Friede oder Panik


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  • Jule sagt:

    FRIEDEN ODER PANIK
    Pastor Bayless Conley

    Hallo, Freunde. Ich bin froh, dass Sie sich heute für uns entschieden haben. Sie werden es nicht bereuen. Wir werden über verschiedene Schriftstellen sprechen, wo Gott uns sagt, wir sollen nicht panisch reagieren.

    Manchmal geschehen in unserem Leben unerwünschte und unerwartete Dinge und unsere erste Reaktion ist, auszurasten. Aber Gott möchte, dass wir Frieden haben in jeder Situation und unter allen Umständen. Ich denke, manche Dinge werden Ihnen sehr nahe gehen. Ja, vielleicht erleben Sie gerade etwas, wobei Sie sich fühlen, als bräche Ihre Welt zusammen und Sie wissen nicht, was zu tun ist. Sie wissen nicht, wohin Sie gehen sollen. Ich denke, Sie werden heute Antworten finden.

    Falls Sie eine Bibel haben, wollen Sie sie vielleicht nehmen, obwohl ich bei dieser Predigt überwiegend eine moderne Übersetzung verwenden werde. Vielleicht wollen Sie sich einfach zurücklehnen und es genießen. Ich werde heute einige Beispiele bringen, die Sie, denke ich, sehr verblüffen werden. Hören Sie zu, falls Sie kürzlich Schwierigkeiten hatten.

    Falls bei Ihrer Arbeit Dinge passieren, vielleicht gab es schlechte Nachrichten bezüglich Ihrer Kinder, vielleicht geschah etwas anderes, vielleicht hat Sie ein ärztlicher Befund verunsichert oder etwas anderes geschah, was Panik auslöste; Sie sollten sich nicht entgehen lassen, was ich Ihnen jetzt sagen werde. Ich schlage vor, Sie lehnen sich zurück und erlauben dem Heiligen Geist, Ihnen zu dienen, wenn wir jetzt gemeinsam ins Wort gehen.

    Predigt:

    Der Titel meiner Predigt ist: „Frieden oder Panik“. Sollten wir da innehalten? Das ist eine gute Reaktion. Wenn wir in die Geschichte in Daniel, Kapitel 2, einsteigen, ist Daniel im Königreich Nebukadnezars dort in Babylon erhöht worden. Aber etwas geschah, was den Karren aus der Spur brachte. Der König hatte einen Traum, der ihn sehr beunruhigte. Er ruft alle Weisen, die Sterndeuter und die Zauberer herbei und er sagt: „Seht, ich hatte einen Traum. Ich muss wissen, was er bedeutet. Ihr müsst mir sagen, was der Traum bedeutet und ihn auch auslegen.“ Er sagt: „Ich werde euch nicht den Traum sagen, sonst könntet ihr eine Auslegung erfinden. Ich kann nur wissen, dass die Auslegung echt ist, wenn ihr mir den Traum nennt.“ Und dann sagte er ihm, was geschehen wird, falls sie versagten. Wir steigen bei Vers 5 ein. Es heißt:

    Daniel 2:5
    „Der König antwortete und sprach zu den Sterndeutern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht mitteilt, ;dann werdet ihr in Stücke gehauen, und eure Häuser werden zu einem Misthaufen gemacht.“

    Wer denkt, das ist nicht wirklich gute Nachricht? Und es war vorgesehen, wenn sie die Häuser dann zu Misthaufen machen würden, sollten die Familien der Leute darin sein.

