Gott nennt uns nicht immer die Gründe


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  • Jule sagt:

    Abraham’s Holz – Stöcke und Steine – Teil 4
    Pastor Bayless Conley – 29.06.2008

    Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Wir sind beim zweiten Teil einer Botschaft aus der Serie ‚Stöcke und Steine‘, die ich predigte. Wir sprechen über Abraham, der mit seinem Sohn bergauf geht, um ihn zu opfern. Sein Sohn trägt das Bündel Holz und fragt: „Vater, wir haben das Feuer und das Holz, aber wo ist das Opfer?“ Und er sagte:

    „Sohn, Gott wird sich ein Opfer ersehen.“ Der Punkt, auf den wir eingehen werden, ist, dass Gott uns nicht immer Gründe nennt, wenn Er anfängt, uns zu führen. Er möchte einfach, dass wir gehorsam sind, selbst wenn wir nicht verstehen, warum und wieso. Manchmal zeigt Er uns das später. Ich werde Ihnen eine Geschichte erzählen, die vor langer Zeit geschah. Das Interessante ist, dass ich dreißig Jahre lang nicht daran dachte und als ich mich oben auf die Predigt vorbereitete, fiel mir die Geschichte plötzlich ein. Ich glaube, Sie werden sie interessant und aufschlussreich finden. Lassen Sie uns gemeinsam ins Wort gehen.

    Ich hatte vor vielen Jahren eine Freundin, die finanzielle Probleme hatte. Sie war gläubig. Wir wollten am Abend in eine Versammlung gehen und verbrachten davor Zeit im Haus eines Freundes, dessen Bruder dann kam. Unser Freund war Christ, sein Bruder nicht… ein echter Heide. Er lästerte über das Christentum und machte sich den ganzen Tag über uns lustig. Er war einverstanden, mit uns zur Versammlung zu gehen. Ich bin nicht sicher, wie, aber er erfuhr von der finanziellen Not des Mädchens und gab ihr das entsprechende Geld. Dieser Unerrettete tat das. Ich dachte: „Echt stark!“ Wir gehen in die Versammlung und das Mädchen, das gerade das Geld bekam, das ihrer Not begegnete, tat alles ins Opfer… alles. Später sagte sie: „Ich spürte einfach, dass ich es tun sollte.“ Ich saß neben ihr, sah ihr zu und dachte: „Interessant“, da ich die Situation kannte. Nun, am selben Abend kam der unerrettete Bruder und unterhielt sich mit uns beiden, wir standen dort. Er sagte: „Sag mal, ich habe Dich bei der Sammlung beobachtet. Hast Du alles Geld hinein getan, was ich Dir gab?“ Sie sagte: „Jawohl!“ Er ließ seinen Kopf hängen und sagte:

    „Ich sagte Gott, wenn Du alles Geld, dass ich Dir gab, in die Sammlung gibst, dann weiß ich, dass das Ganze echt ist und werde Ihm mein Herz geben.“ Er betete und gab an diesem Abend sein Leben Jesus. Danach gab er ihr noch viel Geld.

    Es ist lustig. Ich habe dreißig Jahre nicht an diese Geschichte gedacht, bis ich gestern Nachmittag im Haus saß, dreißig Jahre dachte ich gar nicht daran. Gott erklärte ihr nicht, warum sie das tun sollte. Vielleicht hätte sie es unlogisch gefunden. „Gott, ich habe gebetet und Du bist meiner Not begegnet und jetzt soll ich sofort alles weggeben?“ Das Verständnis kam später. Übrigens ist es nie gut, aus Glaubensüberschwang zu handeln. Ich denke, manchmal, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie unter emotionalem Druck etwas tun, etwas versprechen oder dergleichen, dann müssen Sie erst einmal beten. Seien Sie sicher, dass Sie nicht manipuliert wurden und nichts unter emotionalem Druck tun. Das bringt uns zu der nächsten Lektion, dass Abraham den Gehorsam nicht aufschob. Es heißt in Vers 3: „Abraham machte sich früh am Morgen auf und sattelte seinen Esel.“ Ganz sicher sprach Gott in der vorherigen Nacht zu ihm. Wir wissen nicht, wie. Vielleicht hatte er eine Vision in der Nacht.

