Der Name Jesus

aus der Reihe „Fünf glatte Steine“ – hier der Teil 1


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Comments

  • Jule sagt:

    Fünf glatte Steine / Teil 1
    08.08.2010

    Ich bin so froh, dass Sie heute am Anfang meiner neuen Serie ‚Fünf glatte Steine‘ dabei sind. Bevor David Goliath tötete, holte er sich fünf glatte Steine aus einem Bach, weil er nicht auf die Rüstung Sauls vertraute. Er sagte: „Ich habe sie nicht erprobt.“ Er suchte sich etwas Bewährtes, von dem er wusste, dass es funktioniert.

    Ich habe fünf glatte Steine aus der Bibel für Sie. Fünf Dinge, die Sie einsetzen können, wenn Sie im geistlichen Kampf stehen, die garantiert wirken. Wissen Sie, viele Menschen hantieren mit Dingen, die geistlich nicht bewährt oder erprobt sind. Diese Dinge sind unbiblisch, doch sie nennen es geistlichen Kampf. Freund, nehmen Sie sich Ihre Bibel, das ist ein extrem wichtiges Thema. Wir werden gleich unseren ersten glatten Stein anschauen. Es ist der Name Jesus.

    Ich möchte heute etwas bringen, worüber ich früher bereits gesprochen habe. Aber wir vergessen schnell, wie viele Menschen in der Gemeinde kürzlich gläubig wurden und gehen davon aus, dass Dinge bekannt sind, was oft nicht der Fall ist. Andere müssen neu erweckt werden. Ich möchte etwas aus dem zweiten Petrusbrief lesen. „Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für recht, solange ich in diesem Zelt bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken.“

    Es gibt manche, die diese Dinge heute zum ersten Mal hören werden. Andere müssen erweckt werden, denn Sie erinnern sich vielleicht an bestimmte Elemente der Lehre oder daran, wie Ihnen Dinge zum ersten Mal klar wurden, aber das bedeutet nicht, dass Ihnen diese Dinge jetzt im Glauben lebendig sind.

    Wissen Sie, ich war vorige Woche tauchen… abends mit ein paar Freunden. Wir wollten Hummer fangen. Ich war unten und da war ein riesiger Fisch… er nennt sich Cabazon… auf einem Stein.

    Er schien mir ungefähr fünf Kilo zu wiegen. Der Kopf war ungefähr so groß. Ich war also unten, holte mein Messer heraus, packte ihn mit der Hand, stach zu und fing ihn. Es ist ein seltsamer Fisch, der prähistorisch aussieht. Er hat eine blaue Zunge, das ganze Maul ist blau. Ich filetierte ihn, die Filets des Fisches waren blau … durchsichtig und leuchtend blau. Neulich Abend kochte ich ihn. Ich erfand ein neues Rezept. Es war super! Wissen Sie, ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich den Fisch mit dem Messer aufgespießt und gefangen habe, was schon etwas Besonderes für mich war.

    Ich erinnere mich daran, dass der Fisch noch kämpfte, auf dem Weg zum Boot durch den ganzen Seetang. Ich weiß noch, dass ich in das blaue Maul schaute und dachte: „Gott, Du bist einfach spitze! Unglaublich!“ Und die durchsichtig leuchtenden Filets, die beim Kochen weiß wurden! Ich erinnere mich, wie schmackhaft der Fisch war! Und ich war begeistert. Ich erinnere mich an das neue Rezept und an das Essen und denke: „Das ist der beste Fisch, den ich je gegessen habe!“ Und als ich ihn aß, wurde mein Körper dadurch gestärkt. Ich aß ihn, er wurde ein Teil von mir und mein Körper wurde gestärkt. Aber wissen Sie, das ist Wochen her. Obwohl ich mich an jedes Detail erinnere… ich erinnere mich, wie der Fisch aussah, an die Filets, an den Geruch der wunderbaren Soße, daran, dass ich ihn aß und wirklich genoss und zu Janet ungefähr zehn Mal sagte: „Ist das nicht erstaunlich? Ist das nicht erstaunlich? Ich habe diesen Fisch gefangen, ist das nicht erstaunlich?“ Aber wissen Sie, jetzt stärkt er mich nicht mehr. Aber ich erinnere mich genau daran. Das Gleiche gilt auch für Gottes Wort. Vielleicht sind Ihnen Dinge klargeworden, aber Sie ernährten sich länger nicht davon.

