Was Worte bewirken können


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Comments

  • Jule sagt:

    Was Worte bewirken können – Teil 1
    21.06.2014
    Pastor Bayless Conley

    Wir wollen uns heute mit einem wirklich wichtigen Thema befassen. Und ich kann Ihnen sagen: Das wird sehr spannend, denn es geht um Leben und Tod! Sie sollten keinen Augenblick davon versäumen. Machen Sie es sich vor Ihrem Fernseher, Ihrem Computer oder wo auch immer Sie zusehen, bequem und lassen Sie uns diesem bedeutenden Thema unsere ungeteilte Aufmerksamkeit widmen.

    Wir wollen uns heute ein paar Verse aus Matthäus, Kapitel 12 ansehen. Doch bevor wir das tun, möchte ich Ihnen einen Teil des Gebets vorlesen, das König David in Psalm 141 betete. Bitte schlagen Sie jetzt Matthäus 12 auf und dann werde ich Ihnen Davids Worte vorlesen. Sie sind eine gute Einleitung für das Thema, mit dem wir uns heute befassen wollen. David betete in Psalm 141, Vers 3: „Stell eine Wache vor meinen Mund, einen Posten, der meine Lippen bewacht!“ Ich wiederhole das nochmals. „Stell eine Wache vor meinen Mund, einen Posten, der meine Lippen bewacht!“

    Das war ein gutes Gebet für David, aber es ist auch für jeden von uns ein gutes Gebet. Und ich bin sicher, Sie werden schon bald erkennen, warum dieses Gebet so wichtig ist. Matthäus, Kapitel 12, wir beginnen mit Vers 33. Jesus sagte:

    Matthäus 12:33-37
    „Wenn ein Baum gut ist, sind auch seine Früchte gut, ist er schlecht, sind auch seine Früchte schlecht. An den Früchten erkennt man den Baum. Ihr Giftschlangenbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich
    hat. Ich sage euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft über jedes nutzlose Wort ablegen müssen, das sie gesagt haben. Denn aufgrund deiner eigenen Worte wirst du freigesprochen oder verurteilt werden.“

    Diese Worte sagte Jesus in einer erneuten Auseinandersetzung mit einigen der hartherzigen, religiösen Führer. Sie waren dabei, eine Grenze zu überschreiten, von der es kein Zurück gab. In ihrer Härte und ihrer Abneigung gegen Jesus hatten sie die Werke, die der Heilige Geist tat, um Christus zu bezeugen, dem Teufel zugesprochen. Sie behaupteten, Jesus mache gemeinsame Sache mit dem Teufel, was auch der Grund dafür sei, warum er Dämonen austreiben könne. Jesus machte ihnen in aller Deutlichkeit klar, wie unsinnig diese Behauptung war. Erst versuchte Er, sie mit Argumenten zu überzeugen, aber dann brachte Er die Sache mit diesen Worten auf den Punkt. Sie waren so verhärtet und feindselig, dass sie nicht aufhörten, Böses zu reden. Und die Wahrheit ist: Was wir in unserem Herzen tragen – sei es unsere Einstellung gegenüber Gott, gegenüber anderen Menschen oder was auch immer – findet seinen Weg aus unserem Mund heraus. Unser Herz und unsere Lippen hängen zusammen. Und Er sagte: „Denn aufgrund deiner eigenen Worte wirst du freigesprochen oder
    verurteilt werden.“ Unsere Worte offenbaren, was in unserem Herzen vor sich geht. An diesem Punkt hatten sie die Grenze noch nicht überschritten. Jesus verkündete hier kein Urteil über sie. Was Er sagte, war eine Warnung. Sie konnten weiterhin verstockt und hart und feindselig Ihm gegenüber bleiben und das Zeugnis des Heiligen Geistes, das bestätigte, dass Jesus tatsächlich der Christus war, leugnen. Doch wenn sie das taten, würden sie eine Grenze überschreiten, von der es kein Zurück mehr gab. Diese Worte gehören zu den düstersten, ernüchterndsten Worten, die Jesus Christus je gesprochen hat!

