Ehe und Familie

zweiteilige Ansprache von Bayless und Janet Conley zum Thema Ehe und  Familie

—> englischer Mitschnitt


Posted in Ansprache gibt es auch auf Englisch, Bayless Conley, zwischenmenschliche Beziehungen and tagged with 9 comments.

Comments

  • Jule sagt:

    Ehe und Familie / Teil 1 02.02.2014
    Pastoren Bayless und Janet Conley

    Von allen Sendungen, die wir ausstrahlen, bekommen wir die meisten Rückmeldungen, wenn wir Themen wie Beziehungen und Ehe ansprechen. Ganz besonders wenn meine Frau Janet und ich gemeinsam vorn stehen und die Predigt halten. Wir sind seit mehr als 31 Jahren verheiratet. Sie muss wirklich eine Heilige sein, dass sie es so lange mit mir ausgehalten hat. Und in der folgenden Sendung wollen wir genau darüber sprechen: über Ehe und Familie.

    Janet ist zuerst dran. Und ich will Ihnen etwas sagen: Für sie ist nichts tabu. Wenn sie predigt, werde ich regelmäßig rot, weil sie Geschichten über uns erzählt, die ich niemals dort vorn preisgeben würde. Meistens erzählt sie etwas über mich. Machen Sie sich also auf einige Überraschungen gefasst. Aber es wird Ihnen in Ihren Beziehungen weiterhelfen. Wissen Sie, wenn Sie eine gute Beziehung, eine gute Ehe führen, ist auch alles andere besser. Aber wenn es in Ihrer Beziehung nicht gut aussieht, dann ist es ungefähr so, wie es dieses Sprichwort ausdrückt: „Eine gute Ehe ist wie der Himmel auf Erden, aber eine schlechte Ehe ist wie die Hölle auf Erden.“ Ob Sie nun eine gute oder eine schlechte Ehe führen, es kann immer besser werden. Gott will Ihnen dabei helfen. Greifen Sie zur Bibel, bleiben Sie dran und reden wir über Beziehungen.

    JANET: Also, „Ehe und Familie“. Kennen Sie die Geschichte von dem Paar auf Hochzeitsreise? Sie wollen in einem Hotel übernachten. Aber der jungen Frau ist es ein bisschen peinlich, dass sie erst ganz frisch verheiratet ist. Sie sagt: „Ich fühle mich komisch. Ich will nicht, dass man merkt, dass wir frisch verheiratet und auf Hochzeitsreise sind. Ob wir wohl irgendetwas machen können, damit alle denken, wir wären schon lange verheiratet?“ Sie fragt ihren Mann: „Hast du eine Idee, was wir machen können?“ Darauf er: „Klar. Du trägst die Koffer.“ Meine Güte, was?

    Also gut. „Ehe und Familie“. Als Erstes möchte ich über den hohen Stellenwert der Ehe sprechen. Ich lese Hebräer 13:4 aus der Elberfelder Übersetzung. Da steht: „Die Ehe sei ehrbar in allem und das Ehebett unbefleckt!“ Dass es so eine Anweisung gibt, zeigt doch, dass Gott der Ehe einen besonderen Stellenwert einräumt. Meinen Sie nicht auch? „Die Ehe sei ehrbar in allem.“ Ehrbar, kostbar und von hohem Wert.

    Das erinnert mich an die Geschichte von dem Händler, der eine sehr wertvolle Perle fand. Als er die Perle fand, wurde alles andere zweitrangig neben dem Anliegen, die Perle zu bekommen. Dieser Vers zeigt uns, dass unsere Ehen wie diese wertvolle Perle sind. Andere Dinge sollten zweitrangig werden. Außer Gott natürlich. Anderes sollte zweitrangig sein neben dem Anliegen, eine gesunde, wachsende, blühende Ehebeziehung zu führen. Und ich sage Ihnen eines: Es lohnt sich, in eine gesunde Ehe zu investieren. Wer von Ihnen verheiratet ist, wird zustimmen. Unsere Ehe beeinflusst so vieles. So viel in unserem Leben hängt von unserer Ehe ab: die Atmosphäre zu Hause, die Prägung unser Kinder in Hinblick auf Beziehungen, die Sicherheit unserer Kinder, mit welchen Gedanken Sie zur Arbeit gehen und so weiter. Von unserer Ehe hängt so viel ab. Deswegen ist sie es wert, dass man ihr einen hohen Stellenwert einräumt. Und man merkt, was einen hohen Stellenwert hat. Ich weiß, was bei mir einen hohen Stellenwert hat. Ich muss nur meine Kreditkartenrechnungen anschauen, meine Kontoauszüge, meinen Zeitplan und meine Termine. Womit Sie Ihre Zeit verbringen und wofür Sie Ihr Geld ausgeben, zeigt, was Ihnen in Ihrem Leben wichtig ist.

    Ich will Sie etwas fragen: Wann haben Sie Ihrer Frau zum letzten Mal Blumen mitgebracht? Oder wann haben Sie etwas Besonderes für Ihren Mann gemacht? Wann haben Sie Ihrem Ehepartner zum letzten Mal eine liebevolle Nachricht geschrieben? Wann haben Sie Ihrer Frau zum letzten Mal die Autotür aufgehalten? Wann haben Sie zum letzten Mal Ihren Mann an der Tür begrüßt? Oder Ihre Frau? Wann haben Sie zum letzten Mal etwas für Ihren Mann gekocht, das er besonders gern mag?

    Vor kurzem, es ist etwa einen Monat her, bat mich mein Mann, einen Knopf an seine Hose anzunähen. Normalerweise macht er so etwas selbst. Er ist da ziemlich geschickt. Aber bei dieser einen Hose bat er mich darum. Und Sie wissen ja, wie das ist: Man nimmt es und hängt es irgendwohin, wo man es immer sieht, damit man es nicht vergisst. Aber dann vergeht eine Woche. Es vergeht ein Monat. Und man denkt immer: „Ach, jetzt habe ich gerade keine Zeit dafür!“ Oder: „Jetzt habe ich gerade keine Lust dazu.“ Kurz darauf sah ich die Hose da hängen und dachte mir: „Weißt du was? Wenn ich es jetzt gleich mache, dann wird das Bände sprechen. Es wird ihm zeigen, wie wichtig er mir ist. Ich mache es jetzt gleich.“ Und das tat ich. Ich war ganz aufgeregt! Und dann habe ich die Knöpfe falsch herum angenäht. Aber egal, ich habe es gemacht. Und ich weiß, dass ihm das gezeigt hat, wie wichtig er mir ist.

    Wann sind Sie das letzte Mal mit Ihrem Ehepartner ausgegangen? Oder für zwei, drei Tage weggefahren? Am 14. Februar ist Valentinstag. Natürlich muss man nicht auf den Valentinstag warten. Aber er hat etwas Gutes. Oder… Entschuldigung, ich trinke kurz etwas. Nehmen Sie sich Zeit für Sex? Das ist wichtig. Manchmal ist einfach zu viel los. Geben Sie sich einen Kuss vor dem Schlafengehen? Oder: Versuchen Sie, nicht nur oberflächlich miteinander zu reden? Nicht nur über die Rechnungen und die Kinder und so weiter? Sprechen Sie über Gefühle? Sprechen Sie darüber, wie es Ihnen damit geht, was in Ihrem Leben passiert? Wenn Sie wie wir sind, dann haben Sie oft viel um die Ohren.

