Prüfungen, die unsere Reife fördern


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  • Jule sagt:

    als epub-Datei für eBooks: Prüfungen, die unsere Reife fördern

     

     

    Prüfungen, die unsere Reife fördern
    26.12.2010
    Pastor Bayless Conley

    Liebe Freunde, ich bin so froh, dass Sie heute eingeschaltet haben. Wir starten eine Serie, von der Sie sich keine einzige Folge entgehen lassen sollten. Wir werden über verschiedene Prüfungen sprechen, die wir bestehen müssen, um geistlich reif zu werden. Gottes höchstes Ziel für uns ist nicht der Himmel, sondern Reife. Auf dem Weg zur Reife werden Sie vermehrt getestet werden genauso wie auch ich. Wir müssen diese Tests bestehen, weil wir sie sonst immer und immer wieder durchlaufen müssen. Ständig dieselben Prüfungen zu absolvieren, gefällt mir gar nicht! Lassen Sie uns darum die Tests unserer geistlichen Reife bestehen. Sie werden überrascht sein, worin manche bestehen. Die Bibel beschreibt sie ganz klar. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand.

    Wir wollen uns gemeinsam dem Wort Gottes zuwenden und über diesen Prozess sprechen, dem wir uns mit Gottes Hilfe stellen müssen, um im Glauben zu wachsen und geistlich reif zu werden.

    Ich möchte heute darüber sprechen, wie Gott durch bestimmte Prüfungen unsere geistliche Reife entwickelt. Gott beabsichtigt nicht nur, dass wir in den Himmel kommen, sondern möchte, dass wir reif werden, dass wir Seinem Sohn Jesus Christus immer ähnlicher werden und dass wir Verlangen nach Gottes Wort haben, um dadurch zum vollen Maß der Fülle Christi heranzureifen, so wie es in der Bibel steht. Gott möchte, dass wir reif werden; das wird aber nicht gelingen, wenn wir nicht ab und zu ein paar Prüfungen bestehen.

    In diesem Zusammenhang möchte ich ein paar Dinge klarstellen, weil ich Menschen in der Gemeinde sagen höre: „Gott prüft mich gerade.“, oder „Erstaunlich, was der Herr mir zumutet.“ Damit macht man Gott auch für alle negativen Erlebnisse verantwortlich und sagt: „Keine Ahnung, warum der Herr das zugelassen hat!“ Ich denke, wir müssen aufpassen, wie wir bestimmte Dinge formulieren. Natürlich lässt Gott alles, was passiert, gewissermaßen zu. Alles, angefangen von der Schöpfung bis heute, hat Gott zugelassen, sonst wäre es nicht geschehen. Er stoppte es nicht. Er hat es also im Grunde zugelassen, indem Er es nicht stoppte. Aber oft schwingt in dem Ausspruch „der Herr hat das zugelassen“ die Aussage mit, dass Er es verursacht hat, es genau so gewollt hat und auch geplant hat – die guten und die schlechten Dinge, überhaupt alles. Diese Einstellung und diese Theologie ist fatalistisch: „Was immer im Leben passiert, es ist Gottes Wille. Ich weiß nicht, warum Gott dies veranlasst hat und warum Er jenes tut.“ Liebe Freunde, das steht nicht im Einklang mit der Bibel. Zunächst müssen wir uns Gottes Charakter, wie ihn die Bibel offenbart, anschauen. Wir müssen uns das Leben von Jesus Christus ansehen, weil Jesus sagte: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“

    Und dann müssen wir uns die ganze Bibel ansehen und prüfen, ob solche Aussagen haltbar sind, denn wir leben eindeutig in einer gefallenen Welt. Es funktioniert nicht alles so, wie Gott es ursprünglich geplant hat. Eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen und bis dahin läuft nicht alles richtig und Dinge gehen schief. Die Erde wurde durch die Sünde verunreinigt. Dann ist da noch diese kleine Sache namens freier Wille. Menschen können Entscheidungen treffen und Entscheidungen haben Auswirkungen. Sündhafte Entscheidungen wirken sich auf denjenigen aus, der die Entscheidung getroffen hat und auch auf das Leben anderer. Und dann haben wir noch einen Feind, den Teufel, von dem Jesus sagte: Er kommt, um zu stehlen, zu töten und zu verderben. Diese Dinge müssen Sie mit einbeziehen und nicht pauschal denken:
    „Der Herr hat es ja zugelassen.“ und unterstellen, dass Gott bestimmte Dinge gewollt und geplant hat, die aufgrund der gefallenen Schöpfung und menschlicher Entscheidungen schief gingen. Denn, wissen Sie, auf der Erde geschieht nicht immer der Wille Gottes. Die Bibel sagt in 2. Petrus, Kapitel 3, dass der Herr nicht möchte, dass jemand verloren geht, sondern dass alle umkehren. Die Bibel sagt ausdrücklich, dass es nicht Gottes Wille ist, dass jemand verloren geht, sondern dass alle umkehren.

    Aber wir alle wissen, die Bibel bestätigt es und unsere Erfahrung ebenfalls, dass nicht jeder umkehrt und dass jeden Tag Menschen verloren gehen. Deswegen müssen wir zu den Menschen gehen und ihnen das Evangelium predigen. Wenn Gott nicht will, dass jemand verloren geht, Menschen aber dennoch verloren gehen, ist klar zu erkennen, dass Gottes Wille nicht immer geschieht. Manche lehnen das bewusst ab. Eine solche Entscheidung hat Auswirkungen auf die Ewigkeit. Im Jakobusbrief steht, dass Gott nicht mit Bösem versucht werden kann. Und das Wort „versucht“ bedeutet im Griechischen: versuchen, prüfen und erproben. Gott kann mit Bösem nicht versucht, geprüft oder erprobt werden. Und dann heißt es: „Er versucht, prüft und erprobt auch keinen Menschen.“ Lesen Sie es im Jakobusbrief nach. Die Schlussfolgerung ist, dass Gott niemanden mit Bösem prüft. Ich denke, wir müssen diese Dinge sauber voneinander trennen. Jesus sagte: „Ich bin gekommen, damit ihr Leben habt, Leben im Überfluss. Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören.“ Ich drücke es gerne so aus: Gott wird Sie nicht mit etwas prüfen, wovon Sie Jesus durch Seinen Tod befreit hat. Wenn Christus starb, um Sie davon zu befreien, wird Gott Sie nicht damit prüfen.

    Gott prüft Sein Volk sehr wohl und wir werden uns das heute ein wenig anschauen und uns mit ein paar Prüfungen beschäftigen, in die Gott Sie führt und die Sie auf dem Weg zur geistlichen Reife bestehen müssen. Die erste ist die Prüfung des Vertrauens. Schauen wir uns 2. Mose 16:4 an. Dort steht

    2. Mose 16:4

    „Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Dann soll das Volk hinausgehen und den Tagesbedarf täglich sammeln, damit ich es prüfe, ob es nach meinem Gesetz leben will oder nicht.“

    Jeden Tag gab es eine bestimmte Menge, die jeder für seine Familie sammeln konnte. Und Gott sagte: „Dies ist eine Prüfung.“ Wenn Sie versuchten, mehr zu sammeln oder versuchten, es zu horten, um es vielleicht zu verkaufen oder um einfach sicher zu gehen – „vielleicht gibt es morgen kein Manna und ich weiß nicht, ob ich mich auch morgen wieder auf Gottes Versorgung verlassen kann, also muss ich heute mehr sammeln“, – sagt die Bibel, dass Würmer es fraßen und dass es stank. Es verdarb sofort, außer am sechsten Tag, wo sie die doppelte Menge einsammelten, da sie am Sabbat ausruhen sollten. Dann gab es keinen Wurmbefall, es stank und verdarb nicht. Sie durften nur am sechsten Tag das Doppelte sammeln, um einen Ruhetag zu haben. Aber Gott sagte: „Ich will euch prüfen. Sammelt es so, wie ich es sage, dann müsst ihr mir täglich vertrauen und euch auf meine Versorgung verlassen.“ Lassen Sie uns jetzt Vers 16 lesen.

    2. Mose 16:16-18

    „Und der Herr befiehlt euch: Sammelt davon, soviel ihr braucht, pro Person einen Krug voll. Jeder soll so viel sammeln, dass es für seine Familie ausreicht. Die Leute gingen und sammelten, die einen mehr, die andern weniger. Als sie es aber abmaßen, hatten die, die viel gesammelt hatten, nicht zu viel, und die, die wenig gesammelt hatten, nicht zu wenig. Jeder hatte gerade so viel gesammelt, wie er brauchte.“

    Vers 18 wird im Neuen Testament zitiert. Er verbindet dieses Prinzip des Vertrauens und diese Prüfung mit unserem Geben. Das sollten wir uns gemeinsam ansehen. Schauen wir uns 2. Korinther, Kapitel 8 an, 2. Korinther 8. In diesem ganzen Kapitel und auch im Kapitel 9 geht es darum, durch unser Geben Gottes Wirken zu fördern und Menschen zu helfen. 2. Korinther 8:8.

