Sei ein fleissiger Leiter


Posted in Bayless Conley, Ermunterung, Leiterschaftwith 2 comments.

Comments

  • Jule sagt:

    Sei ein fleißiger Leiter
    Teil 1
    13.12.2009

    Wussten Sie, dass die Bibel sagt, wir sollen von Ameisen lernen und uns ausgerechnet über Ameisen Gedanken machen? Haben Sie das jemals getan? Haben Sie jemals Ameisen beobachtet? Ich schon, sogar in allen Teilen der Welt. Die Bibel sagt: „Lerne von der Ameise, du Fauler“. Wer faul ist, gehe hin zur Ameise, sehe sich ihre Wege an und werde weise.

    Wir werden uns acht Merkmale eines Faulen im Gegensatz zu acht Merkmalen eines Fleißigen ansehen. Die Bibel sagt sehr viel darüber. Wenn Sie also faul sind, bleiben Sie auf Ihrer Couch liegen und drehen Sie, wenn nötig, die Lautstärke per Fernbedienung etwas auf, denn das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wenn Sie fleißig sind, trommeln Sie Ihre ganze Familie zusammen, rufen Sie alle Nachbarn und laden Sie sie in Ihr Wohnzimmer ein, um die Sendung zu sehen. Wir werden heute gemeinsam etwas lernen, indem wir über Ameisen nachdenken. Wir werden weise werden.

    Sprüche 6:6-11
    „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise! Sie, die keinen Anführer, Aufseher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Bis wann, du Fauler, willst du noch liegen? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig Händefalten, um auszuruhen – und schon kommt wie ein Landstreicher deine Armut und dein Mangel wie ein unverschämter Mann.“

    Diese Verse sind die Grundlage meiner heutigen Botschaft. Wir haben uns immer wieder in den letzten Monaten mit der Serie „bedenke dies“ beschäftigt. Der Apostel Paulus gab Timotheus in seinem Brief drei Illustrationen: Einen Soldaten, einen Farmer und der letzte fällt mir gerade nicht ein… einen Soldaten, einen Farmer und einen Sportler… und dann sagte er: „Bedenke, was ich sage, und der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.“

    Der Grundgedanke ist, dass Gott uns Licht gibt, wenn wir über Dinge nachdenken. Wenn wir über Dinge gründlich nachdenken, öffnet Gott unser Denken. Dieses Licht gibt uns Gott nicht, wenn wir die Bibel nur beiläufig lesen. Aber wenn wir uns Gedanken machen und die Dinge, die Er sagte, uns innerlich vor Augen führen, bekommen wir Verständnis.

    In der Bibel stehen bestimmte Dinge, von denen Gott uns sagte, dass wir sie bedenken sollen. Einige davon sahen wir uns an und heute wenden wir uns einer weiteren Sache zu. Er sagte: „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise!“

    Ich habe über die Jahre viel Zeit damit verbracht, Ameisen zu beobachten. In der ganzen Welt sah ich mir Ameisen an und sie sind wirklich interessant. Man sagt, es gibt ungefähr 10.000 Arten von Ameisen. Sie können offenbar Dinge lernen, Fehler korrigieren, sich an Dinge erinnern und miteinander kommunizieren. Sie bewerkstelligen die Dinge, die sie tun, in erstaunlicher Teamarbeit.

    Manche Ameisen lagern Dinge, manche jagen, andere sorgen für Nahrung. Alle haben besondere Aufgaben. Es gibt Soldaten, manche Ameisen arbeiten nur, manche kümmern sich nur um den Nachwuchs… sie tun verschiedene Dinge. Sie prägen sogar einander und belehren einander. Es gibt das sogenannte Tandemlaufen, wenn eine Ameise eine neue Nahrungsquelle entdeckt, zurückkommt und eine andere Ameise hinführt. Sie braucht für denselben Weg fast viermal so lange, zeigt aber der anderen Ameise den Weg. Sie laufen ein kleines Stück und die lernende Ameise stoppt, bis sie sich die Umgebung eingeprägt hat. Dann zeigt sie der lehrenden Ameise: „Okay, ich habe die Lektion bis hierher verstanden, gehen wir weiter.“ Sie gehen etwas weiter, stoppen wieder und dann prägt sie sich den nächsten Abschnitt ein. Sie lehren einander tatsächlich, aber ich denke, das Auffälligste an Ameisen ist ihr Fleiß.

    Und den möchte ich heute betonen. Ich möchte über Faulheit im Vergleich zu Fleiß sprechen. Wir werden uns heute viele Bibelstellen ansehen. Schreiben Sie also die Stellen auf, wenn Sie mitschreiben. Gegen Ende der Botschaft haben wir Zeit, ein paar Verse zu lesen. Aber ich möchte Ihnen so viele nennen, dass die Zeit nicht reicht, alle zu lesen. Fangen wir an. Ich möchte Ihnen gerne acht Merkmale eines Faulen nennen. Sind Sie bereit?

    Für einen Faulen sind die Arbeit und das Leben immer hart. Sie haben immer mit der Arbeit und dem Leben zu kämpfen. Sprüche 15:19 sagt: „Der Weg des Faulen ist wie mit Dornen verzäunt, aber der Pfad der Redlichen ist gebahnt.“ Der Nachlässige, der Faule, scheint sich im Leben immer durch Dornen hindurchkämpfen zu müssen. Es heißt: „… aber der Pfad der Redlichen ist gebahnt.“ Sie können eine gewisse Leichtigkeit genießen.

    In Sprüche 12:24 heißt es nach der Message Bible:
    „Die Fleißigen genießen Freiheit bei ihrer Arbeit; die Faulen empfinden Arbeit als Bedrückung.“

    Nummer zwei:
    Ein Fauler ist unzuverlässig und bringt dem Chef Unmut und Ärger ein. Sie sind unzuverlässig und bringen ihrem Chef oder Auftraggeber Verdruss und Ärger. Sprüche 10:26 nach der Amplified Bible: „Wie Essig für die Zähne…“ hat jemand schon einmal Essig getrunken? Er greift die Zähne an. „Oder wie Rauch für die Augen,“ heißt es in dem Vers weiter, „ist ein Fauler für die, die ihn eingestellt oder gesandt haben.“

    Drittens:
    Ein Fauler macht nichts aus seinen Ideen und Ressourcen. Sie entwickeln ihre Ideen und Ressourcen nicht weiter. Sprüche 12:27 sagt: „Der Faule kocht nicht einmal das Wild, das er erlegte, aber Fleiß ist der kostbare Besitz eines Menschen.“ Er hat die Fähigkeit und weiß, wie man jagt, macht aber nichts aus dem, was er in die Falle gelockt oder erlegt hat. Er gibt es einem anderen. Jemand anders nimmt das Tier aus, kocht es, serviert es und macht Gewinn, wenn er verkauft, was der andere erlegt oder gefangen hat. Jemand anders macht etwas daraus.

