Der heilige Geist

Der Heilige Geist

Der Heilige Geist

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Comments

  • Jule sagt:

    und als epub-Datei für eBooks: der Heilige Geist

     


    Der Heilige Geist
    12.06.2011
    Pastor Bayless Conley

    Liebe Freunde, ich bin sehr begeistert über unsere neue Serie über den Heiligen Geist. Heute werden wir darüber sprechen, wie ein geisterfülltes Leben konkret aussieht. Wissen Sie, das ist so reichhaltig und wir können so viel daraus lernen. Wir brauchen das so nötig, um Jesus nachfolgen zu können. Ich hoffe, dass Sie sich entschließen, sich keine der Folgen der Serie über den Heiligen Geist entgehen zu lassen. Es wird ein Segen für Sie sein.

    In Epheser 5:18 steht:
    „Und berauscht euch nicht mit Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes.“

    Die Aussage „werdet voll Geistes“ ist keine Lehre, über die wir diskutieren sollen. Es ist ein Befehl, dem wir gehorchen sollen. Werdet voll Geistes! Das beinhaltet natürlich die Erfahrung der Erfüllung mit dem Heiligen Geist, geht aber weit darüber hinaus. Es ist keine einmalige Erfahrung. Vielmehr steht hier das Verb im Griechischen in der Verlaufsform. Die Übersetzung „werdet voll Geistes“, könnte auch lauten: „werdet immer wieder vom Geist erfüllt.“ Wissen Sie, die erste Erfüllung mit dem Heiligen Geist wird in Apostelgeschichte, Kapitel 2, beschrieben. Wussten Sie, dass dieselben Menschen in Kapitel 4 erneut erfüllt wurden? Wir sollten immer wieder vom Geist erfüllt werden, immer wieder neu belebt und erfrischt werden vom Heiligen Geist.

    Wissen Sie, Jesus verglich den Heiligen Geist mehrmals mit Wasser. In Johannes 4 sagte Er, Errettung bedeutet, dass der Heilige Geist in uns eine Quelle lebendigen Wassers wird. In Johannes 7 sagte Er über die Kraft des Heiligen Geistes, dass sie wie ein Strom aus unserem Innern fließen wird. Erneut der Vergleich mit Wasser. Das bringt mich darauf, dass manche Menschen geistlich ziemlich trocken sind. Manche sind nur ein bisschen nass, andere tummeln sich im tiefen Wasser. Ich denke, Gott ruft uns alle ins tiefe Wasser und möchte, dass wir durchtränkt und von Seinem Heiligen Geist erfüllt werden. Wenn wir erfüllt werden können, können wir auch halb voll oder fast leer sein. Jemand sagt: „Ich wurde 1978 vom Geist erfüllt. Seitdem niemals wieder, aber 1978 wurde ich erfüllt.“

    Wie ich bereits am Anfang sagte, möchte ich über konkrete Merkmale eines geisterfüllten Lebens sprechen. Sind Sie bereit?

    Nun zum ersten Punkt: Gesang, Freude und ein dankbares Herz. Lesen wir Epheser 5:18.

    Epheser 5:18-20 „Und berauscht euch nicht mit Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.“

    Ein geisterfülltes Leben ist ein Leben voll Gesang und Musik. Jemand sagte einmal: „Ich kann keinen Ton halten, auch nicht, wenn du mir direkt ins Ohr singen würdest.“ Das spielt keine Rolle, Sie können Gott trotzdem einen fröhlichen Lärm bereiten. Wir sollen Ihm spielen – wortwörtlich bedeutet dies, für Gott die Saiten unsers Herzens zu zupfen, während wir Ihm spielen. Wir sollen zueinander mit Psalmen und Lobgesängen reden – das sind alte und neue Anbetungslieder. Ich glaube, mit geistlichen Liedern meint Er Lieder, die der Heilige Geist uns spontan gibt, wenn wir Gott intensiv anbeten.

    Es hieß auch, dass wir in jeder Situation Gott allezeit für alles danken sollen, in wirklich jeder Situation. Das sind die Zeichen oder Merkmale eines geisterfüllten Lebens. Mürrische Menschen, die ständig herummeckern, sind nicht geisterfüllt, nicht wahr? Jemand, der wirklich geisterfüllt ist, kann innerlich ein Lied anstimmen und immer etwas finden, wofür er danken kann, egal, wie die Umstände sein mögen. Jemand formulierte einmal folgende weisen Worte: „Kein Tag ist zu öde, keine Nacht zu lang. Jemand, der Jesus wirklich vertraut, findet einen Anlass zu frohem Gesang.“ Das ist so wahr! Wissen Sie, in

    1. Thessalonicher 6:1 sagt die Bibel:
    „Ihr seid unsere Nachahmer geworden und die des Herrn, indem ihr das Wort in viel Bedrängnis mit Freude des Heiligen Geistes aufgenommen habt.“

    Ist es nicht interessant, dass er diese beiden Dinge miteinander verknüpft hat? Ihr empfingt das Wort in großer Bedrängnis und die Freude des Heiligen Geistes. Sie können in großer Bedrängnis voller Freude sein. Sie können mitten in einer Prüfung die Freude des Heiligen Geist erleben. Das hängt nicht von den Umständen ab.

    Ich denke, das wirkt sehr anziehend auf unsere Umwelt. Menschen beobachten Sie und wissen, dass bei Ihnen nicht alles rund läuft. Ihre Nachbarn wissen von Schwierigkeiten, aber Sie lächeln dennoch. Sie sind innerlich voller Freude. Sie haben ein Lied auf den Lippen. Und die Leute denken: „Entweder sind sie verrückt oder sie haben etwas, was ich nicht habe. So oder so sind sie besser dran als ich.“ Ich denke, das zieht Menschen zum Evangelium.

    Lassen Sie uns kurz die Apostelgeschichte anschauen. Apostelgeschichte, Kapitel 13, Vers 50. Dort steht:

    Apostelgeschichte 13:50-52 „Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen Frauen und die Angesehenen und die Vornehmsten der Stadt auf, und sie erregten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Da schüttelten diese den Staub von ihren Füßen gegen sie und gingen nach Ikonium. Die Jünger aber wurden mit Freude und Heiligem Geist erfüllt.“

    Werdet vom Heiligen Geist erfüllt; werdet von Freude erfüllt. Diese Dinge gehen Hand in Hand. Achten Sie wieder einmal auf die Umstände. Die Jünger werden massiv verfolgt und aus dem Gebiet vertrieben und es heißt, dass sie voller Freude waren. Alle, die durch sie Jünger Jesu wurden, erlebten massive Verfolgung! Bedenken Sie, sie kamen gerade erst zum Glauben, wurden erst kürzlich Christen. Und diejenigen, die das Evangelium verkündet und die Gemeinde gegründet und etabliert hatten, wurden verfolgt und mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt. Was denken nun die frisch Bekehrten? „Wow! Wenn die Gründer so behandelt werden, was passiert dann mit uns? Wenn so mit den Gründern umgesprungen wird, wie wird es erst der Gemeinde gehen, wenn die Gründer weg sein werden?“ Wissen Sie, so dachten sie absolut nicht. Sie wurden von Freude erfüllt – inmitten der massiven Verfolgung. Das sind Merkmale des geisterfüllten Lebens: Dinge finden, für die wir dankbar sein können, einen Grund zur Freude finden, Gott im Herzen singen und spielen.

    Ich möchte noch einmal auf diesen Bibelvers eingehen: „Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern.“ Ich glaube, dass sind Lieder, die vom Heiligen Geist inspiriert sind. Wissen Sie, meine Frau und ich nahmen uns eine Auszeit. Mir war gar nicht bewusst, wie müde ich offenbar war. Ich nahm mir viel Zeit, um zu beten und auszuruhen. Ich weiß noch, eines Tages, nach ein paar Wochen, ging ich spazieren. Ich war in einer öden Gegend. Ich lief herum und plötzlich, während ich Gott anbetete, kamen mir lauter spontane Lieder und ich dachte: „Bayless, das hast du schon lange nicht mehr erlebt. Du wurdest nicht neu erfüllt!“ Während ich umherlief, kamen mir diese spontanen Lieder. Und wissen Sie was? Seitdem erlebe ich das jeden Tag. Aber wissen Sie, was passiert, wenn Sie Ihren ganz normalen Alltag bewältigen so wie wir alle? Wenn Sie mit Dingen zu kämpfen haben und Glauben aufbringen müssen, ist das so, als ob Sie Geld von der Bank abheben. Und wenn Sie weniger einzahlen als Sie abheben, entsteht ein Defizit. Ich denke, wir können geistlich ins Minus kommen. Ein geistliches Defizit können Sie unter anderem daran erkennen, dass Ihnen die Lieder ausgehen, Lieder, die der Heilige Geist spontan eingibt. Wissen Sie, Er wird Ihnen Lieder eingeben und Sie werden ganz spontan Lobpreis auf den Lippen haben. Das ist ein Merkmal des geisterfüllten Lebens.

