Von Generation zu Generation


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  • Jule sagt:

    Den Stab weitergeben

    05.09.2010

    Hallo, Freund, ich freue mich, dass Sie heute zuschauen. Wir beginnen eine die neue Serie „Von Generation zu Generation“. Ich habe darüber über einen Monat in unserer Gemeinde gelehrt und empfinde, dass es eine der bedeutendsten Serien ist, die ich jemals gebracht habe. Ich glaube, dass jede Gemeinde auf der Welt diese Botschaft hören muss, dass jeder Gemeindeleiter auf der Welt diese und die folgenden Botschaften hören muss. Nehmen Sie Ihre Bibel. Wenden wir uns gemeinsam Gottes Wort zu.

    Psalm 71:17-18
    „Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“

    David hatte die Generationen wirklich auf dem Herzen. „Gott, wenn ich alt bin und graue Haare habe, brauche ich deine Hilfe, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“

    Schauen Sie sich mit mir Psalm 78 an. Ich bitte Sie, am Anfang schnell ein paar Stellen anzuschauen. Vers 4.

    Psalm 78:4-7
    „… wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen und der künftigen Generation erzählen die Ruhmestaten des Herrn und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz aufgestellt in Israel und gebot unseren Vätern, sie ihren Söhnen kundzutun, damit die künftige Generation sie kenne, die Söhne, die geboren werden sollten, und auch sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten, damit sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten.“

    Es handelt sich hier um ein Gesetz Gottes. Er gebot Seinem Volk, Wahrheit weiterzugeben, von Generation zu Generation, den Kindern und Enkelkindern, es war kein Vorschlag. Es war ein Gebot Gottes. Gott hat ein Herz für die Generationen und das sollen auch wir haben.

    Schauen Sie sich Psalm 78… Entschuldigung, Psalm 79:13 an.

    Psalm 79:13
    „Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Generation zu Generation dein Lob erzählen!“

    Auch die New International Version sagt ‚von Generation zu Generation‘. Hier sind nicht nur ein paar besondere Leiter gemeint, sondern das ganze Volk Gottes, alle Schafe Seiner Weide. Gott möchte, dass wir alle ein Herz für die Generationen haben und dass es nicht nur unser Denken, sondern auch unser Handeln prägt. Wir könnten uns weitere Psalmen ansehen, aber das verdeutlicht Gottes Erwartung bereits, dass Wahrheit, die Geschichte und die Realität Seiner Gegenwart und Kraft von Generation zu Generation weitergegeben werden sollen.

    Neulich las ich Hebräer 11 und mit wurde etwas deutlich, das ich nie zuvor bedachte. Ich weiß nicht, warum ich nie zuvor sah, dass Gott all jene Glaubenshelden, Männer und Frauen des Glaubens, die große Dinge in ihrer Generation vollbrachten, die Ihm angesichts unüberwindlicher Hindernisse und unmöglicher Umstände vertrauten, der Reihe und der Generation nach aufzählt. Das habe ich bisher nie bemerkt. Es gibt eine Reihenfolge. Abel, Henoch, Abraham und Sarah, Joseph, Mose, Rahab, dann nennt Er eine Gruppe von Menschen aus der Zeit der Richter. Aus der nächsten Phase nennt Er David und Samuel. Samuel war der letzte Richter und mit David begann die Ära der Könige. Eine Generation nach der anderen wird aufgezählt und das geht dann über in Kapitel 12, wo es heißt:
    „Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“

    Der Autor des Hebräerbriefes übernimmt hier ein Bild von den Olympischen Spielen. Und sogar der Begriff „eine große Wolke von Zeugen“… im antiken Griechenland sagte man, wenn man auf den obersten Plätzen in einem Kolosseum oder einer Arena saß, auf denen man sich bei uns eine blutige Nase holen kann, man sitzt „in den Wolken“. Der Begriff „große Wolke von Zeugen“ ist also eine Beschreibung der Heiligen, die uns vorausgingen… eine Generation nach der anderen… und oben in den Wolken sitzen, uns anfeuern und unseren Lauf anschauen. Das ist unter anderem deshalb so, weil es ein Lauf der Generationen ist, ein Staffellauf. Wir setzen denselben Lauf fort. Sie liefen ihre Strecke und gaben den Stab an die nächste Generation weiter, die ihn wieder und wieder weitergab.

    Und, Freund, heute ist er in unserer Hand.

    Ich kenne Menschen, die diese Analogie nicht mögen und sagen: „Ich weiß, wie ein Staffellauf funktioniert. Ein Mann rennt so schnell er kann und hält dann den Stab hoch. Der nächste Mann läuft bereits los, dann haben sie den Stab kurz gemeinsam in den Händen und schon rennt dieser los und jener ist fertig.“ Manche denken: „Es ist dann wohl so… Du sagst immer: ‚Gib den Stab der nächsten Generation.‘ Bedeutet das, dass wir danach passiv in der Versenkung verschwinden und der jungen Generation das Feld überlassen?“ Nein, denn die Weitergabe des Stabes, die bei einem Staffellauf schnell geschieht, geht geistlich anders vonstatten. Gott sieht die Dinge anders. Diese kleine Zeitspanne, wo der eine den Stab übergibt und sich vergewissert, dass der andere, während beide rennen, den Stab auf diese Weise annimmt, Freund, diese Zeitspanne dauert ein ganzes Leben lang.

    Ich rechne damit, bei diesem gemeinsamen Lauf den Stab weiterzureichen, bis Jesus wiederkommt oder bis dieser Körper am Ende ist, ich ihn ablege und in den Himmel komme und sage nicht „Ich werde demnächst 55 und meine Arbeit hier ist fast erledigt.“ Nein, dieser gemeinsame Lauf dauert, wie gesagt, ein ganzes Leben lang.

    Zu Pfingsten, als Petrus Joels Weissagung zitierte: „In den letzten Tagen, sagt Gott, werde ich meinen Geist auf alles Fleisch ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer können sich zur Ruhe setzen. Ich habe nicht weiteres für sie.“ Nein: „Eure alten Männer werden Träume haben“. Die Generationen erleben gemeinsam die Ausgießung, das Wirken und die Gaben des Geistes. Petrus beendet das mit den Schlussworten von Joels Prophetie und sagt: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Menschen empfangen die Kraft des Geistes, damit andere zu Christus finden, nicht nur damit wir eine Gänsehaut bekommen und sagen: „War das nicht ein starker Gottesdienst?“ Am Ende müssen Menschen zu Christus finden. Es geht erneut darum, dass Jung und Alt gemeinsam einer sterbenden Welt den lebendigen Christus nahe bringen. Die Generationen arbeiten gemeinsam daran, die eine mit der anderen.

    Ich möchte kurz einige Beispiele in der Schrift betrachten, wo der Stab bei der Übergabe von Generation zu Generation zu Boden fiel. Wir wollen uns die Auswirkungen ansehen. Wir schauen uns wenigstens eine gelungene Übergabe an. Schauen Sie mit mir bitte in das Buch der Richter. Richter, Kapitel … das siebente Buch in Ihrer Bibel: 5. Buch Mose, Josua, Richter. Wir schauen uns Kapitel 2, Vers 7 an. Richter 2:7.

    Richter 2:7-8
    „Und das Volk diente dem Herrn alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, die nach Josua noch länger lebten, die das ganze große Werk des Herrn gesehen hatten, das er für Israel getan hatte. Dann starb Josua, der Sohn des Nun, der Knecht des Herrn, 110 Jahre alt.“

    Im nächsten Vers steht, wo er begraben wurde. Gehen wir zu Vers 10.

    Richter 2:10-12
    „Und auch jene ganze Generation wurde zu ihren Vätern versammelt. Und eine andere Generation kam nach ihnen auf, die den Herrn nicht kannte und auch nicht das Werk, das er für Israel getan hatte. Da taten die Söhne Israel, was böse war in den Augen des Herrn, und dienten den Baalim.

    Und sie verließen den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hatte.“

    Obwohl Josua ein großartiger Leiter war, gab es irgendwo einen Bruch im Hinblick auf die nächste Generation. Ich führe Josua oft an, wenn ich weltweit Pastoren Prinzipien der Leiterschaft lehre.

