Wie reden wir mit und über unseren Ehepartner?

aus der Reihe “Gottes Weisheit für eine großartige Ehe” – Teil 3


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Comments

  • Jule sagt:

    Gottes Weisheit für eine großartige Ehe – Teil 3
    15.03.2009

    Hallo, Sie sind genau am richtigen Ort. Wir sprechen über die Ehe. Ob Sie glücklich verheiratet, unglücklich verheiratet, unverheiratet und glücklich oder unglücklich sind… hören Sie, es wird etwas dabei sein, was Ihnen helfen wird. Meine Frau und ich haben diese Serie gemeinsam gestaltet.

    Diesmal haben wir von ihr nur anderswo ein paar Aufnahmen gemacht. Sie konnte am heutigen Abend nicht kommen, und zwar, weil unser erster Enkel geboren werden sollte. Erst waren wir unsicher. Sie ging ins Krankenhaus, weil unsere Schwiegertochter Wehen bekam. Das Kind kam später als vermutet zur Welt, so dass ich auch hinkommen konnte. Aber Janet ging früher als ich, um die Geburt unseres Enkels nicht zu verpassen. Wir haben einen wundervollen neuen Enkel namens Asher. Deshalb kommt und geht Janet ständig und wir erstellten ein Video mit ihr, wo ich ihr ein paar Fragen stellte. Hören Sie, es ist bestimmt etwas für Sie dabei. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Gehen Sie mit uns die Bibelverse durch und vertrauen Sie darauf, dass Gott Großartiges in Ihrem Leben tun wird. Sein Wort ist so befreiend und Jesus sagte, wenn wir die Wahrheit kennen, wird die Wahrheit uns freisetzen. Das gilt für unsere Beziehungen. Es ist in jedem Bereich des Lebens wahr. Und dieser eine ist besonders wichtig. Beschäftigen wir uns gemeinsam mit dem Wort und finden wir heraus, was die Weisheit Gottes, das Wort Gottes, über die Ehe sagt.

    Dann kommen wir zum 20. Kapitel und Gott gibt ihnen die Zehn Gebote. Wir werden sie uns ansehen, wenigstens teilweise, eins nach dem anderen. Wir beginnen mit 2.Mose 20:1.

    2.Mose 20:1-3
    “Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine andern Götter haben neben mir.”

    Keine anderen Götter neben mir. Gott sagt: „Ich möchte eine exklusive Beziehung. Ich möchte dein Ein und Alles sein, nicht ein Modetrend.” Das trifft voll auf die Ehe zu. Augustinus sagte: „Christus wird überhaupt nicht geschätzt, wenn Er nicht mehr als alles andere geschätzt wird.” Henry Ford sagte an seinem 50. Hochzeitstag, dem Tag der Goldenen Hochzeit: „Meine Ehe ist aus demselben Grund erfolgreich wie mein Geschäft. Ich bleibe bei demselben Modell.”

    In traditionellen Ehegelöbnissen versprechen die Paare sich die Treue, bis dass der Tod sie scheidet.

    Keine Konkurrenz. Ich möchte Ihnen sagen: Was Janet angeht, sie ist mein Ein und Alles. Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Modell. Ich bleibe bei dem Modell, was ich habe. In einer Ehe gibt es nicht fünf, vier, drei oder zwei. Es ist nur Raum für eine.

    Und Gott sagt Israel: „Ihr sollt keine anderen Götter neben mir haben. Ich muss in eurem Leben an erster Stelle stehen.” Nachdem Gott Adam schuf, schlief Adam sehr tief und Gott nahm eine seiner Rippen… eine seiner Rippen. Sagen Sie alle: eine Rippe. Er nahm nicht vier Rippen und sagte: „Gut Adam, hier hast du Eva, Sabine, Jacqueline und Tamara.” Nein, es war nur Eva. Es gab nur eine.

