Das Wort Gottes

aus der Reihe “Fünf glatte Steine” – hier der Teil 3


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Comments

  • Jule sagt:

    Fünf glatte Steine/ Teil 3
    22.08.2010

    Wir studieren gerade ein sehr spannendes Thema und unsere Serie heißt ‚Fünf glatte Steine‘.

    Wir schauen uns fünf erprobte und bewährte Dinge an, die wir im geistlichen Kampf einsetzen müssen. Freund, nehmen Sie Ihre Bibel, wir wollen Ihnen heute ein paar fantastische Dinge mitteilen.

    Wahrscheinlich kennt jeder von Ihnen – mindestens teilweise – die Geschichte von David und Goliath.

    Damit starteten wir letzte Woche. Als Goliath die Armee Israels verhöhnte, unternahm niemand etwas dagegen außer David, der sagte: „Ich werde gegen den Riesen kämpfen.“ Als David vor Saul stand, sagte König Saul: „Das kannst du nicht. Er ist von Jugend an ein Krieger und du bist nur ein Jugendlicher!“ David sagte: „Ein Löwe und ein Bär versuchten der Herde meines Vaters Schafe zu entreißen und ich tötete sie. Genauso werde ich auch diesen Philister töten.“ Saul erkannte die Hand Gottes auf David und stattete ihn mit seiner eigenen Rüstung aus. Aber David sagte: „Damit kann ich nicht kämpfen. Ich habe es nie versucht.“ Er zieht die Rüstung aus, holt sich fünf glatte Steine, tut sie in seine Hirtentasche und geht dem Riesen mit fünf glatten Steinen, einer Schleuder und einem Stab entgegen. David verwendete nichts Unbewährtes, sondern blieb bei dem, von dem er wusste, dass es funktioniert hatte. Er hielt sich an das Erprobte, dem er vertrauen konnte.

    Und ich denke, nicht wenige Christen stürmen mit einer unvertrauten Rüstung in den Kampf. Sie stehen im geistlichen Kampf, übernehmen aber blind die Methoden, die gerade in Mode sind oder tun sogar Dinge, die total unbiblisch sind. Und es gibt Dinge, die bewährt und erprobt sind, die wir mit Aussicht auf garantierten Erfolg anwenden können. Ich habe fünf glatte Steine für Sie… fünf Dinge, die erprobt und getestet wurden und die funktionieren.

    Wir sprachen bereits über den Namen Jesus und das Blut Jesu. Und heute kommen wir zum dritten Stein, es ist das Wort Gottes. Bitte schauen Sie sich mit mir 1.Johannes 2:14 an.

    1.Johannes 2:14
    „Ich habe euch geschrieben, ihr Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch geschrieben, ihr jungen Männer, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.“

    Diese Dinge hängen zusammen. Ihr jungen Männer seid stark und das Wort Gottes bleibt in euch.

    Nehmt das Wort weg, und schon sind sie nicht mehr stark. Junge Männer, euch habe ich geschrieben.

    Das Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt den Bösen überwunden. Nehmt das Wort weg, und nichts wird mehr überwunden. Das Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt den Bösen überwunden. Merken Sie sich diesen Gedanken, denn es ist ein Kerngedanke unseres Themas. Das Wort Gottes bleibt in euch und ihr habt überwunden. Schauen Sie sich Epheser 6 an, wo Paulus über den Kampf spricht, mit dem jeder Gläubige konfrontiert ist. In Vers 11 sagt er:

    Epheser 6:11-12
    „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt!

    Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

    Die Worte, die Paulus hier verwendet… Mächte und Gewalten, Weltbeherrscher dieser Finsternis… sind seine Lieblingsbezeichnungen. Und er gebraucht sie nicht nur hier, um verschiedene Ränge von bösen Geistern zu beschreiben. Er sagt uns, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden. Dann beschreibt er die Teile der Rüstung, die alle bestimmte Dinge darstellen, die wir tun oder im geistlichen Kampf beachten müssen. Gehen wir gemeinsam zu Vers 16, bitte. Er sagte:

    Epheser 6:16-17
    „Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!“

    Die einzige Offensivwaffe dieser Rüstung ist das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist.

