Die verschiedenen Arten von Gebet

aus der Reihe “Wie nur kann ich beten”

  1. Teil 2
  2. Teil 3

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Comments

  • Jule sagt:

    Wie nur kann ich beten? / Teil 2
    08.03.2014
    Pastor Bayless Conley

    Können Sie sich vorstellen, Fußball nach Badminton-Regeln zu spielen? Würden Sie versuchen, Basketball nach Baseball-Regeln zu spielen? Nein. Das sind unterschiedliche Sportarten mit jeweils ganz eigenen Regeln. Nun könnten Sie ja sagen: „Nein, Sport ist Sport. Für alle Sportarten gelten die gleichen Regeln.“ Das wäre töricht; es gäbe ein großes Durcheinander und nichts würde funktionieren. Aber wussten Sie, dass viele Menschen so ans Beten herangehen? Sie sagen: „Gebet ist Gebet.“ Doch die Bibel spricht von verschiedenen Arten von Gebet und für die gelten jeweils unterschiedliche Regeln. Man kann nicht alles in einen Topf werfen, umrühren und sagen: „Gebet ist Gebet.“ Es gibt das übereinkommende Gebet, es gibt das Gebet des Glaubens, es gibt das Fürbittegebet, es gibt das Gebet der Hingabe und Heiligung. Und für jedes gelten bestimmte Gesetzmäßigkeiten oder Regeln.
    Heute soll es um die verschiedenen Arten von Gebet gehen. Und vielleicht kann Ihnen das für Ihr Gebetsleben helfen.

    So weit, so gut. Die vierte Voraussetzung ist zu verstehen, dass es verschiedene Arten von Gebet gibt. Und es ist wichtig zu wissen, dass für diese unterschiedlichen Arten von Gebet unterschiedliche Prinzipien gelten. Manche Menschen sagen: „Gebet ist Gebet.“ Und in einem ganz allgemeinen Sinn stimmt das. Aber genauso könnte man auch sagen: „Sport ist Sport.“ Allgemein betrachtet ist das auch so, aber es gelten nicht die gleichen Regeln für alle Sportarten.

    Früher habe ich eine Kinder-Baseballmannschaft trainiert. Bei einem der Spiele gelang einem Jungen ein toller, weiter Schlag. Er rannte los. Er schaffte die First Base, war schon fast bei der zweiten Base. Ein Außenfeldspieler hob den Ball auf, rannte ein Stück und warf ihn auf den Läufer – nicht zum Baseman an der zweiten Base, sondern direkt auf den Läufer. Volltreffer. Der Werfer sprang herum, wedelte mit den Armen und rief: „Getroffen, getroffen! Er ist raus! Du bist raus! Getroffen!“ Und ich schaute zu ihm und rief: „Hey, das hier ist nicht Volleyball oder Völkerball, sondern Baseball. Er ist nicht raus.“

    Man kann Baseball nicht nach Völkerball-Regeln spielen. Wenn man beim Völkerball jemanden mit dem Ball trifft, ist er raus. Nicht beim Baseball. Man kann Golf nicht nach Basketball-Regeln spielen. Versuchen Sie mal, den kleinen weißen Ball zum Loch zu dribbeln. Vielleicht könnten dann zwar auch kleinere Spieler mal einen „Slam-Dunk“ landen; aber Golf funktioniert nicht nach Basketball-Regeln.

    Wir wollen uns heute vier verschiedene Arten von Gebet anschauen, die Jesus entweder gelehrt oder praktiziert hat. Die ersten beiden werden wir heute behandeln, die beiden anderen beim nächsten Mal.
    – Die erste Art von Gebet ist das, was in der Bibel das „Gebet des Glaubens“ genannt wird. Dazu werden wir zuerst Johannes 15:7 lesen und dann noch eine andere Stelle. Jesus sagte:

    Johannes 15:7
    „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.“

    Das ist das Gebet des Glaubens. Schlagen wir jetzt dazu das Markusevangelium auf, das 11. Kapitel. Markus 11. Viele von Ihnen kennen die Geschichte womöglich. Jesus war in Bethanien, einem Ort in der Nähe von Jerusalem. Wahrscheinlich wohnte er bei Maria, Marta und Lazarus. Die lebten in Bethanien. Jesus besuchte sie oft. Sie waren so etwas wie die „Singlegruppe“ des Neuen Testaments und Jesus verbrachte viel Zeit mit ihnen. Er war also in Bethanien und reiste immer zwischen dort und Jerusalem hin und her. Wir lesen ab Vers 11 im Markusevangelium, Kapitel11:

    Markus 11:11-15
    „Und er zog in Jerusalem ein, in den Tempel. Und als er über alles umhergeblickt hatte, ging er, da es schon spät an der Zeit war, mit den Zwölfen nach Bethanien hinaus. Und als sie am folgenden Tag von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn. Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände; und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und er begann und sprach zu ihm: Nie mehr in Ewigkeit soll jemand Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es. Und sie kommen nach Jerusalem. Und er trat in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.“

    Die Geschichte geht damit weiter, dass Jesus aus dem Alten Testament zitiert und über das spricht, was passiert war. Wir lesen weiter ab Vers 19. Dort heißt es:

    Markus 11:19
    „Und wenn es Abend wurde, gingen sie zur Stadt hinaus.“ Er ging zurück nach Bethanien.

    Markus 11:20-22
    Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott!“

    Können wir so etwas sagen? Habt Glauben an Gott. Und dann erklärt Jesus Seinen Jüngern mindestens zwei Wirkungsweisen des Glaubens an Gott. „Habt Glauben an Gott.“ –

