Markus, Kapitel 6. Der Apostel Paulus übernahm sein Publikum vom Herrn Jesus. Markus 16:15 – was habe ich getan? Das wird ein langer Abend. Ich lege sonst zwei Dinge nicht so knapp hintereinander. Hoffentlich sind also die Ersten weg. Lassen Sie uns also bitte Lukas… nein, Markus, Kapitel 16 aufschlagen. Markus 16… Jemand sagt: „Der Heilige Geist ist ganz bestimmt nicht hier heute abend! Jedenfalls hilft Er Pastor Bayless nicht!“

    Markus 16:15

    „Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“

    Wie viele glauben das? „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“

    Markus 16:16-20

    „Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte.“ Amen.

    Das Wort bestätigen. Welches Wort? Es ist das Wort des Evangeliums, das sie ausgesandt waren, zu predigen, bestätigt durch nachfolgende Zeichen. Ich sage das, weil wir unbewusst ein Denken kultivieren können, dem gemäß diese wundervollen Gaben und Wirkungen des Geistes nur für uns hier drinnen sind. Und wir meinen, dass sie etwas sind, das wir nur innerhalb der Gemeinderäume, während unserer Versammlungen erleben, was sicher seinen Wert hat. Sicher offenbart sich der Heilige Geist in mancher Weise, wenn wir zusammenkommen. Wenn wir aber dem biblischen Muster treu sind, sollten wir die Gaben des Geistes mehr außerhalb als innerhalb der Gemeinde erwarten und erleben. Wir sollten erwarten, es erfahren und vertrauen, dass da draußen mehr passiert als hier; Gott sei Dank für Wunder auch hier. Und Gott wirkt sicher auch hier.

    Wir sandten mehrere unserer Geschäftsleute nach Neuseeland zu einer Konferenz, um sich mit einigen Männern zu treffen, die dort Geschäfte zum Wohl des Reiches Gottes machen. Nach der Rückkehr sagte einer: „Pastor, die haben dieses völlig verrückte Ding da in Auckland.“ Es war ein Gebäude seitlich an einem Berg, einer Art mehrstufiger Berg. Eigentlich eine Skipiste in einem Gebäude. Mit all dem Schnee darin. Mitten im Sommer geht man dort rein und fährt Ski. Und zwar in einem Gebäude. Das Ganze ist abgekapselt und drinnen ist es kalt. Man fährt die kurze Abfahrt runter, mit dem Schlepp- oder Sessellift wieder hoch und wieder runter – und das alles in einem Gebäude! Das ist wirklich super. Aber was für eine Tragödie, wenn die Berge draußen unbeachtet blieben! Besonders, wenn man noch nie in Süd Neuseeland war. Nichts anderes kommt den Schweizer Alpen so nahe. Toll, man kann drinnen Ski fahren. Aber das wurde für draußen erfunden. Dank sei Gott für die Gaben, die hier drinnen wirken. Wundervoll. Einige davon sind besonders für Versammlungen geeignet… prophetische Gaben und manche Manifestationen. Aber dennoch! Überwiegend sollten wir die Gaben auf dem Weg von Jerusalem nach Illyrien erwarten, als Bestätigung der Predigt des Evangeliums.

    Viele Gemeinden fischen nur in ihrem Taufbecken nach verlorenen Seelen. Sie gehen nicht raus, dorthin, wo die Verlorenen sind. Um die Verlorenen zu gewinnen, müssen wir zu ihnen gehen. Gott hat Interesse an verletzten Menschen, aber bei uns kann sich eine Haltung entwickeln, dass alles Wesentliche innerhalb der Gemeinde passiert und wenn wir nicht aufpassen, entwickeln wir eine „segne mich, damit ich gesegnet bin“ – Haltung, die tief sitzt und unser Leben prägt. Gott will, dass wir rausgehen. Jesus sagte, dass wir in die Welt gehen und das Evangelium predigen sollen. Die Welt ist das Feld und was die Gaben des Geistes angeht, so wird Gott unter uns wirken und wir danken Ihm dafür. Wir werden über die Gaben des Geistes reden und darüber, wie wir sie der verlorenen und sterbenden Menschheit bringen können.

    Als junger Gläubiger – ich war vielleicht sechs Monate errettet – gab ich allem Zeugnis, das nur lange genug stehen blieb. Wären Sie in meiner Nähe gewesen, hätte ich Sie angesprochen, egal, ob ich Sie kannte oder nicht. Gott liebte meinen Eifer. Mit der Zeit mäßigte Er mich durch etwas Weisheit. Einige von uns, die etwas weiser wurden, haben ihr Feuer verloren. Das ist bedauerlich. Ich erinnere mich, dass ich einmal in dem Park war, in dem ich selbst errettet wurde, nahe dem Ort, wo ich das Evangelium zuerst hörte. Dort war einer der Männer, die im Park arbeiteten. Er war etwa 25 oder 30 Jahre älter als ich. Ich ging zu ihm und erzählte ihm von Christus. Er war total verschlossen, vernagelt. Er argumentierte gern und debattierte über dies und jenes und darüber, dass Jesus nicht der Sohn Gottes sei. Ich betete still: „Heiliger Geist, bitte gib mit etwas, um diesen Mann zu gewinnen. Gib mir etwas, um ihn zu gewinnen.“ Er redete. Ich sah, wie seine Lippen sich bewegten, hörte ihm aber nicht mehr zu. Ich horchte nach innen. Und der Heilige Geist sprach zu meinem Herzen: „Sein linkes Ohr ist taub.“ Das empfand ich innerlich. Ich wünschte, ich hätte genug Glauben gehabt, um das durchzuziehen, aber ich sagte: „Haben Sie auf einem Ohr Hörprobleme?“ Ich wünschte, ich hätte gesagt: „Ihr linkes Ohr ist taub! Richtig?“ Aber das tat ich nicht. Mir fehlte der Glauben, das zu sagen. Ich sagte: „Haben Sie auf einem Ohr Hörprobleme?“ Er sagte: „Ja, mein linkes Ohr ist taub.“ Ich sagte: „Der Heilige Geist sagte mir das eben. Ich glaube, dass Gott ihr Ohr öffnet, wenn ich für Sie beten darf.“ Er sah seine Frau an und sagte: „Ich muss gehen!“ Und weg war er. Er rannte wirklich vor mir weg. Ich weiß nicht, was aus ihm wurde, aber ich weiß, dass ihm eine unentrinnbare Realität offenbar wurde, denn wie hätte ich sonst von seinem Ohr wissen können.

    Wenn wir in den nächsten Wochen über die Gaben des Heiligen Geistes sprechen, dann lassen Sie uns bedenken, dass Gott sie draußen einsetzen möchte. Seien wir erwartungsvoll und dankbar für alles, was Er in unseren Treffen unter uns tut, aber wir wollen dem Heiligen Geist mit Blick auf die Erntefelder vertrauen, durch uns zu wirken, wenn wir das Evangelium den Verlorenen und Sterbenden bringen. Das muss der Grundtenor unseres Handelns sein. Das ist das Motto von Cottonwood Christian Center. Der lebendige Jesus für die sterbende Welt. Wenn unser Tun keine Errettung von Seelen hervorbringt, dann verfehlen wir unser Ziel. Wenn ich das biblische Muster der Geistesgaben betrachte, dann danke ich Gott, dass sie in unseren Versammlungen geschehen, aber noch mehr sehe ich in der Bibel, dass sie draußen geschehen, wo größere Not ist.

    Lesen wir 1.Korinther, Kapitel 12 – ja, das ist das richtige Kapitel, die Stelle stimmt.

    1.Korinther 12:1

    „Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.“

    Von wenigen Dingen in der Bibel sagt Gott, dass Er nicht möchte, dass wir unwissend darüber sind, aber das ist eine davon. Und scheinbar… ich weiß nicht warum, gehen Menschen den Dingen, über die Gott sagte, dass wir darüber nicht in Unkenntnis sein sollen, aus dem Weg und bleiben unwissend.

    In Kapitel 12 werden die verschiedenen Gaben genannt und wie Gott sie in Seinem Leib verteilt.

    Kapitel 13 beschreibt den Geist oder die Haltung, in der sie ausgeübt werden sollten, in einem Geist oder einer Haltung der Liebe.

    Kapitel 14 gibt Richtlinien für Ausübung der Sprachengaben, besonders innerhalb der lokalen Gemeinde.