  • Jule sagt:

    Dann müssen Sie sich wirklich bewusst darum bemühen, dass Ihre Kommunikation stark und gut bleibt. Oder? Und da das so wichtig ist, möchte ich Ihnen eine kleine Übung zeigen. Vielleicht kennen Sie das ja schon. Aber falls nicht, möchte ich sie Ihnen gern vorstellen. Und wenn Sie es schon kennen, ist es eine gute Auffrischung. Es ist etwas ganz Einfaches, aber es zeigt sehr gute Resultate.

    Wollen Sie es hören? Okay. Es heißt „5 x A täglich“ und steht in dieser kleinen Broschüre. Schauen wir es uns kurz an. Nur ganz schnell. Erstens Anerkennen, dann Anlehnen, dann Aussöhnen, dann Anteilnehmen, dann Amen. Das ist eine kleine Broschüre für Paare von Dr. Roger Tirabassi. Schauen wir uns das etwas genauer an. Es gibt fünf Punkte und jeder dauert nur drei bis fünf Minuten. Ist das in Ordnung? Drei bis fünf Minuten. Okay. Drei bis fünf Minuten. Und man wechselt sich als Paar ab und geht so gemeinsam diese fünf Punkte durch. Also das Erste: Anerkennen. Man sagt zum Beispiel: „Ich fand es schön, dass du mir heute die Autotür aufgehalten hast.“ Oder: „Danke für die Blumen.“ Oder:
    „Danke für die Umarmung.“ Was auch immer. „Du hast die Sitzung heute wirklich gut geleitet.“ Irgendeine Art der Anerkennung. Jeder von Ihnen tut das. Dann kommt das Nächste: Anlehnen. Eine Umarmung. Ein Kuss. Eine Massage. Wir haben nur drei bis fünf Minuten, also machen wir gleich weiter. Das Nächste: Aussöhnen. Sie fragen einander: „Habe ich dich heute irgendwie geärgert, enttäuscht oder verletzt?“ Entweder Sie antworten darauf: „Nicht dass ich wüsste.“ Oder Sie sagen:
    „Weißt du, es hat mich wirklich verletzt und ich habe mich verraten gefühlt, als du das vor allen gesagt hast.“ Oder was auch immer es ist. Und dann sagt der andere: „Es tut mir leid.“ Er bittet um Verzeihung. Er entschuldigt sich und sagt: „Das und das tut mir leid.“ Ohne Erklärungen. Einfach: „Das und das tut mir leid.“ Und dann: „Verzeihst du mir?“ Vergessen Sie nicht, es sind nur drei bis fünf Minuten. Wir haben keine Zeit für lange Erklärungen. Aber indem Sie sagen: „Es tut mir leid“ und „Bitte verzeih mir“, zeigen Sie dem anderen, dass Sie seine Gefühle ernst nehmen. Das ist etwas, das einen sehr verbindet. Aussöhnen. Und dann fragen Sie: „Kann ich heute, morgen oder in dieser Woche irgendetwas für dich tun?“ Und dann reden Sie miteinander darüber. Mit den Kindern reden, die Wäsche zusammenlegen, einkaufen gehen, was auch immer getan werden muss. Und dann das fünfte A: Amen. „Wie soll ich heute für dich beten? Wofür soll ich beten?“ Und dann beten Sie kurz miteinander. Drei bis fünf Minuten. Sie werden staunen, was sich ändert und welche Freude und Tiefe das in Ihre Beziehung bringen wird. Die fünf A. Okay? Schaffen Sie das? Ja! Gut. Es geht darum, wie wir unserer Ehe einen höheren Stellenwert einräumen.

    Nach der Highschool habe ich viele Handarbeiten gemacht. Ich bin in ein Haus gezogen, wo es einen großen Keller gab. Dort hatte ich ganz viel Platz für meine Projekte. Zum Beispiel habe ich mit Krüwellstickerei angefangen. Das ist eine alte Sticktechnik. Für meinen Vater stickte ich den Spruch:
    „Das Beste, das ein Vater für seine Kinder tun kann, ist ihre Mutter zu lieben.“ Das Beste, das ein Vater für seine Kinder tun kann, ist ihre Mutter zu lieben. Er nahm es und hängte es in ihrem Schlafzimmer auf. Dort hing es bis zu seinem Tod. Und es ist so wahr.

    Eine gesunde Ehe tut nicht nur uns gut. Sie tut auch unseren Kindern gut. Und ich glaube, wenn wir unserer Ehebeziehung einen hohen Stellenwert einräumen, haben wir auch starke Beziehungen in der Familie. Meinen Sie nicht auch?

    Ich lese zum Schluss noch einmal diesen Vers aus Hebräer 13: „Die Ehe sei ehrbar in allem.“ Die Ehe sei ehrbar. Sie sei kostbar und von hohem Wert vor allen Dingen. Amen.

  • Jule sagt:

    BAYLESS: Meine Predigt besteht aus zwei Teilen. Und in jedem davon habe ich ein ABC für Sie. Das erste ist ein ABC für Eltern mit Kindern und das zweite ein ABC für Beziehungen zwischen Mann und Frau. Also, das ABC für Eltern mit Kindern: A steht für Aufmerksamkeit. Ihre Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. In Epheser 6:4 steht: „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!“ Erziehung braucht Zeit. Sie ist nicht in einem Augenblick erledigt. Und zum Großteil geschieht Erziehung durch ein gutes Vorbild und nicht durch Befehle. Nicht dadurch, dass Sie Ihren Kindern sagen, was sie tun und lassen sollen, sondern durch Ihr Beispiel, durch Ihr Vorbild. Es mag zwar sein, dass Ihre Kinder tun, was Sie sagen, wenn Sie dabei sind. Aber wenn Sie nicht da sind, werden Sie so handeln, wie Sie es ihnen vorgemacht haben. Und das tun wir die ganze Zeit. Wir erziehen immer und wir sollten es bewusst tun. In Sprüche 29:15 lesen wir über das Korrigieren von Kindern: „Ein sich selbst überlassener Junge macht seiner Mutter Schande.“ Mit anderen Worten: Ein Kind braucht Aufmerksamkeit. Auch ein Kind auf richtige Art und Weise zurechtzuweisen, braucht seine Zeit.