    Das ist Gottes Plan: die einzig eine. Und ich fragte Janet heute: „Wie wichtig ist es zu wissen, dass dein Ehemann fest zu dir steht?” Und das gilt für beide Seiten: „Wie wichtig ist es, dass sie ganz und gar hingegeben sind und nicht andere Partner suchen, nicht einmal in ihrer Fantasie?” Folgendes hatte sie zu sagen:

    Janet Conley: Das ist wahrscheinlich der Angelpunkt in der Ehe schlechthin. Ich dachte gestern über unsere Ehe nach, vor ein paar Tagen, und fragte mich, was für mich das Wichtigste in unserer Ehe ist.

    Und es war genau das. Wir haben uns einander verpflichtet. Zu wissen, dass du dich mir verpflichtet hast, bedeutet mir sehr viel! Es ist einfach endgültig! Ohne das wäre alles sehr unsicher.

    Bayless Conley: Ich habe letzten Mittwoch die Wahrheit ans Licht gebracht: Janet und ich, wir streiten uns manchmal. Nicht häufig. Manchmal streiten wir uns. Aber wissen Sie was? Wir benutzen niemals das „S-Wort” Scheidung. Das kommt nicht in Frage. Wir streiten uns halt und wissen, dass wir die Dinge klären werden. Und manchmal, wissen Sie… sie hat einen starken Willen und ich auch… gibt es Meinungsverschiedenheiten. Wir wachsen und klären diese Dinge. Aber sie muss sich nie im Hinterkopf Sorgen machen: „Was passiert, wenn er mich verlässt?” Das wird nicht geschehen. Ich habe mich ihr verpflichtet und sie sich mir. Wir standen an diesem Tag vor Gott… hören Sie: Ich weiß, dass hier Menschen sitzen, die geschieden sind. Denken Sie nicht, dass hier Verdammnis mitschwingt. Darum geht es absolut nicht. Wenn Sie wieder heiraten, muss es eine solche Hingabe geben. Und Gott sagte bezüglich Seiner Beziehung zu Israel: „Pass auf, niemand soll meinen Platz einnehmen!”

    Als ich Janet heiratete, verließ ich meinen Vater und meine Mutter und wurde eins mit meiner Frau.

    Sie und Ihr Ehepartner stehen Seite an Seite. Die Bibel sagt, dass beide Erben der Gnade des Lebens sind und dass niemand zwischen dich und deine Frau kommen soll… weder deine Mutter, noch dein Vater oder eure Kinder. Niemand außer dem Herrn Jesus Christus sollte wichtiger sein als die Person, die Sie geheiratet haben. Sie müssen Nummer eins sein. Und Gott sagt Seinem Volk:

    „Wenn es wirklich funktionieren soll, muss ich in deinem Leben die Nummer eins sein.”

    Wenn das in Ihrer Ehe nicht der Fall ist, stehen Sie von Anfang an auf wackligem Boden. Die Frau, die Sie geheiratet haben, muss auf Platz eins sein; der Mann, den Sie geheiratet haben, muss auf Platz eins sein. Wie gesagt, keine Konkurrenz.

    Es geht mit Vers 4 weiter. Das zweite Gebot. Gott sagt:

    2.Mose 20:4-5
    „Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen.”

    Keine Abbilder des Himmels, der Erde oder des Meeres. Gott wollte alles einbeziehen. Er sagte: „Macht euch keine Abbilder, um sie anzubeten. Ihr sollt nichts außer mir lieben oder anbeten, nur mich!” Die Religion schuf Bilder, Statuen und Götzen und nannte sie heilig. Sie sind nur Imitate, Stellvertreter. Gott sagte: „Ihr sollt euch nicht vor ihnen beugen, zu ihnen beten und ihnen dienen.”

