Elia betete im Glauben

aus der Reihe “Gebete und Bitten”, hier auszugsweise aus dem 3. Teil, der das Unterthema hat „Das Gebet um Weisheit“


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Comments

  • Jule sagt:

    Noch eine Sache wollen wir uns im Jakobusbrief anschauen. Ein weiterer Aspekt, Gott um Weisheit zu bitten: Wir müssen im Glauben bitten.

    Jakobus 1:5

    Jakobus 1:5-8„Wenn jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde, ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen.“

    Gott sagt: „Ich werde dir die Weisheit geben, um die du bittest. Ich tadle nicht. Nur eine Voraussetzung: Du musst im Glaube bitten.“

    Wenn wir einige Seiten zurückblättern, finden wir in Hebräer, Kapitel 11 die technische Definition von Glauben:

    Hebräer 11:1
    „Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“

    Glaube ist eine Überzeugung von unsichtbaren Dingen. Mit anderen Worten: Ich bin in Not, ich suche den Horizont ab. Mein Schiff kommt nicht. Ich erlebe nicht die Ganzheit und Fülle.
    Da ist ein großer Mangel. Gott, ich habe das Gefühl, ich übersehe etwas. Es gibt etwas anderes, was ich tun muss. Was stimmt nicht? Gott, zeige mir, was ich tun muss.“
    Gott sagt: „Ich bin froh, dass du fragst. Ich habe Weisheit für dich. Aber du musst im Glauben bitten.“

    Das heißt, wenn ich Gott bitte und die Umstände unverändert sind und ich mich unverändert fühle und Gott weit entfernt scheint, so glaube ich dennoch, dass Er mich gehört und die Antwort gesandt hat. Es ist Überzeugung unsichtbarer Dinge. Wir müssen im Glauben bitten.

    Schauen Sie mit mir im Jakobusbrief. Da ist ein hilfreiches Beispiel. Im fünften Kapitel spricht er wieder über dieses Gebet des Glaubens.

    In Jakobus 5:15 finden wir es in Verbindung mit Gebet für Kranke. Jakobus 5:15
    „Und das Gebet des Glaubens… Einige Übersetzungen sagen, „Gebet, das glaubend gesprochen wird.“ … wird den Kranken retten – oder heilen – und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“

    Und dann gibt er in den Versen 17 und 18 ein Beispiel von jemand, der ein Gebet des Glaubens betete: Elia.

    Jakobus 5:17-18„Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“

    Gott sagte im 5. Buch Mose, wenn Sein Volk sich von Ihm abwendet und Götzen anbetet, würde Er den Himmel verschließen, so dass es nicht regnet. König Ahab führte mit seiner Frau Isebel die ganze Nation in heidnischen Götzendienst. Sie wandten sich völlig von Gott ab, aber Gottes Wort blieb unerfüllt. Die Wolken kommen regelmäßig und senden Regen, die Ernte wächst und wird Jahr für Jahr eingeholt. Der Frühregen fällt und der Spätregen. Sie haben eine Ernte. Im nächsten Jahr: Der Frühregen und Spätregen fällt. Sie ernten.
    Und Jahr für Jahr fahren sie mit Götzendienst fort und Gottes Verheißung bleibt unerfüllt, bis Elia gemäß dieser Verheißung betet.

    Freund, jede von Gottes Verheißungen ist gefüllt mit Kraft und Potenzial. Aber diese Verheißungen sind ungenutzt in unserem Leben, bis wir sie ergreifen und beten und Glauben damit verbinden. Im Hebräerbrief wird folgendes über die Israeliten gesagt:

    Hebräer 4:2
    „Die Verheißungen Gottes, das gehörte Wort Gottes, nützte ihnen nicht, weil sie es nicht mit Glauben verbanden.“

    Glaube ist der Katalysator, der das Potenzial von Gottes Verheißungen freisetzt. Die ganze Zeit wurde Gottes Verheißung nicht erfüllt, bis Elia die Verheißung ergreift und betet. Und siehe da, der Himmel verschließt sich. Dreieinhalb Jahre kein Tropfen Regen. Keine Wolken, nichts.