    Daniel 2:6-7
    „Wenn ihr aber den Traum und seine Deutung kundtut, werdet ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum tut mir den Traum und seine Deutung kund! Sie antworteten zum zweiten Mal und sagten: Der König sage seinen Knechten den Traum! Dann tun wir die Deutung kund. Wir müssen uns verhört haben, König. Du musst uns zuerst den Traum nennen.“

    Daniel 2:8-19
    „Der König antwortete und sprach: Ich weiß zuverlässig, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass die Sache von mir fest beschlossen ist: Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, bleibt es bei eurer Verurteilung. Denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich ändert. Darum sagt mir den Traum! Und ich werde wissen, dass ihr mir seine Deutung kundtun könnt. Die Sterndeuter antworteten vor dem König und sagten: Es gibt keinen Menschen auf der <ganzen> Erde, der die Sache des Königs kundtun könnte, weil kein großer und mächtiger König jemals eine Sache wie diese von irgendeinem Wahrsagepriester oder Beschwörer oder Sterndeuter verlangt hat. Denn die Sache, die der König verlangt, ist <zu> schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem König kundtun könnte, als nur die Götter, deren Wohnung <aber> nicht bei den Sterblichen ist. Darüber wurde der König zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. Und es erging der Befehl: «Die Weisen sollen getötet werden!» Und man suchte <auch> Daniel und seine Gefährten, um <sie> zu töten. Da machte Daniel dem Arjoch, dem obersten Leibwächter des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu töten, einen klugen und verständigen Einwand, indem er dem Arjoch, dem Bevollmächtigten des Königs, antwortete und sagte: Warum der strenge Befehl vom König? Da teilte Arjoch dem Daniel die Sache mit. Und Daniel ging hinein und erbat sich vom König, dass er ihm eine Frist gewähre, dem König die Deutung kundzutun. Darauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte seinen Gefährten Hananja, Mischael und Asarja die Sache mit, damit sie den Gott des Himmels um Erbarmen bitten sollten wegen dieses Geheimnisses, damit Daniel und seine Gefährten nicht mit den übrigen Weisen von Babel umkämen. Darauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels.“

    Die Nachricht, die Daniel erreichte, war entsetzlich. Du musst fähig sein, den Traum und die Auslegung zu nennen und der Befehl ist schon ergangen. Der König ist wütend und Menschen werden bereits getötet. „Es läuft schon, Daniel. Ich werde dich töten.“

    Aber Daniels Reaktion in der Krise ist herrlich. Er gerät absolut nicht in Panik. Er bleibt gelassen. Mir gefällt eine Übersetzung, die sagt, dass Daniel den Gesandten des Königs beiseite nahm und ihn leise fragte, was denn los sei. Daniel geht zum König, erbittet eine Frist, ersucht das Gebet seiner Freunde, voller Zuversicht, dass Gott ihm das Geheimnis zeigen wird. Aber seine Gelassenheit verblüfft mich sehr, ja, Daniel hat einige Dinge verstanden. Die Schrift sagt in

    Sprüche17:21:
    „Ein Verständiger hat einen ruhigen Geist.“

    Der gleiche Vers in heutigem Deutsch heißt: „Menschen, die ruhig bleiben, haben wirkliche Einsicht.“ Und ich glaube, sie, wie Daniel, haben Einsicht über den Charakter und das Wesen Gottes, dass Gott alles vermag, alles weiß, aber auch helfen will. Er ist auch interessiert. Er ist nicht abgehoben und zynisch und außerhalb unserer Misere, sondern Er möchte eingreifen. Schauen Sie sich die nächsten Dinge an, die Daniel sagt, in

    Daniel 2:20-21
    „Daniel fing an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein. Er ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen;“

    Daniel wusste, dass Gott alle Macht und alle Weisheit hatte, aber er glaubte auch, dass Er willens sei, sie mitzuteilen. Freund, was auch Ihr Problem ist, wenn Sie es nicht in den Griff kriegen, so wie auch Daniel in dieser Situation aus sich selbst heraus nicht, Daniel wusste, Gott konnte, und er glaubte, Er würde ihm helfen. Und Gott tat es.

    Bitte hören Sie mir zu: Wie wir unter Druck reagieren, hat sehr großen Einfluss auf unsere Zukunft. Und zu wissen, dass Gott alle Macht hat, alles weiß und dass Er bereit ist, uns zu helfen, lehrt uns, denke ich, dass wir wegen nichts panisch werden sollten.