    In der Ehe soll es keine Stellvertreter geben. Lieben Sie Ihren Partner! Diese Beziehung soll Sie erfüllen, nichts anderes soll diesen Platz einnehmen. Pornografie ist ein Riesenproblem in der Welt und in der Gemeinde heutzutage… in unserer Zeit, und nicht nur für Männer, auch für Frauen.

    Es bedeutet, einen Stellvertreter zu lieben. Ihre Leidenschaft und Ihre sexuelle Kraft richten sich auf einen Stellvertreter, die doch nur Ihrem Partner gehören sollten.

    Andere Menschen füllen ihr Leben mit Arbeit aus. Wie der Mann, der noch Arbeit nach Hause mitnimmt und dessen Leben sich um die Arbeit dreht. Das kann auch eine Frau tun. Es wird zu einem Ersatz. Es wird das Überdruckventil. Alle Energie und Leidenschaft geht dafür drauf und die Ehe rückt in den Hintergrund.

    Oder die Kinder haben den Vorrang und werden so zum Ersatz und rücken an den Platz, den eine florierende, wachsende liebevolle Beziehung zwischen den Ehepartnern einnehmen sollte. Ich habe es oft gesehen und es ist eine Schande, dass es passiert. Aber statt dass der Mann die Ehe ausbaut, was die Beziehung zunehmend lieblicher machen würde und was eigentlich seine Aufgabe wäre, und die Frau tut es auch nicht, vertieft er sich in seine Arbeit. Er scheint recht zufrieden und glücklich zu sein. Sie spürt die Leere und nimmt sich voll der Kinder an. Alles scheint großartig zu sein… sie sind 25 Jahre verheiratet… bis die Kinder groß sind und aus dem Haus gehen. Dann gibt es eine Krise, weil es einen riesigen schmerzhaften Mangel gibt. Oder vielleicht geht er auf Rente und seine Geliebte namens Arbeit ist dahin und eine Krise zieht herauf. Wir erleben, dass sich Menschen nach 25 oder 30 Ehejahren scheiden lassen. Das hat oft den Hintergrund, dass andere Dinge die Stelle der Beziehung zur Ehefrau einnahmen.

    Ich habe Janet gefragt, womit eine Frau gewöhnlich die fehlende Beziehung zu ihrem Mann ersetzt und wie das verhindert werden kann. Dazu fielen ihr einige Dinge ein.

    Janet Conley: Ich denke, bei einer Frau geschieht es oft, dass sie alle Energie, Zeit und alles, was sie hat, in ihre Kinder investiert und vernachlässigt… Manchmal passiert das unbewusst, weil die Zeit mit den Kindern sie so ermüdet hat… natürlich ist das nicht optimal. Aber wenn die Kinder klein sind, muss man viel in sie investieren. Sie brauchen viel Zuwendung. Viel Zuwendung brauchen sie immer, aber anfangs sind sie in Allem von uns abhängig. Es muss eine Priorität sein, einen Abend füreinander zu haben. Als unsere Kinder ganz klein waren, war der Freitagabend unser Abend. Und… das muss man mit aller Kraft aufrechterhalten, um Zeit miteinander zu haben. Wenn die Kinder älter werden, sollte man dabei bleiben. Termine häufen sich und man engagiert sich, macht Überstunden oder kümmert sich um die Aktivitäten der Kinder und Ähnliches. Man muss bewusst auf diese gemeinsame Zeit achten, jede Woche Zeit miteinander zu haben. Beide müssen ganz gezielt daran arbeiten.

    Bayless Conley: Sagen Sie alle: kein billiger Ersatz. Gut, das dritte Gebot finden wir in Vers 7. Gott sagt:

    2.Mose 20:7
    „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.”

    Mit anderen Worten: „Wenn du eine gute Beziehung mit mir haben willst, rede positiv über mich.”

    Achten Sie auf Ihre Worte. Die Bezeichnung „zu Nichtigem”, den Namen des Herrn zu Nichtigem aussprechen, bedeutet: ohne Inhalt und Bedeutung, unaufrichtig und ohne den nötigen Respekt.