    Sie kennen die Geschichte. Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht auf dem Berg Karmel. Alle Baals Propheten sind da, Elia ist da. Sie bauen Altäre und Gott antwortet Elia mit Feuer und verzehrt das Opfer auf dem Altar. Bei den falschen Propheten passiert gar nichts. Sie werden getötet.

    Und die ganze Nation kehrt zu Gott zurück. Sie tun Buße und sagen: „Der Herr, Er ist Gott! Er ist der einzig wahre Gott!“
    Jetzt sind die Bedingungen erfüllt, dass wieder Regen fallen kann. Sie sind zu Gott zurückgekehrt.
    Sie haben sich von Götzen zum lebendigen, wahren Gott bekehrt. Regnet es jetzt? Nicht bis Elia wieder betet, worauf der Himmel wieder Regen spendet.

    Die Geschichte ist so interessant. In 1.Könige, Kapitel 18, Verse 41 – 42 setzt sich Elia, nimmt den Kopf zwischen seine Knie in Gebetshaltung und sagt schließlich seinem Diener:
    „Geh, sage Ahab: Iss und trink! Denn da ist ein Geräusch von Regenschauern.“
    Warte mal, Elia. Es hat dreieinhalb Jahr nicht geregnet! Da sind keine Wolken. Es ist keine Wolke am Himmel. Da ist kein Blitz und Donner. Da ist kein Wind. Und du sagst, du hörst Regenschauer? „Ja, ich höre im Glauben. Denn ich habe eine Verheißung, und ich habe gebetet, und ich höre bereits die Regenschauer.“ Und dann sagt er zu seinem Diener: „Geh und sieh am Horizont.“

    Der Diener geht, kommt zurück und sagt: „Da ist nichts!“ Er sagt: „Geh noch mal.“ Er geht, schaut und kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir: Da ist nichts.“ „Gehe noch mal.“ Er geht wieder, späht am Horizont, kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir doch, da ist nichts.“ „Gehe noch mal.“ Er geht wieder, späht am Horizont, kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir bereits, da ist nichts.“ Elia sagt: „Geh noch mal.“ Er sendet ihn siebenmal. Und beim siebten Mal sagt er: „Diesmal ist eine kleine Wolke zu sehen, so klein wie die Hand eines Mannes.“

    Elia sagt: „Geh und sage dem König: Spanne deinen Wagen an und fahre nach Jesreel, damit der Regen dich nicht aufhält.“ Dann wurde der Himmel schwarz und die Wolken gaben ihren Reden.

    Wenden wir dies auf uns an, so sagt Gott: „Du bist in Not? Du weißt nicht, was du tun sollst? Es scheint, du bist noch weit vom Ort der Ganzheit entfernt und davon, dass jeder Mangel ausgefüllt ist?
    Und du hast den Eindruck, dass irgendetwas fehlt?
    Nun, du brauchst Weisheit! Vielleicht gibt es etwas, was du ändern musst, etwas, was du nicht mehr tun sollst, und etwas, was du anfangen sollst zu tun. Bitte mich, und ich gebe es dir! Aber du musst glauben, dass ich die Antwort gesandt habe, während du betest und du überhaupt nichts siehst.“

    Freund, ich bin hier, Ihnen heute zu sagen: Ich höre das Geräusch von Regen. Und in dem Moment, wo Sie Gott um Weisheit bitten, können Sie jemand sagen: „Gehe mal und schaue!“ Und wenn die Person zurückkommt und sagt „da ist nichts“, dann sagen Sie: „Gehe nochmal, denn ich weiß, Gott hat die Antwort losgeschickt! Wie immer Er sie bringt: Ob Er zu mir durch die Bibel redet, ob Er mir etwas durch den Geist offenbart, ob Er durch eine Person zu mir spricht, ob Er mir Frieden im Herzen gibt, ich weiß, die Antwort wurde gesandt.

