Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte


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  • Jule sagt:
    Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen will
    und als epub-Datei für eBooks: Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen will

     

    Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
    – Teil 1 – Unser Gebetsleben
    Bayless Conley
    13.06.2010

    Hallo, in den folgenden Wochen werden wir uns mit ‚Vier Dingen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte‘ beschäftigen. Ja, Gott möchte helfen. Es ist sehr positiv zu erkennen, dass Gott nicht fern und distanziert ist und die Welt nicht nur gelegentlich kalt und nüchtern betrachtet. Vielmehr ist Er uns sehr sehr nah, Sein Herz verlangt nach uns und Er hat Verlangen danach, uns zu helfen, an unserem Leben Anteil zu haben und uns in unseren Schwierigkeiten zu helfen. Wir werden uns, wie gesagt, konkrete Bereiche anschauen, in denen Gott uns helfen möchte. Einen dieser Bereiche wollen wir uns jetzt gleich näher ansehen.

    Gott möchte uns in unserem Gebetsleben helfen. Ja, jeder von uns sollte beten. Ich denke, die Mehrzahl der Christen würden auf die Frage: „Betest du?“ antworten: „Ja, ich bete.“ Wenn Sie fragen würden, wie Ihr Gebetsleben ist, wären Ihre Antwort vielleicht etwas verhalten und viele würden ehrlich sagen: „Nun ja, es ist eher mittelmäßig und nicht so, wie es sein sollte.“ Nun, Gott möchte beim Beten helfen und Ihr Gebetsleben kann besser werden. Kommen wir zum Wort, um zu sehen, wie das möglich ist.

    Mein Thema heute Morgen ist… wir kommen jetzt zum ersten Teil der Botschaft… ich kann sie heute nicht beenden. Ich möchte anfangen über vier Dinge zu sprechen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Gott hilft Menschen noch heute. Ohne Zweifel. Jesus nannte den Heiligen Geist sogar Helfer. In Johannes 14 und ich glaube, in Vers 12 sagte Er: „Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Helfer senden, der in Ewigkeit bei euch bleiben wird.“

    Wissen Sie, das Gebet: „Gott, Hilfe!“ ist gar kein schlechtes Gebet. Ich bin seit etwa 33 Jahren errettet und ich bete immer noch: „Gott, hilf mir!“ Und Er ist treu und hilft uns.

    Der erste Bereich, mit dem wir uns beschäftigen wollen, in dem Gott uns helfen möchte, ist unser Gebetsleben. Gott möchte uns beim Beten helfen. Neigen Sie doch einfach Ihr Haupt und lassen Sie uns kurz beten.

    Vater, wir bitten Dich, hilf uns, Dein Wort zu verstehen und wirklich zu begreifen. Möge es nicht nur im Verstand, sondern im Herzen ankommen, wo es uns und anderen wirklich helfen kann. Hilf uns, Dein Wort zu verstehen und zu verarbeiten. Und, Herr, das sagen wir mit der klaren Haltung, es umsetzen zu wollen, sobald wir es verstehen. Wir werden gemäß unserer Erkenntnis handeln. Vater, hilf uns zu wachsen und Jesus Christus immer ähnlicher zu werden. Wirke in uns, das beten wir, in Jesu Namen.

    Und jeder sage Amen.

    Gut, Punkt eins, Gott möchte uns im Gebet helfen. Im Buch Sacharja sagt Gott Israel Folgendes:
    „Ich werde auf euch einen Geist der Gnade, einen Geist des Gebets und einen Geist des Flehens ausgießen.“

    Ich denke nicht, dass jemals vorgesehen war, ohne die Gegenwart und das helfende Wirken des Heiligen Geistes zu beten. Gott möchte uns beim Beten helfen. Und einen Geist des Gebets gibt es wirklich, wo der Heilige Geist uns Kraft gibt, in uns wirkt und uns manchmal übernatürlich Dinge gibt, die wir aussprechen sollen. Wenn Sie das schon einmal erlebt haben, wissen Sie, was ich meine. Ich glaube, der Heilige Geist möchte uns zum Gebet inspirieren, uns beim Beten stärken und uns helfen und unterstützen, damit wir wirksam und angemessen beten können. Und ich denke, wie ich eben sagte, manchmal wird Er uns helfen, im Gebet über uns selbst hinauszuwachsen und Dinge zu beten, die wir nie im Sinn oder im Herzen hatten, sobald wir uns im Gebet mit Ihm verbinden.

    Ich hörte einen Mann folgende Geschichte erzählen. Er war Diakon in einer Gemeinde. Ich kenne übrigens alle Beteiligten persönlich. Es ist eine wahre Geschichte. Ein Evangelist sollte demnächst dort sprechen, ein Mann, der früher durch das ganze Land zog und das Wort predigte. Er ist jetzt im Himmel. Dort war eine Versammlung geplant und dieser Diakon war einer der Gebetskämpfer der Gemeinde. Er ist also auf den Knien und betet und betet… er betet besonders intensiv im Geist für die bevorstehende Versammlung. Zwei Worte kamen ihm immer wieder und er sprach sie fast unbewusst im Gebet aus. Er verspürte eine Gebetslast. Die Worte waren Cookie und Candy. Und er denkt: „Das ist total seltsam!“ Er betet weiter. Er betet etwas in Sprachen und schon taucht das Wort Cookie auf.

    Er hat eine Last… und dann Candy. Und er betete… ungefähr eine Woche lang betete er und nannte immer wieder im Gebet Cookie und Candy, Cookie und Candy. Er betet und betet und schließlich ist er erleichtert. Er hatte den Eindruck: „Was immer das auch war, jetzt ist es durch.“ Der Evangelist kommt und der Diakon geht zu ihm und fragt: „Ich will Sie nicht stören, aber ich habe wirklich ernstlich für Sie und für diese Versammlung gebetet. Jedes Mal, wenn ich für Sie und für die Versammlung betete, kamen mir folgende Worte und ich sprach sie die ganze Woche über immer wieder aus. Die Worte sind Cookie und Candy. Können Sie damit etwas anfangen?“ Er sagte: „Ja, das sind meine Enkeltöchter.“

    Eine Enkeltochter nannten sie Cookie und die andere Enkeltochter Candy. Ich kenne auch beide Mädchen persönlich. Offenbar lagen dem Opa diese beiden Enkeltöchter besonders am Herzen und es zeigte, dass der Heilige Geist beim Beten mitwirkte. Und bis heute… und das war vor vielen, vielen Jahren… dienen beide Mädchen sehr intensiv dem Herrn. Die eine ist Frau eines Pastors. Und immer wieder denke ich, dieser Diakon, der damals auf den Knien betete, dem der Heilige Geist die Worte gab und der innerlich bewegt war wegen Cookie und Candy, hatte Anteil daran.

    Es wäre großartig, wenn wir solche Dinge im Gebet ständig erleben würden und ich bin sicher, Gott möchte, dass solche und andere Dinge häufiger geschehen. Und wenn Sie einmal diese Salbung und das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten und merken: „Hier passieren Dinge, die meine Fähigkeiten weit übersteigen, es ist, als würde Gott durch mich beten.“ Dann werden Sie anfangen, sich nach Gebetszeiten zu sehnen. Sie werden versuchen Freiräume zu finden, um allein vor Gott sein und beten zu können.

    Sind Golfspieler unter uns? Es ist, als würde man bei Loch 18 einen Eagle landen. Das zieht einen zurück auf den Golfplatz. Und wenn Sie das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten, Gottes Hilfe, Beistand und sogar Seine Führung, ich sage Ihnen, Sie sehnen sich danach, die Tür Ihres Gebetsraumes hinter sich zu schließen und von Gott gebraucht zu werden. Wir können im Gebet eine echte Partnerschaft erleben. Schauen wir uns Römer 8:22 an, dort steht:

    Römer 8:22-27
    „Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.

    Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.“

    Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwachheit. So oft wissen wir nicht, wie wir angemessen beten sollen. Das fing an… und es war die Rede davon, dass die ganze Schöpfung seufzt. Eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und in Erwartung dieses Tages seufzt die ganze Schöpfung. Er sagte, wir seufzen in unserem Innern. Eines Tages werden wir mit einem neuen Leib, der Seinem Leib gleicht, angetan werden. Die ganze Schöpfung seufzt, wir seufzen und es heißt, auch der Heilige Geist gebraucht dieses Seufzen in der Fürbitte und Er hilft uns. Sagen Sie alle: Er hilft uns. Er hilft uns in unserer Schwachheit.

    Dieses Wort ‚hilft‘ ist ein ziemlich interessantes Wort. Es wird im Deutschen als ein Wort ‚hilft‘ übersetzt, besteht aber aus drei Worten. Im Griechischen ist es aus drei Worten zusammengesetzt.

    Der erste Teil des Wortes bedeutet ‚wirken‘, das zweite ist ‚zusammen mit‘ und das dritte Wort ist ‚gegen‘. Wortwörtlich: Der Heilige Geist wirkt zusammen mit uns gegen unsere Schwachheit. Das Wort Schwachheit beinhaltet alles von körperlichen Gebrechen und Krankheit bis hin zu Kraftlosigkeit oder der Unfähigkeit, Resultate hervorzubringen. Der Geist Gottes wirkt mit uns zusammen gegen unsere Schwachheit.

    Ich wage zu behaupten, dass heute ein, zwei Menschen hier sind, die Widerständen gegenüberstehen, die Ihnen zu groß sind und die mit Dingen konfrontiert sind, die sie allein nicht in den Griff kriegen. Hat noch jemand außer mir kürzlich solche Dinge erlebt? Ich denke: „Gott, in letzter Zeit kommen sie scheinbar haufenweise, eins nach dem anderen“ und ich denke: „Gott, das ist zu viel für mich! Ich bin nicht schlau genug, das zu lösen. Mir fehlt die Kraft, das durchzustehen.“ Gott sei Dank für den Heiligen Geist, der zusammen mit uns gegen diese Schwachheit wirkt, gegen unsere Defizite, und der sie aus dem Weg räumt!

    Dort stand nicht, dass Er für uns betet. Es heißt, Er hilft uns. Er wirkt mit uns zusammen. Anders gesagt, wenn wir nicht zuerst anpacken und für etwas beten, kann der Heilige Geist uns nicht helfen.

    Aber Er möchte uns helfen.

    Einige von Ihnen stehen gerade vor Problemen, die Sie erst überwinden werden, wenn Sie im Gebet aktiv werden und die wunderbare Hilfe erleben, die der Helfer bringen kann. Oft, wenn Sie beginnen, so zu beten oder in Fürbitte einzutreten, drückt sich das in Seufzen – ohne Worte – aus, denn es kommt aus der Tiefe des Herzens, von Ihrem Geist, nicht vom Verstand.

    Ich hörte vor langer Zeit einen Mann eine Geschichte erzählen. Er war Manager für einen internationalen Evangelisten und er organisierte mehrere Jahrzehnte weltweit große Einsätze… in Lateinamerika, in Asien, auf dem afrikanischen Kontinent… und er musste immer Monate lang im Voraus planen. Sie kennen das, Treffen mit Beamten, Genehmigungen einholen, Veranstaltungsorte finden, mit unterschiedlichsten Leitern der Gemeinden arbeiten, um die Gemeinden zusammenzubringen. Und das waren Veranstaltungen mit fünfzig-, sechzig-, siebzigtausend, manchmal einhunderttausend Menschen. Also keine Kleinigkeiten. Und er erzählte, dass er hinging und manchmal auf skrupellose Beamte traf… bergeweise Behördenkram, um Genehmigungen zu erhalten… Sprachschwierigkeiten… er empfand oft, dass das dämonische Bedrückung war und er sagte, dass sehr oft alles ins Stocken kam. Alles kam quietschend zum Stehen und es gab keine menschlichen Wege, um die Einsätze stattfinden zu lassen. Was er dann sagte, war so beeindruckend, dass ich es aufschrieb. Das ist ca. 28 Jahre her und hier steht, was ich aufschrieb, was der Mann sagte angesichts der Hindernisse, die zu groß waren. Sie wissen, korrupte Beamte, Papierkrieg, Sprachbarrieren, dämonische Bedrückung… jede Tür schien verschlossen. Dies sagte er: „Am Ende war ich immer in meinem Hotelzimmer auf den Knien und seufzte und betete stundenlang in Zungen, alles löste sich letzten Endes und die Veranstaltung konnte stattfinden.“ Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist im Gebet. Und wenn wir nicht wissen, wofür wir in rechter Weise beten sollen, was oft vorkommt… Er weiß es. Er betet den vollkommenen Willen Gottes, selbst während wir etwas lesen. Hören Sie: Gott möchte Ihnen helfen.

    Ist hier jemand, der gerade vor Lasten steht, die zu groß für ihn sind? Ja. Er möchte Ihnen helfen.

    Beten Sie das Gebet, das ich oft betete: „Gott, ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll; ich hab‘ nicht die Kraft dafür. Hilf mir.“

    Und ich beginne einfach im Geist zu beten und viele, viele Male hat der Heilige Geist mit mir zusammen gewirkt. Ich fühlte Seine Gegenwart und konnte im Gebet über mich hinausgehen. Wenn das passiert, müssen Sie die Last aushalten, bis sie durchgebetet ist, bis sie sich einfach von Ihnen hebt. Das ist fantastisch, denn Er öffnet immer noch Türen, die niemand schließen kann und schließt Türen, die niemand öffnen kann. Aber Er sucht jemanden, der mit zupackt.

    Ich erzählte diese Geschichte schon öfter, aber ein Ehepaar in der Gemeinde bat mich, mich mit dem jüngeren Bruder des Mannes und dessen Freundin zu treffen. Der jüngere Bruder war in einer illegalen Motorradgang, sie lebten zusammen, er und seine Freundin, und beide waren heroinsüchtig.

    Ja, sie kamen herein und erzählten dies und das und beide waren high, als sie reinkamen, alle beide.

    Beide nickten sogar kurz ein, während ich mit ihnen sprach… ja, alle beide nickten ein. Aber da sitzen sie nun. Sie im fünften Monat schwanger, beide sind heroinsüchtig und wir sprachen über ein paar Dinge und sie sagte: „Weißt du… diese Schwangerschaft… ich nehme das schon lange. Ich hab’s die ganze Schwangerschaft über genommen. Ich werde jetzt nicht aufhören. Ich muss diese Schwangerschaft einfach abbrechen. Ich muss dieses Kind abtreiben, sonst wird es drogenabhängig geboren. Ich weiß, es wird nicht normal sein.“ Und sie sagte, dass sie vorhatte, das Kind loszuwerden, das in ihrem Leib heranwuchs, wissen Sie, weil sie heroinsüchtig war. Und ich versuchte, mit ihnen zu sprechen. Schließlich nickten sie ein. Ende des Seelsorgegesprächs. Schließlich kamen wir zum Schluss und sie gingen. Ich empfand so eine Last für das Mädchen und besonders für das ungeborene Kind. Ich erinnere mich an diese Nacht. Janet und ich lagen im Bett und ich fing einfach an, für sie zu beten und bete auch für das Baby. Und als ich betete, spürte ich plötzlich, das etwas mit mir zusammenwirkte und ich begann zu weinen. Das kam nicht aus mir heraus. Aber Gott wirkte plötzlich durch mein Gebet und ich schluchzte und betete für das Baby und für die Mutter. Ich weinte und begann zu seufzen aus meinem tiefsten Innern heraus. Das dauerte ca. 30 Minuten. Ich schluchzte einfach und betete im Geist, dann schließlich hob es sich und wir schliefen ein. Viele Monate später traf ich die Angehörigen und sagte: „Wisst ihr was? Ich habe nie wieder etwas von dem Paar gehört und habe euch auch nicht gesehen. Was ist aus ihr und dem Baby geworden? Hat sie abtreiben lassen?“ Und sie sagten: „Pastor, sie waren unterwegs zur Klinik, wo sie das Kind abtreiben lassen wollte. Und sie änderte ihre Meinung und entschied sich auf dem Weg dorthin, dass sie das Kind behalten wollte. Das Baby wurde völlig normal geboren und die Ärzte konnten das nicht verstehen. Das Baby war nicht süchtig. Alles war in jeder Hinsicht normal. Sie konnten sich das nicht erklären.“ Ich glaube, sie gab das Kind zur Adoption frei und es kam in eine gute Familie, die das Kind liebte.