    Also, nicht Kapitel 12 über die Gaben, Kapitel 13 über Liebe. Alle, Kapitel 12, Kapitel 13 und Kapitel 14 handeln von den Gaben des Geistes. Da sind Zusammenhänge. Wenn er in Kapitel 13 fortfährt und jemand sagt: „Sieh doch, die Gaben des Geistes sind vorbei.“, dann sagt er: „Ich zeige euch einen besseren Weg. Jetzt haben wir Liebe.“ Nein, er spricht davon, wie die Gaben des Geistes besser funktionieren können. Er spricht darüber in den ersten Versen: „… wenn ich Glauben habe, so dass ich Berge versetze“, das spricht von der Gabe des Glaubens. Wenn es darum geht, Weisheit zu haben, dann ist das Wort der Weisheit gemeint.

    Von den Gaben heißt es im 12. Kapitel:

    „Ohne Liebe bin ich eine schallende Zimbel, ein tönendes Erz.“

    Sie müssen im Geist der Liebe geschehen. Die Schrift fordert, sogar die Wahrheit in Liebe zu sagen. Manche sagen gern die Wahrheit. Das ist gut, aber die „Isolierung“ muss Liebe sein. Mit einem stromführenden, nicht isolierten Kabel kann man jemanden verletzen. Deshalb isoliert man es. Wer hat jemals ein Kabel mit defekter Isolierung berührt? Man kriegt einen Schlag. Sie können jemanden verletzen, indem Sie die Wahrheit sagen, ohne sie mit Liebe zu „isolieren“. Die Gaben des Geistes müssen in der Haltung und mit den Merkmalen der Liebe gehandhabt werden.

    Wir wollen zusammen Vers 7 anschauen.

    1.Korinther 12:7

    „Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen (aller) gegeben. Und Vers 11.

    1.Korinther 12:11

    „Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.“

    Zwischen Vers 7 und 11 erwähnt er neun Gaben des Geistes, auf die wir gleich näher eingehen. In diesen zwei Versen sehen wir, dass sie zum Nutzen anderer sind. Hauptsächlich sind sie zum Nutzen aller. Dann wirken sie, wie der Geist will. Beachten Sie Vers 11. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will, nicht wie wir wollen.

    Jemand fragt vielleicht: „Müssen wir einfach auf Gott warten, bis etwas passiert?“ Ja und nein. Ja, wir müssen auf Gott warten, weil die Gaben des Geistes nicht wie ein Gartenschlauch an- und abgestellt werden können. Sie wirken, wie der Geist will. Und nein, weil wir etwas tun können, um zu kooperieren und verfügbar zu sein. Das Erste, was wir tun können, um kooperativ und für Gott verfügbar zu sein, ist, die richtigen Motive zu haben. Beachten Sie noch mal Vers 7.

    1.Korinther 12:7

    „Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen (aller) gegeben.

    * Nicht zu eigenem Nutzen.

    * Nicht, um bekannt zu werden.

    * Nicht für die eigene Anerkennung oder um jemand zu werden, sondern zum Nutzen anderer.

    So lange wir den Nutzen der anderen und ihren Segen auf dem Herzen haben, sind wir ein Kanal, den Gott gebrauchen kann. Wehe, wenn unsere Motive unrein werden, wenn es gemischte Motive gibt.

    Ich habe so ziemlich alles gesehen, was man sich vorstellen kann. Ich war in Versammlungen, wo es mir schien – allein Gott weiß es – als ob alles dazu diente, mehr Geld zu bekommen anstatt Menschen zu dienen. Es geschah, um Leute anzulocken und ein Opfer zu erheben. Ich habe solche Dinge erlebt. Wie gesagt, Gott ist der Richter. Er kennt die Wahrheit. Mir kamen Zweifel bei einigen besuchten Versammlungen.

    Das Zweite, was wir beitragen können, ist, Eifer zu haben; das ist sehr wichtig.

    In 1.Korinther 12:31 heißt es:

    „Eifert aber um die größeren Gnadengaben! Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch.“

    Dieser bessere Weg ist die Ausübung der Gaben in Liebe. Er sagte: „Eifert aber um die größeren Gnadengaben.“

    Jemand fragt: „Was sind die größeren Gaben?“ Die, die Sie brauchen. Wenn Sie krank sind, brauchen Sie wohl niemanden, der prophezeit. Sie brauchen die Gabe der Heilung. Die größere Gabe ist die, die Sie gerade brauchen. Aber diese Worte… vielleicht wollen Sie sie unterstreichen… Eifert aber um die größeren Gnadengaben.“

    Schauen Sie in 1.Korinther 14:1.

    „Strebt nach der Liebe; eifert (da haben wir es wieder) aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt!“

    In 1.Korinther 14:12 heißt es:

    „So auch ihr, da ihr nach geistlichen Gaben eifert… (jeder sage „eifert“), so strebt danach, dass ihr überreich seid zur Erbauung der Gemeinde.“

    Hier haben wir den Teil des Eiferns und Strebens. Es dient der Auferbauung der Gemeinde, nicht der eigenen, sondern der Gemeinde. Er spricht vom Eifer nach geistlichen Gaben und dem Überreich-sein, was bedeutet, dass man Überfluss erstrebt. Ernsthaft begehren, eifrig sein, übertreffen wollen. Schauen Sie mit mir in

    1.Korinther 14:39

    „Daher, Brüder, eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in Sprachen nicht!“

    Es steht da immer wieder: eifert, eifert, eifert; strebt danach. Hören Sie – das allein ist den Aufwand wert: Die Gaben des Geistes werden weder als Antwort auf Nöte noch aufgrund von Reife gegeben. Der Heilige Geist reagiert auf Begehren. Sie werden weder aufgrund von Not gegeben, noch übt jemand die Gaben des Geistes aus, weil er ein reifer Gläubiger ist. Der Heilige Geist reagiert auf Begehren. Und Gott fordert uns nicht wieder und wieder auf, etwas ernstlich zu begehren, wenn Er nicht willig ist, es auszuteilen oder zu geben.

    Wir haben zuhause manches Brennbare. Die Aufschrift besagt: „An einem kühlen Ort aufbewahren.“ Sie würden diese Dinge nie in der Nähe der Heizung aufbewahren oder neben den Kamin stellen, da sie auf Hitze reagieren.

    Bezüglich geistlicher Gaben sind manche von uns viel zu kühl. Wie sind zu weit vom Feuer weg. Würden wir aber etwas Feuer vom Altar nehmen und anfangen, Gott eifrig zu suchen und zu beten für die Gaben des Geistes zur Auferbauung der Gemeinde, damit andere gesegnet würden – Gott würde uns nicht lange warten lassen. Wir hätten ein kleines Heilig-Geist-Feuer. Aber einige lagern an einem kühlen, trockenen Ort und unsere Herzen sind fast Eis. Der Heilige Geist reagiert auf Begehren. Ich würde gern ein Feuer der Geistesgaben sehen. Ich glaube – das ist das Evangelium nach Bayless – dass wir überwiegend genauso viel von den Gaben des Geistes hatten, wie wir begehrt hatten – bezogen auf die Kirche allgemein. Ich denke, Gott begegnete uns gemäß dem Grad unseres Begehrens und unseres Suchens. Ich denke, da stehen wir. Ich denke, wenn wir wirklich wollen, dass Gott mehr tut – dass Sie heute abend hier sind, spricht dafür… Sie sind hier, weil sie hungrig sind. Wenn wir unser Begehren ankurbeln und Ihn suchen und tun, was die Bibel sagt, Ihn ernstlich begehren… wann wollten Sie zuletzt ernstlich weissagen? Wann eiferten Sie nach geistlichen Gaben? Oder begehrten die größeren Gaben? Wann haben wir das letzte Mal dafür gebetet? Ich spreche davon, für Gott brauchbar zu werden.

    Begehren kann eine erstaunliche Rolle in unserem Leben spielen. Ich denke, Gott hat so viel Raum in uns, wie wir wollen. Den Heiligen Geist und Seine diversen Manifestationen haben wir gemäß unserem Wollen. Denn die Gaben kommen nicht durch Reife, sondern durch Begehren. Jesus sagte, wenn wir hungern und dürsten nach Gerechtigkeit oder einer gesunden Beziehung mit Gott, werden wir gesättigt. Es hat mit Hungern und Dürsten zu tun. In Johannes, Kapitel 7, sagte Er, alle Dürstenden sollen zu Ihm kommen. Denn die Schrift sagt, aus Seinem Innersten werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Sind Sie durstig? Sind Sie hungrig? Begehren Sie, dass Gott Dinge tut? Streben Sie nach Geistesgaben! Eifern Sie nach geistlichen Gaben. Gott wird uns nicht hängen lassen.