    Wissen Sie, die Israeliten mussten jeden Tag herausgehen und frisches Manna sammeln. Das ist ein Bild, das auf das künftige Brot vom Himmel hinweist, ein Bild für das Brot aus Gottes Wort. Wenn sie versuchten, sich vom gestrigen Manna zu ernähren, verdarb es. In manchen Bereichen kennen wir die Lehre, haben davon gehört, aber da wir uns längere Zeit nicht davon ernährten, fehlt uns aktiver, lebendiger Glaube in diesem Bereich. Wir haben quasi nur den Schnappschuss einer Lehraussage im Kopf. Manche werde ich heute an wesentliche Elemente ihres Glaubens erinnern, aber das brauchen Sie.

    In 1.Samuel 17 steht die Geschichte von der Begegnung zwischen David und Goliath. Wir lesen ab Vers 37. Bitte schauen Sie es sich mit mir an.

    1.Samuel 17:37-40
    „Und David fuhr fort: Der Herr, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären gerettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters retten. Und Saul sagte zu David: Geh hin, der Herr sei mit dir! Und Saul legte David seine Rüstung an und setzte einen bronzenen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Schuppenpanzer an. Und David gürtete Sauls Schwert über seine Rüstung und wollte damit gehen, denn er hatte es noch nie versucht. Da sagte David zu Saul: Ich kann nicht damit gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie wieder ab. Und er nahm seinen Stab in seine Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Schleudertasche diente, und nahm seine Schleuder in seine Hand und ging dem Philister entgegen.“

    Wir kennen den Rest der Geschichte. Er nahm einen der glatten Steine, legte ihn in seine Schleuder, versenkte ihn im Kopf des Philisters, tötete ihn, nahm dessen Schwert und schlug ihm den Kopf ab.

    Er hatte die Rüstung nie getestet. David sagte: „Damit kann ich nicht kämpfen. Ich versuchte es nie. Ich verwende das, was ich beherrsche.“

    Ich denke, viele Christen ziehen in den geistlichen Kampf mit unerprobten Waffen. Sie tun oder praktizieren Dinge, die nicht in der Bibel stehen oder übernehmen den neuesten geistlichen Trend, die neueste Lehre über geistlichen Kampf. Letzte Woche betonten wir die Tatsache, dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden. Paulus sagte in

    Epheser 6:
    „Ihr müsst gegen die Strategien des Teufels bestehen können. Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der geistlichen Welt.“

    Wir stehen im geistlichen Kampf. Und David verwendete in seinem Kampf etwas Erprobtes und Bewährtes. Er erwählte etwas, was sicher funktionieren würde und gewann den Kampf. Wenn Sie den Kampf gewinnen und siegreich sein wollen, müssen Sie erprobte und bewährte Waffen gebrauchen.

    David hatte seine fünf glatten Steine und ich habe fünf glatte Steine für Sie; fünf Dinge, die erprobt und bewährt sind, die Ihnen am Tag des Kampfes zum Sieg verhelfen werden. Unsere Zeit reicht nicht für alle fünf, aber wir fangen wenigstens an. Sind Sie bereit für den ersten Stein?

    Gut, der erste Stein ist der Name Jesus. Es sind enorme Reichtümer und bisher unberührte Quellen in dem wunderbaren Namen Jesus. Er ist voller Kraft und besonders bedeutend für uns im geistlichen Kampf. Schauen Sie sich mit mir im Neuen Testament bitte Epheser, Kapitel 3 an. Epheser 3:14 sagt:

    Epheser 3:14-15
    „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jede Familie im Himmel und auf Erden den Namen erhält.“

    Der Herr Jesus Christus, von dem jede Familie im Himmel und auf Erden den Namen erhält. Ein Teil unserer Familie ist im Himmel, aber ein großer Teil unserer geistlichen Familie ist auf der Erde. Und der Name des Herrn Jesus Christus ist uns verliehen worden. Als ich geboren wurde, erbte ich den Namen Conley und alles, wofür er steht… die entsprechenden Ressourcen, den Ruf, gut oder schlecht, ich erbte diesen Namen. Aber als ich errettet wurde, erbte ich einen anderen Namen: den Namen Jesus Christus. Ich wurde Teil der Familie, die nach diesem Namen benannt wurde und alles, wofür dieser Name steht, wurde mein.