    Wir können erstaunliche Dinge aus seinem Leben lernen. Zu Lebzeiten von Josua und seinen Ältesten diente die Nation Gott, aber als sie starben, entgleiste die Nation und verwarf Gott. Warum fuhr die nächste Generation nicht damit fort? Uns wird klar gesagt, dass Josua und die anderen Männer, die Kraft Gottes kannten. Sie hatten Gottes Wirken in ihrer Generation gesehen. Aber die nächste Generation kannte weder den Herrn noch Seine Werke.

    Und ich möchte Ihnen sagen: Die jungen Leute unter uns müssen Gottes Kraft erleben, wenn wir sie halten wollen. Moderne Musik und Lichteffekte werden das nicht erreichen. Sie müssen die Ausgießung und die Kraft des Geistes Gottes erleben. Sie brauchen das. Das bedeutet, dass wir alle ernsthaft und eifrig Gott bezüglich der Geistesgaben suchen müssen. Die Bibel sagt: „Eifert aber um die größeren Gnadengaben! Habt Verlangen danach und eifert nach geistlichen Gaben, “ weil wir eine Generation verlieren werden, wenn sie keine aufrüttelnden Erfahrungen mit Gott machen.

    Ich schaue auf meine eigene Bekehrung zurück. Sie geschah inmitten übernatürlicher Geschehnisse.

    Menschen wurden geheilt und verschiedene Dinge geschahen. Ich erlebte Gottes Kraft, als ich ins Reich Gottes kam. Kurz zuvor traf ich dieses verrückte Kind mit seiner Mutter im Park. Sie lud mich zu sich nach Hause zum Essen ein und ich lehnte entschieden ab. Ich gehe weg und sie ruft mir die Adresse nach, während ich weggehe. Zwei Wochen später bekam ich aus heiterem Himmel ein überwältigendes Verlangen, nach diesem Haus zu suchen. Ich erinnerte mich an die Straße. Ich fand die Straße, parkte meinen LKW und ging bergab. An einem starken Gefälle lehnte sie sich aus dem Fenster, rief nach mir und winkte. Ich kam hoch. Das Essen war fertig und es war bereits für mich gedeckt. Sie sagte: „Wir haben auf dich gewartet. Der Herr sagte, du würdest heute hier sein.“

    Ich sagte: „Okay.“ Solche Dinge geschahen ziemlich häufig.

    Wie lange liegt Ihre letzte aufrüttelnde Erfahrung mit Gott zurück? Wir müssen Gottes Kraft sehen.

    Unsere Jugendlichen müssen eine echte Erweisung des Heiligen Geistes erleben. Darin bestand dieser Bruch zwischen den beiden Generationen. Ich möchte nicht, dass unsere oder die nächste Generation entgleist, weil sie Gottes Kraft nicht in dem Maß sahen, wie manche von uns.

    Gut, bitte schauen Sie sich mit mir 1. Samuel, Kapitel 8 an. Wiederum wurde hier der Stab fallengelassen. 1. Samuel, Kapitel 8. Samuel war der letzte Richter Israels und wir lesen etwas, was gleichzeitig interessant und etwas traurig ist. 1. Samuel 8:1.

    1. Samuel 8:1-5
    „Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein.

    Der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel und der Name seines zweiten Abija; sie waren Richter in Beerscheba. Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen und sie suchten ihren Vorteil und nahmen Bestechungsgeschenke und beugten das Recht. Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama. Und sie sagten zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze doch einen König über uns, damit er über uns Richter sei, wie es bei allen Nationen ist!“

    Der Stab wurde fallengelassen. Es gab einen Bruch zwischen Samuel und seinen Söhnen. Ich denke, es war keine Vetternwirtschaft, dass er sie zu Richtern machte. Scheinbar sahen sie verheißungsvoll aus und brachten Frucht, denn wenn Sie Samuels Leben studieren… so etwas hätte er nicht getan.

    Gott selbst weist darauf hin, dass er eine ganz besondere Beziehung zum Herrn hatte. Samuel hatte keinen Gefallen an Bestechung und dergleichen. Er war wirklich ganz sauber, aber seine Söhne entgleisten. Sie akzeptierten Bestechung und wandten sich unlauterem Gewinn zu. Sie beugten das Recht.

    Dieser Bruch, wo die Generationen nicht zusammenkamen, führte dazu, dass alle kamen und sagten:
    „Wir wollen einen König haben.“ Bis dahin war Israel eine Theokratie. Gott war ihr König und das Land wurde von Richtern regiert. Und jetzt sagen Sie: „Wir wollen eine Monarchie. Ein Mensch soll unser König sein. Wir wollen nicht mehr, dass Gott unser König ist.“ Dann hatten sie ihren ersten König, nämlich Saul. Das war ein krasser Abstieg aus der Theokratie. Von da an ging es mit dem Land bergab. Der Bruch zwischen den Generationen hatte ziemlich dramatische Folgen. „Deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen.“

    Vielleicht haben seine Söhne sich klar entschieden, verkehrte Dinge zu tun. Der menschliche Wille ist ziemlich stark. Denken Sie an Gott im Paradies. Ein vollkommener Vater, vollkommener Mentor, ein vollkommenes Umfeld… und was taten Seine Kinder? Wir können nicht sagen: „Gott, Du warst ein schlechter Vater. Du hast Fehler gemacht bei Adam und Eva.“ Nein, Adam und Eva entschieden sich, obwohl sie keinen Mangel hatten und alles richtig lief, eigene Wege zu gehen. Vielleicht traf das auch auf Samuel und seine Söhne zu. Aber vielleicht lag irgendwo Versagen vor. Ich sage das, weil es Parallelen gibt zwischen den beiden Dingen, die ich ansprechen werde.

    Meiner Meinung nach ist das Herausragende des Dienstes und des Wirkens von Samuel seine Fähigkeit, die Stimme des Heiligen Geistes zu hören. Seine Mutter Hannah hatte Gott versprochen:
    „Gib mir einen Jungen und ich gebe ihn Dir zurück, alle Tage seines Lebens.“ Sobald er entwöhnt war, brachte sie ihn in den Tempel und sagte: „Eli, … er war damals Hohepriester… ich habe das Leben meines Sohnes dem Herrn geweiht.“

    Samuel lebte also von klein auf im Tempel. Die anderen beiden Jungen, die dort waren, Hofni und Pinhas, Elis Söhne, waren böse. Sie taten das Gleiche, was Samuels Söhne schließlich taten und Schlimmeres. Sie ließen sich bestechen, beugten das Recht… usw. Als Samuel klein war, sprach Gott zu ihm und sagte: „Samuel.“ Und er kannte die Stimme Gottes noch nicht. Also rannte er zu Eli und fragte: „Hast du mich gerufen?“ Eli sagte: „Geh wieder ins Bett. Nein.“ Etwas später kommt Samuel angerannt: „Eli, hast du mich gerufen?“ „Nein, geh wieder ins Bett!“ Das geschah dreimal und schließlich sagte Eli: „Es muss Gott sein, der zu dem Kind redet. Wenn du diese Stimme wieder hörst, Samuel, dann sag: ‚Sprich, Herr, Dein Knecht hört.“‘ Und Gott sagte: „Samuel! Samuel!“ Er sagte: „Sprich, Herr, ich höre.“ Und der Herr sagte: „Sag Eli, dass ich seine Familie und seine Söhne richten werde. Ich warnte ihn bereits ihretwegen. Er setzte ihnen keine Grenzen. Ich warnte ihn und er hat wegen seiner Söhne nichts unternommen. Er kennt alle bösen Dinge, die sie tun und weiß, wie sehr Menschen deswegen Mein Haus verachten. Ich werde ihn richten. Sag ihm, dass das feststeht.“

    Interessant ist, während Samuel Gottes Stimme hörte, dass sich das gleiche Fehlverhalten dieser Jungen später bei seinen eigenen Söhnen zeigte. Man fragt sich: „Samuel, wie bist du sauber geblieben bei all dem Gruppendruck, der von den beiden Jungen ausging? … bei den Vorbildern, die ihr Vater Eli und sie selbst darstellten, konntest du so nah am Herrn bleiben?“ Eins sehen wir bei ihm ganz klar. Sein herausragendes Merkmal ist, dass er gelernt hatte, die Stimme des Heiligen Geistes zu erkennen. Und ich frage mich: „Samuel, hast du das deinen Söhnen weitergegeben? Das unterscheidet dich offensichtlich von Elis Söhnen. Hast du das deinen eigenen Söhnen vermittelt?