    Gut, der zweite Punkt: Wenn Sie vom Geist erfüllt sind, wird Er Sie führen. Es ist viel leichter, Sein Reden und Seine Stimme zu hören. Markieren Sie diese Stelle in der Apostelgeschichte, weil wir darauf zurückkommen werden und schlagen Sie weiter vorne das Johannesevangelium auf. Jesus spricht hier ausführlich über Seinen Weggang. Er verbringt unmittelbar vor Seiner Festnahme und der Kreuzigung Zeit mit Seinen Jüngern. Und das, was Ihm am wichtigsten ist und was Er ihnen unbedingt ans Herz legen möchte, sagt er ihnen jetzt, kurz, bevor Er sie verlassen wird. Er spricht überwiegend über das Kommen und den Dienst des Heiligen Geistes. Bitte schauen Sie sich kurz den Vers 16 aus Kapitel 14 im Johannes-Evangelium an. In Johannes 14:16 sagte Er:

    Johannes 14:16-17 „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er bei euch sei … bis ihr etwas Schlechtes macht. Dann wird Er weggehen, weil Gott bis in alle Ewigkeit böse auf euch sein wird. Tut mir leid, das ist die falsche Übersetzung. Er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er wie lange bei euch sei?

    … in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird wo sein? in euch.“

    Das ist wichtig, weil Jesus von da an viel über den Dienst des Heiligen Geistes redet. Alles, was Er dazu sagte, muss vor diesem Hintergrund verstanden werden. Alle Dinge, die der wunderbare Heilige Geist gemäß dem, was Jesus lehrte, tun würde, wird Er von innen heraus tun. Er ist mit euch und Er wird in euch sein. Dann fängt Jesus an, über das Wirken des Geistes zu sprechen – und das sind Dinge, die Er tut, sobald Er in uns ist. Er sagt, Folgendes wird geschehen, sobald ihr mit dem Geist erfüllt sein werdet. Johannes 16:13.

    Johannes 16:13 „Wenn aber der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch leiten … natürlich in unserm Innern. Er ist bei euch und Er wird in euch sein.

    … er wird euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“

    Wenn Er kommt, wird Er euch leiten. Denken Sie an Petrus an der Küste. Die Gemeinde bestand zehn Jahre lang ausschließlich aus Juden. Es gab keine nichtjüdischen Gläubigen. Sie glaubten, dass man nur errettet werden kann, indem man sich beschneiden lässt und sich zum Judentum bekennt, dass man nur über das Judentum ein Christ werden konnte. Selbst die zwölf Jünger Jesu glaubten das zehn Jahre lang. Apostelgeschichte 10 ereignet sich zehn Jahre nach Pfingsten. Petrus ist auf dem Dach. Er fastet gerade und sieht in einer Vision ein Tuch aus dem Himmel kommen. Es sind unreine Tiere darin und eine Stimme sagt: „Steh auf, Petrus, schlachte und iss.“ Er sagt: „Nein, Herr, ich habe nie etwas Unreines gegessen. Die Tiere sind unrein. Das ist gegen das mosaische Gesetz. Ich tat das nie und werde es nie tun.“ Das passiert drei Mal und Gott spricht zu ihm: „Was Gott für rein erklärt hat, das erkläre du nicht für unrein!“

    Gott machte ihm klar, dass die Juden die Heiden für unrein halten und nichts mit ihnen zu tun haben wollen. All das verändert sich in Christus. Wie gesagt, Pfingsten ist zehn Jahre her. Petrus ist dort oben. In der Zwischenzeit hatte Kornelius, ein heidnischer römischer Hauptmann, eine Begegnung mit einem Engel und ließ Petrus holen nach Gottes Anweisungen. Als die Boten aus dem Haus des Kornelius ankommen, ist Petrus auf dem Dach seines Hauses und fragt sich, was die Vision bedeuten soll. Die Bibel sagt: „Der Heilige Geist sprach: ‚Drei Männer suchen dich. Folge ihnen ohne Bedenken.‘“ Das ist ein Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird Er zu euch reden. Er wird euch führen, Er wird euch sagen, was in Zukunft geschehen wird.“

    Oder Philippus – in der Stadt Samaria war eine große Erweckung im Gange. Ein Engel sprach zu ihm: „Verlasse den Ort der Erweckung. Geh allein in die Wüste.“ Er sagt: „Okay.“ Er geht in die Wüste und sieht unterwegs einen Wagen mit dem großen Gefolge eines Eunuchen der äthiopischen Königin Kandake. Jener ist sehr, sehr einflussreich. Er sitzt in diesem Wagen und liest eine Schriftrolle. Und der Heilige Geist sagte: „Halte dich zu dem Wagen – viele kennen die Geschichte. Er tat es. Der äthiopische Eunuch liest in der Schriftrolle von Jesaja über Jesus und sagt: „Ich begreife das nicht. Von wem ist hier die Rede? Spricht der Prophet von sich selbst oder von jemand anderem?“ Und Philippus fängt an zu reden und predigt über Christus. Er wird errettet und im Wasser getauft. Aber, wie gesagt, es hieß: „Der Geist sprach zu Philippus. In der alten King James Übersetzung heißt es: „Geh und halte dich zu diesem Wagen.“ Führung durch den Heiligen Geist.

    Einmal las ich intensiv in der Bibel. Es war ein Freitagabend in unserem Haus. Ich spürte, dass Gott mir wirklich etwas aufs Herz gelegt hatte. Ich ging dem Thema mehr und mehr nach und suchte Gott. Plötzlich klingelt das Telefon. Mein Freund Murray Thom aus Neuseeland versuchte mich zu erreichen. Während das Telefon klingelte, schickte er mir eine SMS. Dort standen genau die Verse, die ich gerade las… ausgerechnet diese! Dann nahm ich den Hörer ab und er sagte: „Ich hatte den Eindruck, dass ich dir das jetzt schicken sollte.“ Ich würde sagen, das kam vom Heiligen Geist.

    Ich erinnere mich – ich bereitete mich auf einen Mittwochabend wie heute vor und saß im Büro. Der Gottesdienst sollte in einer halben Stunde beginnen. Ich war dabei, zu beten und Gott zu suchen und hatte vergessen, mein Telefon auszuschalten. Das Telefon klingelt. Ich schaue darauf, möchte es abschalten und sehe, dass Philip Baker aus Perth in Australien anruft. Also sagte ich: „Hallo Philip, gleich fängt der Gottesdienst an, aber ich wollte dich wenigstens kurz sprechen.“ Er sagte: „Das ist super. Ich fühlte mich geleitet, dir Folgendes zu sagen…“ Er zitierte die Anfangsverse meiner Predigt. Ich dachte: „Vielen Dank! Das ist eine sehr gute Bestätigung!“ Der Heilige Geist möchte uns leiten und Er möchte uns führen. Das sind Merkmale eines geisterfüllten Lebens.

    George Stormont war ein guter Freund von mir, ein englischer Prediger, der etwa zwanzig Jahre Pastor in den U.S. A. war. Seine Frau und er sind jetzt im Himmel. Früher kam George öfters in unsere Gemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg – während des Krieges und direkt danach war er Pastor einer Gemeinde in England. Sie brauchten ein Gebäude. Ihr Gemeindegebäude wurde durch Bombenangriffe zerstört. Es war nichts mehr davon übrig. Es wurde völlig zerstört. Er fühlte sich geleitet… an einem Nachmittag war ihm einfach danach, ein Mitglied seiner Gemeinde zu besuchen. Also ging er hin und klopfte an die Tür. Sie sagten: „Oh, Pastor Stormont, komm doch rein!“ Er setzte sich, sie setzten eine Kanne Tee auf und derjenige erwähnte ein Haus, das zum Kauf angeboten wird. Plötzlich spürte George, dass er deswegen gekommen war. Er sagte: „Entschuldigt mich, ich werde den Tee nicht trinken. Ich muss los.“ Er geht raus, läuft die Straße entlang und findet das Haus. Er schaute durch die Fenster hinein und sah sich alles an. Das Haus war schon zu. Ein Polizist kam, um nachzuschauen, wer da herumschnüffelte. Und George sagte: „Ich habe keine bösen Absichten. Ich bin Pastor und hörte, dass dieses Gebäude leer steht.“ Und der Polizist sagte: „Zufällig kenne ich den Besitzer des Hauses. Hier ist seine Adresse.“ Er nahm die Adresse entgegen und ging sofort zu diesem Mann. Noch vor Sonnenuntergang hatte die Gemeinde ein neues Gebäude, weil er den Eindruck hatte, er solle mit jemandem einen Tee trinken.