    Schauen Sie sich mit mir das letzte Kapitel des Matthäusevangeliums an. Wenn Sie nicht gewohnt sind, viel in Ihrer Bibel zu blättern, machen Sie sich heute darauf gefasst. Matthäus 28. Matthäus berichtet über den sogenannten Missionsbefehl, die letzten Worte Christi vor Seiner Himmelfahrt… die anderen Autoren der Evangelien berichten diese Dinge aus ihrer Sicht. Sie betonen bestimmte Dinge, die der Heilige Geist sie betonen ließ. Wir werden zwei dieser Berichte zusammentun.

    Der erste steht in Matthäus 28:18.

    Matthäus 28:18
    „Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach …“

    Mir ist ein Teil der Macht im Himmel und auf Erden gegeben worden. Stimmt das nicht? Nein, Jesus sprach von wie viel Autorität? Alle Macht wurde mir gegeben.

    „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin…“

    Gut, ihr sollt gehen. Er überträgt uns eine Aufgabe. „Mir ist alle Macht gegeben. Darum geht hin.“

    Matthäus 28:19-20
    „und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“

    Gut, kommen wir jetzt zum letzten Kapitel des Markusevangeliums. Wir werden diese beiden Dinge miteinander verbinden, die der Heilige Geist durch die Autoren der Evangelien betonte. Manche Dinge sind identisch, manche sind etwas unterschiedlich. Denken Sie daran, und wir zitieren es gleich… Jesus sagte: „Alle Macht im Himmel und auf Erden wurde mir gegeben. Darum gehet hin.“ Wir lesen jetzt Markus 16:15: „Und Er sprach zu ihnen: Geht hin…“ Gut:

    Markus 16:15-18
    Ich habe die Vollmacht. „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben…“

    Was sind die nächsten drei Worte?

    „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; Schlangen werden sie aufheben (genauer: vertreiben), und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“

    Gut, sehen Sie, „alle Macht“, sagte Jesus, „im Himmel und auf Erden, wurde mir gegeben. Darum geht in Meinem Namen und treibt Dämonen aus, legt Kranken die Hände auf, sprecht in neuen Sprachen, vertreibt Schlangen, “ usw. Die Vollmacht ist in Seinem Namen. Alle Macht ist der Gemeinde übertragen worden und sie ist und ruht in dem Namen Jesus. Jesus ist das Haupt; wir sind der Leib. Er sagt: „Mir wurde alle Macht gegeben.“ Er hat diese Macht Seinem Leib übertragen.

    Wissen Sie, der Kopf heißt nicht anders als der Leib. Sie sagen nicht: „Seht, hier kommt der Kopf von Bayless und sein Körper Ferdinand.“ Nein, nein, es stimmt nicht, dass mein Kopf Bayless und mein Körper Ferdinand heißt. Mein Kopf ist Bayless; mein Körper ist Bayless; ich bin Bayless. Wir sind der Leib Christi. Er ist das Haupt; wir sind der Leib. Wir haben denselben Namen.

    Vielleicht wissen Sie Folgendes, vielleicht auch nicht. Das Neue Testament – und zwar alle Bücher – wurde in griechischen Großbuchstaben verfasst. Das ganze Wort ist inspiriert, aber die Originalmanuskripte sind ohne Zeichensetzung und Verseinteilung. Zeichensetzung und Verseinteilung wurden von Übersetzern hinzugefügt. Gott sei Dank, dass sie das taten. Sie übersetzten Worte und Gedanken. Es wäre schwer, Texte zu finden ohne Verseinteilung und ich denke, sie das haben wunderbar gemacht. Obwohl die Worte immer inspiriert sind, ist die Zeichensetzung nicht immer inspiriert. Ich möchte das mal kurz aus einer anderen Perspektive ansehen. Schauen Sie sich Vers 17 an. Dort steht: „Diese Zeichen werden denen folgen, die glauben: …“ Und dann folgt ein Doppelpunkt. So ungefähr: Gut, sie glauben.