    Markus 11:23-24
    „Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“

    Danach sagte Jesus, dass Glauben über Worte wirkt. Sie sollen „zu dem Berg sprechen“. Viele Menschen bitten Gott, für sie zu ihren Bergen zu sprechen. Doch Jesus sagte, wir sollen zum Berg sprechen. Statt mit Gott über unsere Berge zu sprechen, sollten wir mit unseren Bergen über Gott sprechen. Der Glaube wirkt also über Worte, wenn unser Herz und unsere Lippen übereinstimmen. Aber er wirkt auch übers Gebet, nämlich das Gebet des Glaubens. Jesus sagte: „Alles, um was ihr bittet…“ Mir gefällt die alte King-James-Übersetzung: „Welche Dinge ihr auch erwünscht, wenn ihr betet, glaubt, dass ihr sie empfangt, und ihr werdet sie erhalten.“ So wirkt der Glaube an Gott im Gebet des Glaubens. Jesus machte das anhand eines Feigenbaums deutlich. Er war in Bethanien und kam zu einem Feigenbaum. Wenn bei dem die Blätter voll ausgetrieben sind, gibt es normalerweise auch Feigen. Jesus ging hungrig zu dem Baum, doch der trug keine Früchte und Jesus verfluchte ihn. Und das tat er nicht still und leise. Die Jünger hörten, was er zu dem Baum sagte. Sie sagten nichts dazu, aber vielleicht dachten sie: „Jetzt redet er also schon mit Bäumen.“ Sie gingen nach Jerusalem; Jesus sah den Tempel, war aufgebracht, stieß die Tische der Händler um und so weiter. Auf dem Weg zurück von Jerusalem kamen sie wieder an dem Baum vorbei und niemand sagte ein Wort. Offenbar war äußerlich noch keine Veränderung an dem Baum festzustellen.
    Andernfalls hätten die Jünger sicher etwas gesagt. Am nächsten Morgen, 24 Stunden später, als sie wieder von Bethanien nach Jerusalem kamen, sah Petrus den Baum und sagte: „Meister! Der Baum, den du gestern verflucht hast, ist verdorrt!“ Und in der Bibel steht, er war von den Wurzeln her verdorrt. Der Prozess begann unsichtbar in der Erde und weitete sich in den sichtbaren Bereich aus. Doch in dem Moment, als Jesus zu dem Baum sprach, war es schon vollendet, obwohl noch kein Unterschied zu sehen war. Als Jesus zu dem Baum sprach, sah er noch genau gleich aus. Als sie weggingen, schauten sich die Jünger vielleicht immer wieder um, und er sah noch genauso aus. Auch auf dem Rückweg nach Bethanien sah er noch genau gleich aus. Keine äußere Veränderung. Aber Jesus wusste, dass es in dem Moment, als er es sagte, bereits vollendet war. Und so sind die Jünger ganz aufgeregt: „Schau, Herr, er ist verdorrt!“ Jesus vermittelte ihnen durch dieses Beispiel, wie Glaube wirkt und in diesem Fall, wie Glaube in Verbindung mit Gebet wirkt: „Worum ihr auch bittet, was ihr euch auch wünscht – wenn ihr betet, glaubt, dass ihr es empfangen werdet.“

    Die Amplified Bible übersetzt recht nah am griechischen Text: „Glaubt, dass es euch gewährt wurde, und ihr werdet es erhalten.“ Wann soll ich glauben, dass ich es empfange? Wenn ich bete. Nicht erst, wenn die Blätter braun werden und der Baum abgestorben aussieht. Schon wenn ich bete, soll ich glauben, dass Gott die Antwort schon auf den Weg gebracht hat. „Aber es sieht noch gar nicht anders aus! Aber ich schaue mich um und sehe keine Antwort!“ „Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ So wirkt der Glaube an Gott, sagt Jesus. Da ist das Gebet des Glaubens und ich kann anfangen, Gott zu danken und Ihn zu loben. Ich fühle mich noch nicht besser, ich fühle mich noch immer krank, die Not ist immer noch da oder was es auch ist, worum ich gebetet habe und was Gott mir versprochen hat. Ich glaube, dass Gott mir meine Bitte gewährt hat, ganz gleich wie ich mich fühle oder wie die Situation aussieht oder was die Mehrheit denkt oder die Experten sagen. Ich glaube, weil Gott es mir versprochen hat, und ich habe darum gebeten.

    Was mich betrifft, ist die Sache erledigt. Vielleicht ändert sich äußerlich schon nach 24 Stunden etwas, wie bei dem Feigenbaum. Vielleicht ändert es sich 24 Tage oder 24 Monate später; das spielt keine Rolle für mich. Meine Aufgabe ist zu glauben. Gott sorgt dafür, dass es geschieht. Wenn ich meinen Teil tue, ist der Weg frei, dass Gott auch Seinen Teil tut, denn Gott reagiert auf Glauben. Kommen Sie noch mit? – Gut. Im Jakobusbrief heißt es: „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich…“ Jakobus 5 ab Vers 14:

    Jakobus 5:14-15
    „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“

    Über die gleiche Art von Gebet spricht Jesus hier. Es heißt nicht, dass man sich besser fühlen oder die Situation anders aussehen muss, um sicher zu sein. Es ist das Gebet des Glaubens, das dem Kranken Heilung bringt. Dann schreibt Jakobus weiter im nächsten Vers: „Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir“ und darüber bin ich froh. Elia war nicht Supermann, sondern nur ein Mensch. Ich habe von Elia gelesen: Er war entmutigt. Er hatte Angst. Er war genau so wie alle anderen Menschen, die ich kenne, mich selbst eingeschlossen. Er war genauso Mensch wie wir. Und Jakobus zitiert hier in Kapitel 5 Elia als einen Mann, der das Gebet des Glaubens betete. Er war ein Mann mit Leidenschaften und Gefühlen, mit Höhen und Tiefen so wie wir und er betete, dass es nicht regnen sollte und drei Jahre lang regnete es nicht auf der Erde. Und er betete wieder und der Himmel gab Regen und die Erde brachte Früchte hervor. Und wenn wir in der Geschichte zurückschauen… bitte verlassen Sie sich nicht nur auf mein Wort. Lesen Sie selbst 1. Könige 18 und 19. Gott hatte gesagt… das können Sie in 5. Mose nachlesen… Generationen zuvor hatte Gott gesagt: „Wenn mein Volk sich von mir abwendet und Götzen anbetet, werde ich den Himmel verschließen, sodass es nicht regnet.“ Und Israel hatte sich mehrere Generationen lang von Gott abgewendet. Sie dienten Gott nicht. Und ihr damaliger König Ahab war ein besonders böser Mann. Trotzdem hatte sich Gottes Wort noch nicht erfüllt. Gott sagte, er würde den Himmel verschließen, sodass es nicht regnet. Doch jedes Jahr kamen die Wolken, der Regen fiel und die Erde brachte Früchte hervor, bis Elia betete. Er nahm Gottes Wort ernst. Er betete in Übereinstimmung mit etwas, das Gott versprochen hatte, so wie Jesus es sagte:
    „Wenn meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.“ Und Elia betete und der Himmel verschloss sich. Das war noch nie zuvor geschehen, obwohl Gottes Wort es so sagte. Manchmal erfüllen sich Gottes Verheißungen nicht einfach. Sie stecken voller Potenzial, aber jemand muss sie im Glauben in Anspruch nehmen und beten. Weiter heißt es dann:
    „Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen.“ Wenn man die Elia-Geschichte liest, gab es das große Gottesurteil auf dem Berg Karmel. Gott antwortete mit Feuer. Das ganze Volk Israel wendet sich wieder Gott zu und Gott hatte versprochen: „Wenn sie zu mir zurückkehren, werde ich den Himmel öffnen und es wird wieder regnen.“ Das ganze Volk kommt zurück und bekennt: „Der Herr ist Gott.“ Als Folge des Gottesurteils am Karmel kam das ganze Volk zurück zu Gott. Es hatte noch nicht geregnet, also betete Elia erneut. Und dann sagte er etwas Wunderbares: „Da ist ein Geräusch vom Rauschen des Regens“ – aber am ganzen Himmel war noch nicht eine Wolke zu sehen. Er sagte:
    „Sagt Ahab, er soll in seinen Wagen steigen und zum Sommerpalast in Jesreel fahren, damit der Regen ihn nicht einholt.“ Es gab weder Blitz und Donner noch eine einzige Wolke am Himmel. „Elia, was soll das heißen, dass du das Rauschen von Regen hörst?“ „Ich höre es mit den Ohren des Glaubens, weil Gott es versprochen hat und ich habe gebetet und ich brauche keinen äußerlichen Beweis.“