    Wir müssen diese „laisser faire“ Haltung – „es kommt, so wie es kommt“ – loswerden. Sobald wir das ablegen, werden die Gaben des Geistes anfangen zu wirken. Lassen Sie uns doch gemeinsam ein mächtiges Wirken Gottes im Gebet begehren.

    Wenige Tage später waren der Hauptpastor, seine Frau und ihre Kinder im Hause eines Freundes. Und der älteste, pardon, der zweitälteste Junge, der Ben heißt, war mit den älteren Jungen oben. Sie spielten im zweiten Stock und die älteren Jungen öffneten dort ein Fenster. Sie gingen raus, krabbelten aus dem Fenster und gingen auf das Dach. Der kleine Junge, der drei oder vier war, entschloss sich, den Größeren zu folgen. Die Mutter war unten. Die Mutter war unten bei der anderen Frau. Sie unterhielten sich beim Abwasch und plötzlich sah sie etwas vom Dach fallen, das wie ein Lappen aussah. Es passierte direkt vor dem Küchenfenster, das zum Hinterhof zeigte. Er verlor das Gleichgewicht, fiel rückwärts aus dem Fenster im zweiten Stock, peng! Er schlug auf. Der Pastor rannte hinaus und sah seinen Sohn bewusstlos mit nach hinten verdrehten Armen dort liegen, wo er hingestürzt war. Er nahm ihn in die Arme und fing an zu weinen. Er sagte mir folgendes: „Bayless, ich hörte dich sagen: ‚Begehrt die Gaben des Geistes.´“ Er sagte: „Ich betete wie nie zuvor und fing einfach an zu rufen: ‚Gott, ich begehre die Gaben des Geistes!´“ Und so schrie er etwa zwei Minuten zum Herrn. „Plötzlich“, sagte er, „traf mich etwas wie ein elektrischer Strom an der Stirn. Es ging runter bis zu den Füßen, wieder hoch zum Kopf, ging hinaus und floss durch meine Arme. Ich spürte, wie es in seinen Körper floss. Er öffnete seine Augen und sagte: ‚Hallo Papa!´ Er sprang runter, ging zurück ins Haus und fing an, mit den anderen Kindern zu spielen.“

    Bayless Conley hat einen weltweiten Reisedienst. Er brennt dafür (es ist seine Leidenschaft), der sterbenden Welt einen lebendigen Jesus zu bringen. Treffen Sie ihn persönlich, wenn er an folgenden Orten spricht. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Web-Seite.

    Die heutige Sendung ist Teil der kraftvollen Serie: „Der Heilige Geist“. In diesem Monat möchte Bayless Conley sich für Ihre großzügige Unterstützung des Programms bedanken, indem er Ihnen diese Serie als CD oder DVD schickt. Viel zu viele Christen haben kaum Verständnis vom weltweiten und persönlichen Wirken des Heiligen Geistes. In jeder Botschaft erklärt Bayless, wer der Heilige Geist ist, wie Er das Unmögliche tun kann und betont die Gaben, die unser Gebetsleben und den Dienst verändern können. Diese inspirierende CD oder DVD gehört Ihnen als unser Dank, dass Sie heute zugeschaut haben. Wenn Sie anrufen oder schreiben, bitten Sie um Ihr Exemplar von: „Der Heilige Geist“. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spende, die uns hilft, die Versandkosten zu decken.

    Der Heilige Geist – Gaben des Geistes – Teil 2 – 13.01.07
    Pastor Bayless Conley

    Predigt:

    Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Sendung!

    Vorige Woche sprachen wir über die Gaben des Heiligen Geistes, besonders darüber, dass Begehren die Gaben freisetzt. Die Schrift sagt: „Eifert aber um die größeren Gaben. Strebt eifrig nach den Gaben des Geistes.“ Es heißt: „Eifert nach den geistlichen Gaben.“ Sie wirken nicht, weil wir reif sind, sondern wegen unseres Begehrens, wenn wir Hunger und Durst nach Gottes Handeln haben und danach, dass verletzte Menschen übernatürlich berührt und echt verändert werden.

    Wir beginnen die Sendung mit einer Geschichte, die mein Freund erlebte, dessen Sohn vom Dach fiel, zwei Stockwerke tief, und Gott tat etwas Außergewöhnliches. Das hatte mit unserem Thema, dem Begehren der Gaben des Geistes, zu tun. Seien Sie nun bereit, denn wir werden mehr über die Gaben des Geistes erfahren und sehen, wie wichtig es ist, sie persönlich zu begehren, um Gott Großes tun zu sehen. – – Ich lehrte – es war wohl 1982 – über die Gaben des Geistes – entweder ´82 oder ´81 – in einer kleinen Gemeinde. Eine Lektion widmete ich nur dem Thema des Begehrens der Geistesgaben, ich hob das stark hervor. – – Wenige Tage später waren der Hauptpastor, seine Frau und ihre Kinder im Hause eines Freundes. Und der älteste, pardon, der zweitälteste Junge, der Ben heißt, war mit den älteren Jungen oben. Sie spielten im zweiten Stock und die älteren Jungen öffneten dort ein Fenster. Sie gingen raus, krabbelten aus dem Fenster und gingen auf das Dach. Der kleine Junge, der drei oder vier war, entschloss sich, den Größeren zu folgen. Die Mutter war unten. Die Mutter war unten bei der anderen Frau. Sie unterhielten sich beim Abwasch und plötzlich sah sie etwas vom Dach fallen, das wie ein Lappen aussah. Es passierte direkt vor dem Küchenfenster, das zum Hinterhof zeigte. Er verlor das Gleichgewicht, fiel rückwärts aus dem Fenster im zweiten Stock, peng! Er schlug auf. Der Pastor rannte hinaus und sah seinen Sohn bewusstlos mit nach hinten verdrehten Armen dort liegen, wo er hingestürzt war. Er nahm ihn in die Arme und fing an zu weinen. Er sagte mir folgendes: „Bayless, ich hörte dich sagen: ‚Begehrt die Gaben des Geistes.´“ Er sagte: „Ich betete wie nie zuvor und fing einfach an zu rufen: ‚Gott, ich begehre die Gaben des Geistes!´“ Und so schrie er etwa zwei Minuten zum Herrn. „Plötzlich“, sagte er, „traf mich etwas wie ein elektrischer Strom an der Stirn. Es ging runter bis zu den Füßen, wieder hoch zum Kopf, ging hinaus und floss durch meine Arme. Ich spürte, wie es in seinen Körper floss. Er öffnete seine Augen und sagte: ‚Hallo Papa!´ Er sprang runter, ging zurück ins Haus und fing an, mit den anderen Kindern zu spielen.“– Begehren!

    Bitte gehen Sie mit mir zu Kapitel 12. Wir wollen in der verbleibenden Zeit die Gaben des Geistes ansehen, wenigstens einige.

    1.Korinther 12:8-10

    „Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist, einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen.“

    Hier werden neun Gaben des Geistes genannt. Um sie besser einordnen und definieren zu können, werden wir sie gruppieren. Aber ihr Wirken ähnelt oft dem der Finger Ihrer Hand, sie wirken zusammen, gemeinsam. Ein Wort der Erkenntnis, eine Heilungsgabe; ein prophetisches Wort und ein Wort der Weisheit. Ihr Wirken ist fließend, wie bei Ebbe und Flut. Aber um sie zu studieren, müssen wir sie unterteilen. Wir sehen uns also drei verschiedene Gruppen von Gaben an. Es gibt drei Gaben, die etwas offenbaren; es gibt drei Gaben, die etwas tun; es gibt drei Gaben, die etwas sagen. Drei Gaben offenbaren etwas, drei Gaben tun etwas und drei Gaben sagen etwas.

    Die drei Gaben, die etwas offenbaren, sind Offenbarungsgaben: das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Unterscheidung der Geister. Diese drei Gaben offenbaren etwas. Drei Offenbarungs-Gaben: das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Unterscheidung der Geister.

    Die drei Gaben, die etwas tun, sind Kraftgaben: die Gaben der Heilungen, die Wunderwirkungen und die Gabe des Glaubens. Mit gefällt eine andere Übersetzung, die sie „die Gabe besonderen Glaubens“ nennt.

