Lobpreis mit Verständnis


Posted in Bayless Conley, Lobpreiswith 1 comment.

Comments

  • Jule sagt:

    Lobpreis mit Verständnis – Teil 1 09.08.2009

    Wussten Sie, dass die Bibel sagt, wir sollen mit Einsicht Loblieder singen? Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus der Bibel etwas erfahren. Interessanterweise gibt es mindestens sieben hebräische Worte, die im Englischen mit ‚preisen‘ übersetzt werden und doch hat jedes Wort eine andere Bedeutung. Ein Wort bedeutet ‚jubeln‘, ein anderes ‚sich beugen‘. Ein weiteres Wort bedeutet ‚fortwährend laut und tollkühn Lärm machen‘. Wir werden uns diese verschiedenen hebräischen Worte ansehen und anfangen, Gott mit Einsicht zu preisen. Psalm 47:7 sagt:

    Psalm 47:7-8
    „Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!“

    Wir sollen singen und Gott preisen, aber es ist wichtig, dass wir es mit Einsicht tun und mit Erkenntnis.

    Lobsinget mit Einsicht. Die Einsicht, von der Gott spricht, finden wir nur in Seinem Wort.

    Die Urgemeinde hatte ein weit größeres Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es Christen heute generell haben. Das lag hauptsächlich daran, dass die Gemeinde in den ersten zehn Jahren nur aus Juden bestand.

    Im Alten Testament gibt es mindestens sieben verschiedene hebräische Worte, die in unserer englischen Bibel nur als ‚preisen‘ übersetzt werden. In anderen Sprachen sind die Übersetzungen teils anders, aber in der englischen Bibel steht immer ‚preisen‘. Sie lesen es in der englischen Bibel und sagen: „Okay, es bedeutet preisen.“ Aber wenn ein gläubiger Jude diese Worte hörte oder sie las… jedes dieser sieben verschiedenen Worte beschreibt eine bestimmte Eigenschaft Gottes, einen Aspekt Seines Charakters oder Seines Wesens, der Seine Gnade oder Seine Barmherzigkeit widerspiegelt… und sie priesen Ihn daher für diese besondere Eigenschaft oder die Tat, die Seine Güte Menschen gegenüber zeigt. Dafür lobten sie Ihn.

    Wir werden uns das erste hebräische Wort ‚Jadah‘ ansehen. J-a-d-a-h, was in der Bibel unter anderem als Lobpreis übersetzt wird. Vielleicht gewinnen wir etwas Einsicht darüber.

    Gut, was bedeutet Jadah? Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil ist Jad und bedeutet Hand. Der zweite Teil des Wortes ist Ah, die verkürzte Form von Jahwe, einem Wort für Gott.

    Wortwörtlich bedeutet es: Hände zu Gott. Es wird auch in der Bibel mit werfen übersetzt. Es bedeutet, seine Hände im Lobpreis zu Gott zu erheben oder hochzuwerfen, Jadah.

    Es hat noch weitere Bedeutungen, aber es steht dafür, dass ich mich hingebe und Gott meine Liebe und meine Unterordnung zeige, indem ich meine Hände zu Ihm erhebe. Psalm 9:2 sagt: „Ich will Dich preisen.“ Wieder Jadah. „Ich will Dich preisen, Herr, von ganzem Herzen.“ Jadah bringt unser Herz Gott gegenüber zum Ausdruck. Ich gebe Gott mein Herz, indem ich die Hände hebe und Ihn preise.

    Die Juden und die ersten Christen sangen, jauchzten und jubelten und spielten auf ihren Instrumenten, sie erhoben ihre Hände und riefen: „Jadah!“ Gepriesen sei der Herr!“

    Freund, bei den frühen Christen war es nicht still. Wir bekommen eine Vorstellung von Jadah, aber es beinhaltet weit mehr. Wir werden uns jetzt weitere Übersetzungen von Jadah in der Bibel ansehen, um die Bedeutung und das, was sich in unseren Herzen bei dieser Art der Anbetung Gottes abspielen sollte, noch besser zu verstehen. Sind Sie bereit? Sind Sie wirklich bereit? Sind Sie sicher in diesem Block dort? Sind Sie dort hinten so weit? Gut, legen wir los. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 32 an. Psalm 32:5. David spricht und sagt:

    Psalm 32:5
    „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. Sela.“

    Das Wort, das in Vers 5 mit „bekannte“ übersetzt wird, ist Jadah. Es bedeutet, mit erhobenen Händen Gott Sünde zu bekennen und Barmherzigkeit und Vergebung zu empfangen. Buchstäblich bedeutet das: Gott, Du hast mir Barmherzigkeit erwiesen und mich reingewaschen. Ich bekenne meine Schuld und empfange von Gott Vergebung. Danke für Deine Barmherzigkeit und Gnade in meinem Leben, Jadah!

    Freund, dafür sollten wir Gott danken.

    Lassen Sie einen Finger in den Psalmen. Gehen wir zurück zu 3.Mose Kapitel 5. 3.Mose… ich weiß, das ist unser Lieblingsbuch in der Bibel. Es sollte genauso gelesen werden wie alle kleineren Propheten. Sie werden mit Micha, Habakuk und all den Männern ins Gespräch kommen, wenn Sie im Himmel sind und Sie könnten gefragt werden, ob Sie ihr Buch gelesen haben. Sicher wollen Sie mit „Ja“ antworten, sonst könnte das peinlich werden. 3.Mose 5:5.

    3.Mose 5:5-6
    „Und es soll geschehen, wenn er in einem von diesen Dingen schuldig wird, dann bekenne er (Jadah), worin er gesündigt hat; und er bringe dem Herrn sein Schuldopfer für seine Sünde, die er begangen hat: ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, zum Sündopfer. So soll der Priester wegen seiner Sünde Sühnung für ihn erwirken.“

    Es bedeutet, wie gesagt, mit erhobenen Händen Sünde eingestehen und Vergebung empfangen. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen: Sühne ist geschehen. Sein Name ist Jesus Christus. Er nahm unseren Platz ein und wir können sagen: „Herr, ich war schuldig, aber Du nahmst meinen Platz ein. Danke, Jadah!“ Wir preisen das Lamm Gottes, das für uns geschlachtet wurde und das uns von Sünde reinwusch. Jetzt hebe ich meine Hände und preise Ihn. Ich bekenne, dass ich schuldig war, Er aber meine Schuld nahm und mich freisetzte.

    Schauen wir uns eine weitere Stelle im 3.Mose 16 an. Wenn wir jetzt aufhörten, hätten wir genug, um Gott den Rest unseres Lebens zu preisen, offen gesagt. 3.Mose 16 spricht von einem Sündenbock.

    Das ist den allermeisten wohl ein Begriff. Er stammt aus der Bibel. Und hier in Vers 21… schauen Sie sich erst Vers 10 an. 3.Mose 16:10.

    3.Mose 16:10
    „Der Bock, den das Los zum Sündenbock bestimmt hat, soll lebendig vor den Herrn gestellt werden, um für das Volk Wiedergutmachung zu schaffen und dann in die Wüste gejagt zu werden.“

    Gehen Sie zu Vers 21… 3.Mose 16:21.

    3.Mose 16:21
    „Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Ziegenbocks und bekenne auf ihn alle Schuld der Söhne Israel und all ihre Vergehen nach allen ihren Sünden. Und er lege sie auf den Kopf des Ziegenbocks und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste.“

    Wenn der Hohepriester seine Hände auf den Sündenbock legte, bekannte er (Jadah) die Sünden des Volkes und dann wurde der Bock in die Wüste geschickt. Und, Freund, dieser Sündenbock war nur ein Abbild, der auf den Wirklichen hinwies, Jesus Christus. Jesus ist der Sündenbock. Als Er am Kreuz von Golgatha hing, legt Gott Ihm die Hände auf und meine Sünde wurde Jesus zugesprochen. Er trug meine Sünde, auf Ihm lag meine Schuld. Er trug sie in ein unbewohntes Land, damit ich meine Hände erheben und sagen kann: „Jadah! Ich bin frei!“ Ich kann Barmherzigkeit und Gnade empfangen, weil Er meine Sünde trug.