    Vielleicht haben manche von Ihnen Kinder, die eigentlich die Wahrheit kennen, sich aber von Gott entfernt haben. Beten Sie für sie und fangen Sie an zu sagen: „Ich höre, wie sie ihr Auto vor der Kirche parken. Ich höre, wie sie Gott in Seinem Haus mit erhobenen Händen loben.“ Das Gebet des Glaubens.

    Die folgende Geschichte habe ich sicher schon einmal erzählt: Wir haben unsere Kinder von Anfang an im Glauben erzogen. Eines Tages kamen wir von einem Ausflug zurück. Interessanterweise sind Janet und ich letzte Woche nach einem kurzen Urlaub zu unserem 31. Hochzeitstag die gleiche Strecke entlanggefahren. Und an der gleichen Autobahn gibt es noch den gleichen McDonald’s wie damals. Wir waren also dort vor Jahren unterwegs. Harrison war noch so klein, dass er im Kindersitz saß. Er war ein riesiger Cowboyfan – das ist er heute mit 28 immer noch – und er sagte: „Ich möchte ein braunes Pferd sehen.“ Wir sagten. „Hier gibt es keine Pferde. Wir sind auf einer achtspurigen Autobahn.“ Er sagte: „Ich will ein braunes Pferd sehen.“ Ich sagte: „Dann musst du eben beten.“ Und ich werde nie vergessen, wie er hinten im Auto saß und betete: „Vater, braunes Pferd ich, in Jesu Namen, amen.“ Auf der Fahrt bekamen wir Hunger. Wir sahen das McDonald’s-Logo und beschlossen, eine Pause zu machen. Wir fuhren von der Autobahn ab und als wir auf den McDonald’s-Parkplatz einbogen, waren drei Pferde dort angebunden und das in der Mitte war braun. Und ich sagte. „Gott, vergib mir meinen Unglauben.“ Ein anderes Mal – Harrison war vielleicht vier Jahre alt – sagte er: „Papa, ich will nach Disneyland.“ Ich sagte: „Wenn du nach Disneyland willst, muss du wohl beten.“ Er faltete die Hände und sagte: „Vater, ich will nach Disneyland. Bitte schenke uns Eintrittskarten, in Jesu Namen.“ Wir kamen in die Gemeinde und eine Frau dort rief ihn zu sich:
    „Harrison!“ Er rannte zu ihr hinüber. Sie nahm ihn auf den Schoß, öffnete ihre Handtasche und zog Karten für Disneyland für ihn und die ganze Familie hervor. „Hier, die will ich dir schenken.“ Das geschah zwei Mal, die einzigen beiden Male, bei denen ich erlebt hatte, dass er betet. Er wollte nach Disneyland und betete um die Karten … ein Knirps von vier beziehungsweise fünf Jahren. Innerhalb von dreißig Minuten nach dem Gebet kamen wir in die Gemeinde und keine Menschenseele wusste von seinem Wunsch außer Janet und mir und wir kamen in die Gemeinde und er bekam die Karten geschenkt.

    „Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“ Jesus meinte es genau so, wie Er es sagte. So weit, so gut. Unser letzter Punkt für heute ist das übereinkommende Gebet. Schlagen wir im Matthäusevangelium das 18. Kapitel auf. Matthäus 18, ab Vers 19. Es geht um das übereinkommende Gebet.

    Matthäus 18:19-20
    „Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.“

    Früher habe ich für eine christliche Organisation gearbeitet, die eine Live-Sendung im Fernsehen hatte. Ich saß am Telefon und betete mit den Menschen, die dort anriefen, weil sie krank waren oder spenden wollten oder ein Gebetsanliegen hatten. Ich erlebte viele Gebetserhörungen und ich denke, in 95 Prozent der Fälle lief es folgendermaßen ab: Ich sprach nicht einfach nur ein schnelles Gebet, sondern ließ den Anrufer seine Bibel holen und einige Stellen lesen. Dann gingen wir gemeinsam das Gebet durch, kamen überein, worum wir bitten wollten und dann beteten wir. Und nicht immer, aber oft geschah eine Heilung noch während des Telefonats.