    Sie brauchen es im Kampf. Im Neuen Testament gibt es zwei Worte, die als Wort im Hinblick auf Gottes Wort übersetzt werden. Das eine ist Logos, und damit ist das gesamte Wort, die komplette Offenbarung Gottes, gemeint. Jesus ist das fleischgewordene Logos. Er ist der Gipfel der Offenbarung Gottes uns gegenüber. Ich halte das Logos in meiner Hand, das Wort Gottes. Es gibt aber in der Bibel noch ein zweites, nicht ganz so häufiges Wort, und das ist Rhema, was auch als Wort, Wort Gottes, übersetzt wird. Rhema ist nicht das gesamte Wort Gottes. Rhema bedeutet: das gesprochene Wort Gottes. Das wird hier gebraucht. Nehmt das Wort Gottes, und zwar das gesprochene Wort Gottes.

    Es wirkt nur als Schwert, wenn wir es in den Mund nehmen.

    Haben Sie die Beschreibung des auferstandenen Christus aus Offenbarung, Kapitel 1 vor Augen?

    Ich zitiere es. Es steht in den Versen 14-16. Es heißt: „Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wie eine Feuerflamme, und seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser.

    Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor.“ Wo ist das Schwert? Es geht aus Seinem Mund hervor.

    Und nehmt das Schwert des Geistes, das gesprochene Wort Gottes. Wissen Sie, Jesus hat uns gezeigt, wie dieser geistliche Kampf aussieht und wie wir gewinnen können. Schauen Sie sich bitte mit mir Matthäus, Kapitel 4 an. Jesus wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt. Er fastete 40 Tage und dann kommt der Teufel, greift Ihn an und versucht Ihn. Matthäus 4:3.

    Matthäus 4:3
    „Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden!“

    Sie erfahren hier ein paar Dinge über den Teufel. Erstens, er kommt immer mit Zweifeln. Wenn… wenn Gott dein Gebet wirklich erhört hat… wenn Gott dich wirklich liebt… wenn die Bibel wahr wäre…

    „Wenn du Gottes Sohn bist“, sagte er zu Jesus, „so sprich, dass diese Steine Brote werden!“

    Er wird immer versuchen, Sie an Ihrem Schwachpunkt zu treffen. Jesus hatte 40 Tage gefastet und hatte Hunger. Der Teufel säte Zweifel in einem Bereich, wo er Schwäche oder eine Schwachstelle vermutet. Schauen Sie, wie Jesus in dieser Auseinandersetzung reagiert. Vers 4.

    Matthäus 4:4
    „Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“‘

    Jesus nahm das Schwert, nahm es in den Mund und zog in den Kampf. Er dachte nicht im Stillen: „Geh weg, Teufel. Geh weg, Teufel.“ Nein, Er sagte: „Es steht geschrieben.“ Er zitierte Gottes Wort. Er nahm das Schwert des Geistes, nämlich das gesprochene Wort Gottes. Wir lesen weiter.

    Matthäus 4:5-6
    „Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist (hier haben wir wieder Zweifel), so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben:“

    Ja, der Teufel zitiert sogar die Bibel. Er kennt die Bibel. Natürlich sind seine Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, so wie hier. Aber er sagt:

    Matthäus 4:6-7
    „… es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt.“ Da sprach Jesus zu ihm: „Wiederum steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen‘!“

    Er nahm wiederum das scharfe zweischneidige Schert in den Mund. Wir lesen weiter. Vers 8.

    Matthäus 4:8-9
    „Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!“‘

    „Jesus, ich weiß, warum Du hier bist. Um die Königreiche der Welt für Deinen Vater zu gewinnen.

    Aber es gibt einen leichteren Weg. Du musst es nicht auf Gottes Art tun. Mach einen Kompromiss.

    Du kriegst alles, was Du willst, akzeptiere nur meine Bedingungen.“

    Wie reagiert Jesus darauf? Matthäus 4:10.

    Matthäus 4:10-11
    „Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!‘ Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.“

    Der Teufel verließ Ihn nicht ohne Grund. Er war übel zugerichtet, weil Jesus das Schwert des Geistes verwendete. Jesus hatte das Wort Gottes in Seinem Innern und dadurch überwand Er den Bösen.

    Wenn das Wort in unserem Mund ein Schwert ist, dann ist unser Herz die Scheide. Das ist zwar kein richtiges Schwert, aber sie können es sich vorstellen. Wenn das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, in meinem Mund ist, ist mein Herz die Scheide. Kolosser 3:16 „Das Wort Christi wohne reichlich in euch.“ Jesus sagte in Johannes, Kapitel 15: „Wenn ihr in mir bleibt…“ Das ist geklärt. Ich habe Dich als meinen Retter angenommen. „… und wenn meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden.“ König David sagte: „Ich habe dein Wort in meinem Herzen verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige.“