    Ich bin überzeugt, dass Gott uns führen und leiten möchte. Das ist ein Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Ich denke, das sollte für uns Gläubige die Norm sein. Manchmal kann es sehr unterschwellig sein: „Keine Ahnung, warum, aber ich denke, ich sollte ihn einfach zum Tee besuchen,“ oder: „Ich soll denjenigen anrufen.“ Oder vielleicht auch: „Ich habe einen Bibelvers auf dem Herzen. Ich werde anrufen und es ihm sagen.“ Kurz bevor ich heute nach vorne kam, musste ich an jemanden denken.

    Ich ging heraus. Mein Handy hat hier einen Empfang wie in einer Eishöhle. Nur an zwei Stellen funktioniert es. Also schrieb ich eine SMS, lief schnell an meinen speziellen Ort – und „alles klar, angekommen!“ Dann musste ich schnell zurücklaufen. Ich hatte ein ermutigendes Wort für jemanden und dachte, ich sollte es ihm schicken. Ob das eine große Bedeutung hat oder nicht, keine Ahnung. Ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass es vom Heiligen Geist kam. Wir müssen für so etwas offen sein. Je mehr wir vom Heiligen Geist erfüllt sind, umso häufiger wird das passieren.

    Und dann heißt es hier am Ende dieser Passage in Johannes 16 sogar, dass Er uns Zukünftiges sagen wird. Gott kennt natürlich die Zukunft. Er wird Ihnen nicht alles sagen, aber Er wird Ihnen das Zukünftige sagen, das Sie wissen müssen. Er möchte Ihnen ein paar zukünftige Dinge zeigen. Ihr Geschäftsleute: Gott möchte Sie führen und Ihnen zukünftige Trends und Entwicklungen zeigen. Sie können Ihrer Zeit voraus sein, wenn Gott Sie leitet – und das wird Er tun! Ich sage Ihnen: Es ist wunderbar, im Geschäftsleben vom Heiligen Geist erfüllt zu sein!

    Gut, der dritte Punkt. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 7 an – ein weiteres Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Es ist mit dem vorigen Punkt verbunden. Ich möchte es nennen: Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich Ihnen. Es unterscheidet sich von dem, was ich gerade über Führung sagte. Ich werde Ihnen erläutern, was ich meine – natürlich hängen diese Dinge zusammen. Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich. Apostelgeschichte 7:55. Es ist die Rede vom einem Jünger des Herrn, der als Märtyrer starb, Stefanus.

    Apostelgeschichte 7:55-56 „Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen, und er sprach: ‚Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!'“

    Er war voll Heiligen Geistes und sagte: „Ich sehe die Himmel geöffnet.“ Das muss nicht genau so aussehen, wie wir es hier lesen und wie er es erlebte, obwohl das auch passieren kann. Ich glaube, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Ich wiederhole das: Ich denke, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Interessanterweise wird das Wort, was hier mit „fest aufschauen“ übersetzt wird: „Er war voll Heiligen Geistes und schaute fest zum Himmel auf,“ nur 14 Mal in der Bibel erwähnt. Und in 11 von 14 Fällen im Zusammenhang mit dem Übernatürlichen. Hochinteressant! Er ist vom Heiligen Geist erfüllt, schaute auf und der Himmel wurde geöffnet. Von den 14 Erwähnungen, in 11 von 14 Fällen… und nur drei Mal steht es im Zusammenhang mit etwas Natürlichem. Im Grunde immer, wenn das Wort „aufschauen“ auch in unterschiedlichen Übersetzungen im Neuen Testament steht, wirkt der Heilige Geist und Dinge fangen an zu geschehen. Ich nenne es den „Heilig-Geist-Blick“.

    Wissen Sie, in Apostelgeschichte 3, als Petrus den gelähmten Bettler anschaute, wurde er kurz darauf geheilt. Sie kennen die Geschichte. Sie gehen zur Stunde des Gebets in den Tempel. Dort sitzt ein Bettler. Er ist schon wer weiß wie lange dort. Er war während des gesamten Dienstes von Jesus dort, ohne geheilt zu werden. Und dann ging Petrus zur Stunde des Gebets hin. Die Bibel sagt über Petrus, dass er ihn fest anblickte. Plötzlich blieb sein Blick an diesem gelähmten Bettler hängen. Ich sage Ihnen – hören Sie, dafür hätte sich das Eintrittsgeld heute schon gelohnt: Der Heilige Geist wird Ihre Augen gebrauchen. Manchmal bleibt Ihr Blick an jemandem hängen und Gott zeigt Ihnen die wahren Hintergründe. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an, über die Person oder die Situation zu Ihnen zu reden, weil Gott eingreifen und Menschen helfen möchte.

    Petrus sah ihn an und sagte: „Schau uns an.“ Der Mann schaute in der Erwartung auf, etwas zu empfangen. Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich nicht, aber was ich habe, gebe ich dir,“ und ergriff ihn bei der Hand. Sofort wurden seine Füße und seine Knöchel stark und er wurde geheilt. Aber vorher schaute er ihn mit diesem Heilig-Geist-Blick an. In Apostelgeschichte 10 sah Kornelius gespannt den Engel an, der ihm erschienen war.

    In Apostelgeschichte 11 erwähnte Petrus, als er erzählte, dass ein Tuch herabkam, dass er es gespannt anschaute, woraufhin er Offenbarung von Gott bekam, was ich vorhin sagte. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte 14 an. Das ist eine markante Stelle. Apostelgeschichte 14:8.

    Apostelgeschichte 14:8-10 „Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, der niemals umher gegangen war. Dieser hörte Paulus reden. Als der ihn fest anblickte… (genau, das ist unsere Formulierung. Er blickte ihn

    fest an. Hier steht dasselbe griechische Wort. Er sah ihn eindringlich an. Er schaute ihn aufmerksam an.)… und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sprach er mit lauter Stimme: Stell dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.“

    Ich möchte hier stoppen. Wie kann man jemanden anschauen und wissen, dass derjenige Glauben hat, geheilt zu werden? Welche Farbe hat der Glaube? Wie sieht er aus? In diesem Moment tut der Betreffende nichts. Man könnte sagen: „Sicher, Glaube sieht man an entsprechenden Taten.“ Das stimmt, denn Glaube ist eine Handlung. Aber dieser Mann war noch verkrüppelt. Er ist noch nie gelaufen. Und Paulus schaut ihn an und erkennt seinen Glauben. Es war dieser „Heilig-Geist-Blick“. Plötzlich zeigte Gott ihm etwas. Ich glaube, dass Gott so etwas tun möchte. Ich glaube, solche Dinge sollten Teil des normalen Gemeindelebens sein. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dieser Wahrnehmung, einem „Heilig-Geist- Blick“, der uns Geheimnisse des Himmels erschließt.

    Wissen Sie, Jesus sagte, es ist förderlich und gut für uns, wenn Er weggeht. Das sagte Er den Jüngern, aber es gilt natürlich auch für uns. Er sagte, es sei gut, dass Er sie verlassen würde, weil der Vater dann die Gabe des Heiligen Geistes senden würde. Jesus sagte: „Ich bin bei euch, Er aber wird in euch sein.“ Jemand, der immer mit uns ist und uns leitet, der uns zunehmend geistliche Erkenntnis gibt.

    Ich sprach heute darüber. Ich kann nur sagen: Gott sei Dank für den Heiligen Geist. Liebe Freunde, vielleicht haben Sie den Heiligen Geist noch nicht empfangen. Vielleicht haben Sie bisher wenig über den Heiligen Geist gehört. Ich hoffe wirklich, dass Sie die ganze Serie anschauen werden, weil wir zu phänomenalen Dingen kommen werden, die sehr hilfreich für Ihr Leben mit Gott sein können. Wissen Sie, bevor wir uns wiedersehen, müssen Sie wissen, dass Gott bei Ihnen ist. Er liebt Sie. Er wird Sie niemals verlassen oder im Stich lassen. Vertrauen Sie Ihm immer. Bis zum nächsten Mal.