    Sie wurden wie Elis Söhne und nicht so wie du. Hast du ihnen beigebracht, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören?

    Ich denke, es ist mit das Wichtigste, was ein Gläubiger wissen muss, dass Gott durch Seinen Geist zu ihm reden wird. Jesus sagte, wenn der Heilige Geist kommen wird, wird er reden und euch das Zukünftige verkünden. Er wird die Dinge nehmen, die dem Vater und Mir gehören und Er wird sie euch zeigen. Er wird sie an euch weitergeben. Und, Freund, unsere Jugend muss das verstehen.

    Ich denke, dass trägt wesentlich dazu bei, mit Gott auf Kurs zu bleiben. Vielleicht hatte es nichts damit zu tun, aber ich sehe Entsprechendes in dieser Geschichte. Es gab jedenfalls einen Bruch zwischen Samuel und seinen Kindern, und die Auswirkung war verheerend.

    Schauen Sie sich bitte noch eine Stelle an. Es ist 2. Könige 20. Das ist die Geschichte von Hiskia, einem der großartigsten Könige von Juda. 2. Könige, Kapitel 20. Diese Geschichte steht auch in 2. Chronik 32 und in Jesaja 37 und 38. Ich empfehle Ihnen, sie komplett an allen genannten Stellen zu lesen. Doch wir schauen uns zunächst nur einen bestimmten Abschnitt an. 2. Könige 20:16.

    2. Könige 20:16-19
    „Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn! Siehe, Tage kommen, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel weggebracht werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel Hofbeamte sein. Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte sich: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!“

    Das ist wirklich nicht die beste Haltung. Manche deiner eigenen Kinder werden gefangen nach Babylon weggeführt werden. Sie werden in Babylon dienen. Hiskia: „So lange in meiner Generation alles gut ist, ich Frieden und Wahrheit habe, von schlimmen Konsequenzen verschont werde und gute Predigten höre… meine Kinder müssen dann selber klarkommen.“ Diese Haltung ist grundverkehrt!

    Hiskia baute der kommenden Generation keine Brücken. Er dachte nicht im Traum daran! Folglich riss Babylon Judah ins Verderben.

    Ein interessanter Gedanke: Das Neue Testament verweist besonders in der Offenbarung auf Babylon, obwohl Babylon zu Zeiten des Neuen Testamentes nicht mehr existierte. Es wurde zum Sinnbild für Weltlichkeit, Verdorbenheit und Lust. Tatsache ist, wenn wir keine Brücken bauen und kommende Generationen nicht erreichen, geraten sie in babylonische Gefangenschaft. Typisches Beispiel: Hiskias Sohn Manasse, der nach ihm regierte. Schauen Sie sich ein paar Verse in 2. Könige 21 an.

    Vers 1 sagt, dass Manasse 12 war, als seine Regentschaft anfing. 2. Könige 21:2.

    2. Könige 21:2-6
    „Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Nationen, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie sie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. Und er baute Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen niederlegen. Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, … er verbrannte seinen Sohn bei lebendigem Leibe als ein Götzenopfer… und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen.“

    Es geht immer so weiter, aber schauen Sie Vers 16 an.

    2. Könige 21:16
    „Manasse vergoss auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn.“

    Nun Hiskia, deine Kinder sind offenbar nicht alleine damit klargekommen. Ich frage mich, Hiskia, woher kommt die Haltung: „Solange ich Frieden und Wahrheit erlebe, ist alles in Butter! Ja, meine Kinder werden Schlimmes erleben, aber damit müssen sie klarkommen.“ Wieso?

    Nun, Hiskia musste ganz alleine klarkommen. Sein Vater Ahab war ein Götzendiener. Sein Vater Ahab war ein böser König. Hiskia musste bei Null anfangen, Gott erkennen und eine Beziehung zu Ihm entwickeln. Er kannte nur diesen Ansatz und verfolgte ihn fast zwangsläufig. Er hatte keinen Mentor. Er hatte keinen geistlichen Vater. Er dachte vielleicht: „Nun, das ist mir vertraut. Diesen Ansatz kenne ich. Er hat mir geholfen und er kann auch ihnen helfen. Ich kam alleine klar. So sollen sie es auch machen.“ Das schaffen sie nicht immer!

    Ich bin Christ in der ersten Generation in meiner Familie. Ich hörte das Evangelium erst, als ich gut 20 Jahre alt war. Niemand erzählte es mir. Ich stamme aus einer guten soliden Familie, aber niemand war Christ, bevor ich errettet wurde. Dann kam der Rest der Familie ins Reich Gottes. Ich hatte nie einen geistlichen Mentor. Ich lernte von einigen und folgte ihnen, hatte aber nie einen echten Vater im Glauben. Ich weiß noch, ich war in einer Versammlung, einer Reihe von Versammlungen, vor Jahren in Indiana. Ich ging direkt nach der Abendveranstaltung in mein Hotelzimmer. Ich kniete mich neben mein Bett, fing an zu weinen und rief aus: „Ich habe keinen Vater! Ich habe keinen geistlichen Vater!
    Ich habe keinen Vater!“ Und der Heilige Geist sprach ganz klar zu mir und sagte: „Es ist für dich an der Zeit, nicht mehr nach einem zu suchen und selbst einer zu werden.“ Okay, ich hatte kein Vorbild und habe deshalb manchmal den Eindruck, dass ich ein wenig im Dunkeln tappe. Ich kann lesen, was andere hatten, aber ich hatte kein lebendiges Vorbild. Wissen Sie was? Wir werden das tun. Wir werden ein paar Fehler machen auf dem Weg, aber wir werden Väter sein für die kommende Generation.

    Nun, ich hoffe, die heutige Botschaft hat Sie angesprochen. Wir werden noch ein paar Wochen sehr, sehr wichtige Botschaften in diesem Zusammenhang hören. Bestellen Sie sich doch gleich die ganze Serie. Sie enthält mindestens eine Botschaft über die Generationen, die nicht im Fernsehen gesendet werden wird. Ich glaube wirklich, dass jeder Pastor und jeder Gemeindeleiter das haben muss.

    Sie sollten die Serie bestellen und sie den Leitern in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Pastor geben.

    Wenn wir nicht aufpassen und ganz bewusst daran arbeiten, diese Generation für den Herrn zu gewinnen, werden wir sie verlieren, weil der Teufel sehr stark daran arbeitet, sie möglichst in die Welt abzuziehen. Lassen Sie uns diese Generation erreichen, sie aufbauen und dann freisetzen in Jesu Namen.

    Hallo, Freund, die heutige Botschaft ist Teil der Serie „Von Generation zu Generation“. Wir sprechen darüber, was es wirklich bedeutet, den Stab an die nächste Generation weiterzugeben. Bedeutet es nur: „Gut, ihr Alten, ihr wart schon dran, räumt jetzt das Feld! Ihr werdet nicht mehr gebraucht.

    Lasst die jungen Leute ran.“ Nein, das bedeutet es absolut nicht. Es bedeutet, dass wir gemeinsam laufen. Genau genommen dauert die Stabübergabe an die nächste Generation ein Leben lang.

    Lassen Sie sich diese Botschaft nicht entgehen.

    Schauen Sie sich bitte noch eine Stelle an. Es ist 2. Könige 20. Das ist die Geschichte von Hiskia, einem der großartigsten Könige von Juda. 2. Könige, Kapitel 20. Diese Geschichte steht auch in

    2. Chronik 32 und in Jesaja 37 und 38. Ich empfehle Ihnen, sie komplett an allen genannten Stellen

    zu lesen. Doch wir schauen uns zunächst nur einen bestimmten Abschnitt an. 2. Könige 20:16.

