Falsche Erwartungen

Teil 3 der Reihe “Echte Erwartung”


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Comments

  • Jule sagt:

    Echte Erwartung / Teil 3
    12.12.2010
    Pastor Bayless Conley

    Rückblick:

    Es gibt Menschen, die generell nichts mehr erwarten. Vielleicht gehören auch Sie zu denen, die Ihre Erwartung an Ihre Ehe aufgegeben haben oder die Erwartung hinsichtlich Ihrer Zukunft, Ihrer finanziellen Situation, Ihrer körperlichen Gesundheit oder die Erwartung, dass Ihre Kinder jemals aus dem Chaos und der Sünde herauskommen könnten, das in ihrem Leben herrscht. Sie haben Ihre Erwartung schlicht aufgegeben. Ich möchte Ihnen gleich zu Anfang sagen: Es ist mein Job, neue Hoffnung zu vermitteln. Ich möchte Sie ermutigen, hochzuschauen und darauf zu vertrauen, dass Gott Großes tun wird. Das ist mein Anliegen.

    Predigt:

    Vielleicht haben Sie Gottes starkes und mächtiges Eingreifen noch nie persönlich erlebt. Das mag mit Ihrer Erwartung zu tun haben. Wir sprechen über große Erwartung, die Gottes Größe widerspiegelt.

    Ein Großteil Seines Handelns in unserem Leben lässt sich auf unsere Erwartung zurückführen. Wir können etwas tun, um unsere Erwartung zu steigern. Dieses Thema beschäftigt uns schon etwas länger, doch die heutige Sendung für sich genommen schlüssig und verständlich. Nehmen Sie sich eine Bibel zur Hand. Wir wollen uns gemeinsam Gottes Wort zuwenden und darauf vertrauen, dass es unser Leben verändert, in Jesu Namen.

    Der zweite Grund, warum manche heute weniger erwarten, ist falsche Erwartung. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 62 an. Falsche Erwartung.

    Psalm 62:2 „Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde kaum wanken.“

    Vers 6 „Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken.“

    Er schaut nur auf Gott. Nur Er ist meine Hilfe, meine Rettung und meine Befreiung. Von Ihm kommt meine Erwartung. Manche sind auf Menschen, anstatt auf Gott ausgerichtet und sind enttäuscht und entmutigt, wenn Menschen versagen. Früher oder später, mehr oder weniger, versagen alle Menschen. Aber Gott versagt niemals.

    Als wir frisch verheiratet waren – das hat Janet Euch schon selbst erzählt – war Janet sehr frustriert über mich. Seitdem war sie viele Male frustriert, doch darüber sprechen wir heute nicht. Sie war zutiefst frustriert! Sie war frustriert, weil ich Golf spielen ging: „Ich mag es nicht, wenn du Golf spielen gehst.“ Na gut: „Dann spiele ich kein Golf mehr.“ Ich hörte damit auf. Dann war sie wieder frustriert.

    Sie war frustriert, wenn ich weg war und auch, wenn ich zuhause war. Diese Zeit war nicht ganz leicht.

    Dann erkannte sie: „Gott, da stimmt etwas nicht. Ich bin unglücklich, wenn er zuhause bleibt und auch dann, wenn er weggeht. Das Problem muss bei mir liegen.“ Sie kniete sich hin. Wir hatten einen großen gelben Sessel in unserem Wohnzimmer und sie kniete sich neben den Sessel, schüttete Gott ihr Herz aus und sagte: „Gott, hilf mir.“ Sie fing an, in Sprachen zu beten und schlief dann vor dem Sessel ein. Als sie etwa eine Stunde später aufwachte, sprach der Geist Gottes zu ihr und sagte:
    „Du hast Dinge von Bayless erwartet, anstatt von Mir. Du hast von ihm Dinge erwartet, die nur Ich dir geben kann.“ Ich sage Ihnen, das brachte eine Wende. Ich bin so froh darüber! Wir werden jetzt nicht über all meine Schwächen reden, weil das jetzt nicht nötig ist. Tatsache ist, dass Sie Ihre Erwartung auf Gott richten müssen oder unweigerlich enttäuscht werden.

