Befreiung von Dämonen

Teil 4 der Reihe „Heilungen im Lukasevangelium“


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Comments

  • Jule sagt:

    Heilungen im Lukasevangelium – 4. Woche 16.11.2008

    Wir studieren das Lukasevangelium und schauen uns besonders das Thema Heilung an. Die heutige Botschaft bringt uns zu Lukas 8, wo wir uns den besessenen Gerasener ansehen werden. Wir entdecken, dass Jesus nicht nur körperlich heilt, sondern auch die Gefühle und Seelen der Menschen.

    Wenn Sie jemals depressiv waren oder spüren, dass eine Bedrückung auf Ihnen liegt, möchte ich Ihnen sagen, dass Jesus Christus Ihr Befreier ist. Wir können aus der Geschichte ein paar erstaunliche Lektionen lernen. Lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen.

    Schauen wir uns in diesem Kapitel den Vers 22 an. Es heißt:

    Lukas 8:22-25
    „Und es geschah an einem der Tage, dass er in ein Boot stieg, er und seine Jünger; und er sprach zu ihnen: Lasst uns übersetzen an das jenseitige Ufer des Sees. Und sie fuhren ab. Während sie aber fuhren, schlief er ein. Und es fiel ein Sturmwind auf den See, und das Boot füllte sich mit Wasser, und sie waren in Gefahr. Sie traten aber hinzu und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Er aber stand auf, bedrohte den Wind und das Gewoge des Wassers; und sie legten sich, und es trat Stille ein. Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Erschrocken aber erstaunten sie und sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser gebietet und sie ihm gehorchen?“

    Ich finde interessant, dass der Sturm Jesus nicht aus der Ruhe brachte, wohl aber der Unglaube Seiner Jünger.

    Lukas 8:26-29
    „Und sie fuhren nach der Landschaft der Gerasener, die Galiläa gegenüberliegt. Als er aber an das Land gestiegen war, kam ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der Dämonen hatte und seit langer Zeit keine Kleider anzog und nicht im Haus blieb, sondern in den Grabstätten. Als er aber Jesus sah, schrie er auf und fiel vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht. Denn er hatte dem unreinen Geist geboten, von dem Menschen auszufahren. Denn öfters hatte er ihn gepackt; und er war gebunden mit Ketten und Fußfesseln und bewacht worden, und er zerbrach die Fesseln und wurde von dem Dämon in die Wüsten getrieben.“

    Ich würde gerne diese kleine Geschichte, als Jesus in das Gebiet gegenüber von Galiläa kam, das hier als Landschaft der Gerasener bezeichnet wird, mit dem Sturm verbinden, den Er erlebte. Ich glaube nicht, dass der Sturm einfach zufällig geschah, sondern dass Jesus vom Vater zu einem Menschen geführt wurde, der Qualen erlitt und um Hilfe schrie. Im Verlauf der Geschichte wird uns klar, dass dies das Einzige war, was Jesus auf dieser Seite des Sees tat. Er befreite diesen Mann, wie wir noch lesen werden, ging zurück zum Boot und fuhr den ganzen Weg wieder zur anderen Seite des Sees Genezareth zurück. Das war das Einzige, was Er dort tat und ich glaube, Satan wollte Jesus davon abhalten, diesen Mann zu erreichen.

    Beim Lesen des Buches Hiob wird uns klar, dass der Teufel Einfluss auf die Elemente hat. Wie es genau läuft, wissen wir nicht. Aber wir lesen im Buch Hiob, dass Satan die Gegenwart des Herrn verließ. Der Teufel ließ unter anderem auch einen großen Sturm aufkommen, der das Haus, in dem alle Kinder Hiobs bei einer Feier versammelt waren, über ihnen zusammenstürzen ließ. So wurden alle auf einmal getötet. Die Bibel sagt, Satan war dafür verantwortlich, nicht Gott.