    Soweit also zum Zusammenhang. Aber dem Geschehen hier liegt ein allgemeingültiges Prinzip zugrunde, über das ich heute sprechen möchte: Worte haben Kraft. Das hat Jesus uns hier sehr eindrücklich gezeigt. Unsere Worte offenbaren, was in unserem Herzen vor sich geht. Ich lese Ihnen jetzt die Verse 36 und 37 aus der Message-Bibel vor. Hier heißt es: „Lasst mich euch etwas sagen. Jedes Einzelne dieser achtlosen Worte wird zurückkehren und euch verfolgen. Es wird eine Zeit der Abrechnung geben. Nehmt sie ernst. Worte können eure Erlösung sein; Worte können auch eure Verdammnis sein.“ Jesus sagte sogar, dass wir für jedes unproduktive, nutzlose, leere Wort Rechenschaft ablegen müssen. Worte haben Kraft. Nehmen Sie sie ernst.

    Ich möchte heute darüber sprechen, welche erstaunliche Kraft Worte haben. Das ist ein recht einfaches Thema und Sie werden es wissen, wenn ich zum Ende komme, denn ich werde das Wort Worte – W-O-R-T-E – als Akrostichon benutzen, um diese Kraft zu erklären.

    Das W steht für Würdigung oder Anbetung. Jesus warnte uns davor, nutzlose, unproduktive Worte zu reden, aber Anbetung ist nie verschwendete Zeit. Anbetung ist nie unproduktiv. Anbetung bringt immer etwas Gutes hervor. Anbetung ist immer wertvoll. Mit Anbetung ist die Zeit immer gut genutzt. Bitte schlagen Sie mit mir den Hebräerbrief auf, Kapitel 13. Hebräer, das dreizehnte Kapitel, Vers 15. Das ist nur einer der vielen Verse, die wir uns zu diesem Thema ansehen könnten, aber dieser hier bringt die Sache sehr gut auf den Punkt. Hebräer 13, Vers 15: „Durch Jesus…

    Hebräer 13:15
    „… wollen wir Gott immer wieder ein Lobopfer bringen, das heißt, wir wollen ihn preisen und uns zu seinem Namen bekennen!“

    Wir sollten Gott konsequent immer wieder ein Lobopfer bringen, Ihn anbeten, Ihm danken und uns zu Seinem Namen bekennen. Lassen Sie uns das immer wieder tun. Lassen Sie uns jeden Tag an Ihn denken und Ihm den ganzen Tag über Dank sagen – für all den Segen, den Er uns zuteil werden lässt, für die Güte Seines Charakters, für die Schönheit Seiner Person, für unsere Freunde, unsere Familie, unsere Gemeinde und die vielen Wohltaten, die Er in unser Leben bringt. Ich möchte Ihnen jetzt kurz drei Auswirkungen aufzeigen, die es gibt, wenn wir Gott anbeten.

    Nummer eins: Anbetung ehrt Gott. Mit Worten des Dankes und des Lobes ehren wir Gott. In Psalm 66, Vers 2 heißt es: „Besingt die Schönheit seines Namens, rühmt ihn mit eurem Lobgesang!“ Besingen Sie die Schönheit Seines Namens; rühmen Sie Ihn mit Ihrem Lobgesang.

    Vor vielen Jahren las ich einmal eine Geschichte von einem Mann, der als Glasmaler arbeitete. Er bemalte Glasscheiben und wurde oft von Ladenbesitzern beauftragt, ihre Schaufenster zu gestalten. Er leistete sehr gute Arbeit und bald lief sein Geschäft so gut, dass er einen Lehrling einstellte. Der Lehrling besaß eine ganz erstaunliche Begabung für diese Arbeit, sodass der Mann ihn schon bald alle Aufträge allein ausführen ließ. Seine Malereien erregten große Aufmerksamkeit. Oft drängten sich die Menschen vor den Fenstern, die er bemalt hatte und bewunderten seine Werke. Das war wirklich erstaunlich! Im Lauf der Zeit bekam der Mann viele Komplimente für seine schönen Glasmalereien, aber er sagte den Leuten nie, dass es in Wirklichkeit sein Lehrling gewesen war, der sie gemacht hatte. Er ging sogar so weit, dass er seinen Namen unter die fertigen Arbeiten seines Lehrlings setzte, statt ihm zu erlauben, sie selbst zu signieren. Er sagte: „Siehst du, das ist mein Geschäft. Ich habe dich eingestellt und deine Arbeit repräsentiert meine Firma.“ Das war sowohl unehrlich als auch respektlos. Er enthielt ihm die Ehre vor, die ihm gebührte.