    Gehe nochmals und schaue, denn die Antwort ist unterwegs! Gott hat sie losgeschickt!“ Gott sagt: „Du musst im Glauben bitten, ohne zu zweifeln.“ Das Buch Sprüche sagt: „Weisheit ist vonnöten, darum erlange Weisheit.“

  • Jule sagt:

    Gebete und Bitten – Teil 4 09.03.2008

    Pastor Bayless Conley

    Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen weiter über Gebete und Bitten. Gebet war nie dazu bestimmt, eine Qual zu sein. Gott wollte, dass es ein Vergnügen ist. Heute werden wir Ihnen einige Dinge mitteilen, die Ihnen in Ihrem Gebetsleben helfen werden. Jeder Gläubige will beten, aber das Gebetsleben vieler ist, wenn sie ehrlich sind, nur mittelmäßig. Gehen wir doch vom mittelmäßigen zu einem großartigen Gebetsleben! Schauen wir uns Gebete und Bitten an.

    Schauen Sie mit mir in Jakobus, Kapitel 5, Vers 14.
    Jakobus 5:14-15
    „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten.“ Das Wort „retten“ wird überall im Neuen Testament mit „geheilt“ übersetzt.

    Jakobus 5:15-16
    „Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.“

    Untersuchen wir das einmal. Ist jemand unter euch krank? Dies ist an alle Gläubigen, an die Gemeinde geschrieben. Gibt es jemand? Es ist nicht nur für Auserwählte. Ist jemand unter euch krank? Er, der Kranke, rufe die Ältesten… Ich mag die Message Bibel: „Er rufe die Gemeindeleiter.“

    Er soll die Leiter rufen. Es heißt nicht, dass ein anderer sie für den Kranken rufen soll. Der Kranke soll sie rufen. Ich glaube, das ist absichtlich so formuliert. Es erfordert ein Handeln von Seiten des Kranken. Glauben wird immer durch Handeln ausgedrückt. Es erfordert Glauben auf ihrer Seite.

    Wenn Jesus Kranken diente, ließ Er sie sehr oft Dinge tun: „Geh, wasche dich im Teich von Siloah“; „nimm dein Bett auf und geh in dein Haus!“ Ich weiß aus Erfahrung, wie wichtig das ist, weil ich über die Jahre viele Menschen im Krankenhaus oder zu Hause besuchte und oft für sie betete, weil mich ein Freund oder Verwandter des Kranken darum bat. Und dann fragte die Person, wenn ich kam: „Wer sagten Sie, sind Sie? Wer schickte Sie? Meine Tochter? Naja, dann kommen Sie rein.” Oder die Person sieht fern und schaut die ganze Zeitnicht vom Fernseher weg, solange man da ist. Und da ist kein Glaube vorhanden. Die Person selbst hat keine Erwartung. Denn wenn eine Erwartung da ist, ruft sie einen. Aber oft ruft jemand mit aufrichtigem Herzen für jemand Anderen zum Gebet, aber die Person erwartet nichts. Die Person hat das Wort Gottes nicht in ihrem Herzen empfangen. Und das macht einen Unterschied! Manchmal habe ich Gemeindemitglieder besucht, weil jemand anders für sie angerufen hatte und sagte: „Kannst du mal hingehen?“ Und ich rede dann eine Weile mit ihnen und frage: „Wie lange haben Sie das schon?“, um Informationen zu kriegen. „Haben Sie in der Gemeinde angerufen?“
    „Nein, nein. Ich rief nie an. Soundso rief an.“ Nur selten hole ich dann die Ölflasche heraus und bete für sie. Ich ermutige sie und bete, dass Gott sie segnet und teile etwas aus dem Wort mit, weil Glauben erforderlich ist.

    „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde.“ Und es heißt: „Sie mögen ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.“ Das Gebet des Glaubens beten und ihn mit Öl salben. Das Öl steht symbolisch im Alten wie im Neuen Testament für den Heiligen Geist; für die Kraft und Salbung des Heiligen Geistes. Es ist keine Kraft im Öl. Sie können Olivenöl oder Motorenöl benutzen, wenn Sie nichts anderes haben. Es dient als hilfreiches Symbol, die Augen auf den zu richten, der die Heilung bewirkt. Es sind nicht die Ältesten oder die Leiter. Der Herr wird ihn aufrichten. Es ist der Geist Gottes und Seine Kraft, worauf wir unsere Augen richten und das ist der Zweck des Öls.