    Die ersten Christen verstanden das. Sie verstanden all diese Symbole und Bilder. Plötzlich ist das wahre Passahlamm da, der wahre Sündenbock. Jede Vorschattung aus dem Alten Testament ist erfüllt. Sie erkannten, dass es Jesus war. Er ist unser auferstandener Erlöser. Er nahm meine Sünde.

    Er nahm meine Scham. Ich habe Zugang zum Himmel. Jadah! Plötzlich schloss sich der Kreis. Alles ergab Sinn, weil es in Jesus Christus erfüllt wurde. Wir können Gott für so vieles danken. Können Sie „Jadah“ sagen? Gott sei in Ewigkeit gepriesen!

    Gut, schauen Sie sich mit mir 1.Chronik, Kapitel 29 an. Wir schauen uns an, wie es auch noch übersetzt wurde. 1.Chronik 29:11, dort beginnen wir. David spricht hier und sagt:

    1.Chronik 29:11-14
    „Dein, Herr, ist die Größe und die Stärke und die Herrlichkeit und der Glanz und die Majestät; denn alles im Himmel und auf Erden ist dein. Dein, Herr, ist das Königtum, und du bist über alles erhaben als Haupt. Und Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles. Und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen.

    Und nun, unser Gott, wir preisen dich (Jadah), und wir loben deinen herrlichen Namen. Denn wer bin ich, und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise freigebig zu sein? Denn von dir kommt alles, und aus deiner Hand haben wir dir gegeben.“

    Sie sammelten ein großes Opfer für den Bau des Tempels. David traf Vorkehrungen, damit Salomo das Werk vollenden konnte. Und während David über Gottes Erhabenheit spricht und sagt: „Du kannst jeden erhöhen und bist größer als jeder andere,“ sagt er: „Herr, wir preisen Dich (Jadah). Wir erkennen, dass das, was wir dir geben, du uns tatsächlich zuvor gegeben hast.“

    Jadah bedeutet, mit erhobenen Händen Schuld einzugestehen und Barmherzigkeit und Freisetzung von Sünde zu empfangen, aber auch anzuerkennen, dass Gott über allem steht und dass all unser Besitz letztlich von Ihm kommt. Wir erkennen Seine Vorherrschaft an und danken Ihm, dass Er uns an Seiner Fülle teilhaben ließ. Mein Freund, ich denke, wir nehmen oft vieles, dass Gott uns gab, als selbstverständlich hin. William Shakespeare sagte: „Schärfer als jeder Schlange Zahn ist doch ein undankbares Kind.“ Ich frage mich, wie viele Segnungen Gottes wir tendenziell als selbstverständlich ansehen.

    Ich erinnere mich an eine Versammlung vor vielen, vielen Jahren. Es ist vielleicht 30 Jahre her.

    T. L. Osborn predigte und hatte zwei Ehepaare aus Frankreich dabei. Sie kamen aus Paris und er erzählte eine Geschichte. Er sah sie, als sie auf der Straße in Paris Traktate verteilten. Es waren Traktate, die er selbst auf Französisch drucken ließ. Und er sagte:

    „Sie waren so entmutigt, weil sie den Eindruck hatten, dass niemand offen war. Sie konnten niemanden sonst finden, der wie sie an einen Gott glaubte, der Wunder tut.“ Und er sagte: „Sie waren total entmutigt.“ Er traf sie und sagte: „Ich nehme euch mit zu mir nach Hause.“ Sie kamen mit und wohnten eine Zeit lang bei ihm. Und er sagte: „Sie waren so entmutigt und irgendwann reichte es mir.

    Sie sprachen nur darüber, dass niemand in Frankreich das Evangelium hören will, dass es so schwer ist und so aussichtslos, und dass sie so arm dran sind.“ Er sagte: „Ich hab‘s! Ich hab‘s!“ Er sagte:

    „Ich kaufte vier neue Blöcke.“ Bamm, bamm, bamm, bamm, warf er sie vor sie hin. „Ich spitzte vier neue Bleistifte an.“ Zack, zack, zack, zack, bamm, bamm, bamm, bamm! Er legte die Bleistifte hin.

    Er sagte: „Ihr habt mir jetzt drei Tage lang erzählt, was ihr nicht habt. Erzählt mir jetzt, was ihr habt, und schreibt es bitte auf!“ Er sagte, sie starrten ihn nur an. Er sagte: „Macht schon, schreibt es auf.

    Ihr habt etwas. Ihr habt Hände. Schreibt es auf: zwei Hände.“ Sie schrieben zwei Hände hin. Er sagt:

    „Ihr könnt damit Menschen berühren, stimmt‘s?“ Er sagte: „Ihr habt zwei Beine. Offenbar hat niemand ein Holzbein. Schreibt zwei Beine auf. Ihr könnt laufen und euch bewegen und Menschen die Botschaft bringen. Schreibt das auf!“ Sie schrieben auf: „Zwei Beine.“ Und er sagte: „Ihr habt ein Herz, stimmt‘s? Ihr könnt Mitleid empfinden. Ihr könnt Menschen erreichen. Schreibt auf: ein Herz.“ Er sagte: „Ihr habt ein Gehirn, stimmt‘s?“ Er sagte: „Schreibt auf: ein Gehirn.“ Er sagte: „Ihr habt ein paar Mittel, ihr habt etwas Geld. Schreibt das auf.“ Sie fingen an, alles aufzuschreiben. Dann sagte jemand: „Wir haben noch etwas.“ Er sagt: „Mein Gott! Schreibt es auf!“ Jemand anders sagt: „Jenes haben wir auch noch.“ Er sagte: „Schreibt es auf!“ Eine halbe Stunde lang schrieben sie Dinge auf. Er sagte: „Als sie fertig waren, diese vier entmutigten Franzosen und deren Frauen, diese zwei französischen Ehepaare, wollten Sie auf schnellstem Wege wieder nach Paris, um das Evangelium zu predigen. Sie hatten ein paar Ideen im Hinblick auf einen Dienst, gingen zurück und setzten sie erfolgreich um.

    Ich frage mich, wie vielen Kindern Gottes es so geht. Sie übersehen alle Segnungen, die Er in ihr Leben brachte. Es könnte nicht schaden, Freund, ein paar Dinge aufzuschreiben.

    Und dann die nächste Frage: Jene, denen ein paar Dinge klar wurden – haben Sie Ihm gebührend gedankt für Seine vielen Segnungen? Das tat David! Und ich glaube, Gott sollte die Ehre und die Herrlichkeit zukommen, die Ihm gebührt.

    Wenn ich meine Hände hebe, sage ich: Gott, ich preise Dich! Ich erkenne an, dass jedes Wohlergehen, meine Gesundheit, meine Familie, meine Fähigkeiten, mein funktionstüchtiger Verstand – obwohl einige Leute das in meinem Fall bestreiten würden, aber falls ich nicht klar im Kopf bin, möchte ist so weiterleben, weil mir mein Leben Spaß macht… aber wir sollten sagen: „Gott, alles was ich habe, kam von Dir.“

    Genau das tat David. Er ehrte Gott: „Du hast uns gesegnet, uns wachsen lassen und uns erhoben.

    Alles, was wir haben, kam von Dir. Wir danken Dir dafür, Jadah!“, was manchmal in Ihrer Bibel nur als loben übersetzt wird.

    Wer von Ihnen hat in seinem Leben ein paar Dinge, für die er Gott danken könnte? Vielleicht für Dinge, die Er Ihnen gab? Vielleicht ein paar Talente und Fähigkeiten, die Er Ihnen gab, vielleicht für materielle Segnungen, die Er in Ihr Leben brachte, vielleicht ein paar Freundschaften, die Er zustande brachte? Wir müssen Ihm für diese Dinge danken.

    Lassen Sie uns bitte noch mal das Kapitel 15 anschauen. Hier sehen wir das Wort Jadah wieder in einem anderen Zusammenhang. 1.Chronik 15:29. Es geht um David. Er bringt die Bundeslade nach Jerusalem. Die Leviten tragen sie gemäß den Richtlinien des Wortes Gottes. David ist sehr begeistert.

    Schauen Sie mal alle kurz hoch. Ich möchte, dass Sie das verstehen. Die Bundeslade, die sie zurückbrachten, war unter dem Alten Bund der Ort, wo Seine Gegenwart, Seine Shekinah-Herrlichkeit, wohnte – über dem Gnadenthron in der Bundeslade. Und es symbolisierte den Einzug der Gegenwart Gottes nach Jerusalem, buchstäblich und symbolisch. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 29 an.