    Wissen Sie, viele Menschen haben Ressourcen und Ideen, sind aber zu faul, ihre Gaben zu entwickeln. Nehmen wir zwei Männer, die zwei ungefähr gleichgroße Grundstücke in einer Gegend haben, wo der Boden nicht sehr gut ist. Der eine Mann hat eine Idee. Er geht zur Bibliothek und studiert über Fische und das Anlegen eines Teiches. Er kommt zurück und in der Nachbarschaft arbeitet ein Mann mit einem Bagger. Er fragt: „Würden Sie mir auf meinem Grundstück ein Loch ausheben?“ Der Mann fragt: „Wozu?“ Er sagt: „Bitte tun Sie es einfach. Ich gebe Ihnen ein paar hundert Dollar.“ Also sagt der Mann mit dem Bagger: „Aber sicher!“ Er erledigt seine tägliche Arbeit, kommt vorbei, wird halb fertig, erledigt die andere Hälfte am nächsten Tag nach seinem Feierabend mit dem Bagger und der Mann hat jetzt eine riesige Grube auf seinem Grundstück. Er füllt Wasser hinein, setzt Fische darin aus und lässt jedes Kind aus der Nachbarschaft fünf Dollar bezahlen, um dort zu angeln. Ziemlich schnell spricht sich das herum und alle Kinder bearbeiten ihre Väter: „Papa, lass uns angeln gehen!“ Bald angeln alle am Teich in der Nachbarschaft. Er pachtet das Grundstück seines Nachbarn und tut dort das Gleiche. Jetzt nimmt er dem Nachbarn 5 Dollar ab, um auf seinem eigenen Grundstück zu angeln. Er hat so viel Erfolg, dass er ein weiteres Grundstück pachtet und in den Teichen, die er dort anlegt, Welse züchtet, die er an Restaurants verkauft und ins ganze Land liefert. Nach ungefähr fünf oder sechs Jahren ist er ein reicher Mann. Beide hatten die gleichen Mittel, einer „kochte etwas“, einer machte etwas aus der Idee und den Mitteln, die er hatte.

    Nehmen wir eine Comicfigur. Erstaunliche Dinge können durch eine Comicfigur entstehen! Filme entstehen. Spielzeug wird entworfen. Es werden Malbücher hergestellt. Es entstehen Comics. Ein Videospiel wird entwickelt. Es werden Pappteller für Kindergeburtstage mit dem Bild der Figur darauf hergestellt und auch Verkleidungen für Halloween. Und natürlich gibt es eine Fortsetzung des Films.

    Wie bezeichnet man das? Es entspricht der Zubereitung des erbeuteten Wildes, es ist das Ausbauen der Mittel, die man bereits hat. Faule Menschen tun das nicht. Das bedeutet nicht, dass sie dazu nicht in der Lage wären. Das sind sie sehr wohl. Die Bibel sagt in

    Sprüche 19:24
    „Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, bringt er sie nicht einmal zum Mund zurück.“

    Er hat die Schüssel, er hat die Mittel. Es gibt eine Schüssel der Gelegenheit. Es gibt eine Schüssel der Begabung. Es gibt eine Schüssel der Ressourcen, aber sie nehmen diese Dinge nicht aus der Schüssel heraus. Selbst dazu sind sie zu faul.

    Gut, Nummer vier.
    Ein Fauler ist neidisch auf die Dinge, die andere haben, sie weigern sich aber, zu tun, was jene taten, um die Dinge zu bekommen. Sie sind neidisch auf den Besitz anderer, weigern sich aber, zu tun, was jene taten, um diese Dinge zu bekommen.

    Sprüche 21:25-26
    „Dem Faulen bringt seine Begierde den Tod, denn seine Hände weigern sich zu arbeiten. Voll Gier begehrt er den ganzen Tag, aber der Gerechte gibt und hält nicht zurück.“

    Nummer fünf.
    Ein Fauler hat viele Entschuldigungen. Ich zitiere Sprüche 26:13 nach der New Living-Übersetzung: „Der Faule hat immer eine Ausrede: ‚Ich kann nicht vor die Tür gehen, es könnte ein Löwe auf der Straße sein.“‘

    Logisch, ein Löwe ist auf der Straße! Das hört sich nach einer verrückten Entschuldigung an, aber damals kam es in seltenen Fällen vor, dass ein Löwe aus den Hügeln herabkam und am Rande der Stadt gesichtet wurde, vielleicht sogar auf einer Straße, die um die Stadt herumführt, so wie heutzutage in Südkalifornien.

    An manchen Ausläufern der Hügel in dieser Gegend um Orange County und L: A: County kann man einem Berglöwen begegnen und gelegentlich berichtet die Presse über solche Orte. Man kann sogar – und das wird unsere Zuschauer im Ausland überraschen – 35 Fahrminuten von der Cottonwood-Gemeinde entfernt von einem Berglöwen getötet werden. Wenn man zum Irvine Park oder so fährt, stehen dort Schilder: „Vorsicht! Es gibt Klapperschlangen und Berglöwen!“ Sie leben auf den Hügeln in unserer Umgebung. Trotzdem sieht man Berglöwen selten.

    Ist irgendjemandem hier, der auf diesen Wegen entlanglief oder Fahrrad fuhr, einmal ein Berglöwe begegnet? Okay, eine Person. Heben Sie nicht zum Spaß Ihre Hand. Ich sehe keine Hände. Dort hinten ist jemand, aber es ist eben selten. Tausende von Menschen sind hier und einer hat sich gemeldet. Er sagt also, dass es eine schlechte Ausrede ist, um sich vor der Arbeit zu drücken. Der Faule hat immer Ausreden: „Ich weiß, dass heute ein Löwe auf der Straße ist.“ Nun, eher nicht!

    Folgende Ausreden haben Angestellte tatsächlich verwendet. Sind Sie bereit?

    „Ich konnte nicht zur Arbeit kommen, weil ich den Parkplatz vor meinem Haus nicht verlieren wollte.“

    Und noch eine: „Ich kann heute nicht kommen, weil ich zwei Beruhigungspillen und Antidepressiva nahm. Ich komme nicht hoch, aber ich denke, das ist in Ordnung.“

    Und noch eine: „Ich kann nicht zur Arbeit kommen, weil mein Hund meine Autoschlüssel verschluckt hat und ich jetzt zum Tierarzt trampen muss.“

    „Ich kann nicht kommen, weil mein Hund Kopfschmerzen hat und ich ihn trösten muss.“

    „Ich kann nächste Woche nicht zur Arbeit kommen, weil wir ein Baby haben wollen und der Arzt sagt, nächste Woche haben wir gute Chancen.“

    „Ich kann nicht zur Arbeit kommen. Meine Schlüssel sind im Auto eingeschlossen und das steht in der Garage, deren Schlüssel mein Mann hat, der eine Woche unterwegs ist.“

    Und noch eine: Ein Mann kommt zu spät und sagt seinem Chef: „Tut mir leid, dass ich heute zu spät komme, ich musste noch ein Los kaufen.“ Der Chef sagte: „Sie sind drei Stunden zu spät!“ Er sagte: „Ja, ich musste anstehen.“

    Die gefällt mir: „Ich konnte heute nicht kommen, weil mich meine Schwiegermutter vergiftet hat.“

    „Ich komme heute nicht zur Arbeit, weil ich so stark geschnaubt habe, dass ich Rückenschmerzen bekam.“

    Diese Entschuldigungen wurden tatsächlich verwendet.

    Gut, Nummer sechs:
    Ein Fauler behält oder pflegt die Dinge, die er bekam, nicht.