    So konzentrieren wir uns darauf, wo unsere Antwort ist, denn in dem Moment, wo wir unsere Augen vom Herrn und von Seinem Geist abwenden und auf Menschen schauen, wird unser Glauben wirkungslos. Gott kann menschliche Gefäße benutzen, aber Er ist die Quelle. Und darin muss unser Glaube sein. Nochmals, er sagte: „Er rufe die Ältesten, und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen.“
    Ich will das mit Ihnen mal einige Minuten ansehen. Ich zitiere nochmals

    Hebräer 11:1.
    Hören Sie der Moffatt-Übersetzung zu. „Glaube bedeutet, dass wir Zuversicht für das Erhoffte haben und von dem überzeugt sind, was wir nicht sehen.“

    Ich bin von etwas überzeugt, was ich nicht sehe. Es ist das Gebet, das von unsichtbaren Dingen überzeugt ist, das dem Kranken Heilung bringt.
    Hören Sie diesen Vers aus der Amplified Bibel: „Glaube ist die Gewissheit, die Bestätigung, die Besitzurkunde von Dingen, auf die wir hoffen, und ein Beweis für Dinge, die wir nicht sehen, die Überzeugung ihrer Realität. Der Glaube erkennt das als Fakten, was den Sinnen nicht offenbar ist.“

    Glaube befasst sich mit unsichtbaren Realitäten: Ich fühle mich nicht anders, sehe nicht anders aus, aber ich glaube, dass Gott die Antwort gesandt hat. Und Glaube an Seinen Charakter, Seine Verheißungen, Seine Natur ist meine Besitzurkunde.
    Wenn das, wofür ich glaube, da ist, brauche ich keinen Glauben mehr. Glaube ist die Substanz, bis die Sache kommt. Glaube ist kein Verleugnen, dass die Krankheit existiert. Es ist kein Leugnen von Umständen oder von Dingen. Er ist vielmehr eine Proklamation allen Dinge zum Trotz, selbst wenn es zu dem Zeitpunkt keine natürlichen Dinge gibt, die meinen Glauben stützen; Gott hat etwas gesagt, wir beteten entsprechend und ich glaube, dass Gott hat die Antwort losgeschickt hat.

    Und das verlangt Gott, denn in Kapitel 1 hieß es zuvor: „Derjenige, der nicht im Glauben bittet, meine nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen wird.“
    Darüber sprachen wir letzte Woche. Ich will auch nicht auf dem Punkt herumreiten, aber er geht gleich dazu über, Elia als Beispiel für jemanden zu benutzen, der das Gebet des Glaubens betete. Ich werde den Punkt nicht vertiefen, aber er nennt danach Elia als Vorbild, der das Gebet des Glaubens betete. Er betete; der Himmel wurde verschlossen. Es gab keinen Regen. Er betete wieder und der Himmel gab wieder Regen. Elia nahm eine Verheißung Gottes, aufgrund der er betete, und macht dann eine recht merkwürdige Aussage. Es ist keine Wolke am Himmel, keine Brise, kein Blitz, kein Donner und er sagt: „Ich höre bereits Regenschauer. Sage dem König, er solle bereit sein.“

    Wir wissen, es war nichts zu sehen oder zu hören, denn er sandte seinen Diener immer wieder hin: „Geh und schau zum Horizont.“ Er kam wieder zurück: „Da ist nichts.“ „Geh und schau noch einmal.” Er kommt zurück; da ist nichts. „Geh und schaue noch mal.“ Er kommt zurück; da ist nichts. Aber er hatte die Besitzurkunde. Er hatte sie im Glauben. Denn Gott hatte etwas proklamiert, er hatte die Verheißung angenommen und dafür gebetet. Und bald darauf kam der Regen. Zu dem Zeitpunkt brauchte er keinen Glauben mehr dafür. Glaube war sichtbar geworden. Es geht weiter und das ist wirklich interessant.

    Jakobus 5:15
    „Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“

    Beachten Sie, da steht „wenn“. Es muss nicht so sein. Es gibt gemeine Christen in der Gemeinde, die, wenn Sie gerade etwas durchmachen, vielleicht mit Krankheit oder etwas Anderem kämpfen, sagen: „Oh, wir wissen, du hast etwas verbrochen. Du hast bestimmt eine geheime Sünde in deinem Leben. Darum hast du all diese Probleme.“ Es ist, als hätten sie ein Sündenmeßgerät, einen Geigerzähler. „Oh, Schwester Soundso hat Probleme. Ich frage mich, was bei ihr nicht stimmt.“ Richten Sie Ihr Sünd-O-Meter auf sich selbst und Sie benutzen es nie wieder. Das ist wirklich eine Gabe. Die Gabe der Verdächtigung und sie kommt vom Teufel.