    2. Könige 20:16-19
    „Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn! Siehe, Tage kommen, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel weggebracht werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel Hofbeamte sein. Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte sich: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!“

    Das ist wirklich nicht die beste Haltung. Manche deiner eigenen Kinder werden gefangen nach Babylon weggeführt werden. Sie werden in Babylon dienen. Hiskia: „So lange in meiner Generation alles gut ist, ich Frieden und Wahrheit habe, von schlimmen Konsequenzen verschont werde und gute Predigten höre… meine Kinder müssen dann selber klarkommen.“ Diese Haltung ist grundverkehrt!

    Hiskia baute der kommenden Generation keine Brücken. Er dachte nicht im Traum daran! Folglich riss Babylon Juda ins Verderben.

    Ein interessanter Gedanke: Das Neue Testament verweist besonders in der Offenbarung auf Babylon, obwohl Babylon zu Zeiten des Neuen Testamentes nicht mehr existierte. Es wurde zum Sinnbild für Weltlichkeit, Verdorbenheit und Lust. Tatsache ist, wenn wir keine Brücken bauen und kommende Generationen nicht erreichen, geraten sie in babylonische Gefangenschaft. Typisches Beispiel: Hiskias Sohn Manasse, der nach ihm regierte. Schauen Sie sich ein paar Verse in 2. Könige 21 an.

    Vers 1 sagt, dass Manasse 12 war, als seine Regentschaft anfing. 2. Könige 21:2.

    2. Könige 21:2-6
    „Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Nationen, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie sie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. Und er baute Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen niederlegen. Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, … er verbrannte seinen Sohn bei lebendigem Leibe als ein Götzenopfer… und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen.“

    Es geht immer so weiter, aber schauen Sie Vers 16 an.

    2. Könige 21:16
    „Manasse vergoss auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn.“

    Nun, Hiskia, deine Kinder sind offenbar nicht alleine damit klargekommen. Ich frage mich, Hiskia, woher kommt die Haltung: „Solange ich Frieden und Wahrheit erlebe, ist alles in Butter! Ja, meine Kinder werden Schlimmes erleben, aber damit müssen sie klarkommen.“ Wieso?

    Nun, Hiskia musste ganz alleine klarkommen. Sein Vater Ahab war ein Götzendiener. Sein Vater Ahab war ein böser König. Hiskia musste bei null anfangen, Gott erkennen und eine Beziehung zu Ihm entwickeln. Er kannte nur diesen Ansatz und verfolgte ihn fast zwangsläufig. Er hatte keinen Mentor. Er hatte keinen geistlichen Vater. Er dachte vielleicht: „Nun, das ist mir vertraut. Diesen Ansatz kenne ich. Er hat mir geholfen und er kann auch ihnen helfen. Ich kam alleine klar.

    So sollen sie es auch machen.“ Das schaffen sie nicht immer!

    Ich bin Christ in der ersten Generation in meiner Familie. Ich hörte das Evangelium erst, als ich gut 20 Jahre alt war. Niemand erzählte es mir. Ich stamme aus einer guten soliden Familie, aber niemand war Christ, bevor ich errettet wurde. Dann kam der Rest der Familie ins Reich Gottes. Ich hatte nie einen geistlichen Mentor. Ich lernte von einigen und folgte ihnen, hatte aber nie einen echten Vater im Glauben. Ich weiß noch, ich war in einer Versammlung, einer Reihe von Versammlungen, vor Jahren in Indiana. Ich ging direkt nach der Abendveranstaltung in mein Hotelzimmer. Ich kniete mich neben mein Bett, fing an zu weinen und rief aus: „Ich habe keinen Vater! Ich habe keinen geistlichen Vater!
    Ich habe keinen Vater!“ Und der Heilige Geist sprach ganz klar zu mir und sagte: „Es ist für dich an der Zeit, nicht mehr nach einem zu suchen und selbst einer zu werden.“

    Okay, ich hatte kein Vorbild und habe deshalb manchmal den Eindruck, dass ich ein wenig im Dunkeln tappe. Ich kann lesen, was andere hatten, aber ich hatte kein lebendiges Vorbild. Wissen Sie was? Wir werden das tun. Wir werden ein paar Fehler machen auf dem Weg, aber wir werden Väter sein für die kommende Generation.

    Der Apostel Paulus sagte: „Ihr habt vielleicht zehntausend Zuchtmeister in Christus, aber nicht viele Väter.“ Debora stand als eine Mutter in Israel auf. Es ist nötig, dass einige dieser Mütter in Israel im Haus aufstehen und sagen: „Ich nehme diese jungen Leute unter meine Fittiche und erzähle ihnen, welche Fehler ich gemacht habe und auch von einigen meiner Siege. Und ich werde ihnen helfen und ihnen zur Verfügung stehen, wenn sie Fragen haben.“

    Wie viele von Ihnen sind Christen in der ersten Generation? Immerhin einige! Vielleicht hatten Sie das Vorrecht, dass Sie jemand unter seine Fittiche nahm und Ihnen als Mentor und Lehrer diente, vielleicht auch nicht. Wissen Sie, Sie können ein Vater sein. Sie können eine Mutter sein. Wir werden nicht zulassen, dass es wieder einen Bruch zwischen uns und der kommenden Generation geben wird und sie alles allein regeln müssen.

    Ich möchte folgendes anmerken: Manchmal, wenn der Stab nicht übergeben wird und ein Bruch entsteht, liegt es nicht an der älteren Generation. Manchmal ist dafür die jüngere Generation verantwortlich. Beide müssen ihren Teil tun.

    Wir nehmen uns jetzt nicht die Zeit, die Geschichte anzusehen. Sie können Sie später lesen, wenn Sie möchten. Sie steht in 1. Könige 12 und in 2. Chronik 10. Rehabeam, der Sohn Salomos… Salomo war ein großartiger König, ein weiser Mann, diente Gott, liebte Gott bis an sein Lebensende. Salomo kam vom Kurs ab, wurde ein Götzendiener und fing an, sein Volk zu unterdrücken. Dann wurde sein Sohn Rehabeam König. Ganz Israel versammelte sich zu Rehabeam und sagte: „Rehabeam, dein Vater war zu hart zu uns. Er forderte zu hohe Steuern und setzte uns zu sehr unter Druck. Was sagst du dazu?“ Rehabeam ging daraufhin zu den Ältesten und die Ältesten sagten: „Du musst auf das Volk hören. Sie haben Recht. Du musst auf sie hören und freundlich mit ihnen reden, dann werden sie dir für immer folgen.“ Doch die Bibel sagt, Rehabeam verwarf den Rat der Ältesten und hörte nur auf den Rat der jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren. Die ältere Generation versucht, ihm den Stab zu übergeben, aber er schlug ihn aus. Also sprach er mit dem Volk gemäß dem Rat der jungen Männer. Er sagt: „Ihr meint, mein Vater war hart? Das war noch gar nichts! Er züchtigte euch mit Peitschen, ich werde euch mit Skorpionen züchtigen. Mein kleiner Finger ist dicker als die Hüften meines Vaters.“

    Wissen Sie, was passierte? Folgende Auswirkung hatte das Fallenlassen des Stabes, woraufhin die Generationen nicht zusammenkamen: Zehn der Stämme sagten: „Wenn du es so machen willst, dann tschüss!“ Und zehn Stämme gingen. Von diesem Tag an war das Land geteilt. Es gab das Land Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, dort lebten die Stämme Juda und Benjamin. Die anderen zehn Städte hatten Samaria als Hauptstadt. Ab diesem Tag war das Land in zwei Teile geteilt und über Generationen gab es Blutvergießen und blutige Fehden, weil sie es nicht schafften, die Generationen zusammenzubringen.

    Ihr jungen Leute, bitte hört das: Es kommt auf beide Seiten an. Ihr müsst auf die Weisheit der älteren Generation hören und sie achten, bewusst ihre Nähe suchen, empfangen und Anteil nehmen, selbst wenn manches, was wir tun, nicht cool ist. Ihr werdet merken, dass nichts vor Gott „cool“ ist. Niemand ist cool in Gottes Gegenwart. Cool sein ist vor Ihm fehl am Platze. Und die ältere Generation: Wir müssen uns öffnen, Anteil haben, geduldig sein und bereit sein, uns mit Veränderungen abzufinden.

    Sagen Sie alle: Veränderung. Ich denke, persönliche Vorlieben und Musikstile sind ein klassisches Beispiel dafür.