    2. Korinther 8:8-9

    „Ich sage das nicht als Gebot, sondern um durch den Eifer anderer auch die Echtheit eurer Liebe zu erproben. Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“

    Jesus wird hier gleich als Paradebeispiel (supreme example) genannt. Jesus war geistlich reich, reich in Seiner Beziehung zu Gott, aber Er erniedrigte sich selbst, sagt die Bibel, und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Er wurde arm, damit wir durch Seine Armut reich würden. Jesus begab sich, im Gehorsam dem Vater gegenüber, um unserer Not begegnen zu können, buchstäblich in eine Lage, in der Er völlig darauf angewiesen war, dass Gott Ihn rettet. Als Er am Kreuz starb, vertraute Er darauf, dass der Vater eingreifen und Ihn auferwecken würde. Er tat all das, um unserer Not zu begegnen.

    Gehen wir weiter. Wir haben das Vorbild vor Augen. In Vers 10 heißt es:

    2. Korinther 8:10-12

    „Und ich gebe hierin eine Meinung ab; denn das ist euch nützlich, die ihr nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen vorher angefangen habt – seit vorigem Jahr. Er spricht über eine Sammlung, die sie durchführen wollten. Nun aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitwilligkeit des Wollens, so auch das Vollbringen da ist, nach dem, was ihr habt. Denn wenn die Bereitwilligkeit da ist, so ist sie willkommen nach dem, was sie hat, und nicht nach dem, was sie nicht hat.“

    Hier möchte ich stoppen. Wenn die Bereitschaft da ist: „Ich möchte etwas geben. Ich möchte Not lindern und der Gemeinde praktisch helfen.“, ist das großartig, sagt er, „Aber sie ist nur willkommen nach dem, was sie hat, und nicht nach dem, was sie nicht hat.“ „Ehrlich, wenn ich Hunderttausend Dollar hätte, würde ich der Gemeinde 25.000 geben.“ „Das ist stark, aber nicht akzeptabel vor Gott.

    „Was ist denn akzeptabel?“ Wie viel haben Sie? „Ich habe hundert Dollar.“ Würden Sie 25 geben?

    „Na ja…“ Gott möchte, dass wir etwas von dem geben, was wir haben und keine leeren Versprechungen machen. „Wenn ich diesen Betrag hätte, würde ich ganz bestimmt etwas geben.“

    Gott sagt: „Nein, du musst jetzt anfangen.“ Er wird uns nicht mehr anvertrauen, wenn wir nicht mit dem Wenigen treu sind. Herzlichen Glückwunsch, nichts als Wunschvorstellungen, super! Wenn Sie mehr hätten, würden Sie wirklich etwas geben. Klasse! Aber Gott sagt, es ist nur akzeptabel, wenn Sie das einsetzen, was Sie haben. Damit müssen wir arbeiten.

    Gut, gehen wir weiter. 2. Korinther 8:13.

    2.Korinther 8:13-15

    „Denn das sage ich nicht, damit andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern nach Maßgabe der Gleichheit: In der jetzigen Zeit diene euer Überfluss dem Mangel jener, damit auch der Überfluss jener für euren Mangel diene, damit Gleichheit entstehe; wie geschrieben steht:

    (jetzt folgt der Vers aus 2. Mose) ‚wer viel sammelte, hatte keinen Überfluss, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel.‘“

    Während sie ein dringend benötigtes Opfer einsammeln, führt er dieses Prinzip aus 2. Mose an, wo es um das Manna geht. Gott sagt: „Ich prüfe euch, damit ihr nichts anhäuft.“ Und Jesus wird als Beispiel dafür genannt, dass jemand sich im Gehorsam Gott gegenüber in eine Lage begibt, in der er Gott vertrauen muss – und zwar voll und ganz. Und dies ist die Prüfung: Gott wird – die Zeit wird kommen, und wenn Sie schon länger mit Jesus leben, haben Sie das sicher schon erlebt – Gott erwartet manchmal, dass wir etwas geben, um eine Not zu lindern. Und durch Ihren Gehorsam kommen Sie selbst in eine Lage, in der Sie Gott vertrauen und täglich zu Ihm aufschauen müssen. Es mag eine Not in der eigenen Gemeinde, im direkten Umfeld oder woanders sein, jemand mag in Not sein oder was auch immer. Gott wird an Ihrem Herzen wirken. Und wenn Er davon spricht, was Sie tun sollen, dann sagen Sie: „Aber Gott, wenn ich das tue, muss ich selbst Dir vertrauen.“ Und Gott sagt: „Genau, ganz genau!“

    Wie lange ist es her, dass Sie etwas taten, was Sie in die Lage brachte, von Gottes Hilfe abhängig zu sein? Vielleicht sagen Sie: „So eine Prüfung habe ich noch nie erlebt.“ Das kommt ganz bestimmt noch, wenn Sie Jesus ähnlicher werden wollen.

    Ehrlich gesagt, erleben Janet und ich das häufiger als mir lieb ist. Gott fordert uns immer wieder heraus, so ungefähr einmal pro Jahr. Wenn wir im Gebet fragen, was wir geben sollen, hat sie immer eine größere Zahl vor Augen als ich, was mir nicht gefällt. Aber letztlich läuft es immer darauf hinaus:
    „Okay, Gott, wir sollen noch ein paar weitere Träume zurückstellen.“ Aber ich sage Ihnen: Gott hat uns immer treu versorgt, wenn wir gehorsam waren, immer!

    Ich weiß noch, vor vielen Jahren hatte ich einen VW-Bus und Janet und ich hatten den Eindruck, dass wir eine bestimmte Missions-Organisation in Mexiko unterstützen sollten. Also verkaufte ich den Bus und wir gaben ihnen das ganze Geld. Ich hatte kein Auto mehr. Vorher hatten wir zwei Autos, und nun fuhren wir abwechselnd ihren kleinen Subaru. Wir sparten, um für mich ein neues Auto zu kaufen, es ging um die Anzahlung. Janet sparte, weil sie ein paar Dinge plante. Wir hatten etwa ein Jahr lang gespart und ich bin am Sonntagabend im Gottesdienst und sitze in der ersten Reihe. Einer der Pastoren brachte ein Wort zur Sammlung, so wie Pastor Kenneth heute früh. Er sprach über die biblische Geschichte von der Witwe, die wenige Cent gab. Ich erinnere mich wirklich nicht mehr an alle Punkte, denn während ich es in meiner Bibel verfolgte, sprachen mich bestimmte Worte sehr stark an. Ich war tief getroffen von den Worten, dass sie alles gab, ihren ganzen Lebensunterhalt. Ich weiß noch, wie ich dort saß und dachte: „Gott, das kann jetzt nicht wahr sein!“ Ich hatte den Eindruck, Gott sagte, wir sollen alles weggeben, was wir haben, unsere Konten abräumen, unser Sparkonto und unser Girokonto, und alles weggeben. Ich erzählte es Janet nicht. Ich betete zwei Wochen darüber und hoffte, der Eindruck würde verschwinden. Ganz im Gegenteil, er wurde stärker. Dann dachte ich: „Jetzt muss ich mit Janet sprechen.“ Ich weiß noch, ich sagte ihr: „Liebling, ich muss mit dir sprechen.“ Ich erzählte ihr, was in diesem Gottesdienst passierte, dass die Worte mich ansprachen und welchen Eindruck ich von Gott empfing. Ich erinnere mich, wie sie mich anschaute und fragte: „Alles?“ Ich sagte: „Ja, alles.“ Sie fing an zu weinen. Ich sagte: „Weißt du, wir sind ein Team. Du musst voll dahinterstehen. So etwas Radikales können wir nur tun, wenn du voll dahinterstehst und auch spürst, dass es von Gott ist. Bete doch ein paar Wochen darüber.“ Ich hoffte, dass sie nein sagen würde. Ich sagte: „Bete ein paar Wochen darüber. Du sollst voll dahinterstehen.“ Sie betete ein paar Wochen darüber, dann kamen wir zusammen und sie sagte: „Weißt du, Bayless, ich habe weder ein Ja noch ein Nein, aber wenn du denkst, dass es von Gott ist, müssen wir es tun.“ An diesem Abend schauten wir den Kontostand unseres Girokontos und unseres Sparkontos an und schrieben Schecks über den gesamten Betrag aus. Ein großer Teil ging an Cottonwood, ein anderer Betrag ging an eine Missionsgesellschaft in Afrika. Ich erinnere mich, wir saßen an diesem Abend auf unserem Bett und legten unsere Hände auf die Schecks. Das war unser ganzes Vermögen, mein Auto, unsere Träume, einfach alles. Wir beteten darüber und mein eigenes Gebet befremdete mich. Ich hatte nicht darüber nachgedacht, es kam ganz spontan. Ich sagte im Gebet: „Gott, du weißt ja, dass ich ein Auto brauche, und ich hätte wirklich gerne so einen Lexus. Bitte gib mir einen Lexus, in Jesu Namen.“ Ich öffnete meine Augen und Janet starrte mich mit großen Augen an. Ich sagte: „Hast du gehört, was ich gerade sagte?“ Und sie sagte: „Ja“, und wir lachten uns kaputt! Wir mussten lachen, weil ich mir gerade ein paar Autos angesehen hatte, allerdings Kleinwagen, die etwa ein Drittel eines Lexus kosteten. Das war mehrere Nummern zu groß für uns! Ich lachte nur und dachte: „Das war seltsam!“ Zwei Wochen danach bin ich bei der Bank und habe die Zwillinge dabei. Sie waren damals sehr klein, also hielt ich sie an den Händen. Ich gehe hinein, um etwas zu erledigen und beim Hinausgehen fällt mir auf dem Parkplatz der Bank ein schicker Lexus auf. Ich bewundere ihn. Eine Frau aus der Gemeinde kommt dazu. Ich spreche mit ihr, stehe mit den Zwillingen da und schaue das Auto an. Da kommt ein Mann aus der Bank, dem das Auto offenbar gehörte. Wir gehen einen Schritt zurück und ich sage: „Schönes Auto.“ Er fragt: „Wollen sie es mal fahren?“ Wir kannten uns nicht. Ich sagte: „Ja.“ Ich ließ die Kinder bei der Frau aus der Gemeinde, stieg mit dem Fremden in den Lexus und drehte mit dem schicken Lexus ein paar Runden. Wir kamen zurück und ich sagte: „Ein herrliches Auto. Vielen Dank.“ Ich stieg aus und er stieg auf der Beifahrerseite aus. Ich dachte, er würde gleich in sein Auto einsteigen. Er kommt zu mir, legt mir einen Arm auf die Schulter und sagt: „Pastor, weißt du, ich kenne dich. Ich besitze neun Autohäuser. Drei davon sind von Lexus und wenn sie soweit sind, werde ich ihnen helfen.“ Er steckte mir seine Karte zu. Ich versuchte, wirklich cool zu wirken und sagte: „Tausend Dank!“ Ich setzte die Zwillinge in den Subaru, kurbelte die Scheiben herunter und schrie und jubelte auf dem Rückweg. Ungefähr drei Monate später rief ich ihn an und sagte: „Erinnern sie sich an mich?“ „Na sicher, kommen Sie vorbei.“ Ich kann nicht sagen, dass er mir das Auto schenkte, aber es war fast geschenkt. Was ich bezahlte, reichte gerade für ein Auto, was ein Drittel eines Lexus kostete. Sie machten ein totales Verlustgeschäft, erstaunlich! Am nächsten Sonntag fuhr ich mit diesem schicken blauen Lexus zur Gemeinde, ganz ohne Schuldgefühle! Ich dachte nur: „Wer damit ein Problem hat, muss das mit Gott klären, denn ich habe es von Ihm!“