    Und noch diese Stelle: Sprüche 7:1, nach der Amplified Bible. Hören Sie zu:„Mein Sohn, bewahre meine Worte. Bewahre meine Gebote wie einen Schatz in deinem Innern für die Zeit, wenn du sie brauchen wirst.“ Deponiere meine Gebote in deinem Innern für den künftigen Gebrauch. Wenn ich mein Herz mit Gottes Wort fülle, wenn ich es nicht brauche, wird mein Mund vom Herzen mit Gottes Wort gefüllt, wenn ich es brauche. „Ihr jungen Männer, ich habe euch geschrieben. Ihr seid stark. Das Wort Gottes ist bleibend in euch und ihr habt den Bösen überwunden.“

    Ich sage Ihnen, was viele Christen tun. Eine Versuchung, eine Prüfung, ein Angriff kommt und sie sagen: „Oh nein! Oh, Gott, Hilfe!“ Und Gott ist gnädig und hilft uns. Aber beim nächsten Mal heißt es wieder: „Oh nein! Gott, hilf!“ So erleben sie eine Krise nach der anderen. Freund, das ist nicht die beste Art zu leben. Wir müssen unser Herz mit Gottes Wort füllen. Wenn Sie Ihr Herz mit Gottes Wort füllen, wenn Sie es nicht benötigen, wird das Wort aus Ihrem Herzen in Ihren Mund kommen, wenn Sie es brauchen.

    Es ist möglich, aber während eines Sturms einen Unterschlupf zu bauen ist nicht der ideale Zeitpunkt.

    Am besten baut man seinen Unterschlupf vor dem Sturm. Wissen Sie, wenn die Sonne scheint, die Vögel singen und ein Regenbogen am Himmel ist, denken Sie: „Jetzt muss ich wirklich nicht beten oder in der Bibel lesen. Alles ist super!“ Nein, diese Zeit ist wichtig für Sie, um Ihr Herz mit Gottes Wort zu füllen. Sie können jederzeit Ihr Herz mit Gottes Wort füllen, aber, Freund, das ist die beste Zeit.

    Tun Sie es, wenn es nicht nötig ist, so wird es auf Ihren Lippen sein, wenn Sie es brauchen. Es ist unsere einzige Angriffswaffe in der Ausrüstung, die der Apostel Paulus im Epheserbrief beschrieb.

    In unserer Gemeinde gab es eine Frau… sie ist weggezogen… aber sie war ein enormer Segen!

    Manche hielten sie für etwas überdreht, weil sie ständig Bibelstellen zitierte. Man sprach mit ihr und sie zitierte Bibelstellen zum jeweiligen Thema. Manche hielten sie für übertrieben religiös. Das dachte allerdings niemand, der ihre Geschichte kannte. Sie hatte eine tiefe finstere Depression hinter sich, bei der sie ein Jahr lang nicht aus dem Haus ging… sie öffnete nicht einmal die Gardinen. Sie saß nur im Haus. Diese Finsternis durchdrang ihr ganzes Leben… selbstmordgefährdet. Sie hörte Lehre, die die Kraft des Wortes Gottes betonte und erläuterte und fing an, ihr Herz mit dem Wort Gottes zu füllen. Wissen Sie, dadurch ging sie siegreich aus der Situation hervor. Sie entledigte sich dieser Bedrückung ganz und gar. Immer wenn ich predigte und mich an eine Bibelstelle nicht erinnerte, fragte ich sie während des Gottesdienstes und sie zitierte sie wortwörtlich und nannte mir Kapitel und Vers. Sie kannte die Kraft des Wortes Gottes! Sie hatte es in ihrem eigenen Kampf eingesetzt.

    Nicht nur das, wir müssen auch Gottes Wort gebrauchen, um andere freizusetzen. Es ist gut, zu beten. Wir müssen beten. Wir müssen mehr beten. Gebet bereitet den Boden für die Samen des Wortes Gottes. Aber wenn Sie nur beten und nie Menschen ansprechen, nur beten und nie die Wahrheit mitteilen, werden Sie keine Resultate sehen. Menschen werden durch den unvergänglichen Samen des Wortes Gottes wiedergeboren. Jesus sagte, ihr werdet die Wahrheit erkennen… Er sagte:
    „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden.“ Und Er sagte: „Ihr werdet meine Jünger sein. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen und ihr werdet in Wahrheit meine Jünger sein.“ All das hat damit zu tun, dass das Gottes Wort bleibend in uns ist.