    Eines Tages rief ein kleiner Junge von vielleicht sieben Jahren an. Er sagte: „Können Sie bitte für meine Mama beten? Sie ist gelähmt.“ – Ich glaube, diese Geschichte habe ich hier noch nie erzählt. –
    „Können Sie für meine Mama beten? Sie ist gelähmt.“ Ich fragte: „Ist denn deine Mama hier?“ „Ja.“
    „Kannst du ihr das Telefon geben?“ Und er sagte: „Sie kann nicht aufstehen.“ Ich fragte: „Kannst du ihr das Telefon bringen?“ „Nein, die Schnur reicht nicht.“ – Damals gab es noch keine schnurlosen Telefone. – Ich fragte: „Kann sie dich hören, wo du gerade bist?“ „Ja.“ Ich fragte: „Hast du Geschwister?“ Und ich glaube, es waren noch vier andere Geschwister im Haus, also insgesamt vier oder fünf Kinder. Der Älteste war vielleicht 13 Jahre alt und ich weiß nicht, ob der Anrufer der Jüngste war, aber er war ungefähr sieben. Keine Ahnung, wo der Vater war. Aber ich sagte: „Okay. Alles, was ich euch jetzt erkläre, sagt ihr bitte eurer Mama weiter. – Hol bitte deine Brüder und Schwestern, stellt euch um das Bett euer Mama auf und wiederholt für sie alles, was ich euch jetzt sage.“ Ich sagte also etwas am Telefon und er sagte es seiner Mutter weiter. Und ich fragte immer: „Hat sie das verstanden?“ Und er sagte: „Ja, sie hat es verstanden.“ Und ich las Matthäus 18:18-19 und erklärte, was es mit dem übereinkommenden Gebet auf sich hat. Dann sagte ich: „Fasst euch alle an den Händen und ich werde beten und ihr wiederholt das Gebet. Wenn ich fertig bin, sagt ihr alle Amen.“ Er sagte: „Okay.“ Also fing ich an zu beten: „Vater, in Jesu Namen“ und ich konnte sie am anderen Ende hören: „Vater, in Jesu Namen“. Und so beteten wir zusammen und ich betete um Heilung. Dann sagte ich: „Jetzt werden wir im Namen von Jesus einig.“ Und sie alle sagten es zusammen. Dann sagte ich:
    „Und jetzt solltet ihr Jesus Danke sagen, okay? Danke, dass du angerufen hast. Tschüss!“ und er legte auf. Etwa 15 Minuten später kam ein Anruf, der nicht bei mir landete, sondern bei dem Mitarbeiter neben mir. Die Frau, die anrief, war völlig aus dem Häuschen. Sie sagte: „Jemand hat gerade mit mir und meinen Kindern gebetet und wir haben angefangen, Gott zu danken. Ein paar Minuten später ist irgendetwas mit meinem Körper passiert und die ganze Lähmung ist verschwunden. Seit zehn Minuten laufe ich durchs ganze Haus und ich kann nur Gott loben!“ Ich habe nichts gesagt. Niemand hat je erfahren, wer der Mitarbeiter war, der mit ihr gebetet hatte, denn das spielte eigentlich keine Rolle. Jesus ist der, der heilt. Aber sie haben live im Fernsehen bekannt gegeben, dass das passiert ist und vorgelesen, was die betreffende Person geschrieben hatte. Ich weiß nicht, wie oft ich so mit Menschen gebetet habe. Manchmal waren die Folgen so dramatisch wie hier und manchmal geschah nicht gleich etwas. Trotzdem lassen wir den Glauben nicht los, nur weil nicht sofort etwas geschieht.

    Denken wir eben noch einmal darüber nach, so, wie ich es den Anrufern erklärte. In Vers 19 steht:
    „Wenn zwei von euch…“ Dann fragte ich immer: „Wie viele sind wir? Sind wir zu zweit? Sind wir so weit qualifiziert?“ Und der andere sagte: „Ja, okay, so weit, so gut.“ Dann sagte ich: „Wenn zwei von euch übereinkommen. Können wir uns über die Sache einigen, um die Sie bitten wollen?“ „Ja, ich glaube schon.“ „Gut. Es stimmt immer noch alles. Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen. Sind wir auf der Erde? Ich meine, Sie sind doch nicht auf dem Mars, oder? Wir sind beide auf der Erde, also stimmt dieser Punkt auch.“ Dann ging es weiter: „Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten. Fällt Ihre Bitte unter die Kategorie ‚irgendetwas‘?“„Ja, ich denke schon.“ „Gut, dann sind wir immer noch im Rennen. Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten… jetzt müssen wir bitten.“ Ich sagte: „Es ist wichtig, dass wir bitten.“ Ich habe von vielen Menschen schon Sätze gehört wie: „Ich glaube, dass Gott mir ein neues Auto schenken wird.“ Und ein anderer sagte dazu: „Da stimme ich mit dir überein.“ Das ist kein übereinkommendes Gebet. Da hat man um nichts gebeten. Ist ja schön, dass ihr euch einig wart, aber darum geht es nicht. Das ist etwas anderes – vielleicht Solidarität zu zeigen. Aber beim übereinkommenden Gebet muss man um etwas bitten. „Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten.“ – Dabei kann einer für beide beten und die Bitte vorbringen. Die andere Person kann sagen: „Amen. Ich stimme dem zu.“ Was ist der nächste Teil?
    „So wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.“ Das ist Gottes Teil. Wenn wir unseren Teil tun, wird Gott Seinen tun. Und es begeistert mich, was Jesus als Nächstes in Vers 20 sagt: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.“ Jesus ist gegenwärtig, wenn wir so beten. Und genau das wollen wir auch gleich tun. Macht Ihnen etwas Not? Benennen Sie es. Leben Sie in Gemeinschaft mit Gott? Wenn nicht, dann lässt sich das schnell ändern.

    Vor langer Zeit habe ich etwas festgestellt: Wer ein ehrliches Herz hat, dem gibt Gott auch einmal „Kredit“. Wenn Sie sagen: „Gott, vergib mir. Ich möchte mit Dir in Ordnung kommen“ und jetzt zu Gott umkehren, dann sagt Gott: „Wenn du es ernst meinst, dann reicht mir das.“ Gott sieht unser Herz.
    Verspricht Gottes Wort, worum wir bitten? Das ist sehr, sehr wichtig. Und dann können wir bitten und übereinkommen und glauben, dass Gott uns schenkt, worum wir bitten. Und dann können wir als Zeichen unseres Glaubens Gott nur noch danken.