    Aber Abraham zögerte nicht. Das ist für uns deswegen wichtig, weil verzögerter Gehorsam sehr schnell zu Ungehorsam wird. Hindernisse stellen sich uns in den Weg. Begründungen wollen Glauben verdrängen. Offen gesagt haben manche der Gelegenheiten Gottes ein Verfallsdatum. Wenn wir zögern, gehorsam zu sein, werden wir manche dieser Gelegenheiten verpassen. Manche werden nie wieder kommen. Ich hatte ein paar liebe Freunde, als ich in Oregon lebte. Ein älteres Ehepaar, besonders die Frau, hatte mir viel beigebracht, besonders die Wege des Geistes. Sie wusste so viel über geistliche Dinge, besonders über den Heiligen Geist und Seinen Dienst. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen. Sie beteten für mich. Die Frau lebte schon damals 60 Jahre mit Jesus; der Ehemann war vielleicht ein Viertel der Zeit bekehrt.

    Ich kam nach Kalifornien und Gott fing an – ich bin sicher, dass es Gott war – mir klar zu machen, ich solle mich bei ihnen melden, sie sogar besuchen und dort Zeit verbringen, um von den Dingen zu lernen, die sie erfahren hatte. Und ich dachte: „Ja, das muss ich tun!“ Dann setzte ich es nicht um und der Gedanke verflog. Dann durchzuckte er mich ein paar Monate später wieder. Ich sagte: „Ich muss das organisieren und dort hinfahren. Ich muss sie anrufen.“ Ich setzte es nicht um und es geriet in Vergessenheit. Vielleicht 6 Monate später kam er wieder. Ich sagte: „Mann, ich muss etwas tun. Ich muss mir Zeit dafür nehmen, dieser Frau zu Füßen zu sitzen und von ihr und ihrem Mann zu lernen. Ich setzte es nicht um und er verschwand. Das ging fast zwei Jahre lang so. Dann dachte ich schließlich: „Bayless, was soll das?“ Ich suchte die Nummer, rief an und sprach mit dem Mann. Er sagte: „Oh, Bayless, schön von Dir zu hören! Es ist viel Zeit vergangen.“

    Ich sagte: „Ja, ich möchte euch beide gerne besuchen, kann ich mit deiner Frau sprechen?“ Er sagte: „Oh, Du hast es nicht erfahren.“ Ich fragte: „Was?“ „Dass sie vor ungefähr zwei Monaten in den Himmel ging.“ Das ist jetzt besser für sie. Leben bedeutet Christus, Sterben ein Gewinn. Abzuscheiden und bei Christus zu sein, ist bei weitem besser. Gewinn für sie, Verlust für die Erde. Ich wollte mich treten. Sie hatte mehr Kenntnis des Heiligen Geistes in ihrem kleinen Finger als ich in den letzten 30 Jahren sah. Und weg ist es, all ihre Weisheit, ihre Einsicht, alle Erfahrung wichen mit ihr. Es wird mir nicht helfen, wenn ich in den Himmel komme, ich brauche es hier.

    Sie müssen wissen, dass manche von Gottes Gelegenheiten Verfallsdaten haben. Es ist sehr wichtig, unverzüglich zu handeln, sobald Sie wissen, was Gott von Ihnen erwartet. Gut, eine vierte Lektion, die den Stöcken von Abraham sicher nicht entgangen wäre, ist, dass es Anbetung ist, wenn wir opfern und Gott etwas geben. Schauen Sie Vers 5 an.