    Als unsere Kinder klein waren, war im Restaurant manchmal eines ungezogen und dachte, es käme damit durch, weil wir in der Öffentlichkeit waren. Und ich dachte: „O, Mann, ich will das jetzt nicht machen müssen. Aber ich muss.“ Und dann sagte ich: „Komm mit.“ „Papa, nein!“ Und ich: „Doch, komm mit.“ Dann gingen wir zum Auto oder zur Toilette und ich redete mit ihm und sagte: „Du weißt, du hast etwas falsch gemacht. Und zwar aus dem und dem Grund. Wir haben schon mal darüber geredet. Du bist ein guter Junge (oder ein gutes Mädchen), aber weißt du was? Jede Tat hat Konsequenzen.“ Dann beteten wir miteinander und umarmten uns und ich sagte: „Schau, Papa vergibt dir. Wir reden nie wieder darüber.“ Und dann ist die Beziehung wiederhergestellt. Aber das richtig zu machen und nicht im Ärger oder Zorn zu handeln, braucht Zeit. Unsere Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit. Ich weiß, dass manchmal beide Eltern arbeiten. Wenn man dann heimkommt, ist man müde und will nur noch vor dem Fernseher sitzen und sich ausruhen. Trotzdem: Schalten Sie ihn aus und machen Sie etwas mit Ihren Kindern. Stellen Sie Fragen. Interessieren Sie sich für ihre Welt. Auch wenn Sie abends erschöpft ins Bett fallen – das ist es wert. Später werden Sie sagen: „Gott sei Dank habe ich das getan.“ Es zahlt sich wirklich aus.

    Folgendes habe ich schon einmal erzählt. Wir mussten unser Haus wegen Termiten ausräuchern lassen. Und ich hatte die Angelruten in der Garage vergessen. Ich hatte unserem Sohn Spencer versprochen, mit ihm angeln zu gehen. Ich hatte ihn dafür sogar von der Schule freistellen lassen. Ich ging also hin und fragte: „Kann ich noch mal in die Garage?“ „Warum?“ „Ich muss noch die Angelruten holen. Ich gehe mit meinem Sohn angeln.“ Der Mann rollte mit den Augen und sagte: „Das ist aber schön.“ Ich fragte: „Kann ich noch mal rein?“ „Ja.“ Also ging ich rein und holte die Ruten. Als ich zurückkam, stand er mit hängendem Kopf da. Es war ein großer, kräftiger Mann. Ich dachte, er würde gleich anfangen zu weinen. Er sah mich an und sagte: „Mister, ich sage Ihnen was: Sie machen das richtig. Ich habe meine Kinder nicht aufwachsen sehen. Ich war nicht für sie da. Ich hatte nie Zeit für sie. Gehen Sie nur mit Ihrem Sohn angeln.“

    Wissen Sie, solche Dinge sind kein Luxus. Sie sind notwendig. Wir hatten immer viel um die Ohren. Wirklich immer. Aber ich habe es trotzdem auch geschafft, Baseballtrainer zu sein. Manchmal ging es direkt vom Turnen zu einem Basketballspiel zum Baseballtraining und so weiter… Es schien kein Ende zu nehmen. Aber die Zeit hat sich gelohnt. Und eines habe ich immer gemacht, seit die Kinder ganz klein waren: Ich bin mit jedem von ihnen einmal im Monat ausgegangen. Jeder bekam einen ganzen Tag. Ich habe sie aus der Schule genommen und gesagt: „Papa ist heute den ganzen Tag für dich da. Wir machen heute das, was du willst.“ Und dann sind wir zum Strand gegangen oder surfen oder sonst irgendwas. Und wenn ich zurückschaue, denke ich daran, dass unsere Tochter Rebekah jeden Monat ein Date mit ihrem Vater hatte. Einen ganzen Tag lang. Sie ist also ihr Leben lang mit einem Gentleman ausgegangen. Als sie dann mit Jungen ausging, wusste sie, wer ein Idiot war und wer nicht. Denn sie war ihr Leben lang mit einem Mann ausgegangen, der sie so behandelte, wie man ein Mädchen behandeln sollte. Die Aufmerksamkeit und die Zeit haben sich gelohnt. Gut. B steht für Bestärken. In Sprüche 22:6 steht: „Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird.“ „Seinem Weg gemäß“ heißt auch „nach seinen Gaben und Neigungen“. Bestärken Sie Ihr Kind in seinen Begabungen statt es in eine Form zu pressen, die Ihnen gefällt. In der Bibel steht in den Psalmen, dass der Herr vom Himmel auf die Kinder der Menschen herabschaut. Er formt jedes einzelne Herz anders und Er sieht alle ihre Werke. In anderen Worten: Das Lebenswerk eines Menschen soll aus seinen individuellen Voraussetzungen, Gaben und Neigungen hervorgehen. Aber was tun wir so oft? Und zwar weil auch wir nur davon geprägt sind, wie unsere Eltern uns erzogen haben? Wir sagen zu unseren Kindern: „Du musst dies und jenes tun“ und versuchen sie in eine Form zu pressen, in die sie vielleicht gar nicht hineinpassen. Und dann können sie ihre von Gott gegebenen Gaben nie nutzen und nie aufblühen. Wir als Eltern haben eine großartige Chance ihnen zu helfen.

    Gut. C. C steht für christlich. Erziehen Sie Ihre Kinder im Glauben. Nehmen Sie sie mit in die Kirche. Machen Sie den Gemeindebesuch zur Pflicht. Lehren Sie Ihre Kinder, den Herrn, Seine Leute und Sein Haus zu lieben.

  • Jule sagt:

    JANET: Ich möchte alle diejenigen ermutigen, die eine Familie haben. Es ist viel Arbeit. Auch wenn man nur die Familie zusammenhalten oder als Ehepaar ausgehen will. Man muss einen Babysitter engagieren. Man muss einen Ort finden, wo man hingehen will. Man muss das Geld dafür haben und so weiter. Aber es lohnt sich. Ich möchte Sie einfach ermutigen: Geben Sie nicht auf. Wenn man jünger ist, freut man sich darauf, zusammen als Ehepaar auszugehen. Aber wenn die Kinder älter werden und selbst viel unterwegs sind, freut man sich eher auf einen gemeinsamen Abend. Dann genießt man es, wenn einmal alle zusammen sind. Und damit können Sie jederzeit anfangen. Ich weiß, jeder hat seine Termine. Und dann fragt man sich: „Ist es das überhaupt wert?“ Oder vielleicht jammern die Kinder: „Och Mama…“ oder was auch immer. Trotzdem: Bleiben Sie dran. Bei uns gibt es Familienabende, seit unsere Kinder allein außer Haus gegangen sind und sie schätzen das sehr. Zuerst war ihre Reaktion eher: „Och Mama…“ Aber mittlerweile schätzen sie es. Und die Freude daran, Ihre Familie zusammenzuhalten, die Kraft, die in den Beziehungen einer Familie steckt und die Energie, die das Ihren Kindern und Ihnen gibt, sind es absolut wert. Ich möchte einfach allen Müttern sagen: Überlassen Sie nicht alles den Vätern. Wir sind von Natur aus Sammlerinnen. Halten Sie Ihre Familie zusammen. Was auch immer es kostet – es lohnt sich. Habe ich Recht? Genau. So ist es.

  • Jule sagt:

    Gut, dann mache ich weiter. Ich möchte über Vergebung sprechen. Ruth Graham sagte einmal: „Eine gute Ehe besteht aus zweien, die gut vergeben können.“ Das ist etwas Gutes, ob Sie verheiratet sind oder nicht. Seien Sie jemand, der vergeben kann und Sie werden weit kommen. Eine gute Ehe besteht aus zweien, die vergeben können.

    Ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte erzählen. Manchmal bedeutet Vergebung auch etwas anderes als nur Ihrem Ehepartner zu verzeihen. Mittlerweile sind unsere Zwillinge 25 Jahre alt. Aber als sie etwa ein Jahr alt waren, war ich einmal ziemlich wütend auf meinen Mann. Wir hatten drei Kinder unter drei Jahren. Und er wollte Golf spielen gehen und mich mit den Kindern allein lassen. Golf spielen bedeutet, man ist vier bis fünf Stunden weg, manchmal auch sechs, wenn man noch etwas Essen geht. Ich dachte: „Das ist nicht fair!“ Und dann noch einmal: „Das ist nicht fair.“ Und schließlich habe ich ihm gesagt: „Weißt du, ich finde das nicht fair. Kannst du nicht zu Hause bleiben?“ Und nett, wie er ist, blieb er also zu Hause. Aber dann war er zu Hause und ich war auch nicht zufrieden. Traurig, nicht wahr? Es ist traurig, wenn einem so etwas klar wird. Es tut weh, wenn einem bewusst wird: „Es liegt an mir. Irgendetwas stimmt nicht mit mir. Warum bin ich weder zufrieden, wenn er da ist noch wenn er weg ist?“ Es ist eine lange Geschichte und hier spielte mehreres hinein.

    Es soll reichen, wenn ich sage, dass wir miteinander geredet haben. Es gab ein bisschen Spannung. Und dann sagte ich: „Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, was los ist.“ Also beschloss ich zu beten. Ich ging hin und kniete vor unserem gelben Stuhl nieder. Wir hatten einen gelben Stuhl und einen gelben Teppich. Ich kniete also vor dem gelben Stuhl nieder und fing an zu beten. Dann schlief ich ein.

    Wissen Sie, Gott kann auch an Ihrem Herzen arbeiten, während Sie schlafen. Manchmal braucht man einfach etwas Ruhe. Ich war damals ziemlich erschöpft. Und als ich aufwachte, kam mir ein Bibelvers in den Sinn. Gott hatte mir vorher gezeigt, dass ich verbittert war. Er sagte zu mir: „Du bist deinem Vater gegenüber verbittert.“ Und dann kam mir dieser Bibelvers in den Sinn. Ich erinnerte mich, dass ich etwa ein Jahr vorher eine Predigt darüber gehört hatte. Ich bin so dankbar darüber, wie der Heilige Geist wirkt. Man nimmt etwas auf und der Heilige Geist erinnert einen daran, wenn man es braucht.

    Ich bin so dankbar dafür. Sie auch? Der Bibelvers, der mir in den Sinn kam, steht in Hebräer 12:15:
    „Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden.“

    Wenn Sie enttäuscht und verletzt sind und das nicht aufarbeiten, dann setzt sich das wie eine Wurzel in Ihnen fest. Deswegen steht hier, dass die Wurzel der Bitterkeit aufsprießt und viele dadurch verunreinigt werden. Bei mir hatten sich der Ärger, die Enttäuschung und die Wut über meinen Vater in mir festgesetzt. Und das beeinflusste nicht nur meinen Vater und mich, sondern auch meine Ehe. Was zuerst nach einem Problem zwischen mir und meinem Mann aussah, hatte eigentlich gar nichts mit ihm zu tun. Es kam von Dingen, die ich erlebt hatte, bevor ich ihn überhaupt kannte. Meine Bitterkeit und Unversöhnlichkeit beeinflussten, wie ich alles im Leben wahrnahm. Es war ein bisschen so, als ob ich eine Sonnenbrille aufgehabt hätte. Wegen dem, was in Ihrem Herzen vorgeht, hat alles eine etwas andere Farbe. Es kommt hoch und verunreinigt nicht nur Sie und die Person, die es betrifft, sondern auch viele andere Bereiche Ihres Lebens.

    Ich erzähle das, weil wir manchmal den wahren Grund des Problems nicht entdecken. In der konkreten Situation, in Ihrer Ehe, ist der wahre Grund nicht immer offensichtlich.

    Mein Vater war in Wisconsin. Wir dachten damals nicht einmal an ihn. Aber ich bin froh, dass Gott uns hilft und dass Er mir das gezeigt hat. Ich musste also meinem Vater vergeben. Das war natürlich ein längerer Prozess. Aber als ich meinem Vater vergeben hatte, konnte ich meinen Mann ganz anders wahrnehmen.

  • Jule sagt:

    Bayless: Wie meine Frau gesagt hat, ist Vergebung ein wichtiges Thema. Wir hatten in unserer Kirche einen Monat lang jeden Sonntagabend einen Gast. Ich brachte jeden Sonntagabend einen Vater im Glauben mit. Das war jemand, der schon seit vielen, vielen Jahrzehnten Gott diente und Sein Wort lehrte. Und es war jemand, der eine gute Ehe führte. Ich lud diese Männer ein und sagte: „Ihr habt eine Stunde Zeit. Erzählt den Leuten, was das Wichtigste ist, das ihr in eurem Leben gelernt habt. Was möchtet ihr der nächsten Generation weitergeben? Stellt euch vor, ihr würdet diese Welt verlassen – was möchtet ihr nach all diesen Jahren mit Gott den anderen unbedingt noch sagen? Was ist das Wichtigste, das sie noch wissen müssen? Das möchten wir hören.“

    Einmal hatten wir einen Mann zu Gast, dessen Namen ich nicht nennen werde. Zumindest in den USA und hier in dieser Kirche wüsste jeder, wer das ist. Und weltweit ist er auch recht bekannt. Dieser Mann überraschte mich ein wenig, denn er hielt eine ganz einfache Predigt über Vergebung. Seiner Meinung nach war das Wichtigste, über das er nach all seinen Lebens- und Dienstjahren sprechen konnte, die Kraft der Vergebung.

    Ich möchte Ihnen einfach sagen: Unterschätzen Sie nicht die Kraft der Vergebung. Wir sind dazu aufgerufen, so zu lieben, wie Gott uns geliebt hat. Viele unserer Probleme und ich glaube auch, Krankheiten und Depressionen und hundert andere Sachen, die uns nicht bewusst sind, hängen manchmal davon ab. Unversöhnlichkeit ist die Wurzel, die solche Früchte treibt. Und wenn wir das Problem an der Wurzel packen, werden sich viele andere Dinge ganz von allein lösen. Der wichtigste Grund für Scheitern im Glauben, den Jesus uns nennt, ist Unversöhnlichkeit. Wenn meine Gebete nicht beantwortet werden, wenn Dinge in meinem Leben nicht gelöst werden, wenn nichts funktioniert, wenn mein Glaube eingefroren scheint und ich nicht vorwärts komme, dann würde ich zuallererst mein Herz prüfen und schauen, ob ich etwas gegen jemanden habe.