    Ich hatte einmal einen Freund, der ein gefragter Lektor war. Zum Teil arbeitete er auch als Koautor. Einige der bekanntesten Leute aus dem christlichen Bereich nahmen seine Dienste in Anspruch. Für viele von ihnen wurde er als Koautor tätig. Als er mir eines Tages half, ein Buch, das ich geschrieben hatte, zu überarbeiten, erzählte er mir von einer Person, deren Namen mit absoluter Sicherheit jeder von Ihnen kennt. Er sagte: „Weißt du, von diesem Mann gibt es ein sehr beliebtes Buch und ich wurde dafür auserwählt, es zu lektorieren. Aber in Wirklichkeit hat er nur einen sehr kleinen Teil davon geschrieben. Etwa 90 Prozent stammen aus der Feder eines anderen. Der berühmte Mann hat nur 10 Prozent dazu beigetragen, wenn überhaupt. Also lektorierte ich das Buch und gab es ihm zurück, damit er prüfen konnte, ob es für ihn in Ordnung war oder ob er noch Änderungen haben wollte.
    Nachdem er das Buch dann durchgelesen hatte, trafen wir uns wieder. Er sagte: Es muss nur noch eine einzige Änderung vorgenommen werden. Und er strich den Namen des anderen Autors durch. Er sagte: Veröffentlichen Sie das Buch, aber erwähnen Sie seinen Namen nicht. Der andere Mann war am Boden zerstört. Das war falsch und es war unehrenhaft.“

    Denken Sie nur einmal daran, was Gott alles für uns tut; an all die guten Dinge, die Er in unser Leben bringt. In Psalm 115, Vers 1 heißt es: „Nicht uns, Jahwe, nicht uns, deinen Namen bringe zu Ehren…“

    Manche Menschen kehren das um: „Nicht dich, Gott, sondern meinen Namen bringe zu Ehren! Ich bin es, der hart gearbeitet hat. Ich bin es, der die Idee hatte. Ich bin es, der die Kontakte geknüpft hat.“ Aber Moment mal! Wer hat uns die Kraft für unsere Arbeit gegeben? Wer hat uns unseren Verstand gegeben? Wer öffnet Türen, die kein Mensch schließen kann? Wer gibt uns die Luft zum Atmen? Wer hat uns unser Leben geschenkt? Wer hat die Sonne erschaffen, die jeden Tag auf uns herab scheint? Wer schenkt uns den Regen? Nicht uns, Gott, sondern Deinen Namen bringe zu Ehren. In Psalm 29, Vers 2 heißt es: „Gebt Jahwe die Ehre, die ihm gebührt…“ Gott gebührt Ehre.

    Gibt es etwas, für das Sie Gott schon längst hätten die Ehre geben müssen? Vielleicht für Ihre Gesundheit? Hören Sie: Wenn Sie jetzt hier sitzen und keine Schmerzen haben, sollten Sie Gott heute

    Abend, bevor Sie zu Bett gehen, dafür danken.

    Wissen Sie, manchmal fahren wir in ein Einkaufszentrum und stellen fest, dass alles total überfüllt ist. Sämtliche Parkplätze sind belegt und man kann nur noch außerhalb des Geländes parken. Und dann sehen wir all die leer stehenden Behindertenparkplätze und denken: „Mann, eigentlich könnte ich doch dort parken.“ Aber das denken Sie nur, bis Sie es müssen. Dann wäre es Ihnen völlig egal, wie weit Sie laufen müssen. Wir sehen so vieles als selbstverständlich an. Wir müssen Gott für unsere Gesundheit danken, für unsere Kraft, unseren Erfolg, unsere Familie, unsere Freunde, für das Geschenk der Erlösung, für den Heiligen Geist und so weiter. Nummer eins ist der Lobpreis. Damit ehren wir Gott.

    Zweitens: Anbetung demonstriert Glauben. Man braucht Glauben, um einen Gott anzubeten, den man nicht sehen und spüren kann, vor allem wenn es scheint, als würde alles gegen uns laufen und als hätte Gott uns verlassen. Das sagen uns zumindest unsere Gefühle, wenn wir ihnen die letzte Autorität einräumen. In solch düsteren Zeiten fühlt es sich oft an, als wäre Gott weit weg oder als würde es Ihn gar nicht geben. Aber wenn Sie dann die Hände erheben und Seinen Namen loben, Ihm danken, Ihm Lieder singen und Ihn anbeten – Freunde, das ist Glaube! Glaube wird durch Anbetung ausgedrückt, offenbart und freigesetzt. Manche von Ihnen sollten einfach in der Stille die Hände heben und Gott anbeten, ohne eine Band im Hintergrund und ohne andere Stimmen als ihre eigene. Das kann die wertvollste Anbetung sein, die Sie Gott je bieten können.