    In Amos 3:3 heißt es: „Gehen etwa zwei miteinander, außer wenn sie zusammengekommen sind?“ Manches, worüber wir im Blick auf das übereinkommende Gebet gesprochen haben, ist sehr einfach, aber auch sehr wichtig. Ich hoffe, wir sehen uns beim nächsten Mal wieder, denn wir haben eine fantastische Sendung vorbereitet. Wir sind noch nicht fertig mit dem Thema. Aber ich möchte noch ein Wort an die Pastoren richten, die gerade zuhören. Allen treuen Dienern, die für Gottes Reich arbeiten, will ich sagen: Geben Sie nicht auf. Viele Menschen haben keine Ahnung, welchen Druck und welche Herausforderungen die Arbeit als Pastor mit sich bringt. Viele denken, das sei einfach. Aber Sie und ich wissen, dass das nur jemand sagen kann, der es nie ausprobiert hat. Es ist ein Weg des Glaubens und wir fechten viele Kämpfe aus, die andere nicht mitbekommen. Ich bete für Sie, dass Sie für Ihren Weg mit Gott Kraft und Mut bekommen. Gott hat Sie nicht verlassen. Vielleicht geht alles langsamer, als Sie sich es vorgestellt hatten. Vielleicht haben Sie es auch erlebt, dass wichtige Menschen in Ihrer Arbeit Sie hintergangen und betrogen und vielleicht sogar eine Rebellion gegen Sie gestartet haben. Vielleicht wurde Ihr Leben gerade auf den Kopf gestellt. Lieber Freund, Gott ist für Sie. Er wird Sie nicht allein oder im Stich lassen. Geben Sie nicht auf. Behalten Sie Ihr Vertrauen auf Gott. Er wird für Sie das Blatt wenden. – Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

  • Jule sagt:

    Wie nur sollen wir beten? / Teil 3 (Verschiedene Arten von Gebet) 15.03.2014
    Pastor Bayless Conley

    Heute werden wir über eine bestimmte Art von Gebet sprechen, die viele Menschen offenbar nicht verstehen. Es geht um das Fürbittegebet. In der Bibel ist „Fürbitter“ eigentlich ein griechischer Fachbegriff für jemanden, der für einen anderen Menschen zu einer Autoritätsperson geht, bei der der Betreffende keine Rechte hat. Diese Autoritätsperson kann ein König, ein Gouverneur oder jemand anderes in einer Machtposition sein. Hier ist also ein Mensch, der etwas braucht, aber er hat keinen Zugang zu dem, der es ihm geben kann. Derjenige, der zwischen den beiden steht und sie zusammenbringt, ist der Fürbitter. Fürbitte tut man hauptsächlich für Menschen, die Gott nicht kennen, die keinen Zugang oder keine Beziehung zu Ihm haben. Außerdem ist das Fürbittegebet für Christen da, denen nicht bewusst ist, welchen Zugang sie zu Gott haben, die ihre Rechte und Privilegien nicht kennen. In der Bibel gibt es einige konkrete Anweisungen in Bezug auf das Fürbittegebet, die wir als Christen verstehen sollten. Uns wird aufgetragen, Fürbitte für bestimmte Menschen zu tun. Darum soll es heute unter anderem auch gehen. Ich hoffe, es wird Ihnen helfen.

    Heute möchte ich zu einer dritten Art von Gebet kommen und zwar zum Fürbittegebet. Wir könnten viele Bibelstellen dazu lesen, aber wir werden die Prinzipien unserem Text hier entnehmen. Die Jünger schickten einen vor, der Jesus bitten sollte: „Herr, lehre uns zu beten“ und Jesus gab ihnen das, was wir heute das „Vaterunser“ oder „Gebet des Herrn“ nennen. Das wird nicht nur hier, sondern auch an anderer Stelle der Bibel erwähnt und die werden wir uns auch noch anschauen. Aber jetzt möchte ich erst einmal zu Vers 5 gehen, weil Jesus hier immer noch auf die Frage der Jünger antwortet und ihnen etwas übers Beten beibringt. Das Fürbittegebet.

    Lukas 11:5-8
    „Und er sprach zu ihnen: Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen und zu ihm sagen: Freund, leihe mir drei Brote, da mein Freund von der Reise bei mir angekommen ist und ich nichts habe, was ich ihm vorsetzen soll! Und jener würde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Mühe! Die Tür ist schon geschlossen, und meine Kinder sind bei mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir geben? Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.“

    In dieser kleinen Beispielgeschichte von Jesus werden drei Freunde erwähnt. Zuerst ist da der hungrige Freund, die Person, die Hilfe braucht. Zweitens gibt es den betenden Freund, denjenigen, der die Hilfe sucht. Und drittens haben wir den mächtigen Freund, denjenigen, der die Hilfe geben kann. Der hungrige Freund hat keine Beziehung zu dem mächtigen Freund und so muss ein anderer für ihn eintreten. Das nennt man Fürbitte. Später können Sie ja einmal 1. Timotheus 2 nachlesen. Dort heißt es im ersten Vers: „Ich ermahne nun…, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen.“ Danach ist auch von Königen und Machthabern die Rede, aber zunächst geht es um die Fürbitte für alle Menschen, weil Gott will, dass alle Menschen gerettet werden.
    Menschen, die ohne Jesus leben, haben diese Beziehung zu Gott nicht und sie brauchen jemanden, der für sie eintritt. In dem Vers aus 1. Timotheus, den ich gerade zitiert habe, geht es um Fürbitte als eine Form von Gebet. Aber eigentlich steht da ein Fachbegriff, der bedeutet, für jemanden zu einem König zu gehen, der keine Rechtsansprüche bei diesem König hat. Das bedeutet dieser Begriff, der im griechischen Text des Neuen Testaments für das Fürbittegebet gebraucht wird. Gott ist der mächtige Freund. Wir sollen der betende Freund sein. Die Menschen, die ohne Jesus leben, die Gott nicht kennen oder die Christen, die ihre Stellung bei Gott nicht kennen – die unwissenden Christen, die es auch gibt -, für die steht der hungrige Freund. Menschen, die ohne Gott leben, werden in ihr Verderben laufen, wenn wir nicht für sie bei Gott eintreten. Und das müssen wir tun, selbst wenn wir dafür mitten in der Nacht aufstehen und um Brot bitten gehen müssen. Jesus ist das Brot des Lebens und ohne Ihn wird die Welt ins Verderben laufen. Für sie müssen wir als Fürbitter vor Gott treten.
    Beim Propheten Jesaja heißt es über Gott: „Er wunderte sich, dass es keinen gab, der Fürbitte tat.“ Er war schockiert darüber, dass keiner für die anderen eintrat. Und ich glaube, Gott sucht in der Kirche nach Menschen, die beten und die für andere Fürbitte tun.

    Für eine wirksame Fürbitte sind mehrere Dinge notwendig. Über einige davon möchte ich sprechen. Zunächst braucht man eine vertrauensvolle Beziehung zu dem mächtigen Freund. Ohne sie gibt es keine fruchtbare Fürbitte. Am Anfang unseres Abschnitts heißt es: „Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen.“ Hier geht es um echte Freundschaft mit Gott, dem mächtigen Freund.