    Inklusive mir selbst. Ich möchte Ihnen Mut machen: Vergeben Sie. Es wird Ihre Beziehungen bereichern und Ihr Leben in jeder Hinsicht besser machen. Schalten Sie beim nächsten Mal wieder ein. Gott segne Sie.

  • Jule sagt:

    Ehe und Familie / Teil 2 09.02.2014
    Pastoren Bayless und Janet Conley

    Ruth, die Frau von Billy Graham, soll einmal gesagt haben: „Eine gute Ehe besteht aus zweien, die vergeben können.“ Und darüber wird meine Frau heute am Anfang dieser Sendung sprechen. Bitte nehmen Sie ihre Worte ernst. Ich bin überzeugt, dass zerbrochene Beziehungen wieder heil werden können. Wir müssen sie nur zu dem bringen, der Beziehungen erfunden und uns als Beziehungswesen geschaffen hat. Er kann uns die Weisheit, das Wissen und die Werkzeuge schenken, um Zerbrochenes wieder heil zu machen. Ich bete dafür, dass Gott heute durch diese Sendung zu Ihnen spricht und dass Sie etwas mitnehmen, das Ihnen in Ihrer Ehe, Ihrem Leben, Ihrer Familie, Ihrer Arbeit und allen Ihren Beziehungen helfen wird. Hören wir auf Gottes Wort.

    JANET: William Blake hat gesagt: „Es ist einfacher, einem Feind zu vergeben als einem Freund. Es ist einfacher, einem Fremden zu vergeben als jemandem aus dem eigenen Haushalt.“ Aber warum? Wegen der Nähe. Weil man miteinander lebt. Der eine lässt vielleicht jeden Tag den Toilettensitz oben. Oder die Socken liegen herum. Und das ärgert einen. Bei Fremden sieht man das nicht. Da sieht man nur die guten Dinge. Aber wenn wir nicht vergeben, entfernen wir uns voneinander. Das ist genau wie in der Beziehung zu Gott. Wenn wir sündigen oder etwas tun, das Gott verletzt, wenn wir nicht mehr auf unsere Beziehung zu ihm acht geben, dann entfernen wir uns von Gott. Und das Gleiche passiert auch mit unserem Ehepartner oder anderen Menschen. Wenn wir nicht acht geben, nimmt die Distanz in einer Beziehung zu. Aber durch Vergebung ist es möglich, dass die Ehebeziehung weitergehen und gedeihen darf.

    Mir ist einmal etwas bewusst geworden. Wir haben alle schon etwas falsch gemacht. Eigentlich wollen wir doch alle so sein, wie Gott uns haben will. Aber wer von Ihnen hat das geschafft? Wir haben alle noch einiges vor uns, nicht wahr? Wir sind einfach nicht perfekt. Wir geben uns Mühe. Aber wir versagen immer wieder. Ich versage in meiner Ehe. Ich versage anderswo. Und manchmal versage ich und mein Versagen ist mir gar nicht bewusst. Ich verletze jemanden und mir ist gar nicht bewusst, dass ich jemanden verletzt habe. Ich bete einfach dafür, dass Gott mir vergibt und dass mir die Menschen vergeben. Ich bin so dankbar, dass Gott Jesus geschickt hat, um das möglich zu machen. Er hat Jesus geschickt, um mir alles vergeben zu können. Und mir ist bewusst geworden, dass ich mich nicht selbst von all dem befreien kann, so sehr ich mich auch anstrenge. Wenn ich etwas falsch gemacht oder jemanden verletzt habe, werde ich das nicht los. Das geht nur durch Jesus. Und meinem Mann geht es genauso. Auch er wird es nur durch Jesus los. Er bemüht sich, ein guter Mensch zu sein. Und natürlich versagt er. Genau wie ich. Aber Gott hat mir so viel vergeben. Wer bin ich, dass ich nicht vergeben kann? Wir alle bemühen uns, gute Menschen zu sein, nicht wahr? Also sollten wir auch einander vergeben. Und deswegen sage ich: „Gott, bitte nimm meine Enttäuschung und meine Ängste weg. Heile meine Verletzung. Gott, ich gebe es Dir. Ich will es nicht mehr festhalten. Ich lasse ihn los. Ich lege ihn dir hin. Gott, verändere unsere Herzen. Hilf ihm, so zu sein, wie er am liebsten sein möchte. Verändere sein Herz. Hilf ihm. Hilf mir, so zu sein, wie ich sein möchte. Ich vertraue Dir, dass Du uns beide veränderst. Hilf uns, so zu handeln, dass Du Freude an uns hast. Ich lasse alles los. Amen.“

    Wir müssen nur vergeben können. Das bringt so viel Gutes in eine Beziehung. In Epheser 4:32 steht:
    „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Amen. Seien Sie ein Mensch, der vergeben kann.

    Zweitens: Lernen wir, unsere Unterschiede anzuerkennen, zu respektieren und zu schätzen. Ich wünschte, ich hätte das schon früher begriffen. Oft heiratet man jemanden, der das genaue Gegenteil von einem ist. Nicht wahr? Bei Freunden von mir zum Beispiel ist er eine Stimmungskanone und sie ist eher ernst. Ich weiß noch, wie wir einmal unterwegs waren und er die ganze Zeit etwas Verrücktes machte. Und sie verdrehte nur die Augen. Aber trotzdem haben die beiden geheiratet. Sie waren verheiratet. Bei Bayless und mir ist es zum Beispiel so: Ich bin ernsthafter und genauer. Ich mag es, wenn alles geplant, organisiert und rechtzeitig fertig ist und wenn die Bilder gerade hängen. Und er ist eher der Typ, der alles nur grob plant. Er ist spontan und manchmal ein Lausbub… Wir sind da also recht unterschiedlich.

    Ich weiß noch, wie es in unseren ersten Ehejahren war. Ich habe allen erzählt: „Ich staune immer wieder, wie Gott uns zusammengebracht hat. Ich bin aus Wisconsin, er aus Kalifornien. Wir haben uns in Oklahoma kennen gelernt. Gott, wie hast Du das gemacht? Wie konntest Du wissen, wer mir so gut entspricht? Gott, Du hast genau gewusst, was ich brauche. Unglaublich!“ Und ein paar Jahre später:
    „Kann er nicht ein bisschen ernsthafter sein? Ein paar mehr Regeln einhalten? Das anders machen? Eher so wie ich es machen würde?“ Was eigentlich ein Ausgleich sein soll, kann einen ärgern oder zum Streit führen. Was uns eigentlich vervollständigen und ins Gleichgewicht bringen sollte, kann nach ein paar Jahren der Grund für einen Konflikt sein, wenn wir nicht lernen, die Unterschiede anzuerkennen und zu respektieren.

    Bayless hat im ersten Teil Psalm 33:15 erwähnt. Da steht: „Er, der ihnen allesamt das Herz gebildet hat, achtet auf alle ihre Werke.“ Jeder ist anders. Jeder ist einzigartig.