     

    Hallo Freunde, willkommen zur heutigen Sendung. Sie ist Teil einer Serie über den Heiligen Geist. Ich bin sehr begeistert. Es ist ein sehr ergiebiges Thema. Vielleicht haben Sie die vorige Sendung versäumt. Wir werden ein wenig davon wiederholen. Unser Thema ist: Merkmale eines geisterfüllten Lebens. Nehmen Sie doch Ihre Bibel zur Hand. Kommen wir zum Wort Gottes.

    Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 7 an – ein weiteres Merkmal eines geisterfüllten Lebens. Es ist mit dem vorigen Punkt verbunden. Ich möchte es nennen: Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich Ihnen. Es unterscheidet sich von dem, was ich gerade über Führung sagte. Ich werde Ihnen erläutern, was ich meine – natürlich hängen diese Dinge zusammen. Vermehrte geistliche Wahrnehmung. Himmlische Dinge erschließen sich. Apostelgeschichte 7:55. Es ist die Rede von einem Jünger des Herrn, der als Märtyrer starb, Stefanus.

    Apostelgeschichte 7:55-56 „Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen, und er sprach: ‚Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!'“

    Er war voll Heiligen Geistes und sagte: „Ich sehe die Himmel geöffnet.“ Das muss nicht genau so aussehen, wie wir es hier lesen und wie er es erlebte, obwohl das auch passieren kann. Ich glaube, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Ich wiederhole das: Ich denke, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, fällt es uns leichter, Gottes Wirken und verborgene Dinge zu erkennen. Interessanterweise wird das Wort, was hier mit „fest aufschauen“ übersetzt wird: „Er war voll Heiligen Geistes und schaute fest zum Himmel auf“, nur 14 Mal in der Bibel erwähnt. Und in 11 von 14 Fällen im Zusammenhang mit dem Übernatürlichen. Hochinteressant! Er ist vom Heiligen Geist erfüllt, schaute auf und der Himmel wurde geöffnet. Von den 14 Erwähnungen, in 11 von 14 Fällen… und nur drei Mal steht es im Zusammenhang mit etwas Natürlichem. Im Grunde immer, wenn das Wort „aufschauen“ auch in unterschiedlichen Übersetzungen im Neuen Testament steht, wirkt der Heilige Geist und Dinge fangen an zu geschehen. Ich nenne es den „Heilig-Geist-Blick“.

    Wissen Sie, in Apostelgeschichte 3, als Petrus den gelähmten Bettler anschaute, wurde er kurz darauf geheilt. Sie kennen die Geschichte. Sie gehen zur Stunde des Gebets in den Tempel. Dort sitzt ein Bettler. Er saß schon wer weiß wie lange da. Er war während des gesamten Dienstes von Jesus dort, ohne geheilt zu werden. Und dann ging Petrus zur Stunde des Gebets hin. Die Bibel sagt über Petrus, dass er ihn fest anblickte. Plötzlich blieb sein Blick an diesem gelähmten Bettler hängen. Ich sage Ihnen – hören Sie, dafür hätte sich das Eintrittsgeld heute schon gelohnt: Der Heilige Geist wird Ihre Augen gebrauchen. Manchmal bleibt Ihr Blick an jemandem hängen und Gott zeigt Ihnen die wahren Hintergründe. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an, über die Person oder die Situation zu Ihnen zu reden, weil Gott eingreifen und Menschen helfen möchte.

    Petrus sah ihn an und sagte: „Schau uns an.“ Der Mann schaute in der Erwartung auf, etwas zu empfangen. Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich nicht, aber was ich habe, gebe ich dir“, und ergriff ihn. Sofort wurden seine Füße und seine Knöchel stark und er wurde geheilt. Aber vorher schaute er ihn mit diesem Heilig-Geist-Blick an. In Apostelgeschichte 10 sah Kornelius gespannt den Engel an, der ihm erschienen war.

    In Apostelgeschichte 11 erwähnte Petrus, als er erzählte, dass ein Tuch herabkam, dass er es gespannt anschaute, woraufhin er Offenbarung von Gott bekam, was ich vorhin sagte. Schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte 14 an. Das ist eine markante Stelle. Apostelgeschichte 14:8.

    Apostelgeschichte 14:8-10 „Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, der niemals umher gegangen war. Dieser hörte Paulus reden. Als der ihn fest anblickte… (genau, das ist unsere Formulierung. Er blickte ihn fest an. Hier steht dasselbe griechische Wort. Er sah ihn eindringlich an. Er schaute ihn aufmerksam an.) … und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sprach er mit lauter Stimme: Stell dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.“

    Ich möchte hier stoppen. Wie kann man jemanden anschauen und wissen, dass derjenige Glauben hat, geheilt zu werden? Welche Farbe hat der Glaube? Wie sieht er aus? In diesem Moment tut der Betreffende nichts. Man könnte sagen: „Sicher, Glaube sieht man an entsprechenden Taten.“ Das stimmt, denn Glaube ist eine Handlung. Aber dieser Mann war noch verkrüppelt. Er ist noch nie gelaufen. Und Paulus schaut ihn an und erkennt seinen Glauben. Es war dieser „Heilig-Geist-Blick“.

    Plötzlich zeigte Gott ihm etwas. Ich glaube, dass Gott so etwas tun möchte. Ich glaube, solche Dinge sollten Teil des normalen Gemeindelebens sein. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dieser Wahrnehmung, einem „Heilig-Geist- Blick“, der uns Geheimnisse des Himmels erschließt.

    Folgendes geschah auf unserem kleinen Campus in der Katella Avenue, bevor wir hierher zogen.

    Ich predigte an einem Sonntag. Eine Frau war anwesend, die neu in der Gemeinde war. Ich schaute sie an und die restliche Versammlung war wie ausgeblendet. Ich sah sie und hatte eine innere Gewissheit. Keine Ahnung, wie sie zustande kam. Sie war plötzlich da. Ich wusste, was ich tun sollte.

    Ich wusste, was geschehen würde. Ich erkannte es. Ich unterbrach die Predigt und sagte: „Junge Frau, stehen Sie auf.“ Sie stand auf und ich sagte: „Empfange den Heiligen Geist.“ Sie brach sofort in Tränen aus, schluchzte und fing an, in anderen Sprachen zu reden. Der Gottesdienst war überaus lebendig an diesem Sonntagmorgen. Gott tat erstaunliche Dinge. Jemand fragte: „Woher wusstest du, dass das geschehen würde?“ Keine Ahnung. Ich konnte nicht mehr von ihr wegschauen und wusste es einfach. Ich sprach hinterher mit ihr und ihrem früheren Chef. Er brachte sie zum Gottesdienst mit.

    Sie wurde kurz davor errettet, war noch nicht vom Heiligen Geist erfüllt und wollte einfach mehr. Gott hat eingegriffen, und das tut Er gerne. Ich denke, wenn wir uns dem Heiligen Geist zur Verfügung stellen, werden wir derartige Dinge immer häufiger sehen.

    Gut, der vierte Punkt. Es sind nicht viele, vielleicht insgesamt sechs. Schauen wir uns Apostelgeschichte 11 an. Ein weiteres Merkmal geisterfüllten Lebens ist, dass Gläubige ermutigt werden und Menschen zum Herrn finden. Gläubige werden ermutigt und Menschen finden zum Herrn.

    Apostelgeschichte 11,20. Dort steht:

    Apostelgeschichte 11,20-24 „Aber einige von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, kamen nach Antiochia und verkündeten dort auch den Nichtjuden das Evangelium von Jesus, dem Herrn. Gott stand ihnen zur Seite, so dass viele Menschen zum Glauben kamen und Jesus als den Herrn annahmen. Die Gemeinde in Jerusalem hörte davon, und die Apostel schickten Barnabas nach Antiochia. Als er hinkam und sah, was Gott dort gewirkt hatte, freute er sich. Er machte allen Mut und bestärkte sie in ihrem Vorsatz, dem Herrn treu zu bleiben. Denn Barnabas war ein guter Mann, erfüllt mit dem Heiligen Geist und mit Glauben. Gott führte der Gemeinde immer mehr Menschen zu.“

    Barnabas war also ein guter Mann, der vom Heiligen Geist erfüllt war. Wir sehen, wozu das führte: er ermutigte andere. Die genaue Wortbedeutung ist: Gläubige wurden gestärkt. Er führte durch seinen Dienst auch Menschen zum Herrn – vielmehr bewirkte Gott das durch seinen Dienst. Sie kamen zu denen hinzu, die gemäß Vers 21 errettet wurden: „Viele Menschen kamen zum Glauben.“ Und in Vers 24 heißt es: „Immer mehr Menschen kamen zum Herrn.“ Viele kamen also zu Gott und dann kam Barnabas. Weil er vom Heiligen Geist erfüllt war, wurden die Gläubigen ermutigt und weitere Menschen kamen zu Glauben. Ein geisterfüllter Mensch wird keine Gemeinde spalten, sondern sie stärken und zum Wachstum beitragen.