    Jemand mag fragen: „Wie geschah das?“ Unser gesegneter Helfer, der Heilige Geist, von dem der Apostel Paulus sagte: „Wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen, stellt Er sich zusammen mit uns gegen diese Schwachheiten“, manchmal gegen diese Unwissenheit. Manchmal wissen wir absolut nicht, wofür wir beten sollen.

    Einmal nachts auf einem Parkplatz sah ich einen Jungen… er war vielleicht neunzehn… und fühlte mich zu ihm hingezogen. Haben Sie schon Menschen angeschaut und konnten plötzlich nicht mehr wegschauen? So ging ich zu ihm, begann mit ihm zu reden und führte ihn schließlich zu Christus.

    Ich betete mit ihm. Wir fassten unsere Hände und er weint, als er Jesus annimmt, dort auf dem Parkplatz. Ich kannte ihn nicht. Ich kannte diesen Sohn Adams nicht. Es kam heraus, dass ich seinen Vater kannte. Aber ich wusste es nicht an diesem Abend. Ich traf seinen Vater einige Zeit zuvor bei einer Evangelisation. Und sein Vater besuchte mich ein paar Tage später und sagte: „Bayless, vielen Dank, dass du meinen Sohn zu Christus geführt hast, ich muss dir was erzählen.“ Ich sagte: „Was?“

    Er sagte: „An dem Abend… mein Sohn sagte mir, wann er mit dir auf dem Parkplatz betete. An dem Abend…“ Er sagte: „Ich hatte Nachtschicht auf der Arbeit. Ich saß auf meinem Gabelstapler und spürte plötzlich eine Last zu beten.“ Er sagte: „Und ich begann zu beten und sogar zu seufzen.“ Er sagte: „Ich betete so intensiv, dass ich fast vom Gabelstapler fiel.“ Er sagte: „Ich hatte keine Ahnung, worum es ging, aber ich betete und betete und betete.“ Und er sagte: „Plötzlich hob es sich. Ich wusste nicht, worum es ging, aber ich wusste, was immer es war, es war erledigt und es war sehr, sehr gut.“ Er hatte keine Ahnung, dass er für seinen Sohn betete!

    Ich denke, Gott möchte uns wirklich in dieser Weise führen. Noch ein letzter Gedanke hierzu… denn Gott möchte, dass Menschen in Sein Königreich kommen und Gebet spielt eine wichtige Rolle dabei. Ich werde Ihnen einige Verse zitieren. Bitte hören Sie gut zu. Bleiben sie dran. Jesaja 66:8, Gott stellt einige Fragen:

    Jesaja 66:8
    „Wer hat solches je gehört?… Ward ein Land an einem Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“

    Ich bin sicher, das ist ein prophetischer Vers über die Wiedergeburt des Staates Israel. Aber Gott fragt: „Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“ Ja, es geht um Israel. Sicher… ich denke, prophetisch weist es auf die Wiedergeburt des Staates hin. Aber es gibt noch eine andere Deutung, denn im Neuen Testament, besonders in Hebräer, Kapitel 12, Verse 22 – 27, steht, dass Zion die Kirche ist, der Leib Christi. Wir sind das geistliche Zion, sagt das Neue Testament in Hebräer, Kapitel 12. Fügen Sie diese Dinge zusammen:

    ‚Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“

    Nun sagt der Apostel Paulus den Galatern … es müsste Galater 4:19 sein, denke ich. Er sagt:

    Galater 4:19
    „Meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“

    Er hatte sie zu Christus geführt. Und nachdem er die Kirche gegründet und eine Leitungsstruktur aufgebaut hatte, kamen einige Judaisierer und sagten diesen Baby Christen: „Ihr seid nicht wirklich gerettet. Es ist egal, was Paulus sagte, ihr seid nicht wirklich errettet. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten; ihr müsst beschnitten werden. Sonst seid ihr keine echten Christen!“ Und sie erschütterten den Glauben dieser jungen Gläubigen. Deshalb schrieb Paulus Ihnen den Galater-Brief und sagte:

    Galater 3:1
    „… wer hat euch verzaubert, dass ihr wankt und der Wahrheit nicht gehorcht, …“

    Paulus war wirklich zornig. Er schrieb einige Dinge, die schon fast bösartig sind im Hinblick auf diese Judaisierer. Das wird besonders deutlich, wenn man den Urtext liest. Er nahm sie hart ran. Aber er spricht mit ihnen und sagt: „Ihr seid meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“ Er spricht von Gebet. Anders gesagt: „Jetzt seid ihr entgleist.

    Euer Glaube wurde erschüttert. Ich bete, dass ihr in die Spur zurückkommt und dass ihr wieder zur gesunden Lehre kommt, damit ihr wachst und in Christus mündig werdet.“ Aber er hat vorher in Wehen gelegen.

    Und das bezieht sich auf die Zeit, als er sie für Christus gewann, denn… hören Sie: Menschen werden wiedergeboren, weil sie den unvergänglichen Samen des Wortes empfangen und jemand für sie betet. Es gibt keine Geburt ohne Samen und ohne Wehen. Wir kennen die Saat, die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der Same. Jesus sagte, dass der Same das Wort Gottes ist. Männer und Frauen werden durch den unvergänglichen Samen wiedergeboren. Aber, Freund, ebenso wichtig ist:

    Jemand muss sich mit dem Heiligen Geist zusammentun und Gebetsarbeit leisten. Die Bibel vergleicht es mit den Geburtswehen einer Mutter, die unter Mühen das Kind gebiert. Sie kamen nicht ins Reich Gottes, ohne dass jemand im Gebet um Sie rang. Ich weiß nicht, wer es war, aber jemand rang im Gebet für mich. Eines Tages werde ich ihn finden.

    Charles Finney, vielleicht der größte Evangelist, den unser Land hervorbrachte, gewann 500.000

    Menschen für Christus in unserem Land hoch zu Ross! Ganze Städte kamen zu Christus. Aber wissen Sie was? Charles Finney, obwohl er selbst ein Mann starken Gebets war, hatte einen Mann namens Vater Nash, der eine Woche vor Finney in jede Stadt reiste, die dieser besuchen wollte, in einem Gasthof ein Zimmer mietete, die Tür verschloss und Tag und Nacht betete… tagelang. Und er seufzte und stöhnte. Was tat er? Finney würde die Saat ausstreuen, aber jemand musste in Geburtswehen liegen.

    Wissen Sie, Sie können heute hier sein und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Vielleicht war es Ihre Großmutter oder Mutter. Sie können gleich aufgeben. Sie können Großmutters oder Mutters Gebeten nicht entkommen, das wissen Sie! Himmel und Erde werden bewegt, wenn Mütter und Großmütter beten. Vielleicht war es jemand auf der anderen Seite der Erde, vielleicht ging jemand in einem kleinen Dorf im afrikanischen Busch auf die Knie, vielleicht sogar mitten im Freien, spürte eine Gebetslast und sagte: „Gott, ich weiß nicht, um wen es geht, aber hier bin ich.“ Und beginnt zu beten und zu weinen, ohne zu wissen, wofür in rechter Weise gebetet werden soll, aber der Heilige Geist hat jemanden gesucht.