    Offensichtlich passieren die Dinge nicht immer so schnell, aber Sie werden sehen, wenn Sie Gott gehorchen und tun, was Er Ihnen sagt, wird Gott Ihnen in der Regel etwas viel besseres geben als Sie zuvor gegeben haben. Aber Er wird uns in Prüfungen hineinführen, die uns, wenn wir Ihm gehorchen, in folgende Lage bringen: „Okay Gott, jetzt muss ich Dir vertrauen.“ Ich möchte Ihnen einen Grund zeigen, warum Gott uns in dieser Weise prüft. Dieser Grund steht in der Bibel.

    Schauen wir uns 5. Mose 8 an. 5. Mose, Kapitel 8 und Vers 2.

    5. Mose 8:2-3

    „Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Manna, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht, lebt der Mensch.“

    Mit anderen Worten, es bringt einen dahin, dass man von Gottes Verheißungen abhängig ist. Gehen wir zu Vers 7 desselben Kapitels.

    5. Mose 8:7-10

    „Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land… genau das ist Gottes Plan, er bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen; ein Land des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig; ein Land, in dem du nicht in Armut dein Brot essen wirst, in dem es dir an nichts fehlen wird; ein Land, dessen Steine Eisen sind und aus dessen Bergen du Kupfer hauen wirst. Und du wirst essen und satt werden, und du sollst den Herrn, deinen Gott, für das gute Land preisen, das er dir gegeben hat.“

    Ich glaube, dass der Herr uns an einen Ort bringen möchte, wo kein Mangel herrscht und wo uns nichts Gutes fehlt. 5. Mose 8:11.

    5. Mose 8:11-18

    „Hüte dich, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, indem du seine Gebote und seine Rechtsbestimmungen und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, nicht hältst! – dass nicht, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser baust und bewohnst und deine Rinder und deine Schafe sich vermehren und dein Silber und Gold sich mehren und alles, was du hast, sich mehrt, dass dann nicht dein Herz sich erhebt und du den Herrn, deinen Gott, vergisst, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausführte; der dich wandern ließ in der großen und schrecklichen Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione sind, in dem dürren Land, wo kein Wasser ist; der dir Wasser aus dem Kieselfelsen hervorbrachte; der dich in der Wüste mit Manna speiste, das deine Väter nicht kannten, um dich zu demütigen und um dich zu prüfen, damit er dir am Ende wohltue und du dann nicht in deinem Herzen sagst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir dieses Vermögen verschafft! Sondern du sollst an den Herrn, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen; – damit er seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.“

    Gott sagt: Dafür ist das gut, all das mit dem Manna und dem Vertrauen. Der Punkt ist: Ich möchte dich an einen Ort bringen, wo kein Mangel herrscht und wo dir nichts fehlt. Denn wenn du das tust und die Prüfung bestehst, dann hast du die richtige Haltung Mir gegenüber und wirst nicht deiner eigenen Kraft, sondern Mir vertrauen. Ich möchte dir danach Gutes tun. Ich möchte dich am Ende mit Gutem segnen.“

    Gott legt dabei großen Wert auf unser Herz. Ich bin sogar überzeugt, dass Geld vielleicht das Gefährlichste ist, was Gott uns je anvertraut. Geldliebe ist die Wurzel allen Übels, sagt die Bibel.

    Wohlstand ohne Bezug zur Ewigkeit ist ziemlich gefährlich. Er möchte, dass diese Lektion so tief in unseren Herzen verwurzelt ist, dass selbst Wohlstand unsere Loyalität und Treue Gott gegenüber nicht erschüttern kann. Ich möchte Ihnen sagen: Verzweifeln Sie nicht. Bestehen Sie die Prüfung, damit Gott Ihnen hinterher Gutes erweisen kann.

    Wissen Sie, ich hoffe, ich bin heute weiter als gestern. Ich bin ganz sicher, dass ich in dieser Woche weiter bin als am vergangenen Wochenende. Unser Leben mit Gott sollte nicht statisch sein. Wenn Ihr Leben sich nicht ändert und Sie sich im vergangenen Jahr nicht verändert haben, sind Sie abgefallen. Denn es geht immer weiter, es steht noch vieles aus. Wir sollten immer vorwärtskommen und weitergehen in unserem Leben mit dem Herrn. Wenn Sie sich nicht verändern, gehen Sie nicht von Glauben zu Glauben, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Wenn Sie in Ihrem Leben mit dem Herrn nicht reifer und Christus ähnlicher werden, Freund, dann müssen Sie umkehren, Gott ernsthaft suchen und um Hilfe bitten. Sie sagen: „Woher soll ich wissen, ob ich stagniere? Fragen Sie Ihre Frau, sie wird es Ihnen sagen: Fragen Sie Ihren Mann, er wird es Ihnen sagen. Fragen Sie jemanden, der Ihnen nahesteht, dann erfahren Sie, ob Sie sich verändern und wachsen. Bitten Sie denjenigen, ehrlich zu sein. Wissen Sie, es ist herrlich, wenn Gott in unserem Leben wirkt und uns hilft, uns zu verändern und zu wachsen. Dadurch fließt mehr Segen zu anderen und unsere Lebensfreude nimmt auch zu.

    Sie haben mehr Freude an Gottes Gegenwart und an Seinem Wort, wenn Sie wachsen. Außerdem sind Sie auf Wachstum angelegt. Die nächste Folge sollten Sie sich nicht entgehen lassen, wir werden uns weiter mit Prüfungen auf dem Weg zur geistlichen Reife beschäftigen. Schalten Sie wieder ein.