    Über die Jahre habe ich Menschen erlebt – ich denke, ich habe schon so ziemlich alles gesehen – aber immer, wenn ich das sage, passiert etwas Neues. Jedenfalls gab es Menschen, die im Heiligen Geist getauft waren und die länger, als ich bereits lebe, in neuen Sprachen reden und doch nur Trennung und Subtraktion bewirkten. Menschen wurden nicht ermutigt, sondern entmutigt.

    Beachten Sie, dass er sie ermutigte und darin bestärkte, dem Herrn treu zu bleiben. Sagen Sie alle: „treu bleiben“ Wenn Leute nicht mehr in die Gemeinde gehen und keine Gemeinschaft mit Gläubigen suchen, wenn Menschen wegbleiben und sich von anderen zurückziehen, die vom Heiligen Geist erfüllt sind, dann kommt das nicht vom Heiligen Geist. Ein Merkmal von geisterfülltem Leben ist Zuwachs: zahlenmäßiges Wachstum, ermutigte Gläubige, Menschen, die treu bleiben.

    Wer von Ihnen ist bereits seit über zehn Jahren Mitglied einer Gemeinde? Ich meine jetzt nicht Cottonwood, sondern ob Sie seit über zehn Jahren zu Gottes Familie gehören. Wer bereits seit über 20 Jahren? Seit über 30 Jahren? Wer hat in dieser langen Zeit bereits eine Gemeindespaltung erlebt?

    Einige. Das ist sehr unangenehm, nicht wahr? Viele werden verletzt, stimmt’s? Es führt zu Verlusten in der Gemeinde, nicht wahr? Manche bleiben weg. Bestimmt kennen Sie Menschen so wie ich selbst auch, die eine solche Spaltung erlebt haben und die seit damals Gott nicht mehr dienen und nicht mehr für Ihn brennen, weil die Verletzungen so tief gingen. Weiß jemand, was ich meine? Liebe Freunde, ein Merkmal des geisterfüllten Lebens ist, dass die Gemeinde durch mich wächst und dass Gottes Wirken zunimmt. Ich bestärke Menschen darin, treu zu bleiben. Ich stärke und ermutige andere. Wenn das Gegenteil geschieht, entspricht das nicht Gottes Geist, ob Sie in Sprachen reden oder nicht. Ich nehme an, wie meine Frau mir immer sagt, ich muss mehr lächeln. Ich versuche es.

    Ich gebe mir die größte Mühe. Man kann harte Fakten mit einem Lächeln sagen und Menschen nehmen sie an.

    Gut, geisterfüllte Menschen sind aufbauend und ermutigend. Sie demoralisieren nicht und verursachen keine Spaltung.

    Der fünfte Punkt: Kühnheit. Das ist ein Merkmal geisterfüllten Lebens. Apostelgeschichte 4, Kühnheit.

    Apostelgeschichte 4:8. Ich liebe diese Verse. Apostelgeschichte 4:8.

    Apostelgeschichte 4:8-13 „Da sprach Petrus, erfüllt (sagen Sie alle: erfüllt) mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen. Als sie aber die Kühnheit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren.“

    Wie schön wäre es, wenn Menschen sich wundern und denken würden, wir waren mit Jesus zusammen. Jemand hat das einmal treffend ausgedrückt. Vielleicht kennen Sie das. Sie waren ungelehrte und ungebildete Leute, was das Gesetz angeht. Natürlich sind sie als Juden in der Synagoge aufgewachsen und wussten sehr vieles. Aber im Vergleich zu den Pharisäern und den Gesetzeslehrern und denen, die sie damals musterten, waren sie ungelehrt und ungebildet. Die anderen hatten alle möglichen Titel, Doktortitel und dergleichen. Hinter den Namen Petrus und Johannes stand nur: MJG, mit Jesus gewesen. Das reicht aus. Sie sahen ihre Kühnheit. Petrus war vom Heiligen Geist erfüllt und sie staunten über seine Kühnheit. Apostelgeschichte 4:31: „Und nachdem sie gebetet hatten…“ Sie sind alle miteinander versammelt.

    Apostelgeschichte 4:31 „Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes wie? mit Kühnheit.“

    Sie redeten kühn über Jesus. Das bedeutet nicht schroff, derb oder laut. Kühnheit bedeutet, sie ließen sich nicht durch die Mienen und Meinungen anderer einschüchtern. Interessanterweise erfahren wir in Johannes 20:19, dass die Jünger aus Angst vor den Juden die Tür hinter sich gut verschlossen hatten. Das sah so aus. Die Auferstehung geschah bereits. Die Jünger versteckten sich hinter verschlossenen Türen aus Angst vor den Juden. Dann werden sie mit dem Heiligen Geist erfüllt.

    Was passiert danach? Sie gehen hinaus und reden in anderen Sprachen! Sie feierten auf der Straße weiter! Was wurde aus der Zurückgezogenheit und der Angst? Der Heilige Geist gibt Ihnen Kühnheit, wenn Sie erfüllt sind. Das ist etwas sehr Gutes. Geisterfüllte Menschen sind kühn. Sie merken, Gott gab ihnen keinen Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und des gesunden Verstandes.

    Ich habe meine Geschichte schon oft erzählt. Ich habe das Evangelium erst gehört, als es mir eines Tages ein zwölfjähriger Junge in einem Park erzählte. Sehr radikal! Er erschütterte mein Gefängnis!

    Ich wurde durch die Begegnung mit diesem Zwölfjährigen tiefgreifend verändert, der mir so kühn von Jesus erzählte. Das veränderte meine Welt! Wissen Sie, eines Tages ging ich mit diesem Jungen in ein Krankenhaus – und mit ein paar anderen Leuten. Vielleicht war er damals schon dreizehn. Wir waren im Krankenhaus, um einen Verwandten zu besuchen. Wir besuchten ihn, sprachen mit ihm usw. und plötzlich war der Junge weg. Ich hatte keine Ahnung, wo er war. Er verschwand in diesem Krankenhaus! Ich lief die Gänge entlang, suchte ihn und ein Mann saß auf einer Bank in seinem Krankenhaushemd, das hinten ganz offen war. Er saß dort, barg sein Gesicht in den Händen und heulte hemmungslos. Er schluchzte und schluchzte! Er schluchzte und atmete schwer! Ich ging zu ihm und fragte ihn: „Kann ich Ihnen helfen?“ Er sagte: „Oh dieser Junge!“ Er weinte und weinte. Er sagte:
    „Dieser Junge kam in mein Zimmer und erzählte mir von Jesus und von den Striemen auf Seinem Rücken. Ich habe so etwas noch nie gehört. Es ging mir durch und durch.“ Es war dieser Junge! Ich hätte fast gesagt: „Ich weiß, was Sie meinen. Er hat auch mich so berührt!“ Ein Dreizehnjähriger geht in ein Krankenzimmer und dient diesem Mann. Ich sprach mit ihm und fand heraus, dass er vor wenigen Stunden vom Arzt eine total verheerende Diagnose erhalten hatte. Seine Welt brach zusammen. Und plötzlich kommt dieser Botschafter Jesu, ein Dreizehnjähriger, berührt ihn tief und sagt ihm, dass es bei Gott Hoffnung gibt. Kühnheit. Gott möchte uns Kühnheit geben. Es ist ein Merkmal geisterfüllten Lebens.

    Gut, ein letzter Punkt, Apostelgeschichte 1: Kraft. Apostelgeschichte 1:4

    Apostelgeschichte 1:4-5 „Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten – die ihr, sagte er, von mir gehört habt; denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“

    Verlasst Jerusalem nicht. Gründet keinen Bibelkreis. Macht gar nichts, bis ihr mit Heiligem Geist getauft werdet. Apostelgeschichte 1:8. Schauen Sie, was dort steht: „Aber ihr werdet Kraft empfangen …“ Sagen Sie alle: Kraft.