    Ich möchte Ihnen Folgendes mitteilen. Dieser Brief wurde an eine Gemeinde geschrieben: „Ich habe keine musikalische Ausbildung, denke aber, dass ich ein Ohr habe für Musik, die in der Kirche ihren Platz hat. Die neue Hymne vom letzten Sonntag, wenn man sie so nennen kann, klang wie ein sentimentales Liebeslied, dass in einer Kneipe gesummt wird. Wenn Sie darauf bestehen, uns in Gottes Haus solchem Mist auszusetzen, sollte es Sie nicht überraschen, wenn sich viele Treue nach einem anderen Gotteshaus umsehen werden. Wir brauchen nur unsere althergebrachten Hymnen.“

    Dieser Brief wurde 1863 geschrieben, und das Lied, das Anlass zur Sorge bereitete, war „So wie ich bin…“ Genau, das Lied, das Billy Graham bei all seinen Aufrufen in seinen Evangelisationen sang.

    Ein weiterer Brief besagte: „Was ist an den inspirierenden althergebrachten Hymnen auszusetzen?

    Wenn ich zur Kirche gehe, möchte ich Gott anbeten und nicht durch das Lernen neuer Lieder abgelenkt werden. Am letzten Sonntag war es besonders schlimm. Die Melodie war nicht singbar

    und die neuen Akkorde waren eine Zumutung.“

    Dieser Brief von 1890 meint die Hymne „Welch ein Freund ist unser Jesus.“

    Gestern sprach ich mit einem Freund. Er ist der musikalische Leiter einer der größten Gemeinden in Großbritannien. Er erzählte mir von einigen Briefen, von denen er gehört hatte, die im 19. Jahrhundert und im frühen 20. Jahrhundert bezüglich neuer Musik in der Gemeinde geschrieben wurden. Die Briefe besagten: „Es ist zu laut, es ist zu lebhaft; es wird sich nicht durchsetzen; es ist nicht im Einklang mit der Tradition der Gemeinde. Diese Briefe befaßten sich mit „Amazing Grace“, „Be Though My Vision“ und „Power in the Blood“.

    Wissen Sie, als ich errettet wurde, schloss ich mich einer kleinen Pfingstgemeinde in der Stadt an, deren Musik absolut nicht nach meinem Geschmack war. Ehrlich gesagt, gefällt mir nach wie vor die Musik von 1966 bis ungefähr 1969. Dieser Stil gefällt mir. Aber ich ging hin und wir sangen: „Drüben im Verheißenen Land…“ und „Denn die Erlösten des Herrn werden kommen und jubeln über Zion, und ewige Freude wird auf ihnen sein.“ Ich wusste gar nicht, was das bedeutet. „Sie werden sich freuen und fröhlich sein“. Ich sang es einfach. Und natürlich musste man immer auf eins und auf drei klatschen. Niemand durfte in der Gemeinde rhythmisch klatschen. Mir schien, Gott kenne nur drei Akkorde. Aber ich liebte Jesus so sehr, dass ich dachte: „Gut, wenn das die Musik ist, die Gott zulässt, bin ich dabei!“ Und ich weinte, betete Gott an, klatschte auf eins und drei und mochte die Musik absolut nicht. Aber wir singen über Jesus, wir singen Gottes Wort, also bin ich dabei. Dann hörte ich eines Tages ein Lied von den Talbot Brüdern… John und Michael Talbot, oder Terry und Michael Talbot waren ihre Vornamen, denke ich. Sie hatten früher eine Band, die ich aus der Zeit vor meiner Errettung kannte, die „Mason Proffit Band“. Sie sangen über Gott und ihre Musik war gut.

    Ich dachte: „Wow! Das ist erlaubt!“ Ich wusste das nicht. Dann hörte ich einige der ersten Calvary Chapel Bands „Love Song“, „Mustard Seed Faith“, „Parable“, „Bethlehem“ und „Daniel Amos“.

    Das gefällt mir irgendwie, es kommt dem jedenfalls nahe. Das ist erlaubt! Das war eine echte Offenbarung. Junge Leute durften ihren Glauben durch Musik zum Ausdruck bringen, zu der sie einen Bezug hatten! Das war wirklich großartig!

    Wissen Sie, unsere Haltung sollte sein: „Dieser Stil ist vielleicht nicht meine erste Wahl, aber schau die jungen Leute an. Sie singen über Jesus! Sie beten Gott an! Das ist stark! Es gibt junge Menschen in unserer Gemeinde! Macht weiter so!“ Wir sollten sie unterstützen und das begrüßen und nicht sagen: „Diese Musik mag ich nicht. Ich suche mir eine andere Gemeinde.“ Sie sind auf dem Holzweg!

    Wenn wir nicht lernen, Veränderungen zuzulassen, werden wir eine Generation verlieren! Das können wir uns nicht leisten!

    Hören Sie, die Musik der jungen Leute ist nicht mein Stil. Wir singen nur sehr selten Lieder in der Gemeinde, die mir stilistisch gefallen, aber es geht nicht um mich. Wie gesagt, ‘66 bis ’69, das geht ab! In meinem Auto höre ich dann andere Musik, aber uns geht es darum, Brücken zu den anderen Generationen zu bauen. Wir versuchen, das gemeinsam zu schaffen. Sagen Sie alle „gemeinsam“.

    Ich sagte Ihnen, dass ich wenigstens ein Beispiel nennen würde, wo es gelang. Sie können sich den Vers später ansehen. Apostelgeschichte 13:36. Es geht um König David. In diesem Vers steht, dass David, nachdem er gemäß dem Willen Gottes seiner Generation diente, entschlief.

    Ich erinnere mich, dass ich Folgendes über Charles Spurgeon hörte. Jemand fragte ihn: „Was tun Sie für die nächste Generation?“ Er sagte letzten Endes: „Sie müssen alleine mit ihren Problemen fertig werden. Das ist nicht meine Verantwortung.“ Und dann zitierte er diesen Vers aus Apostelgeschichte 13:36. Er sagte: „David diente seiner Generation gemäß dem Willen Gottes und entschlief dann, und so mache ich das auch. Und die nächste Generation muss dann alleine klarkommen.“

    Eine kluge Antwort, die ich aber für unbiblisch halte, weil David sehr auf die Generationen ausgerichtet war. Eins der Zitate über die Generationen, das wir aus den Psalmen lasen, stammte von David. Es gibt noch weitere, die wir uns ansehen könnten. David sagte vielmehr selbst bezüglich der Vorbereitungen für die kommende Generation: „Ich traf mit aller Kraft Vorkehrungen.“ Wir lesen in

    1. und 2. Chronik, dass David Reichtum und Mittel für die kommende Generation bereitstellte. David stellte Arbeiter für die kommende Generation bereit. David sorgte für ein Leitungsteam, mit dem sich Salomo beraten und wo er Rat einholen konnte. David unterwies Salomo im Wort Gottes. David verbrachte Zeit mit ihm. David betete für ihn. Und vor allem lebte er ihm demütige Leiterschaft vor.

    Ihm waren die Generationen sehr wichtig und der Stab wurde erfolgreich an Salomo weitergegeben.

    Das Königreich hatte bis ins hohe Alter von Salomo bestand, bis er vom Weg abkam. Aber David sorgte für einen sehr guten Übergang. Und ich sage Ihnen: Das werden auch wir tun. Durch Gottes Gnade werden wir gemeinsam die Verlorenen retten, die Verletzten heilen und der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe bringen… alle Generationen werden das gemeinsam tun.

    Ihr jungen Leute, ihr könnt uns nicht unter Druck setzen und sagen: „Wir machen nicht mit, wenn

    das alles nicht so aussieht und sich so anhört, wie wir es mögen.“ Die ältere Generation darf keinen Druck auf uns ausüben und sagen: „Ich mag keine Veränderungen. Die Musik ist zu laut. Immer diese E-Gitarren…“

    Wussten Sie, dass die Einführung der Orgel in der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurde? Die Leute sagten: „Es ist ein weltliches Instrument, das nicht ins Haus Gottes gehört.“ Es gab große Gemeindespaltungen und viel Streit um die Frage, ob in der Kirche Orgel gespielt werden sollte.