    1.Chronik 15:29.

    1.Chronik 15:29
    „Und es geschah, als die Lade des Bundes des Herrn in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, aus dem Fenster; und sie sah den König David hüpfen und tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen.“

    1.Chronik 16:1
    „Und sie brachten die Lade Gottes hinein und stellten sie in die Mitte des Zeltes, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und sie brachten Brandopfer und Heilsopfer dar vor Gott.“

    1.Chronik 16:4
    „Und er setzte einige von den Leviten als Diener vor der Lade des Herrn ein, dass sie den Herrn, den Gott Israels, rühmen, preisen und loben sollten.“

    Das Wort ‚preisen‘ in Vers 4, wer kann es erraten? Es ist Jadah, die Hände lobend und dankend heben. Dieses Wort finden Sie auch in Vers 7, Vers 8 und Vers 34 dieses Kapitels. Sie feiern.

    David feiert, dass die Gegenwart Gottes wieder nach Jerusalem gekommen ist. Sie kennen die Geschichte, dass die Bundeslade von den Philistern unter Eli und seinen bösen Söhnen erbeutet wurde und dass die Philister schließlich geplagt wurden. Sie setzten sie auf einen Ochsenkarren und schickten den Ochsen fort. Sie gelangte zurück nach Israel und blieb monatelang auf dem Hof des Obed Edom, bis David sie schließlich wieder nach Jerusalem zurückbrachte. Sie freuten sich von ganzem Herzen. Die Gegenwart Gottes kommt in die Stadt!

    Freund, wie viel mehr sollten wir unsere Hände heben und Ihn für Seine Gegenwart preisen?

    Denken Sie darüber nach. Unter dem Alten Testament… hier im Zelt Davids, hatten Sie die Bundeslade hingestellt. Dann baut Salomo diesen majestätischen Tempel und die Bundeslade ist dort. Aber wissen Sie, wie in der Stiftshütte des Mose war sie hinter einem Vorhang. Der Einzige, der zur Bundeslade hineingehen konnte, war der Hohepriester, und zwar nur einmal im Jahr, um Opfer zu bringen, um sie für seine Sünden und die des Volkes mit Blut zu besprengen, nur einmal im Jahr.

    Sie war in dem kleinen Bereich, dem so genannten Allerheiligsten. Es war umgeben von einem Hof, dem Heiligtum. Man schritt durch einen Vorhang und betrat das Allerheiligste. Eine Person durfte einmal im Jahr hinein. Dort war Gottes Gegenwart. Und wissen Sie, als Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, geschah etwas mit dem 2 Meter hohen Vorhang, der vor dem Allerheiligsten im Tempel war. Er wurde von oben bis unten in zwei Teile gerissen, was andeutete, dass unsichtbare Hände ihn ergriffen und zerrissen, dass Gottes Gegenwart auszog und etwas Neues geschah. Gott wohnt jetzt in neuen Tempeln.

    1.Korinther 3:16 sagt:
    „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

    Mein Freund, das ist etwas, wofür wir Gott preisen können! Wir haben jederzeit sofortigen Zugang zu Seiner Gegenwart. Er bewegt sich in uns und wohnt in uns! Das hat noch niemand von uns total verstanden. Er wohnt nicht in einem von Händen gemachten Tempel. Freund, dies ist der Tempel, in dem Gott jetzt wohnt. Sein Geist wohnt in uns Gläubigen. Jesus sagte: „Ihr kennt den Heiligen Geist. Er ist bei euch und wird in euch sein.“

    Das ist es wert, dass wir unsere Hände heben und Gott dafür preisen. Jetzt ist es nicht nur der Hohepriester einmal im Jahr. Alle Kinder Gottes haben sofortigen Zugang zu Gott. Wir alle können kühn zum Thron der Gnade kommen und Gnade und Barmherzigkeit finden, wenn wir in Not sind.

    Und, Freund, Sie müssen nicht weiter gehen als bis hier und damit meine ich nicht, dass wir auf uns selbst sehen. Damit meine ich, dass wir uns an den Gott wenden, der in uns wohnt. Das sind Dinge, die unseren Verstand übersteigen. Der Gott, dessen Hand sich über die Himmel erstreckt, wohnt in uns durch Seinen Geist. Und David sagte: „Ihr Priester, Gottes Gegenwart ist zurück, Tag und Nacht, Nacht und Tag, Tag und Nacht. Ihr müsst Gott preisen. Hebt eure Hände und lasst uns Gottes Gegenwart feiern!“ – Wir können Gott für mehr preisen als David. Jadah.

    Schauen Sie sich mit mir Psalm 28 an… zurück zu den Psalmen, bitte. Psalm 28. Jadah bringt auch Dank für zurückliegende Hilfe und Befreiung zum Ausdruck. Psalm 28:6.

    Psalm 28:6-7
    „Gepriesen sei der Herr, denn er hat die Stimme meines Flehens gehört. Er hat mein Gebet erhört.

    Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher jubelt mein Herz, und ich will ihn preisen –Jadah– mit meinem Lied.“

    Hat Gott jemals Ihr Gebet erhört? Hat Er Ihnen jemals zuvor geholfen? Gut, Freund, Jadah ist die angemessene Reaktion… ihre Hände… vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände erhoben.

    Das ist für Sie wie eine außerkörperliche Erfahrung. Vielleicht haben Sie in einem Gottesdienst zaghaft… und gehofft, niemand würde es sehen. Freund, Er ist es wert, dass wir unsere Hände heben. Oh ja, ganz sicher!

    Wenn ich an mein eigenes Leben denke… befreit von einem Lebensstil des Drogenmissbrauchs und des Alkoholismus. Ich hatte früher so viel Lärm hier oben. Ich bin in keiner Hinsicht, abgesehen davon, dass ich immer noch Sommersprossen habe, der gleiche Mensch, der ich war, bevor ich Christus begegnete. Er hat mein Leben verändert! Wissen Sie, wir wären nicht hier – wie wir gesungen haben – ohne Seine Gnade und Seine Barmherzigkeit. Wir können Ihm für so vieles danken.

    Der Psalmist sagte in

    Psalm 142:8
    „Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise – Jadah!“

    Wissen Sie, Gott ist Experte darin, Seelen von Menschen aus dem Gefängnis zu führen.

    Jemand sagt: „Nun, Pastor, ich glaube daran, Gott zu preisen, aber ich denke, das sollte privat geschehen. Ich bin sehr zurückhaltend.“ Gut, schauen wir uns Psalm 108:4 an.

    Psalm 108:4
    „Herr, ich will dich preisen unter den Völkern und dir lobsingen unter den Nationen.“

    Also Jadah unter den Völkern und unter den Nationen. Schauen Sie sich Psalm 109:30 an.

    Psalm 109:30
    „Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen vor der Menge.“

    Danken und Rühmen ist hier wieder Jadah. Schauen Sie mal: Ich werde es nicht nur ein wenig tun.

    Ich will dem Herrn sehr intensiv Jadah bringen und ich werde es vor der Menge tun. Und es ist interessant: Das Wort sehr bedeutet hier heftig, also mit unserem ganzen Körper. Das gleiche hebräische Wort beschreibt das Beben des Berges Sinai, als Gottes Gegenwart auf den Berg kam. Er bebte stark! Freund, das war nichts, was unbemerkt in einem Winkel geschah. Und hier sagt der Psalmist: „Ich werde dich sehr rühmen vor der Menge. Mir ist egal, wer zuschaut oder was sonst passiert. Gott, du bist würdig und ich werde dich sehr rühmen.“

    Wir sollten uns nie schämen, unseren Gott anzubeten und zu preisen, unsere Hände in heiliger Unterordnung zu Ihm zu erheben und Ihm für alles zu danken, was Er getan hat. Vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände gehoben. Wo Sie auch gerade sein mögen… vielleicht sehen Sie die Sendung in einem Hotel oder als ganze Familie zuhause. Nehmen Sie sich doch einfach eine Minute, um Ihre Hände zu heben und zu sagen: „Gott, mein Herz gehört Dir wegen all der Dinge, die Du getan hast.“

    Wissen Sie, Sie müssen sich einfach Zeiten nehmen, wo Sie sich ganz hingeben und Gott von ganzem Herzen preisen. Denn, Freund, ich sage Ihnen: Er ist würdig! Das Erstaunliche am Lobpreis ist, dass dadurch die Gegenwart Gottes kommt. Gott sagte im Jakobusbrief: Naht euch mir, dann nahe ich mich euch. Wenn Sie Gott begegnen wollen, preisen Sie Ihn. Wir sehen uns nächste Woche.