     

    Rückblick:

    Geldliebe ist die Wurzel allen Übels, sagt die Bibel. Wohlstand ohne Bezug zur Ewigkeit ist ziemlich gefährlich. Gott möchte, dass diese Lektion so tief in unseren Herzen verwurzelt ist, dass selbst Wohlstand unsere Loyalität und Treue Ihm gegenüber nicht erschüttern kann. Ich möchte Ihnen sagen: Verzweifeln Sie nicht. Bestehen Sie die Prüfung, damit Gott Ihnen hinterher Gutes erweisen kann.

    Wussten Sie, dass Gottes größtes Ziel für Sie nicht der Himmel ist? Sein größtes Ziel für Sie ist Reife. Gott bringt in uns alle Dinge hervor, die Ihm gefallen. Er hilft uns dabei, Jesus Christus immer ähnlicher zu werden. Jeden Tag sollten wir Jesus ähnlicher werden. Auf diesem Weg müssen wir ein paar Prüfungen bestehen, mit denen wir uns in dieser Sendung beschäftigen werden. Ich sprach über die Prüfung unseres Vertrauens und werde es nach einer kurzen Wiederholung vertiefen. Ich werde auch über die Prüfung unserer Ausdauer sprechen, über Dinge, die Sie auf dem Weg zur geistlichen Reife erleben und bewältigen müssen. Es ist einfach gut zu wissen, dass Gott noch an Ihnen arbeitet. Manchmal sind wir frustriert über uns selbst und denken: „An Gottes Stelle würde ich mich abschreiben.“ Gott sei Dank sind Sie nicht Gott. Und Er wird Sie nicht aufgeben. So lange Sie noch atmen und solange Ihr Herz schlägt, arbeitet Gott noch an Ihnen. Er wird Sie immer weiter von Herrlichkeit zu Herrlichkeit und von Glauben zu Glauben führen. Wenn Sie eine Bibel zur Hand haben, nehmen Sie sie bitte. Wir werden uns jetzt gemeinsam mit den Prüfungen, die unsere Reife fördern, beschäftigen. Ich vertraue darauf, dass Sie dadurch gesegnet werden. Ich bete, Gott möge Ihnen den Geist der Weisheit und der Erkenntnis geben, während wir Sein Wort heute gemeinsam studieren. Gott segne Sie.

    5. Mose 8:2-3

    „Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Manna, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des Herr hervorgeht, lebt der Mensch.“

    Mit anderen Worten, es bringt einen dahin, dass man von Gottes Verheißungen abhängig ist. Gehen wir zu Vers 7 desselben Kapitels.

    5. Mose 8:7-10

    „Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land… genau das ist Gottes Plan, er bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen; ein Land des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig; ein Land, in dem du nicht in Armut dein Brot essen wirst, in dem es dir an nichts fehlen wird; ein Land, dessen Steine Eisen sind und aus dessen Bergen du Kupfer hauen wirst. Und du wirst essen und satt werden, und du sollst den Herrn, deinen Gott, für das gute Land preisen, das er dir gegeben hat.“

    Ich glaube, dass der Herr uns an einen Ort bringen möchte, wo kein Mangel herrscht und wo uns nichts Gutes fehlt. 5. Mose 8:11.

    5. Mose 8:11-18

    „Hüte dich, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, indem du seine Gebote und seine Rechtsbestimmungen und seine Ordnungen, die ich dir heute gebe, nicht hältst! – dass nicht, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser baust und bewohnst und deine Rinder und deine Schafe sich vermehren und dein Silber und Gold sich mehren und alles, was du hast, sich mehrt, dass dann nicht dein Herz sich erhebt und du den Herrn, deinen Gott, vergisst, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausführte; der dich wandern ließ in der großen und schrecklichen Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione sind, in dem dürren Land, wo kein Wasser ist; der dir Wasser aus dem Kieselfelsen hervorbrachte; der dich in der Wüste mit Manna speiste, das deine Väter nicht kannten, um dich zu demütigen und um dich zu prüfen, damit er dir am Ende wohltue und du dann nicht in deinem Herzen sagst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir dieses Vermögen verschafft! Sondern du sollst an den Herrn, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen; – damit er seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.“

    Gott sagt: „Dafür ist das gut, all das mit dem Manna und dem Vertrauen. Der Punkt ist: Ich möchte dich an einen Ort bringen, wo kein Mangel herrscht und wo dir nichts fehlt. Denn wenn du das tust und die Prüfung bestehst, dann hast du die richtige Haltung Mir gegenüber und wirst nicht deiner eigenen Kraft, sondern Mir vertrauen. Ich möchte dir danach Gutes tun. Ich möchte dich am Ende mit Gutem segnen.“

    Gott legt dabei großen Wert auf unser Herz. Ich bin sogar überzeugt, dass Geld vielleicht das Gefährlichste ist, was Gott uns je anvertraut. Geldliebe ist die Wurzel allen Übels, sagt die Bibel. Wohlstand ohne Bezug zur Ewigkeit ist ziemlich gefährlich. Gott möchte, dass diese Lektion so tief in unseren Herzen verwurzelt ist, dass selbst Wohlstand unsere Loyalität und Treue ihm gegenüber nicht erschüttern kann. Ich möchte Ihnen sagen: Verzweifeln Sie nicht. Bestehen Sie die Prüfung, damit Gott Ihnen hinterher Gutes erweisen kann.

    Gottes Segen und unsere materielle Versorgung ist natürlich ein sehr weitreichendes Thema. Wir können aus Zeitgründen nicht alles in einem Gottesdienst ansprechen, da gibt es noch viel mehr. Wir beschäftigen uns jetzt nur mit einem Aspekt. Aber dieser Aspekt liegt Gott sehr am Herzen. Und wenn wir möchten, dass Gott uns Türen öffnet, die kein Mensch schließen kann, dass Er uns in diesen Bereichen Gunst gibt, dass wir Anteil an Seiner Fülle haben und dass Er eingreift, dann müssen wir diese Prüfung bestehen. Wissen Sie, es ist eine seltene und wunderbare Erfahrung, jemanden zu kennen, der wohlhabend ist und der nach wie vor ein reines, demütiges Herz vor Gott hat und der Gott in kindlicher Abhängigkeit vertraut und nicht dem eigenen Reichtum, obwohl für ihn vielleicht der Kauf eines Hauses oder eines Autos keine große Sache sein mag. Und doch haben sie gelernt, nicht auf diese Dinge zu vertrauen, weil Geld Flügel bekommen und wegfliegen kann, wie es in den Sprüchen heißt, und sie vertrauen Gott und schauen beständig auf Ihn.

    Gott legt besonderen Wert auf unser Herz. Er möchte uns nicht segnen und dabei unser Herz kaputt machen. Dies ist eine der Prüfungen, die unsere Reife fördert. Gott wird Sie auf einen Bereich ansprechen, in dem wir als Gemeinde Mangel haben. Da gibt es so manchen Bereich! Gegen Ende des Jahres sammeln wir ein Opfer für unsere Gemeinde. Wir müssen uns darauf vorbereiten. Ich denke, wir sollten so gefährliche Gebete sprechen, wie: „Gott, rede zu mir. Jesus, als ich mich Deiner Herrschaft unterstellte, meinte ich die Aussage ernst, dass ich mich und meinen ganzen Besitz Dir unterstelle. Du kannst über meine Zeit, meinen Besitz und meine Talente verfügen. Du sollst verherrlicht werden.“ Es ist so wunderbar, diese Prüfung zu bestehen, weil Gott in uns wirken und uns am Ende segnen wird. Ich möchte jedenfalls, dass Gott auch über meine materiellen Belange herrscht.

    Gut, schauen wir uns noch eine weitere Prüfung an. Lassen Sie uns Psalm 105 anschauen. Die zweite Prüfung, die unsere geistliche Reife fördert, ist die Prüfung unserer Ausdauer. Wenn Gott uns etwas verheißt, was erst später erfüllt wird, werden wir in der Zwischenzeit geprüft. Wenn Gott uns etwas verheißt, was erst später erfüllt wird, werden wir in der Zwischenzeit geprüft. In Psalm 105:17 steht:

    Psalm 105:17-19 „Er sandte einen Mann vor ihnen her: Josef wurde als Knecht verkauft. Sie zwängten seine Füße in Fesseln, in Eisen kam sein Hals, bis zu der Zeit, da sein Wort eintraf, das Wort des Herrn ihn bewährte.“

    Bis zu der Zeit, da sein Wort eintraf, das Wort des Herrn ihn bewährte. Sehr lange, nachdem Joseph Gottes Verheißung empfing – sehr, sehr lange danach – wurde sie erfüllt. Bis das Wort erfüllt wurde, wurde er geprüft.