    Es ist auch interessant, dass es heißt, Jesus bedrohte den Wind und die Wellen. Genau dieses Wort wird in Lukas 4:35 benutzt, als Jesus den bösen Geist bedrohte. Es ist ein sehr scharfes griechisches Wort. Jesus sprach genauso zu dem Wind wie zu den bösen Geistern. Im Markusevangelium wird über diese Sache berichtet, dass Jesus wörtlich zum Wind sagte: „Er bedrohte ihn und sagte: ‚Sei still, verstumme!‘ “

    Genau das sagte Jesus in Lukas 4:35 dem bösen Geist. Er bedrohte den bösen Geist und sprach: „Sei still, verstumme!“ Er behandelte den Sturm, als wäre er aus der Hand des Feindes, bestimmt nicht aus Gottes Hand. Es war nicht der Wille Gottes, dass der Sturm aufkam. Jesus weist nicht den Willen des Vaters zurück. Jesus beugte sich auch nicht demütig vor dem Sturm und sagte: „Es muss der Wille des Vaters sein, dass wir diesen Sturm erleben.“ Nein, Er widerstand ihm in der gleichen Weise, mit denselben Worten, wie Er es bei den bösen Geistern tat.

    Ich sage das aus einem bestimmten Grund. Ich glaube, dass viele Stürme in unserem Leben aus diesem Grund kommen. Ich benutze das Wort Sturm hier als Bild. Wir sind von Gott beauftragt, die zerbrochenen, sterbenden Menschen zu erreichen, die unter der Knute des Feindes sind. Wir müssen ihnen das Evangelium bringen und dürfen nicht zulassen, dass uns die Stürme des Lebens stoppen oder ablenken. Wenn ein Sturm ein Zeichen dafür ist, dass man nicht im Willen Gottes ist, dann war der Apostel Paulus nie im Willen Gottes! Jesus sagte: „Lasst uns hinüberfahren.“ Er sagte nicht: „Lasst uns auf halbem Weg ertrinken,“ oder „wenn es Widerstände gibt, wissen wir, dass es nicht Gottes Wille ist, hinüberzufahren. Dann kehren wir um und fahren zurück.“ Ich denke, Gott weiß immer vorher, wie es ausgeht. Er sagt einfach: „Tut das und das.“ Oder Er führt uns, Dinge zu tun, ohne uns alle Hindernisse und Schwierigkeiten auf dem Weg zu nennen. Aber die gibt es! Aber Er bleibt ruhig, weil Er bereits das Ende sieht. Er weiß, wie es ausgehen wird. Wir drehen wegen der Stürme und der Hindernisse in der Zwischenzeit durch. Wir haben den Auftrag, Menschen zu erreichen, die durch satanische Kräfte gebunden sind. Wenn wir aber zulassen, dass Stürme, Hindernisse, Opposition und widrige Winde, die uns entgegenstehen, uns aufhalten, Freund, werden wir nie den Auftrag, zu dem wir berufen wurden, erfüllen.

    Jesus trieb aus diesem Mann die Dämonen aus. Lassen Sie uns das lesen. Eine bemerkenswerte Geschichte.

    Lukas 8:30-31
    „Jesus fragte ihn aber und sprach: Was ist dein Name? Er aber sprach: Legion. Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren. Und sie baten ihn, dass er ihnen nicht gebieten möchte, in den Abgrund zu fahren.“

    Dieses Wort wird im Römerbrief und mehrfach in der Offenbarung benutzt und als Schacht des Abgrunds übersetzt, vor dem Dämonen offenbar große Angst haben. Dort werden sie enden. Vers 32.

    Lukas 8:32-37
    „Es war aber dort eine Herde von vielen Schweinen, die an dem Berg weideten (in den anderen Evangelien ist von 2000 die Rede). Und sie baten ihn, dass er ihnen erlauben möchte, in jene zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. Die Dämonen aber fuhren von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See und ertrank. Als aber die Hüter sahen, was geschehen war, flohen sie und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land. Die Leute aber gingen hinaus, um zu sehen, was geschehen war. Und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen; und sie fürchteten sich. Die es aber gesehen hatten, verkündeten ihnen, wie der Besessene geheilt worden war. Und die ganze Menge aus der Umgegend der Gerasener bat ihn, von ihnen wegzugehen, denn sie waren von großer Furcht ergriffen. Er aber stieg in das Boot und kehrte wieder zurück.“

    Ich möchte Sie gerne auf ein paar Dinge aufmerksam machen. Beachten Sie die Reaktion der Menschen. Sie hatten Angst und sagten: „Geh weg von hier! Wir möchten Dich hier nicht haben.
    Damit werden wir nicht fertig. Das überfordert uns.“ Jesus steigt ins Boot und fährt auf die andere Seite des Sees. Es war, wie gesagt, das Einzige, was Er auf der Reise in dieses Gebiet der Gerasener tat. Dieses Gebiet hieß auch Dekapolis. So steht es in den anderen Evangelien.