    Ich glaube, dass der Heilige Geist auch jetzt im Leib Christi nach Menschen sucht, die sagen: „Ich bin bereit. Ich werde beten.“ Wissen Sie, wir wollen Erweckung. Ich möchte Erweckung sehen. Wollen noch andere Erweckung erleben? Sie wollen erleben, dass Gottes Gegenwart über unseren Staat fegt? Massen von Menschen sollen die Gegenwart Gottes erleben? Bekehrungen im Lebensmittelladen und an der Tankstelle und überall sonst. Das wollen wir erleben. Ja, das Wort Gottes muss von uns gepredigt werden, wenn wir aus diesen vier Wänden kommen, aber jemand muss beten. Hinter jeder Erweckung gibt es Menschen auf Knien im Verborgenen, die im Gebet in Wehen liegen und Gebetsarbeit leisten, damit Menschen in das Reich Gottes hineingeboren werden. Liebe Gemeinde, lasst uns Menschen des Gebets und des Wortes sein.

    Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen gut getan. Es ist eine gute Nachricht, zu wissen, dass Gott uns helfen möchte. Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist, ich brauche viel Hilfe. Gott ist nicht weit weg und gleichgültig, Er ist in allem Wesentlichen unseres Lebens involviert. Ja, wenn Sie darüber nachdenken, wissen Sie, dass Gott in das Alltägliche einbezogen werden möchte und in das Schwierige. Er möchte belästigt werden; Er ist bereit, Seine Hände schmutzig zu machen, sozusagen.

    Stellen Sie sich nur vor, was Er durch Jesus tat.

    Jesus wurde in einem Stall voller Tiere geboren; sehr unbequem, sehr dreckig. Jesus verbrachte die meiste Zeit mit Krankenheilungen und draußen inmitten der zerbrochenen, seufzenden, sterbenden Menschheit; sehr unbequem und unschön. Dann ging Er ans Kreuz – soviel zum Thema unbequem und schmutzig. Gott scheut sich nicht, sich die Hände schmutzig zu machen, um zu uns zu kommen.

    Vielleicht stecken Sie gerade in großen Schwierigkeiten und denken: „Man, Gott, Du hast bestimmt die Nase voll von mir und willst nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Nein. Gott möchte mit Ihnen zu tun haben, Er möchte helfen, Er kommt herunter, dorthin, wo Sie sind. Sie brauchen nur aufschauen; Sie brauchen sich nur auf Ihn zuzubewegen. Die Bibel sagt, wenn wir uns Ihm nahen, dann naht Er sich uns. Es gibt Hoffnung für Sie, Gott kann sie retten. Gott kann noch etwas in Ihrem Leben tun, wenn Sie sich Ihm zuwenden; rufen Sie Ihn an, Sie werden nicht enttäuscht werden. Jesus ist ein wunderbarer Retter und Er liebt Sie. Warum geben Sie Ihm nicht Ihr Herz? Sie wissen, Sie müssen es tun. Seien Sie nächste Woche wieder dabei, bis dann.

     

    Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
    – Teil 2
    20.06.2010

    Ich glaube, der Heilige Geist möchte uns zum Gebet inspirieren, uns beim Beten stärken und uns helfen und unterstützen, damit wir wirksam und angemessen beten können.

    Wussten Sie, dass Gott Ihnen helfen möchte? Er ist nicht unbeteiligt und weit weg. Er schaut nicht nur, ob Sie Fehler machen oder ob Ihnen alles gelingt. Er möchte Anteil haben an Ihrem Leben.

    Wir richten in dieser Botschaft und in den kommenden Wochen unser Augenmerk auf Bereiche, in denen Gott uns helfen möchte. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen… ich brauche oft Hilfe und bin froh, dass Gott nicht nur aus der Ferne sagt: „Damit musst du schon alleine klarkommen, mein Freund.“

    Nein, die Bibel sagt: „Wenn wir uns Gott nahen, naht Er sich uns.“ Vielleicht brauchen Sie ja Hilfe, dann sagen Sie zu Gott: „Ich brauchen Hilfe“… übrigens ist das eins der besten Gebete. Sind Sie bereit? „Gott, Hilfe!“ Gott reagiert auf einen solchen Herzensschrei und jetzt kommen wir zu Gottes Wort. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand. Wir wollen gemeinsam studieren und uns ein paar Bereiche ansehen, in denen Gott uns helfen möchte. Da ist für jeden etwas dabei.

    Nun sagt der Apostel Paulus den Galatern… es müsste Galater 4:19 sein, denke ich. Er sagt:

    Galater 4:19

    „Meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“

    Er hatte sie zu Christus geführt. Und nachdem er die Kirche gegründet und eine Leitungsstruktur aufgebaut hatte, kamen einige Judaisierer und sagten diesen Baby Christen: „Ihr seid nicht wirklich gerettet. Es ist egal, was Paulus sagte, ihr seid nicht wirklich errettet. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten; ihr müsst beschnitten werden. Sonst seid ihr keine echten Christen!“ Und sie erschütterten den Glauben dieser jungen Gläubigen. Deshalb schrieb Paulus ihnen den Galaterbrief und sagte:

    Galater 3:1

    „… wer hat euch verzaubert, dass ihr wankt und der Wahrheit nicht gehorcht, …“

    Paulus war wirklich zornig. Er schrieb einige Dinge, die schon fast bösartig sind im Hinblick auf diese Judaisierer. Das wird besonders deutlich, wenn man den Urtext liest. Er nahm sie hart ran. Aber er spricht mit ihnen und sagt: „Ihr seid meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“ Er spricht von Gebet. Anders gesagt: „Jetzt seid ihr entgleist.

    Euer Glaube wurde erschüttert. Ich bete, dass ihr in die Spur zurückkommt und dass ihr wieder zur gesunden Lehre kommt, damit ihr wachst und in Christus mündig werdet.“ Aber er hat vorher in Wehen gelegen.

    Und das bezieht sich auf die Zeit, als er sie für Christus gewann, denn… hören Sie: Menschen werden wiedergeboren, weil sie den unvergänglichen Samen des Wortes empfangen und jemand für sie betet. Es gibt keine Geburt ohne Samen und ohne Wehen. Wir kennen die Saat, die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der Same. Jesus sagte, dass der Same das Wort Gottes ist. Männer und Frauen werden durch den unvergänglichen Samen wiedergeboren. Aber, Freund, ebenso wichtig ist: Jemand muss sich mit dem Heiligen Geist zusammentun und Gebetsarbeit leisten. Die Bibel vergleicht es mit den Geburtswehen einer Mutter, die unter Mühen das Kind gebiert. Sie kamen nicht ins Reich Gottes, ohne dass jemand im Gebet um Sie rang. Ich weiß nicht, wer es war, aber jemand rang im Gebet für mich. Eines Tages werde ich ihn finden.

    Charles Finney, vielleicht der größte Evangelist, den unser Land hervorbrachte, gewann fünfhunderttausend Menschen für Christus in unserem Land hoch zu Ross! Ganze Städte kamen zu Christus. Aber wissen Sie was? Charles Finney, obwohl er selbst ein Mann starken Gebets war, hatte einen Mann namens Vater Nash, der eine Woche vor Finney in jede Stadt reiste, die dieser besuchen wollte, in einem Gasthof ein Zimmer mietete, die Tür verschloss und Tag und Nacht betete… tagelang. Und er seufzte und stöhnte. Was tat er? Finney würde die Saat ausstreuen, aber jemand musste in Geburtswehen liegen.