    Sprüche 24:30-31
    „Ich ging vorüber am Acker eines Faulen und am Weinberg eines Unverständigen, und siehe, er ging ganz in Unkraut auf, und Nesseln überwucherten ihn, und seine Steinmauer war eingestürzt.“

    Und Nummer sieben:
    Faule sind eher stolz und hören nicht auf Rat.

    Sprüche 26:16
    „Ein Fauler hält sich für weiser als sieben, die verständige Antworten geben.“

    Schließlich Nummer acht:
    Faule Menschen wissen nicht, wohin sie ihre Faulheit führt. Wir lesen hier in

    Sprüche 6:6
    „Wie lange liegst du, Fauler! Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?“

    Er meint nicht nur den körperlichen Schlaf. Ein Fauler, ein nachlässiger Mensch, lebt quasi im Nebel.

    Wacht auf, ihr Faulpelze! Wisst ihr nicht, wie sich euer Mangel an Fleiß und eure Nachlässigkeit auswirken? Wissen Sie, wo Sie am Ende landen werden?

    Ich liebe die Message Bible. Dort steht: „Jetzt ein Mittagsschlaf und nachher ein Mittagsschlaf; hier ein freier Tag und da ein freier Tag. Sei entspannt und nimm es leicht – weißt du, was dann kommt?

    Folgendes: Du kannst dich auf Mangel und Elend einstellen, Armut wird immer bei dir wohnen!“

    Im Gegensatz dazu möchte ich acht Eigenschaften des Fleißigen nennen. Bei manchen nenne ich Bibelverse, bei anderen betrachten wir die andere Seite der Medaille. Wenn Sie eine Eigenschaft eines Faulen sehen, sehen Sie auf das Gegenteil und das ist eine Eigenschaft eines Fleißigen.

    Nummer eins:
    Ein Fleißiger wird Verantwortung tragen.

    Sprüche 12:24
    „Die Hand der Fleißigen wird herrschen, eine lässige aber muss Zwangsarbeit verrichten.“

    Nummer zwei:
    Der Fleißige macht etwas aus seinen Ideen und Ressourcen. Sie braten das, was sie erlegt haben.

    Nummer drei:
    Der Fleißige ist freigiebig.

    Sprüche 21:25-26 … nach der Living Bible:
    „Der Faule verlangt nach vielen Dingen, aber seine Hände weigern sich zu arbeiten. Er giert nach Besitz, während der Gottgefällige oder der Fleißige gerne gibt.“

    Nummer vier:
    Der Fleißige übernimmt Verantwortung und redet sich nicht heraus. Er sagt nicht: Ein Löwe ist auf der Straße, der Hund hat meine Monatskarte verschluckt oder mein Ehemann ist mit den Garagenschlüsseln unterwegs und mein Auto ist in der Garage. Deswegen kann ich nicht zur Arbeit kommen.

    Nummer fünf:
    Die Fleißigen planen ihre Arbeit und halten sich an den Plan. Die Bibel sagt in

    Sprüche 21:5
    „Die Pläne des Fleißigen bringen Gewinn.“

    Nummer sechs:
    Fleißige Menschen sind verlässlich und machen ihre Chefs oder Auftraggeber zuversichtlich. Es gibt keinen Essig auf den Zähnen oder Rauch in den Augen. Der Chef eines Fleißigen empfindet eine tiefe Zuversicht. Im 2.Korinther sehen Sie, dass Titus und zwei weitere Brüder mit der sehr wichtigen Aufgabe betraut werden, den armen Brüdern in Judäa eine sehr umfangreiche Kollekte zu bringen. Es wird erwähnt, dass sie zu diesem Dienst erwählt wurden, weil sie verlässlich waren und es heißt ausdrücklich, dass sie fleißig waren. Man kann sich auf sie verlassen.

    Gut, Nummer sieben:
    Der Fleißige bewahrt und kümmert sich um das, was er hat. Sie werden ein kleines Gesetz des Reiches Gottes entdecken: Wenn Sie sich nicht um das kümmern, was Sie haben, wird Gott Ihnen nicht mehr geben. Sie müssen verantwortlich mit dem umgehen, was Gott Ihnen gibt… treu sein mit dem, was Gott Ihnen gibt…, bevor Er Sie in größere Dimensionen hineinführt.

    Und dann Nummer acht:
    Das achte Merkmal eines fleißigen Menschen ist, dass sie von Gott erwählt und gebraucht werden. Gott scheint fleißige zupackende Menschen zu erwählen. Als die Midianiter Israel bedrückten, erwählte Er Gideon. Gideon ist ängstlich und versteht manches nicht, ist aber fleißig. Er drischt Weizen in der Weinpresse, um ihn vor den Midianitern zu bewahren. Das ist interessant, Gott erwählt jemanden, der anpackt.

    Als Gott nach einem König sucht, schickt Er Samuel zu Isais Haus, jener sagt: „Zeig mir deine Söhne. Gott hat einen davon zum König erwählt.“ Isai sagt: „Gewaltig!“ Er präsentiert seine Söhne. Samuel denkt: „Bestimmt ist das der gesalbte des Herrn.“ Gott sagt zu Samuel: Ne, ne, der Herr hat eine andere Sicht als Menschen. Du siehst auf die äußere Erscheinung. Ich sehe auf das Herz, Samuel.“

    All diese großen strammen Jungen ziehen vorbei und Gott sagt: „Nein, nein, nein, nein, nein, nein.“

    Sie sind alle durch. Samuel schaut sich um und fragt: „Isai, hast du noch mehr Kinder?“ Er sagt: „Nun ja, einen hab ich noch. Er arbeitet gerade.“ Gott sagte: „Diesen möchte ich haben.“ Holt David, er ist draußen und hütet die Schafe seines Vaters. Der einzige Junge, der arbeitete, wurde von Gott erwählt.

    Schauen Sie sich an, welche Jünger Jesus erwählte: Fleißige Fischer, die sich für ihr Geschäft ins Zeug legten; Zöllner, die fleißig Steuern eintrieben. Sie werden sehen, dass Gott Faule weder gebraucht noch erwählt. Er segnet keine Faulen, aber Er erwählt und segnet fleißige Menschen.

    Mir fällt ein weiteres Wort ein, was sehr gut zu dem Wort fleißig passt und in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von Faulheit beschreibt, und zwar das Wort prompt. Und ich möchte das Wort als Akronym gebrauchen, um sechs Bereiche zu nennen, von denen die Bibel betont, dass wir darin fleißig und prompt sein sollen. Folgende Stellen sollten Sie in Ihrer Bibel ansehen. Sind Sie bereit? Kolosser, Kapitel 4. Schlagen Sie es bitte mit mir auf. Kolosser, Kapitel 4. Das P in unserem Wort prompt steht für Gebet. Wir sollten fleißig sein im Gebet. Kolosser 4:2.

    Kolosser 4:2
    „Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.“

    Es ist von Fleiß die Rede. Seid ausdauernd im Gebet und wachet darin mit Danksagung. Im

    1.Thessalonicher 5:17 steht:
    „Betet ohne Unterlass.“

    Petrus schrieb im 1.Petrus 4:7:
    „Das Ende der Welt kommt bald. Seid deshalb besonnen und klar in euren Gebeten!“ Andere Übersetzungen sagen: „Seid diszipliniert in euren Gebeten.“

    Ich war kürzlich in Neuseeland und sprach in einer großen Konferenz. Und die Gemeinde, die die Konferenz abhielt, hatte während der letzten 18 Monate ein 24-Stunden Gebet in der Gemeinde.