    Dekapolis bedeutet Gebiet der zehn Städte.

    Wenn Sie auf Ihrer kleinen Karte hinten in Ihrer Bibel nachsehen… bitte nicht jetzt… sehen Sie Galiläa auf der einen Seite. Auf der anderen Seite des Sees liegt das Gebiet von Dekapolis, das Gebiet der Gerasener, wo der Besessene war.

    Bedenken Sie, wie weit Jesus reiste… die Kosten, die Umstände, die Zeit, der Widerstand durch den Sturm… alles, um einen Menschen zu befreien. Gott ist vielleicht extravagant, aber niemals verschwenderisch. Er geht sehr weit, um nur eine Person zu retten. Manchmal sage ich und andere auch: „Ach, das ist doch nur heiße Luft.“ Bei mir nicht! Ich denke, Gott würde einen kompletten Gottesdienst wie diesen arrangieren… die Anbetung, alle kommen, die ganze Predigt, alles, alle Ausgaben, alles… nur um einen Menschen zu ermutigen, um einen Menschen aus der Depression zu holen, eine Person zu heilen, nur um den Retter in das Leben eines Menschen zu bringen. All das würde Er für einen tun.

    Vielleicht sind Sie heute abend derjenige. Gott würde all das und noch mehr tun, um Sie zu retten.

    Bedenken Sie einmal, Jesus opferte 2000 Schweine, um einen Menschen zu befreien. Dadurch zeigt Er uns, wie viel ein Mensch in Gottes Augen wert ist. Diese Schweine waren sehr viel Geld wert, aber Jesus war der Meinung, ein Mensch ist wertvoller.

    Freund, wo das Christentum Einzug hält, bringt es allerhöchsten Respekt für den Wert der Menschen. Wo das Christentum unterdrückt wird, sind Menschen in den Augen von Tyrannen nur wenig mehr wert als Tiere; ein Zahnrad in einer Maschine, um zum Nutzen der Maschine zu arbeiten, eine Nummer auf einer egoistisch kalkulierten Liste, billig und entbehrlich. Aber das Evangelium verändert all das.

    So sahen die Gerasener das Leben. Sie flehten, dass Christus gehen möge, damit sie in Ruhe Schweine züchten könnten. Der Sohn Gottes war bei ihnen, doch sie zogen die Schweine vor. Freund, die Gerasener gibt es immer noch. Sie sind nicht unbedingt gegen den Glauben. Aber wenn sie sich damit abgeben sollen, darf es ihr Leben nicht tangieren oder sie etwas kosten: „Jesus, wenn Deine Anwesenheit für mich Kosten bedeutet, dann geh lieber.“ „Jesus, geh mir aus den Augen. Mir war nicht klar, dass es mich so viel kosten würde. Mir war nicht klar, dass Du einige meiner Angewohnheiten aus meinem Leben fegen würdest. Manche Leute sagen ja: „Nun, Jesus, das hättest Du nicht tun sollen. Es war ein großer Verlust für diese Menschen.“

    Schließlich gehörte das Land zu Israel und es war gegen das mosaische Gesetz, überhaupt Schweine zu besitzen. Jesus hat nur eine Gewohnheit und einen Handel beseitigt, der sowieso nicht hätte existieren sollen. Und wissen Sie, wenn Er in unser Leben kommt, reinigt Er uns von einigen Dingen und manchmal kostet uns das auch etwas. Freund, das Evangelium zerbricht Dinge. Es verändert alles. Es gibt den Seelen der Menschen mehr Wert als materiellen Dingen und nötigt uns, das Leben anders als bisher zu sehen. Die Gegenwart Jesu heilte Menschen, aber das war diesen Menschen egal, wenn dabei Schweine starben. Das Gebiet der zehn Städte, Dekapolis, tauschte seinen Platz in der Geschichte gegen Schweine ein. Oh Mann!