    Wissen Sie, Sie können heute hier sein und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Vielleicht war es Ihre Großmutter oder Mutter. Sie können gleich aufgeben. Sie können Großmutters oder Mutters Gebeten nicht entkommen, das wissen Sie! Himmel und Erde werden bewegt, wenn Mütter und Großmütter beten. Vielleicht war es jemand auf der anderen Seite der Erde, vielleicht ging jemand in einem kleinen Dorf im afrikanischen Busch auf die Knie, vielleicht sogar mitten im Freien, spürte eine Gebetslast und sagte: „Gott, ich weiß nicht, um wen es geht, aber hier bin ich“ und beginnt zu beten und zu weinen, ohne zu wissen, wofür in rechter Weise gebetet werden soll, aber der Heilige Geist hat jemanden gesucht. Ich glaube, dass der Heilige Geist auch jetzt im Leib Christi nach Menschen sucht, die sagen: „Ich bin bereit. Ich werde beten.“

    Wissen Sie, wir wollen Erweckung. Ich möchte Erweckung sehen. Wollen noch andere Erweckung erleben? Sie wollen erleben, dass Gottes Gegenwart über unseren Staat fegt? Massen von Menschen sollen die Gegenwart Gottes erleben? Bekehrungen im Lebensmittelladen und an der Tankstelle und überall sonst. Das wollen wir erleben. Ja, das Wort Gottes muss von uns gepredigt werden, wenn wir aus diesen vier Wänden kommen, aber jemand muss beten. Hinter jeder Erweckung gibt es Menschen auf Knien im Verborgenen, die im Gebet in Wehen liegen und Gebetsarbeit leisten, damit Menschen in das Reich Gottes hineingeboren werden. Liebe Gemeinde, lasst uns Menschen des Gebets und des Wortes sein.

    Gut, lassen Sie uns das Buch Jona anschauen. Ich komme jetzt zu einem zweiten Bereich, in dem Gott uns helfen möchte. Er möchte uns im Gebet helfen, wenn wir für unsere eigenen Schwierigkeiten und Probleme beten, aber Er möchte auch helfen, in der Liebe und im Gebet zu wachsen, indem wir für andere beten. Das Buch Jona. Jona ist ein treffendes Beispiel für diesen nächsten Punkt und zwar, dass Gott uns helfen möchte, unsere Haltung und unsere Sicht zu ändern. Gott möchte uns helfen, unsere Haltung und Sicht zu verändern. Er möchte, dass wir eine Einstellung der Barmherzigkeit und eine Sicht des Glaubens haben. Ich habe heute Morgen nur Zeit für den ersten Teil. Gott möchte uns helfen, unsere Haltung zu ändern und barmherzig zu werden.

    Die meisten kennen die Geschichte von Jona. Gott sagte: „Jona, geh und predige in Ninive.“ Jona wollte das nicht. Er ging an Bord eines Schiffes, bezahlte das Fahrgeld und war unterwegs nach Tarsis, dem heutigen Spanien. In der damaligen Zeit konnte man kein Ziel ansteuern, was weiter von Ninive entfernt gewesen wäre. Ninive war die Hauptstadt Assyriens. Und aus irgendeinem Grund wollte Jona nicht, dass die Assyrer Gottes Barmherzigkeit empfangen. Vielleicht hatte er als Prophet Einblick in die Zukunft, dass Assyrien Israel zum Verhängnis werden würde, dass Israel von ihnen eingenommen und gefangen genommen werden würde. Vielleicht war das der Fall. Vielleicht war er ein Patriot und mochte andere Völker und Kulturen nicht. Vielleicht lag es an der Grausamkeit der Assyrer und sie waren für ihre Grausamkeit bekannt. Wenn man über ihre Geschichte nachliest, so haben sie mit die schlimmsten Grausamkeiten der damaligen Zeit begangen, besonders wenn sie andere Nationen einnahmen und besetzten. Vielleicht dachte er deswegen, dass sie Gottes Barmherzigkeit nicht verdient hatten. Er weigerte sich zu predigen und sagt den Männern, als es auf hoher See stürmisch wurde: „Werft mich über Bord, dann hört der Sturm auf.“

    Wissen Sie, Jona wusste nicht, dass Gott einen großen Fisch parat hatte, der ihn verschlucken sollte.

    Jona war sich ziemlich sicher, dass er sterben würde und er sagte: „Ich bin jetzt eher bereit zu sterben als Gott zu gehorchen. Ich hasse diese Leute!“ Und nur aufgrund von Gottes Barmherzigkeit verschluckte ihn der Fisch.

    Sie können sich in Ihrer Bibel vergewissern: Jona betete nicht einmal, kehrte nicht um und sagte Gott nicht einmal, dass er Ihm gehorchen würde – ganze drei Tage lang im Innern des Fisches. Wenn jemand stur war, dann er! Ich hätte schon angefangen in Sprachen zu beten, bevor ich im Wasser gelandet wäre! Schließlich kommt er dort an, predigt in Ninive und die ganze Stadt, angefangen vom König bis zum niedrigsten Diener, kehrte in Sack und Asche um. Schauen wir uns doch das Ende von Kapitel drei an, und zwar Vers 10.

    Jona 3:10
    „Und Gott sah ihre Taten, dass sie von ihrem bösen Weg umkehrten. Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, das er ihnen zu tun angesagt hatte, und er tat es nicht.“

    Darüber sollte man jubeln! Der König, der Mann, der eine ganze Nation beeinflussen kann und alle Einwohner der Hauptstadt hatte sich von ihren Sünden abgewandt und sich zu Gott bekehrt.

    Darüber sollte man jubeln. Jona, was dachtest du darüber?

    Jona 4:1-3
    „Und es missfiel Jona sehr und er wurde zornig. Und er betete zum Herrn und sagte: Ach, Herr! War das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Land war? Deshalb floh ich schnell nach Tarsis! Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und einer, der sich das Unheil gereuen lässt. Und nun, Herr, nimm doch meine Seele von mir! Denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe!“

    Wenn Du sie nicht umbringst, dann bring mich um, Gott! Ich wusste, Du würdest Ihnen gegenüber barmherzig sein. Ich ahnte, dass sie umkehren würden. Ich wusste, Du würdest barmherzig sein, und deswegen wollte ich nicht gehen!“

    Gott hätte dann sagen können: „Okay, Jona, ich schicke einen anderen Propheten. Du bist abgeschrieben, Jona!“ Aber Gott arbeitete an Jonas Einstellung.

    Jona 4:4-5

    „Und der Herr sprach: Ist es recht, dass du zornig bist? Und Jona ging aus der Stadt hinaus und ließ sich östlich von der Stadt nieder. Und er machte sich dort eine Hütte; und er saß darunter im Schatten, bis er sähe, was mit der Stadt geschehen würde.“

    Er hofft, dass Gott Seine Meinung ändert und sie auslöscht.

    Jona 4:6-11

    „Da bestellte Gott, der Herr, einen Rizinus und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Kopf sei, ihn von seinem Missmut zu befreien. Und Jona freute sich über den Rizinus mit großer Freude. Aber Gott bestellte am folgenden Tag einen Wurm, beim Aufgang der Morgenröte; der stach den Rizinus, so dass er verdorrte. Und es geschah, als die Sonne aufging, da bestellte Gott einen sengenden Ostwind, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, so dass er ermattet niedersank.

    Und er wünschte, dass seine Seele stürbe, und sagte: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe! Und Gott sprach zu Jona: Ist es recht, dass du wegen des Rizinus zornig bist? Und er sagte: Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod! Und der Herr sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?“

    Jona, die Pflanze tat dir leid, die heute wächst und dann für immer vergeht. Sollte ich für 120.000 Menschen kein Mitleid empfinden, die irgendwo die Ewigkeit verbringen werden? Sie sind nicht wie eine Pflanze, die wächst, eingeht und verschwindet? Diese Menschen leben ewig und sind nach meinem Bild geschaffen. Jona, sie können ihre Linke nicht von ihrer Rechten unterscheiden. Sie sind nicht mit den Schriften aufgewachsen so wie du. Sie sind nicht mit Gottes Gesetz aufgewachsen so wie du. Sie sind nicht in der Synagoge aufgewachsen so wie du. Sie hatten nicht dieselbe Erkenntnis wie du, Jona. Jona, ist es richtig, dass du zornig bist?