    Wir sprachen bereits ein wenig über Josua. Schauen wir uns Josua, Kapitel 1 an. Josua, ganz vorne, Kapitel 1. Wirklich sehr, sehr interessant, was er in diesem Kontext sagt.

    Josua 1:1-3 „Und es geschah nach dem Tod des Mose, des Knechtes des Herrn, da sprach der Herr zu Josua, dem Sohn des Nun, dem Diener des Mose: Mein Knecht Mose ist gestorben. So mache dich nun auf und gehe über diesen Jordan, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Söhnen Israel, gebe! Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird – euch habe ich ihn gegeben, wie ich zu Mose geredet habe.“

    Vers 5 „Es soll niemand vor dir standhalten können, alle Tage deines Lebens. Wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein; ich werde dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.“

    Eine andere Übersetzung lautet: „Ich werde dich nicht im Stich lassen.“ „Wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein.“ Tatsache ist, dass Mose versagt hatte und Gott sagte zu Josua: „Ich werde dich nicht im Stich lassen.“ Mose gelangte nicht ins Verheißene Land. Sie können es nachlesen, ich denke, es steht in 5. Mose, Kapitel 3. Mose war Gott gegenüber in einem sehr wichtigen Punkt ungehorsam. Uns fehlt die Zeit, auf die Begründung einzugehen, Gott sagte jedenfalls: „Du wirst nicht ins Verheißene Land kommen, Mose.“ Und in 5. Mose, Kapitel 3, flehte Mose Gott an und sagte: „Gott, bitte lass mich den Jordan überqueren und in das Verheißene Land gehen.“ Und Gott sagte: „Nein.“ Die Bibel berichtet, dass Gott zornig über Mose war und sagte:
    „Sprich mit mir nie wieder darüber. Du kannst auf den Berg steigen und es dir ansehen, aber du kommst nicht in das Land.“ Und Mose starb, ohne die Erfüllung der Verheißung zu erleben. Und dann sagte Gott: „Gut Josua, wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein.“ Denken Sie darüber nach. Mose ist legendär, absolut herausragend!

    Früher war ich Mitglied einer großen Gemeinde und die Anwesenheit des Pastors verunsicherte mich immer. Ich begegnete ihm auf dem Flur und war plötzlich ganz verkrampft. Dann sagte ich mir: „Bayless, er ist doch nur ein Mensch!“ In seiner Anwesenheit wurde ich einfach nervös. Stellen Sie sich vor, Mose wäre Ihr Pastor. Gott gebraucht ihn, um in Ägypten Wunder zu wirken. Dieser Mann teilt Meere mit einem Stab. Gott kommt in einer Wolke herab und spricht mit ihm, schreibt etwas auf Steintafeln und gibt sie ihm. Dieser Mose! Er stellt alles in den Schatten. Und er versagt! Und Gott sagt: „Gut Josua, du bist dran!“ Das kann nicht allzu ermutigend gewesen sein. Gott sagte nicht:
    „Josua, du musst wissen, dass es nicht an mir lag, dass das mit Mose nicht gut lief. Das musst du einfach wissen.“ Gott ging gar nicht darauf ein und sagte: „So wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein. Das verspreche ich dir, wie ich es auch Mose versprach.“ „Ja, aber Mose hat es nicht geschafft!“

    Wenn Josua auf Mose geschaut hätte, wäre er total entmutigt gewesen und hätte niemals erlebt, erfolgreich zu sein. Aber er schaute auf Gott, nicht auf Mose. Wenn David auf König Saul, seinen Vorgänger, geschaut hätte, wäre seine Erwartung, als König erfolgreich zu sein, dahin gewesen. Denn Saul war der Erwählte Gottes, der Gesalbte Gottes. Doch Saul geriet auf Abwege und versagte jämmerlich.

    Aber David sah auf seinen Gott, nicht auf den vorherigen König.