    Wann immer wir frivol oder leichtfertig über jemanden reden, nimmt unser Respekt ab. Es verändert denjenigen nicht, sondern uns und unsere Sicht von demjenigen. Ich denke, manche Menschen sind viel zu locker und respektlos in ihren Worten Gott gegenüber. Und das trifft auch auf die Ehe zu, denke ich. Kaum etwas kann eine Ehe so sehr beeinflussen wie Worte. Janet hatte dazu Einiges auf dem Herzen. Und hier noch einmal Janet.

    Janet Conley: Ich denke, es geht in beide Richtungen. Ein Mann möchte respektiert, bewundert und geehrt werden. Von daher ist es wichtig, dass wir das verbalisieren. Wir mögen so denken, sollen es aber auch aussprechen. Aber aus der Sicht der Frau möchte ich sagen, dass Worte auch für mich sehr wichtig sind. Die Bibel sagt, sie soll mit dem Wasser des Wortes gewaschen werden. Ich weiß, Sie können das Wort Gottes beten, aber es geht auch um die Worte, die Sie ihr sagen oder schreiben.

    Ich habe immer noch Karten, die ich immer und immer wieder gelesen habe… Die Worte… ich weiß nicht… es bewirkt einfach etwas in der Seele der Frau und hilft ihr aufzublühen und zu all dem zu werden, was Gott für sie vorgesehen hat.

    Bayless Conley: Wissen Sie, auf welche kleinen Karten sie sich bezieht? Manche sind uralt. Ich schrieb sie ihr vor vielen Jahren und es überrascht mich, dass sie sie behalten hat. Ich bin von Natur aus kein Mensch vieler Worte. Das können Sie vielleicht kaum glauben, weil Sie mich oft reden hören.

    Aber wenn ich nicht hinter meiner Kanzel stehe, sage ich gewöhnlich nicht viel. Also schätzt Janet die Worte um so mehr. Ich muss an meiner Kommunikation arbeiten.

    Manche Leute sind einfach nicht auf den Mund gefallen. Das ging mir nie so. Ich muss daran arbeiten. Das gilt auch für meine Ehe. Und sie hat Karten, die ich vor Jahren schrieb. Ich schrieb etwas Romantisches und sie hängt an der kleinen Karte. Ich denke… erzählt es ihr nicht, sie ist nicht hier. Wissen Sie, sie schreibt mir eine nette Kleinigkeit, ich lese es und sage „okay” und werfe es in den Müll. Das heißt nicht, dass es mir nicht viel bedeutete! Aber besonders für eine Frau sind Worte unglaublich wichtig.

    Ich habe das schon letzte Woche erzählt, aber ich denke eine Wiederholung kann nicht schaden.

    Als Gott Adam schuf… das 1. Mose Prinzip… war niemand sonst da. Gott schuf Adam und gab ihm eine Arbeit, eine Aufgabe. Adam sollte den Garten bewahren und darin arbeiten. Wenn Herausforderungen und Probleme kamen, konnte er sie nur mit Gott besprechen oder im Innern eine Lösung entwickeln. Ich denke, Männer sind überwiegend so angelegt. Ihnen begegnet eine Herausforderung oder sonst was und sie reden entweder mit Gott darüber oder bedenken es im Innern und sagen im allgemeinen nichts, bis sie eine Lösung parat haben. Wenn sie ihren Mund öffnen, dann deswegen, weil sie eine Lösung gefunden haben. Aber dann bringt Gott alles durcheinander. Er erschafft eine Frau und als Erstes gibt Er ihr eine Beziehung. Wenn eine Frau eine Herausforderung oder ein Problem erlebt, will sie meistens zuerst darüber reden. Das zeigt sich in Unterhaltungen… nehmen wir ein Ehepaar oder einen Mann und eine Frau. Die Frau fängt nicht an zu reden, wenn sie eine Lösung hat. Vielmehr ist es der Prozess, um zu Lösungen zu kommen.