    Es kommt nur sehr selten vor, dass eine der 24 Stunden nicht abgedeckt ist und dass keiner betet.

    Sie müssen sogar per Video kleine Ansagen machen, weil manchmal zu viele Menschen auf einmal zum Gebet kommen wollen. Mögen auch wir genötigt sein, Menschen per Video von den Gebetsstunden fernzuhalten! Mögen bei uns so viele Menschen sein, die ernsthaft und anhaltend beten, dass wir versuchen müssen, die Dinge besser zu planen. Ich denke, wir können die Wichtigkeit des Gebets nicht genug betonen.

    Wissen Sie, ich bete ständig… heute betete ich nicht viel, wie Sie sahen. Ich musste mich beeilen.

    Ich wachte auf und musste rennen, um pünktlich zu sein. Ich betete heute etwas. Ich habe gestern viel gebetet. An manchen Tagen bete ich mehr als an anderen. Ich sollte mehr beten als bisher, so empfinden sicher viele von Ihnen.

    Neulich dachte ich an eine Zeit, in der ich fünf Jahre lang fünf Tage in der Woche das Frühgebet in der Gemeinde leitete… fünf Jahre lang. Ich stand fünf Jahre lang jeden Morgen um 4 Uhr 15 auf, fünf Mal die Woche, und dann predigte ich am Wochenende, am Samstag und am Sonntag. Und oft, noch bevor ich zum Gebet in die Gemeinde ging, war ich in meinem Garten. Ich stellte einen Stuhl heraus, kniete mich im Garten hin und betete, wenn es warm genug war. Dann flitzte ich zur Gemeinde und leitete das Gebetstreffen… fünf Jahre lang. Das sind viele Gebetsversammlungen! Und ich dachte… ich hatte den klaren Eindruck, dass ein Großteil der Frucht, die wir heute in der Gemeinde erleben, das Ergebnis der Gebete während dieser fünf Jahre ist. Hören Sie, wir haben viele Gebetsversammlungen. Ich weiß, dass viele beten… aber ich denke, es ist wichtiger als wir meinen.

    Manche erleben Frucht in ihrem Leben, weil ein Verwandter von Ihnen betete. Und ich denke, wir müssen fleißig sein im Gebet, um unseretwillen, wegen unserer Kinder und wegen Gottes Haus.

    Wir müssen ausdauernd beten und mit Ernsthaftigkeit.

    Ich las eine Geschichte über ein Gebiet in Afrika, wo in einem Dorf eine Erweckung ausbrach. Fast alle fanden zu Christus. Die Dorfeinwohner hatten die Angewohnheit, an einem einsamen Ort zu beten. Jeder hatte seinen eigenen abgeschiedenen Ort im Busch. Jeder hatte einen eigenen Pfad zu seinem Ort des Gebets. Wenn ein Dorfbewohner merkte, dass ein Pfad mit Grass zuwuchs, wussten sie, dass derjenige nicht gebetet hatte. Sie gingen voller Liebe zu demjenigen und sagten folgendes:
    „Bruder, Schwester, es wächst Gras auf Deinem Pfad.“ Und ich möchte Sie in Demut und in dem Bewusstsein, dass er selbst mehr beten sollte, fragen: Wächst Gras auf Ihrem Pfad? Sind Sie gewissenhaft im Gebet? Freund, fast alles, was Gott in der Welt tut, ist auf Menschen zurückzuführen, die im Verborgenen vor Gott im Gebet sind. Lassen Sie uns gewissenhaft sein in unserem Gebet.

    Wissen Sie, Erstaunliches geschieht, wenn wir fleißig werden, wenn wir uns aufmachen und anfangen zu arbeiten. Gott segnet harte Arbeit und Er gebot uns, hart zu arbeiten. Nicht nur in den Bereichen, die wir für Ihn tun wollen, sondern in allem, wo er uns hineinführt, das wir tun müssen, damit wir und unsere Familie versorgt und andere gesegnet werden. Gott wird uns segnen, wenn wir fleißig sind. Aber ich möchte Sie jetzt ermutigen, falls Sie die Botschaft über Fleiß gehört haben und jetzt total bedrückt sind, weil Sie mit Passivität und negativem Denken zu kämpfen haben und Sie das belastet und wie ein Leichentuch über Ihnen hängt. Es sollte nicht bei Ihnen den Eindruck hinterlassen, dass Sie Versager sind und dass ich Sie unter Verdammnis bringe, das war nicht meine Absicht und das tue ich auch nicht.

    Ich weiß, dass manche mit geistlichen Widerständen zu kämpfen haben und bei manchen andere Ursachen vorliegen, und ich will Ihnen einfach folgendes sagen: Gottes Gnade ist für Sie da und Er wird Ihnen helfen. Machen Sie kleine Schritte, seien Sie fleißig in den kleinen Dingen. Sie müssen irgendwo anfangen und dann darauf aufbauen. Gott wird jeden Schritt segnen. Vielleicht haben Sie den Eindruck, Sie sitzen in einer tiefen dunklen Grube und schauen hilflos hoch. Gott wird Ihnen helfen, herauszuklettern. Vertrauen Sie auf den Namen Jesu und werden Sie fleißig bei etwas, was Sie tun sollen. Vielleicht beten Sie zehn Minuten lang und lesen in der Bibel, räumen Ihr Wohnzimmer auf oder was auch immer. Ich bete, dass Gottes Segen auf Sie kommt. Falls Sie noch nie Kontakt zu uns aufnahmen, schreiben Sie doch kurz, schicken Sie eine Mail. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören. Bis zur nächsten Woche.

    Wir lesen das Wort genau genommen aus zwei Gründen: um zu lernen und um fest zu stehen.

    Über das Lernen sprachen wir bereits, dass wir Gottes Wort kennenlernen. Und, Freund, das müssen Sie tun. Sie müssen Ihre Bibel wirklich durchlesen, auch die Geschlechtsregister. Wenn Sie kürzlich zum Glauben kamen, lesen Sie die Geschlechtsregister, auch wenn Sie die Namen nicht aussprechen können. Sie müssen Obadja, Micha, Nahum und Habakkuk lesen. Sie werden kleine Propheten genannt, aber nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil ihre Bücher kürzer als die von Jeremia und Jesaja sind. Außerdem, wenn Sie in den Himmel kommen, werden Amos und Obadja zu Ihnen kommen und fragen: „Hast du denn mein Buch gelesen?“ Sie sollten in der Lage sein zu sagen: „Ja, ein starkes Buch, Amos!“ Aber wissen Sie, wenn Sie die Bibel kennenlernen, wird Gott dadurch zu Ihnen reden. Sie füllen Ihr Inneres mit dem Wort und wollen es studieren und wenn Sie eine Krise erleben, wird der Heilige Geist Sie an das erinnern, was Sie in Ihr Herz aufgenommen haben. Dann werden Sie in der Lage sein, zu stehen.