    Vielleicht waren Sie auf einen Mann oder eine Frau fixiert und sind extrem enttäuscht worden.

    Entweder hat das einen Keil zwischen Sie und Gott getrieben oder Sie haben daraufhin Ihre Erwartung zurückgeschraubt: „Wenn sie es nicht geschafft haben, wie stehen dann meine Chancen?“ Ihre Erwartung war auf das Falsche gerichtet. Schauen Sie auf Gott. Menschen enttäuschen uns.

    Hören Sie: Ich erwarte, meinen Weg mit Gott in Kraft zu vollenden. Ich erwarte, vor Jesus zu stehen und zu hören: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht.“ Ich werde meine Ehe nicht vernachlässigen und auch nicht meine Aufgabe als Pastor, zu der Gott mich berufen hat. Ich möchte nicht nachlassen.

    Aber, falls ich abstürze und ausbrenne (wörtlich: burn) sollten Sie mit Gott weitergehen. Ihre Augen sollten auf Gott und nicht auf mich oder einen anderen Leiter gerichtet sein. Gott sei Dank für alles, was wir von Leitern lernen können. Wir können in den Windschatten anderer hineinkommen und vieles übernehmen. All das entspricht Gottes Plan, doch letztlich müssen wir immer auf Ihn schauen.

    Gut, ich möchte Ihnen noch einen Grund nennen, warum manche nichts erwarten. Es liegt daran, dass andere sie abgestempelt und negativ über sie geredet haben. Sie haben diese Äußerungen und das negative Reden anderer Menschen für sich akzeptiert. Aus Zeitgründen schlagen wir das nicht auf, aber ich sage Ihnen die Stelle. Es ist 1. Chronik 4:9-10. Ein Stammbaum wird wiedergegeben, total langweilig. Dieser zeugte jenen und jener zeugte diesen, den Vater von XY, der soundso- zeugte und so weiter. Und es heißt: „Und dann…“ eine Frau gebar einen Sohn. Er hieß Jabez, weil sie ihn „mit Schmerzen gebar.“ Und Jabez bedeutet „Er verursacht Schmerzen.“ Wie kann man sein Kind so nennen? Aber Jabez taucht in diesem langweiligen Stammbaum auf, erhebt sich mit einem ähnlichen Geist wie Kaleb und ist anders als alle anderen. Und er sagt: „Gott, segne mich reichlich! Vergrößere mein Gebiet! Und, Gott, lass mich keinen Schmerz treffen.“

    Er spielte auf seinen Namen an: „Von Geburt an hat meine Mutter mich so gesehen!“ „Er-verursacht-Schmerzen, das Essen ist fertig!“ „Er-verursacht-Schmerzen“ kommt, ein Unruhestifter!“ Sein ganzes Leben lang hörte er nichts anderes. Im Grunde sagte er: „Gott, befreie mich von dieser Prägung durch die Menschen. Meine Erwartung kommt von Dir.“ Und die Bibel sagt, Gott gewährte ihm seine Bitte.

    Manchen von Ihnen haben Autoritätspersonen gesagt: „Du bist dumm. Du bist nicht sehr helle. Aus dir wird nie etwas.“ Vielleicht war es ein Seelsorger, vielleicht ein Lehrer, ein Elternteil oder andere Kinder. Wissen Sie, manchmal sind die Aussagen anderer sehr schwer loszuwerden und wollen uns unser ganzes Leben lang begleiten, wenn wir es zulassen. „Du bist ein Versager. Du taugst nichts!“