    Und heutzutage ist sie quasi ein Synonym für Kirchenmusik. Lassen Sie uns annehmen, was Gott tut, in dem Bewusstsein, dass wir ein paar Bilder fertig ausmalen können, um das große Bild fertig zu stellen. Wir tasten uns voran und achten darauf, die richtige Herzenshaltung zu behalten. Und wir werden es schaffen. Es kostet uns zu viel, den Stab fallen zu lassen. Es muss uns unbedingt gelingen!

    Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Vater im Himmel, wir sagen ja zu dem, was Du tust. Manche von uns sind wirklich sehr voreingenommen von diversen Vorlieben und Abneigungen. Hilf uns, dass wir die Größe haben und ein Herz für Dein Reich, dass wir unsere Vorlieben zugunsten der Ziele Deines Reiches ablegen können. Herr, ich danke Dir für das, was Du hier in Cottonwood tust, dass Du unseren Geist, unser Herz und unseren Sinn eins machst, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahezubringen.

    Gott, wir danken Dir für die jungen Menschen unter uns. Vergib uns, wo wir früher Fehler machten und hilf uns, es jetzt besser zu machen. Gott, wir geben zu, dass wir Deine Wegweisung brauchen.

    Wir brauchen die Führung Deines Heiligen Geistes. Wir schauen auf Dich und auf Dein Wort und danken Dir, dass Du es zustande bringst, o Gott.

    Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie die Augen. Ich kann den Gottesdienst nicht ohne eine Einladung schließen. Vielleicht sind Sie heute mit Ihrer Familie, mit Freunden oder sogar alleine hergekommen. Aber vielleicht haben Sie nie Kontakt zu dem Allerwichtigsten gehabt, nämlich zu Gott.

    Jedes menschliche Herz schreit nach einer Beziehung zu Gott, obwohl wir uns dieses Schreis oft nicht bewusst sind. Es ist, als ob dieses verrückte Teil im Puzzle fehlt, oder als würden wir verzweifelt versuchen, uns irgendwo zu kratzen. Manchmal laufen wir von einem Mann zum nächsten, von einer Frau zur nächsten, um diese Leere auszufüllen. Sie können eine großartige Familie, eine gute Arbeit und gute Freunde haben und denken: „Was ist los mit mir? Ich bin immer noch unzufrieden.“ Weil eine Leere, die nur Gott füllen kann, in uns ist. Wir sind dazu geschaffen, mit unserem Schöpfer zu leben und zu reden, aber Sünde hat uns von Ihm getrennt. Und die Bibel sagt, alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Ein heiliger Gott und ein sündiger Mensch können unmöglich zusammenkommen, wenn die Frage der Sünde nicht geklärt ist.

    Wissen Sie, Gott ist ein Gott des Rechts. Daher kann Er über unsere Sünde nicht hinwegsehen.

    Aber Er ist auch ein Gott der Liebe und daher sah Er über uns nicht hinweg und sandte Seinen Sohn als das vollkommene Opfer. Jesus war rein und heilig. Er wurde von einer Jungfrau geboren, führte ein Leben ohne Sünde, wirkte Wunder und zeigte Menschen, wie Gott ist. Aber die damaligen religiösen Leiter waren neidisch auf Ihn. Weil Ihm Massen folgten, ließen sie Ihn festnehmen und unterwarfen Ihn einem Scheinprozess. Dann wurde Er geschlagen, mit einer römischen Geißel gegeißelt und an ein Kreuz genagelt. Als Er zwischen Himmel und Erde hing, verdunkelte sich der Himmel und Jesus rief aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Denn in diesem Moment legte Gott die Strafe für unsere Sünde auf Seinen eigenen Sohn. Wollen Sie wissen, wer Jesus wirklich ans Kreuz nagelte? Das war ich. Das waren Sie. Unsere Sünden brachten Ihn dorthin, aber Er nahm es willig auf sich. Er starb unter der Last dieser Sünden. Nach drei Tagen und drei Nächten war Gottes ewigem Rechtsanspruch Genüge getan und Er ließ Jesus von den Toten auferstehen. Und die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Jesus mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, gibt Gott Ihnen diese Beziehung, nach der Ihr Herz sucht. Und diese Beziehung nennt sich Errettung.

    Herr bedeutet Chef. Wenn ich Jesus als Herrn bekenne, bedeutet das: „Jesus, ich unterstelle mein Herz Dir. Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du sollst nicht nur ein Anhängsel in meinem Leben sein oder eine Sonntagsbeschäftigung für ein paar Stunden, die ich in der Woche ignoriere.“ Es bedeutet: „Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du wirst der souveräne König meines Lebens.“ Freund, die erstaunlichsten Dinge geschehen, wenn wir ja zu Jesus sagen. Diese Beziehung zu Gott ist wirklich unbeschreiblich. Nichts anderes kann Ihr Herz zufriedenstellen.

    Ich möchte heute mit Ihnen beten. Sie wären nicht hier, wenn Sie keinen Hunger nach Gott im Herzen hätten. Ich glaube, wenn Sie ehrlichen Herzens mit mir beten, wird Gott Ihr Gebet erhören.

    Sie können die Freude erleben, dass Ihre Sünden abgewaschen werden und dass Sie eine ganz neue Beziehung zu Gott bekommen. Es geht weder um ein Ritual noch um eine Zeremonie, sondern darum, eine echte lebendige Beziehung zu dem Gott zu haben, der Sie schuf und der Sie liebt.

    Beten wir. Legen Sie bitte eine Hand auf Ihr Herz. Ich spreche die Worte vor, aber nur Sie können sie aufrichtigen Herzens sagen. Sprechen Sie mir laut nach:

    O Gott, ich komme zu Dir. Ich glaube Dir von ganzem Herzen. Ich glaube, Jesus Christus ist Dein Sohn und Er starb am Kreuz, um die Sünde der Welt wegzunehmen. Jesus, ich glaube, Du nahmst meinen Platz ein. Danke, dass Du für mich ans Kreuz gingst. Ich wende mich von meiner Sünde ab und erwarte, dass Du mir Leben gibst. Ich vertraue auf Dich, Herr. Von diesem Moment an werde ich gehen, wohin Du mich auch führen magst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles, was ich bin und habe, lege ich in Deine Hände, Jesus. Amen.

    Hallo, Freund, ich vertraue darauf, dass Sie mitgebetet haben und dass die Botschaft Sie angesprochen hat. Wissen Sie, ich möchte etwas wiederholen. Ich glaube wirklich, dass dies eine der wichtigsten Serien ist, die ich je predigte. Ich glaube, sie ist sehr aktuell und ich glaube, dass Gott Seine ganze Gemeinde damit anspricht. Ich möchte Sie ermutigen, die ganze Serie zu bestellen, denn mindestens eine der Botschaften dieser Serie wird nicht ausgestrahlt werden. Bestellen Sie sie und geben Sie sie Ihrem Pastor oder den Leitern Ihrer Gemeinde. Wir wollen die Generationen erreichen.

    Wir wollen sie aufrichten und sie freisetzen in Jesu Namen. Lassen Sie uns keine Generation verlieren, sondern sie für Jesus gewinnen. Bis zur nächsten Woche!

    Drei spezielle Generationen

    19.09.2010

    Willkommen zur heutigen Sendung.
    Diese Botschaft ist Teil der Serie „Von Generation zu Generation“ und heute beschäftigen wir uns mit drei speziellen Generationen, die in der Bibel genannt werden.
    Es gibt einen Abraham, einen Isaak und einen Jakob; es gibt Väter, junge Männer und Kinder.
    Selbst die Prophetie von Joel, die in Apostelgeschichte 2 zitiert wird, dass Gott Seinen Geist ausgießen wird, spricht konkret von drei Generationen, auf die Gott Seinen Geist ausgießt.
    Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

    Wir widmen den Generationen einen Monat.
    Ich glaube, Gott tut etwas in uns und durch uns.
    Er erwartet etwas von uns, und ich will dazu ja sagen.
    Beim Gebet geht es nicht nur darum, dass Gott uns erhört, sondern dass auch wir auf Gott hören.
    In meinen Gebetszeiten, besonders in den letzten Jahren, spürte ich, dass Gott zu mir und zu unserer Gemeinde redete, und ich möchte darauf reagieren und es bejahen.
    Ich möchte Sie einladen, mit mir Gott zu dienen; verschiedene Generationen, die gemeinsam der sterbenden Welt unseren lebendigen Jesus nahebringen.

