Nicht unzufrieden sein

aus Teil 3 der  Reihe “Die Zehn Gebote für die Ehe”


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Comments

  • Jule sagt:

    Okay. Kommen wir zum letzten Gebot.

    2. Mose 20:17
    „Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind (oder seinen Mercedes, sein Motorrad oder seinen Jet-Ski) noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.“

    Nicht begehren. Das ist wichtig in einer Ehe. Seien Sie nicht unzufrieden mit dem, was Sie haben und was Gott Ihnen gegeben hat. Machen Sie nicht das, was Sie nicht haben, zum Mittelpunkt Ihres Lebens. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie haben und womit Gott Sie und Ihren Ehepartner gesegnet hat. Lernen Sie, die Stärken Ihres Partners zu schätzen.

    Ich bin nicht alles, ich kann nicht alles. Wenn Sie eine Weile mit mir zusammen sind, werden Sie das ganz schnell merken. Wissen Sie, Janet hat viele Brüder. Sie ist eines von zehn Kindern; neun davon leben noch. Also, Janet hat viele Geschwister. Und alle ihre Brüder sind… handwerklich begabt. Sie können Autos bauen und reparieren und Geräte reparieren. Einer ihrer Brüder hat eigenhändig ein ganzes Haus gebaut. Aber ich kann das nicht. Wenn Sie einen Superheimwerker suchen, der die Garage neu verkabelt und dann zum nächsten Autorennen geht, dann fragen Sie nicht mich. Bloß gut, dass Janet mich nicht mit ihren Brüdern vergleicht. Die können nämlich all die coolen Sachen, von denen ich keinen Schimmer habe und die ich auch nicht lernen will. Aber ich kann andere Dinge und Gott hat mich zu anderen Dingen begabt. Wenn Sie verheiratet sind, dann schauen Sie doch lieber auf die Stärken, die Ihr Partner hat statt ihn mit jemand anderem zu vergleichen: „Ach, wenn meine Frau nur so wie sie wäre…“ oder: „Wenn meine Frau das nur könnte, wenn meine Frau so kochen könnte, wenn meine Frau so aussähe, wenn mein Mann wie er wäre, wenn mein Mann so einen Beruf hätte…“ damit öffnen Sie die Büchse der Pandora und der Teufel kann Ihnen alle möglichen Gedanken in den Kopf setzen und das Fundament Ihrer Ehe unterhöhlen. Wir müssen uns über die Stärken des anderen freuen und aufhören zu denken, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes grüner ist. Das ist ein Märchen. Wissen Sie, was hinter dem Zaun ist? Kunstrasen!

    BAYLESS CONLEY: Gottes Wort ist mehr als nur ein guter Rat. Es ist ewige Wahrheit. Und wenn wir es auf unsere zeitlich begrenzten Probleme anwenden, dann dürfen wir wissen, dass das Ewige das Zeitliche überwindet und dass das Ewige stärker ist als das Zeitliche. Manchmal sehen wir eine kaputte Ehe oder ein Leben, das aus den Fugen geraten ist und dann schauen wir in Gottes Wort und denken vielleicht: „Wie sollte sich dadurch etwas ändern?“ Liebe Freunde, Gottes Wort bringt die Ewigkeit und Gottes Realität in unsere Zeit und Realität hinein. Dann wird manches in den Hintergrund treten, aber nicht Gottes Realität und Ewigkeit. Wenn Sie Gottes Wort auf Ihre Ehe oder jeden anderen Lebensbereich anwenden, kann sich dadurch alles ändern. Und ich möchte Ihnen heute zum Schluss einfach noch einmal sagen: Gott liebt Sie. Wirklich. Mehr als Sie je begreifen können. Er liebt Sie.

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