    Lassen Sie uns bitte Lukas 8:38 anschauen.

    Lukas 8:38-39
    „Der Mann aber, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bat ihn, dass er bei ihm bleiben dürfe. Er aber entließ ihn und sprach: Kehre in dein Haus zurück und erzähle, wie viel Gott an dir getan hat! Und er ging hin und rief aus durch die ganze Stadt, wieviel Jesus an ihm getan hatte.“

    In solch einer rauen Umgebung sollte der Mann seine Geschichte erzählen. Alle Nachbarn und die Menschen in der Umgebung haben Jesus gerade rausgeschmissen und Jesus sagte: „Geh zurück und erzähl es ihnen.“ „Aber Jesus, sie haben… doch klar gemacht, dass sie an Dir nicht sehr interessiert sind!“ Und dorthin sandte ihn Jesus.

    Ich sage Ihnen, in den Jahren kamen sehr häufig Menschen zu mir und sagten: „Pastor, kannst Du für mich beten? Bei der Arbeit bin ich von Heiden umgeben. Ich will einen Job, wo ich unter Christen arbeiten kann.“ Dafür bete ich niemals!

    Du bist das Salz; Du bist das Licht.

    Ohne Dich sind sie in der Wüste und haben keine Oase.

    Ohne Dich sind sie ohne Licht in der Finsternis.

    Ohne Dich sind sie ungehindert der Verwesung ausgesetzt.

    Du bist wahrscheinlich genau da, wo Gott dich haben will.

    Lassen Sie Ihr Licht leuchten. Gewinnen Sie Menschen für Jesus, wenn Sie von Christen umgeben sein wollen. Die Wahrheit ist: Wenn wir nicht in unserer täglichen Umgebung von Jesus erzählen können, können wir nicht erwarten, dass Gott uns anderswo gebraucht. Sie haben den Eindruck, Gott führt Sie nach China? Es gibt hier genug chinesische Restaurants. Da können Sie anfangen. „Ich weiß einfach, wenn ich nach China komme, wird Gott mich gebrauchen.“ Nun, Er kann Sie jetzt und hier gebrauchen. Wir müssen die großen Dinge, die Gott für uns getan hat, verkünden.

    Manche unter uns sind von Drogen frei geworden, von Depressionen, Dämonen, seltsamem Verhalten und Krankheiten. Das müssen wir erzählen! Wir müssen Ihnen sagen, was Gott in unserem Leben getan hat. Jesus sagte ihm: „Geh in dein Haus zurück und erzähle, wieviel Gott an dir getan hat.“

    Dieser Mann lebte in den Grüften! Können Sie sich vorstellen, wie das gewesen sein muss? Stellen Sie sich vor, wie er da mit gesundem Verstand und angezogen sitzt.

    Ich fing oben an zu weinen, als ich das las und darüber nachdachte. Dieser Mann ging die Straße entlang. Menschen flohen vor ihm, weil sie wussten, dass es der ist, der Ketten zerreißt und unter den Toten lebt – wo die Knochen der Toten sind. Er kommt die Straße entlang, klopft an die Tür. Seine Kinder rennen weg, seine Frau steht hinter der Tür. Ich sehe, wie ihm Tränen die Wangen herunter laufen und er sagt: Liebling, ein Mann namens Jesus hat mich befreit. Jesus hat mich befreit.
    Liebling, ich bin wieder klar im Kopf. Die bösen Geister sind weg.“

    Wie lange ging das wohl schon so? Wie kam es so weit mit ihm? Was mag der Auslöser gewesen sein, der dazu führte, dass er nackt zwischen den Gräbern lebte und von Dämonen in die Wüste und die Isolation getrieben wurde? Der Teufel ist wahrlich ein übler Teufel! Stellen Sie sich vor, wie dieser Mann zu seiner Familie und Freunden zurückgeht und die Geschichte erzählt.