    Wir Männer hören uns genug Fakten an, um zu einer Lösung zu gelangen. Die Frau redet dann immer noch, aber wir haben abgeschaltet und arbeiten im Innern daran. Wir lächeln und schütteln den Kopf „ja” und brüten darüber. Dann platzen wir heraus und sagen: „Du musst Folgendes tun.” Sie sagen: „Oh, alles klar,” und reden munter weiter. Wir denken… wir denken: „Etwas muss an der Lösung faul gewesen sein.” Und schon brüten wir wieder darüber und denken: „Okay, da gibt es noch etwas.”

    Später geben wir wieder Dinge weiter.

    Unsere Anlagen sind sehr unterschiedlich. Reden hat eine ungeheure Bedeutung für Frauen. In den Jahren der Seelsorge… ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Leute… ich habe so viele Geschichten gehört! Der Hauptkritikpunkt von Frauen gegenüber ihren Männern ist, dass sie nicht reden. Er kommt nach Hause und ist still wie ein Stein. Sicher haben Sie die Geschichte schon gehört… ich habe die Zahlen nicht einmal vor Augen. Aber ein Mann sagt am Tag durchschnittlich 25.000 Worte und eine Frau 75.000.

    Ich weiß nicht, wer das ermittelt, aber es entspricht in etwa der Wahrheit. Und der Mann kommt nach Hause und hat ungefähr 24.550 seiner Worte gesagt, und die Frau… besonders wenn sie Kinder hat … hat 700 ihrer Worte gesagt. Die meisten davon waren: „Nein!” und „Leg das hin!” und sie dürstet nach Kommunikation. Er kommt nach Hause, ist müde und will nicht reden und sie muss noch 74.500 Worte loswerden. Also muss er lernen, ein guter Zuhörer zu sein und sich damit zu befassen. Denn wenn er nicht redet und sie schlafen gehen, hat sie nach zwei Tagen ungefähr 150.000 Worte auf Lager. Nach vier Tagen hat sie schon 300.000 Worte parat. Wenn Sie sie einen Monat so behandeln, verwandelt sie sich in einen kompletten Brockhaus. Nach ein paar Jahren wird sie zur Stadtbücherei von Los Angeles oder New York, wenn sie nicht die Möglichkeit hatte, über Dinge zu sprechen.

    Es ist also wichtig, Männer. Wir müssen lernen zu kommunizieren und die Worte auszusprechen, von denen Gott hier redet. Lernen Sie, positiv über Ihre Frau bzw. Ihren Mann zu sprechen. Bauen Sie sie mit Worten auf. Seien Sie nicht knauserig mit Ihrem Lob.

    Der Jakobusbrief sagt, dass unsere Worte wie das Ruder eines Schiffes sind und wir unser Leben mit unseren Worten steuern. Das Ruder bestimmt die Fahrtrichtung des Schiffes. So auch unsere Worte.

    Eine Tragödie ereignete sich… in unseren Gewässern. Vor ungefähr 10 Tagen oder so ist es passiert.

    Jemand erzählte mir davon, es stand aber wohl in der Zeitung. Ich habe es in den Nachrichten verpasst. Ein junges Ehepaar, ich denke, sie waren frisch verheiratet, war in einem kleinen Boot unterwegs. Vielleicht waren sie nach Catalina oder sonst wo unterwegs. Es war schon dunkel und sie kollidierten mit einem großen Boot und starben. Das ist absolut tragisch, aber es erinnert mich an Ehepaare und das angestrebte Ziel ihres Ehebootes. Hören Sie auf ihre eigenen Worte. Ihre Worte verraten Ihnen Ihren Kurs. Steuern Sie auf die Klippen der Scheidung zu oder auf eine gesegnete Zukunft? Achten Sie auf Ihre Worte. Ihre Worte sind kraftvoll. Es sind Behälter. Sie können mit Liebe, Freude, Ermutigung und Hoffnung oder mit Angst, Hass und Bitterkeit angefüllt sein. Sie können aufbauen oder zerstören.