    Ich habe ein paar Freunde – nicht viele, aber ein paar -, zu denen könnte ich im Notfall mitten in der Nacht gehen, an die Tür klopfen und sagen: „Ich bin’s, Bayless! Ich bin hier. Steh auf! Ich brauche dich!“ Und sie würden sofort aufstehen. Sie würden nicht wütend werden. Nein, sie würden die Treppe herunter rennen, die Tür öffnen und fragen: „Bayless, was ist los? Was kann ich für dich tun?“ Bei ihnen würde ich nicht zögern, mitten in der Nacht an die Tür zu klopfen, weil ich die entsprechende Beziehung zu ihnen habe. Und ich würde von ihnen das Gleiche erwarten. Wie viel mehr ist das bei unserem himmlischen Vater der Fall? Jesus beginnt mit den Worten: „Wer von euch wird einen Freund haben…“ Einen Freund, zu dem wir um Mitternacht gehen und sagen können: „Ich bin hier, weil jemand anderes folgendes Problem hat…“ Wussten Sie, dass Abraham „der Freund Gottes“ genannt wurde? In Johannes 15:15 sagt Jesus: „Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt.“ Wir gehen zu Gott wie zu einem Freund und nicht wie zu einem ungerechten oder gefürchteten Sklaventreiber. Aber zuerst braucht man diese vertrauensvolle Beziehung zu dem mächtigen Freund. Zweitens brauchen wir die richtige Einstellung zu denjenigen, die unseren mächtigen Freund noch nicht kennen. Schauen wir noch einmal in Vers 6. Der Mann ist an die Tür des mächtigen Freundes gekommen, der hier für Gott steht. Er sagt: „Mein Freund ist auf seiner Reise zu mir gekommen. Ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann.“ Und wir haben von uns aus der Welt tatsächlich nichts zu geben. Das Einzige, was wir den Menschen bringen können, ist Jesus, das Brot des Lebens. Gott allein kann die tiefste Sehnsucht der Menschheit stillen. Aber es heißt: „Ein Freund ist zu mir gekommen.“ Ein Freund – kein verachteter Feind.

    Dabei möchte ich einen Moment stehen bleiben, denn manche Christen haben ein echtes Problem damit. In der Bibel steht: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Da steht nicht:
    „Gott war so wütend auf die Welt“, „Gott hat die Welt so verabscheut“, „Gott hat die Welt so gehasst“ oder: „Gott war so aufgebracht über die Welt.“ Nein. Gott hat die Welt so sehr geliebt! Und in dieser Geschichte von Jesus kennt der hungrige Freund den mächtigen Freund nicht; er hat keine Beziehung zu dem mächtigen Freund. Aber der Fürbitter sagt: „Mein Freund ist zu mir gekommen.“ Er sagt nicht
    „mein erklärter Feind“, nicht „mein Gegner“, sondern „mein Freund“.

    Ich glaube, wir brauchen Beziehungen. Wir müssen eine Brücke sein, über die das Evangelium in das Leben der Menschen gelangen kann, in das Leben von Menschen ohne Gott. Wenn wir wirksam für sie eintreten wollen, brauchen wir ein Herz für sie. Es erstaunt mich, wie schnell einige Christen vergessen, woher sie kommen. Vielleicht erscheint uns das sehr einfach, aber wir müssen zu dem mächtigen Freund gehen und sagen: „Mein Freund ist zu mir gekommen, und ich möchte zwischen dir und ihm vermitteln.“

    Wenn wir noch einmal Lukas, Kapitel 11 aufschlagen, finden wir dort die dritte notwendige Voraussetzung für wirksames Fürbittegebet und das ist Beharrlichkeit, wie wir in Vers 8 lesen. Dort sagt Jesus:

    Lukas 11:8
    „Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.“

    Wenn schon der Egoismus eines irdischen Freundes durch Beharrlichkeit überwunden werden kann, wie viel mehr wird diese Haltung des Glaubens bei unserem himmlischen Vater bewirken, der gern gibt? – Aber Jesus ist noch nicht fertig. Vers 9:

    Lukas 11:9-13
    „Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten -“ Das ist der nahtlose Übergang von der letzten Geschichte, die Jesus erzählt hat -. „Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten – und wird er ihm statt des Fisches etwa eine Schlange geben? Oder auch, wenn er um ein Ei bäte – er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

    Und aus dem Zusammenhang heraus könnte man sagen: den Heiligen Geist für andere Menschen schicken, um ihnen Jesus zu offenbaren. Ich glaube, wir müssen Gott um die Seelen von Menschen bitten, uns um die Rettung von verlorenen Menschen bemühen und im Gebet anklopfen, bis Gott Seinen Geist in ihr Leben schickt.

    Ich sagte schon, dass ich für einige Menschen seit 37 Jahren bete. Das sind die harten Fälle. Bei den meisten ging es schneller. Die meisten anderen Menschen, für die ich ernsthaft gebetet habe, haben Jesus bereits ihr Leben anvertraut. Ein paar weigern sich noch und Gott wird sich nicht über ihren Willen hinwegsetzen. Das verstehen wir. Aber ich glaube, jeder Mensch, der einigermaßen bei Verstand ist und Himmel und Hölle vor sich sieht und die Schönheit des Erretters erkennt, wird sich für Jesus entscheiden. Gott zwingt keinen, aber… ich wüsste nicht, warum jemand Ihn ablehnen sollte.
    Also werde ich weiter für sie beten. Aber vielleicht gibt es auch in Ihrem Leben Menschen… bei den meisten wird es wohl keine 37 Jahre dauern. Gehen Sie für diese Menschen zu Gott und seien Sie beharrlich. Bringen Sie sie zu Gott. Beten Sie für ihre Seele. Beten Sie, dass ihr Herz offen für das Evangelium ist. Beten Sie, dass Gott ihnen andere Menschen über den Weg schickt, dass Er ihnen in Träumen begegnet, dass Er ihre Aufmerksamkeit erregt. Er kann es.