    Einmal habe ich Psalm 139 gelesen. Und dabei habe ich immer meinen eigenen Namen eingesetzt. Psalm 139:13–18. Die meisten von Ihnen kennen die Stelle. „Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.“ Ich weiß, dass ich gut so bin, wie ich bin. Du, Gott, hast mich gemacht. Und ab Vers 14 heißt es: „Ich preise dich, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, meine Seele erkennt es sehr wohl. Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
    Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage…“

    Ich habe das gelesen und mich selbst bestätigt gefühlt. Und dann dachte ich: „Ich werde einmal den Namen von Bayless einsetzen: Du hast Bayless gebildet. Du hast seine Nieren gebildet. Du hast ihn im Leib seiner Mutter gewoben. Ich preise dich, dass er so erstaunlich und ausgezeichnet gemacht ist. Wunderbar sind deine Werke, meine Seele erkennt es wohl. Nicht verborgen waren Bayless’ Gebeine vor dir, als er gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde. Seine Urform sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die für ihn gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war. Bevor er überhaupt geboren wurde, hast du, Gott, ihn geformt. Wie kostbar sind deine Gedanken über ihn. Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand.
    Gott, du hast auch Gedanken über ihn! Du hast auch ihn gemacht! Auch er ist einzigartig.“

    Ich weiß, manchmal wollen wir, dass der andere so ist wie wir. Aber nein. Er ist einzigartig. Und er wurde als etwas Besonderes geschaffen, gebildet und geformt. Jeder von uns ist einzigartig. Und diese Einzigartigkeit will ich ehrlich respektieren und schätzen.

    Ein paar der jungen Erwachsenen aus unserer Kirche waren vor kurzem auf einer Freizeit. Als sie zurückkamen, erzählten sie mir, dass sie sich mit dem Buch „Neun Wege, Gott zu lieben“ beschäftigt hatten. Darin steht, dass sich manche Menschen Gott nahe fühlen, wenn sie gemeinsam mit Anderen Gott anbeten und es laut und lebendig ist. Andere spüren Gott am meisten in der Stille. Manche mögen es, in einer Gruppe zu sein, andere fühlen sich allein wohler. Jeder ist wieder anders. Und sie haben entdeckt, dass man vielleicht etwas Bestimmtes mag und jemand anderes etwas anderes – und dass das gut so ist. Es ist gut, dass ich das eine mag. Aber es ist auch gut, dass der andere etwas anderes mag. Ich brauche die anderen in meinem Leben, denn wir gleichen einander aus. Das bestätigt sowohl einen selbst als auch den anderen. Jeder ist einzigartig, aber wir brauchen einander. Wir brauchen Menschen, die anders sind als wir. Das bringt Gleichgewicht in unser Leben. Und vergessen Sie nicht: Niemand ist perfekt. Respektieren wir die Unterschiede und schätzen wir sie.
    Also, räumen wir der Ehe einen hohen Stellenwert ein, lernen wir zu vergeben und respektieren und schätzen wir unsere Einzigartigkeit.

  • Jule sagt:

    BAYLESS: Das ABC für die Ehe, für Beziehungen zwischen Mann und Frau.

    A steht für Achtung.
    In1. Petrus 3:7 steht: „Für euch Männer gilt: Euer Verhalten gegenüber euren Frauen soll von Achtung geprägt sein. Begegnet ihnen verständnisvoll, denn sie sind die Schwächeren. Und vergesst nicht, dass sie wie ihr das ewige Leben von Gott geschenkt bekommen, damit eure Gebete nicht vergeblich sind.“ Das Wort Achtung bedeutet mit Respekt und Verständnis. In anderen Übersetzungen beginnt der Vers mit „Ebenso ihr Männer…“ Die Männer sollen ebenso Verständnis für ihre Frauen haben wie Frauen für ihre Männer Verständnis haben sollen. Und ob wir Verständnis für unseren Ehepartner haben oder nicht, zeigt sich in unserem Gebetsleben und darin, ob unsere Beziehung zu Gott Früchte trägt.

    Vielleicht kennen Sie den Witz: Ein Mann geht am Strand entlang und findet eine Flasche. Er reibt sie und ein Geist kommt heraus. Der Geist sagt: „Du hast einen Wunsch frei.“ Der Mann sagt: „Nicht drei?“ Der Geist: „Nein, nur einen. Sag, was du willst.“ Der Mann sagt: „Ich wollte schon immer nach Hawaii, aber ich habe Angst vorm Fliegen. Bau mir eine Brücke von Kalifornien nach Hawaii.“ Der Geist sagt: „Das ist ja ein dummer Wunsch. Weißt du, wie viel Beton man für eine Brücke von Kalifornien nach Hawaii braucht? Das mache ich nicht. Du musst dir etwas anderes wünschen.“ Der Mann sagt: „Okay. Hilf mir, die Frauen zu verstehen.“ Darauf der Geist: „Willst du die Brücke zweispurig oder vierspurig?“

    Aber die Wahrheit ist: Die Bibel kann uns dabei helfen, Verständnis zu entwickeln. Das sehen wir schon, wenn wir uns Adam und Eva anschauen, die Urahnen der Menschheit. Gott erschuf Adam als Sein Ebenbild. Und als Erstes gab Gott Adam eine Aufgabe. Er sagte ihm: „Kümmere dich um den Garten. Schütze ihn.“ Bis auf die Zeit in der Kühle des Tages, als Gott in den Garten kam, war Adam allein im Garten. Stieß er auf ein Hindernis oder ein Problem, musste er es lösen. Also dachte er nach, fand eine Lösung und wendete sie an. Und auf einmal veränderte Gott das alles. Er schuf die Frau.
    Und als Erstes gab er der Frau eine Beziehung. Wenn die Frau auf ein Hindernis oder ein Problem stößt, will sie also zuallererst einmal darüber reden.

    Wissen Sie, viele von uns Männern haben das noch nicht ganz begriffen. Die Frau kommt zum Mann und erzählt ihm: „Du, ich hab das und das Problem.“ Und dann redet sie darüber. Aber wir als Lösungsorientierte Wesen hören nur gerade so lange zu, bis wir genug Informationen haben, um eine Lösung zu finden. Wenn wir die Information haben, ziehen wir uns zurück und fangen an nachzudenken. Wir sehen zwar, dass sich ihre Lippen bewegen, aber wir hören nicht mehr, was sie sagt. Wir finden eine Lösung und unterbrechen sie und sagen: „Du musst das und das machen.“ Sie schüttelt den Kopf und sagt: „Ja, ja.“ Und dann redet sie weiter, als ob die Lösung nicht funktionieren würde. Also ziehen wir uns wieder zurück und sagen: „Okay, warte. Ich muss nachdenken.
    Irgendetwas daran stimmt wohl nicht.“ Und uns ist nicht bewusst, dass Frauen meistens ihre Lösungen finden, indem sie über Dinge sprechen. Sie müssen sich nicht zurückziehen. Janet und ich sind seit 31 Jahren verheiratet. Manchmal sagt sie etwas und ich denke, das ist eine Schlussfolgerung. Und dann ärgere ich mich darüber und frage: „Wie kommst du denn darauf?“ Aber irgendwann habe ich plötzlich begriffen, dass das, was sie sagt, für sie keine Schlussfolgerung ist.
    Das ist ihre Art, über Dinge nachzudenken. Ich habe 20 Jahre gebraucht, bis ich das verstanden habe. Ich rede eher nicht über Dinge, bevor ich eine Lösung gefunden habe und bevor es eine Schlussfolgerung gibt. Aber da sind wir eben unterschiedlich. Wir müssen einander mit Achtung und Verständnis begegnen. Das trifft auch auf ganz normale Kommunikation zu. Männer sind eher das Fettgedruckte und Frauen das Kleingedruckte. Männer wollen die Schlagzeile, Frauen die Einzelheiten. Ich gehe zum Beispiel manchmal mit Freunden angeln und sitze den ganzen Tag mit ihnen in einem Boot. Wenn ich dann heimkomme, fragt Janet: „Worüber habt ihr geredet?“ „Ähm, ähm…“ Sie sagt: „Ihr wart den ganzen Tag zusammen. Etwas werdet ihr doch geredet haben.“ „Ja, einer hat erzählt, seine Tochter kommt nach Hause.“ Sie: „Von wo?“ Ich: „Keine Ahnung.“ „Was macht sie denn?“ „Keine Ahnung.“ „Du hast nicht gefragt?“ „Nein. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen.“
    „Und wie lange bleibt sie?“ „Ich weiß es nicht!“