    Im Philipperbrief steht ein Vers, den wir sehr oft zitieren. Das ist Philipper 4:6 und da heißt es: „Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen…“ … unter allen Umständen… „… im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott!“ Mischen Sie Ihre Anbetung und Ihre Danksagung mit Ihren Anliegen. So wird sie zu einer Demonstration Ihres Glaubens und setzt Ihren Glauben frei.

    Ich kaufe nicht sehr oft online ein, aber ein paar Mal habe ich es schon gemacht. Aber ich musste erst lernen, wie das funktioniert. Ich stellte alle möglichen Fragen, um herauszufinden, wie man etwas auf ebay kauft. Ich sah mir all die tollen Sachen an, die dort angeboten wurden und fand eine Harpune, die ich haben wollte. Ich sah nach, was ich jetzt tun musste und dachte: „Okay, ich bin bereit, diesen Preis dafür zu bezahlen. Wenn ich mehr bezahlen muss, kaufe ich mir eine neue.“ Ich hatte mir einen Betrag überlegt, von dem ich glaubte, dass er für den anderen fair, aber für mich immer noch günstig war. Ich gab mein Gebot ein und es kam die Meldung, dass ich warten müsse, bis die Zeit abgelaufen war. Man wartet bis wenige Sekunden vor Schluss und gibt dann das Gebot ab. Für einige von Ihnen ist das nichts Besonderes. Aber für mich war es aufregend! Das Angebot lief noch sieben Tage. Am Tag sechs sah ich zehn Mal nach und am Tag fünf zwanzig Mal. Am Tag vier stellte ich fest, dass der Preis ein bisschen in die Höhe gegangen war. Dann kam Tag drei und schließlich der letzte Tag. Ich sah eine Stunde vor dem Ende nach und eine halbe Stunde später wieder. Schließlich waren es noch 15 Minuten und saß wie angewachsen vor dem Computer. Dann kam der Countdown. Zehn Sekunden, fünf Sekunden, vier, drei und ich klickte auf Senden. Mein Gebot wurde abgegeben und ich wartete mit angehaltenem Atem, bis die Meldung kam: „Gratulation! Sie haben das höchste Gebot abgegeben. Die Harpune gehört Ihnen.“ Das war toll. Ich erwischte eine Menge Fische mit dieser Harpune. Ich dachte, das interessiert Sie vielleicht. Sie wird benutzt, um einige von Gottes schönsten Geschöpfen zu töten. Aber wissen Sie, ich hätte auch da sitzen und nie auf Senden klicken können.

    Und ich glaube, viele Menschen machen das so mit ihren Gebeten. Sie bringen zwar ihre Anliegen vor, aber ich glaube nicht, dass sie gesendet werden, bevor sie Danke sagen. Wenn Sie Gott danken, schicken Sie Ihren Glauben zu Ihm hinauf. „Bringt eure Anliegen mit Danksagung vor Gott.“ Sie sehen, Glaube bewirkt, dass Gebet funktioniert, nicht anders herum. Der Glaube ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht. Sie sollten Gott danken und Ihn ehren, damit sich irgendetwas ändern kann. Manche von Ihnen sollten einfach auf Senden klicken. Danken Sie Gott; beten Sie Ihn an.

    Gut, das Dritte, was Anbetung bewirkt, ist, dass sie den Teufel zum Schweigen bringt. In Matthäus 21 gibt es eine Stelle, wo die Kinder Jesus anbeteten und sagten: „Hosianna dem Sohn Davids!“ Und die religiösen Führer wurden zornig und sagten: „Sie sollen still sein!“ Als Jesus das sah, antwortete Er ihnen mit einem Vers aus Psalm 8, der lautet: „Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob.“ Aber Jesus zitierte diesen Vers nicht wörtlich, sondern interpretierte ihn. Jesus kann das tun, denn Er ist das lebendige Wort. Er sagte: „Habt ihr denn nie gelesen: Unmündigen und kleinen Kindern hast du dein Lob in den Mund gelegt?“ Achten Sie auf Seine Wortwahl. Wenn Sie Ihre Bibel dabeihaben, können Sie das Buch der Psalmen aufschlagen. Psalm 8, Vers 3. Achten Sie auf den Unterschied zwischen dem Vers in Psalm 8 und den Worten von Jesus.