    Wissen Sie, meine Frau und ich waren mit Menschen zusammen, die wir so schnell wie möglich verlassen wollten, weil sie ständig giftige und bissige Worte wechselten. Eine solche Beziehung wird schließlich auf Grund laufen, wenn sich nichts ändert.

    Ich weiß noch, dass Janet und ich vor vielen Jahren auf einer Pastorenkonferenz waren. Und der Redner war gut, aber er sprach sehr lange. Ich bin ein recht guter Zuhörer und dieser Mann war ein guter Redner, aber er sprach zu lange. Es ging ungefähr zwei Stunden. Hören Sie: Ich bringe es nicht einmal auf 90 Minuten. Und die Zuhörer können sich normalerweise so lange konzentrieren, wie sie sitzen können. Er hätte es besser wissen müssen, aber er sprach über zwei Stunden und nach 90 Minuten war ich nicht mehr bei der Sache. Und ich bemerkte, als ich anfing die Deckenfliesen zu zählen, ein Ehepaar, die zwei Jungen im Teeniealter hatten. Die Jungen saßen da und schrieben mit, selbst nach der 90-Minuten-Hürde. Und ich dachte: „Das ist erstaunlich.” Ich dachte: „Ich werde versuchen, diese Leute hinterher zu treffen.” Ihre Kinder waren wirklich etwas Besonderes! Ich traf sie und die Jungs waren ganz normal und unauffällig und zeigten großen Respekt. Ich fing an, mich mit ihnen zu unterhalten. Die Jungs beeindruckten mich. Janet und ich gingen schließlich zu den Eltern und sagten: “Uns fiel auf, dass Ihre Kinder die ganze Zeit saßen und Notizen machten. Und als wir mit ihnen sprachen, waren sie aufmerksam und respektvoll. Wir meinen, die Kinder haben sie gut hingekriegt.”

    Unsere Kinder waren damals ganz klein. Ich fragte: „Können Sie uns ein paar Tipps geben? Wir würden gerne von Ihnen lernen.” Und sie sagten: „Wissen Sie, die Jungs stritten sich früher wie verrückt. Wir brachten sie dazu, sich einander zuzuwenden und gute Dinge übereinander zu sagen.”

    Ich sagte: „Wirklich?” Sie sagten: „Ja, sie sagten zum Beispiel: ‚Du bist mein Bruder und ich liebe dich. Ich werde immer zu dir stehen.‘” Es war nicht irgendwie überzogen, aber sie ließen die Jungs solche Dinge sagen. Sie sagten: „Wir sahen, dass sie sich veränderten. Und dann dachten wir: ‚Weißt du, so viele Ehepaare kommen zu uns, die sich gegenseitig fertig machen. Hört man den Mann reden, denkt man, sie sei Medusa. Und wenn sie über ihn redet, meint man, er sei Jack The Ripper. Wenn Sie in einem Raum sind, ist es manchmal schrecklich.‘ So ließen wir Ehepaare dasselbe tun… diese hoffnungslosen Fälle, deren Ehe den Bach herunterging. „Wir sagten: ‚Wenn wir euch helfen sollen und überhaupt mit der Seelsorge anfangen, müsst ihr das tun. Ihr müsst euch jetzt einander zuwenden und einander in die Augen schauen.‘“ Und sie ließen das Ehepaar gute Dinge zueinander sagen. Wenn diesen nichts einfiel, sagten sie: „Es gab einen Grund, warum du ihn geheiratet hast.
    Erinnere dich daran und sag es ihm.“ Dann gaben sie ihnen eine Aufgabe und sagten:

    „Wir treffen uns in den nächsten Tagen wieder, aber ihr müsst sechs Mal am Tag etwas Positives sagen. Zerbrecht euch den Kopf, aber sagt etwas Positives.“ Und sie erzählten uns: „Es sind bei einem Paar nach dem anderen Wunder geschehen, die anfingen, einander gute Dinge zu sagen statt zerstörerischer und erniedrigender Worte. Manche mussten recht lange nach Komplimenten suchen, aber sie fanden welche, und es revolutionierte ihre Ehe.“

    Ich denke, es ist ein biblisches Prinzip. Wie gesagt, betont der Jakobusbrief das sehr stark. Dort steht, dass die Zunge ein Feuer ist, die sich als eine Welt der Ungerechtigkeit unter unseren Gliedern erweist und den ganzen Lauf des Daseins entzünden kann, unsere gesamte Existenz. Jeder Lebensbereich kann angesteckt und niedergebrannt werden durch Worte. Worte sind kraftvoll.

    Bedenken Sie das einmal kurz. Sie erlebten die Wiedergeburt, indem Sie Worte sagten. Die Bibel sagt, wenn Sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus Christus aus den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Sie kommen buchstäblich von der Finsternis ins Licht. Ihre ewige Bestimmung wird der Himmel statt die Hölle. Ihr inneres Wesen ändert sich, wenn Ihr Herz und Ihre Lippen eins werden und Sie sagen, was Gottes Wort sagt. Wie viel leichter sollte es uns fallen zu glauben, dass eine Ehe revolutioniert werden kann, wenn wir Herz und Lippen zusammenbringen und anfangen, die richtigen Worte zu sagen?

    Nochmals in Kürze: Besonders wir Männer müssen hart an unserer Kommunikation arbeiten. Aber sowohl Männer als auch Frauen müssen hart daran arbeiten, einander die richtigen Worte zu sagen.

    Manche von Ihnen möchte ich ermutigen, noch bevor Sie sich heute Abend schlafen legen, zwei oder drei Dinge aufzuschreiben… vielleicht müssen Sie in Ihrem Gedächtnis lange danach suchen… die Sie Ihrem Partner als Ermutigung sagen können.

    Was für ein hilfreicher Ansatz… die 10 Gebote als Ehegelöbnis zwischen Gott und Seinem Volk anzusehen. Gott sagt, wenn wir eine gute Beziehung haben wollen, eine langfristige, müssen diese Dinge vorhanden sein. Und sie beziehen sich ganz bestimmt auch auf die Ehe. Hören Sie, die folgenden Wochen sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir bleiben noch eine Weile am Ball.

    Erstaunliche Dinge werden deutlich und zeigen sich, wenn wir die Zehn Gebote aus dieser Perspektive betrachten. Ich bete, wenn Sie gerade eine schwere Zeit durchmachen, in Ihrer Ehe oder in einer anderen Hinsicht, Gott möge Ihnen Weisheit geben und Ihnen helfen und Ihnen den Weg zeigen. Die Zehn Gebote als Ehegelöbnisse anzusehen, offenbart die Tatsache, dass Gott Beziehungen zu Menschen haben möchte. Deswegen sandte Er Seinen Sohn Jesus. Es ist kein Zufall, dass Sie jetzt die Sendung sehen. Sie könnten irgendetwas sehen. Sie könnten sonst wo sein.

    Warum hören Sie mir zu? Ich schätze, Gott zieht an Ihrem Herzen. Er kennt Sie. Er liebt Sie und möchte, dass Sie Ihn kennen. Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

    Die Bibel sagt: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.“ Haben Sie eine Beziehung zu Gott? Ich meine nicht, dass Sie etwas über Ihn wissen, sondern dass Sie Ihn kennen. Rufen Sie heute zu Jesus, mein Freund. Sie werden es niemals bereuen. Beginnen Sie eine Beziehung zu Gott.

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