    Wussten Sie, dass Einsteins Lehrer sagte, er habe keine gute Auffassungsgabe? Enrico Carusos Lehrer sagte: „Seine Stimme taugt nichts. Er kann nicht singen.“ Isaak Newton brachte in der Grundschule schlechte Leistungen und galt als wenig verheißungsvoll. Beethovens Musiklehrer sagte einmal: „Er hat keine Chance als Komponist.“ Dem jugendlichen Thomas Edison sagte sein Lehrer, er sei zu dumm, um etwas zu lernen. Ihm wurde tatsächlich geraten, einen Beruf zu wählen, bei dem er dank seines angenehmen Charakters erfolgreich sein könnte. Ein Zeitungsredakteur feuerte Walt Disney, weil er keine Fantasie und keine guten Ideen hatte. Jeder dieser Menschen wurde abgestempelt und jeder von ihnen sagte: „Nein, das engt mich zu sehr ein. Ich wende mich von eurer Einschätzung ab.“

    Wussten Sie, dass der Feind unserer Seele, der Teufel, in Offenbarung 12 als Verkläger der Brüder bezeichnet wird? Wer hat das mal gelesen? Er verklagt uns vor Gott Tag und Nacht. Gut, er ist der Verkläger der Brüder. Das griechische Wort für Verkläger ist „Kategoras“. Erinnert Sie das an ein deutsches Wort? Daher stammt das deutsche Wort Kategorie (gut übertragen). Satan will uns alle festnageln. Er möchte Ihnen ein Etikett verpassen, sie in die Ecke drängen und sagen: „Bleib da drin!“

    Er ist zufrieden, wenn er Sie in Schach hält. Wenn er Sie nicht zum Aufgeben bewegen kann, engt er Sie ein und verpasst Ihnen ein Etikett: „Bis hierher und nicht weiter!“ „Du kannst nicht erwarten, mehr zu erreichen, mehr zu tun, mehr Erfolg oder Einfluss zu haben. Bleib, wo du bist. Das ist dein Etikett.

    Du gehörst zu dieser Kategorie. So bist du einfach.“ Das flüstert er Ihnen zu. Freunde, wenn Sie auf ihn hören, dann werden Sie nicht über Ihre Erwartung hinauswachsen.

    Ich möchte Ihnen sagen: Auf Ihrem Leben ruhen großartige Verheißungen. Sie haben ein unglaubliches Potential. Der, der in Ihnen ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Durch Christus, der Sie stärkt, können Sie alles tun. Wir haben den Sinn Christi, sagt die Bibel. Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes. Er wirkt in uns und Er wohnt in uns. Wir wurden aus dem Reich der Finsternis in das Reich des Sohnes Seiner Liebe versetzt. Die Hand Gottes ist wirklich auf uns! Sie sind begabt. Sie sind gesalbt. Sie sind hübsch. Gott weiß es, der Teufel weiß es. In einem alten Lied heißt es:

    „Wessen Worten werden Sie glauben?“ Ich denke, wir müssen weit größere Dinge erwarten.

    Zum Schluss noch ein Grund, warum Menschen Ihre Erwartung aufgegeben haben: Weil sie Gottes großartige Verheißungen nicht kennen. Uns wurden überaus große und kostbare Verheißungen gegeben, so heißt es im Petrusbrief. Manche kenne diese Verheißungen nicht. In Jesaja 5:13 sagt Gott: „Darum wird mein Volk gefangen wegziehen aus Mangel an Erkenntnis.“ Sie kennen meine Verheißungen nicht. Sie kennen mein Wort nicht und sie sind in Gefangenschaft. Sie sind eingeengt, sind in der Klemme aus Mangel an Erkenntnis.

    Sie müssen sich in Ihre Bibel verlieben, meine Freunde. Am dringendsten müssen Sie darin lesen, wenn Sie keine Lust dazu haben. Ist Ihnen jemals aufgefallen: Sie fangen an, Zeitung zu lesen, und lesen und lesen und lesen. Oder Sie nehmen sich eine Zeitschrift und Sie lesen und lesen, ohne dass es langweilig wird. Und dann nehmen Sie Ihre Bibel und… woran liegt das wohl? Freunde, wir sind in einem geistlichen Kampf. Sie haben einen Feind, der Sie von Gottes Wort fernhalten will, weil dieses Buch Sie auferbauen und Ihnen Ihr Erbe als Gottes Volk geben möchte. Machen Sie sich mit den Verheißungen vertraut. Ihre Bibel ist nicht nur Dekoration.