    Sie sollten sich keinen Teil dieser Serie entgehen lassen. Bis dann!

    Lobpreis mit Einsicht – Teil 2 16.08.2009

    Hallo, Freund. Dies ist Teil zwei einer Serie über Lobpreis und Anbetung. Die Bibel sagt, wir sollen Gott mit Einsicht preisen. Das ist interessant. Es gibt mindestens sieben verschiedene hebräischen Worte, die in unseren Bibeln als preisen übersetzt werden. Doch jedes dieser Worte hat eine andere Bedeutung. Vergangene Woche sahen wir, dass eins der Worte, die als preisen übersetzt werden, ‚Jadah‘ ist. ‚Jad‘ heißt auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Wörtlich bedeutet es, seine Hände zu Gott zu erheben. Und wir schauen uns alle verschiedenen Worte an, die verschiedene Ausdrucksformen des Lobpreises und Äußerungen unseres Herzens Gott gegenüber beschreiben. Ich sage Ihnen, ich habe viel gelernt. Es wird Ihnen in Ihrer Beziehung zu Gott helfen.

    Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen. Was Sie auch gerade tun, nehmen Sie sich Zeit, Erkenntnis zu erlangen.

    Wussten Sie, dass die Bibel sagt, dass es nicht gut ist, wenn die Seele ohne Erkenntnis ist? Erlangen wir etwas Erkenntnis über Lobpreis und Anbetung. Finden Sie heraus, wie Sie Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele gefallen können.

    Es ist großartig in dieser Zeit zu leben, Gemeinde, einfach großartig! Psalm 46… Psalm 47, Entschuldigung, Psalm 47:7.

    Psalm 47:7-8
    „Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!“

    Ich möchte das Ende von Vers 7 betonen: „Lobsingt mit Einsicht.“ Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus Gottes Wort wirklich etwas lernen. Die ersten Christen hatten überwiegend ein weit tieferes Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es die Christen generell heute haben, und zwar deswegen, weil die Gemeinde anfangs… während der ersten zehn Jahre, ausschließlich aus Juden bestand. Jedem Mitglied der Gemeinde, jedem Juden, der Jesus Christus als Retter und Messias angenommen hatte, waren alle Formen von Davids Anbetung bekannt. Jeder kannte die Psalmen auswendig. Sie waren sozusagen das Gesangsbuch des Neuen Testaments. Ein römischer Historiker nannte die ersten Christen verrückte Psalmen singende Christen. Etwas, das ihre Anbetung auszeichnete, waren die verschiedenen Worte für ‚preisen‘, die verschiedene Eigenschaften Gottes und verschiedene Taten Gottes im Leben von Menschen ausdrücken. Mindestens sieben hebräische Worte werden in der englischen Bibel als ‚preisen‘ übersetzt. Vielleicht lesen Sie das Wort ‚preisen‘: Gepriesen sei der Herr! Gott soll hoch gelobt werden! Damit assoziieren Sie das, was Sie unter Lobpreis verstehen. Und doch könnte es irgendeins der sieben Worte sein. Und jedes hebräische Wort hat eine andere Bedeutung. Verschiedene Aspekte zeigen recht spektakuläre Eigenschaften Gottes, Seines Charakters, Seines Wesens und Seiner Werke, für die Er gepriesen werden soll.

    Letztes Mal sahen wir uns eins dieser Worte an, das hebräische Wort ‚Jadah‘. Es wird meist als preisen übersetzt, aber auch anders. Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil des Wortes ‚Jad‘ bedeutet auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Es bedeutet wörtlich: Hände zu Gott. Es bedeutet, dass ich meine Hände hebe und sage: Gepriesen sei der Herr!

    Wir sahen, dass wir unsere Hände heben und Ihm für Seine Barmherzigkeit, Seine Vergebung, Seine Versorgung und einige andere Dinge danken sollen. Es bedeutet konkret, die Hände dankend zu erheben. Wenn ich meine Hände in dieser Form des Lobpreises erhebe, gebe ich mich Gott hin und danke Ihm für Seine Barmherzigkeit. Ich stehe demütig vor Ihm.

    Ich möchte heute abend ein zweites Wort ansehen, und zwar das hebräische Wort Todah. Es schreibt sich t-o-d-a-h oder t-o-w-d-a und es ist von Jadah abgeleitet. Es ist teilweise ähnlich, enthält aber noch weitere Facetten der Bedeutung von Lobpreis. Wir finden es in Psalm 42. Schauen Sie sich bitte mit mir an Vers 4 an. Psalm 42:4, machen Sie sich bereit. Wir werden uns wieder viele Bibelstellen ansehen. Dies ist unser Bibelabend, also werden wir die Bibel studieren. Psalm 42:4 sagt:

    Psalm 42:4
    „Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.“

    Mit Jubel und Dank. Dank ist unser hebräisches Wort Todah. Obwohl es im Englischen als Lobpreis übersetzt wird, wird es meist in unseren Bibeln als Dank übersetzt. In der Bibel wird es als Lobopfer oder Dankopfer bezeichnet. Wie Jadah impliziert es das Heben der Hände zu Gott, aber die Hauptbedeutung von Todah ist, die Hände zu Gott zu erheben, während man etwas bekennt oder eine Wahrheit über Gott oder Sein Wort verkündet. Es bedeutet, die Hände in Übereinstimmung zu erheben. Das ist sehr wichtig. – Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie das.

    Todah bedeutet exakt, seine Hand in Übereinstimmung zu erheben, als Zeichen der Anerkennung der Kraft, der Barmherzigkeit und der Güte Gottes oder der Wahrhaftigkeit oder der Unerschütterlichkeit Seines Wortes. Ich hebe meine Hände in Übereinstimmung mit der Wahrheit Seines Wortes. Ich bestätige die Wahrheit Seines Wortes. Wenn ich Todah darbringe, danke und preise ich Gott nicht nur, sondern stimme mit dem überein, was Er sagt. Das ist ein extrem wichtiges Prinzip. Wenn Sie es anfangen zu begreifen und verstehen, wird Ihnen klar werden, was Glaube wirklich bedeutet. Todah soll nach der Bibel öffentlich und privat dargebracht werden. Es kann mit oder ohne musikalische Begleitung gesungen oder nur gesprochen werden. Es kann eine bloße Proklamation sein, aber etwas ist bei Todah besonders, es sollte ständig dargebracht werden. Die Bibel sagt im Neuen Testament in

    Hebräer 13:15 „So lasst uns nun durch ihn…“, das ist durch Jesus, „… Gott allezeit“, sagen Sie alle „allezeit“, „durch Jesus Christus das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“

    Allezeit bedeutet offensichtlich ständig. Aber um der Sache auf den Grund zu gehen, werde ich es etwas differenzieren. Sind Sie soweit? Wir sollen solchen Lobpreis in zwei Situationen darbringen.

    Erstens dann, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Und wir sollen ihn darbringen, wenn wir nicht in Schwierigkeiten sind. Darüber werde ich heute abend sprechen.

    Zunächst, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Dann danken wir Gott im Glauben. Dann stimmen wir mit Seinem Wort überein und danken Ihm für Seine befreiende Kraft, wenn es finster aussieht und scheinbar nichts funktioniert. Ich bin mir sicher, dass niemand hier so etwas kennt. Aber versuchen Sie das Prinzip zu verstehen, okay? Es ist trostlos. Es sieht nicht gut aus. Dinge gehen schief.