  • Jule sagt:

    Sei ein fleißiger Leiter
    Teil 2 27.12.2009

    Ich las eine Geschichte über ein Gebiet in Afrika, wo in einem Dorf eine Erweckung ausbrach. Fast alle fanden zu Christus. Die Dorfeinwohner hatten die Angewohnheit, an einem einsamen Ort zu beten. Jeder hatte seinen eigenen abgeschiedenen Ort im Busch. Jeder hatte einen eigenen Pfad zu seinem Ort des Gebets. Wenn ein Dorfbewohner merkte, dass ein Pfad mit Grass zuwuchs, wussten sie, dass derjenige nicht gebetet hatte. Sie gingen voller Liebe zu demjenigen und sagten folgendes:
    „Bruder, Schwester, es wächst Gras auf deinem Pfad.“ Und ich möchte Sie in Demut und in dem Bewusstsein, dass ich selbst mehr beten sollte, fragen: Wächst Gras auf Ihrem Pfad? Waren Sie gewissenhaft im Gebet? Freund, fast alles, was Gott in der Welt tut, ist auf Menschen zurückzuführen, die im Verborgenen vor Gott im Gebet sind. Lassen Sie uns gewissenhaft sein in unserem Gebet.

    Die Bibel sagt, dass wir zu den Ameisen gehen und ihnen zuschauen sollen, um etwas von ihnen zu lernen im Hinblick auf Fleiß und Bereitwilligkeit. Wir sehen uns jetzt sechs verschiedene Bereiche an, von denen die Bibel sagt, dass wir darin fleißig und bereitwillig sein sollen. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen, Gehorsam wird in jedem Fall belohnt. Das, was Sie heute hören, sollten Sie sich zu Herzen nehmen und umsetzen. Ich bete, dass Sie reich gesegnet werden. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir werden uns Gottes Wort zuwenden.

    Hören Sie, vielleicht hat es Ihnen lange keiner mehr gesagt, aber lassen Sie mich am Anfang der Sendung folgendes sagen: Sie werden geliebt. Gott liebt Sie und wir lieben Sie. Ich würde Sie gerne persönlich treffen, aber momentan geht es nur per Bildschirm, der nächstbesten Lösung. Also, Freund, lassen Sie uns heute etwas aus der Schrift lernen.

    Gut, das R.
    Bitte schauen Sie sich mit mir 2. Timotheus, Kapitel 2 an. Das R in dem Wort prompt steht für das Lesen, das Lesen des Wortes. Wir müssen das mit Fleiß tun.

    2.Timotheus 2:15
    „Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt.“

    Die King James Übersetzung lautet: „Studiere das Wort, um dich Gott als bewährt zu erweisen.“ Wir müssen das Wort fleißig studieren.

    Ich weiß noch, ich war noch nicht lange gläubig… ich fand ungefähr ein Jahr davor zu Christus.

    Vielleicht war ich damals auch schon ein Jahr errettet. Ich traf einen Mann… warum ich ihn aufsuchte, weiß ich nicht mehr. Das war auf einem kleinen Flughafen und der Mann kam gerade aus Indien zurück. Er war eine Art Guru. Ich erinnere mich, bei unserm ersten Treffen trug er einen großen gelben Satin-Turban und luftige Seidenkleidung. Er lehrte ein paar Leute und unterwies sie in östlicher Mystik und hatte Einfluss auf ein paar Leute in dieser Stadt. Die Menschen sahen in ihm einen geistlichen Leiter. Ich erzählte ihm von Jesus und von der Geistestaufe. Andere erzähltem ihm auch vom Herrn und er wurde errettet und mit dem Heiligen Geist getauft. Das war sehr stark! Er lebte sehr spartanisch in einem kleinen Zimmer, in dem fast nichts war. Ich besuchte ihn und er hatte seine Bibel und sagte: „Bayless, die Bibel ist so erstaunlich!“ Ich fragte: „Was hast du denn gelesen?“ Er sagte: „Ich habe sie durchgelesen.“ Ich sagte: „Was?“ Er war zwei Wochen errettet! Ich sagte: „Du hast sie ganz durchgelesen?“ Er sagte: „Ja, und ich lese sie gerade zum zweiten Mal. Sie ist erstaunlich!“

    Das hat mich total überführt. Ich sagte: „Ja genau, das stimmt!“ Ich dachte: „Ich muss wirklich meine Bibel lesen!“

    Aber, Freund, wir müssen uns in unsere Bibel verlieben. Wenn Sie gerade Christ wurden, hören Sie:

    Kaufen Sie sich eine Bibel. Vielleicht mögen Sie High-tech und sagen, Sie haben bereits Bibelprogramme auf Ihrem Computer. Das ist super. Ich habe auch welche und arbeite oft damit.

    Aber nichts ersetzt eine eigene Bibel, wo Sie hineinschreiben und Dinge unterstreichen können.

    Meist unterstreichen Sie die Dinge, die Gott zu Ihnen sagt – deswegen unterstreichen Sie sie. Gott redet durch Sein Wort zu Ihnen. Und dazu sollten Sie sich am Rand kleine Notizen machen können.

    Besonders diejenigen, die gerade zum Glauben kamen, sollten sich eine Bibel kaufen, in die Sie hineinschreiben und die Sie studieren können. Machen Sie sich darin Notizen. Das ist wirklich eine gute Sache. Vielleicht… keine Ahnung… haben wir irgendwann nur kleine Bildschirme vor uns und drücken auf Knöpfe. Das mag sein, aber das Leder in den Händen zu haben, ist irgendwie wohltuend für unsere Seele. Ich liebe meine Bibel einfach!

    Jesus sagte in Johannes 17:17 „Vater, Dein Wort ist die Wahrheit.“ In Johannes 8:31-32 sagte Er: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr in Wahrheit meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freisetzen.“ Die Wahrheit ist Sein Wort. Und das funktioniert so: Wenn Sie frei werden wollen… und es setzt Sie in jedem Bereich des Lebens frei. Es befreit Sie geistlich, es befreit Sie emotional, es setzt Ihren Körper frei, es befreit Sie von Sünde, es befreit Sie im wirtschaftlichen Bereich.

    Freund, die Wahrheit in Gottes Wort ist explosiv und kann in jedem Bereich Ihres Lebens wirken. Gott hat in Seinem Buch Verheißungen für jeden Lebensbereich ausgesprochen. Aber, um durch Gottes Wort befreit zu werden, müssen wir es zunächst kennen. Ihr werdet die Wahrheit kennen und die Wahrheit wird euch freisetzen. Die Wahrheit wird Sie erst freisetzen, wenn Sie sie kennen. Sie können die Wahrheit nur kennenlernen, wenn Sie in Seinem Wort bleiben. Das bedeutet, sich darin zu bergen; es bedeutet, sich dort niederzulassen, sich darauf zu gründen, ein Zelt aufzuschlagen und dort zu wohnen. Das ist die wörtliche Bedeutung des Wortes bleiben: sich dort niederlassen. Und wenn wir in Seinem Wort bleiben, werden wir Seine Jünger, erkennen die Wahrheit und werden dann durch die Wahrheit freigesetzt. Ich kann Ihnen ehrlich sagen, dass ich jeden Erfolg, jedes bisschen Erfolg in meinem Leben, zum allergrößten Teil auf Gottes Wort und meine Liebe zu Gottes Wort zurückführen kann. Das hatte mehr Einfluss und mehr Auswirkungen auf mein Leben als jeder andere Faktor. Wir müssen das Wort fleißig studieren. Mögen wir als Menschen des Buches angesehen werden.