    Ich denke manchmal, Gottes Volk, Menschen, die Gott sogar gebraucht… schließlich hatte Jona eine prophetische Gabe. Er war ein Prediger… ein kraftvoller Prediger… der eine ganze Stadt zur Umkehr brachte. Gott gebraucht ihn! Aber er hatte Defizite, verkehrte Haltungen, Vorurteile.

    Wenn wir zu Christus kommen, hat jeder von uns eine kleine Vorgeschichte. Ist noch jemand außer mir noch in Arbeit? Gott ist noch nicht fertig mit uns.

    Ich erinnere mich, ich las in einer der Zeitschriften der Wicliffe Bibelübersetzer über einen Missionar, der in eine abgelegene Gegend ging, wo einige Stämme immer noch Menschen töteten und Kannibalismus praktizierten. Er verkündete ihnen das Evangelium, erlernte ihre Sprache, entwickelte ihre erste Schriftsprache und die ersten Worte, die sie je in ihrer Sprache lasen, stammten aus der Bibel. Ich glaube, das Markusevangelium wurde übersetzt. Er erzählte, dass sie für einige Menschen aus dem Dorf, die zu Christus fanden, einen Gottesdienst mit Abendmahl feierten. Seit Generationen bestand Feindschaft zwischen diesen beiden Dörfern. In einer der Städte wurde jemand umgebracht und danach aufgegessen. Sie glaubten, dass es sie kräftigen und stärken würde. Danach rächten sie sich und brachten jemanden aus der anderen Stadt um und aßen ihn. Dann rächten sie sich wiederum an den anderen und das ging so weiter, wie gesagt seit Generationen. Diese Männer wurden also auf herrliche Weise errettet, feiern einen Gottesdienst mit Abendmahl und der Mann leitete den Gottesdienst. Ein Mann aus einem der umliegenden Dörfer, der Christus gefunden hatte, kam in den Gottesdienst in der einfachen Hütte, in der sie auf dem Boden saßen. Einem der Männer sah man seinen Zorn und eine Aufwallung von Gefühlen an, als er diesen Mann aus dem anderen Dorf hereinkommen sah. Er schloss seine Augen, sein Gesichtsausdruck entspannte sich plötzlich und er lächelte. Der Missionar bemerkte das. Nach dem Abendmahlgottesdienst sprach er ihn an und fragte:

    „Ich sah, als der Mann aus dem anderen Dorf hereinkam, dass du sehr aufgewühlt warst. Würdest du mir sagen, was dazu führte?“ Er sagte: „Ja, der Mann, der hereinkam, hat meinen Vater getötet und aufgegessen. Als er hereinkam und sich setzte, dachte ich, dass ich es nicht ertragen kann. Aber dann erinnerte ich mich, dass Christus meine Sünden und die Morde, die ich begangen habe und meine Vergehen vergeben hatte und dachte: ‚Das Blut Jesu hat ihn genauso gereinigt wie es mich gereinigt hat. Er ist jetzt mein Bruder in Christus‘. Ich wusste, dass jetzt alles in Ordnung ist.“

    Ich sage Ihnen: Gott verändert Haltungen. Er hilft uns, sogar denen zu vergeben, die uns Unrecht getan haben.

    Das erinnert mich an eine Begebenheit in Lukas 9. Erinnern Sie sich? Jesus hatte sich fest vorgenommen, nach Jerusalem zu gehen und sie kommen durch eine Stadt in Samaria. Dort wollte Er die Nacht verbringen und schickte Boten voraus. Sie hören, dass Er nach Jerusalem gehen möchte und antworten: „Wir möchten dich nicht in unserer Stadt haben. Geh woanders hin.“ Und Jakobus und Johannes sagen: „Herr, sollen wir ein Feuer auf sie herabrufen? Die machen wir fertig!“ Jesus ermahnte sie und korrigierte ihre Haltung. Er sagte: „Jungs, ihr wisst nicht, wes Geistes ihr seid. Der Sohn des Menschen kam nicht, um Menschen zu zerstören, sondern um sie zu retten.“

    Diese Samariter verpassten den größten Segen, den Sie je in ihrer Stadt hätten erleben können… ihr Pech! Jesus hätte bestimmt ihre Kranken geheilt, ihnen das Wort gebracht und einen Segen hinterlassen, der dort mehrere Generationen lang Auswirkungen gehabt hätte. Das entging ihnen.

    Und ich frage mich, ob die Jünger wirklich für den Herrn eiferten: „Herr, sie haben dir nicht die nötige Ehre erwiesen! Sollen wir sagen, dass Feuer auf sie fallen möge?“

    Wissen Sie, Jesus nannte Jakobus und Johannes zuvor Donnersöhne, aber scheinbar reichte ihnen das nicht. Sie wollten auch noch Blitze haben. Aber wir lesen in der Bibel, dass die Juden in Nazareth Jesus aus ihrer Stadt hinauswarfen. Dort aber baten Jakobus und Johannes nicht um Feuer vom Himmel. Die Juden im Gebiet der Gerasener baten Jesus, ihre Gegend zu verlassen und sagten: „Wir möchten dich hier nicht haben!“

    Jesus stieg in ein Boot und fuhr weg. Sie baten nicht darum, dass Feuer vom Himmel kommen und die Gerasener, ihre jüdischen Brüder, verzehren möge. Aber die Samariter… zwischen Juden und Samaritern gab es Probleme. Erinnern Sie sich an die Frau am Brunnen, die Samariterin? Sie war so überrascht, dass Jesus mit ihr sprach und fragte: „Redest du mit mir? Die Juden haben keinen Umgang mit den Samaritern.“

    Die Juden sahen die Samariter überwiegend als Mischvolk an. Sie waren teilweise jüdisch. Sie hatten sich mit den Stämmen der Umgebung vermischt, mit den Kanaanitern. Und sie stritten darüber, wo angebetet werden sollte. Die Samariter sagten: Auf dem Berg Garazim. Die Juden sagten: In Jerusalem. Es herrschte Feindschaft zwischen ihnen. Und ich frage mich, Jakobus und Johannes… ihr wart nicht so geneigt, auf Nazareth oder auf die Gerasener Feuer fallen zu lassen, aber auf dieses Dorf der Samariter. Sie hätten Gott bitten sollen, Gnade vom Himmel auf sie fallen zu lassen, kein Feuer. Jesus hatte sie bereits gelehrt, für solche zu beten, die sie verfolgen und beleidigen. Segnet die, die euch fluchen. Segnet und fluchet nicht. Jesus arbeitete erneut an ihrer Einstellung.

    Wie gesagt, wir alle kommen mit einer Vorgeschichte zu Christus. Vielleicht haben Sie mehrere Menschen oder ein Einzelner sehr verletzt. Sie müssen erkennen, dass Jesus für diejenigen starb, genauso wie Er auch für Sie starb. Vielleicht wissen sie wirklich nicht, was richtig und was falsch ist, hatten vielleicht nicht die Chancen und hörten nicht, was Sie bereits hörten – keine Ahnung. Aber ich weiß, dass sie irgendwo die Ewigkeit verbringen werden und dass Gott unsere Haltungen verändern möchte. Denken Sie an Jona. Er war bereit, in Ninive zu predigen, nicht aber für sie zu beten.

    Ich denke, wenn wir ernstlich anfangen für diejenigen zu beten, die uns verfolgen und für diejenigen, gegenüber denen wir vielleicht eine falsche Haltung haben, dann werden wir wirklich etwas in Christus wachsen.