    Oder auf dem Weg zur Kirche. Meistens beten Janet und ich jeder für sich. Aber manchmal beten wir auch miteinander. Und während wir zur Kirche fahren, beten wir oft für den Gottesdienst. Ich bete dann ein typisches Bayless-Gebet: „Herr, bitte schenke den Leuten Weisheit und lass sie mehr von Dir verstehen. Schenke, dass Dein Wort bei ihnen ankommt. Schenke, dass sie ernsthaft zu Dir kommen. Bitte segne die Gottesdienste in dieser Woche.“ Und dann fängt Janet an zu beten. Sie betet für die Platzanweiser und für die Kameraleute und für die Sonntagsschullehrer und die Kinder in der Kinderbetreuung und die Parkplatzhelfer und alle, die zum ersten Mal da sind und das Musikteam und sie betet und betet und betet… und ich fahre und irgendwann sagt sie: „Du hast gar nicht Amen gesagt.“ Darauf ich: „Schatz, ich bin schon vor zehn Minuten abgeschweift.“

    JANET: Heute Morgen hat er Amen gesagt.

    BAYLESS: Also, meine Damen, hören Sie zu. Wenn Sie Ihren Mann fragen: „Was denkst du?“ und er antwortet: „Nichts“, dann lügt er Sie nicht an. Wir können das wirklich. Wir sind sehr gut darin. Das ist unsere Standardeinstellung. Wir wissen, wie man nichts denkt. Wirklich.

    Okay. B. Bedanken Sie sich.

    Wenn man den anderen für selbstverständlich hält, nagt das am Fundament einer Beziehung. Es nagt am emotionalen Fundament einer Beziehung. Im Römerbrief ist im ersten Kapitel von Menschen die Rede, deren Herzen verdunkelt sind. Sie führen ein schlechtes Leben und sind weit entfernt von Gott. Und dann wird aufgezeigt, wie es dazu kommt. Eine Abwärtsspirale, wenn Sie so wollen. Es ist eine Spirale, die schließlich zur Entfernung von Gott und zu verdunkelten Herzen führt. Aber wenn man ganz an den Anfang zurückgeht, zu dem, womit alles begonnen hat, dann steht da Undankbarkeit. Sie waren nicht dankbar. Wir müssen sowohl Gott als auch Menschen gegenüber dankbar sein. Vielleicht denken Sie jetzt: „Aber ich bin doch dankbar.“ Zeigen Sie es. Jesus hat gesagt: „Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.“ Wenn Sie Ihre Dankbarkeit nicht ausdrücken können, dann möchte ich Sie fragen, ob Sie wirklich dankbar sind.
    Wenn Sie die Beziehung in Ihrer Ehe stärken wollen, dann ist es wichtig, dass Sie Ihre Dankbarkeit zeigen und einander nicht als selbstverständlich nehmen. Wenn sie gut kocht, sagen Sie ihr das.

    Wenn Sie es schätzen, dass er schwer arbeitet, sagen Sie es ihm. Oder ihr. Vielleicht hat er die Gabe, dass er ein Zimmer betritt und Menschen, die sich unwohl fühlen, allein durch seine Gegenwart zur Ruhe kommen. Vielleicht baut er Brücken zu Menschen. Sagen Sie ihm das. Wenn Sie gut mit Kindern umgehen kann, sagen Sie ihr das. Suchen Sie nach Dingen, für die Sie den anderen loben können. Ich lese Epheser 5:33 aus der Neues-Leben-Übersetzung: „Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt, und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll.“ Sie soll ihn achten und respektieren. Sie soll ihn beachten, schätzen, ehren, mögen, bewundern und würdigen. Sie soll sich ihm unterordnen, ihn loben und ihn über alle Maßen in Ehren halten. Sie soll ihn loben. Jeder Mensch braucht Lob. Jeder Mensch braucht Anerkennung. Manche Menschen hungern regelrecht danach. In manchen Ehen hungert der Ehemann danach, dass ihm seine Frau Dankbarkeit zeigt. Er fühlt sich, als wäre er selbstverständlich. Und vielen Ehefrauen geht es genauso.

    Draußen im Foyer zog einmal eine alte Dame eine Postkarte aus ihrer Handtasche und zeigte sie mir. Es war nur eine kurze Nachricht der Anerkennung, die ich ihr einmal geschickt hatte. Sie sagte: „Herr Pastor, diese Karte trage ich seit fünf Jahren in meiner Tasche. Ich nehme sie immer wieder und lese sie. Das bedeutet mir so viel.“ Nur ein kurzes Wort der Anerkennung.

    Gut. C steht für Cappuccino trinken oder anders gesagt: Verbringen Sie bewusst Zeit miteinander.