    Markieren Sie diese Stelle in Ihrer Bibel. Lassen Sie uns einen Streifzug machen… bitten seien Sie geduldig. Ich möchte, dass Sie das verstehen… wir wollen das zunächst mit dem vergleichen, was wir in Markus, Kapitel 5 finden. Ich werde ein paar Stellen lesen. Bitte verfolgen Sie es aufmerksam. Das ist wirklich sehr wichtig! In Markus, Kapitel 5 und Vers 18 finden wir die gleiche Geschichte, die wir gerade in Lukas, Kapitel 8 lasen.

    Markus 5:18
    „Und als er in das Boot stieg, bat ihn der, der besessen gewesen war, dass er bei ihm sein dürfe.“

    Markus 5:19
    „Und er gestattete es ihm nicht, sondern spricht zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.“

    Usw. usw. Wir wissen ja bereits, dass die Menschen aus der Region Dekapolis sagten: „Verschwinde, wir wollen nicht, dass Du hier bist. Geh weg!“ Jesus geht also und der Mann erzählt von da ab seine Geschichte. Bitte schauen Sie, was danach passiert. Schauen Sie sich bitte Markus, Kapitel 7 an.

    Verfolgen Sie es. Vers 24.

    Markus 7:24
    „Von dort aber brach er auf und ging weg in das Gebiet von Tyrus; und er trat in ein Haus und wollte, dass niemand es erfahre; und er konnte nicht verborgen sein.“

    Es ist die Geschichte von der Frau, die wegen ihrer von Dämonen besessenen Tochter kam. Sie erinnern sich an die Geschichte, stimmt‘s? Jesus treibt den Dämon aus der Tochter aus und sie wird frei. Lesen wir Vers 30.

    Markus 7:30
    „Und sie ging weg in ihr Haus und fand das Kind auf dem Bett liegen und den Dämon ausgefahren.“

    Achten Sie auf Folgendes:

    Markus 7:31
    „Und er verließ das Gebiet von Tyrus und Sidon wieder…“

    Das war gleich, nachdem Er die Tochter der Frau freisetzte. Er verlässt das Gebiet von Tyrus und Sidon, und…

    Markus 7:31
    „… und begab sich zum See von Galiläa, mitten durch (was?) das Gebiet der Zehn Städte.“

    Nach dieser kleinen Begebenheit… bitte schauen Sie alle her. Ich möchte sichergehen, dass Sie mir folgen. Da war der Mann in den Grüften. Jesus befreit ihn. Der Mann möchte mitgehen. Jesus sagt: „Nein. Erzähl deinen Freunden davon. Sag allen, was passiert ist. Gott hatte Mitleid mir dir. Öffne deinen Mund und erzähl die Geschichte.“

    Sie vertreiben Ihn von ihren Ufern. Jesus geht, einige andere Dinge passieren… Er ist auf der anderen Seite des Sees… unter anderem befreit Er im Gebiet von Tyrus und Sidon die Tochter dieser Frau. Sie ist erstaunt. Dann geht Jesus und kehrt zurück… Er ist zum ersten Mal wieder in der Gegend, aus der Er vertrieben wurde, okay? An diesem Punkt der Geschichte sind wir. Er kam zurück in das Gebiet von Dekapolis. Schauen wir uns jetzt Matthäus an. Wir gehen an den gleichen Punkt. Wenn Sie alle Evangelien vergleichen… und das mussten wir tun… nun, nicht unbedingt. Ich denke, ich hätte es Ihnen auch sagen können. Aber es ist gut, wenn Sie es selbst lesen. Matthäus 15:21, die gleiche Geschichte.

    Matthäus 15:21
    „Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegenden von Tyrus und Sidon zurück.“

    Gut, das lasen wir gerade. Vers 28

    Matthäus 15:28
    „Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.“

    Gut, das gleiche Geschehen. Und dann ging Er, wie wir gerade lasen, wohin? In das Gebiet von Dekapolis, wie wir in Vers 29 lasen.

    Matthäus 15:29
    „Und Jesus ging von dort weg und kam an den See von Galiläa…“

    Gut, Er ist in Dekapolis. Er ist in dem Gebiet, wo der dämonisch besessene Mann war. Er ging auf den Berg und setzte sich dorthin. Er sitzt auf dem Berg, wo die Leute gerade… als Er das letzte Mal dort war… sagten: „Verschwinde von hier! Wir wollen Dich hier nicht haben. Geh weg, Jesus.“ Schauen Sie, was wir als nächstes über Seine Rückkehr lesen. Matthäus 15:30.