    Scheinbar ist Gott eine Million Kilometer entfernt. In dieser Zeit, wo der Feind scheinbar die Oberhand hat, bringen wir dieses Lobopfer dar. Wiederum steht im Neuen Testament in 1.Thessalonicher 5:18: „Sagt in allem Dank!“ Die Amplified Bible sagt: „Danket Gott in allem, egal wie die Umstände auch sein mögen.“ Der Vers geht folgendermaßen weiter: „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Egal ob die Umstände gut oder schlecht sind, bringen Sie dieses Lobopfer dar. Danken Sie Gott. – Schauen wir uns Todah an. Psalm 69:2. Wir schauen uns ein paar Verse an, um nachzuempfinden, in welcher Lage der Psalmist ist und um den Kontext zu verstehen. Vers 2:

    Psalm 69:2-4
    „Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.“ – Jetzt zu Vers 15.

    Psalm 69:15
    „Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen, und aus den tiefen Wassern; dass mich die Flut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe. Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht, denn mir ist angst; erhöre mich eilends.“

    Sind Sie im Bilde? Ich bin in Not! Ich bin am Ertrinken, Gott, ich bin überfordert! Diese Wasser sind zu tief für mich. Ich kann nicht mehr Wasser treten. Ich fühle mich, als würde ich zum dritten Mal untergehen. Ich bin total am Ende. Ich habe Feinde, Menschen, die mich hassen. Gott, ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich bin in Not.

    Wie gesagt, ich bin sicher, niemand im Haus und keiner der Zuschauer hat so etwas je erlebt. Aber versuchen Sie einfach den Kontext zu verstehen. Also, ich bin in Schwierigkeiten. Gehen wir noch ein paar Verse weiter. Psalm 69:31, Schauen Sie es sich an.

    Psalm 69:31
    „Loben will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Dank.“

    Das Wort Dank ist unser Wort Todah. „Das wird…“, schauen Sie Vers 32 an.

    Psalm 69:32
    „Das wird dem Herrn besser gefallen als ein Stier, der Hörner und Klauen hat.“

    Mit anderen Worten: „Gott, wenn ich Dich in Schwierigkeiten preise, wenn ich scheinbar untergehe und den Eindruck habe, Wellen stürzen über mir zusammen und ich überfordert bin, ist das das Opfer, dass Du haben möchtest. Du möchtest nicht, dass ich ein Tier opfere. Gott, Du möchtest, dass ich im Glauben ein Lobopfer bringe, wenn scheinbar nichts läuft und alles düster aussieht.“

    In Vers 31 sagt er: „Ich will den Herrn erheben mit Dank.“ Erheben. Mit anderen Worten will ich darüber reden, wie groß und wie fähig Er ist. So sollen wir reden, wenn wir in Not sind. Wir heben unsere Hände und fangen an, Gott für Seine Güte, Macht und Barmherzigkeit inmitten unserer Not zu danken. Wir reden über Gottes Größe, wir jubeln über die Größe und die Kraft Gottes. Er ist der Schöpfer der Enden der Erde, nichts ist für Ihn zu schwer in unserer Notlage. Statt dass wir unsere Probleme oder den Teufel erheben, erheben wir Gott und Seine Fähigkeiten.

    Gut, warum sollten wir so etwas tun? Wozu soll das gut sein? Warum sollten wir uns damit befassen?

    Mir ist klar, hören Sie: Manche von Ihnen habe ich bereits beschrieben. Sie sitzen scheinbar im Saal, sind aber eigentlich dabei, Wasser zu treten. Sie wissen es, Gott weiß es und der Teufel weiß es, weil er Sie schikaniert hat. Vielleicht betrifft es eine Beziehung oder ein finanzielles Problem. Sie mögen selbst schuld sein oder keinerlei Einfluss darauf haben. Es könnte ein Eheproblem oder eine Krankheit sein. Ich weiß, dass hier Menschen im Saal sind und dass Menschen mir gerade zuhören, deren Seele überflutet wird und die sich fühlen, als wären sie im tiefen Schlamm ohne Boden unter den Füßen und die sagen: „Gott, ich bin in Not.“ Gut, der Psalmist sagte: „Ich werde Dich erheben. Ich werde darüber sprechen, wie groß Du bist, werde ein Lobopfer bringen und Dich auf diese Art preisen, Todah. Warum? Zunächst, weil Er würdig ist. Egal, was in Ihrem Leben passiert… ob wir durchblicken oder nicht, Gott verdient unser Lob. Aber es gibt einen zweiten Grund und der ist sehr wichtig. Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 50 an. Psalm 50:23.

    Psalm 50:23
    „Wer Dank opfert (Todah), der ehrt mich, und wer seinen Weg recht ausrichtet, dem zeige ich das Heil Gottes!“

    Wir wissen, wenn wir auf diese Weise den Herrn mit einem Lobopfer preisen und Ihm danken, verherrlichen und ehren wir Gott. Und dann heißt es: „Wer seinen Weg recht ausrichtet…“ und das ist mehr als nur: „Gott, ich werde ab jetzt so leben, wie Du es möchtest.“ Die New International Version setzt einen anderen Akzent und die Amplified Bible ähnelt der NIV hier. Hören Sie es sich an, es ist wichtig! In der NIV steht: „Wer Lobopfer bringt, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann.“

    Bedenken Sie das! Wer Lobopfer darbringt, wer Dank opfert, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann. Und das Wort ‚Heil‘ bedeutet im Alten Testament Befreiung, Rettung, Sicherheit, Wohlergehen und Gesundheit… all das steckt in dem Wort Heil und es wird auf verschiedene Weise übersetzt. Er sagt: Wenn Sie inmitten von Schwierigkeiten Ihre Hände heben, Gott für Sein Wort danken und sich mit Seinem Wort eins machen, wenn Sie anfangen, von Seiner Kraft und Barmherzigkeit zu reden und zu singen, dann ebnen Sie und bereiten Sie den Weg, sodass Er Seinen Sieg in Ihrem Leben zeigen kann. Sie ebnen den Weg, damit Gott in Ihrer Situation, in Ihren Umständen, eingreifen kann. Generell habe ich gesehen, dass wir in unseren Lebensumständen eine von zwei Stimmen hören. Erstens werden Sie die Stimme des Heiligen Geistes hören und Er wird Gottes Treue, Sein unveränderliches Wesen und Seine verlässlichen Verheißungen betonen. Er ist immer da, um uns zu trösten, zu ermutigen und zu stärken. Jesus sagte, wenn Er kommt… und ich meine jetzt in das Leben der Gläubigen… wird Er Folgendes tun: Er wird uns an alles erinnern, was Er uns gesagt hat, Er wird uns ständig begleiten und stärken.

    Aber wir hören in den Umständen unseres Lebens oft eine andere Stimme, und zwar die Stimme des Teufels: Zweifel, Ängste, Gefahren und Lügen. Wenn Sie die Lügen und Zweifel vom Teufel annehmen und aussprechen, werden diese Lügen und Zweifel wie ein Riese aufstehen und Sie binden. Wenn wir aber inmitten düsterer Umstände und großer Not Gottes Verheißungen annehmen und aussprechen, ehren wir Gott und bereiten den Weg dafür, dass Er diese Verheißungen in unserem Leben zur Realität machen kann.

    Offen gesagt ist mir lieber, dass Gott in meinem Leben wirkt, nicht der Teufel. Kann jemand dazu amen sagen?

    Ich möchte Ihnen jetzt ein wunderbares Beispiel dafür in der Bibel zeigen. Es steht in Jona. Schlagen Sie es doch bitte mit mir auf. Jona… Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona. Wir werden etwas Zeit im Buch Jona verbringen und ich möchte Sie bitten, sich voll darauf zu konzentrieren, denn es enthält eine herrliche, sehr befreiende Wahrheit. Jona 2:1.

    Jonah 2:1
    „Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.“

    Wir wissen, warum Jona dort war. Er war Gott ungehorsam. Gott hatte gesagt: „Geh und predige in Ninive.“ Jona wollte nicht hingehen… in die große Hauptstadt der Assyrer. Vielleicht war er ein Nationalist, liebte Israel und hasste jedes andere Land und wollte deshalb nicht gehen. Vielleicht wusste er als Prophet, dass die Assyrer schließlich Israel angreifen, einnehmen und in Gefangenschaft führen würden und wollte ihnen deshalb nicht die Botschaft bringen. Weiter hinten im Buch hat er das immer noch nicht geklärt und hofft, Gott würde sie alle töten. Er flieht nach Tarsis, dem heutigen Spanien, so weit weg von Ninive, wie es in der damals bekannten Welt ging. Es erhebt sich ein großer Sturm. Schließlich bekennt Jona den anderen auf dem Boot: „Wisst ihr, es liegt an mir.