    1.Mose 22:5 „Da sagte Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr mit dem Esel hier! Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten …“ Er hatte vor, seinen Sohn zu opfern und dieses größtmögliche Opfer, das Abraham Gott geben wollte, nannte er Anbetung. Immer wenn wir etwas Wertvolles um des Reiches Gottes willen auf den Altar legen, ist es für Gott Anbetung. In den letzten zwei Jahren gingen mehr als 20 Teams von uns nach Louisiana, um den Opfern von „Katrina“ zu helfen. Sie opferten ihren Urlaub und fuhren nach Louisiana, um dort Häuser, Kirchen und Menschen wieder aufzubauen. Urlaub, den sie sonst irgendwie verbracht hätten. Wissen Sie, wie Gott das nennt? Anbetung. Wenn Sie etwas in der Gemeinde spenden, ist das Anbetung. Menschen, die ihre Zeit und ihre Talente einsetzen und eine Kamera bedienen, Musik machen, Begrüßungsdienst machen oder mit Kindern arbeiten oder Einsätze machen, wissen Sie, was das ist? Es ist Anbetung.
    Ich las über eine Familie in der Gemeinde. Sie waren recht wohlhabend und verreisten jedes Jahr als Familie. Sie mieteten ein sehr schönes Haus am Meer … direkt am Strand … in der besten Lage. Und Gott sprach sie darauf an; sie besprachen es als Familie. Sie gaben all das einer armen Familie in der Gemeinde, die sich noch nie einen Urlaub leisten konnte, sie gaben es ihnen und zahlten Hin- und Rückfahrt und alles. Sie gaben die Reise einer armen Familie. Wissen Sie, wie sich das nennt? Anbetung. Anbetung bedeutet nicht nur, in der Gemeinde zu stehen und Gott zu sagen, wie großartig Er ist. Das bedeutet Ihm nichts, wenn wir nicht außerhalb dieser vier Wände einen Lebensstil von Großzügigkeit und Dienen haben. Gott ist nicht gleich hin und weg, wenn wir aufstehen und Ihm sagen: „Gott, Du bist großartig, großartig!“ Er möchte, dass wir einen Lebensstil der Anbetung haben. Das ist ein Lebensstil von Dienst, Opfer, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Das ist Anbetung. Und dann kann die Tatsache nicht übersehen werden, dass Abrahams Gehorsam ein Ausdruck seines Glaubens war, das war gewiss so. Das Neue Testament sagt in

    Hebräer 11:17-19
    „Abraham opferte seinen einzigen Sohn, indem er dachte, dass Gott auch aus den Toten auferwecken könne.“

    Wie sollte Er die Nationen der Welt durch Isaak segnen, wen dieser stürbe und tot bliebe? Haben Sie denn bemerkt, was Abraham den Männern in Vers 5 sagte? Er sagte:

    „Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren.“ Er hat vor, seinen Sohn zu töten und als ein Opfer zu verbrennen. Er weiß nicht, wie Gott es tun wird. Wenn Gott seinen Jungen aus der schwelenden Asche eines Opfers auferwecken muss, wird Er es tun, weil die Welt durch Isaak gesegnet werden wird. Was für ein Akt des Glaubens! Und ich denke, auch das gefällt Gott, dass wir Dinge im Gehorsam aus Liebe zu Ihm tun, aber dem Teil Seines Wesens und Charakters vertrauen, der sagt, was wir Ihm auch geben, wird Er ehren und uns vielfach zurückgeben. Wenn ich an mein eigenes Leben denke, Janet und ich sprachen gestern in der Küche darüber. Ich bin seit 32 Jahren errettet, so ungefähr … etwas über 30 Jahre.

    Janet ist wesentlich länger errettet als ich. Wir beide schauten uns alle Dinge an, die Gott von uns erwartete, uns bat zu tun. Ob es darum ging, etwas zu geben, was für uns ein bedeutendes finanzielles Opfer darstellte … eine freundliche Geste, egal. In all den Jahren kann ich ehrlich sagen, dass Gott uns gegenüber absolut treu war, bei allem, was wir gaben. Er ehrte das und gab es uns auf verschiedene Weise vielfältig zurück. Das ist einfach ein Teil Seines Wesens, Seines Charakters. Und ich denke, es gefällt und ehrt Gott, wenn wir diesen Teil Seines Charakters hochhalten und die Verheißung festhalten, wie Abraham es bei seinem Sohn tat und glaubte: „Gottes Wort wird eintreffen. Ich werde ihn Dir geben; aber Gott, Du gibst ihn mir wieder zurück.“ Genau das hat Gott getan. Das bringt uns zu der letzten Lektion, die diese Holzscheite uns lehren würden: Abrahams Handeln hatte globale und ewige Resultate.

    1.Mose 22:15-18
    „Und der Engel des Herrn rief Abraham ein zweites Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich schwöre bei mir selbst, spricht der Herr, deshalb, weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde dafür, dass du meiner Stimme gehorcht hast.“

    Gut, „Weil du das getan hast, Abraham, werden alle Nationen gesegnet werden. In deinem Samen werden alle Nationen der Erde gesegnet werden.“ Wissen Sie, wer dieser Same ist, von dem Gott spricht? Jesus Christus, der letzten Endes aus den Lenden Abrahams hervorging. Das Neue Testament kommentiert Gottes Ausspruch gegenüber Abraham.

    Galater 3:16: „Abraham und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesagt.“ Er sagt nicht „und seinen Nachkommen“, als von vielen; sondern als einem: „deinem Nachkommen“, der Christus ist. Das Opfer, das Gott forderte, ist einzigartig. In 1.Mose 15 schlossen Gott und Abraham einen Bund.