    Ich möchte hier etwas anmerken. Hier ist von Joseph die Rede. Wir wissen, dass er als Sklave verkauft und ins Gefängnis geworfen wurde und all diese Dinge geschahen. Es heißt, dass sie seine Füße in Fesseln zwängten und seinen Hals in Eisen legten. Die Formulierung „sein Hals kam in Eisen“ ist nicht die allerbeste Übersetzung aus dem Hebräischen. Stattdessen könnte man sagen: Eisen kam in seine Seele. Diese wörtliche Übersetzung kann zwei verschiedene Bedeutungen haben. Eisen kam in seine Seele kann bedeuten, dass die Unfreiheit, in der er sich befand, sich auf sein Innenleben ausgewirkt hat, dass er innerlich und äußerlich unfrei war. Aber wenn wir das Leben Josephs studieren, sehen wir, dass das nicht der Fall war. Ich denke, die Formulierung „Eisen kam in seine Seele“ bedeutet, dass er absolut hartnäckig an Gottes Verheißung festhielt, dass er innerlich zäh wie Eisen war und sagte: „Ich gebe Bitterkeit keinen Raum. Ich verstehe nicht alles, was passiert. Ich verstehe nicht, warum es so lange dauert, aber ich weiß, Gott hat mir etwas verheißen. Gott ließ mich träumen, dass ich ein Herrscher sein werde. Gott gab mir Träume und versprach mir, dass mir meine eigenen Brüder dienen werden.“ Wissen Sie, er war von seiner Familie getrennt. Er wurde als Sklave verkauft und landete im Gefängnis. All das geschah. Das Wort des Herrn bewährte ihn. Seine Ausdauer wurde geprüft, aber die Verheißung erfüllte sich. Joseph hielt an Gottes Verheißungen fest, ohne dabei bitter zu werden.

    Zwischen jeder Verheißung und deren Erfüllung liegt eine Wüste. In dieser Wüste zeigt sich, ob Sie zweifeln, im Glauben nachlassen oder aufgeben. In Prediger 3:11 heißt es: „Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit.“ Tatsache ist: Gottes Wort fängt Feuer, wenn Er Ihnen etwas verheißt. Das kann im Gottesdienst geschehen und ich weiß, dass Gottes Geist durch Predigten redet und dass manch einer denkt: „Hat der Pastor eine Wanze in meinem Haus? Woher weiß er, worüber wir reden?“ Gott weiß, was Sache ist. Er wird Ihnen mitten in einer Predigt Dinge bestätigen und Sein Geist wird auf diese Weise wirken. Vielleicht gibt Gott Ihnen auch eine Verheißung, während Sie alleine ihre Bibel lesen. Ihr Geist ergreift Sie und Sie wissen, dass der Heilige Geist zu Ihnen spricht. Oder Gott gibt Ihnen durch den Heiligen Geist während einer Gebetszeit eine Verheißung. Sie können sich sicher sein, Ihre Ausdauer wird geprüft werden und das Wort des Herrn wird Sie bewähren, wie es hier heißt.

    David empfing durch Samuel die Verheißung, dass er in Israel auf dem Thron sitzen und als König regieren würde, aber es geschah erst 20 Jahre später. Zwanzig Jahre lang lebte er in Höhlen und war ständig auf der Flucht. Zwanzig Jahre, in denen sich Davids Charakter entwickelte und sein Glaube geprüft wurde. Man könnte sagen, dass das Wort des Herrn ihn geläutert hat, denn nur aufgrund der Verheißung machte er all das durch.

    Abraham wurde mit 75 verheißen, dass er durch seine Frau Sarah einen Sohn bekommen würde. Es geschah erst, als er 100 Jahre alt war, 25 Jahre später, seine Ausdauer wurde geprüft. Gottes Verheißung stand fest. Eine Verheißung ging sogar noch weiter. Gott hatte Nachwuchs durch Sarah verheißen, 25 Jahre vergingen und Abraham geriet etwas ins Schwanken, blieb aber im Grunde auf dem richtigen Weg und Gottes Wort erfüllte sich in seinem Leben. Aber Gott sagte ihm auch: „Schau die Sterne an. So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Versuche, die Sandkörner am Strand zu zählen. So zahlreich werden deine Nachkommen sein.“ Doch als Abraham im Alter von 175 Jahren starb, hatte er nur diesen einen Sohn und einen Enkel durch Sarah bekommen. Gott hatte doch gesagt, sie werden so zahlreich wie Sterne am Himmel und Sand am Meer sein. Abraham gehörte zu jenen, die voller Glauben starben und die vollständige Erfüllung von Gottes Verheißung nicht erlebten. Aber auf dieses Kind wartete er 25 Jahre.

    Wissen Sie, in Westafrika dauerte es 15 Jahre, bis der erste gläubig wurde und in die Gemeinde kam – in Ostafrika waren es zehn Jahre. In Neuseeland wurde der erste Gläubige nach neun Jahren getauft. In Thailand dauerte es 16 Jahre, bis sich jemand bekehrte. William Carey wirkte sieben Jahre in Indien, bevor der erste Hindu sich bekehrte und getauft wurde. Judson arbeitete sieben Jahre, bevor er jemanden für Christus gewann, schrieb seiner Missionsgesellschaft in England einen Brief und sagte: „Fleht die Gemeinden an, geduldig zu sein. Wenn ein Schiff käme, um mich irgendwohin zu bringen, ich würde mein Feld nicht verlassen. Sagt den Geschwistern, dass die Verheißung eines treuen Gottes den Erfolg garantiert.“ Er bestand die Prüfung der Ausdauer.

    Wir sitzen hier, weil ein Traum in Erfüllung ging. Das sollten wir nie für selbstverständlich halten. Zwischen den ersten Verhandlungen um das Grundstück in der Katella Avenue – ich hatte eine Verheißung Gottes in meinem Herzen und als ganze Gemeinde haben wir viel durchgemacht – zwischen den ersten Verhandlungen um das Grundstück in der Katella Avenue und dem ersten Gottesdienst in den neuen Räumlichkeiten vergingen neuneinhalb Jahre. Teilweise mussten wir durch die Wüste gehen, und einige, die dabei waren, wissen, dass es eine schwierige Zeit war. Aber wissen Sie, Gott ist treu. Und angesichts unüberwindlicher Widerstände tat Gott Dinge, die nie zuvor geschehen sind. Ich sage Ihnen: Das kann Er auch für Sie tun! Ob es um die Verheißung eines zukünftigen geistlichen Dienstes geht, um Dinge im Geschäftsleben, die auch ein geistlicher Dienst sind, die Errettung von Freunden oder Familienangehörigen, bleiben Sie dran. Möge Eisen in Ihre Seele hineinkommen, indem Sie sagen: „Ich werde nicht aufgeben. Ich werde nicht bitter werden. Ich werde nicht böse werden auf Gott, sondern an Gottes Verheißungen festhalten, weil Gottes Treue den Erfolg garantiert. Geben Sie nicht auf. Geben Sie nicht auf. Bestehen Sie Ihre Ausdauerprüfung. Wenn Sie nicht aufgeben und eine positive Einstellung bewahren, wird Gott letztlich alles zum Guten wenden. Ich weiß, dass einige von Ihnen müde geworden sind im Gutes tun. Ihre geistlichen Quellen sind versiegt und Sie haben den Eindruck, auf der Stelle zu treten. Hören Sie: Gottes Verheißung wird Sie tragen. Nicht Sie müssen sie tragen. Die Verheißung wird Sie tragen. Gottes Wort wird Sie stärken. Die Bibel sagt… der Apostel Paulus schrieb an die Gläubigen und sagte: „Und nun befehle ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, aufzuerbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben.“

    Hören Sie: Es steckt Leben in der Verheißung. Mögen wir die Lektion lernen, dass wir nicht von Brot allein und ganz bestimmt nicht von den Dingen leben können, die wir ansammeln oder die wir aus eigener Kraft tun können, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes und durch die Kraft Seiner Verheißungen. Wenn wir die Prüfung unsers Vertrauens und die Prüfung unserer Ausdauer bestehen, dann sind wir dabei, dem Sohn Gottes, Jesus Christus, immer ähnlicher zu werden.

    Lassen Sie uns gemeinsam beten. Nehmen wir uns etwas Zeit, auf das zu reagieren, was der Geist Gottes heute zu uns sagt. Wenn Er Sie ermutigt, dann nehmen Sie das an. Weisen Sie es nicht einfach ab: „Das ist bestimmt nicht für mich. Ich traue mich nicht, so etwas Gutes im Glauben anzustreben.“ Vater, danke dass Du heute durch Deinen Geist in unserem Leben wirkst. Dein Wort soll tief in unser Herz gesät werden, Herr. Wir nehmen es an. Danke, dass wir zur rechten Zeit ernten werden, dreißig-, sechzig- und hundertfach. Herr, bestätige der Mutter, die sich so viele Sorgen um ihre Kinder gemacht hat, dass Deine Verheißungen wahr sind: Der Frieden deiner Kinder wird groß sein. Sie werden persönlich vom Herrn gelehrt werden. Sie werden in ihr Gebiet zurückkehren. Es gibt Menschen, die große gesundheitliche Probleme und viele offene Fragen haben. Herr, wir haben nicht alle Antworten, aber wir wissen, dass Du sie hast und dass Du treu bist. Wir danken Dir für Deine Zusage, dass wir durch Jesu Striemen geheilt sind. Herr, wir preisen Dich. Herr, egal welchen Bereich Du heute bei jemandem ansprichst, möge heute Eisen in ihre Seele hineinkommen. Wir preisen Dich, Herr. Wir preisen Dich.