    Matthäus 15:30-31
    „Und große Volksmengen kamen zu ihm, die Lahme, Blinde, Krüppel, Stumme und viele andere bei sich hatten, und sie legten sie ihm zu Füßen; und er heilte sie, sodass die Volksmenge sich wunderte, als sie sahen, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gingen und Blinde sahen; und sie verherrlichten den Gott Israels.“

    Was veränderte sie? Jetzt bringen sie alle, denen etwas fehlte, und legen sie zu Jesu Füßen. Sie kommen von weither, aus der ganzen Region der zehn Städte. Was bewirkte den Unterschied? Der Bericht eines Mannes. Ein Mann sagte: „Ich war besessen. Ihr alle kennt mich. Ich wurde geplagt. Ich war unrein. Ich hatte keinen Gedanken unter Kontrolle. Ich wurde Tag und Nacht gequält. Ich war eine Bestie, aber Jesus befreite mich. Wenn Er es für mich getan hat, kann Er es für jeden tun.“

    Jesus kommt zurück, nachdem dieser Mann durch das Gebiet zog. Massen kommen und bringen Scharen von Menschen mit allen möglichen Krankheiten und legen sie Jesus zu Füßen.

    Damals in den 50‘ern wurde Lester Sumrall von Gott geführt, in die Philippinen zu ziehen. Er hatte eine sehr große Gemeinde in Indiana. Nach meiner Erinnerung war es die größte Gemeinde des Staates. Gott sagte, er solle gehen. Er zog in die Philippinen und hatte es dort anfangs schwer.

    Manche von Ihnen haben die Geschichte vielleicht schon gehört. Es gab dort eine Live Sendung im Radio aus dem Bilibid-Gefängnis in Manila. Es gab eine dämonisch besessene Frau im Bilibid-Gefängnis. Sie war eine Teenie-Prostituierte und war dämonisch besessen. Sie schrie und das wurde live im Radio übertragen. Das ganze Land hörte es. Sie spitzten die Ohren, weil einer der Wärter sie getreten hatte, sie auf ihn zeigte und daraufhin der Dämon aus ihr redete und sagte: „Du wirst sterben.“ Vierundzwanzig Stunden später starb der Wärter. Er erkrankte nicht, er starb einfach. Einer der Ärzte, der sie untersuchte… es ging da ziemlich hoch her, sagte: „Oh, sie denken sich das alles aus.“ Sie zeigte auf ihn und sagte: „Du wirst sterben.“ Der Arzt wurde nicht krank. 24 Stunden später starb er einfach.

    Das ganze Land ist wie gebannt von dem Geschehen. Als er es das erste Mal hörte, wurde gesagt:

    „Wenn Sie ein schwaches Herz haben, drehen Sie das Radio leise.“ Er drehte es lauter. Er hörte, wie diese besessene Frau im Gefängnis schrie. Gott sprach zu ihm, hinzugehen und die Frau freizusetzen.

    Um es kurz zu machen: Er ging, durfte in das Gefängnis hinein und befreite die Frau im Namen Jesu.

    Der Präsident des Landes gab ihm eine Blankovollmacht: „Was immer Sie wollen!“ Sie hielten Erweckungsveranstaltungen ab, und zwar über mehrere Monate. 150.000 Menschen fanden zu Christus. Noch Jahre danach war die Parole in den Philippinen: „Jesus ist die Antwort,“ in der Regierung und auch im Volk.

    Wenn Sie in die Dörfer fahren und in die Gegend der Philippinen, finden Sie immer noch Frucht aus der damaligen Zeit, aus einer Erweckung, die das Land veränderte, weil eine junge dämonisch besessene Frau befreit wurde. Sie hieß Clarita Villanueva.

    Was für eine Geschichte, Freund. Wir müssen erzählen, was wir erlebt haben.

    Psalm 105:1 sagt:
    „Verkündigt seine Taten unter den Völkern.“

    Lassen Sie uns die Kraft eines Zeugnisses nicht unterschätzen.