    Werft mich über Bord und der Sturm wird aufhören.“ Sie tun es und der Sturm hört auf. Gott sandte einen großen Fisch, um Jona zu verschlucken.

    Das interessiert mich. Wir lasen gerade in Vers 1, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fisches war. Wie geht es direkt danach weiter? Dann. „Dann betete Jona zum Herrn.“ Dieser Mann ist so stur und so entschlossen, den Einwohnern Ninives nicht zu predigen, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fische verbringt, bevor er überhaupt betet. Wenn es je einen schweren Fall gab, dann hier!

    Vielleicht sind Sie vor Gott auf der Flucht, sind heute abend hier und denken, Sie seien hart im Nehmen. Wissen Sie, Sie können nicht schneller laufen als Gott und Sein Wort. Es läuft sehr schnell, sagt die Bibel. Die Tatsache, dass Sie hier sind, bedeutet, dass Gott etwas in Ihrem Leben tut. Also betet Jona. Jona 2:2.

    Jona 2:2-5
    „Und Jona betete zum Herrn, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches und sprach: (Hier ist sein Gebet im Bauch des Fisches) Ich rief aus meiner Bedrängnis zum Herrn, und er antwortete mir.

    Aus dem Schoß des Scheol (oder der Hölle) schrie ich um Hilfe – du hörtest meine Stimme. Und du hattest mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin. Da sprach ich: Verstoßen bin ich von deinen Augen hinweg, dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“

    Wir wollen kurz über diese Verse sprechen. Ja, das hat etwas mit Lobpreis zu tun. Wir werden es sehen, also bleiben Sie dran. In Vers drei sagte er: „Ich schrie zum Herrn aus meiner Bedrängnis.“

    Das Wort ‚Bedrängnis‘ kommt von einem hebräischen Wort, dass binden, festbinden, begrenzen und bedrängen bedeutet.

    Ich garantiere Ihnen, dass Jona den Bauch des Fisches nicht gemütlich fand. Er hatte wenig Freiraum.

    Er verglich es und sagte: „Aus den Tiefen der Hölle schreie ich zu Dir.“ Es ist wie in der Hölle! In den Versen 4 und 5 zitiert Jona Psalm 88 und Psalm 31. Jona kannte Gottes Wort. Am Ende von Vers 5 zitiert er wieder die Schrift und sagt: „… dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“

    Das ist für uns heute Morgen sehr wichtig und es ist sehr wichtig für unser Bibelstudium. Er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“ Er bezieht sich hier auf den Tempel Salomos in Jerusalem, wo Gottes Gegenwart wohnte. Jona bestieg das Boot nach Tarsis, weil er vor Gottes Gegenwart floh.

    Unter dem Alten Testament wohnte Gottes Gegenwart und Seine Herrlichkeit im Allerheiligsten in dem Tempel, den Salomo erbaute. sie können später in 1.Könige 8 und in 2.Chronik 6 nachlesen.

    Als Salomo den Tempel für den Herrn fertiggestellt hatte, erfüllte die Herrlichkeit Gottes den Tempel.

    Sie kam in Form einer Wolke und Salomo betete, als Gottes Herrlichkeit vor ganz Israel in den Tempel einzog. Jede folgende Generation kannte den Inhalt des Gebets, das Salomo sprach. Sie lehrten es ihren Kindern als eine Offenbarung Gottes, was es auch war. Und als Jona sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel,“ zitierte er aus Salomos Gebet. Er zitierte das Wort Gottes, das Salomo aussprach, als er den Tempel einweihte. Als er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel,“ bezog er sich auf etwas, was Salomo vor vielen Jahren sagte. In seinem Gebet sagte Salomo: Wenn ein Israelit sündigt und Schwierigkeiten auf sich bringt… „ … und sich demütigt, betet und sich deinem Heiligen Tempel zuwendet, (und wörtlich) und sein Herz wieder dazu bringt, dein Angesicht zu suchen, Gott, dann wirst du vom Himmel her hören, seine Sünde vergeben und ihn aus all seiner Not erretten.“

    Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden.“ Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann deinem Tempel zuwenden, dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land.“

    Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln. Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.

    Jona 2:6-8
    „Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.“

    Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.

    Wissen Sie, ich liebe die Geschichte von Jona. Im Bauch des Fisches dankt er Gott aufgrund Seines Wortes und der Fisch spuckte ihn tatsächlich aus. Und vielleicht werden wir inmitten unserer Probleme geschluckt und sehen überall nur Probleme. Wie Jona, wo er auch hinsah, sah er den Wal, den Fisch.

    Aber als er sich entschloss, Gott Lob und Dank zu opfern, spuckte ihn der Fisch aus.

    Ich denke, unsere Probleme werden uns ausspucken, wenn wir Gott aufgrund der Verheißungen in Seinem Wort danken. Wissen Sie, was mich an dieser momentanen Serie so begeistert? Wir werden noch eine Weile dabei bleiben und uns alle hebräischen Worte für ‚preisen‘ ansehen. Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen! Schalten Sie also nächste Woche wieder ein. Hören Sie, falls Sie noch nie Kontakt zu mir aufgenommen haben, würde ich gerne von Ihnen hören! Schicken Sie mir doch bitte ein Email und sagen Sie mir, ob die Sendungen ein Segen für Sie waren. Ich möchte Sie sogar herausfordern.

    Wenn die Sendungen Sie gestärkt haben oder ein Segen für Sie waren, warum dann nicht etwas säen? Wissen Sie, das Ziel unserer Arbeit ist, die Welt mit der guten Nachricht von Jesus Christus, mit der Wahrheit Seines Wortes, zu erreichen. Und nur, weil uns treue Partner wie Sie und potentielle Partner unter den Zuschauern helfen, können wir das überhaupt tun. Wir vertrauen Gott Woche für Woche für unsere fortlaufenden Sendungen. Wollen Sie daran Anteil haben? Ich bete, dass Gott Ihr Handeln segnet. Bis zur nächsten Woche.

     

    Lobpreis mit Einsicht – Teil 3 23.08.2009

    Ich freue mich, dass Sie unsere Sendung sehen. Wir studieren das Thema Lobpreis. Die Bibel sagt, wir sollen Ihn mit Einsicht preisen und nur aus Gottes Wort können wir etwas darüber lernen. Sieben verschiedene hebräische Worte werden in der englischen Bibel nur als preisen übersetzt, obwohl jedes Wort eine eigene Bedeutung hat. Wir untersuchen eins dieser Worte, das Jona im Bauch des Fisches verwendete. Bei einer Art des Lobpreises, die er praktizierte, zitiert er folgende Verheißung Salomos für uns. Wenn wir in Gefangenschaft oder krank sind und uns dann dem heiligen Tempel zuwenden, was bedeutet, dass wir uns auf Gott ausrichten und beten, wird Gott uns aus jeder Notlage befreien. Jona zitiert die Verheißung und fängt dann im Bauch des Fisches an, Gott ein Lobopfer zu bringen. Freund, ich sage Ihnen, das hat weitreichende Bedeutung für uns. Wenn Sie mit Schwierigkeiten und Problemen zu tun haben, sollten Sie gut zuhören. Es könnte Ihr Leben total verändern!

    Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden.“

    Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann Deinem Tempel zuwenden, Dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land.“

    Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln.

    Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.

    Jona 2:6-8
    „Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.“

    Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.

    „Gott, ich weiß, dass Du mein Gebet erhört hast.“ Vers 9, bleiben Sie dran.

    Jona 2:9-10
    „Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade. Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes (raten Sie, was hier steht – todah); was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung.“

    Nach diesen Ereignissen… Jona ist im Bauch des Fisches: „Ich bin echt in der Hölle. Ich bin eingezwängt, mir hängt Seetang um den Hals, mein Leben schwindet dahin. Gott, ich kehre um und wende mich deinem Tempel und deiner Gegenwart zu und ich weiß, dass du mein Gebet erhört hast.“ Und dann sagt er etwas total Seltsames. Es steht fast in Klammern, wie ein Gedanke, der ihm gerade in den Sinn kam. Mitten in seinem Gebet sagt er in Vers 8: „Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade.“

    Okay, Jona, was soll das denn bedeuten? Es gehört scheinbar nicht dorthin. Die, die sich an nichtige Götzen wenden, sich ihnen widmen und sie beachten… die King James Übersetzung sagt: „Die, die auf betrügerische Eitelkeiten achten.“

    Eine Eitelkeit ist etwas, das leer und absolut substanzlos ist. Diese Übersetzung sagt „wertlose Götzen“, aber eigentlich steht hier nicht das Wort „Götzen“. Manchmal, eher selten, ist in der Schrift konkret von Götzen die Rede, aber meist steht dort nur „leer“. Wer auf leere Lügen achtet, verlässt seine Gnade.