    Ich möchte Ihnen heute fünf Dinge nennen, die bei Ihnen keine Panik auslösen sollten. Ich werde das jetzt etwas anders als sonst rüberbringen. Ich bitte Sie, Ihre Bibel zu schließen, ist das O.K.? Ich werde den Rest des Morgens aus einer modernen Übersetzung predigen. Gewiss können Sie das in Ihrer Bibel verfolgen, wenn Sie wollen. Aber falls Sie wie ich sind und die Übersetzung stark abweicht, bin ich derart mit vergleichen beschäftigt, dass ich nicht wirklich höre, was gesagt wird. Ihre Aufmerksamkeit wäre mir lieber.

    Ich empfehle Ihnen, Notizen zu machen. Ich denke wirklich nicht, dass der Heilige Geist betrübt sein wird, wenn Sie Ihre Bibel schließen und nur zuhören. Genau das läge mir am Herzen. Fünf Bereiche, die keine Panik auslösen sollten. Erstens… und ich denke, das hat Daniel klar gezeigt…, wenn schlechte Nachricht kommt. Ich habe schlechte Nachrichten für Sie. Schlechte Nachricht kommt.

    Wir leben in einer gefallenen Welt. Dinge laufen nicht, wie sie sollten. Die ganze Welt seufzt und liegt in Wehen, bis Gott eines Tages einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft. Da ist ein abtrünniger Geist, Teufel genannt, der nun mal Ihr Feind ist und nichts täte er lieber, als Ihr Leben zu vermasseln. Manchmal werden Sie aus heiterem Himmel schlechte Nachricht erhalten. Sie müssen nicht panisch sein, wenn sie kommt. Die Bibel sagt in

    Sprüche3:25-26:
    „Keine Panik bei Aufregung, Überraschungen oder Vorhersagen, dass das Verderben direkt bevorsteht, denn Gott wird mit ihnen sein. Er bewahrt sie ganz gewiss.“

    Psalm112:7 sagt, dass sich der Gerechte vor böser Kunde nicht fürchten wird. SeinHerz ist fest, es vertraut auf den Herrn. Wir müssen nicht panisch reagieren.

    Vor vielen Jahren lebte ich in Oklahoma, ich hatte einen Freund… er war Pastor einer Gemeinde hier in Kalifornien… er war einige Tage bei mir, er und ein anderer Mann aus seiner Gemeinde. Sie gingen eines Abends ins Kino zur Spätvorstellung… ich konnte nicht mit. Ich musste morgens früh raus. Das Telefon klingelte, als sie losgingen. Es war ein Ältester seiner Gemeinde mit schlechter Nachricht. Seine Frau war im dritten Monat schwanger und wurde gerade ins Krankenhaus gebracht. Er brauchte eine Weile, um meine Nummer zu kriegen und ihn zu erreichen. Damals gab es noch keine Handys.

    Manche können sich noch daran erinnern. Es ist nicht so lange her. Es ist erstaunlich: manche Menschen gehen heutzutage nicht einmal ohne Handy auf die Toilette. Aber es gab keine Handys.

    Er erreichte ihn und sagte: „Deine Frau ist im Krankenhaus. Die Ärzte sagen, das Leben des Kindes sei in Gefahr, weil eine Lähmung von der Hüfte abwärts eingesetzt hat. Die Ärzte sagen momentan, es sei MS. Obendrein geschah es unvermittelt, peng, peng! Deine Frau verlor ihr Sehvermögen. Sie konnte nicht mehr sehen, wurde untersucht und man fand einen Tumor hinter ihren Augen.“

    Das ist alles andere als gute Nachricht. Deine Frau ist gelähmt, hat MS, kann nicht mehr sehen und dein ungeborenes Kind ist in Gefahr. Er legte den Hörer auf, sagte uns, was los ist und sagte: „Wir müssen beten.“ Wir sagten: „Klar!“ Wir nahmen uns bei den Händen und ich war sicher, wir würden den ganzen Abend lang kämpfen, auf und abgehen, laut rufen und keine Mühe scheuen. Ich bin bereit, sage: „Alles klar.“ Und er leitet uns im Gebet und sprach etwa folgendes Gebet: „Herr, ich weiß, Du liebst mich. Ich weiß, Du liebst meine Frau. Ich bitte Dich, kümmere Dich um sie, in Jesu Namen. Amen.“ Dann ließ er meine Hand los. Und ich denke: Das ist nicht sein Ernst! Das kann nicht alles sein.