    Das ist nicht sehr spezifisch im Hinblick auf die Dinge, die wir glauben, aber es muss ungefähr heißen: Wir glauben an Jesus, wir glauben an das Evangelium, wir glauben an Gott, wir glauben an die Bibel… wir glauben eben und es bedeutet all das. Nun, nehmen wir den Doppelpunkt weg, da er nicht im Urtext enthalten ist und schauen wir uns das an. „Diese Zeichen werden denen folgen, die an Meinen Namen glauben. Sie werden Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; sie werden Schlangen vertreiben, den Kranken die Hände auflegen… usw. Diese Zeichen folgen denen, die an Meinen Namen glauben, die Glauben haben an Meinen Namen.“ Das wird uns wieder begegnen.

    Beachtlich ist: Als Erstes sagte Er, dass sie Dämonen austreiben werden. Schauen wir uns das praktisch an. Schauen Sie sich bitte mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 16 an.

    Apostelgeschichte 16:16.

    Apostelgeschichte 16:16-18
    „Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte; sie brachte ihren Herren großen Gewinn durch Wahrsagen. Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie und sprach: Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen. Dies aber tat sie viele Tage. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu derselben Stunde.“

    Paulus war offenbar klar, dass Vollmacht in dem Namen ist; er glaubte an diesen Namen und der Geist gehorchte. Er sprach zu dem Geist, der in der Frau war, in dem Namen Jesu.

    Ich war ganz jung im Glauben, etwa einen Monat oder etwas länger errettet – viel länger auf keinen Fall – und wurde zu jemandem nach Hause zum Essen anlässlich des Erntedankfests eingeladen.

    Ich kannte denjenigen kaum. Es waren auch ein paar andere Christen dabei. Wir saßen also am Tisch und eine Frau, die am Tisch saß, verhielt sich total seltsam. Sie schob plötzlich ihren Stuhl zurück und stand auf. Wir hatten uns gerade zum Essen gesetzt. Wir sprachen ein Tischgebet und wollten anfangen zu essen und sie sagte: „Ich habe ein Wort.“ Dann schlug sie sich ins Gesicht. Ich dachte: „Das ist seltsam.“ Dann tat sie es nochmals. Sie sagte: „Ich habe ein Wort.“ und schlug sich kräftig.

    Das tat sie immer wieder, sie sagte: „Ich habe ein Wort.“, bamm! „Ich habe ein Wort“, und schlug sich ins Gesicht. Dann fiel sie sogar hin und lag zappelnd am Boden. Und ich denke… als sie fiel, packte sie die Tischdecke und zog den Großteil des Essens mit sich herab. Es lag kreuz und quer im Raum.

    Sie zappelt am Boden herum. Sie hatte sich ins Gesicht geschlagen und gesagt: „Ich habe ein Wort.“

    Und ich denke: „Ein solches Erntedankfest habe ich noch nie erlebt!“ Ein paar der anwesenden Christen gingen zu ihr, knieten sich neben sie und sagten: „Im Namen von Jesus Christus, fahre von ihr aus!“ Sie wurde steif, als sei sie tot. Sie bewegte sich nicht. Ich schaute nur zu. Dann kam sie zu sich und offenbar war alles in Ordnung. Wir stellten alles wieder auf den Tisch und aßen das Abendessen. Es war ein außergewöhnlicher Abend! Aber er lehrte mich jungen Gläubigen etwas.

    Im Namen Jesu ist Vollmacht, aus dieser Frau, die unser Abendessen ruinierte, den Teufel auszutreiben. Dieser Name wurde uns gegeben, um Gefangene freizusetzen.

    Bitte schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 3 an. Apostelgeschichte 3, ab Vers 2.

    Kapitel 3:2.

    Apostelgeschichte 3:2-6
    „Und es wurde ein Mann herbeigebracht, der lahm war von Mutterleib an, den man täglich an die Pforte des Tempels hinsetzte, die man »die Schöne« nennt, damit er ein Almosen erbitten konnte von denen, die in den Tempel hineingingen. Als dieser Petrus und Johannes sah, die in den Tempel hineingehen wollten, bat er sie um ein Almosen. Da blickte ihn Petrus zusammen mit Johannes an und sprach: Sieh uns an! Er aber achtete auf sie in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen.
    Da sprach Petrus: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh umher!“

    „Ich habe auf dem Weg zur Gebetsversammlung keinen Sack mit Münzen dabei, aber ich habe etwas anderes. Ich gebe dir, was ich habe.“ Petrus, was hast du denn? „Den Namen Jesus!“ „Was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh umher!“

    Apostelgeschichte 3:7-8
    „Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf; da wurden sogleich seine Füße und seine Knöchel fest, und er sprang auf und konnte stehen, lief umher und trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott.“

    Lesen wir weiter ab Vers 11.