    Apostelgeschichte 1:8 „Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“

    Liebe Freunde, wir müssen die Welt erreichen. Ich bin verrückt genug zu glauben, dass wir unsere Generation verändern können – aber nicht nur in der Nachbarschaft. Ich denke, Gott kann das durch unsere Gemeinde tun – natürlich nicht nur durch unsere Gemeinde. Gott wirkt in Gemeinden auf der ganzen Welt und überall in unserem Land. Gott sei Dank für den wunderbaren Leib Christi und für alle hingegebenen Gläubigen! Aber ich glaube, das, was von hier ausgeht, kann die Welt verändern. Ich glaube, wir können in erstaunlicher Weise in Nationen hineinwirken. Aber wenn wir unser Jerusalem, Judäa, Samaria und die Enden der Erde erreichen wollen, dann brauchen wir unbedingt Kraft. Wir müssen erst einmal vom Geist erfüllt werden. Wir können es nicht durch menschlichen Einfallsreichtum oder das richtige Marketing schaffen. Ich bin sehr dafür, dass wir weise sind und alle neuen Errungenschaften nutzen. Zu Jesu Zeiten wäre ich mit dem Boot hinausgefahren und hätte mir die verstärkenden Eigenschaften des Wassers zunutze gemacht, um zu predigen. Aber jetzt benutze ich ein Mikrofon. Das klappt recht gut. Ich bin dafür, moderne Technik einzusetzen. Manche von Ihnen haben Ihre Bibel auf dem iPod. Das ist der technische Fortschritt. Es ist eine neue Zeit.

    Ich bin sehr dafür. Früher musste man von einer Schriftrolle ablesen. Ich lese nicht von einer Rolle ab.

    Ich habe heute abend auch keine Kerze dabei. Ich versuche, mit der Technik Schritt zu halten.

    Wir wollen tun, was wir können. Ich bin nicht gegen Werbung und gegen moderne Technik. Aber wissen Sie, wir können alle erdenkliche Technik und die beste Werbung einsetzen, unser Bestes geben und eine hervorragende Haltung haben – aber ohne die Kraft des Heiligen Geistes ist all das nur menschliches Bemühen, das keinen Erfolg haben wird. Wenn Gott nicht der Wind in unseren Segeln ist, wenn wir nicht Seine Kraft und Führung erleben, werden wir die Welt nicht für Christus erreichen. Wissen Sie, was noch passieren wird? Wir werden unterwegs ausbrennen. Wir brauchen Seine Kraft.

    Ich glaube, hier geht es darum, Seine Zeugen zu sein – Kraft zu haben, um zu predigen und das Evangelium weiterzusagen. Wir lasen, dass Petrus zu Pfingsten predigte und 3000 Menschen errettet wurden. Ich frage mich, wie die Quote heute ist. Dreitausend Predigten, damit einer errettet wird?

    Keine Ahnung. Er war jedenfalls von Heiligen Geist erfüllt. Er predigte und das hatte Auswirkungen auf die Menschen. Ihre Herzen wurden ergriffen, weil eine übernatürliche Kraft durch seine Worte wirkte. Es war nicht nur ein Mensch, der aus dem Verstand heraus Menschen intellektuell ansprach.

    Es floss aus seinem Herzen, das vom Heiligen Geist inspiriert war und hatte eine tiefgreifende Wirkung auf die Herzen der Zuhörer. Liebe Freunde, wir müssen das Herz der Menschen erreichen.

    Menschen glauben mit ihren Herzen. Und wenn der Heilige Geist uns nicht befähigt, werden sich manche vielleicht intellektuell bekehren, aber nicht dabeibleiben. Wir brauchen Herzens-Bekehrungen und Sie müssen Gottes Herz durch Ihr Herz zum Ausdruck bringen, um Menschen wirklich zu erreichen.

    Das gilt für Predigten wie diese genauso wie für das Predigen auf der Straße, was nicht jedermanns Sache ist. Ich habe es gemacht. Nicht, weil ich dachte, dass es anderen helfen würde, sondern weil ich wusste, dass es gut für mich wäre, weil ich ein paar Hemmungen hatte. Freunde brachten mich hin und ich predigte an einer Straßenecke. Meine Güte! Ich dachte mir: „Was mache ich hier?“ Ich erhob meine Stimme und predigte. Leute fuhren bis zur Ampel, kurbelten die Scheiben herunter, sahen mich an, kurbelten die Scheiben wieder hoch und fuhren weg. Ich sollte acht Minuten predigen, also predigte ich. Leute, die gegenüber an der Tankstelle ihr Auto betankten, schüttelten den Kopf und suchten das Weite. Dann sagte der Mann, der mich anleitete – ich tat es, wie gesagt, um zu lernen.

    Ich weigerte mich einfach, mich der Angst zu beugen. Wie gesagt, es ist nicht jedermanns Sache, aber es war wichtig, dass ich das damals getan habe. Ich tat es nie wieder. Aber er sagte: „Sprich eine Einladung aus.“ Ich sagte: „Hier ist niemand!“ Er sagte: „Mach es!“ Ich sagte: „Wenn du Jesus annehmen möchtest, komm bitte jetzt her.“ Sechs Leute kamen hinter einem Zaun hervor und beteten mit uns. Ich fragte: „Woher kommt ihr denn?“ Sie sagten: „Wir waren hinter dem Zaun und hörten dir zu.“ Alle sechs wurden errettet!

    Wissen Sie, obwohl das vielleicht das Letzte ist, was Sie tun wollen, müssen Sie es vielleicht tun wie auch ich, um Ihre Angst zu überwinden. Aber selbst wenn Sie Einzelne ansprechen, brauchen Sie die Kraft des Heiligen Geistes. Selbst die Intellektuellen unter uns – und das ist kein Makel – Sie müssen Ihr Gehirn nicht an der Garderobe abgeben, wenn Sie in die Gemeinde gehen. Wir sollen den Herrn, unseren Gott, mit unserm ganzen Verstand, unserer ganzen Seele und unserem ganzen Herzen lieben. Ich denke, kluge Menschen sind wunderbar! Und Gott wird das gebrauchen. Aber selbst die erhabenste Logik und das scharfsinnigste intellektuelle Argument werden ohne das Wirken des Heiligen Geistes zu keiner Bekehrung führen. Wir brauchen zum Predigen und Lehren die Kraft des Heiligen Geistes, erst recht bei den Geistesgaben, Wundern und Heilungen.

    In der Apostelgeschichte war das ganz normal. Es wurde für Menschen gebetet und sie wurden geheilt. Wir schauen uns noch ein oder zwei Stellen an und dann komme ich zum Schluss. Apostelgeschichte 6. Wunderwirkende Kraft. Das Wort, das hier in Apostelgeschichte 1 steht, wo Jesus sagt: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommen wird.“, ist das griechische Wort „Dynamis“. Daher stammt das deutsche Wort Dynamit. Es bedeutet: wunderwirkende Kraft. Ihr werdet Dynamis empfangen, wunderwirkende Kraft, wenn der Heilige Geist auf euch kommt. Apostelgeschichte 6:5.

    Apostelgeschichte 6:5 „Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und voll was? Voll Heiligen Geistes.

    Er ist voll Glaubens und voll Heiligen Geistes. Lassen Sie uns nun Vers 8 anschauen.

    Apostelgeschichte 6:8 „Und Stephanus, voll Glauben und Kraft… Dynamis! …, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk!

    Voll Heiligen Geistes zu sein bedeutet offenbar auch, von dieser wunderwirkenden Kraft erfüllt zu sein. Das zeigte sich durch Zeichen und Wunder, die unter dem Volk geschahen.

    Ich nenne nur eine weitere Stelle. Sie können Sie später nachschlagen, wenn Sie wollen. Sie steht in Apostelgeschichte 13. Paulus und seine Begleiter predigen und der Statthalter, dieser Politiker, ist sehr am Evangelium interessiert. Dort ist aber ein Zauberer namens Elymas, der ihnen widersteht und versucht, den Statthalter vom Glauben abzubringen. Wissen Sie, was die Bibel sagt? Paulus, voll Heiligen Geistes, sah ihn an und sprach: Du Sohn des Teufels. Plötzlich kam Dunkel und Finsternis auf ihn und der Zauberer wurde eine Zeit lang blind. Sie mussten ihn an der Hand wegführen. Und der Statthalter sagte: „Ich sollte diese Errettung jetzt annehmen.“ Er war voll Geistes und Wunder geschahen.