    Bitte schauen Sie jetzt nicht herum. Ich möchte noch einmal auf unser größtes Vorbild zurückkommen: Jesus, der, obwohl Er reich war, um unseretwillen arm wurde, damit wir durch Seine Armut reich gemacht würden, Jesus demütigte sich und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Daraufhin hat Gott Ihn hoch erhoben und Ihm den Namen gegeben, der über allen Namen ist, damit sich vor dem Namen Jesu jedes Knie im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beuge, sagt die Bibel. Er starb am Kreuz wegen unserer Sünden, war bereit, unseren Platz einzunehmen und die Strafe für all unsere bösen Taten und Gedanken auf sich zu nehmen. Gott nahm diesen Austausch an. Gott nahm dieses Opfer an. Die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und glauben, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat und wenn Sie Ihn als Herrn bekennen, dann bekommen Sie eine Beziehung zu Gott, die Errettung heißt. Es ist keine endlose Liste von Geboten und Verboten. Es geht nicht um Rituale und leere Zeremonien, sondern darum, mit Gott zu leben und zu reden, Sie kommen in eine neue Familie. Aber ich möchte Sie warnen: Jesus als Herrn zu bekennen verändert alles. Herr ist keine magische Formel, die die Christen gebrauchen. Sie müssen verstehen, was Herr bedeutet. Es bedeutet Chef. Es bedeutet, das Recht auf ein unabhängiges Leben aufzugeben. Gott gibt uns diese wunderbare Beziehung, aber das bedeutet nicht, dass wir, nachdem wir ein kurzes Gebet gesprochen haben, einfach eigene Wege gehen können und uns nicht mehr mit Gott beschäftigen müssen, da die Frage der Ewigkeit geklärt ist. Herr bedeutet Meister, Chef und Leiter.

    Manche Menschen steuerten ihr Lebensauto – bitte stellen Sie sich Ihr Leben sinnbildlich als ein Auto vor – wohin sie wollten und haben es schwer beschädigt. Sie sind an Orten gewesen, die sie hätten meiden sollen und haben ihr Leben ruiniert. Sie brauchen einen Retter in Ihrem Auto. Sie müssen den Fahrersitz räumen und Jesus erlauben, das Auto Ihres Lebens zu steuern. – Manche haben Ihn in ihr Auto gebeten, aber Er ist im Kofferraum und niemand weiß, dass Er dort ist. Aber in Notfällen rennen sie nach hinten und sagen: „Jesus, bitte steig aus dem Kofferraum! Hilfe! Hilfe!“ Sobald die Krise vorbei ist, heißt es: „Gut Jesus, zurück in den Kofferraum. Ich mache wieder, was ich will. Wir sehen uns in meiner nächsten Krise.“ – Bei anderen Menschen ist es etwas besser. Jesus ist im Auto ihres Lebens, aber auf dem Rücksitz. Sie fahren, wohin sie wollen und haben wenig Gemeinschaft mit Ihm. Ab und zu schauen sie nach hinten und sehen Ihn, aber Er bleibt im Hintergrund, obwohl Er in ihrem Leben ist. – Bei anderen sitzt Er vorne, steuert das Auto aber nicht. Sie haben Gemeinschaft mit Ihm und haben nichts dagegen, dass andere Ihn im Auto sehen, legen aber nach wie vor den Kurs ihres Lebens fest, ihre Ziele und ihre Prioritäten. Sie haben Ihn nicht wirklich zu ihrem Herrn gemacht.

    Ich sage heute: Machen Sie den Fahrersitz für Jesus frei. Überlassen Sie Ihm das Steuer. Geben Sie Ihm alles.

    Niemand schaut herum. Wenn Sie hier sind, Ihr Leben nie Christus anvertraut haben und Ihn gerne – wenn ich das Bild mit dem Auto gebrauchen darf – in Ihr Auto hineinbitten wollen – vielleicht haben Sie Jesus im Kofferraum oder sonst wo im Auto und gehen eigene Wege, wollen aber wirklich, dass Er heute Ihr Herr wird, dann werden wir gemeinsam beten. In den anderen Gottesdiensten habe ich immer um ein Handzeichen gebeten, das möchte ich jetzt nicht tun. Das Wesentliche ist jetzt Ihre Haltung Gott gegenüber. Gott weiß, ob Sie es ernst meinen, und er weiß, dass wir alleine nicht wirklich klarkommen. Aber Er gibt uns die Kraft und die Befähigung, Ihm zu dienen, wenn wir uns Ihm hingeben. Wenn Sie heute bereit sind, Ihr Leben Gott hinzugeben, bitte ich Sie, mit mir zusammen zu beten. Seien Sie ehrlich, dann wird Er Ihr Gebet hören. Sprechen Sie mir laut nach. Sagen Sie: O Gott, ich komme zu Dir. Ich gebe mich Dir völlig hin. Ich gebe Dir jeden Bereich meines Lebens, Geist, Seele und Leib. Ich gehöre Dir an jedem Wochentag, nicht nur am Sonntag, jeden Tag. Ich bitte Dich, Herr über mein Leben zu werden. Ich weiß, Du hast für meine Sünden am Kreuz bezahlt und ich gebe mich Dir hin. Von diesem Moment an, Jesus, übernimm die Führung. Alles ist in Deiner Hand. Ich bete in Deinem Namen, Amen.

    Ich hoffe, dass Sie einen großen Teil der Sendung gesehen und unser Gebet angehört haben. Ich hoffe sogar sehr, dass Sie mitgebetet haben. Ich war damals in einer kleinen Missionsstation unter Kaputten, Obdachlosen und Drogenabhängigen, als ich vor fünfunddreißig Jahren das Evangelium hörte und mein Leben Jesus Christus anvertraute. Ich hatte schreckliche Probleme und war unter anderem drogensüchtig. Wissen Sie was? Jesus kam in mein Leben und befreite mich. Ich sage Ihnen, Er ist real und es war ein Prozess. Wir sprechen in dieser Serie über einen Prozess, den Prozess der geistlichen Reife. Gott möchte, dass Sie Jesus Christus immer ähnlicher werden, und zwar jeden Tag. Und falls Sie mit uns gebetet haben, hören Sie: Sie sind nicht am Ziel, wenn Sie sagen: „Jesus, komm in mein Leben und sei Du mein Herr.“ Es ist der Anfang eines großen Abenteuers und eines großartigen Lebens mit Gott. Aber es muss einen Start geben. Der Start besteht darin, Christus in Ihr Leben einzuladen, Ihm zu vertrauen, dass Er Sie befreit und rettet. Ich sage Ihnen, Jesus ist real. Er ist der Sohn Gottes. Das weiß ich so sicher wie nur irgendetwas. Er hat mein Leben verändert und Er kann Ihr Leben verändern. Wenn Sie nicht mit gebetet haben, geben Sie Ihm jetzt Ihr Herz. Sprechen Sie jetzt ein Gebet. Vielleicht sitzen Sie in einem Hotelzimmer. Vielleicht haben Sie gerade mit einer Prostituierten geschlafen. Sie ist weg und Sie sind bedrückt, Ihr Gewissen meldet sich. Wissen Sie, Gott liebt Sie und Er wird Ihnen vergeben. Er kann Sie wirklich erlösen. Rufen Sie Jesu Namen an. Sie können sich selbst niemals verändern, in tausend Jahren nicht, aber Er kann Sie in einem Augenblick verändern. Und dann kann das Leben mit Ihm beginnen. Vielleicht sitzen Sie irgendwo mit Freunden in einer Kneipe und wurden aufmerksam. Sie lachen nicht, sondern hören mir jetzt zu. Hören Sie, Gott versucht, Sie anzusprechen. Vielleicht sitzen Sie in Ihrem Wohnzimmer und sehen gemeinsam oder alleine die Sendung. Gott liebt Sie und Er möchte Sie befreien und erretten und Er möchte, dass Sie anfangen, mit Ihm zu leben. Rufen Sie heute den Namen Jesus an. Sie werden es nie bereuen. Und dann starten Sie das aufregende Abenteuer und begeben Sie sich mit unserem Herrn und Retter Jesus Christus auf den Weg zur geistlichen Reife. Gott segne Sie.