    Es gab einen Mann in unserer Gemeinde… er ist jetzt im Himmel… er starb sogar in einem Gottesdienst. – Wenn Sie abtreten müssen, ist das doch ein guter Ort. – Er wurde in unserer Gemeinde errettet und wurde zu einem der großartigsten Leiter, die wir hier je hatten. Er leitete viele verschiedene Bereiche. Als er in diesem Gottesdienst Christus annahm, hatte er 25 Jahre Homosexualität hinter sich. Er kam mit seinem Geliebten in die Gemeinde, wurde errettet und Gott veränderte sein Leben völlig. Eines Tages sagte er mir Folgendes: „Bayless, ich hatte diesen Lebensstil, suchte aber nach der Wahrheit. Ich suchte nach Antworten. Ich wusste nichts vom Evangelium. Ich war auf einer Demo für die Rechte der Homosexuellen und, “ er sagte, „ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut. In meinem Herzen herrschte sehr viel Unruhe, nicht nur wegen meiner Lebensweise, sonder wegen anderer Dinge.“ Und er sagte: „Ich suchte ernsthaft nach Gott und ein paar Christen kamen auf mich zu. Sie hielten ihre Bibeln in den Händen, zeigten auf mich und sagten:
    ‚Du kommst in die Hölle, du perverser Typ“‘ Er sagte: „Das hat mich jahrelang von der Bibel, von Gott und vom Christentum abgehalten.“ Er sagte: „Ich glaube, wenn sie an diesem Tag zu mir gekommen wären und gesagt hätten, dass Gott mich liebt, hätte ich mich auf der Stelle bekehrt.“

    Gott möchte nicht, dass wir Jonas Haltung oder die des Jakobus oder Johannes übernehmen. Gott liebt die Menschen. Gott liebt Sie, mein Freund. Gott liebt Sie wirklich! Möge die Gemeinde Menschen so sehen, wie Gott sie sieht. Mögen wir lernen, so zu lieben, wie wir von Gott geliebt wurden und so zu vergeben, wie Gott uns vergeben hat. Ich bin jedenfalls froh, dass Gott immer noch an mir arbeitet!

    Ich bin, genauso wie Sie, wie gesagt, noch in Arbeit.

    Neigen Sie doch bitte kurz ihr Haupt. Wir werden beten. Jesus kam nicht, um das Leben von Menschen zu zerstören, sondern um sie zu retten. Es heißt nicht: Gott war so böse über die Welt, dass Er Seinen einzigen Sohn sandte, sondern so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

    Freund, dieses Geschenk ist für Sie.

    Es ist kein Zufall, dass Sie heute hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Irgendjemand hat irgendwo im Gebet gerungen. Sie hätten sonst wo sein können, aber die Umstände, die Sie herführten, wurden von Gott arrangiert. Ich möchte Ihnen sagen: Er liebt Sie wirklich! Er liebt Sie wirklich. Und wenn Sie Christen erlebt haben, die bei weitem nicht perfekt waren, dann vergeben Sie ihnen. Schauen Sie auf Jesus. Er ist vollkommen und Er ist der Retter. Er hat viele unvollkommene Diener und ich stehe ganz oben auf der Liste, aber Er ist ein vollkommener Retter und Er liebt Sie.

    Als Jesus am Kreuz von Golgatha hing und Sein kostbares Blut vergoss, tat Er das für Sie.

    Wir brauchen einen Retter. Wir sind aufgrund von Sünde von Gott getrennt. Die Bibel sagt, die ganze Welt hat gesündigt und ist geistlich tot, und das bedeutet, von Gott getrennt. Aber in Seiner Barmherzigkeit beließ es Gott nicht dabei. Er sandte Seinen Sohn, der unseren Platz einnahm. Und Gottes Zorn über die Sünde, die Strafe Gottes wegen unserer Sünde, kam auf Seinen Sohn, unseren Stellvertreter. Am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Und die Bibel sagt, wer das im Herzen glaubt und wer Jesus Christus mit seinem Mund als Herrn bekennt, den bringt Gott in diese Beziehung, die Errettung heißt.

    Ich möchte heute ein schlichtes Gebet mit Ihnen sprechen. Wenn Sie das ehrlichen Herzens beten, wird Gott Ihr Gebet erhören, Ihr Leben wird sich verändern und Sie werden Teil der Familie Gottes werden. Er verändert Sie von innen nach außen. Das kann man mit Worten nicht beschreiben.

    Ich kam vor über 30 Jahren zu Christus. Ich hatte massive Probleme in meinem Leben mit Drogen, Alkohol und in vielen anderen Bereichen. Ich wurde in einer kleinen Missionsstation inmitten von Ausgestoßenen, Drogenabhängigen und Obdachlosen errettet. Ich war für immer verändert. Was immer Sie hinter sich haben, ich möchte Ihnen sagen, es gibt einen Retter, der Sie liebt, Gott kennt Ihren Namen und Sie müssen mit mir beten.

    Wenn Sie heute weit weg von Gott sind… vielleicht sind Sie Jesus begegnet, waren aber mit den falschen Leuten zusammen, sind teilweise zu Ihrem früheren Lebensstil zurückgekehrt und Ihr Herz ist Gott gegenüber erkaltet. Vielleicht hat ein Leiter, zu dem Sie aufschauten, schlimme Fehler gemacht oder Sie persönlich schwer enttäuscht und so einen Keil zwischen Sie und Gott getrieben und diese Verletzung hat bewirkt, dass Sie sich von Gott distanziert haben und vielleicht noch äußerlich dabei sind, aber wissen, dass kein Feuer mehr in Ihrem Herzen ist und dass Sie, wenn Jesus wiederkäme, nicht bereit wären, Ihm zu begegnen. Sie würden sich schämen. Nun, wissen Sie, Gott ist nicht böse auf Sie. Vielleicht müssen Sie nur umkehren und Ihr Leben heute neu dem Retter hingeben. Manche von Ihnen müssen ein paar schwere Entscheidungen treffen, wenn sie sich wirklich Jesus ausliefern wollen. Aber jede Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist es wert, mein Freund. Er ist würdig.

    Werden Sie mit mir beten? Sagen Sie: Jesus, ich glaube, Du bist Gottes Sohn und Du bist am Kreuz gestorben, um meine Sünden wegzunehmen. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt.

    Jesus, ich bitte Dich, komm in mein Leben. Hilf mir, Herr! Verändere mich! Mein Leben gehört nicht länger mir selbst. Ich lege mein Leben in Deine Hände, Jesus, und von diesem Tag an werde ich Dir nachfolgen. Du bist der Herr meines Lebens. In Deinem Namen bete ich, amen. Fantastisch!

    Nun, ich hoffe, Sie haben mitgebetet, als ich den Aufruf machte und mit der Gemeinde betete.

    Wenn Sie das mit aufrichtigem Herzen taten, mein Freund, hat Gott Ihr Gebet angenommen.

    Er hörte den Schrei Ihres Herzens. Ich möchte Ihnen sagen: Jesus ist der Anfang, die Mitte und das Ende. Er ist der einzige Superstar hier und es geht ausschließlich um Ihn. Er ist es, das Herzstück der Zivilisation, Er ist der Eckstein, von Ihm geht Leben aus. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und Er muss das Zentrum Ihres Lebens sein. Dinge werden sich ändern, wenn Sie dafür sorgen. Und wir sprachen über Haltungen. Gott möchte uns im Bereich unserer Haltungen helfen. Nehmen Sie sich das Wort zu Herzen und erlauben Sie Gott, an Ihren Haltungen zu arbeiten.