    Wissen Sie, mit die allerstärksten Dinge lesen wir in der Apostelgeschichte. Dort werden nicht nur vergangene Zeiten beschrieben, mit denen wir nichts zu tun haben. Was der Heilige Geist damals im Leben von Menschen tat, möchte Er heute in unserem Leben tun. Liebe Freunde, ich hoffe, Sie schauen sich die ganze Serie an und machen sich mit dem Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Bis zum nächsten Mal.

     

    Liebe Freunde, wir beschäftigen uns in dieser Serie mit dem Heiligen Geist – mit Seinem Wirken in uns, an uns und durch uns. Ich hoffe, dass Sie die vorigen Sendungen sahen. Doch falls nicht, so wird Ihnen die heutige Predigt bestimmt gefallen. Treffen Sie doch die Entscheidung, diese komplette Serie zu sehen. Sie werden davon profitieren.

    Unser heutiges Thema ist das Reden in anderen Sprachen. Wir werden uns dazu ein paar Bibelstellen ansehen und herausfinden, was die Bibel über dieses Phänomen sagt. Ist es für heute? Ist es für uns? Was bringt es, in Sprachen zu reden? Ist es eine Gabe für Gläubige heute? Oder gibt es das heute nicht mehr? Zu diesem Thema gibt es so viele Fragen. Wissen Sie, die Aussagen der Bibel dazu sind ziemlich eindeutig. Ich hoffe, dass Sie eine Bibel besitzen, die Sie jetzt zur Hand nehmen können und dass Sie sich hinsetzen und mit mir zusammen das Thema der Erfüllung mit dem Heiligen Geist studieren: Der Nutzen, die Anwendung – wenn überhaupt – im heutigen Gemeindeleben. Ich denke, Sie werden davon profitieren und dadurch gesegnet werden. Vater, bitte gib doch jedem Zuschauer, der ein offenes Herz hat, den Geist der Weisheit und der Offenbarung. Möge Gottes Wort heute für sie lebendig werden, in Jesu Namen. Gut, kommen wir zum Wort Gottes.

    Vergangene Woche und heute spreche ich über Auswirkungen der Erfüllung mit dem Heiligen Geist, verschiedene Merkmale, die wir im Neuen Testament finden. In

    Epheser 5:18 steht:
    „Und berauscht euch nicht mit Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes.“

    Die Aussage „werdet voll Geistes“ ist nicht Gegenstand theoretischer Erörterungen, nicht nur eine Verheißung, die wir genießen, sondern ein Gebot, dem wir gehorchen sollen. Werdet voll Geistes.

    In der vorigen Woche schauten wir uns einige Merkmale eines geisterfüllten Lebens an. Zunächst sahen wir, dass jemand, der voll Geistes ist, singt, sich freut und dankbar ist. Unmittelbar nach dem Gebot, voll Geistes zu werden, heißt es: „redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“, was eine direkte Folge des Gebots ist, voll Geistes zu werden.

    Wir fanden auch heraus, dass jemand, der vom Geist erfüllt ist, vom Geist geführt wird. Jesus war vom Geist erfüllt und Er erlebte Führung. Wir sahen auch, dass die geistliche Wahrnehmung in anderer Weise zunehmen wird. Sie werden in der Lage sein zu erkennen, wie Gott wirkt und zu hören, was Er sagt, wenn Sie voll Geistes sind. Ihnen werden sich Dinge erschließen und Sie werden manches erkennen, was Sie sonst nicht erkennen würden.

    Wir entdeckten, wenn jemand voll Geistes ist – am Beispiel von Barnabas in der Bibel – dann kommen durch denjenigen andere Menschen zum Herrn und werden im Glauben gestärkt. Wer vom Geist erfüllt ist, wird nicht Spaltung und Niedergang bewirken, vielmehr wird er Gottes Handeln fördern.

    Es heißt, er war voll Geistes und viele Menschen fanden zum Herrn, wurden gestärkt und ermutigt und blieben dem Herrn treu. Das sind Früchte eines geisterfüllten Lebens. Menschen, die mit jemandem zusammen sind, der vom Heiligen Geist erfüllt ist, wollen dem Herrn treu bleiben. Sie wollen Teil einer Gemeinde bleiben und wollen weiter geistlich wachsen. Aber ein Mensch, der von einem anderen Geist erfüllt ist, bewirkt das Gegenteil – Niedergang und Trennung. Menschen fallen ab. Das ist die Frucht eines falschen Geistes.

    Wir haben herausgefunden, dass Kühnheit eine Eigenschaft, eine Frucht und ein Merkmal geisterfüllten Lebens ist. In Apostelgeschichte 4 geht es um dieselbe Gruppe, mit der wir uns noch näher beschäftigen werden. Zunächst, in Kapitel 2, wurden sie vom Heiligen Geist erfüllt. In Kapitel 4 wurden sie erneut gefüllt.

    Wir sollten immer wieder erfüllt werden. Das Verb in der Aufforderung in Epheser 5:18 steht im Griechischen in der Verlaufsform. Es bedeutet buchstäblich: unaufhörlich immer wieder erfüllt werden.

    Wir sollten immer wieder den Heiligen Geist erleben. Wir sollten regelmäßig vom Heiligen Geist erfüllt und erneuert werden. Gott möchte nicht, dass unser Leben öde ist und wir stagnieren. Er möchte, dass wir wachsen. Ich möchte Ihnen sagen: Gott hat noch mehr für Sie, liebe Freunde. Gott hat noch viel mehr. Wir können Ihn noch intensiver und stärker erleben. In Apostelgeschichte 4 beteten sie, dass Gott ihnen Kühnheit geben möge. Es heißt: Sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und verkündeten das Wort Gottes voller Kühnheit. Das bedeutet nicht, dass Sie aggressiv oder laut werden, sondern dass Sie keine Angst mehr vor Ablehnung und menschlichem Widerspruch haben – dass Sie kühn die Dinge aussprechen, die Gott Ihnen gegeben hat.

    Schließlich beschäftigten wir uns mit der Tatsache, dass ein Leben im Heiligen Geist Kraft freisetzt.

    Jesus sagte: Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommt. Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, Judäa, Samaria und bis an die Enden der Erde.

    Wissen Sie, die Gemeinde könnte etwas mehr Kraft vertragen – Kraft zum Predigen, Kraft zum Dienst, Kraft im Alltag unter notleidenden Menschen. Gott möchte Sie gebrauchen und Er möchte mich gebrauchen. Wir kommen hier zusammen, um neue Kraft zu tanken, Gott anzubeten, gemeinsam das Wort zu studieren und um daraus zu lernen. Aber unser wahrer Auftrag spielt sich draußen ab, stimmt’s? Dort brauchen wir die Kraft mehr als irgendwo sonst – wo die Menschen Trauer, Not und Tod ausgesetzt sind; worauf wir die Antwort haben, nämlich Jesus Christus.

    Ich möchte ein weiteres Merkmal eines geisterfüllten Lebens anschauen, über das sehr viel in der Bibel steht. Es ist das Reden in neuen Sprachen. Darüber werde ich heute früh sprechen. Jesus selbst sagte in Markus, Kapitel 16, Vers 17, innerhalb des Missionsbefehls, Folgendes: „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden.“ Jesus selbst sagte, dieses Zeichen würde Gläubigen folgen.

    In der Apostelgeschichte ist von fünf Ereignissen die Rede, wo Gläubige erstmals vom Heiligen Geist erfüllt oder im Heiligen Geist getauft werden. Es gibt beide Formulierungen in der Bibel: Mit Heiligem Geist oder in den Geist getauft und vom Heiligen Geist erfüllt werden. Manchmal ist die Rede davon, dass der Heilige Geist empfangen wird. In der Apostelgeschichte wird von fünf Ereignissen berichtet, in denen Menschen erstmals erfüllt werden und die Geistestaufe erleben. Diese wollen wir uns näher anschauen, weil es Gemeinsamkeiten gibt. Apostelgeschichte 2:1.

    Apostelgeschichte 2:1-4 „Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich… Mir gefällt es, wenn Gott plötzlich wirkt! Plötzlich entstand… vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.“

    Gut, sie fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab. Das geschah als erstes, nachdem sie vom Geist erfüllt waren.