    Gut, das O im Wort prompt steht für Beschäftigung. Schlagen Sie mit mir nochmals die Sprüche auf.

    Wir lasen bereits genug Verse, um diesen Punkt zu untermauern, aber einen wollen wir noch lesen.

    In Sprüche 22:29 steht:

    Sprüche 22:29
    „Siehst du jemand tüchtig in seinem Geschäft – bei Königen wird er im Dienst stehen; er wird nicht bei unbedeutenden Leuten dienen.“

    Wieder die alte King James Übersetzung: „Seht ihr jemanden, der fleißig seine Arbeit tut, vor Königen wird er stehen.“ Die Fleißigen steigen wie Sahne an die Oberfläche. Das ist wahr.

    Vielleicht vor 22 oder 23 Jahren kam ein Mann zu mir und wollte, dass ich ihm finanziell helfe. Ich habe ihm zunächst viele Fragen gestellt, wie: „Haben Sie eine Arbeit?“ Er sagte mir, er diene dem Herrn. Ich befragte ihn weiter, er hatte keinen wirklichen Dienst. Er hatte nicht einmal einen Hauskreis.

    Vielleicht einmal im Jahr organisierte er für ein paar Leute eine kurze Missionsreise, sagte aber: „Ich vertraue auf Gott, ich stehe im Dienst.“ Ich sagte: „Hör zu, du brauchst einen Job. Selbst der Apostel Paulus machte Zelte. Und wenn du empfindest, dass Gott dich zum Dienst berufen hat, musst du Zelte herstellen, einer Arbeit nachgehen, bis der Dienst dich ganz und gar trägt.“ Und ich sagte ihm:
    „Ich werde dir helfen, aber du musst gut zuhören, bevor ich dir das Geld gebe. Du musst verstehen, dass es keine Gebetserhörung ist. Es ist nicht die Bestätigung, dass du auf dem richtigen Weg bist.

    Es ist Barmherzigkeit. Das bedeutet, dass Gott dir Barmherzigkeit erweist. Ich sage dir: Du brauchst einen Job. Ist das klar? Ich werde dir kein Geld geben, wenn du dazu nicht klar ja sagst.“ Er nickte mit dem Kopf und sagte: „Ja, ich verstehe, dass es keine Gebetserhörung ist. Es ist keine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es ist Gottes Barmherzigkeit. Ich brauche einen Job.“ Ich sagte: „Gut, hier ist das Geld.“ Nun, ungefähr drei Monate… oder vielleicht vier Monate später, war er wieder da. Er wollte erneut dieselbe Summe haben. Ich fragte: „Hast du jetzt einen Job?“ Er sagte: „Ich bin doch im Dienst.“ Ich sagte: „Weißt du, wir sprachen neulich sehr klar darüber, dass du einen Job brauchst und du hast nicht gearbeitet.“ Ich sagte: „Ich werde dir nicht helfen.“ Er sagte: „Ich stecke in einem Dampfkochtopf. Bitte!“ Ich sagte: „Koche, bis du gar bist.“ Dann warf er mir einen Bibelvers aus dem 1. Johannesbrief an den Kopf. „Wenn jemand seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt, wie kann die Liebe Gottes in ihm bleiben?“ Ich sagte: „Gut, machen wir ein Bibelstudium.“ Ich nahm mir mit ihm die Bibel vor und wir lasen Markus 16, wo Jesus sagte: „Geht in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“ Ich sagte: „Das ist ein direkter Befehl von Jesus, oder nicht?“ Wir sollen in alle Welt gehen und der ganzen Schöpfung das Evangelium predigen.“ Er sagte: „Ja, das stimmt.“ Ich sagte: „Gut, jetzt sieh dir die Apostelgeschichte an.“ Ich sagte: „Schau dir den Apostel Paulus an. Paulus versucht nach Asien zu gehen und der Heilige Geist lässt ihn nicht ziehen. Er versucht nach Bithynien zu gehen und der Heilige Geist verbietet es ihm. Und dann sagt der Mann aus Mazedonien in der Vision: ‚Komm herüber und hilf uns.‘“ Ich sagte: „Schau dir das an. Sagte Jesus nicht, sie sollen in alle Welt ziehen und der ganzen Schöpfung das Evangelium predigen?“ Er sagte: „Doch!“ Ich sagte: „Ist Asien nicht ein Teil der Welt?“ Er sagte: „Ja, das ist es.“ Ich sagte: „Ist Bithynien nicht ein Teil der Welt?“ Er sagte: „Ja.“ Ich sagte: „Derselbe Heilige Geist, der dem Apostel Paulus verbot, dorthin zu gehen, verbietet mir, dir zu helfen.“ Ich sagte dann so freundlich ich konnte: „Du musst dir einen Job suchen.“ Er kam daraufhin nie wieder.

    Gut, schauen wir uns wieder etwas im Neuen Testament an, in Römer, Kapitel 12. Wir kommen zu unserem nächsten Buchstaben, dem M in dem Wort prompt. M steht für den Dienst. Römer, Kapitel 12, Vers 10, wollen wir uns anschauen. Dort steht:

    Römer 12:10-11
    „Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
    Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!“

    Wenn ich jetzt von Dienst spreche, gehe ich davon aus, dass Ihre Arbeit Ihr Dienst ist. Ich unterteile das Leben nicht in Einzelbereiche und denke, dass Gott es auch nicht tut. Wir sollten Gelegenheiten zum Dienst bei unserer Arbeit suchen und arbeiten, als täten wir es für Ihn. Arbeit ist also Dienst.

    Vielleicht haben einige hier den Eindruck, es sei ihr Dienst, das Reich Gottes und den Dienst der Ortsgemeinde finanziell zu unterstützen und andere Werke in Gottes Reich zu fördern. Sie haben den Eindruck, Gott hat Sie berufen, Geld zu verdienen, um das zu tun. Gut, großartig. Das ist Dienst. Das ist eine Berufung. Und dennoch glaube ich, dass Menschen mit einer solchen Berufung sich irgendwo in der Ortsgemeinde engagieren müssen. Ich denke, das gilt für alle. Sie mögen andere junge Männer und Frauen unter Ihre Fittiche nehmen und sie lehren, geschäftlich erfolgreich zu sein, damit sie das Reich Gottes unterstützen können oder in einer Gebetsgruppe oder anderswo aktiv sein. Jeder muss in irgendeiner Weise in Gottes Haus dienen. Jeder sollte in irgendeiner Weise aktiv dem Herrn dienen.

    Und er sagte: „Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!“ Und wir dienen dem Herrn dem Kontext zufolge, indem wir uns gegenseitig herzliche brüderliche Liebe erweisen.

    Er meint, es soll im Hause Gottes passieren. Wir dienen dem Herrn, indem wir anderen dienen… und zwar in diesen Räumen und außerhalb dieser Räume.