    Ich erwähnte in einigen Gottesdiensten, nicht in allen, welche Begründung Gott für Abrahams Erwählung nannte.
    In 1. Mose 18 sagte Gott: „… weil ich ihn kenne.“
    Er sagte: „Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun will, wo ich ihn doch kenne und er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm befehlen wird, den Weg des Herrn zu bewahren?“
    Die Formulierung „ich kenne ihn“ bedeutet, dass Gott ihn, seine Anlagen und seine Ausrichtung genau kannte.
    Dieses Wort kann aber auch anders gedeutet werden.
    Andere Übersetzungen lauten so:
    Gott sagte: „Ich habe ihn ausgewählt.“
    Eine andere lautet: „Ich habe ihn erwählt, weil er seinen Kindern und folgenden Generationen befehlen wird, rechtschaffen zu sein und den Weg des Herrn zu bewahren.“
    Das auserwählte Volk, aus dem der Retter der Welt hervorgehen sollte, hätte ein Inselstamm sein können, Afrikaner, Inder, Japaner oder auch Europäer, aber Gott erwählte Abraham mit der alleinigen Begründung, dass Abrahams Denken und Handeln auf die Generationen ausgerichtet ist.
    Etwas in ihm sorgte dafür, dass Wahrheit, Werte, Beziehung zu Gott und Respekt und Ehrfurcht Gott gegenüber von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und Gott hob hervor, dass Er genau diese Eigenschaft brauchte.
    Aus diesem Grund erwählte Er ihn.

    Ich betonte letzte Woche auch etwas, das ich erst vor einer Woche entdeckte.
    Ich las Hebräer 11, diese großartige Aufzählung von Männern und Frauen, die durch Glauben große Dinge für Gott taten.
    Dabei fiel mir auf, dass Gott all diese Menschen der Reihe nach, Generation um Generation, aufzählte.
    Manchmal nennt Er eine Gruppe von Menschen aus einer bestimmten Zeit, zum Beispiel aus der Zeit der Richter.
    Die Generationen spielen dabei jedenfalls eine große Rolle.
    Das Thema zieht sich bis ins Kapitel 12.
    Übrigens wurden die Unterteilungen in Kapitel später von den Übersetzern gemacht und sind im Urtext nicht vorgegeben.
    Der Gedankenfluss geht weiter und es heißt:
    „Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben …“.
    Dieses Bild stammt von den Olympischen Spielen.
    Die Tribünen sind voll.
    All diese Menschen aus den früheren Generationen sind dort und füllen jetzt die Tribünen.
    „Lasst uns geduldig den vor uns liegenden Wettlauf bestreiten und jede Bürde und Sünde loswerden, indem wir auf Jesus schauen.“
    Eine Generation nach der anderen wird aufgezählt, also handelt es sich um einen Staffellauf.
    Eine Generation reichte den Stab der nächsten weiter, und jetzt sind wir an der Reihe.
    Sie feuern uns an, während wir unsere Strecke laufen und den Stab des Evangeliums in der Hand haben, und versuchen, ihn der nächsten Generation sicher zu übergeben.

    Ich weiß, dass manche vor dieser Analogie und dem Bild der Stabübergabe zurückschrecken, weil sie denken:
    „Was machen wir, wenn wir den Stab übergeben haben?
    Verschwinden wir passiv in der Versenkung, und sagt Gott:
    ‚Ihr Alten, geht aus dem Weg und setzt euch jetzt.
    Warum setzt ihr euch nicht zur Ruhe?
    Lasst doch die jungen Leute ran.‘“
    Aber das ist absolut nicht richtig.
    Aus Gottes Sicht kann die Stabübergabe ein Leben lang dauern.
    Diese kurzen Momente, in denen ein Läufer mit aller Kraft läuft, sich nach vorne streckt, um den Stab zu übergeben, während der nächste bereits rennt, sie quasi im Tandem laufen und seine Hand nach dem Stab hinter sich greift und beide ihn festhalten …
    … der Hintere stellt sicher, dass der Vordere ihn fest im Griff hat, während der Vordere versucht, ihn zu greifen und dabei auf seinen Lauf achtet, damit er durchstarten kann …
    Für diese kurzen Momente, in denen das geschieht, werde ich wohl den Rest meines Lebens brauchen.
    Es geht nicht darum: „Er ist jetzt übergeben. Ich muss das Feld räumen.“
    Gott möchte nicht, dass irgendjemand das Feld räumt.
    Der allerletzte Vers im Alten Testament, Maleachis Prophetie, die sich auf Johannes den Täufer und Jesus bezieht, dass sich die Herzen der Väter den Söhnen zuwenden werden und die Herzen der Kinder oder der Söhne sich den Vätern zuwenden werden … wörtlich steht dort, dass die Herzen der Väter sich mit den Kindern dem Herrn zuwenden werden, und nicht zu ihnen.
    Das ist kein kleiner Versöhnungsvers, obwohl das vielleicht mitschwingt.
    Ihre Herzen werden sich buchstäblich gemeinsam zum Herrn wenden.
    Er handelt davon, dass Generationen auf den Herrn schauen und Gott gemeinsam dienen.
    So möchte es Gott haben.

    Schauen Sie sich jetzt bitte mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 2 an.
    Wir zitierten diese Stelle beim letzten Mal, aber ich möchte auf etwas Bestimmtes hinaus, das ich letztens nicht erwähnte.
    Apostelgeschichte, Kapitel 2.
    Es ist Pfingsten.
    Petrus erklärt, was es bedeutet, dass alle in Sprachen reden.
    Apostelgeschichte 2,16.

    Apostelgeschichte 2,16-17
    „sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist:
    „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben.“

    Wie Sie sehen, wird der Geist auf alle Generationen gleichzeitig ausgegossen, und nicht:
    „Söhne und Töchter, junge Männer, ihr erlebt Dinge mit dem Geist Gottes.
    Ihr Alten, bitte geht aus dem Weg.
    Ihr stört nur.“
    Nein, alte Männer werden Visionen haben.
    Mit anderen Worten, sie sind dabei und erleben die Ausgießung des Geistes.
    Alles strebt einem Höhepunkt zu.
    Schauen wir uns Vers 21 an.

    Apostelgeschichte 2,21
    „Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.“

    Das ist letztlich der Grund für die Ausgießung des Geistes Gottes und dafür, dass der Geist Gottes uns berührt, nämlich, dass Menschen zu Christus finden.
    Und wenn es nicht dazu führt, sind wir irgendwo auf Abwege geraten.
    Beachten Sie wiederum: Alle erfahren diese Ausgießung des Geistes gemeinsam.

    Folgendes möchte ich Ihnen zeigen:
    In Vers 17 nennt er drei spezielle Generationen:
    „Und in den letzten Tagen werde ich meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben.“
    Söhne und Töchter, junge Männer und dann werden die Alten genannt.
    Drei konkrete Generationen.
    Sie repräsentieren die drei Generationen, die in der heutigen Welt den größten Einfluss haben.
    Die Söhne und Töchter stehen für die jüngste Generation, die so genannte Millenium-Generation, die 2-22 oder 23 Jahre alt sind.
    Und dann die jungen Männer, die nächste Generation, die oft als Generation X bezeichnet wird, Mitte 20 bis Anfang 40.
    Die alten Männer, die dritte und älteste Generation.
    Sie umfasst die Babyboomer, die nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden, und auch jene, die davor geboren wurden.

    Sehen Sie, Gott ist nicht nur der Gott der früheren Generation und nicht nur der Gott der kommenden Generation.
    Er ist der Gott der Generationen.
    Er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und zwar gleichzeitig.
    Sein Geist berührt alle gleichermaßen und alle arbeiten zusammen.
    Wissen Sie, eine Gemeinde der Generationen hat nicht nur einen Dienst an Jugendlichen und an Kindern, sondern ist eine Gemeinde, in der die Generationen gemeinsam arbeiten und dienen.
    In einer Gemeinde der Generationen stellt Abraham Isaak Mittel zur Verfügung, setzt Isaak Jakob frei und ehrt Jakob Abraham.