    Apostelgeschichte 3:11-
    „Da sich aber der geheilte Lahme zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk voll Erstaunen bei ihnen zusammen in der sogenannten Halle Salomos. Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Ihr Männer von Israel, weshalb verwundert ihr euch darüber, oder weshalb blickt ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser umhergeht? Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht.“

    Gehen Sie zu Vers 16. Das ist der Kern, die Wurzel des Ganzen.

    Apostelgeschichte 3:16
    „Und auf den Glauben an seinen Namen hin hat sein Name diesen hier stark gemacht, den ihr seht und kennt; ja, der durch Ihn gewirkte Glaube hat ihm diese volle Gesundheit gegeben vor euch allen.“

    Was sagte Petrus, heilte diesen Mann? Der Name Jesus, Glaube an den Namen Jesus. Jesus sagte: „Diese Zeichen folgen denen, die an Meinen Namen glauben“, die Glauben haben an Meinen Namen.

    Nicht deswegen, weil Petrus ein Apostel war; nicht weil er einen absolut heiligen unerschütterlichen unbeirrbaren Wandel vor Gott hatte. Lesen Sie nach, das war nicht der Fall. Petrus versagte recht häufig. Die Bibel spricht sehr klar über manche Dinge, die er tat. Einmal ermahnte ihn der Apostel Paulus sogar öffentlich, weil er von seiner Position der Rechtfertigung aus Glauben abwich, um einigen Judaisierern aus der Gemeinde in Jerusalem zu gefallen. Petrus sagte: „Warum schaut ihr so gebannt auf uns. Es geschah nicht durch unsere eigene Kraft oder unser gottgefälliges Leben; nicht deswegen, weil ich das ultimative Leben mit Gott führe, das sonst niemand erreichen kann. Absolut nicht. Vielmehr hat der Name Jesus, Glaube an den Namen Jesus, ihm diese volle Gesundheit gegeben.“ Es ist so wichtig, das zu begreifen, mein Freund!

    Bitte schauen Sie mit mir das Kapitel 4 an. Er wird vor den Hohen Rat, den Hohepriester und die religiösen Leiter, gebracht. Vers 8, Apostelgeschichte 4:8.

    Apostelgeschichte 4:8-12
    „Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund (und allen hier Anwesenden und jedem, der diese Botschaft irgendwo in der Welt hört): Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch.

    Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

    Beachten Sie: Der Name wurde den Menschen gegeben. Welchen Männern? Welchen Frauen wurde er gegeben? Denen, die zur Gemeinde gehören. Denen, die Teil des Leibes Christi sind, die nach diesem Namen benannt wurden. Er ist uns gegeben worden. Genau wie mir den Name Conley gegeben wurde, wurde Ihnen der Name Jesus Christus gegeben, als Sie Teil der Familie Gottes wurden. Und es ist auch beachtenswert, dass es keinen anderen Name unter dem Himmel gibt, der den Menschen gegeben wurde, in dem wir gerettet werden müssen. Dabei denken wir an die Sündenvergebung, die Erneuerung, die Wiedergeburt – den wichtigsten Teil unserer Erlösung. Und das ist natürlich wahr, aber um dieses Thema ging es hier nicht. Das Wort, das hier im Griechischen für „kein anderer Name wurde gegeben, in dem wir gerettet werden müssen“ verwendet wird, ist hier das Wort ‚sozo‘, was in Ihrer Bibel auch mit geheilt und gesund gemacht übersetzt wird. Es bedeutet: gestärkt werden, befreit werden, geheilt werden, gerettet werden. Es ist das gleiche Wort, das Petrus in Vers 9 gebraucht. Er sagt: „Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist (sozo).“

    Um dieses Thema geht es hier. Das ist der Kontext des ganzen Kapitels. Was Petrus also tatsächlich sagte, obwohl wir natürlich verstehen, dass der andere Aspekt der Erlösung wesentlicher ist, hatte damit nichts zu tun. Petrus sagte: „Es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der den Menschen gegeben wurde, in dem sie geheilt werden müssen.“ Ich sage Ihnen: Es ist Heilung in dem Namen Jesus.