    Ich erinnere mich, dass Jesus sagte: „Ich war hungrig und ihr gabt mir etwas zu essen. Ich war durstig und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war nackt und ihr gabt mir Kleidung. Ich war ein Fremder und ihr nahmt mich auf. Ich war krank und ihr habt mich besucht. Ich war im Gefängnis und ihr kamt zu mir.“

    Dann sagten sie: „Herr, wann? Wann warst du krank? Wann warst Du im Gefängnis? Wann warst Du hungrig und wir gaben Dir zu essen? Wir erinnern uns nicht daran! Du hattest Durst? Du hattest nichts anzuziehen? Wir gaben Dir Kleidung? Du warst ein Fremder, Herr? Wann geschahen diese Dinge?“

    Er sagte: „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“

    Wenn wir also eifrig und brennend im Geist dem Herrn dienen, dienen wir Ihm, indem wir Menschen dienen, ihnen helfen und ihrer Not begegnen, der sichtbaren und der geistlichen. Wir sollten eifrig sein im Dienst.

    Gut, der nächste Buchstabe. Schauen Sie sich mit mir Hebräer, Kapitel 6 an. Wir kommen zum zweiten P in dem Wort prompt und es steht für das Aneignen der Verheißungen. Hebräer 6:11.

    Hebräer 6:11-12
    „Wir wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweise, so dass ihr die Hoffnung mit voller Gewissheit festhaltet bis ans Ende, damit ihr ja nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben.“

    Im Zusammenhang damit, dass wir die Verheißungen erben oder uns aneignen, betont er die Notwendigkeit von Eifer, damit auch wir durch Glaube und Geduld die Verheißungen erben. Eifer, weil wir sehr entschieden an Gottes Verheißungen festhalten müssen. Wenn wir träge werden, gehen wir leer aus. Gottes Verheißungen, Freund, kommen nicht automatisch zustande. Es heißt in Hebräer 11, dass Verheißungen durch Glauben ergriffen werden. Und wir müssen, wenn wir die Verheißungen ergreifen, wenn wir sie erben wollen, denen nacheifern, die diese Verheißungen durch Glaube und Geduld erbten.

    Wissen Sie… am Ende… genau genommen am Anfang des vergangenen Jahres gab Gott mir einen Vers aus Psalm 65. Vers elf, wo Er verspricht, dass Er das Jahr mit Güte krönen wird und dass unsere Pfade von Überfluss triefen werden. Der Herr sprach sehr klar zu mir und ich benutze die Worte „der Herr sprach zu mir“ nicht leichtfertig. Ich habe den Eindruck, dass der Heilige Geist mir sagte, dass Gott das im vergangenen Jahr tun würde: das Jahr mit Güte krönen und unsere Pfade von Überfluss triefen lassen. Er gab mir das am Anfang des Jahres und kurz darauf brach die Wirtschaft zusammen.

    Ich musste lachen und dachte: „Gott, das ist typisch für Dich. Du bist nicht von der Wirtschaft abhängig und kannst so etwas versprechen.“ So zeigt sich Gott immer wieder in der Bibel. Mitten in schwierigen Umständen und in massiven Problemen kommt Gott durch und befreit, versorgt und segnet.

    Also erzählte ich es der Gemeinde. Wer dabei war, weiß, dass ich es häufig tat. Wenn Sie denken, ich habe es oft in der Gemeinde erzählt, sollten Sie wissen, wie oft ich es den Mitarbeitern erzählt habe.

    Wir Mitarbeiter treffen uns mittwochs und immer und immer wieder habe ich sie ermutigt, diese Verheißung entschieden zu beanspruchen, entsprechend zu beten, daran festzuhalten und sie laut auszusprechen. Das Jahr ging zu Ende. Gott hat sie wahr gemacht. Es war das beste Jahr, das wir je erlebten. Es gab riskante Phasen in diesem Jahr und es sah absolut nicht nach der Erfüllung aus, aber Gott erfüllte Seine Verheißung. Ich will jetzt nicht den Anschein erwecken, dass wir im Geld schwimmen. Es ist ein Wandel im Glauben, Woche für Woche. Wir vertrauen auf Gott. Wir zogen in die neuen Räume ein und die Rechnungen sind exponentiell gestiegen. Aber Gott war treu und wird weiterhin treu sein. Und viele aus der Gemeinde… ich habe die Gemeinde ermutigt. Ja, das ist einen Applaus wert! Ich ermutigte die Gemeinde… und wer hier war, kann das bestätigen…, sich diese Verheißung anzueignen. Ich sage Ihnen, einer nach dem anderen stoppte mich in der Eingangshalle, kam zu mir nach vorne oder sprach mich auf dem Gang an und sagte: „Pastor, dieser Vers ist in meinem Leben zur Realität geworden.“ „Gott tat folgendes. Es sah ganz und gar nicht danach aus.

    Er öffnete eine Tür, Er segnete dieses und Er veränderte jenes und Er gab Gelingen, Er brachte mich auf eine Idee.“ Viele bezeugten, dass dieser Vers in ihrem Leben zur Realität wurde.

    Aber ich habe mir gemerkt, dass jeder, der die Erfüllung dieser Verheißung erlebte, dies sehr engagiert anstrebte. Sie beteten die Verheißung sehr energisch. Sie zitierten die Verheißung. Sie dankten Gott für die Verheißung. Sie lasen sie immer und immer wieder. Ich befragte sie, und es war niemand dabei, der nicht ganz engagiert dabei geblieben ist. Und ich weiß, dass es andere gab, die dachten: „Nun ja, stark! Schauen wir mal, ob es was wird. Wir werden schon merken, ob Pastor Bayless ein falscher Prophet ist oder nicht.“ Nun, Freund, im Hinblick auf die Verheißungen sagt die Bibel eindeutig, dass wir Eifer, Glauben und Geduld brauchen, nicht träge werden dürfen und keine „es kommt wie es kommt“-Haltung haben dürfen. „Wir werden schon sehen, ob es geschieht.“ Denn mit dieser Haltung gehen wir leer aus.

    Wir lesen das Wort genau genommen aus zwei Gründen: Um es zu studieren und um fest zu stehen.

    Über das Studieren sprachen wir bereits, dass wir Gottes Wort kennenlernen. Und, Freund, das müssen Sie tun. Sie müssen Ihre Bibel wirklich durchlesen, auch die Geschlechtsregister. Wenn Sie kürzlich zum Glauben kamen, lesen Sie die Geschlechtsregister, auch wenn Sie die Namen nicht aussprechen können. Sie müssen Obadja, Micha, Nahum und Habakkuk lesen. Sie werden kleine Propheten genannt, aber nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil ihre Bücher kürzer als die von Jeremia und Jesaja sind. Außerdem, wenn Sie in den Himmel kommen, werden Amos und Obadja zu Ihnen kommen und fragen: „Hast du denn mein Buch gelesen?“ Sie sollten in der Lage sein zu sagen: „Ja, ein starkes Buch, Amos!“ Aber wissen Sie, wenn Sie die Bibel kennenlernen, wird Gott dadurch zu Ihnen reden. Sie füllen Ihr Inneres mit dem Wort und wollen es studieren und wenn Sie eine Krise erleben, wird der Heilige Geist Sie an das erinnern, was Sie in Ihr Herz aufgenommen haben. Dann werden Sie in der Lage sein zu stehen.

    Wir müssen die Verheißungen beharrlich beanspruchen. Seien Sie eifrig, wenn es darum geht, sich die Verheißungen anzueignen.