     

    Rückblick:

    Ich weiß, dass einige von Ihnen müde geworden sind im Gutes tun. Ihre geistlichen Quellen sind versiegt und Sie haben den Eindruck, auf der Stelle zu treten. Hören Sie: Gottes Verheißung wird Sie tragen. Nicht Sie müssen sie tragen. Die Verheißung wird Sie tragen. Gottes Wort wird Sie stärken.

    Ich freue mich, dass Sie heute unsere Sendung sehen. Dies ist ein Teil einer Serie, die mir selbst die Augen geöffnet und die mich ermutigt hat, während ich das Thema studierte. Als ich über diese Dinge predigte, hatte das Auswirkungen auf unsere Gemeinde. Es geht um verschiedene Prüfungen, die wir auf dem Weg zur geistlichen Reife bestehen müssen. Wie gesagt, Gottes Ziel für uns ist nicht der Himmel, sondern geistliche Reife. Wenn Sie eine Bibel dabei haben, öffnen Sie sie bitte. Wir widmen uns heute gemeinsam Gottes Wort. Freunde, das könnte Ihr Leben verändern.

    Johannes 6:3-9 „Jesus stieg auf einen Berg und setzte sich mit seinen Jüngern. Es war kurz vor dem jüdischen Passafest. Jesus blickte auf und sah die Menschenmenge auf sich zukommen. Er wandte sich an Philippus: ‚Wo können wir Brot kaufen, damit alle diese Leute zu essen bekommen?‘ Das sagte er, um Philippus auf die Probe zu stellen; er selbst wusste schon, was er tun würde. Philippus antwortete: »Zweihundert Silberstücke wären nicht genug, um so viel zu kaufen, dass jeder auch nur einen Brocken abbekommt.‘ Andreas, ein anderer Jünger, der Bruder von Simon Petrus, sagte: ‚Hier ist ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das schon bei so einer Menschenmenge?‘“

    Wir wissen, wie es weiterging. Jesus nahm die fünf Gerstenbrote und die zwei kleinen Fische. Er segnete sie, gab sie den Jüngern und sie verteilten sie unter die Menschen, die dort im Gras saßen.

    Diese Geschichte wird in allen vier Evangelien berichtet und aus einem der Berichte geht hervor, dass dort nicht nur 5000 Männer saßen, sondern dass obendrein Frauen und Kinder dabei waren. Es mögen gut und gerne zehn- bis zwölftausend Menschen gewesen sein, die von diesen fünf Gerstenbroten und den zwei Fischen satt wurden.

    Jesus prüfte Philippus. Was der Herr hier prüft, möchte Er auch bei jedem von uns ab und zu prüfen.

    Er fragte: „Wo sollen wir das Brot kaufen, um den Hunger der Menschen zu stillen? Wo werden wir das Brot kaufen, Philippus?“ Jesus wusste bereits, was Er tun wollte. Er wusste, dass Er ein Wunder wirken würde. Diese Frage sollte Philippus dazu bringen, nach einer Lösung zu suchen, zu zeigen, was es mit seinem Glauben auf sich hatte und zu beleuchten, wie es um sein Vertrauen stand.

    Philippus war bestimmt bei der Hochzeitsfeier in Kana dabei, als Jesus Wasser in Wein verwandelte.

    Er hatte bereits Wunder erlebt. Philippus reagiert auf interessante Weise. Wir werden uns das gleich näher ansehen. Beachten Sie jedoch, dass Jesus Philippus nicht fragte: „Sollen wir den Leuten etwas zu essen geben?“ Er fragte nicht: „Möchtest du ihnen etwas geben?“ Er fragte nicht einmal: „Denkst du, dass das eine gute Idee ist?“ Im Grunde sagte Er: „Sie werden etwas essen. Du wirst dazu beitragen und ich auch. Wo können wir Brot kaufen, damit sie alle etwas zu essen bekommen?“

    Die Antwort des Philippus zeigte, wo er stand. Sein Computer ging sofort an: „Hier sitzen fünf, sechs, acht, neun, zehn… es sind gut und gerne 12.000 Menschen. Was wird das kosten? Eine Mahlzeit für jeden… Herr, etwa 200 Denare.“ Ein Denar war der Lohn eines Tages. Acht volle Monatslöhne sind schon knapp bemessen, um alle satt zu kriegen! Er suchte sofort nach den vorhandenen menschlichen Mitteln und Möglichkeiten, ohne überhaupt an den Herrn zu denken und sagt: „Es geht nicht, es kostet zu viel!“ Philippus sprach sofort über die Dinge, die ihnen fehlten. „Herr, ist Dir klar, was das kosten würde? Herr, hast Du überhaupt bedacht, dass wir in den Bergen sind?“ In den anderen Evangelien steht, dass sie in einer einsamen Gegend waren. „Falls Du es noch nicht gemerkt hast, hier gibt es keine Bäckereien.“ Philippus stammte aus Betsaida und das war die nächstgelegene Stadt. Er kannte jede Bäckerei und jeden kleinen Laden in der Stadt, in der er aufwuchs. Er muss sich gedacht haben: „Selbst wenn die Stadt in der Nähe wäre, was nicht der Fall ist, ist es schon spät und die Bäckereien schließen bald. Selbst wenn sie geöffnet hätten, würden ihre Vorräte nicht für 12.000 Menschen ausreichen! Das ist absurd! Wir haben keine Karren, um das Brot zu transportieren. Selbst wenn wir welche hätten, müssten wir warten, bis es fertig gebacken ist, und es dann herbringen. Das dauert bestimmt bis morgen früh. Wir haben kein Geld und nicht genug Helfer. Ist Dir klar, wie viele Leute wir bräuchten, um all das Brot hierher zu bringen? Herr, wir haben nicht genug Geld, nicht genug Mitarbeiter und zu wenig Hilfsmittel. Wir sollten das sein lassen. Uns fehlt dies und jenes, einfach alles! Es geht nicht.“

    Aber Andreas war da und schaute sofort nach, was sie überhaupt hatten. Er sagt: „Herr, ein Kind ist hier und hat fünf Gerstenbrote und ein paar kleine Fische dabei.“ Im Griechischen wird betont, dass sie klein sind. Und er gibt sie Ihm, obwohl sein Glaube nicht besonders groß war und sagt: „Aber was ist das schon bei so einer Menschenmenge?“ Doch er brachte das, was er hatte. Und Jesus sagte: „Genau das wollte ich haben.“ Jesus nimmt es, segnet es, teilt es an die Jünger aus und das Wunder der Vermehrung geschieht.

    Vielleicht fragt der Herr Sie: „Wie können wir deine Umgebung erreichen? Was werden wir für die Obdachlosen im Park tun?“ Werden Sie sagen: „Ach Herr, die Finanzen sind gerade etwas knapp.

    Ich bin völlig unerfahren auf diesem Gebiet und wir bräuchten einen Haufen Leute, um überhaupt etwas auszurichten, aber ich kenne nicht viele.“ Denken Sie spontan an alle Dinge, die Ihnen fehlen und an Ihre mangelnde Erfahrung?

    Sie könnten auch sagen: „Ja, Herr, ich habe einen Laib Brot und etwas Butter und Marmelade. Ich kenne ein paar Freunde, die mir wahrscheinlich helfen würden, Brote zu schmieren. Vielleicht steuern sie noch etwas Brot bei. Wir haben ein paar Decken übrig, die ich abgeben könnte. Ich könnte ein paar Heftchen verteilen. Es sind zwar nur fünf Brote und zwei Fische, aber Du kannst sie haben, Herr.“

    Er weiß sowieso schon, was Er tun wird, aber die Frage ist: Folgen wir dem Vorbild von Philippus oder dem des Andreas? Führen wir uns sofort vor Augen, was uns alles fehlt? „Ich bin nicht begabt. Ich bin unerfahren. Es hapert an der Technik. Ich habe keine entsprechenden Mittel.“ Oder suchen wir unsere fünf Brote und unsere kleinen Fische?

    Vor Jahren erzählte ein koreanischer Pastor Folgendes. Er war für ein Bauvorhaben verantwortlich.