    Schauen Sie in die Apostelgeschichte… diese Dinge gelten für Sie und Ihre Kämpfe; sie gelten für das persönliche Gespräch mit anderen, wo Sie Ihren Glauben bezeugen und Menschen freisetzen. Das Wort Gottes, das ist Ihr geniales Werkzeug, um Menschen freizusetzen. Das gilt für eine ganze Stadt und für die ganze Welt. In der Apostelgeschichte können Sie nachlesen, dass Gottes Wort bei allen Ereignissen eine zentrale Rolle spielte.

    – Bei der Erweckung, die nach Pfingsten in Jerusalem ausbrach, als den Jüngern verboten wurde, über den Namen Jesu zu sprechen oder zu lehren… wofür beteten sie, als sie zusammenkamen? Sie sagten: „Herr, gib deinen Knechten Kühnheit, um mit aller Kraft Dein Wort zu verkünden und lass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen Jesu.“ Sie beteten darum, das Wort mit Kühnheit zu verkünden. Der Heilige Geist kam auf sie. Sie verkündeten kühn das Wort und Scharen wurden für Christus gewonnen.

    – In Apostelgeschichte 6 sagten die Jünger: „Wir können nicht Gottes Wort vernachlässigen und die Tische bedienen.“ Sie verharrten aber im Gebet und im Dienst des Wortes. Und das Resultat: Scharen von Menschen kamen zu Christus. Sogar eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam, sagt die Bibel.

    – Gehen wir weiter in die Stadt Samaria. Apostelgeschichte 8 handelt von der dortigen Erweckung.

    Das Feuer lodert so intensiv, dass sie Johannes und einige andere aus Jerusalem hinschicken, um sich das anzusehen. Philippus predigte ihnen den Christus. Er brachte ihnen das Wort über Christus.

    – Kommen wir zu der Stadt Korinth. Wir haben diese zwei wunderbaren Briefe in unseren Bibeln.

    Eine große Erweckung erfasste Korinth. Eine großartige Gemeinde wurde dort gegründet, aber wenn Sie in Apostelgeschichte 18 nachlesen, hat Paulus eineinhalb Jahre in Korinth Gottes Wort gelehrt.

    – Wir kommen zu Apostelgeschichte 19. In Ephesus ist Erweckung. Gottes Nähe ist in der ganzen Stadt zu spüren. Der Name Jesus wird verherrlicht. Scharen kommen zu Christus, bekennen öffentlich ihre Sünden und verbrennen Zauberutensilien. Das würden wir Erweckung nennen. Aber wir können die Tatsache nicht übergehen, dass Paulus 2 Jahre und drei Monate jeden Tag in Ephesus aus der Bibel lehrte.

    – Entfernen Sie Gottes Wort und es gibt keine Erweckung in Jerusalem.

    – Entfernen Sie Gottes Wort und es gibt keine Erweckung in Samaria.

    – Entfernen Sie Gottes Wort und es gibt keine Erweckung in Korinth.

    – Entfernen Sie Gottes Wort und es gibt keine Erweckung in Ephesus.

    – Entfernen Sie Gottes Wort und es gibt keine Erweckung in Südkalifornien oder sonst wo in der Welt.

    Wir müssen beten, aber wir müssen auch die Wahrheit des Wortes Gottes verbreiten. Sie wird Menschen freisetzen.

    Ich werde nie das Video der Wycliff Bibelübersetzer vergessen, das ich vor vielen Jahren sah. Ein Mann arbeitete längere Zeit unter einem Stamm in einer schwer zugänglichen bergigen Gegend der Philippinen. Es gab keine Bibel in ihrer Sprache und er übersetzte das Neue Testament. Das war das Erste und Einzige, was in ihrer Sprache in Schriftform existierte, das Neue Testament. Er wurde krank und musste wegziehen. Damals hatte er einige wenige zu Christus geführt. Sie hatte eine kleine Gemeinde gegründet. Er hinterließ dieser Handvoll Gläubiger in der Gemeinde, die er gründete, das Neue Testament in ihrer Sprache. Er drehte diesen Dokumentarfilm. Jahre später kam er wieder und landete mit einem veralteten Hubschrauber auf einem Hügel. Und auf allen umliegenden Hügeln, die die Kamera erfasste, sah man tausende von Menschen, die sich bekehrt hatten. Unter diesem Stamm gab es jetzt 200 Eingeborenen-Gemeinden und 20.000 Gläubige, weil er ihnen Gottes Wort hinterlassen hatte. Freund, wir sollten die Kraft des Wortes Gottes nicht unterschätzen. Verankern wir es in unseren Herzen und auf unseren Lippen.

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