    Andererseits ist es möglich, dass Sünde die Tür für Krankheiten öffnet. Jesus machte das deutlich. Ein Mann war 38 Jahre lang krank. Jesus heilte ihn und sagte: „Geh und sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre.“

    Es ist interessant, wie Sünde und Krankheit in diesen Versen verknüpft sind, denn wenn wir körperlich angegriffen sind, überprüfen wir unser Herz, um Falsches richtig zu stellen und Dinge zu korrigieren, die wir vielleicht anderen angetan haben. Wenn allerdings alles in Ordnung ist, lassen wir solche Dinge einfach unbearbeitet und denken uns:
    „Es fühlt sich gut an, zornig auf sie zu sein. Ich werde mich damit nicht befassen. Ich denke einfach ab und zu an sie und mache sie fertig, und dann kommt sie zurück ins Regal. Ich werde die Sache nicht bearbeiten.“
    Aber wenn Ihre Gesundheit unter Beschuss ist oder ein anderer Bereich Ihres Lebens, dann sind Sie eher bereit, Dinge anzugehen.

    „Das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen; und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben.“
    Dieselbe Kraft, die Sünden vergibt, heilt Krankheiten; dieselbe Kraft, die Krankheiten heilt, vergibt Sünden. Jesus machte das in Matthäus, Kapitel 9, deutlich. Dort bringen Männer ihren gelähmten Freund.
    Jesus sah ihren Glauben und sagte: „Deine sind dir Sünden vergeben.“ Dafür war er nicht gekommen. Die religiösen Leiter waren verärgert und sagten: „Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben außer Gott?“ Jesus schaute sie an und sagte: „Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben“, spricht Er zu dem Gelähmten: ‚Nimm dein Bett auf und geh heim!“ Und er wurde geheilt und alle verherrlichten Gott.
    Jesus lieferte unanfechtbare Beweise, dass Er die Macht hatte, Sünden zu vergeben und Er bewies es, indem Er den Mann heilte, denn dieselbe Macht, die Sünden vergibt, heilt Krankheiten. Wenn ich meine Vergebung im Glauben annehme, kann ich meine Heilung genauso nehmen.
    Gibt es hier jemand neben dem alten Pastor B., der schon Mal etwas Falsches tat oder etwas nicht tat, was er hätte tun sollen und merkte, dass er gesündigt hat, es Gott bekannte und sagte: „Gott, vergib mir“, darüber aufrichtig Buße tat und sich danach nicht anders fühlte? Ich habe das einige Male erlebt. Ich fühlte mich genauso weit von Gott entfernt wie vor meinem Gebet.

    Aber wissen Sie was? Ich nehme meine Vergebung im Glauben an, denn Er sagt, wenn ich meine Sünden bekenne, ist Er treu und gerecht, meine Sünde zu vergeben und mich von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. Meine Gefühle haben nichts damit zu tun. Ich habe vielleicht das Gefühl, als säße da ein 10-Kilo-Affe der Verdammnis auf meinem Kopf, der Bananen isst, aber das macht nichts! Gott sagt, wenn ich meine Sünden bekenne, vergibt Er mir. Mir ist egal, wie es zu sein scheint oder wie ich mich fühle; Gott hat mir vergeben und ich nehme es im Glauben an. Am Ende werden sich meine Gefühle anpassen. Und wenn es um das Thema Heilung geht, so spricht er vom selben Gebet, dem Gebet des Glaubens. Meine Gefühle und die Umstände sind vielleicht verändert, aber darauf gründet sich mein Glauben nicht. Mein Glaube gründet sich auf eine Verheißung und ich habe die Besitzurkunde. Es hat nichts damit zu tun, wie ich mich fühle oder wie die Dinge aussehen. Glaube ist die Substanz dessen, was man hofft; die Überzeugung von unsichtbaren Dingen. Es ist eine Überzeugung dessen, was wir nicht sehen.