    Jemand sagt: „Wozu der Wind und die Feuerzungen? Was hat das denn bloß zu bedeuten?“

    Nachdem Jesus von den Toten auferweckt wurde und zum Vater auffuhr, so sagte Er den Gläubigen:
    „Ich werde die Verheißung des Vaters senden, von der ich bereits sagte, dass dann der Heilige Geist kommen wird.“

    In Johannes 16 erzählte Jesus den Jüngern davon. Können Sie sich vorstellen, mit Jesus im selben Raum zu wohnen, zu essen und zu schlafen – über drei oder dreieinhalb Jahre – die Wunder aus nächster Nähe zu sehen, manchmal sogar selbst aktiven Anteil an den Wundern zu haben – zum Beispiel, als die Fische und die Brote verteilt und die 5000 gespeist wurden? Es war ein fortwährendes Wunder, das durch die Hände der Apostel geschah. Und Jesus sagt Ihnen am Vorabend Seiner Kreuzigung Folgendes: „Männer, es ist gut für euch, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht gehe, wird der Heilige Geist nicht kommen. Wenn ich aber gehe, sende ich Ihn zu euch.“

    Der Heilige Geist bringt große Vorteile mit sich. Das war für sie sicher schwer zu verkraften. „Jesus, wir finden es hier sehr schön mit Dir. Bleib hier.“ Jesus sagte: „Nein, es ist gut für euch, dass ich weggehe.“ Der Heilige Geist bringt uns wirklich sehr viele Vorteile.

    Das ist also die Erfüllung der Verheißung, dass der Heilige Geist erstmalig auf die Erde gesandt wird, um Gläubige zu erfüllen und in ihnen zu wohnen. Wissen Sie, bis zu diesem Zeitpunkt, unter dem Alten Bund, kam der Heilige Geist auf Menschen, wohnte jedoch nicht in ihnen. Er war nur auf den Menschen. Und Gott führte Israel unter dem Alten Bund nachts auf ihrer Wanderung durch die Wüste – am Tag mittels einer Wolkensäule – und wie führte Er sie nachts? Durch eine Feuersäule. Wenn die Wolkensäule sich plötzlich bewegte, brachen sie ihre Zelte ab und sagten: „Gut, Gott führt uns weiter.“

    Und sie folgten der Feuersäule.

    Ich denke, Feuerzungen kamen deshalb auf jeden, weil Gott damit sagen wollte: „Das ist derselbe Heilige Geist, derselbe Gott, der die Israeliten durch die Wüste führte, derselbe Heilige Geist, der alle Wunder im Alten Testament wirkte. Damals führte Er alle gemeinsam von außen und jetzt jeden Einzelnen von innen heraus.“ Jesus sagte: „Er ist mit euch und Er wird in euch sein.“ Auf jeden kamen die Feuerzungen. Sie wurden mit dem Geist erfüllt. Als erstes fingen sie an, in anderen Sprachen zu reden. Dann gingen sie alle gemeinsam nach draußen auf die Straße. Das waren viele Menschen. Alle redeten in Sprachen – ein bisschen chaotisch. Wissen Sie, ich fand heraus, dass Gott nicht immer sensibel mit Suchenden umgeht.

    Man hört oft, dass wir Unkundige nicht vor den Kopf stoßen sollen. Ich denke, das ist gut. Wir sollen mit Menschen, die auf der Suche sind, feinfühlig umgehen. Manchmal verfallen wir in einen bestimmten pfingstlerischen Stil oder in eine kirchliche Gangart und sprechen Kanaanäisch. Dann kommen Menschen zu uns, haben den Eindruck, sie seien auf einem anderen Stern und sagen:
    „Ich finde keinen Zugang zu euch!“ Also entwickelte jemand den Ansatz, dass wir Suchenden gegenüber sensibel sein müssen, dass wir Menschen nicht unnötig verärgern oder vor den Kopf stoßen sollen. Das ist schon weise. Aber wissen Sie, Gott geht nicht immer so vor. Wenn ich Gott wäre, hätte ich sie nicht auf die Straße gehen und dort in Sprachen reden lassen. Manche waren verärgert, manche verstanden es nicht, manche hielten sie für betrunken, aber Gott machte das nichts aus. Es war Sein Plan.

    Da waren sie also nun – auf der Straße – und Petrus steht auf und fängt an, zu predigen. Hören Sie, was er in Vers 33 sagt, um das Geschehen zu erklären, oder es genauer zu erklären.

    Apostelgeschichte 2:33.

    Apostelgeschichte 2:33 „Nachdem er nun durch die Rechte Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er dieses ausgegossen, was ihr seht und hört.“

    Beachten Sie, dass er sagte: „was ihr seht und hört.“ Schauen Sie sich jetzt Vers 38 an, ein paar Verse weiter unten.

    Apostelgeschichte 2:38-39 „Petrus aber sprach zu ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

    Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzu rufen wird.“

    Petrus sagte ihnen: „Dies ist…“ Anfangs sprach er darüber, dass sich jetzt eine Prophetie von Joel erfüllt, usw., und dann sagte er: „Jesus sandte die Verheißung des Vaters, den Heiligen Geist. Das ist es, was ihr jetzt seht und hört.“ Und er sagte: „Diese Verheißung gilt euch, aber nicht nur für diese Generation, sondern auch für eure Kinder. Sie werden das auch erleben, diese Taufe im Heiligen Geist. Und es hört auch nicht mit der Generation eurer Kinder auf.“ Danach sagt er: „Diese Verheißung gilt auch für alle, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzu rufen wird.“

    Ich bin einer von denen, die Pfingsten sehr fern waren… etwa 2000 Jahre entfernt. Aber ich bin jemand, den Gott, der Herr, hinzu gerufen hat und die Verheißung gilt mir und auch allen anderen, die heute leben.

    Lesen wir weiter, Apostelgeschichte 10. Ich habe das Argument gehört: „Nun, Gott tat das nur, weil Er Seine Gemeinde in Gang bringen musste. Das war sozusagen die Initialzündung. Es geschah zu Pfingsten, war aber dann vorüber.“ Apostelgeschichte 10 fand zehn Jahre nach Pfingsten statt. Wenn das so wäre, dann hatte Gott Seine Gemeinde bis dahin noch nicht in Gang gebracht. Es liegen zehn Jahre dazwischen. In Apostelgeschichte 10 kam Petrus in das Haus des Cornelius. Er predigt über den auferstandenen, wunderwirkenden Retter. Apostelgeschichte 10:44.

    Apostelgeschichte 10:44-45 „Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde.“

    Woher wussten sie das denn?

    Apostelgeschichte 10:46 „Denn sie hörten, wie die Menschen in Sprachen redeten und Gott lobten. Da ergriff Petrus das Wort.“

    Er sagte: „Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?“ Später muss Petrus in Jerusalem erklären, warum er Heiden besuchte und erzählt, was passierte. Achten Sie darauf, was er in Vers 15 sagte, als er in Jerusalem davon berichtete.

    Apostelgeschichte 11:15-16 „Als ich aber anfing zu reden, fiel der Heilige Geist auf sie ebenso wie am Anfang auf uns. Da dachte ich an das Wort des Herrn, als er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden.“

    Hier werden alle, die im Haus sind, im Heiligen Geist getauft. Woher wussten sie, dass sie vom Heiligen Geist erfüllt wurden? Sie fingen an, in Sprachen zu reden. Sie hörten, dass sie in Sprachen redeten und Gott lobten.

    Ich habe auch Folgendes gehört und es ist etwas dran: „Nun, in Jerusalem wurde der Heilige Geist den gläubigen Juden gegeben und hier kam zum ersten Mal eine Gruppe von Nichtjuden zum Glauben an Christus und wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt, ohne sich zunächst dem Judentum zuzuwenden.“ Das ist wahr. Aber dann fügte jemand hinzu: „Dann hörte das auf und Gott hörte auf, so zu wirken, weil die Gemeinde jetzt in Gang gekommen ist. Es gab eine Initialzündung für die gläubigen Juden und eine für die gläubigen Heiden. Damals war es Gott wichtig, dass in Sprachen geredet wurde, aber das ist jetzt vorbei.“ Das ist nicht wirklich der Fall. Apostelgeschichte 19 ereignet sich etwa 20 Jahre nach Pfingsten. Die erste Ausgießung des Heiligen Geistes liegt jetzt 20 Jahre zurück. Apostelgeschichte 19:1.

    Apostelgeschichte 19:1-2 „Es geschah aber, als Apollos in Korinth war, dass Paulus durch das Hochland zog und nach Ephesus kam und einige Jünger fand. Zu denen sprach er: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben noch nie gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.“

    Allein diese Frage zeigt mir, dass ich nicht alles vom Heiligen Geist bekomme, was Er zu geben hat, sobald ich Jesus annehme. Ich bin durch den Geist geboren. Der Heilige Geist tut etwas in meinem Innern, was Jesus als eine geistliche Geburt bezeichnet. Ich werde trainiert f

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