    Bei einem Bund sagt die eine Partei: „Gut, alles, was mir gehört, gehört dir. All mein Besitz, meine Ressourcen, aber auch meine Schulden und Verbindlichkeiten. Du übernimmst Verantwortung.“ Die andere Partei sagt das Gleiche: „All meine Schulden und Verbindlichkeiten, all meine Besitz und meine Ressourcen gehören Dir.“ Wer denkt, dass Abraham den besseren Part erwischt hat? Ja. Gott hat keine Schulden und Verbindlichkeiten. Eine Partei sagt: „Ich enthalte dir nichts vor.“ Die andere Partei sagt: „Und ich enthalte Dir nichts vor.“ Und Gott sagt zu Abraham: „Weil du das getan hast … weil du deinen Sohn nicht vorenthalten hast, werde ich meinen Sohn nicht vorenthalten. Weil du bereit warst, mir deinen Sohn zu opfern, werde ich meinen Sohn für dich opfern. Und durch diesen Nachkommen werden die Nationen der Welt gesegnet werden, Abraham.“ Deswegen hat Gott den Bund mit Abraham geschlossen. Es hat alles damit zu tun, dass Jesus Christus auf die Erde kommen und die Menschheit erlösen sollte.

    Bedenken Sie die Ähnlichkeiten zwischen Isaak und Jesus. Die Geburt Isaaks war ein Wunder. Seine Mutter war unfruchtbar. Die Geburt Christi war ein Wunder. Seine Mutter war eine Jungfrau. Isaak wurde als der einzige geliebte Sohn Abrahams bezeichnet. Jesus war Gottes einziger geliebter Sohn. Isaak war etwa 33 Jahre alt, als diese Dinge geschahen. Jesus war 33, als Er gekreuzigt wurde. Isaak trug das Holz für das Opfer den Berg hinauf. Jesus trug das Kreuz. Isaak wurde gebunden. Jesus wurde gebunden. Isaak fügte sich seinem Vater, ließ zu, dass er gebunden und auf den Altar aus Holz gelegt wurde. Erzählen Sie mir nicht, dass ein 33-jähriger Mann einem 133-jährigen nicht hätte entkommen können, wenn er gewollt hätte. Er fügte sich bereitwillig dem Willen seines Vaters. Jesus fügte sich auch bereitwillig dem Willen Seines himmlischen Vaters: „Nicht mein Wille, dein Wille geschehe.“ Er ließ zu, dass Er gebunden, geschlagen und auf dem Altar des Kreuzes geopfert wurde. Selbst der Hügel, der Berg Moria, wo Isaak geopfert werden sollte, liegt fast an derselben Stelle wie der Hügel, den wir heute Golgatha nennen.

    Manche Theologen und Kommentatoren sagen, dass es der gleiche Hügel war. In der Geschichte wurde Isaak am dritten Tag „geopfert und auferweckt“, falls es Ihnen auffiel. Jesus wurde am dritten Tag von den Toten auferweckt. Als Abraham sagte: „Gott wird sich ein Lamm ersehen,“ machte er unwissentlich eine prophetische Aussage. Gott hat einen Stellvertreter für Isaak und auch einen Stellvertreter für uns gegeben: Seinen eigenen Sohn, das Lamm Gottes. Und Abraham sagte: „Jehova Jireh, der Herr wird ersehen. Er sieht und ersieht.“ Wir lieben das und haben es auf materielle Dinge angewendet … und Gott sei Dank dafür! Aber das war nicht die wichtigste Bedeutung dieser Aussage und der Offenbarung. Es ging darum: „Gott hat die Misere der Menschheit gesehen, Gott sah die Not, und auf dem Berg des Herrn, auf Golgatha, hat Er Vorsorge gegen die Verlorenheit der Menschen getroffen: Erlösung, Versöhnung, Frieden, Wiederherstellung. Der Herr sah und gab es! Halleluja!

    Noch ein Gedanke: Golgatha, das aramäische Wort für Schädel; das Wort Kalvarie bedeutet das Gleiche, ein Schädel. Der Hügel, auf dem Jesus gekreuzigt wurde, hieß von jeher „Der Ort des Schädels“, selbst in der Antike, bevor Christus geboren wurde. Manche Historiker sagten, dass es daran lag, dass dort früher Hinrichtungen stattfanden, dass Schädel von hingerichteten Menschen gefunden wurden. Aber diese Theorie wurde erst viel später in der Kirchengeschichte aufgestellt. In der Zeit der Urgemeinde galt sie nicht. Heutzutage überwiegt die Ansicht, dass es daran lag, dass der Hügel aus einer bestimmten Perspektive wie ein Schädel aussah. Aber auch das galt in der frühen Kirchengeschichte nicht, darüber wurde erst viel später geschrieben.