    Rotherhams Übersetzung sagt: „Jene, die auf Eitelkeiten und Lügen achten.“

    Die Septuaginta sagt: „Wer auf Eitelkeiten und Lügen hört, sie achtet oder beachtet.“

    Sie achten sie und das Resultat ist, dass sie ihre Gnade verlassen, die Gnade, die Gott ihnen versucht zu erweisen. Betrügerische Eitelkeiten… oder nehmen wir es, wie es hier steht. Wörtlich wertlose Götzen, könnte sich, wie gesagt, auf die Götzen beziehen, die die heidnischen Nationen anbeteten und manchmal auch Israel.

    Jetzt bleiben Sie dran, das kann Ihr Leben verändern. Obwohl der Götze aus Holz oder Stein besteht, stand er für eine Lüge des Feindes und war eine schamlose Beleidigung für Gott. Gott gebot Israel, Ihn anzubeten und Ihn allein, den einzig wahren Gott. Aber der Teufel wollte sie dazu verleiten, einen Götzen aufzurichten und ihn anzubeten. Er war leer und eitel, aber sie achteten auf ihn und gaben die Gnade auf, die Gott ihnen gewähren wollte – und es war eine Lüge.

    Gut, was hat das mit uns zu tun? Warum hat Jona sich auf einmal darauf bezogen, mitten im Bauch des Fisches? Weil der Teufel uns viele Lügen sagt, die Gott und seinem Wort widersprechen.

    Manchmal, wenn wir sie beachten wie Israel die Götzen, stellt der Teufel diese Lüge als Wahrheit dar und wenn wir darauf eingehen, verlassen wir die Gnade. Der Teufel wird Ihnen Vorschläge machen, die vielleicht logisch sind, aber nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.

    Nehmen Sie einen Sünder, jemanden aus der Welt. Demjenigen kommt ein Gedanke – vielleicht durch einen Professor, vielleicht auf anderem Weg: „Eine Schöpfung gab es nie. Es gibt keinen Gott. Du bist aus einer Mikrobe in einem Urmeer entstanden.“ Das ist eine Lüge. Aber wenn ich diese Lüge annehme… wissen Sie was? Ich werde die Gnade der Errettung aufgeben, die Gott mir gewähren will.

    Oder jemand glaubt, dass es Gott und einen Himmel gibt, hat aber folgende Lüge des Teufels geschluckt: „Du kommst nur durch Leistung hinein. Gott hat eine riesige Waage und legt all deine schlechten Taten und Gedanken auf die eine Seite und all deine guten Taten und Gedanken auf die andere Seite. Dann geht er einen Schritt zurück. Wenn die Waage in Richtung der guten Taten ausschlägt, bist du im Himmel willkommen, aber wenn das nicht der Fall ist, hast du Pech gehabt.“

    Das ist eine Lüge.

    Oder andere haben folgende Gedanken angenommen: „Weißt du, dein Verhalten war so schlecht, dass dir nie vergeben werden kann. Deine sexuelle Sünde, die Perversion, deine Lügen damals und deine schlechten Taten… du hast hier gelogen und dies getan, Gott würde dir auf keinen Fall vergeben. Du bist einfach zu schlecht. Vergiss es einfach. Du hast keine Chance!“

    All das sind betrügerische Eitelkeiten. All das sind hohle Lügen. Doch wenn wir auf diese Dinge achten, werden wir die Gnade der Errettung abweisen.

    Der Teufel kommt nicht und sagt: „Hey, wie wär‘s mit einer betrügerischen Eitelkeit? Ich habe einen ganzen Karton voller Lügen für dich. Und wenn du sie glaubst, wirst du total unten sein, auf geht’s.“

    Nein, der Teufel kann sehr, sehr religiös klingen.

    Ich weiß noch… ich war gerade Christ geworden, versuchte wirklich, Gott zu dienen und zu tun, was richtig ist. Und wie bei vielen von uns war mein Körper weit über 20 Jahre trainiert, Böses zu tun.

    Der Apostel Paulus sprach in Römer, Kapitel 7 davon, dass das Wesen der Sünde noch in unserem Körper steckt. Er sagte: „Nach dem inwendigen Menschen habe ich Gefallen am Gesetz Gottes, aber ein anderes Gesetz wirkt in meinen Gliedern, das mich zur Sünde verleiten will.“

    Und Gott sei Dank ist die Antwort, wenn Sie weiterlesen, in Christus Jesus, um das zu überwinden.

    Aber die Wahrheit ist: Es findet bei jedem von uns ein Kampf zwischen unserem wiedergeborenen Geist, in dem der Heilige Geist wirkt, und unserem Fleisch statt. Das Fleisch von manchen unter uns war sehr, sehr geübt in bestimmten Dingen, bevor wir zu Christus kamen. Manche von Ihnen rauchten zwei, drei Päckchen am Tag. Sie wurden errettet und dachten: „Mein Körper ist Gottes Tempel. Ich werde nicht mehr rauchen.“ Jawohl! Und zwanzig Minuten nach dieser Entscheidung redet Ihr Körper zu Ihnen: „Gib mir eine Camel! Ich will eine Camel haben – ohne Filter! Gib mir eine Camel!“ „Nein, ich werde es nicht tun! Ich werde es nicht tun!“ „Komm schon, ich nehme auch Benson and Hedges, irgendeine! Such eine Kippe im Aschenbecher. Bitte, bitte!“

    Ein Kampf findet statt. Es kann um Sex, Rauchen, Essen oder dergleichen gehen. Ich tat also als junger Christ etwas und wusste, dass es nicht richtig ist. Ich fühlte totale Verdammnis und sagte:

    „Gott, es tut mir leid! Es tut mir leid!“ Ich hörte eine Stimme, die mir sagte: „Hosea 4:6.“ Ich hörte eine Bibelstelle. Ich wusste, dass es Hosea in der Bibel gibt. Ich wusste nicht, was dort steht. Ich suchte die Stelle schnell und las sie. Es handelte davon, dass Menschen umkommen aus Mangel an Erkenntnis. Dann heißt es: „Weil ihr Erkenntnis verworfen habt, werde auch ich euch als Priester vor mir verwerfen. Weil ihr das Gesetz eures Gottes verworfen habt, werde auch ich eure Kinder vergessen.“ Ich weiß noch, dass eine finstere Depression über mich kam und ich dachte: „Das war’s. Gott hat mich verworfen. Meine Kinder sind nicht einmal geboren und ich habe bereits ihr Leben ruiniert. Ich fühle mich so elend.“

    Der Teufel säuselte mir ins Ohr: „Du taugst nichts, du taugst nichts. Du taugst nichts, Junge, du taugst nichts. Das sag ich dir noch mal…“ Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie besiegt und wertlos ich mich fühlte. Generationen nach mir hatte ich negativ beeinflusst.

    Gott sei Dank für den Heiligen Geist, nicht wahr?

    Ein Christ kam zu mir… all das lief in meinem Innern ab… sie kamen zu mir und legten, ohne ein Wort zu sagen, ihre Bibel auf meinen Schoß. Der erste Johannesbrief war geöffnet und ein Vers war rot markiert. Es war

    1.Johannes 1:9
    „Wenn wir unsere Sünde bekennen, ist Er treu und gerecht, unsere Sünde zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.“

    Ich dachte: „Oh, Gott, du hast mich nicht abgeschrieben. Es wird meinen Kindern gut gehen.“

    Aber der Teufel propagiert eine Lüge. Und es ist nicht immer eine eindeutig offensichtliche Angelegenheit. Er kann wirklich religiös daherkommen. Vielleicht sogar so: „Gott liebt dich nicht.