    Psalm 8:2
    „Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob. Du hast ein Bollwerk gebaut deinen Bedrängern zum Trotz. Schweigen muss der rachgierige Feind.“

    Jesus sagte, dass Gott sich Lob schafft. Einer der Gründe, den uns die Bibel dafür nennt, ist, dass Gott unserem Lobpreis innewohnt. Der Lobpreis ist die Kraft Gottes. Sehen wir uns jetzt den letzten Teil an. Er sagte: „Du hast ein Bollwerk gebaut deinen Bedrängern zum Trotz. Schweigen muss der rachgierige Freund.“ Wenn Sie Gott anbeten, stellen Sie den Feind ruhig, und das nicht nur im Hinblick auf seine Worte, sondern auch auf seine Taten. Sie hindern den Feind und Ihre Bedränger daran, etwas zu tun und sie werden still. Sie machen sie bewegungsunfähig.

    Ich bekam einmal einen Anruf von einem Freund. Er hatte eine falsche Entscheidung getroffen, die einige schwere Konsequenzen nach sich zog und war völlig in Panik. Er sagte: „Bayless, ich bin total ratlos, was ich jetzt tun soll. Ich stehe sehr unter Druck und habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll. Ich bin schuldig im Sinne der Anklage. Ich war einfach dumm. Was soll ich nur tun?“ Ich hatte auch keine Lösung und so sagte ich: „Ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll. Das Einzige, was du jetzt tun kannst, ist, Gott von ganzem Herzen anzubeten. Das ist der einzige Rat, den ich dir geben kann.“ Er sagte: „Okay“ und legte auf. Wie er mir später erzählte, fing er sofort danach an, mit erhobenen Händen in seinem Haus umherzugehen und Gott offensiv und laut anzubeten. Und nach ein paar Minuten fiel die Bedrückung von ihm ab, die Qual hörte auf und in seinem Geist stieg die Weisheit Gottes auf. Plötzlich wusste er, was er tun sollte. Er befolgte, was der Heilige Geist ihm gesagt hatte und die Sache nahm ein sehr, sehr gutes Ende. Er brachte den Feind zum Schweigen.
    Und das sollten auch einige von Ihnen tun. Der Feind flüstert Ihnen unaufhörlich ins Ohr: „Du bist nichts wert. Das klappt ja doch nie. Du bist nicht wie alle anderen. Du solltest aufhören, in die Gemeinde zu gehen“ und Sie wollen nur noch sagen: „Halt die Klappe!“ Aber wenn Sie ihn wirklich zum Schweigen bringen wollen, müssen Sie in die Anbetung gehen. Das wird ihn stoppen. Wir müssen Gott anbeten und Ihm Dank sagen.

    Gut, das O. Bitte schlagen Sie Offenbarung, Kapitel 12 auf. Das O steht für Obsiegen oder, moderner ausgedrückt, für Überwinden. Hieraus wird häufig zitiert. Aber wir lesen nicht nur die Verse, die jeder kennt, sondern beginnen in Vers 7. Offenbarung 12, ab Vers 7:

    Offenbarung 12:7-12
    „Dann brach im Himmel ein Krieg aus: Der Engelfürst Michael kämpfte mit seinen Engeln gegen den Drachen. Der Drache und seine Engel wehrten sich, aber sie konnten nicht standhalten. Von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel. Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt. Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist es geschehen! Die Rettung ist da! Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt und die Herrschaft gehört ihm. Von jetzt an regiert Christus, sein gesalbter König! Und der, der unsere Geschwister Tag und Nacht bei Gott verklagt hat, ist aus dem Himmel hinausgeworfen worden. Doch sie haben ihn besiegt, weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben. Darum freue dich, Himmel! Jubelt, die ihr darin wohnt! Doch wehe dir, Erde, und wehe dir, Meer! Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und rast vor Wut, weil er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat.“

    Das ist der Grund für all die Verrücktheiten, die heute in der Welt vor sich gehen. Der Teufel weiß, dass seine Zeit knapp ist und so versucht er, noch so viel Unheil wie möglich anzurichten. Er ist in großer Wut auf die Erde gekommen, weil er weiß, dass ihm eine Grillparty im Feuersee bevorsteht. Er ist das Grillgut und das Grillen wird nie aufhören. Und so setzt er alles daran, noch möglichst viel Aufruhr zu stiften, bevor er dort hineingeworfen wird. Aber beachten Sie Vers 11, wo es vom Teufel heißt: „Doch sie haben ihn besiegt, weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben.“