    Das sind die drei Gaben, die etwas tun. Kraftgaben: Gaben der Heilungen, Wunderwirkungen und die Gabe besonderen Glaubens.

    Weitere drei Gaben sagen etwas, die Sprachengaben: Weissagung, verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung der Sprachen. Das sind die drei Sprachgaben.

    Heute abend wollen wir über die Offenbarungsgaben reden. Das Wort der Erkenntnis… Definition: Das Wort der Erkenntnis ist eine übernatürliche Offenbarung des Heiligen Geistes bestimmter Absichten Gottes. Wort der Erkenntnis: Übernatürliche Offenbarung des Heiligen Geistes bestimmter Absichten Gottes. Das kann Gegenwärtiges oder Vergangenes sein, es können Menschen, Orte oder Dinge sein mit einem Bezug zur Gegenwart oder Vergangenheit. Gott ist allwissend, Er weiß alles. Aber Gott sagt Ihnen nicht alles, was Er weiß. Er gibt Ihnen nur ein Wort der Erkenntnis, einen Bruchteil Seines Wissens. Und Er sagt nur, was Er Sie wissen lassen will, nicht, was Sie meinen, wissen zu müssen. Diese Erkenntnis kommt weder durch Bibellesen noch durch Lebenserfahrung zustande. Sie ist ganz und gar übernatürlich.

    Samuel, als Saul sich Sorgen um die Esel machte… und so traf er Samuel, den Seher, zum ersten Mal… Samuel sagte ihm: „Die Esel deines Vaters wurden gefunden.“ Woher wusste er das? Das Wort der Erkenntnis, eine übernatürliche Gabe des Geistes.

    Joseph war mit Maria verlobt und nachdem das Kind Jesus geboren war, sagte ihm der Herr in einem Traum, dass er nach Jerusalem, oder vielmehr Israel, zurückgehen sollte, denn die dem Kind nach dem Leben trachteten, sind tot. Übernatürliche Offenbarung des Geistes kann durch einen Traum kommen, der Heilige Geist kann etwas in Ihrem Herzen offenbaren, zu Ihnen reden. Aber nochmals, es ist übernatürlich.

    Ich habe einen Freund, der im vorigen Jahr verstarb, er war, ich weiß nicht, gute fünfzig Jahre im Dienst. Und früher war er viel unterwegs und missionierte. Einige von Ihnen kennen Brian Houston, er wird dieses Jahr bei uns sein. Brian wird einer unserer Gastsprecher von Hillsong sein, wir sind schon lange befreundet. Und das ist sein Vater Frank.. Frank reiste viel umher und war missionarisch tätig. Er rief immer während der Gottesdienste an. Das Telefonat wurde per Lautsprecher übertragen. Er sagte der Gemeinde Hallo und grüßte sie von seinem Aufenthaltsort aus, ob es die Salomonen waren oder sonst woher. In der Gemeinde wurde eingebrochen. Jemand hatte den Safe aufgebrochen und alles Geld gestohlen. Frank ist am Telefon, von den Salomonen oder irgendwo sonst; die ganze Gemeinde hört es, er sagt: „Übrigens, der Heilige Geist zeigt mir, das gestohlene Geld ist oben, den Gang runter, dort sind Spinde oder etwas Ähnliches, es wurde hinter die Spinde gestopft und so und so, der Ordner, hat es gestohlen. Und so und so war im Gottesdienst. Er bekannte es und das Geld war genau dort, wo Frank sagte… von den Salomonen aus. Woher wusste er das? Die Gaben des Geistes bringen die Furcht Gottes wieder ein bisschen in die Gemeinde zurück, stimmt´s?

    Ein Freund von mir evangelisierte mit einigen Teams, um Seelen zu retten, bei der Malibu Rennbahn, da, wo man mit den kleinen Autos Rennen fährt. Einige Personen sitzen Zigarette rauchend auf dem Seitenstreifen und er spürt, dass Gott ihm etwas sagt. Er ging zu ihnen und fragte eins der Mädchen: „Wäre es o.k., wenn ich kurz mit deiner Freundin spreche?“ Die Mädchen sahen sich an und sagten: „Ich denke schon.“ Er setzt sich neben sie – sie rauchte eine Zigarette. Er sagt: „Du hattest vor, dir das Leben zu nehmen, oder?“ Sie brach in Tränen aus und schluchzte. Sie plante, Selbstmord zu begehen. Schließlich führte er sie zu Christus. Eine übernatürliche Gabe des Geistes führte zur Errettung des Mädchens.

    Es braucht Glauben, wenn Gott uns etwas gibt. Manches Mal gehen wir mit Furcht und Zittern los. Wir sind uns nicht sicher. Reinhard Bonnke erzählte einmal eine Geschichte. Da war eine Menge von ca. hunderttausend Menschen. Für ihn ist das in Afrika eine kleine Menge. Sonst kommen unglaubliche Mengen. Aber er spürte, dass Gott ihn beauftragte zu fragen, ob jemand namens John im Gottesdienst sei. Man denkt: „Oh Gott! In solch einer riesigen Menge gibt es mindestens achttausend ‚Johns´ im Gottesdienst.“ – Oft braucht es einfach Glauben, um loszugehen, denn man fürchtet sich, töricht zu wirken. Aber er ging zum Mikrofon und sagte: „Ist ein John hier?“ Ein Mann kam. Es waren viel mehr da, aber einer reagierte. Er sagte: „Meine Mutter erzählte mir immer von Jesus Christus. Ich glaubte das nicht. Und ich sagte zu Gott: ‚Gott, wenn Du real bist, muss mich dieser Mann heute mit Namen rufen. Wenn er das tut, glaube ich.“ Gott weiß alles!

    Ich glaube, der Heilige Geist will uns helfen, dort draußen bei den Menschen, die Hilfe brauchen.

    Einmal gab ich einem Mann Zeugnis, der der jüngere Bruder einer Christin in Oregon war, die ich kannte. Er war gerade in die Stadt gezogen und wohnte bei ihr. Es war eine der Situationen, wo man auf der Stelle tritt. Ich wurde innerlich still. Begehren bringt Resultate – und ich hatte den seltsamen Eindruck, dass er Künstler sei; das spürte ich innerlich. Ich sagte nicht: „Der Heilige Geist sagte mir…“, sondern: „Sie sind Künstler, oder?“ Er sagte: „Ja! Wollen Sie meine Bilder sehen?“ Ich sagte: „Sicher!“ Wir gingen zur Garage. Die halbe Garage seiner Schwester war vollgepackt mit Bildern. Er begann, Hüllen zu entfernen und ich dachte: „Gott, Du hast mehr Glauben an ihn als ich; denn wenn er ein Künstler ist, dann kein besonders guter.“ Er zeigte mir alles, wir saßen dort und redeten eine Weile. Dann fragte er: „Woher weißt du, dass ich male? Hat dir das meine Schwester gesagt?“ Ich sagte: „Nein, als wir hier saßen, hatte ich den Eindruck, dass du Künstler bist. Ich habe den Einruck, Gott hat mir das gesagt.“ Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja. Gott muss dich lieben.“ Er darauf: „Ja, muss Er wohl.“ Einige Wochen später gab er sein Leben Christus. Vertrauen wir Gott – draußen bei den Menschen.

    Die nächste Gabe aus der Schrift, über die wir sprechen, wird das Wort der Weisheit genannt. Hier geht es um die Zukunft. Er kennt das Ende seit Anbeginn. Gott weiß, was Menschen tun werden, bevor sie es tun. Er weiß von Ereignissen noch bevor sie geschehen. Manchmal offenbart uns Gott einen kleinen Teil Seines Wissens über die Zukunft, um jemandem zu helfen oder uns zu führen. Darum geht es bei der nächsten Geistesgabe. Vielleicht ist dies manchmal die wichtigste Gabe, die im Leben einer Person wirkt, das Wort der Weisheit. Zur Erinnerung, das Begehren dieser Gaben setzt sie frei. Wir werden über das Wort der Weisheit sprechen, das sozusagen ein Bruchteil von Gottes Wissen über die Zukunft ist, den Er uns unter besonderen Umständen offenbart, um uns oder jemandem durch uns zu helfen.