    Die älteste Erwähnung stammt von Origen. Er, einer der frühen Kirchenväter, schrieb darüber. Eine vorchristliche antike Überlieferung bezüglich dieses Hügels besagte, dass Menschen glaubten und überlieferten, dass Adam, der erste Mensch, auf diesem Hügel begraben wurde. Man sagte, dort wurden seine Knochen und sein Schädel gefunden. Ob das nun wahr ist oder nicht … es kann auch ganz falsch sein … es entspricht der Sicht der Menschen damals. Bedenken Sie das. Selbst wenn es falsch wäre … wir wissen es nicht, aber es war die Sicht der Menschen. Sie glaubten es und es wurde in den ältesten Dokumenten der Kirchengeschichte beschrieben. Was der erste Adam tat, der die Menschheit in geistliche Finsternis stürzte und durch seine Sünde den geistlichen Tod auf alle Menschen brachte … dort, wo er begraben wurde, wurde der zweite Adam, Jesus Christus, gekreuzigt, um zunichte zu machen, was der erste Adam tat und die verlorene Beziehung zu Gott wiederherzustellen, die durch Adams Sünde verlorenging. Wir haben heute über viele Dinge gesprochen.

    Halten wir kurz inne. Vielleicht gibt es einen Teil der Botschaft, durch den Gott Sie persönlich anspricht. Ich möchte Sie sehr ermutigen: Nehmen Sie sich Zeit, schreiben Sie es auf, merken Sie es sich, tun Sie das Nötige. Vielleicht hat es damit zu tun, dass Gott uns testet. Vielleicht hat Er den Finger auf etwas in Ihrem Leben gelegt, dass Sie Ihm unterstellen sollen. Vielleicht geht es auch um zerbrochene Beziehungen, worüber wir früher sprachen. Vielleicht geht es darum, an einer Verheißung festzuhalten, die aus vielen Gründen unerfüllbar erscheint. Vielleicht geht es darum, Gehorsam Gott gegenüber nicht aufzuschieben. Setzen Sie das um!

    Gottes Wort erfordert eine Reaktion von uns. Sie werden dieser Wahrheit nicht alle Nährstoffe entziehen, die Sie brauchen, indem Sie eine Stunde in der Kirche sitzen. Sie werden etwas Zeit brauchen, um mit Gott zu sprechen, es erneut zu lesen und zu bedenken, darüber zu beten und Gott zu fragen: „Herr, wie soll ich reagieren? Wie wende ich das an?“ Die Hauptsache, die alles heute durchzog, war das Kreuz Christi. Obwohl Sie vielleicht fühlen, Sie seien meilenweit von Gott entfernt, kann Er völlig erretten. Freund, Seine Gnade erreicht Sie. Egal, was Sie getan haben, Jesus wird Sie nicht abweisen, wenn Sie zu Ihm kommen. Als Er am Kreuz hing, Freund, starb Er an Ihrer Stelle.

    Wir waren wie Isaak auf dem Altar. Das Messer der ewigen Trennung von Gott schwebte drohend über uns, aber es raschelte im Gebüsch und ein Stellvertreter wurde gefunden. Der Sohn Gottes nahm unseren Platz ein, trug unsere Scham, nahm unsere Sünde und starb unter dieser Last. Gottes ewige Rechtsforderung würde erfüllt und das, was uns von einer Beziehung zu Gott abhielt, diese unpassierbare Barriere, wurde entfernt. Jetzt ist der Weg zu einer Beziehung mit Gott frei.

    Die Bibel sagt, wenn Sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit dem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Das bedeutet, Gott bringt Sie in eine Beziehung mit sich selbst, die Errettung heißt. Aber Sie müssen verstehen, was der Herr meint. Das ist nicht nur ein christliches Schlagwort oder ein religiöser Zauberstab, den Sie schwingen.

    • Es bedeutet Meister.
    • Es bedeutet Chef.
    • Es bedeutet Leiter.