    Gut, weiter im Text. Bitte schlagen Sie mit mir Matthäus 26 auf. Ich möchte zu einer vierten Art von Gebet kommen und das ist das Gebet der Hingabe und Heiligung. Matthäus 26. Matthäusevangelium, das 26. Kapitel. Das Gebet der Hingabe und Heiligung. Wir lesen ab Vers 36. In Matthäus 26:36 heißt es:

    Matthäus 26:36-44
    „Dann kommt Jesus mit ihnen an ein Gut, genannt Gethsemane, und er spricht zu den Jüngern: Setzt euch hier, bis ich hingegangen bin und dort gebetet habe! Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit und fing an, betrübt und geängstigt zu werden. Dann spricht er zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend; und er spricht zu Petrus: Also nicht eine Stunde konntet ihr mit mir wachen?
    Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach. Wiederum, zum zweiten Mal, ging er hin und betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und als er kam, fand er sie wieder schlafend, denn ihre Augen waren beschwert. Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum dritten Mal und sprach wieder dasselbe Wort.“

    Drei Mal betete Jesus so: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.“ Dieses Gebet finden wir an vielen Stellen in der Bibel und zwar immer im Zusammenhang damit, dass jemand um Wegweisung für sein Leben bittet. So ist es auch hier bei Jesus, der davon spricht, dass Er ans Kreuz gehen muss und zum Opfer für unsere Sünden wird. Die Anweisung, die Gott Ihm für Sein Leben schickte, hatte mit Seinem Schicksal und Gottes Plan für Ihn zu tun. Nicht was ich will, sondern was Du willst.

    So betete auch Paulus in Apostelgeschichte 9, auf der Straße nach Damaskus. Er fragte: „Herr, wer bist du? Und was willst du von mir? Was ist dein Wille?“ Gott sagte: „Geh in die Stadt. Dort erfährst du, was du tun musst.“ Der Rest von Paulus’ Leben drehte sich darum, immer wieder neu eine Antwort auf diese beiden Fragen zu finden: Wer bist Du? Und was soll ich nach Deinem Willen tun?

    Wenn es um die Frage geht, was Gott von uns will, dann müssen wir beten: „Herr, nicht das, was ich plane, sondern: Was sind Deine Pläne?“ Nicht: „Gott, Du musst in meinen Plan passen“, sondern:
    „Gott, wie passe ich in Deinen Plan? So, wie Du mich erschaffen hast, wie Du mich begabt hast?“ Und wenn Sie mitschreiben, dann schreiben Sie auch die Stelle Apostelgeschichte 18:21 auf, denn dort spricht Paulus erneut davon. Er sagt: „Ich werde wieder zu euch kommen, wenn Gott es will.“ Markieren Sie sich bitte die Stelle, die wir gerade aufgeschlagen haben, und schauen Sie mit mir in den Jakobusbrief. Dort finden wir ein weiteres Beispiel für dieses Gebet und wir werden dringend ermahnt, es zu beten. Also, Kapitel 4, Vers 13 – Entschuldigung, Jakobusbrief Kapitel 4, Vers 13:

    Jakobus 4:13-17
    „Nun also, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen – die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Dampf, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet -, statt dass ihr sagt: Wenn der Herr will, werden wir sowohl leben als auch dieses oder jenes tun. Nun aber rühmt ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches Rühmen ist böse. Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“

    Mit anderen Worten, wenn wir wissen, was Gott von uns will, wenn wir Seinen Plan für unser Leben kennen, wenn Gott uns die Richtung vorgegeben hat und wir weigern uns, es zu tun, dann ist das Sünde. Hier geht es also um Christen, die das letzte Gericht nicht vor Augen haben, die vergessen, dass dieses irdische Leben nur ein Hauch ist. Fühlen Sie sich auch manchmal wie ein „Dampfhauch“? Ich habe gerade heute erst darüber nachgedacht. Ich werde bald 58 Jahre alt. Wie ist das passiert?
    Es ist schon bizarr – unser Leben, wie ein Dampfhauch, der für kurze Zeit erscheint und dann verschwindet. Jakobus sagt also: „Plant nicht euer Leben.“ Wenn jemand sagt: „Ich gehe in diese oder jene Stadt, ich tue das und das. Wir haben unsere demografische Studie gemacht. Wir werden planen und das und das tun“ – dann antwortet Jakobus. „Nein. Ihr müsst Gott nach der Richtung für euer Leben fragen.“ Aber: Weder von Jesus noch irgendwo sonst lesen wir in der Bibel, dass jemand in Bezug auf Heilung oder irgendeinen Segen betete: „Gott, wenn es Dein Wille ist…“ Lassen Sie mich das wiederholen: Weder von Jesus noch irgendwo sonst lesen wir in der Bibel, dass jemand in Bezug auf Heilung oder irgendeinen Segen betete: „Gott, wenn es Dein Wille ist…“

    Wenn man also um Heilung betet mit der Einschränkung „wenn es dein Wille ist“, dann betet man vielleicht in der Unterordnung gegenüber Gott, aber nicht im Glauben, denn der beginnt beim offenbarten Willen Gottes. Im Jakobusbrief, Kapitel 5 heißt es nicht, dass das Gebet der Hingabe und Heiligung die Kranken heilen wird, sondern: „Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten.“ Wissen Sie, es gibt verschiedene Prinzipien für die verschiedenen Arten von Gebet. Das Gebet der Hingabe und Heiligung ist wunderbar und wir alle müssen es beten – wahrscheinlich sogar ziemlich oft. Doch weder von Jesus noch von den Jüngern in der Apostelgeschichte noch aus den Briefen der Apostel ist bekannt, dass es zum Einsatz kam, wenn es um die Bitte um Segen oder Heilung von Gott ging. Trotzdem ist es ein wichtiges Gebet, das wir uns aneignen müssen.

    Können Sie mir noch folgen? – Dann schlagen Sie bitte Lukas 22 auf. Lukasevangelium, 22. Kapitel. Dort wird über das gleiche Ereignis berichtet und wir wollen ab Vers 41 lesen. Da steht etwas, das ich erstaunlich finde. Lukas 22, ab Vers 41:

    Lukas 22:41-44
    „Und er zog sich ungefähr einen Steinwurf weit von ihnen zurück und kniete nieder, betete und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte. Und als er in Angst war, betete er heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.“

    Nun weiß ich nicht, wie Jesus, der Retter der Welt, der Mann, der gleichzeitig Gott und Mensch war, noch „heftiger“ beten konnte, aber Er tat es. Schon beim ersten Gebet war es Ihm todernst. Und wir lesen bei Matthäus, dass Er drei Mal die gleichen Worte betete. Offenbar betete Er immer intensiver. Ganz ehrlich gesagt, kann ich das nicht vollends begreifen, aber ich akzeptiere es, weil es in der Bibel steht. Und es sagt mir, dass die meisten von uns sicher noch ein wenig intensiver beten könnten. Es gibt verschiedene Ebenen von Gebet. Jesus bekam durch das Gebet die Kraft, den Willen des Vaters zu erfüllen. Manche von Ihnen wissen, was Gott mit ihrem Leben vorhat.