    Eine Gabe des Geistes – das Wort der Weisheit: Eine übernatürliche Offenbarung der Absichten, Ziele und des Willens Gottes durch den Heiligen Geist. Das Wort der Weisheit ist eine übernatürliche Offenbarung der Absichten, Ziele und des Willens Gottes. Sie ist bruchstückhaft. Es ist ein Wort der Weisheit. Gott sagt uns nie alles, was Er weiß. Das Wort der Weisheit betrifft die Zukunft. Joseph träumt von Garben, die kommen und sich vor ihm beugen, und von Sonne, Mond und elf Sternen; dies offenbart die Ziele und den Plan Gottes und seine Zukunft; das war ein Wort der Weisheit in Gestalt eines Traumes. Jesus sagte, dass Gott uns durch den Heiligen Geist zukünftige Dinge zeigen wird. Das können wir im Johannesevangelium nachlesen.

    Ben Ferrel wollte mich heute telefonisch erreichen. Ben rief mich heute an. Leider konnte ich noch nicht zurückrufen. Ben und seine Frau Kelly hatten geheiratet. Wenig später verlor sie bei einer Fehlgeburt das Kind. Sie waren darüber traurig und auch ein wenig entmutigt. Ich habe einen Freund namens Ray, Pastor einer kleinen Gemeinde. Ich weiß nicht, ob wir darüber sprachen, aber Ray gab mir einen Brief und sagte: „Sende ihn bitte an Ben Ferrel.“ Ich schickte Ben den Brief. Er ruft mich an, da er den Mann nicht kannte. Ich sagte einfach „Okay“ und schickte ihn. Er fragte: „Bayless, was ist das für ein Mann?“ Ich sagte: „Warum, Ben?“ „Nun, er schrieb, dass meine Frau empfangen und binnen eines Jahres ein Kind haben würde, einen Jungen.“ „Was für ein Mann ist das?“ Ich sagte: „Das werden wir in einem Jahr wissen, Ben!“ Wissen Sie was, einen Tag, bevor das Jahr vorbei war, gebar sie ihren Sohn Parker. Es half und ermutigte Menschen in einer Zeit der Entmutigung. Wie wertvoll, wie wertvoll sind diese Gaben? Meine Güte, denken Sie nur!

    Nun zur Unterscheidung der Geister. Die Zeit drängt. Diese Gabe gibt Einblick in den geistlichen Bereich. Sie ermöglicht Einblicke in einen Bereich, der den fünf Sinnen verschlossen ist. Dort gibt es nur eine Art von Wesen: Geister. Die Geisterunterscheidung gibt Einblick in den geistlichen Bereich.

    Es ist nicht die Gabe der Unterscheidung. Die ‚Gabe der Unterscheidung´ gibt es in der Bibel nicht. Es ist die Unterscheidung der Geister. Ja, Gott gibt Seinen Dienern ein erkennendes Herz, und manche Menschen sind für vieles sehr sensibel, aber das ist keine Geistesgabe. Hier ist die Geister-unterscheidung gemeint. Nicht die Gabe des Fehlerfindens oder des Argwohns. Für diese Gabe braucht man nicht errettet zu sein. Sie funktioniert ohne sogar besser. Es ist keine Gabe zur Dämonenjagd, obwohl Dämonen auch zu ihrem Anwendungsbereich gehören. Enthalten ist die Fähigkeit, Engel zu sehen oder Übereinstimmung mit Gott oder dem Auferstandenen zu erkennen.

    Mit dieser Gabe hebt Gott den Vorhang des Natürlichen und erlaubt Ihnen, im geistlichen Bereich das zu sehen, was Er möchte. Wie gesagt – wie der Geist es will – nicht, wie manche Menschen behaupten, ständig Engel zu sehen. Manche Leute sind mir zu skurril. Anders kann ich es nicht sagen.

    Ich war einmal im Haus eines älteren Ehepaars; ich war junger Christ. Das alles ist für mich neu. Wir sind zusammen und sprechen über Engel und so. Ich erzählte etwas über Engel, das ich in der Bibel las. Er sagte: „Oh, wir sehen immerzu Engel, Bayless.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Es sagte: „Ja, die ganze Zeit! Komm mit raus und ich zeige dir einen.“ Ich sagte: „Okay.“ Wir gingen in den Vorgarten und er sagte: „Da ist er!“ Ich sagte: „Ich sehe nichts.“ „Oh, er ist gerade über´s Dach. Du hast ihn verpasst.“ – Das war das letzte Mal, dass ich bei ihnen war.

    Nein, sie wirken, wie der Geist will. Sie werden dadurch nicht skurril. Der Zeck dieser Gabe ist, die Quelle bestimmter geistlicher Aktivität oder die Triebfeder bestimmter Menschen zu erkennen.

    Als der Apostel Paulus in seinem Geist ergrimmte, innerlich bewegt und unwillig war über das Mädchen, das ausrief: „Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen,“ waren alle Aussagen richtig, genau auf den Punkt getroffen, aber die Bibel sagt, sie hatte einen Wahrsagegeist.

    Ich will nicht, dass ein Dämon Werbung für mich macht, Sie etwa? Es war eine verkehrte Motivation dahinter und er drehte sich um… nach ein paar Tagen. Scheinbar hatte er die Offenbarung nicht sofort, und sagte zu dem Geist: „Fahre aus von ihr.“ Die Geistesgaben geben uns Einblick in den geistlichen Bereich.

    Vor über 20 Jahren war ich in einer Versammlung in Jukaipa, Kalifornien, und betete am Ende für Menschen. Ich sah einen jungen Mann an, der ungefähr 15 Jahre alt war und vorne rechts mitten im Gang stand. Wir standen, jemand spielte Gitarre und plötzlich sah ich seine Lungen. Ich sah den rechten Lungenflügel und die beste Beschreibung ist, dass es aussah, als hinge ein kleiner schwarzer Affe an seiner Lunge. Er stand dort mit seinen Eltern. Ich sagte: „Du da drüben, du hast ein Problem mit Deiner rechten Lunge, oder? Sein Vater platzte heraus: „Er hat Tuberkulose in der Lunge!“ Ich wusste sofort, was zu tun war. Ich sprach zu dem Geist: „Lass ihn los, in Jesu Namen!“ Ich sah es von ihm abfallen und verschwinden. Ich sagte: „Du wirst gesund.“ Sie waren verwundert, gingen zum Arzt und kamen später zurück. Neun Wochen lang gab es Versammlungen, ich war jede Woche da. Später kamen sie wieder und sagten: „Wir waren beim Arzt; der sagte, dass die Tuberkulose weg sei, spurlos verschwunden.“ Ich sah den jungen Mann jahrelang nicht mehr und vor ca. zwei Jahren war ich bei einem Pastorentreffen in Lake Forest. Er kam zu mir, er ist jetzt Pastor, und sagte: „Erinnern Sie sich an die Versammlung, wo Sie den Geist sahen und ich Lungentuberkulose hatte? Ich wollte Sie wissen lassen, dass ich vor kurzem untersucht wurde und kerngesund bin. Die Tuberkulose kam nie wieder. Ich bin jetzt im Vollzeit-Dienst und diene Gott.“ Gott sei Dank für die Geistesgaben!

    Wenn Gott unsere Augen öffnen würde, denke ich, dass wir heute abend hier mehr Engel als Menschen sehen würden. Jesus sagte, dass uns als Kinder Engel begleiten, Schutzengel. Ich denke nicht, dass der Engel Sie verlässt, nur weil Sie heranwachsen. Manche Ihrer Engel mussten Überstunden machen und Verstärkung holen. Manche dachten, sie hätten die gute Idee gehabt, heute zur Kirche zu gehen. Nein, ein großer Engel beugte sich runter und flüsterte in Ihr Ohr: „Fahr nach Cottonwood.“ „Schatz, lass uns in die Gemeinde gehen.“ „Gut.“ Und Sie kamen.

    Vieles geschieht und natürlich müssen wir nicht alles sehen. Wir wandeln im Glauben, nicht im Schauen. Ich denke, manchmal will Gott uns die Augen öffnen und uns etwas zeigen, die treibende Kraft hinter Dingen. Wie gesagt, Engel begleiten mich wirklich auf meinen Wegen. Engel begleiten auch Sie. Selbst wenn Sie heute abend hier sind und Christus nicht annahmen, folgen Ihnen Engel. Sie wurden Ihnen vor Grundlegung der Welt zugewiesen und haben die Aufgabe, Sie möglichst zu beeinflussen und lange genug zu bewahren, damit Sie errettet werden. Ich sage Ihnen, es gibt sie wirklich.