    Wäre das der Fall, warum passieren dann diese Dinge in deinem Leben? Er hört deine Gebete nicht.

    Du kannst gleich aufhören. Wenn die anderen Christen in der Cottonwood Gemeinde wüssten, wie du wirklich bist, würden sie dich teeren und federn und aus der Stadt jagen. Du hast kein Recht, dich Christ zu nennen. Du kannst nicht vor Gott treten.“

    Der Teufel ist hinterhältig. Zunächst verlockt er jemanden zu Sünde, und wenn derjenige nachgibt, wird er zum Anwalt der Ehre Gottes: „Oooh, du kannst nicht zu Gott kommen. Er ist böse auf dich.“

    Und wenn wir darauf hören, lehnen wir die Gnade ab.

    Hier haben wir Jona, bedenken Sie das. Drei Tage und drei Nächte ist er im Bauch des Fisches, hat Seetang um den Hals, sein Leben schwindet dahin. Ihm wird klar, dass er unglaublich stur und Gott gegenüber rebellisch war. Sein Verhalten kostete die restliche Besatzung fast das Leben. Ihm wird klar, dass ihm das Schicksal einer ganzen Stadt total egal ist. Also kehrt er um und sagt: „Gott, Salomo sagte unter der Inspiration des Heiligen Geistes, wenn ich umkehre und dein Angesicht suche, würdest Du hören, mir vergeben, mich retten und freisetzen.“ Und mittendrin sagt Jona:

    „Wer leere Lügen beachtet und auf sie hört, verlässt seine Gnade.“

    Was könnte Jonas betrügerische Eitelkeit gewesen sein? Vielleicht sagte ihm der Teufel etwas wie:

    „Du warst Gott ungehorsam, mein Junge. Du wirst in dem Fisch sterben. Gott hat dein Gebet nicht gehört. Du bist so stur und rebellisch. Der Fisch hat dich verschluckt und du hast nicht gebetet. Drei Tage hast du nicht gebetet. Du hofftest, du würdest sterben. Du hast Gottes Gnade nicht verdient, du Versager, du fieser Typ! Als von Gott gesalbter Prophet hattest du eine Gabe von Gott und du hast es vermasselt. Du sagst, du hast dich Gottes heiligem Tempel zugewandt und Er hat dein Gebet gehört.

    Er hat es nicht gehört. Das galt nur zu Salomos Lebzeiten und nicht etwa heute. Vielleicht hat es bei Salomo funktioniert, aber nicht heute… vielleicht zu biblischen Zeiten, aber heute nicht mehr. Gib am besten auf. Ob du dich zum Tempel gewandt hast oder nicht, es bringt dir sowieso nichts.“

    Besonders gerne nutzt der Teufel die Tatsache aus, dass ein Gläubiger Gott ungehorsam war, lädt ihm Verdammnis auf und sagt ihm, dass Gott ihm nicht vergeben hat. Manche sind jahrelang oder gar ein Leben lang durch diese betrügerische Eitelkeit gebunden.

    Was tut Jona also? Vers 10:

    „Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung.“

    Ich werde ein Dankopfer bringen, wörtlich: ‘die Hände in Übereinstimmung mit dem heben, was Gott sagte‘, in diesem Fall durch Salomo. Mit Seetang um seinen Kopf und während sein Leben dahinschwand, hob er seine Hände, pries Gott und machte sich eins mit Seinem Wort: „Gott, Dein Wort sagt, wenn ich umkehre, Deine Gegenwart suche und mich Deinem Heiligen Tempel zuwende und bete, wirst Du mir vergeben und mich befreien. Herr, ich danke Dir, dass Du Dein Wort und Deine Verheißung wahr machst. Es ist egal, dass ich in einem Fisch am Grund des Ozeans bin. Errettung, Rettung und Befreiung kommen von Dir. Gott, ich werde Dich für Dein Wort preisen, weil Du gesagt hast, Du wirst mich erhören. Du sagtest, Du wirst mich befreien. Du sagtest, Du wirst mir gnädig sein.

    Du sagtest, Du wirst mir Gnade erweisen. Gott, ich preise Dich!“ – Bedenken Sie, er ist in einem Fisch!

    Und was ist die Reaktion? Was geschieht daraufhin? Nun, Jona hat den Weg bereitet, indem er seine Hände hob und Gott für Sein Wort dankte, denn Gott erfüllte das Wort in seinem Leben. Das Resultat? Jona 2:11.

    Jona 2:11
    „Und der Herr sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.“

    Und, Freund, wenn Sie sich in Problemen genauso verhalten, werden Ihre Probleme Sie auch ausspeien.

    Ich war in einer Vorstandssitzung einer anderen Gemeinde. Ich war schon ein paar Jahre in diesem Vorstand. Sie hatten ein paar finanzielle Probleme und der leitende Pastor hatte für ein ausgeglichenes Budget gebetet. Er hatte konkret gebetet: „Gott, bis zu unserer Vorstandssitzung, bei der ich den Finanzbericht vorlegen muss, Gott, verhilf uns zu einem ausgeglichenen Budget!“ Sie waren 19.000 Dollar im Minus. Er fing an, Gott zu danken und zu preisen: „Unser Budget wird bis zur Vorstandssitzung ausgeglichen sein.“ Er dankte Gott und pries Ihn. Wir kommen zur Vorstandssitzung und das Budget ist nicht ausgeglichen. Hinterher erzählte er mir: „Der Teufel flüsterte mir in der Sitzung ins Ohr: ‚Du hast keinen Glauben. Gottes Wort ist nicht wahr. Das Budget wird nie ausgeglichen sein. Eure Rechnungen könnt ihr nie bezahlen. Du wirst einen schlechten Ruf in der Umgebung haben. Was für ein Christ bist du? Was für ein Leiter bist du?‘“ Er sagte, er fühlte sich etwa so groß. Statt dessen sagte er mitten in der Sitzung: „Gott, ich danke Dir! Ich danke Dir!“ Die Sitzung wurde mittendrin unterbrochen. Jemand kam herein mit einem Scheck über 21.000 Dollar… mitten in der Sitzung! Wer hält das für eine gute Unterbrechung? Nun, er hatte ein Lobopfer dargebracht.

    Schauen Sie mit mir bitte in das Neue Testament, in den Philipperbrief. Ich weiß, dass viele das kennen.

    Philipper 4:6 sagt:
    „Sorgt euch um nichts …“

    Macht euch keinerlei Sorgen. Schauen Sie bitte alle hoch, auch wenn Sie noch blättern. Legen Sie eine Pause ein. Sorgt euch um nichts. Egal womit Sie konfrontiert sind, es trifft darauf zu. Wenn Sie total fertig sind… keine Sorge! Wenn Ihre Ehe fast zerbricht… keine Angst! Finanzen… keine Sorge!

    Kinder… keine Sorge! Zukunft… keine Sorge! Verwirrung… keine Sorge! Sorgt euch um nichts.

    Lesen wir weiter. Philipper 4:6.

    Philipper 4:6
    „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen (in jeder Situation) lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit (was kommt danach?) Danksagung vor Gott kundwerden!“

    Mit Danksagung! Wir danken Ihm, dass Er uns gehört und erhört hat. Freund, wir tun das im Glauben.

    Ich denke, eins der einfachsten Beispiele, die ich je hörte, kam von einem Mann namens Doc Horton.

    Er predigte hier in der Gemeinde vor ein paar Jahrzehnten und er sprach über seine Kindheit auf einer Farm. Ich denke, er hatte zehn oder elf Geschwister. Einmal saßen Sie alle am Esstisch… und er beschrieb Mamas Buttermilchbrötchen und einen ganz bestimmten Sirup sehr genau. Und er sagte:

    „Man nahm ein heißes Brötchen, drückte es ein und füllte es mit Sirup und Butter.“ Er sagte: „Man hatte das Gefühl, man sei gestorben und bereits im Himmel.“ Es lag ein Berg davon auf einem Teller.

    Sie wurden sehr schnell weniger, bis nur noch eins übrig war.“ Und er sagte: „Ich war das jüngste Kind, kannte aber das Geheimnis. Ich wusste, wie ich das Brötchen von Papa bekommen konnte.

    Niemand anders bekam es.“ Er sagte: „Ich rief am Tisch aus: ‚Papa, danke f

Schreibe einen Kommentar