    In Vers 16 sagt weiter:

    Jakobus 5:16
    „Bekennt nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.“

    Ich zitiere wieder die Message Bibel, die es so formuliert: „Das soll bei euch gang und gäbe sein: Bekennt einander die Sünden und betet für einander, damit ihr geheilt miteinander leben könnt.“ Es ist nie gut, Dinge nachzutragen, mein Freund. Wenn Sie jemand verärgert haben, gehen Sie auf ihn zu. Halten Sie es nicht fest. Wenn jemand Sie beleidigt hat, gehen Sie zu ihm. Selbst wenn Sie sagen: „Vielleicht liege ich völlig daneben, aber mir scheint, da stimmt was nicht zwischen uns. Ich möchte mich für das entschuldigen, was ich kürzlich tat. Ich meinte das nicht so. Verzeih mir.“

    Leben Sie leicht. Tragen Sie keine Lasten, denn wenn Sie Dinge ansammeln, wird es schwer. Je länger wir an Dingen festhalten, desto mehr werden sie Teil unseres Lebens und desto giftiger werden sie. Ich glaube, er sagt: „Tue schnell Buße. Bekenne schnell Sünde und bete gleich.“
    Halten Sie im Leben nicht an Dingen fest. Bekennen Sie Ihre Schuld und stellen Sie Dinge richtig. Wir können nicht die Reaktion von jemand bestimmen, aber wir können beschließen, anderen gegenüber ein reines Herz zu haben.

    Dann sagt Er: „Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.“ Ich weiß, manche Leute sagen: „Da falle ich durch.“ Wenn Sie gerettet sind, fallen Sie da nicht durch.
    In 2.Korinther 5:21 sagt die Bibel:

    2.Korinther 5:21
    „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“

    Gerechtigkeit verdient man sich nicht. Sie ist gemäß dem Römerbrief ein Geschenk. Sie haben sie nicht erarbeitet, sie kommt nicht, weil Sie ein reifer Christ sind, sondern sie wird Ihnen gegeben, wenn Sie neu geboren werden.
    Es findet ein Austausch statt. Wir empfangen Seine Gerechtigkeit für unsere Sünde. Sie wird uns zugerechnet. Wir empfangen sie kostenlos. Wenn Sie sündigen, nachdem Sie gläubig wurden, danken Sie Gott für 1.Johannes 1:9.

    1.Johannes 1:9
    „Wenn ich meine Sünden bekenne, ist er treu und gerecht, dass er mir die Sünden vergibt und mich reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“

    Wenn Er mich von aller Ungerechtigkeit reinigt, kann ich die Vorsilbe wegnehmen und bin wieder gerecht. Ich stehe gerecht vor Gott. Und mir gefällt, was er gleich im nächsten Vers sagt:
    „Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete.“
    Wir wissen, dass er das Gebet des Glaubens betete. Aber zuvor sagt er, Elia war ein Mensch ähnlicher Natur wie wir: Ganz und gar Mensch wie wir. Elia war depressiv, launisch, wurde zornig, sündigte, war ein Nörgler… oh, ja! Er sitzt da in der Höhle und sagt:
    „Ich bin der Einzige, der Dir dient, Gott. Kein anderer dient Dir.“ Und Gott sagt: „Sei still! Ich habe siebentausend andere außer dir, die vor Baal das Knie nicht gebeugt haben. Du bist nicht der Einzige. Verschone mich!“
    Er war kein Supermann. Er war ein Mann mit all den Schwächen und Fehlern wie wir sie haben. Genau wie wir und er betete. Das ermutigt uns zu beten. Ich kann Ihnen meine Erfahrungen mit diesen Versen erzählen. Ich weiß, da steckt Kraft drin. Ich habe diese Geschichte schon mal erzählt und die Wiederholung lohnt sich.