    Lassen Sie uns mit Jesus leben. Bis zur nächsten Woche. Gott segne Sie.
    Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
    – Teil 3
    27.06.2010

    Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich werde über „Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte“ sprechen. Und ich möchte betonen, Gott will Ihnen bei diesen Dingen helfen. Es geht nicht um Dinge, die wir selbst tun müssen, um Gott zu gefallen, während Er oben mit dem Holzhammer steht und bei jedem Fehler damit zuschlägt. Nein, Gott möchte uns helfen. Ja, Jesus nannte den Heiligen Geist den Helfer und Er möchte uns helfen. Heute fangen wir an darüber zu sprechen, wie wir eine Sicht des Glaubens entwickeln können. Sie wissen, ich spreche ständig mit Menschen, einige haben eine sehr negative Sicht der Dinge und ihre Grundeinstellung ist negativ. Aber Gott möchte uns helfen, eine Glaubenssicht für unsere Wirtschaft zu haben, für unsere Gesundheit, für unsere Familie, einfach für alles; denn Ihm sind alle Dinge möglich. Deshalb, öffnen Sie Ihr Herz und seien Sie jetzt bereit, wenn wir das Wort Gottes studieren und herausfinden, wie Gott uns helfen möchte, eine Sicht des Glaubens zu entwickeln. Seien Sie bereit!

    Vor zwei Wochen begann ich über vier Dinge zu sprechen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte.

    Gott möchte Ihnen helfen. Jesus nannte den Heiligen Geist sogar den Helfer. Er sagte: „Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Helfer nicht zu euch.“ Gott ist ein Gott, der Menschen gern hilft! Vier Bereiche, in denen Er uns helfen möchte, legte Gott auf mein Herz und darüber möchte ich sprechen:

    Der Erste ist Gebet.

    Römer 8:26-27
    „Der Heilige Geist, er selbst hilft uns in unserer Schwachheit. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.“

    Und es geht weiter und heißt, Er betet in uns und durch uns den vollkommenen Willen Gottes.

    Und der Zweite hat zwei Aspekte. Gott möchte an unserer Haltung und unserer Sicht arbeiten. Wir haben den ersten Teil davon gehört. Er möchte an unserer Haltung arbeiten. Er möchte, dass wir eine Haltung des Mitgefühls haben. Und wir betrachteten Jona, der nicht sehr mitfühlend war. Er wollte nicht nach Ninive gehen und dort predigen, in die große Hauptstadt von Assyrien, weil er wollte, dass Gott die Assyrer tötet. Selbst als sie Buße taten und ihre Herzen Gott zuwandten, war Jona zornig und hoffte, Gott würde Seine Meinung ändern und sie vernichten. Gott befasste sich wiederholt mit Jona wegen seiner Haltung und fragte ihn immer wieder: „Ist es richtig, dass du zornig bist, Jona?“

    Jakobus und Johannes waren Jona in mancher Hinsicht ähnlich. Als das samaritische Dorf Christus nicht bei sich aufnahm und Er sein Angesicht abwandte, um nach Jerusalem zu gehen, fragten Seine Jünger: „Herr, willst du, dass Feuer vom Himmel auf sie herabfallen soll?“ Und Jesus antwortete:

    „Ihr wisst nicht, welchen Geistes ihr seid.“ Und Er korrigierte ihre Haltung.

    Nun, der zweite Teil davon hat mit unserer Sicht zu tun. Gott möchte, dass wir voller Mitgefühl sind und eine Sicht des Glaubens haben. Diese Dinge hängen zusammen, denn wenn wir das Erste nicht haben, wird das Zweite nicht gut funktionieren. Ich habe gerade letztes Wochenende und in einigen anderen Gottesdiensten der letzten Wochen über die Sicht des Glaubens gesprochen und deshalb spreche ich diesen Punkt nur ganz kurz an. Ich glaube wirklich, dass Gott durch Seinen Geist unsere Herzen immer zieht und sie beeinflusst hin zu einer Sicht des Glaubens, denn Glaube ist die Währung des Himmels. Ohne Glauben ist es sogar unmöglich, Gott zu gefallen. Mit einer Sicht des Glaubens meine ich, dass wir, egal womit wir konfrontiert sind oder was uns im Leben begegnen mag, immer auf Gott ausgerichtet bleiben. Wir verstehen vielleicht nicht, was geschieht oder warum es geschieht, aber wir haben grundlegendes Vertrauen, dass alles gut werden wird und dass Gott alle Dinge zu unserem Besten dienen lässt… und: „Gott, ich vertraue Dir einfach.“

    Wissen Sie, Abraham hatte Mühe zu glauben. Gott sagte ihm, dass er Nachkommen haben würde,

    so zahlreich wie der Staub der Erde, aber Abraham hatte Probleme damit, weil nichts geschah. Und in 1.Mose 15 sagt Abraham zu Gott: „Gott, schau, es passiert nicht! Du sagtest, dass Du mir einen Nachkommen gibst, aber ich habe keinen und es scheint, dass der Sklave in meinem Haus, Elieser von Damaskus, einmal alles erben wird!“ Und Gott geht mit Abraham hinaus, lässt ihn zu den Sternen aufblicken und sagt: „Abraham, zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst.“ Er sagt: „Ich kann es nicht, Herr, es sind zu viele.“ Gott gibt ihm die Verheißung und sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Und ich stelle mir Abraham vor, wie er zu den Sternen schaut, vielleicht zu weinen beginnt und plötzlich werden die Sterne zu Kindergesichtern und sie rufen: „Vater Abraham!“ Und er war tief bewegt. Im nächsten Vers steht: „Abram glaubte dem Herrn und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.“ So brachte Gott ihn zurück zu einer Glaubenssicht, als er sich schwer tat: „Mann, da passiert nichts. Scheinbar wird es sich ganz anders entwickeln.“ Es schien, als seien sein Schicksal und sein Lebenszweck in Gefahr. Seine ganze Zukunft war in Gefahr und Gott half ihm, sie wiederzuerlangen. Und wissen Sie, wie Gott das tat? Er wiederholte eine frühere Verheißung.

    Er zeigte ihm die Sterne und sagte: „So zahlreich werden deine Nachkommen sein.“ Was in Kapitel 15 von 1.Mose steht, hatte Gott ihm schon in Kapitel 13 versprochen. Er sagt: „Komm hierher, sieh nach Norden, Süden, Osten und Westen. Alles, was du siehst, will ich dir geben und deine Nachkommen sollen wie der Staub auf Erden sein.“

    Er gab ihm bereits diese Verheißung und bezog sich mindestens zwei Mal in 1.Mose, Kapitel 12 darauf. Gott brachte Abraham also zum Glauben zurück und änderte seine Sicht, indem er ihm eine bereits gegebene Verheißung neu vor Augen führte. Hier in Römer, Kapitel 4, bezieht es sich auf die Geschichte in 1.Mose 15 und auf einige andere Dinge auf Abrahams Reise und ich möchte, dass Sie erkennen, wie wichtig die Verheißung ist. Bitte lesen Sie mit mir zusammen Vers 20. Es geht um Abraham:

    Römer 4:20-22
    „Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben und er erwies Gott Ehre, fest davon überzeugt, dass Gott die Macht besitzt zu tun, was er verheißen hat.

    Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“

    Ich zitiere direkt aus 1.Mose 15. Der Satz in Römer 4:20: „Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes“ heißt wörtlich, dass er nicht zweifelte, während er auf die Verheißung Gottes schaute. Die American Standard Version sagt es so: „Auf die Verheißung Gottes schauend, zweifelt er nicht durch Unglauben, sondern wurde stark durch Glauben.“

    Ich möchte, dass Sie das verstehen. Das ist scheinbar simpel, aber es steckt eine tiefe Wahrheit darin. „Auf die Verheißung Gottes schauend, wurde er stark im Glauben… er wurde stark im Glauben.“ Auf die Verheißung schauend zweifelte er nicht. Sein Nicht-Zweifeln und Erstarken im Glauben hat unmittelbar mit dem zu tun,

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