    Ich werde nie ein Gespräch mit Freunden und Verwandten vergessen, bei dem das Thema aufkam:
    „Ach, Bayless, du bist doch Pastor in einer Gemeinde.“ „Ja, ich bin Pastor.“ Und neben mir saß eine Frau, die sagte: „Wisst ihr, schon als kleines Mädchen wusste ich, dass Gott mich als Missionarin berufen hat. Ich wusste es schon als Kind, aber ich habe es nie getan.“ Und dann hat sie irgendwie das Thema gewechselt und angefangen zu lachen und ihren Eistee getrunken. Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Ich dachte: „Wie bitte? Was?“ Nun hatte sie sicher viel Gutes in ihrem Leben erfahren. Aber wissen Sie was? Der Zeitpunkt, wenn wir wirklich bereuen werden, Gott nicht gehorcht zu haben, ist, wenn wir diese Erde verlassen.

    Sicher denken jetzt einige: „O nein! Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, bevor ich in die Kirche kam. Jetzt fühle ich mich doppelt so schlecht!“ Aber wir sind immer nur für den nächsten Schritt in unserem Leben verantwortlich.

    Meine Frau hat ein cooles Gerät in Ihrem Auto – Sie wahrscheinlich auch -, nämlich ein Navigationssystem. Man schaltet es an und es sagt einem: „Rechts abbiegen, links abbiegen“ und so weiter. Mein Auto hat noch einen Kassettenspieler, nur dass Sie Bescheid wissen. Es ist ein ziemlich alter Kasten ohne großen Schnickschnack. Als ich es kaufte, waren CDs noch eine neue Erfindung. Wenn ich mit Janets Auto fahre, streite ich mich oft mit dem Navi. Ich finde nicht, dass es immer Recht

    hat. Wenn es sagt: „Nach 200 Metern rechts abbiegen“, denke ich: „Nein, ich fahre geradeaus.“ Und wissen Sie was? Wenn ich nicht auf das Gerät höre, denkt es sich vermutlich: „Der schon wieder. Bestimmt fährt Janet nicht selbst“ und dann fängt es an, mich satellitengesteuert umzuleiten. Und wissen Sie was? Vielleicht wussten Sie, dass Gott Ihnen „rechts abbiegen“ gesagt hat und Sie sind links abgebogen, Sie Rebell. Deswegen liebt Gott Sie nicht weniger. Seine Liebe zu Ihnen war noch nie von Ihrem Gehorsam oder Ungehorsam abhängig. Es ändert also nichts an Gottes Liebe zu Ihnen, aber wissen Sie was? Vielleicht sind Sie einem von Gott vorgegebenen Ziel nicht gefolgt und „links abgebogen“. Aber wie weit Sie auch vom Kurs abgekommen sind, der Heilige Geist kann Ihnen eine „Umleitung“ zeigen. Sie können sofort fragen: „Okay, Gott, was ist der nächste Schritt?“ Und dann sagt Er vielleicht: „rechts abbiegen“. Er hat so eine Art, uns wieder dahin zu bekommen, wo wir sein sollen. Vielleicht können wir nicht alles zurückbekommen, aber das Wichtigste ist, dass wir Gott ab sofort gehorsam sind und unser Leben Seinem Willen unterordnen. Das ist alles, was zählt. Natürlich können wir „Schnee von gestern“ nicht mehr zurückholen. Aber Gott sei Dank reinigt uns das Blut von Jesus von aller Sünde. Wenn ich meine Sünden bekenne, ist Er treu und gerecht und vergibt mir meine Sünde und reinigt mich von aller Ungerechtigkeit. Und ich möchte Sie ermutigen, denn manche von Ihnen haben es nötig. Haben Sie den Mut zu sagen: „In Ordnung, Gott. Es ist Dein Plan. Es ist Dein Wille. Ich habe so viele Pläne für mein Leben geschmiedet und Dich nie einbezogen. Was soll ich tun? Was ist der nächste Schritt, den Du für mein Leben hast?“ Und beten Sie vielleicht etwas ernsthafter. Gott wird Ihnen Kraft geben, Seinen Willen zu tun.

    Diese verschiedenen Arten von Gebet sollte jeder Christ praktizieren. Wenn wir Gottes Willen oder die Richtung für unser Leben nicht kennen oder wenn wir Seinen Willen kennen, aber Probleme haben, ihn zu tun, dann brauchen wir das Gebet der Hingabe und Heiligung. Zu viele Menschen sind bereit, Gott zu dienen – aber zu ihren eigenen Bedingungen. Jesus ist der Herr – und wir somit nicht. Wir müssen Ihm zu Seinen Bedingungen dienen. Gott gibt uns das Wo, Was, Wer, Wann und Wie vor.

    Ich habe festgestellt, dass viele Menschen die Prinzipien, die für das Gebet der Hingabe und Heiligung gelten, nehmen und einfach allen anderen Arten von Gebet überstülpen. Sie wissen schon:
    „Herr, wenn Du willst. Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.“ Das ist ein wunderbares Gebet, wenn wir unser Leben Gott weihen und ganz in Seine Hände legen, solange wir Gottes Willen für unser Leben noch nicht kennen. Aber dieses Gebet ist nicht in erster Linie für den Fall von Krankheit gedacht und auch nicht für viele andere Situationen. Ich hoffe, dass Ihnen das jetzt klarer ist und dass es etwas in Ihrem Leben bewirkt. Im Hebräerbrief, Kapitel 11, ist die Rede von Menschen, die durch Glauben „Verheißungen erlangt“ haben. Sie sind im Glauben aktiv den Verheißungen Gottes nachgegangen. Verheißungen, die viel Potenzial hatten. Doch diese Verheißungen müssen im Glauben in Anspruch genommen werden, durch ein Gebet des Glaubens. Das Gebet der Hingabe und Heiligung hat seinen Platz. Das Gebet des Glaubens hat seinen Platz. Zu beiden gehört Glauben, aber es sind verschiedene Arten von Gebet. Wäre heute nicht ein guter Tag, Ihr Leben Gott ganz anzuvertrauen? Legen Sie Ihre Zukunft in Seine Hände. Beten Sie dieses Gebet und meinen Sie es ernst. Sicher werden Sie merken, dass dieses Gebet im Leben immer wieder einmal notwendig ist. – Diese Predigtreihe ist noch nicht ganz zu Ende, also bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

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