    Gestern sprach ich mit Pastor Tom. Er machte einmal einen Krankenbesuch. Ein Mann hatte einen schrecklichen Bootsunfall auf Catalina Island. Ich glaube, sein Bruder gehört zu unserer Gemeinde.

    Er war total bewusstlos und sie transportierten ihn in ein hiesiges Krankenhaus. Sie mussten seine Schädeldecke komplett abnehmen. Es war ein sehr schwerer Fall. Keine Reaktionen, nichts, es sah nicht gut aus. Tom besuchte ihn im Krankenhaus und seine Tochter war auch da. Tom kannte die Tochter nicht; die Tochter kannte ihn nicht. Aus dem Gespräch mit ihm entnahm ich, dass die Atmosphäre etwas angespannt war. Ihr Vater lag dort im Bett und es regte sich nichts. Und Tom sagte ihr einfach: „Hör mal, ich sage dir, was ich jetzt tun werde. Ich werde beten in dem Namen Jesu.“ Sie sagte: „Okay.“ Also betet er: „In dem Namen von Jesus Christus…“ Als er den Namen Jesus nannte, bewegte sich plötzlich sein Bein… und zwar sehr schnell. Das ließ die Tochter aufmerken. Er wurde vollständig geheilt und lebt hier in dieser Gegend. Der Name, Glaube an diesen Namen.

    Wissen Sie, wenn Sie in einer Situation sind und erkennen, dass dort geistliche Mächte wirken, haben Sie Autorität im Namen Jesu. Das müssen Sie erkennen und sie gebrauchen. Wenn Sie spüren, dass dämonische Kräfte hinter einer Situation stecken oder sogar hinter einer Krankheit, was uns manchmal in den Evangelien begegnet… Jesus musste mit einem bösen Geist fertig werden, bevor Er Heilung geben konnte… nicht immer, aber manchmal. Oder Sie werden bedrängt oder verfolgt und erkennen, dass geistliche Mächte am wirken sind. Sie können ihnen im Namen Jesu gebieten, aufzuhören und es zu unterlassen. Das können Sie hinter verschlossenen Türen in ihrem Badezimmer tun. Im geistlichen Bereich spielen Entfernungen keine Rolle. Tatsache ist, dass der Name Ihnen gehört. Wir sprechen hier nicht über unbewährte Waffen, Freund. Wir sprechen über einen glatten Stein, der funktioniert, der bewährt, erprobt und bestätigt ist. Und der Name Jesu hat genauso viel Kraft wie er schon immer hatte.

    Ich vertraue darauf, dass die Botschaft Sie bereichert hat. Es gibt so viel Lehre über Erfolg und Leiterschaft und diese Dinge sind wichtig und gut, aber ich glaube, wir müssen noch mehr hören über den Namen Jesu, über das Blut Jesu und über das Kreuz Christi. Ich liebe es, über den Namen Jesus zu sprechen. In Seinem wunderbaren Namen ist Kraft; Kraft zu retten, Kraft zu befreien, Kraft Ketten zu sprengen, Kraft zu heilen. Selbst jetzt, während ich diesen Namen ausspreche, mein Freund, ist Kraft in diesem gesegneten Namen. Die Bibel sagt: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“. Statt gerettet können wir auch übersetzen: „derjenige wird befreit, erlöst, freigesetzt oder ihm wird vergeben werden“. Wissen Sie, Sie hören jetzt diesen Namen. Vielleicht haben Sie noch nie eine solche Predigt gehört. Ich möchte Ihnen sagen: Es ist kein Zufall, dass Sie diese Sendung sehen.

    Es gibt einen Gott im Himmel, der Sie beim Namen kennt und der Sie liebt. Alle Details Ihres Lebens sind Ihm wichtig. Er möchte, dass Sie Teil Seiner Familie werden. Er möchte anfangen, in Ihrem Leben zu wirken und anfangen, Ihnen zu helfen. Rufen Sie heute den Namen Jesu an. Bitten Sie Gott, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben. Bitten Sie Jesus, in Ihr Leben zu kommen. Er wird Sie nicht abweisen. Rufen Sie heute den Namen Jesu an.

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