    Hätten wir mehr Zeit, würden wir weiterkommen. Hören Sie: „Der Heilige Geist… Jesus sagte: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Wenn ich nicht weggehe, kommt der Heilige Geist nicht.“ Alles, was in der Bibel so viele Kapitel füllt, ist immens wichtig für uns. Wer von Ihnen ist willens, ein paar zusätzliche Gebete zu sprechen, dass die Geistesgaben sich manifestieren? Wer von Ihnen wäre sogar bereit zu beten: „Herr, egal, ob ich sie selbst kriege, einfach irgendwer, damit die Gemeinde auferbaut wird und Menschen gesegnet werden und die Geistesgaben durch Deinen Leib wirken.“

    Ich denke, diese Motive gefallen Gott. Ich will diese Dinge sehen, auf dass Jesus Christus die Ehre bekommt und Menschen geholfen wird.

    Ich bin jemand, der glaubt, dass jede der Gaben für heute ist. Der Heilige Geist ist derselbe. Und Gott möchte uns Dinge offenbaren, wenn wir

    a) die richtigen Motive haben;

    b) die Geistesgaben begehren, danach eifern und für sie beten;

    c) zur Ruhe kommen, damit Gott zu uns reden kann.

    1.Korinther 14:4

    „Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.“

    Leitet nicht, sondern erbaut die Gemeinde.

    1.Korinther 14:5

    „Ich wollte aber, dass ihr alle in Sprachen redet, vielmehr aber, dass ihr weissagt. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, dass er es auslege, auf dass die Versammlung… (Führung? Nein.) … Erbauung empfange.

    Prophetie ist keine Führung. Trotzdem sind manche mit ihren Familien im Land umgezogen… manchmal sogar ins Ausland gezogen. Sie haben sich geschäftlich verpflichtet und manche haben sogar jemanden geheiratet, weil sie durch eine Prophetie, die sie erhielten, dazu angewiesen wurden.

    Prophetie dient nicht zur Führung. Das Wort Gottes soll uns führen und der Heilige Geist soll uns führen. Und wenn Sie die Prophetie eines Menschen zur Führung brauchen – „So spricht der Herr: Ziehe in die Antarktis.“ – so nehmen sie die Person besser mit, sonst wissen Sie nicht, wann es zurückgeht.

    Vielleicht haben Sie tief in Ihrem Herzen das Verlangen, Gott etwas Großes tun zu sehen, Übernatürliches. Wir haben gute Nachrichten für Sie. Mit dem Törichten verwirrt Gott die Weisen. Er nutzt das Verachtete und das Unedle der Welt, um das Mächtige in der Welt zunichte zu machen. Ich bin ein lebendiger Beweis dafür. Die Gaben des Geistes werden nicht durch Sie fließen, weil Sie ein Pastor, ein Apostel, ein Prophet oder irgendetwas anderes sind, sondern weil Sie möchten, dass Menschen geholfen wird. Ich mag, was Catherine Coolman sagte. Sie war hier vor Jahren eine Dienerin Gottes und ist schon im Himmel. Sie sagte manchmal: „Gott sucht weder goldene Gefäße, noch sucht Er silberne. Er sucht nur hingegebene Gefäße.“

    Genau das sucht Gott gerade jetzt. Wenn Sie sehen möchten, wie Gott Menschen hilft – Er sucht nach einem brauchbaren Gefäß. Seien Sie ein Kanal, durch den Gott andere segnen kann. Wenn Sie beten und Gott wirklich suchen, dann kann Gott Sie gebrauchen, um durch etwas Übernatürliches jemandem zu helfen. Beten Sie doch in Jesu Namen.

    Die Gaben des Geistes – Teil 3 – 20.01.2007
    Pastor Bayless Conley

    Predigt:

    Ich bin dankbar für den Geschäftssinn, den manche in Gemeinde und Dienst einbringen und für Menschen mit gutem Organisationstalent, aber wissen Sie was? Man kann den Heiligen Geist aus der Gemeinde heraus organisieren. Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass Gott Großes tut. Wir sehen Wunder. Wir sehen Manifestationen des Geistes und manche sehnen sich nach den Tagen, als das geschah. Heute sollte es genauso sein. Er ist der gleiche Heilige Geist, der gleiche Jesus. Gott bewahre, dass wir Seinen Geist herausorganisieren. Es geht um die Gaben des Heiligen Geistes. Für das Studium haben wir sie in drei verschiedene Gruppen eingeteilt:

    * drei Gaben, die etwas sagen,

    * drei Gaben die etwas offenbaren und

    * drei Gaben, die etwas tun.

    Bedenken Sie beim weiteren Studium, dass diese Gaben für heute sind und Begehren sie freisetzt, weil wir nach ihnen hungern und Gott bitten, sie uns zu geben, um den Nöten einer sterbenden Menschheit zu begegnen. Wir wollen zusammen die Gaben des Heiligen Geistes studieren. Bitte nehmen Sie Ihre Bibel.

    1.Korinther, Kapitel 12. Letzte Woche begannen wir, über die Gaben des Heiligen Geistes zu sprechen. Heute Abend machen wir weiter. Es heißt dort:

    1.Korinther 12:7-11

    „Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist, einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.“

    Achtung: Nicht wie wir wollen; wie Er will! Das möchte ich unterstreichen. Im ersten dieser Verse heißt es: „… die Offenbarung des Geistes…“

    Keine dieser Gaben, von denen wir gerade lasen, entstammen dem Willen, dem Intellekt oder der Fähigkeit des Menschen. Sie sind eine Offenbarung des Geistes, eine Äußerung oder Tat, vom Heiligen Geist inspiriert und initiiert; ausgeführt von hingegebenen, fehlbaren menschlichen Gefäßen, aber göttlichen Ursprungs. Das ist nichts, was jemand selbst aus dem Ärmel schütteln kann, sondern es ist gewirkt und getragen vom Heiligen Geist.

    Wie bereits gesagt – nur für das Studium teilen wir die Gaben des Geistes in drei verschiedene Gruppen ein. Es gibt drei Gaben, die etwas offenbaren, drei Gaben, die etwas sagen und drei Gaben, die etwas tun. In Wirklichkeit wirken die Gaben des Geistes oft harmonisch zusammen, wie die Finger Ihrer Hand sich zusammen bewegen. Es dient also wirklich nur dem Studium und der Unterscheidung, dass wir sie unterteilen.

    Letztes Mal betrachteten wir die drei offenbarenden Gaben, die Offenbarungsgaben:

    – Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Geisterunterscheidung.

    Mit der Gnade Gottes werden wir heute die nächsten sechs behandeln. Es gibt drei Sprach- oder Äußerungs-Gaben, die etwas sagen, und drei Kraftwirkungen, drei Gaben, die etwas tun.

    Ich möchte gleich mit den Sprach-Gaben beginnen, das sind Weissagung, verschiedene Arten von Zungenreden und deren Auslegung. Speziell in dieser Kategorie werde ich nur einen Überblick geben. Ich ermutige Sie: Bestellen Sie die Botschaften über die Gaben des Geistes. Sechs Wochen lang haben wir die Geistesgaben ausführlich studiert. Das wäre für jeden von uns wichtig, denn das Kapitel begann – schauen Sie in Vers 1. Er sagte:

    1.Korinther 12:1

    „Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.“

    Es würde dem Herrn gefallen, die Unwissenheit über die Geistesgaben in Ihrem Leben zu zerstören. Paulus sagte das nicht von sich aus. Er sagte es unter der Inspiration des Geistes. Gott will nicht, dass wir darüber ohne Kenntnis sind. Das sagt Er uns klar in Seinem Wort. Ich glaube, es würde dem Herrn gefallen, wenn wir über die Geistesgaben studieren und Erkenntnis und Einsicht über sie gewinnen würden. Jetzt also ein Überblick. Bestellen Sie die Serie. Es gibt noch anderes gutes Material, besonders ein Büchlein von Howard Carter – vielleicht ist es auf dem Büchertisch.

    Von ihm stammen viele der Definitionen der Gaben des Geistes, die wir benutzen, in moderner Sprache.

    Fangen wir mit der ersten der Äußerungsgaben an, der Gabe der Weissagung, einer übernatürlichen Äußerung in einer bekannten Sprache.