    Und schließlich 2.Korinther, Kapitel 9. Schauen Sie es sich bitte mit mir an. 2.Korinther 9:7, das T in dem Wort prompt: Wir müssen fleißig sein, wenn es um unseren Schatz geht.

    2.Korinther 9:7
    „Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!“

    Gott mag fröhliche Geber nicht nur, er liebt fröhliche Geber. Hören Sie sich diesen Teil des Verses aus der Amplified Bible an. Es heißt: „Denn Gott liebt, hat Wohlgefallen an, schätzt über die Maßen und ist nicht bereit, einen solchen zu verlassen oder auf jemanden zu verzichten, der voller Wonne und Freude unverzüglich und von ganzem Herzen gibt.“

    Gott liebt, schätzt über die Maßen und wird sich nicht von jemandem abwenden oder auf jemanden verzichten, der voller Wonne und Freude unverzüglich und von ganzem Herzen gibt.

    Ich möchte schnell drei Gründe dafür nennen, unverzüglich und fleißig zu handeln, wenn es darum geht, unseren Schatz zu säen, indem wir geben. Einer geht aus dem vorherigen Vers hervor.

    Gehen Sie zu Vers 6 zurück.

    2.Korinther 9:6
    „Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“

    Denn unsere Ernte entspricht unserer Saat. Wenn wir wenig und nur sporadisch säen, wie werden wir wohl ernten? Wir ernten wenig und nur sporadisch. Aber wenn wir fleißig, beständig und reichlich säen, wie ernten wir dann? Fleißig, beständig und reichlich. Jesus sagte: „Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden.“ Aber Gottes Schaufel ist größer als Ihre. Wenn Sie in Sein Reich hineinschaufeln, segnet Er Sie mit Seiner Schaufel, und Gott hat eine riesige Schaufel. Aber Tatsache ist: Wenn wir kärglich, spärlich und unbeständig säen, werden wir ebenso ernten. Wenn wir aber reichlich, beständig und fleißig säen, werden wir genauso ernten. Das ist doch eine gute Begründung.

    Aber folgendes ist noch wichtiger: Die Auswirkungen unseres Gebens. Dadurch werden Menschen verändert… Menschen finden buchstäblich zu Christus… kommen aus der Finsternis ins Licht.

    Schließlich nehmen wir nur die kostbaren Seelen, die wir für Christus gewinnen, mit in den Himmel.

    Wenn wir geben, ist nichts wichtiger als Gottes Reich, weil Menschen das Wichtigste überhaupt sind.

    Jesus sagte: „Was hätte ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnen würde… was würde es ihm bringen, wenn er die ganze Welt gewinnen und seine Seele verlieren würde?“ Aus Gottes Sicht ist die Seele eines Menschen mehr wert als die ganze Welt. Alles Materielle, alle Bodenschätze wiegen sie nicht auf. Sie bewegen das Zünglein an der Waage nicht einmal, wenn sie mit einer Seele aufgewogen werden. Und wenn wir geben, werden dadurch Menschen in dem Namen Jesu berührt und verändert.

    Der dritte Grund, fleißig und prompt zu geben, ist der, dass dadurch offenbar wird, wie es um unsere Beziehung zu Gott bestellt ist. Mein Geben zeigt den Stand meiner Beziehung. Jesus sagte: „Wo euer Schatz ist, wird auch euer Herz sein.“ Wenn mein Herz für Gottes Reich schlägt, wird mein Schatz auch dort sein. Wenn mein Schatz dort ist, wird mein Herz dort sein. So wird immer offenbar, wo ich mit Gott stehe.

    Wenn es darum geht, anderen zu helfen, möchte ich Ihnen am Ende noch das ultimative Beispiel nennen. Schauen Sie sich 2.Korinther, Kapitel 8 an, das Kapitel davor, und zwar Vers 9.

    2.Korinther 8:9
    „Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“

    Jesus gab den Reichtum und die Schätze des Himmels auf und kam auf diese Erde. Er wurde von einer Jungfrau geboren und wuchs nicht unter Reichen und Mächtigen auf. Er wurde in einem Stall geboren, lag in einem Futtertrog, auch Krippe genannt, und wuchs bei einem armen Tischler und dessen Frau auf. Wir wissen, dass sie arm waren, denn als sie Jesus zur Weihe in den Tempel brachten, hätten sie ein Lamm bringen sollen. Aber die Bibel sagt, wenn eine Familie zu arm ist, ein Lamm zu bringen, dürfen sie ein Taube bringen. Wissen Sie, was Joseph und Maria brachten? Sie brachten das Opfer der Armen. Er wuchs im Haus eines armen Tischlers auf, lebte unter uns, zeigte uns, wie Gott ist und gab dann alles auf, hing am Kreuz, nahm unsere Sünde auf sich. Er, der von keiner Sünde wusste, wurde für uns zur Sünde gemacht, damit wir mit Gott ins Reine kommen.

    Obwohl Er reich war, wurde Er um unsretwillen arm, damit wir die Reichtümer des Himmels erleben können, damit wir den Reichtum einer Beziehung zu Gott erfahren können, den Reichtum von Gottes Barmherzigkeit, den Reichtum von Gottes Gnade, den Reichtum eines reinen Gewissens, sodass wir abends ruhig schlafen und wissen können: „Gott sei Dank, ich kann ganz von vorne anfangen und ich wurde von meinen Sünden befreit!“ Er wurde arm, um uns in jeder Beziehung und in jeder Weise reich zu machen.

    Unser Jesus ist erstaunlich! Er, der alles aufgab, damit wir alles haben können. Er gab Seinen Thron im Himmel auf und kam auf die Erde, wurde in einem Stall geboren, lag in einer Krippe, damit wir die Herrlichkeit des Himmels erfahren können. Was für ein Retter! Was für ein Erlöser! Freund, wenn Sie Ihn nicht kennen, möchte ich Ihnen nur sagen, Sie können Ihn kennenlernen! Jesus Christus liebt Sie.

    Gott kennt Sie und Er möchte, dass Sie Ihn kennenlernen. Vielleicht sagt es Ihnen niemand in Ihrem Umkreis, aber lassen Sie es mich zuerst in Gottes Namen sagen: Gott liebt Sie. Sie kennen Ihn vielleicht nicht und haben vielleicht nicht oft über Gott und über geistliche Dinge nachgedacht, aber jetzt sehen Sie ja meine Sendung. Das hat seine Gründe. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Gott liebt Sie. Er ist nicht zornig auf Sie. Er liebt Sie, und wissen Sie, ich möchte hinzufügen, auch ich liebe Sie.

    Vielleicht sind wir uns noch nie begegnet und doch habe ich den Eindruck, wir sind Freunde und es besteht eine gewisse Verbindung. Und wenn ich zu Ihnen nach Hause kommen, mich hinsetzen und mit Ihnen ein Sandwich essen oder eine Tasse Tee trinken und ein wenig reden könnte und wir einander kennenlernen könnten, würde ich das tun. Aber das kann ich am besten tun, indem ich jetzt mittels der Kamera zu Ihnen komme und sage: Hey, jemand liebt Sie. Sie sind kostbar und das müssen Sie wissen. Freund, unterschätzen Sie niemals, was Gott getan hat oder was Er in Ihnen tun kann. Er liebt Sie wirklich! Bis zur nächsten Woche. Gott segne Sie.

Schreibe einen Kommentar