    Und? Es war alles. Und er dreht sich zu dem anderen um und sagt: „Lass uns ins Kino gehen.“ Sie hatten keine Chance, nach Hause zu kommen. So spät gab es keine Flüge mehr. Er konnte nichts tun bis zum nächsten Tag. Sie gingen aus der Tür und gingen ins Kino.

    Ich war platt. Ich konnte es nicht verstehen, wenigstens nicht sofort. Und ich dachte den ganzen Abend darüber nach und mir wurde klar, dass er viel mehr Glauben hatte als ich. Er betete darüber, legte es in Gottes Hände, mehr konnte er nicht tun. Und, wissen Sie, bis zu seiner Ankunft war seine Frau nicht mehr gelähmt. Alle MS-Symptome waren weg. Sie konnte wieder sehen. Und später… ich weiß nicht, welche Untersuchungen gemacht wurden, aber mir wurde gesagt, sie fanden etwas wie einen kleinen leeren Sack, der den Tumor umschloss, doch der Tumor darin war verschwunden. Etwa sechs Monate später gebar sie einen ganz gesunden Jungen, der heute erwachsen ist.

    Als Jairus zu Jesus kam und sagte: „Komm, leg meiner kleinen Tochter die Hände auf. Sie liegt im Sterben.“, ging Jesus mit ihm. Aber auf dem Weg wurden sie aufgehalten von der Frau mit dem Blutfluss. Die ganze Prozession stoppte und sie wurde geheilt und Jesus sprach zu den Menschen und ließ sie Zeugnis geben.

    Ich bin mir sicher, dass Jairus zu dem Zeitpunkt etwas kribbelig wurde und dachte: „Wir müssen doch zu meiner Tochter. Das hat Zeit.“ Aber er sagt kein Wort.

    Gerade, als sie wieder losgehen, kommen einige seiner Diener und sagen ihm folgendes: „Behellige den Meister nicht mehr. Deine Tochter ist tot.“

    Was Jesus Jairus sagte, sage ich Ihnen heute. Es ist das Wort des Herrn für Sie: Fürchte dich nicht. Glaube nur. Keine Panik. Vertraue einfach. Und wenn Ihr kleines Herz anfängt zu flattern wegen der Situation und Panik sich breit macht, gehen Sie zurück zu den Verheißungen Gottes und verankern Sie Ihr Herz neu, vertrauen Sie erneut der Verheißung und, Freund, Ihr Herz kommt zur Ruhe. Und so oft Sie es brauchen, gehen Sie erneut zurück zur Verheißung, sie wird Ihr Herz beruhigen. Denn wo Panik ist, ist kein Glaube. Haben Sie aber Glauben, werden Sie nicht in Panik geraten. Eine Frucht des Glaubens ist Frieden. Ein Zeichen, dass Sie angedockt haben, ist Frieden. Sobald der Friede bröckelt, müssen Sie wieder zurück zur Verheißung gehen und den Glauben an diese Verheißung festigen. Keine Panik. Glauben Sie nur.

    Manchmal schieben wir die Wolken von morgen vor den heutigen Sonnenschein.
    Wir erfahren etwas und als erstes verlieren wir unseren Frieden, wir werden böse und vergessen, dass nichts jemals Gott überrascht. Wurde Ihnen je klar, dass Gott nie etwas klar wurde? Es gibt keine Neuigkeiten im Himmel, Er weiß alles schon vorher. Das Gute ist, dass Gott bereits die Lösung hat, bevor das Problem kommt. Die Schrift sagt, dass Er mit jeder Versuchung, jedem Test, auch einen Ausweg schafft, damit wir es ertragen können.

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