    In Epheser 5:31 steht: „Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.“ Bei dem, was hier mit ein Fleisch sein beschrieben wird, geht es nicht nur um die Intimität einer sexuellen Beziehung. Es geht auch um ein gemeinsames Leben. Eigentlich ist es ein Zitat aus dem 1. Buch Mose. Was hier mit ein Fleisch übersetzt wird, bedeutet auch ständig nachjagen, auf dem Fuße folgen oder zusammenkleben. Der Mann wird seiner Frau auf dem Fuße folgen. Sie werden zusammenkleben. Er wird ihr ständig nachjagen. Früher sind Sie ihr doch nachgejagt. Hören Sie nicht damit auf! Einige von uns waren zu allem bereit, nur diese Frau wieder zu sehen. Jetzt, da wir verheiratet sind, ist es uns weniger wichtig. Aber das sollte es.
    Pflegen Sie die Beziehung. Pflegen Sie die Romantik. Unternehmen Sie etwas miteinander. Trinken Sie einen Cappuccino miteinander, gehen Sie ins Kino oder machen Sie eine Radtour. Das machen Janet und ich zum Beispiel sehr gern. Wir holen unsere Beachcruiser raus und gehen Fahrrad fahren. Letzte Woche haben wir das gemacht. Schließlich sind wir am Meer gelandet, haben unsere Räder mit zum Strand genommen und haben Bilder gemacht. Wir haben einfach die Kamera rausgeholt und dumme Bilder von uns gemacht. Zeigt ihr mal das erste? Das sind Janet und ich. Wer ist wer? Noch ein Bild, das ich an dem Tag gemacht habe. Das sind wir. Wir haben herumgealbert und Zeit miteinander verbracht. Es war nichts Besonderes, einfach Zeit zu zweit. Und wer von Ihnen kaum etwas gemeinsam hat, kann eine Liste mit Dingen machen, die Sie gern einmal ausprobieren möchten. Dann vergleichen Sie Ihre Listen. Suchen Sie sich etwas heraus, das ähnlich ist, und probieren Sie es aus. Selbst wenn es nicht funktioniert, haben Sie etwas, worüber Sie reden können. Auch wenn das nur etwas ist wie: „So was mache ich nie wieder!“ Wenigstens haben Sie etwas zum Lachen. Verbringen Sie Zeit miteinander.

    Ein bekannter Vers aus dem Hohelied lautet: „Mache dich auf, meine Schöne, und komm!“ Ich glaube, dass das auch ein Gleichnis für Christus und die Kirche ist. Aber meistens geht es in diesem Buch einfach um die Ehe. Es geht um die Ehe zwischen Salomo und seiner Braut Sulamith. Er sagt zu ihr:
    „Mach dich auf und komm. Wir wollen etwas zusammen machen.“ Und am Ende des Buches, in Kapitel 7, Vers 12, steht: „Komm, mein Geliebter, lass uns aufs Feld hinausgehen! Wir wollen unter Hennasträuchern die Nacht verbringen.“ (Wir machen einen romantischen Kurzurlaub.) Machen Sie sich die Mühe. Nehmen Sie sich die Zeit. Bitten Sie jemanden, bei den Kindern zu bleiben. Wenn Sie nur begrenzte Mittel haben, suchen Sie ein günstiges Hotel und fahren Sie los. Nehmen Sie sich die Zeit. Sie werden froh sein, dass Sie es getan haben.

    Vor ein paar Wochen sind wir ein paar Tage weggefahren. Wir fuhren in den Süden, wohnten in einem Hotel und alberten einfach miteinander herum. Einmal kamen wir spätabends an einem Café vorbei.
    Könnt ihr das Bild zeigen? Ich holte meine Kamera heraus und knipste das Bild. Das sind wir vor ein paar Wochen. Wir haben Tee getrunken und dunkle Schokolade gegessen. Es war schön. Aber es war nichts Besonderes. Wir waren einfach zusammen. Vielleicht sagen Sie jetzt: „Schön und gut, aber das kann ich mir nicht leisten.“ Dann machen Sie sich ein paar Sandwichs, gehen Sie zum Strand, setzen Sie sich hin und beobachten Sie die Surfer oder die Fischer. Und wenn Ihnen Ihr Sandwich nicht schmeckt, verfüttern sie es an die Möwen. Aber tun Sie das zusammen. Verbringen Sie Zeit miteinander. Das brauchen wir. Wir brauchen starke Beziehungen.

    Freunde, ich möchte mit Ihnen beten. Wenn Sie noch keine Beziehung zu Gott haben, dann können Sie Ihn in Ihr Leben einladen und sich Seiner Herrschaft unterstellen. Und dann wird Er in Ihr Leben treten. Es spielt keine Rolle, was Sie getan oder nicht getan haben. Gott liebt Sie. Wenn Sie das möchten, dann beten Sie in Ihrem Herzen mit mir mit. Wir beten:

    Gott, danke dass Du mich so sehr geliebt hast, dass Du Deinen Sohn gesandt hast, um am Kreuz für meine Sünden zu sterben. Jesus, ich gebe Dir mein Leben. Ich glaube, dass Du von den Toten auferstanden bist. Ich bekenne Dich als meinen Herrn. In Deinem Namen, amen.

    Wenn ich in unserer Kirche predige, lade ich am Ende immer zu so einem Gebet ein. Damit möchte ich Menschen die Gelegenheit geben, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Ich tue das, weil ich weiß, dass Er existiert. Ich habe mein Leben Jesus in einer kleinen Straßenmission in Medford in Oregon anvertraut. Für alle, die nicht in den USA leben: Oregon ist der Staat, der auf der Karte direkt über Kalifornien liegt. Ich habe dort gewohnt. Und eines Tages erzählte mir ein zwölfjähriger Junge im Park von Jesus. Es klang, als würde Jesus immer noch leben. Das war mir nicht bewusst, denn ich hatte die Gute Nachricht noch nie gehört. Schließlich landete ich in einer kleinen Straßenmission mit lauter Junkies, Obdachlosen und Alkoholikern. An diesem Abend lud ich Jesus in mein Leben ein. Ich weiß noch, dass ich der Einzige war, der nach vorn ging. Und ich weinte und weinte und weinte. Mir wurde klar, dass Jesus tatsächlich existiert und dass die Gute Nachricht wahr ist. Das veränderte mein Leben. Es war nicht immer einfach. Aber an diesem Abend wurde ich von jahrelanger Drogensucht geheilt. Ich habe seitdem keine Droge mehr genommen. Das ist jetzt über 35 Jahre her. Jetzt können Sie mein Alter ausrechnen. Seitdem habe ich festgestellt, dass Gott treu ist. Und heute liebe ich Jesus mehr denn je. Er ist mein bester Freund. Er ist mein engster Weggefährte. Und, mein Freund, Er liebt auch Sie. Das ist kein Märchen und auch kein Wunschdenken. Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Er ist am Kreuz auf Golgatha für Sie gestorben. Er ist von den Toten auferstanden. Es geht hier nicht um irgendwelche Rituale.

    Es geht nicht darum, in die Kirche zu gehen und zuzuhören, wie jemand langweilige Vorträge über etwas hält, das nichts mit Ihrem Leben zu tun hat. Es geht darum, eine echte, wahrhaftige, lebendige Beziehung zu Gott zu haben. Und diese Beziehung zeigt sich bei jedem Einzelnen auf eine andere Weise. Jeder von uns ist anders. Gott hat jeden von uns einzigartig geschaffen. Er wollte nie, dass wir zu gleichgeschalteten Christen werden, die alle gleich aussehen, gleich reden und das Gleiche tun.
    Wir wollen nur Jesus ähnlich werden. Wir wollen so sein und handeln und reden wie Er. Ich meine, wer will das nicht? Aber unsere Persönlichkeit geben wir trotzdem nicht auf. Wir wollen zwar Jesus ähnlich werden, aber trotzdem ist jeder von uns ein Geschöpf und eine eigene Persönlichkeit. Und Gott liebt Sie ganz unermesslich. Er möchte eine Beziehung mit Ihnen haben. Lassen Sie Jesus in Ihr Leben kommen. Er wird Sie überraschen.

Schreibe einen Kommentar