    Der Häuptling der Stämme der Blackfoot-Indianer, er hieß Crowfoot, gab der Union Pacific Eisenbahn die Erlaubnis, auf dem Gebiet der Blackfoot-Indianer von Medicine Hall bis Calgary zu bauen. Sie belohnten ihn überschwänglich mit einer Freikarte für die Bahn, die sein Leben lang galt. Wahre Geschichte! Er wurde zwar übers Ohr gehauen, aber das, was er mit seiner Bahnkarte tat… er faltete sie zusammen, steckte sie in ein kleines Ledertäschchen, hängte sie sich um den Hals und trug sie als Glücksbringer – so weit man weiß, fuhr er nie mit der Bahn. Er benutzte sie nie – … das erinnert mich daran, wie manche Christen mit ihrer Bibel umgehen. Sie existiert nur zur Dekoration. Nein, Freunde, die Verheißungen sollen verstanden, geglaubt, umgesetzt, empfangen und erlebt werden.

    Lassen Sie Ihre Bibel nicht im Regal einstauben. Nehmen Sie sie in Ihr Herz. Die Bibel sagt in Sprüche 24:14, dass unsere Erwartung nicht umsonst sein wird, wenn wir Sein Wort wirklich begreifen und verstehen.

    Am Schluss möchte ich Ihnen noch ein paar Gründe liefern, auf Gott zu schauen, ein paar Verheißungen. Es sind nur wenige.

    • Falls Sie Heilung brauchen: Gott sagt in 2. Mose 15:26: „Ich bin der Herr, der dich heilt.“
    • In 2. Mose 23:25 sagt Er: „Und ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, dienen: So wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich werde alle Krankheit aus deiner Mitte entfernen.“
    • Psalm 103:2-3 sagt: „Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten.“
    • Jakobus 5:14-15: „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“
    • Brauchen Sie Frieden? In Jesaja 26:3 sagt Gott, dass Er demjenigen Frieden gibt, der Ihm fest vertraut und der voll auf Ihn ausgerichtet ist.
    • Philipper 4,6-7: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“
    • Ist jemand von euch innerlich angespannt und unruhig wegen eines seiner Kinder? Ist jemand diesbezüglich gerade im Gebet? Würde jemand gerne eine Wende bei den Kindern sehen und erleben, dass sie zu Christus finden? Jesaja 54:13: „Und alle deine Kinder werden von dem Herrn gelehrt und der Friede deiner Kinder wird groß sein.“ In Psalm 128:3 steht, „dass deine Kinder wie junge Ölbäume rings um deinen Tisch sein werden.“ Sie brauchen Schutz im Alltag? Psalm 91:11: „Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.“
    • Psalm 34:20: „Der Gerechte muss viel erleiden, … ich denke, Sie wissen, wie es weitergeht… aber der Herr hilft ihm aus alledem.“ Vieles zu erleiden, viel Rettung.
    • Brauchen Sie Wegweisung? Psalm 32:8: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Jesus sagte in Johannes 16:13: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden.“
    • Vielleicht empfinden Sie Ihre Lage als aussichtslos. Vielleicht gibt es in Ihrem Leben Riesen und befestigte Städte. Vielleicht ist Ihre finanzielle Lage angespannt. Jeremia 32,17: „Ach, Herr, Herr! Siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, kein Ding ist dir unmöglich.“ Jesus sagte in Matthäus 19:26 Folgendes: „Bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Markus 9:23: „Dem der glaubt, ist alles möglich.“

    Lasst uns alle gemeinsam auf Gott schauen. Wir dienen einem großen, mächtigen Gott. Wir müssen frühere Fehler nicht wiederholen. Mose versagte, Josua nicht. Saul versagte, aber David blieb dran und Gott sagte: „Er ist ein Mann nach meinem Herzen.“