    Hier die hebräische Definition für Weissagung, wie wir sie im gesamten Alten und Neuen Testament finden: Herausfließen, entspringen, herausfallen, erheben, hervorquellen. Oh, das ist die griechische Definition. Die hebräische Definition ist: im Namen Gottes sprechen. Herausfallen, herausfließen, hervorquellen, herausheben: Weissagung sprudelt aus Ihrem Geist unter der Inspiration des Heiligen Geistes.

    Das sind keine Worte, die Sie sich ausdachten oder die Sie einstudierten. Sie sind hauptsächlich spontan. Wenn jemand weissagt, gibt er auf übernatürliche Weise durch den Geist Gottes eine Botschaft Gottes weiter. Weissagung ist insofern die Größte der drei Äußerungsgaben, da Zungenrede und Auslegung der Zungenrede voneinander abhängig sind, Weissagung jedoch nicht. In Kapitel 14 heißt es sogar, dass der größer ist, der weissagt als der, der in Zungen spricht, außer er legt es aus.

    Nun der Zweck dieser Geistesgabe, die wir Weissagung nennen. Lassen Sie uns in Kapitel 14 lesen, ab Vers 1.

    1.Korinther 14:1-3

    „Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt! Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse. Wer aber weissagt, redet zu den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.“

    Der Zweck der Weissagung ist dreifach. Sie vermittelt Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Die einfache Gabe der Weissagung enthält keinerlei Offenbarung. Sie dient nicht der Vorhersage. Wir lernten, dass sich das Wort der Weisheit mit der Zukunft beschäftigt. Ein Wort der Weisheit kann mittels einer Weissagung kommen, aber dann ist es nicht mehr nur Weissagung, oder? Zwei Gaben wirken in Einklang oder verbunden miteinander. Aber die einfache Gabe der Weissagung dient zur Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Und er spricht zur ganzen Gemeinde: … eifert aber, … dass ihr weissagt. Eine einzelne Weissagung macht Sie nicht zu einem Propheten oder einer Prophetin. Jemand, der in diesem Amt des Propheten steht – das Amt des Propheten ist ein Vollzeit-Dienst, ebenso wie Pastor oder Evangelist – und im Leben eines Propheten würden mehrere dieser Offenbarungsgaben wirken, in den meisten Fällen sind sie auch Lehrer des Wortes Gottes oder Prediger.

    Denken Sie nun über diese drei Dinge nach.

    Erstens Erbauen:

    Weissagung dient der Erbauung. Das heißt auferbauen oder stärken. Nicht rügen oder niederreißen. Weissagung soll Sie nicht unter eine Wolke der Verdammnis bringen, und doch war das bei Einigen so.

    Zweitens: Sie ermahnt.

    Das heißt – nahe zu Gott rufen. Das bedeutet „ermahnen“: nahe zu Gott rufen. Sie ruft uns nahe zu Gott, nahe zur Heiligkeit. Sie ruft uns zu tieferer Hingabe an Gott, zu mehr Vertrautheit mit Gott. Sie drängt uns, Gott zu nahen und Ihm zu vertrauen. Sie erbaut und ermahnt uns. Das ist der Zweck von Weissagung.

    Das Dritte:

    Sie bringt Trost. Sie bringt denen göttlichen Trost, die bekümmert, ängstlich oder besorgt sind. Die Welt ist voller zerbrochener Menschen mit zerbrochenen Träumen. Sie sind zerschlagen. Wie sehr brauchen wir übernatürlichen Trost in dieser Welt! Etwas, das sehr, sehr notwendig ist.

    Wie gesagt, dies ist nur ein Überblick. Aber eins muss ich erwähnen: Die Gabe der Weissagung dient nicht der Vorhersage und der Leitung. Manche von Ihnen müssen das Folgende hören. Bitte lesen Sie 1.Korinther 14:4. Heißt es dort: „Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, „leitet“ die Gemeinde.“? Nein, Vers 4:

    1.Korinther 14:4

    „Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.“

    Leitet nicht, sondern erbaut die Gemeinde.

    1.Korinther 14:5

    „Ich wollte aber, dass ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, dass ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, dass er es auslege, auf dass die Versammlung… (Führung? Nein.) … Erbauung empfange.

    Weissagung ist keine Führung. Trotzdem sind manche mit ihren Familien im Land umgezogen… manchmal sogar ins Ausland umgezogen. Sie haben sich geschäftlich verpflichtet und manche haben sogar jemanden geheiratet, weil sie durch eine Weissagung, die sie erhielten, dazu angewiesen wurden.

    Ich kannte einmal ein Mädchen, als ich in der Bibelschule war. Sie kam ganz bestürzt zu mir. Sie sagte: „Bayless, das ist dieser Junge und er hat mir prophezeit, dass ich ihn heiraten soll. Was denkst du?“ Ich sagte: „Nun, magst du ihn?“ Sie sagte: „Oh, er ist grob!“ Ich sagte: „Es wäre dumm, ihn zu heiraten.“

    Die Gaben des Geistes dienen weder der Führung noch der Manipulation. Die Gabe der Weissagung dient der Erbauung, Ermahnung und Tröstung, wie wir in der Schrift sahen.

    Wir betrachten als nächstes die Gaben der Sprachenrede und ihrer Auslegung. Sie sind möglicherweise die am häufigsten missverstandenen Gaben im ganzen Neuen Testament. Manche scheinen aufgrund ihres Unwissens über sie ihnen den Kampf angesagt zu haben,. Aber wissen Sie was? Wir müssen diesbezüglich aber nicht unwissend sein. Lassen Sie uns weiter lernen.

    Weissagung dient nicht zur Führung. Das Wort Gottes soll uns führen und der Heilige Geist soll uns führen. Und wenn Sie die Weissagung eines Menschen zur Führung brauchen – „So spricht der Herr: Ziehe in die Antarktis.“ – so nehmen sie die Person besser mit, sonst wissen Sie nicht, wann es zurückgeht und Sie wissen nicht, was Sie tun sollen, wenn sie erst einmal dort sind.

    Aber hören Sie: Es gibt einige schräge Leute, die möchten, dass Menschen ihnen auf den Leim gehen, um sie durch sogenannte Worte der Weissagung zu manipulieren und sie von sich abhängig zu machen. Freund, bleiben Sie solchen Treffen fern. Nahen Sie sich solchen Leuten nicht. Das ist nicht die neu-testamentliche Gabe der Weissagung. Diese vermittelt Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Selbst wenn es um den neu-testamentlichen Dienst eines Propheten geht, so dient er nicht der Führung des Volkes Gottes. Sie finden kein Beispiel, dass dadurch Menschen persönlich Führung gegeben wurde. Selbst als Agabus, der Prophet, jemand, der das Prophetenamt ausübte, Paulus´ Gürtel nahm, sich selbst band und sagte: (nach Apostelgeschichte 21:11) „Dies sagt der Heilige Geist: Dies wird dem Mann, dem dieser Gürtel gehört, widerfahren, wenn er nach Jerusalem geht.“

    Gut, das stimmte. Er sagte die Zukunft voraus. Er übte den prophetischen Dienst aus. Aber er sagte Paulus nicht, was er tun sollte. Er sagte nicht: „Geh nicht!“ oder „Geh!“ Da war keine Führung enthalten. Das musste Paulus selbst entscheiden.

    Wenn Sie Ihre Führung von anderen Personen erhalten, dann wird es kritisch. Der Herr Jesus Christus soll die Führung haben. Sie haben den kostbaren Heiligen Geist und das Wort Gottes. Dank sei Gott für Weissagung. Sie dient der Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Ich weiß, diese Sicht ist für manche völlig neu. Gut!

    Fahren wir fort: Verschiedene Arten von Sprachen und deren Auslegung. Verschiedene Arten von Sprachen sind übernatürliche Äußerungen, vom Heiligen Geist gegeben, in Sprachen, die der Redende weder gelernt hat noch versteht; der Hörende versteht sie auch nicht unbedingt. Die Auslegung der Sprachen gibt natürlich in einer bekannten Sprache wieder, was als Sprachenrede gesagt wurde.