    Auch Johannes schreibt über diese drei Generationen.
    Schauen Sie sich bitte mit mir 1. Johannes, Kapitel 2 an.
    Wenn Sie sich noch nicht so gut mit der Bibel auskennen, es ist weit hinten, kurz vor der Offenbarung.
    Wir warten, bis Sie soweit sind.
    1. Johannes, Kapitel 2, Vers 12.
    1. Johannes 2,12. „Ich schreib euch, Kinder …“
    Sagen Sie: Kinder.

    1. Johannes 2,12-14
    „Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
    Ich schreibe euch, ihr Väter (sagen Sie: Väter), weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer (sagen Sie: junge Männer), weil ihr den Bösen überwunden habt.
    Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch, ihr jungen Männer, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.“

    Kinder, junge Männer und Väter: drei konkrete Generationen, die gemeinsam Gott dienen, wachsen und die Anliegen des Reiches Gottes vorantreiben.
    Wahrheit, Werte und Vision werden von Generation zu Generation weitergegeben, ohne die besonderen Gaben und Berufungen, die Gott jeder einzelnen Generation gab, zu vernachlässigen.

    Es ist so gedacht, dass ich von der vorigen Generation lerne und all das, was ich von ihnen lerne und was Gott sie lehrte, in die besonderen Berufungen mit einfließen lasse, die Gott für meine Generation hat.
    Und dann gebe ich all das an die nächste Generation weiter.
    Wir fangen nicht in jeder Generation von vorne an.
    Nun, ich habe es so gelernt.
    Vergessen wir all jenes Zeug.
    Wir haben neue Dinge.
    Nein, all das wird mit einbezogen.
    Wir nutzen es als Fundament und dann werden alle inspiriert und dienen Gott gemeinsam.

    Folgende Aussage halte ich für wahr: Wenn all unsere Träume zu unseren Lebzeiten wahr werden können, dann sind unsere Träume viel zu klein und dann haben wir, denke ich, Gottes Herz nicht wirklich erfasst.
    Wenn all unsere Träume zu unseren Lebzeiten wahr werden können, dann sind unsere Träume viel zu klein und unser Denken und unser Handeln ist nicht auf die Generationen ausgerichtet.

    Wissen Sie, in 1. Samuel, 16 trauert Samuel über den Tod Sauls.
    Saul wurde von Gott als König verworfen … Gelegenheiten wurden verspielt, Träume erfüllten sich nicht.
    Diese Generation erfüllte Samuels Hoffnungen absolut nicht.
    Und er trauert über Saul, und zwar, weil er ihn liebte.
    Aber er trauert über verpasste Gelegenheiten, unerfüllte Träume und all das.
    Gott platzt in seine Trauer hinein und fragt:
    „Wie lange willst du über Saul trauern, da du siehst, dass ich ihn verworfen habe?
    Steh auf, füll dein Horn mit Öl.
    Geh zu dem Haus von Isai, denn unter seinen Söhnen habe ich mir einen zum König ersehen.“
    Während Samuel über eine Generation trauert, die seine Träume und Hoffnungen nicht erfüllte, sucht Gott nach Möglichkeiten für die Zukunft.
    Eine Generation verfehlte das Ziel, aber Gott bereitet Seine Helden vor.

    Gottes Helden stehen immer bereit, Seine jungen Männer und Frauen, an Orten, wo niemand sie erwarten würde … jemand hütet Schafe draußen auf dem Feld … sitzt in einem ägyptischen Gefängnis und wird auf ein Gespräch mit dem Pharao und die Rettung der damaligen bekannten Welt vorbereitet … ist einer von vielen Flüchtlingen in Babylon, der Träume deuten, zum König von Babel reden, ihn beeinflussen, die Kultur und Nationen verändern wird.
    Sie stehen in den Startlöchern, Gottes Helden stehen bereit.

    Samuel, wie lange wirst du trauern?
    Es gibt jemanden, den ich erwählt und vorbereitet habe.
    Und ich denke, in vielerlei Hinsicht sind die Kinder unsere Davids.
    Und ich denke, Gott hat ein paar Helden am Start, die Großes tun werden, und wir können die Welt prägen, indem wir sie prägen.

    David Livingston saß allein in Afrika und schrieb Folgendes … Sie sollten David Livingstons Tagebuch lesen.
    Ich habe es durchgelesen.
    Es ist sehr inspirierend.
    Er schrieb also Folgendes:
    „Zukünftige Missionare werden nach jeder Predigt Bekehrungen erleben.
    Mögen sie uns nicht vergessen, die in der Finsternis arbeiten, und nur den Hoffnungsschimmer haben, der vom Thron der Gnade ausgeht.
    Wir arbeiten auf eine herrliche Zukunft hin, die wir zu erleben nicht bestimmt sind.“
    Das ist die richtige Haltung.
    Ich erlebe vielleicht nicht alles, werde aber dennoch die kommende Generation ausstatten und vorbereiten.
    Ich bin bereit zu säen, damit die kommende Generation ernten kann.

    Und nochmals, bitte hören Sie das:
    Es geht nicht darum, passiv in der Versenkung zu verschwinden, während wir zusehen, wie die jüngere Generation großes für Gott tut, sondern darum, dass wir alle zugunsten der Ziele des Reiches Gottes zusammenarbeiten, von Gott gebraucht und heimgesucht werden.
    Können Sie mir folgen?
    Dennoch glaube ich, dass es einen Ruf von oben gibt, besonderes Augenmerk darauf zu legen, die Generation Jakobs auszurüsten, die Söhne, Töchter und Kinder, die Millenium-Generation, bis zum Alter von Anfang 20.

    Wissen Sie, Johannes sprach unter der Leitung des Heiligen Geistes zu diesen drei Generationen:
    „Ich schreib euch, Kinder; ich schreibe euch, ihr jungen Männer; ich schreibe euch, Väter.“
    Aber wussten Sie, dass er die jungen Männer und die Väter im 1. Johannes nur hier in den Versen 12-14 erwähnt?
    Aber er fährt fort und richtet den Löwenanteil seiner Unterweisung an die Generation, die er Kinder nennt, die jüngere Generation.
    Er legt den Schwerpunkt auf sie.
    Er nennt sie immer und immer und immer wieder, während er die jungen Männer und die Väter nur in diesen wenigen Versen nennt.
    Schauen wir uns das an, dann werden Sie sehen, was ich meine.

    1. Johannes 2,1

    „Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.“

    1. Johannes 2,18

    „Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.“

    1. Johannes 3,7

    „Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.“

    1. Johannes 3,18

    „Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!“

    1. Johannes 4,4

    „Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.“

    Und dann …

    1. Johannes 5,21

    „Kinder, hütet euch vor den Götzen! Amen.“

    Er spricht zu ihnen über Vergebung, Erkennen von Verführern, über Lebensführung, darüber, dass Liebe mehr als Worte ist, über Autorität in Christus und darüber, Gott in ihrem Leben immer alles zu unterstellen.
    Die Betonung liegt auf dieser Generation.
    Ich denke, das müssen wir verstehen.
    Das steht nicht ohne Grund da.
    Ich denke, wir müssen sie für das ausrüsten, wozu Gott speziell sie gerufen hat, um die Welt für Christus zu erreichen, zu evangelisieren, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen… sie für die Politik zurüsten, die Wirtschaft, Finanzen, Kunst, Wissenschaft, Sport etc. etc.

    Wissen Sie, diese junge Generation ist anders.
    Sie sind anders als die anderen.
    Sie sind anders als jede andere Generation.
    Die Generation X ist es, die jetzt den Bereich Technologie prägt.
    Ihnen ist es sehr wichtig, Zeit miteinander zu verbringen … Gemeinschaft ist der Generation X sehr wichtig …das sind diejenigen von Mitte 20 bis Anfang 40 …
    enge Gemeinschaft, Kommunikation und Beziehungspflege … ihre Lieblingssendung ist „Freunde“.
    Es ist so wichtig für Freunde, zusammenzukommen, zu reden und ihre Beziehung zu vertiefen und zu stärken.
    Wissen Sie, dieser Millenium-Generation ist Gemeinschaft

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