    • Vielleicht haben Sie bereits oft versagt. Lassen Sie nicht zu, dass die früheren Fehler Ihre Zukunft bestimmen. Jemand sagte: Ihre Zukunft ist so strahlend wie Gottes Verheißungen.
    • Vielleicht waren Sie auf die falschen Dinge ausgerichtet und wurden enttäuscht. Willkommen im Klub. Ich habe diese Lektion gelernt und sie war hart. Einer meiner Vorbilder und Mentoren – ich erzähle jetzt nicht die ganze Geschichte, aber ich hatte das Empfinden, dass er mir das Herz herausriss, es auf den Boden warf und darauf herum trampelte. Dennoch entschloss ich mich, auf Gott zu schauen und nicht auf einen Menschen. Vielleicht kennen Sie das. Schauen Sie erneut auf den Herrn.
    • Vielleicht kannten Sie die Verheißungen nicht. Entschließen Sie sich dazu, Ihre Bibel zu studieren.
    • Vielleicht haben Sie auf die falschen Leute gehört. Vielleicht sind Sie von der negativen Kraft der Masse mitgerissen worden und haben Stimmungen und Meinungen übernommen, ohne sie mit Gottes Wort abzugleichen.

    Wir bestreiten nicht, dass es Riesen gibt. Wir bestreiten nicht, dass es Schmerz gibt, Schwierigkeiten oder Krankheiten. All das gibt es, aber Tatsache ist, dass das Wort Gottes, wenn es geglaubt wird, diese Dinge beseitigen und Ihnen Sieg über diese Dinge geben kann. Gott möchte, dass wir Ihm angesichts schwieriger und sogar aussichtsloser Umstände und Situationen vertrauen. Es ehrt Ihn, wenn wir auf Ihn schauen. Wie Jabez, der sein Leben lang abgestempelt wurde und dann sagte:
    „Weißt Du, Gott, alle haben das über mich gesagt. Jeder nennt mich so. Meine Eltern nannten mich mein Leben lang so, aber ich bitte Dich, das zu verändern, Gott.“ Und Gott gewährte ihm seine Bitte.

    Vielleicht hatten sie unter einem Etikett zu leiden, das Ihnen jemand aufgedrückt hat. Vielleicht hat Ihnen als Kind jemand erzählt, dass Sie keine große Leuchte sind. Vielleicht wurde Ihnen gesagt, dass aus Ihnen nichts werden wird. Vielleicht sagte jemand, dass Sie sich im Leben keine großen Hoffnungen machen können. Ich fand heraus, dass Gott gerne Benachteiligte gebraucht. Gott gebraucht gerne die, die verachtet sind und verschmäht werden, die Schwachen, um das Starke zu zerstören. Sie sind für Gott die erste Wahl, wenn Sie nach den Maßstäben der Welt töricht sind.

    Gott ist bereit, jeden zu gebrauchen. Die Bibel sagt nicht „keine Mächtigen und Edlen“, sondern „wenige Mächtige und Edle“. Gott gebraucht meist Menschen, denen niemand Großes zutraut.

    Freund, das könnten Sie sein!

    Ich möchte Sie jetzt bitten, dass wir gemeinsam etwas tun, wenn Sie den Eindruck haben, dass Gott zu Ihrem Herzen redet. Vielleicht hatten Sie ein paar Träume, die irgendwo auf der Strecke blieben.

    Vielleicht hatten Sie Erwartungen, die Sie fast gänzlich zurückgeschraubt haben. Vielleicht haben Sie jede Erwartung verloren und spüren ein Verlangen, auf Gott zu schauen. Bitte stehen Sie jetzt auf.

    Wir werden beten. Das gilt nur für diejenigen, die spüren, dass Gott zu ihnen redet. Aber wenn Sie sich entscheiden wollen, von jetzt an weitaus mehr zu erwarten, dann stehen Sie mit mir auf. Wir werden beten, Halleluja, Halleluja!