    Wenn ich Ihn als Herrn bekenne, sterbe ich meinem Recht, unabhängig zu leben und unterstelle meinen Willen, mein Herz, mein Leben, meinen Besitz, einfach alles Seiner Herrschaft. Freund, Er starb für uns. Kommen Sie doch zu Ihm! Vertrauen Sie doch heute Ihm! Ich bitte Sie, mit mir zu beten, wo auch immer Sie gerade sind. Wenn Sie Jesus noch nie zum Herrn Ihres Lebens machten, ermutige ich Sie, zu beten. Falls Sie ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter sind, eine Begegnung mit Jesus hatten, jetzt aber weit von Ihm entfernt sind und Ihr Herz weit weg ist, ist Gott nicht böse auf Sie. Er möchte Sie wiederherstellen, aber Sie müssen kommen. Erst als der verlorene Sohn den ersten Schritt tat und zum Vaterhaus zurück kam, rannte der Vater auf ihn zu. Und die Bibel sagt, wenn wir uns Gott nahen, wird Er sich uns nahen. Freund, Ihr Leben kann jetzt anders werden.

    Bitte schließen Sie jetzt alle Ihre Augen und neigen Sie Ihr Haupt … hier und im Klubhaus, in den Nebenräumen. Ich möchte mit Ihnen ein ganz einfaches Gebet sprechen.

    Wenn Sie es von Herzen beten, wird Gott Ihnen begegnen. Ich bitte Sie, etwas ganz Einfaches zu tun. Wenn wir bedenken, was Christus für uns tat, dass Er öffentlich für uns litt und starb … nicht in einer dunklen Ecke, sondern mitten im öffentlichen Leben der Menschheit, wo Menschen herumstanden, spotteten, glotzten, sich belustigten und Ihn leiden sahen. Sagen Sie: „O Gott, ich komme in dem Namen Jesu und danke Dir für Deine große Liebe. Danke, dass ich und die ganze Welt Dir so sehr am Herzen lag, dass Du Deinen einzigen Sohn sandtest, um zu sterben. Jesus, danke, dass Du meinen Platz einnahmst. Danke, dass Du Dich für mich geopfert hast, Herr. Ich bekenne, ich bin der Schuldige. Vergib mir meine Sünden. Reinige mich, ich kehre um und wende mich von ganzem Herzen zu Dir. Verändere mich, Jesus. Ich bekenne: Du bist Herr meines Lebens. Von diesem Moment an bin ich Dein. Mein Leben gehört Dir. Ich bete in Deinem kostbaren Namen. Amen.

    Gott sei Dank, dass der zweite Adam kam und zunichte machte, was der erste Adam tat. Jesus erfüllte Seinen Auftrag, die Welt mit Gott zu versöhnen. Der erste Adam führte uns in die Sünde. Wegen seiner Übertretung kam Sünde und geistliche Trennung von Gott auf alle Menschen. Es beeinflusste uns alle. Aber der zweite Adam, Jesus, kam als vollkommenes Opfer für unsere Sünden. Alle, die Seinen Namen anrufen, können wieder zu Gott zurückkommen. Danke, Jesus! Ich hatte früher so eine Liste der Dinge im Kopf, die ich austestete, weil ich mir dachte, es muss einen Gott geben. Wenn ja, wollte ich Ihn kennen lernen. Warum bin ich hier? Ich hatte lauter Fragen. Also nahm ich verschiedene religiöse Dinge unter die Lupe. Die Liste war lang und das Christentum war ganz am Ende meiner Liste. Ich denke, ich hatte noch keinen echten Christen getroffen. Niemand hatte mir je das Evangelium erzählt. Ich verstand nicht, worum es eigentlich ging. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen, lassen Sie Jesus nicht den letzten auf Ihrer Liste sein. Er muss der Erste sein.

    Er ist der Sohn Gottes. Er sagte schließlich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“ Wenn Sie eine Beziehung mit Gott haben wollen, müssen Sie durch Jesus kommen. Ich möchte Sie heute am Ende ermutigen. Wenn Sie noch nie Kontakt zu uns aufnahmen, tun Sie es bitte. Wir würden gerne von Ihnen hören. Vielen Dank an jene, die die Sendung unterstützen. Wir schätzen diese Unterstützung sehr. Und es gibt viele, die für unser „Heim für die Ernte“ gespendet haben, die Gebäude, die Sie hinter mir sehen. Von diesem Ort aus wird die Sendung weiterhin in alle Welt ausgehen. Vielen Dank für Ihre kontinuierliche Unterstützung. Gott segne Sie in Ihrem Gehorsam Ihm gegenüber. bis zum nächsten Mal.

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