    Hier werden drei Dinge erwähnt: Das Blut von Jesus Christus. Gott sei Dank reinigt es uns von aller Sünde. Es macht uns zu Gottes Eigentum und entzieht uns der Rechtsprechung des Teufels. Durch das kostbare Blut von Christus wurden wir aus dem Reich der Finsternis in das Reich des Lichts versetzt. Gott sei Dank dafür! Und unsere Herzenshaltung sollte sein: „Hey, ich stehe zum Evangelium von Jesus Christus, auch wenn es mich mein Leben kostet!“ Wenn wir diese Einstellung je aufgeben, öffnen wir dem Feind eine große Tür, denn dann braucht er nicht mehr zu tun, als unser Leben zu bedrohen und schon werden wir verstummen.

    Der mittlere Teil ist sehr wichtig. Sie haben ihn besiegt, weil das Lamm Sein Blut für sie vergossen hat und weil sie sich zur Botschaft des Lammes bekannten. Wenn wir den Sieg Christi bezeugen und alles, was Er am Kreuz für uns getan hat, erringen wir den Sieg über den Feind. Jesus hat den Teufel besiegt und das wird in unserem Leben offenbar, wenn unsere Worte mit dem im Einklang stehen, was Er getan hat. Jesus sagte: „Es ist vollbracht.“ Er hat den Feind besiegt. Satan hat zwar Seine Ferse verletzt, aber dafür wurde der Kopf des Satans zermalmt. Wir müssen bezeugen, was Jesus getan hat. Doch darüber hinaus sollten wir die Wahrheit all dessen bezeugen, was Gott in Seinem Wort gesagt hat und was in der Bibel geschrieben steht. Dort heißt es, durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache festgestellt. Gottes Worte sind wahr, aber sie werden in unserem Leben nur bestätigt, wenn wir mit ihnen übereinstimmen. Ich sage es nochmals: Durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache festgestellt. Jedes Einzelne von Gottes Worten ist wahr, aber sie werden in unserem persönlichen Leben nur bestätigt, wenn wir mit ihnen im Einklang stehen. Wir sollten Zeugnis darüber geben, dass Jesus Sein Blut vergossen und den Teufel besiegt hat und indem wir unser Zeugnis dem hinzufügen, was Gott bereits gesagt und was Christus bereits getan hat, erringen wir den Sieg in unserem Leben.

    Denken Sie einmal daran, wie Jesus in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Der Teufel sagte:
    „Verwandle diese Steine in Brot.“ Jesus war hungrig. Aber was tat Er? Er zitierte und bestätigte Gottes Wort, indem Er sagte: „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Er sprach das Wort Gottes aus. Da führte Satan Ihn auf den Tempel: „Stürz dich hier hinunter! Die Bibel sagt, die Engel werden dich auf ihren Händen tragen.“ Aber Jesus sagte: „Es steht geschrieben…“ Er zitierte wiederum das Wort Gottes. „… du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern!“ Bei der dritten Versuchung sagte Satan: „Sieh, die Königreiche der Welt. Sie gehören alle mir. Sie wurden mir gegeben und ich will sie jetzt dir geben. Wirf dich nur vor mir nieder und bete mich an.“ Und wiederum sprach Jesus Gottes Wort aus und sagte: „Nein, es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen. Geh hinter mich, Satan!“ Wenn nun Jesus, der unbefleckte Sohn Gottes, das Wort Gottes aussprechen musste, als Er durch den Teufel mit dem Bösen konfrontiert wurde, um wie viel mehr müssen wir dann dasselbe tun? Die Bibel sagt, wir sollen in das Bild von Jesus Christus verwandelt werden.

    Wenn Sie studieren, was die Bibel über die Kraft der Worte sagt, werden Sie an vielen Stellen fündig werden, wie zum Beispiel in Sprüche, wo es heißt: „Die Zunge hat Macht über Leben und Tod; wer sie gut nutzt, genießt ihre Frucht.“ Die Dinge, die wir gewohnheitsmäßig sagen, beeinflussen unser
    Leben. Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein und sehen Sie den zweiten Teil der Predigt über die Kraft der Worte.

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