    Ich hatte ein paar Freunde, die eher zu kühn waren im Hinblick darauf, für Menschen zu beten.

    Manchmal nervten sie mich etwas. Eines Abends gehen sie in ein Dennys Restaurant. Dieses Ehepaar waren meine Nachbarn und wir studierten gemeinsam. Als sie in das Dennys gingen, kam ein Mann heraus, der teilweise gelähmt war und einen Stock oder einen Gehwagen hatte. Sie verwickelten ihn in ein Gespräch, beteten für ihn und durch ein Wunder wurde er spontan geheilt.

    Dann nahmen sie den Mann sofort mit auf die Straße und ließen ihn allen, die sie stoppten, seine Geschichte erzählen. Zwei oder drei Leute nahmen Christus an und wurden errettet. Der Punkt ist: Erzählen Sie jemandem, was Christus für Sie tat. Es kann große Auswirkungen haben.

    Wir wollen die guten Dinge, die Gott in unserem Leben tat, nicht verschweigen. Wie meine Freunde, die für den Mann beteten, den Gott in Seiner Gnade heilte. Sie ließen ihn sofort anderen erzählen, was passiert ist.

    Ich nehme an, dass einige meiner Zuschauer bereits erlebten, dass Gott in Ihrem Leben eingegriffen hat. Sie machten schwere Zeiten durch, dachten nicht, dass Sie es schaffen würden und sagten dann: „Oh Gott, wenn Du mich da durchbringst, werde ich Dir dienen.“ Und Er brachte Sie hindurch. In anderen Fällen beantwortete Er vielleicht ein Gebet oder stärkte Sie in einer sehr stressigen Zeit.

    Ich sage Ihnen: Anderen davon zu erzählen wird ein paar Dinge bewirken. Erstens wird es sie ermutigen. Es wird den Herrn verherrlichen, aber es wird auch Ihren eigenen Glauben stärken. In den Psalmen heißt es, dass die Israeliten den Heiligen Israels begrenzten, weil sie sich nicht an Seine Taten und die großartige Befreiung aus Ägypten erinnerten. Die Tatsache, dass sie frühere Segnungen und die zurückliegende Befreiung vergaßen und nicht weiter davon sprachen, begrenzte Gott im Hinblick auf gegenwärtige Segnungen.

    So ist es auch bei uns. Ich denke, wir begrenzen Gott manchmal, weil wir zu vergesslich sind. Manchen von meinen Zuschauern hat Gott geholfen und Sie wissen es ganz genau. Sie sollten Ihre Hände heben und Ihm dafür danken, jemanden anrufen und sagen: „Ich muss es einfach jemandem erzählen. Ich weiß nicht, ob ich dir die Geschichte schon erzählt habe…“, und dann erzählen Sie, was Jesus für Sie getan hat. Es wird sie ermutigen; es wird Sie selbst ermutigen; es wird den Herrn verherrlichen. Wenn Sie mir zuschauen und denken: „Wovon spricht er? Gott hat noch nie etwas für mich getan!“ Wissen Sie, Er kann etwas für Sie tun und Er möchte es so gerne. Es fängt damit an, dass wir unser Herz für den Retter Jesus Christus öffnen. Das ist das Fundament, darauf gründet sich alles andere… wenn wir ‚Ja‘ zu Ihm sagen als Herr und Retter. Es geht nicht um ein religiöses Ritual oder eine hohle Zeremonie, sondern um eine echte, reale, lebendige, dynamische Beziehung zu dem Gott, der Sie schuf. Sünde hat uns von Gott getrennt. Gott sandte Seinen Sohn, um diese Kluft zu überbrücken und für unsere Sünden am Kreuz zu bezahlen. Am dritten Tag wurde Er von den Toten auferweckt. Wenn Sie Ihn anrufen, Freund, können Sie in eine Beziehung mit Ihm kommen, die Errettung heißt. Das ist das Wichtigste, was Gott je in Ihrem Leben tun wird. Natürlich will Er in allen anderen Bereichen auch wirken – körperlich, emotional und materiell. Aber der geistliche Bereich ist der Wichtigste. Rufen Sie heute Jesus an. Sie werden es nicht bereuen.

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