    Sie müssen verstehen: Verschiedene Arten von Sprachen, so nenne ich sie, weil es so in der Bibel steht: „… einem verschiedene Arten von Sprachen.“ Diese Gabe der verschiedenen Sprachen ist nicht identisch mit der Sprache, die Sie bei der Geistestaufe empfingen. Es gibt zwei Arten in Sprachen zu reden, daher steht hier „verschiedene Arten von Sprachen“. Schauen Sie 1.Korinther 12:28 an:

    1.Korinther 12:28

    „Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.“

    Wissen Sie, was „Arten“ bedeutet? … dass es verschiedene Arten gibt! Ein kleiner Abstecher, der sich vielleicht für manche lohnt, deren besonderes Steckenpferd der Heilige Geist und die Sprachenrede ist. Sie sagen: „In der Bibel steht doch die Frage: ´Reden alle in Sprachen?´“ Ja, hier in Vers 29 steht: „Sind etwa alle Apostel?“ Antwort: Nein. „Sind alle Propheten?“ Nein. „Sind alle Lehrer?“ Nein. „Haben alle Wunder-Kräfte?“ Offenbar nicht. „Haben alle Gaben der Heilungen?“ Nein. „Reden alle in Sprachen?“ Nein. „Legen alle aus?“ Nein. Die Antwort ist eindeutig „nein“. Aber wenn Sie das ansehen, geht es hier um einen Dienst in der Gemeinde im Zusammenhang mit der Geistesgabe der Sprachenrede. Jemand redet in einer Sprache und eine Auslegung erfolgt. Nicht jeder wird so gebraucht, genauso wenig wie nicht jeder zu Wunderwirkungen, Gaben der Heilungen oder der Sprachenrede gebraucht wird. Im richtigen Kontext lautet die Antwort eindeutig nein. Aber das Argument: „Das alles mit der Geistestaufe ist nicht für alle.“, ist im Hinblick auf diesen Vers nicht stichhaltig.

    Aber es gibt verschiedene Arten der Sprachenrede. Die Sprachenrede ist grundsätzlich gleich, der Gebrauch und der Zweck nicht. Die Sprache, die Sie bei der Erfüllung mit dem Heiligen Geist oder der Geistestaufe empfingen, über die wir in der Apostelgeschichte lesen: „Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“, ist vor allem dazu gedacht, uns im Gebet, im Lobpreis und in der Anbetung zu helfen. Wenn sie erfüllt sind mit dem Heiligen Geist, ist die Sprache, die Sie sprechen, dazu da, zu Gott zu reden. Schauen Sie in 1.Korinther 14:2.

    1.Korinther 14:2

    „Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, (das steht auch in Ihrer Bibel, stimmt´s?) sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.

    Rede ich also in Sprachen, rede ich nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Wie viele halten es für nützlich, zu Gott zu reden? Ich denke, es lohnt sich. Aber schauen Sie im selben Kapitel den Vers 21 an. Es heißt:

    1.Korinther 14:21

    „Es steht im Gesetz geschrieben: ´Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.´“

    Sie werden sehen, dass es hier um verschiedene Sprachen in der Gemeinde geht. Die Gabe der verschiedenen Arten der Sprachen ist für Menschen bestimmt. Eine richtet sich an Gott, die andere an Menschen. Nach oben oder zu Menschen. Wenn es eine Sprache ist, die ausgelegt werden soll, richtet sie sich an Menschen, da es ja eine Botschaft von Gott an Sein Volk ist. Die Beiden unterscheiden sich also. Und so kann es kommen… dass jemand im Gottesdienst ist, der nicht versteht, dass es sich um eine Gabe des Geistes handelt; derjenige ist im Heiligen Geist getauft, redet in Sprachen, hört, wie eine Sprachenrede im Gottesdienst gebracht wird und denkt sich: „Das kann ich auch.“ Es wird einfach laut in Sprachen geredet, ohne besondere Inspiration, vielleicht sogar in jedem Gottesdienst und bald stört es einige, weil sie es schon auswendig können, verstehen Sie? „Oh ja, es geht wieder los. Jeden Gottesdienst das Gleiche.“ Sie beten wahrscheinlich in ihrer Gebetssprache und haben nie gelernt, dass es einen Unterschied zwischen den beiden gibt.

    Manche Menschen denken: „Dieses Thema der Sprachenrede sollte man meiden, es sorgte für Spaltung in der Gemeinde.“ Nein. Engstirnige Menschen haben die Kirche gespalten. Intolerante Männer und Frauen haben dem Leib Christi geschadet. Besserwisser, egal auf welcher Seite sie im Hinblick auf die Gaben stehen, haben Parteiungen und Spaltungen bewirkt. Aber die Gaben selbst, hören Sie das: All diese Gaben, inklusive die der Sprachenrede und die der Auslegung, bringen den Leib Christi zusammen, wenn sie unter der Inspiration des Heiligen Geistes ausgeübt werden. Schauen Sie bitte noch mal 1.Korinther 12:7 an.

    1.Korinther 12:7

    „Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.“

    Sie nützt der Gemeinde. Alle diese Gaben nützen der Gemeinde. Suchen Sie danach in Ihrer Konkordanz. Eine Hauptbedeutung des Wortes „nützen“ ist zu sammeln und zusammenzubringen. Die Gaben bringen den Leib zusammen, wenn sie unter der Salbung des Heiligen Geistes ausgeübt werden. Sie einen und erbauen den Leib. Sie trennen den Leib nicht. Engstirnige Menschen, die eine unbeugsame Haltung in einer Sache einnehmen, sind es, die dem Leib Jesu schaden. Wussten Sie, dass sieben der neun Gaben des Geistes unter dem Alten Bund wirkten? Wussten Sie das? Nur zwei beschränken sich auf das jetzige Zeitalter: Verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung der Sprachen. Seltsam, dass gerade über diese beiden besonderen Gaben von manchen gesagt wird: „Das brauchen wir nicht. Das ist unwichtig.“ Gott ist das sehr wichtig. Es wäre schwer, viele weitere Themen, die so ausführlich in der Bibel behandelt werden, zu finden.

    Wir könnten noch viel mehr über die Gaben lernen, aber wir verschaffen uns nur einen kleinen Überblick. Fahren wir fort. Die Kraftgaben, reden wir über diese.

    Erstens: die Gaben der Heilungen.

    Definition: Sie dienen der übernatürlichen Heilung von Krankheit und Gebrechen ohne natürliche Hilfsmittel. Ihr Zweck ist, Kranke und Leidende zu befreien, Werke des Teufels im menschlichen Körper zu zerstören.

    Manche sagten: „Die Gaben der Heilungen sind Ärzte und Krankenhäuser.“ Wenn das stimmte, sollten sie kostenlos sein. Gut, dass wir einige Ärzte und medizinisches Fachpersonal in unserer Gemeinde haben. Meine Frau ist Krankenschwester. Halleluja. Gott sei Dank, sie bekämpfen denselben Feind. Sie sehen Krankheit als Feind an. Sie ist schlecht. Sie kämpfen dagegen mit natürlichen Mitteln, wir respektieren und unterstützen sie und glauben an sie. Das ist wunderbar. Aber das sind nicht die Gaben der Heilungen. Diese Gabe, wie alle neun, ist übernatürlich, eine Manifestation des Geistes.

    Haben Sie den Plural der Gabe bemerkt? Nur diese Gabe wird „Gaben“ – Plural – der „Heilungen – Plural – genannt. Im Urtext und in der Übersetzung steht beides im Plural. Es deutet mehrere Gaben in dieser Gabe an. Viele Trauben an einer Rebe sind wohl ein gutes Bild. Die Gabe steht im Plural, weil es eine Vielzahl von Krankheiten gibt. Vielleicht gibt es so viele Gaben der Heilungen, wie es Arten von Krankheiten gibt: Hautkrankheiten, Nerven- oder Organbeschwerden, Augenkrankheiten usw. Eine Gabe könnte nicht alle Krankheiten abdecken.

    Hören Sie: Niemand – außer Jesus – hatte oder hat alle Gaben der Heilungen. Auch in Zukunft wird es keinen geben, außer dem Herrn Jesus Christus. Jesus konnte alle heilen. Es heißt: „Er heilte alle, die zu Ihm kamen,“ weil die Schrift in Johannes 3:34 sagt, Jesus hatte den Geist ohne Maß, was bedeutet, dass Er alle Geistesgaben und Gaben der Heilungen hatte. Gott wird das heute keinem Einzelnen anvertrauen. Vielleicht haben wir als gesamter Leib Christi alle Gaben der Heilungen, aber kein Einzelner wird sie haben. Es steht nicht in der Bibel, vielmehr sehen wir dort auch, dass manche Menschen besonders erfolgreich bei bestimmten Krankheiten sind.

    Betrachten Sie Philippus in Samarien. Viele Gelähmte und Lahme wurden geheilt, aber

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