    Vater, ich bete für Dein Volk und auch für mich selbst. Wir strecken uns zu Dir aus. Herr, bitte vergib, dass wir kaum etwas gesehen, nur spärlich geglaubt und entsprechend wenig gebetet haben, dass wir so wenig erwartet haben. Gott, wir glauben, dass Du große Dinge, wirklich große und mächtige Dinge für uns und durch uns tun kannst. Wir richten jetzt unsere Erwartung auf Dich und schauen auf Dich, Gott. Wir schauen weg von den Menschen. Die jetzige Wirtschaftslage ist nicht das letzte Wort.

    Unsere Regierung hat nicht das letzte Wort. Die Aussagen der Firmen, bei denen wir arbeiten, sind nicht ausschlaggebend. Gott, Du kannst all das durchkreuzen. Wir danken Dir, Vater im Himmel, dass Du Menschen einsetzt und absetzt, wie es Dir gefällt. Die Reiche dieser Welt sind für Dich wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Vater, wir danken Dir, dass Du in unserem Leben große und mächtige Dinge tust, in unseren Ehen wirkst, an unseren Kindern, in unseren Beziehungen, in unserem Leben, unseren Finanzen und dass Du uns auch körperlich heilst. Herr, wir wollen größere Dinge erwarten.

    Herr, wir beten, dass Du immer mehr auf uns kommst, dass Deine Gegenwart in unserem Umfeld und darüber hinaus spürbar wird, dass Deine Gegenwart deutlich zunimmt, Gott, und dass das Licht des Evangeliums von uns ausgeht und die Völker der Welt wirkungsvoll berührt, Gott. Ich bitte Dich, dass Unternehmer und Geschäftsleute die Arbeit unserer Gemeinde für Dein Reich unterstützen, dass einige große Summen zur Verfügung stellen. Herr, bring das zustande! Gib Gelingen in diesen Firmen. Wir beten für kreative Ideen, o Gott. Dir sind alle Dinge möglich. Ich bitte Dich, dass Du aus unseren Reihen Prediger, Leiter, Apostel und Propheten hervorbringst, Vater im Himmel. Sie sollen das Feuer des Evangeliums verbreiten wie die Füchse, deren Schwänze Simson anzündete, Kornfelder in Brand steckten. Mögen Sie Menschen in ihrem Umfeld oder in anderen Ländern für die Sache Christi entzünden. Gott, wir erwarten Großes. Wir glauben, dass das kommende Jahr für uns als Einzelne Neues hervorbringen wird, dass Du uns Gunst gibst. Wir danken Dir, dass Du denen, die jetzt arbeitslos sind, Türen der Gunst öffnest. Dir ist Unmögliches möglich, Vater im Himmel! Du kannst Türen öffnen, die kein Mensch schließen kann. Und wir schauen nur auf Dich, himmlischer Vater. Wir danken Dir. Wir preisen Dich, in Jesu Namen, in Jesu Namen. Halleluja!

    Ich weiß nicht, ob Sie gerade mit uns zusammen gebetet haben, als wir um Vergebung für unsere geringe Erwartung baten. Wissen Sie, wenn Sie keine großen Erwartungen an Gott hatten, sollten Sie sagen: „Gott, das tut mir leid.“ Denn Er ist ein großer Gott. Er hat es verdient, dass wir Großes von Ihm erwarten. Ich denke, es ehrt Ihn, wenn wir um große Dinge bitten. Wenn Sie nur um Kleinigkeiten bitten, die Sie selbst zustande bringen, wozu brauchen Sie Gott dann überhaupt? Ich denke, unsere Vision sollte so groß sein, dass uns Angst und Bange wird. Wenn Sie nicht so groß ist, dass Sie Angst bekommen, ist sie zu klein. Ich muss Ihnen etwas sagen. Falls Sie es länger nicht mehr gehört haben.

    Vielleicht sagt Ihnen das niemand in Ihrer Umgebung. Ich sage Ihnen, Gott liebt Sie! Gott liebt Sie wirklich und auch wir lieben Sie. Ich bete, dass in Ihrem Leben große Dinge geschehen. Bis zum nächsten Mal

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