    Heute würde das gleiche Gebäude zehn Mal so viel kosten, aber es waren damals schon mehrere Millionen Dollar. Sie hatten kein Geld mehr und er war so unter Druck, dass er zugab, sogar Selbstmord erwogen zu haben, um dem Druck zu entkommen, weil es ihm so sehr zusetzte. Die Arbeit ruhte. Sie hatten keine Mittel mehr. In einem der Gottesdienste brachte eine kleine Frau eine Schale aus Porzellan nach vorne, die seiner Beschreibung nach angeschlagen und alt war. Ein Löffel war auch dabei. Sie brachte sie nach vorne und sagte: „Pastor, mehr besitze ich nicht. Ich esse aus dieser Schale und benutze jeden Tag diesen Löffel, aber ich möchte sie der Gemeinde geben. Ich kann mit den Fingern von einem Pappteller essen.“ Da hatten sie also diese Schale, die vielleicht 40 oder 50 Cent wert war und den alten Löffel. Der Pastor dachte: „Was sollen wir damit?“ Plötzlich stand ein Geschäftsmann auf und sagte: „Ich gebe euch für diese Schale sofort 10.000 Dollar.“ Dann stand jemand anders auf und spendete etwas, noch jemand stand auf und völlig spontan fingen plötzlich mehrere an zu spenden, einer nach dem anderen. Das ging über Monate so weiter und die ganze Summe kam zusammen. All diese Millionen wurden abgezahlt, weil eine Frau ihre Brote und Fische gab. Ihr Beitrag war eine angeschlagene Porzellanschale, aus der sie aß und Jesus sagte: „Danach hielt ich Ausschau. Darauf habe ich gewartet.“ Und der Herr segnete und vermehrte es und ließ durch diese angeschlagene Schale Millionen von Dollar zusammenkommen.

    Unterschätzen Sie niemals, was der Herr aus Ihren Broten und Fischen machen kann. Er möchte, dass Sie die Herzenshaltung des Andreas übernehmen, der sagte: „Herr, es ist vielleicht nicht viel und ich habe keine Ahnung, wie ein so kleiner Beitrag diese große Not lindern könnte, aber hier ist es.“

    Wenn Sie es Jesus geben, kann Er mit Ihren Broten und Ihren Fischen Wunder vollbringen. Wenn Er Sie fragt: „Was tun wir jetzt?“, schauen Sie nach, was Sie haben, anstatt aufzuzählen, was Ihnen fehlt.

    Bestehen Sie die Prüfung.

    Schauen wir uns 1. Mose 22 an. Wir schauen uns heute eine weitere Prüfung an. Folgende Geschichte ist ziemlich bekannt. 1. Mose 22. Ich nenne das die Opferprüfung. 1. Mose 22:1.

    1. Mose 22:1-3

    „Und es geschah nach diesen Dingen, da prüfte Gott den Abraham. Und er sprach zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Morija, und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde! Da machte sich Abraham früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak. Er spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und ging an den Ort, den Gott ihm genannt hatte.“

    Bitte lesen Sie in Vers 10 weiter.

    1. Mose 22:10-13

    „Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.

    Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. Und Abraham erhob seine Augen und sah; und siehe, da war ein Widder hinten im Gestrüpp an seinen Hörnern festgehalten. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und opferte ihn anstelle seines Sohnes als Brandopfer.“

    Manche Aspekte der Begegnung, die Abraham mit Gott in dieser Prüfung hatte, betreffen nur ihn selbst, darauf kommen wir später zurück. Doch folgendes Prinzip ist auf uns alle anwendbar: Gott wird uns bitten, etwas herzugeben, was wir lieben. Die Opferprüfung. Er wird uns bitten, uns von etwas zu trennen, was wir lieben, was uns etwas bedeutet. Der finanzielle Wert kann gering oder auch groß sein. Gott ist dabei wichtig, dass es Ihnen am Herzen liegt.

    Ich predigte einmal vor 21 Jahren in Hoxburg in New South Wales in Australien. Mein Freund, Ion Woods, hatte mich eingeladen. Ion ist nicht nur Pastor, sondern auch ein Cowboy. Er fuhr mich am selben Abend nach der Versammlung nach Sydney zurück. Das dauerte ein paar Stunden und auf der Fahrt sah ich seinen Hut im Auto liegen, einen australischen Akubra. Und ich sah, dass er ihn viel getragen hatte und meinte nur zu ihm: „Schöner Hut.“ Er schüttelte nur seinen Kopf und wir sprachen über andere Dinge. Und als er mich absetzte, gab er mir seinen Hut. Ich sagte: „Nein, ich kann ihn nicht annehmen.“ Er sagte: „Nein, bitte nimm ihn.“ Hören Sie: Wenn ein Cowboy seinen Hut eingetragen hat, gibt er ihn nicht mehr her. Er gehört mir jetzt schon über 20 Jahre. Er war bei vielen Angel- und Jagdtouren dabei. All diese Löcher waren nicht drin, als er ihn mir gab. Die stammen von mir. Ion – wenn du zuschaust – ich hab den Hut getragen! Aber Folgendes möchte ich eigentlich sagen. Er hatte genau die richtige Größe für mich. Ion und ich haben den gleichen Kopfumfang.

    Es war vielleicht kein Wertgegenstand, aber dennoch kostbar.

    Gott bittet uns aus verschiedenen Gründen, Dinge zu geben, die uns wertvoll sind. Erstens tut Er es, weil es uns im Geist Seines Königreichs bewahrt. Das Reich Gottes basiert auf einem Geist von Liebe und Großzügigkeit. Gott liebte so sehr, dass Er gab. Das ist der rote Faden durch alles, worum es im Reich Gottes geht und es trägt dazu bei, dass unser Herz im Einklang mit Gottes Herz bleibt.

    Zweitens hilft es uns, Gott den Vorrang in unserem Leben zu geben. Es ist erstaunlich, wie Menschen und Dinge oft um den Spitzenplatz in unserem Leben kämpfen, der allein Gott zusteht. Sie wissen ja, Abraham war ein Sohn verheißen. Er und Sarah warteten 25 Jahre auf die Geburt von Issak. Abraham war hundert, als das Kind geboren wurde! Der Sohn seiner alten Tage, die Freude seines Herzens! Es könnte sein, dass die Zuneigung zu seinem Sohn nach dem Spitzenplatz strebte und Gott testete Abraham: „Liebst du den Jungen mehr als mich, Abraham?“ Freunde, nur Gott steht der erste Platz in unserem Leben zu.

    Und dann hilft es uns, uns auf die Ewigkeit auszurichten. Sie werden nichts mit hinübernehmen.

    Dieses Leben ist wie ein Dunst, der kurz aufsteigt und dann vergeht. Und eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen und alles in Flammen aufgehen lassen… alles Silber und Gold, alle Autos, alles wird in Rauch aufgehen… nichts davon ist ewig. Das einzig Ewige sind Sie und die Menschen, die durch Sie den Weg in den Himmel gefunden haben.

    Die Bibel sagt in

    1. Timotheus 6:7

    „Denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts hinausbringen können.“

    Es ist gut, die Ewigkeit vor Augen zu haben, denn selbst die Dinge, an denen wir am meisten hängen und die wir am meisten lieben, werden wir nicht mitnehmen!

    Gott wird unsere Herzen prüfen. Gibt es Dinge in Ihrem Leben, von denen Sie sich nicht trennen wollen? Gibt es etwas, das Sie nur ungern für Sein Reich oder jemand anderen geben würden, wenn Gott Sie dazu bewegen würde? Falls ja, sollten sie beten, dass Ihre Bereitschaft zunehmen möge.

    Vielleicht stellt sich heraus, dass es wie bei Abraham und Isaak ist und dass Gott sagt: „Mir ging es nur um deine Bereitschaft.“ Vielleicht sagt Er aber auch: „Dann gib es jetzt weg.“

    Ich sagte, dass diese Geschichte in mancher Hinsicht einzigartig ist und möchte darauf eingehen und das verdeutlichen. Schauen wir uns 1. Mose 22:4 an.

    1. Mose 22:4-5

    „Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von fern. Da sagte Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr mit dem Esel hier! Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren.“

    Das ist bedeutsam. Abraham erwartete eine Auferstehung. Er war fest entschlossen, seinen Sohn zu töten und als ein Opfer auf dem Altar zu verbrennen, sagt aber den Männern: „Wartet hier. Ich und der Junge kommen zurück.“ Sie können in Hebräer, Kapitel 11 eine Bemerkung dazu nachlesen. Dort steht, dass Abraham erwartete, dass Gott seinen Sohn auferwecken würde. Abraham glaubte, dass Gott den Jungen sogar aus der schwelenden Asche des Opfers auferwecken würde, weil Er verheißen hatte, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein würden.

    Lesen wir weiter. Schauen Sie sich den nächsten Vers an. 1. Mose 22:6.

    1. Mose 22:6-9

    „Abraham packte seinem Sohn die Holzscheite auf den Rücken; er selbst nahm das Becken mit glühenden Kohlen und das Messer. So gingen die beiden miteinander. Nach einer Weile sagte Isaak: ‚Vater!‘ ‚Ja, mein Sohn?‘ ‚Feuer und Holz haben wir, aber wo ist das Lamm für das Opfer?‘ ‚Gott wird schon für ein Opferlamm sorgen!‘ So gingen die beiden miteinander. Sie kamen zu dem Ort, von dem Gott zu Abraham gesprochen hatte. Auf dem Berg baute Abraham einen Altar und schichtete die Holzscheite auf. Er fesselte Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf den Holzstoß.

    Wir wissen, was dann geschah. Als er seinen Sohn töten wollte, stoppte ihn ein Engel und Gott sagt

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