    Ich war gerade errettet worden; bin ein ganz neuer Christ. Ich weiß gar nichts. Ich gehe in eine Pfingstgemeinde und bin dort der einzige Mann mit langen Haaren. Ich war der Einzige mit Federn im Haar. Ich war vielleicht auch der Einzige in der Gemeinde unter hundert Jahren. Eines Abends las ich in der Bibel diese Verse in Jakobus und sie wurden mir sehr wichtig. Ich hatte seit langem eine schlimme Hautkrankheit, die medizinisch nicht gelindert wurde und es machte mich wahnsinnig. Sie war an verschiedenen Körperteilen und manchmal wollte ich mir die Haut runterreißen. Ich fand keine Linderung.
    Dann stieß ich auf diese Verse. Ich sage Ihnen, ich war so begeistert! Aber dann dachte ich: „Was ist ein Ältester?” „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten.“
    „Was ist ein Ältester? Haben wir Älteste in unserer Gemeinde?“ Ich wusste nicht, was das ist! So rief ich eine Frau aus der Gemeinde an und sagte: „Ich habe den Jakobusbrief gelesen: Ist jemand krank unter euch… ich habe diese Hautkrankheit… es heißt hier:
    Er rufe die Ältesten der Gemeinde. Die sollen über ihm das Gebet des Glaubens beten, ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten. Ich bin krank. Haben wir Älteste in der Gemeinde? Was ist ein Ältester?“
    Sie sagte: „Ja, wir haben Älteste.” Ich rief: „Wundervoll! Wer ist Ältester? Wen kann ich anrufen?”
    Sie nannte mir den Namen eines Mannes. Meine Reaktion war: „Oh, nein!“ Es war ein alter Bauer in der Gemeinde, der mir Angst einjagte. Er machte mir Angst, weil er zuckte, wenn er betete. Er betete oft laut in der Gemeinde. Und wenn er im Geist oder auf Englisch betete, sagte er: „Oh Herr, wir danken dir.“
    Wenn ich ihn in der Gemeinde auf einer Seite sah, setzte ich mich so weit wie möglich von ihm weg. Ich wollte nicht in der Nähe dieses Mannes sein. Er machte mir Angst! Wenn wir die Gemeinde verließen, machte ich immer einen großen Bogen um ihn, um nicht mit ihm reden zu müssen. Und er war ein Ältester. So erhielt ich seine Nummer und rief ihn an und sagte: „Ich habe eine Hautkrankheit. Ich bin der Mann mit langen Haaren in der Gemeinde. Ich habe gelesen, Sie können mich als Ältester mit Öl salben. Wie ist Ihre Adresse?
    Ich ließ ihn nicht zu mir kommen. Ich fuhr zu ihm. Ich nahm ein paar Freunde mit. Ich vergesse es nie. Ich klopfte an die Tür.
    Er öffnete die Tür mit einer Flasche Öl in der Hand, in Arbeitskleidung, mit Hut und sagte „Danke Jesus!”, und er zuckte so. Ich schloss einfach die Augen, stand an der Schwelle und wusste, er zuckte, während er betete. Ich hatte Angst, hinzusehen! Er tat Öl auf mich und betete im Namen Jesus und der Punkt ist, Sie brauchen nichts zu fühlen. Wir glauben, auch wenn wir nichts fühlen. Aber in dem Moment, als er mich berührte, hatte ich das Gefühl, als würde Strom durch meinen Körper zu meinen Füßen fließen und wieder hoch und aus meinen Armen raus. Und innerhalb von 24 Stunden war die Hautkrankheit verschwunden. Sie war innerhalb von 24 Stunden weg!

    Ich weiß, jemand sagt vielleicht: „Aber mir wurde beigebracht, wir sollten immer beten: Wenn es dein Wille ist.“ Lassen Sie mich den großartigen Autor und Gelehrten Andrew Murray zitieren. Er sagte: „Es ist unmöglich im Glauben zu beten, wenn wir nicht sicher sind, dass das, was wir erbeten, dem Willen Gottes entspricht. Solange man hinzufügt ‚wenn es dein Wille ist’, betet man in Unterordnung, aber nicht das Gebet des Glaubens.“ Glaube beginnt mit dem Willen Gottes.
    Es gibt einen Raum für das Gebet der Hingabe, der Unterordnung und der Weihung. Aber es gibt auch einen Platz für das Gebet des Glaubens. Im Zusammenhang mit Gebet für Kranke spricht er vom Gebet des Glaubens.

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