Die Grundlagen zum 2. Kommen Jesu


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Comments

  • Jule sagt:

    Arnold Fruchtenbaum
    Die Grundlagen des Zweiten Kommens Jesu

    Gliederung:

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    A. Matthäus 12, 22-45
    1. Die Ablehnung 12, 22-24
    2. Die Antwort 12, 25-45
    3. Die vier Ergebnisse

    B. Matthäus 16, 1-4

    C. Johannes 11, 1-53
    1. Die Auferweckung 11, 1-44
    2. Die zwei Antworten 11, 45-46
    3. Die Ablehnung 11, 47-46

    D. Lukas 19, 41-44

    E. Matthäus 23, 1-36

    II. Die Vorbedingungen für das zweite Kommen
    A. Die Grundlage
    1. 3. Mose 26, 40-42
    2. Jeremia 3, 11-18
    3. Sacharja 12, 10
    4. Hosea 5, 15
    5. Matthäus 23, 37-39

    B. Zusammenfassung:
    Die zwei Elemente für die Grundlage des Zweiten Kommens

    C. Die Erfüllung – Hosea 6, 1-3
    1. Das erste Element Jesaja 53, 1-9
    2. Das zweite Element
    a) Jesaja 64
    b) Psalm 79
    c) Psalm 80

    Die Grundlagen des Zweiten Kommens Jesu

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    A. Matthäus 12, 22-45

    1. Die Ablehnung 12, 22-24

    Jeder sollte ein Übersichtsblatt für heute Abend haben für unser Thema „Die Grundlage des Zweiten Kommens“. Und wir können dazu einmal unser Bibel aufschlagen: Matthäusevangelium Kapitel 12. Heute Abend möchten wir die eine Frage beantworten: Welche Bedingungen müssen erfüllt werden damit Jesus Christus wiederkommen kann um sein Reich aufzurichten? Ich möchte es gleich am Anfang klarstellen: Ich werde hier nicht das Thema der Entrückung behandeln. Die Sache ist das die Entrückung keinerlei Vorbedingungen mehr hat die noch erfüllt werden müssen sodass die Entrückung geschehen kann, es könnte jeden Augenblick geschehen. Die Wiederkunft Jesu Christi um sein Königreich aufzurichten hat jedoch einige Bedingungen die noch bis dahin erfüllt werden müssen und die wollen wir heute Abend untersuchen.
    Bevor wir jedoch die Bedingungen die erfüllt werden müssen für seine Wiederkunft klären können, müssen wir zunächst einmal einige andere Dinge noch behandeln. Und das wäre: Was genau geschah denn eigentlich warum die Nation Israel der Messias als er das erste Mal hier war, ablehnte? Wenn wir die Frage die in der Ablehnung seines ersten Kommens dar waren wirklich verstehen und klären können, dann verstehen wir auch die Basis für das zweite Kommen. Laut Matthäusevangelium beginnt Jesus seinen öffentlichen Dienst in Kapitel 4. Und von Kapitel 4 bis 12 zieht er überall durch das Land Israel. Von einer Stadt zur nächsten, von einer Synagoge bis zur nächsten. Um sich dort selbst als der gekommene Messias vorzustellen. Und er unterstrich seinen Anspruch der Messias zu sein mit vielen Zeichen und Wunder. Und bis zu dem Kapitel 12 waren seine Wunder, um sein Messiasamt zu unterstreichen folgende: Sie waren Zeichen für Israel selbst damit die Nation Israel ihre Entscheidung treffen konnte. Die Wunder die Jesus getan hatte sollten im Grunde genommen zwei Dinge unterstreichen die Jesus für sich in Anspruch nahm.
    Zunächst einmal das Jesus der gekommene Messias ist den schon die alttestamentlichen Propheten voraus gesagt haben im Alten Testament. Und zum zweiten das er den Nation Israel das Angebot, das Israel als Königreich wieder hergestellt wird, machen wurde, sodass sie das erkennen konnten.
    Wenn sie Jesus Christus als der Messias akzeptieren wurden, könnten sie auch die Wiederherstellung des Königreiches Israel noch in ihrer Lebenszeit erfahren. Aber so ein Königreich konnte nicht befestigt werden es sei denn das sie zunächst einmal Jesus als der Messias akzeptieren wurden. Und so waren diese Zeichen zunächst einmal Zeichen für Israel damit Israel eine Entscheidung treffen konnte für den Messias ein für allemal. Wir finden nun der Kippmoment wo diese Entscheidung getroffen war nun hier in Kapitel 12 geschieht. Und wir lesen den 22. Vers aus Matthäus Kapitel 12:

    Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also dass der Blinde und Stumme redete und sah.

    Dieser Kippmoment geschah dort wo Jesus hier ein dämonbesessener der stumm war befreite von seiner Besessenheit. Die Tatsache das Jesus überhaupt Dämonen austrieb war nicht so ungewöhnlich für dieser Zeit. Da andere zur dieser Zeit auch Dämonen austrieben.
    Die pharisäischen Rabbiner und auch ihre Jünger gingen immer wieder hin und hatten Dämonen ausgetrieben. Es gibt sogar eine Aussage dazu in Vers 27 wo Jesus sich darauf bezieht. Wenn er sagt:

    So ich aber die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein.

    Die Tatsache dass hier Dämonen ausgetrieben wurden war an sich nicht ungewöhnlich. Im pharisäischen Judaismus jedoch musste ein bestimmtes Ritual zum Dämonen austreiben begangen werden. Und zu diesem Ritual gehörten drei ganz besondere Schritten. Zunächst einmal musste der Austreibende eine Art von Kommunikation mit dem Dämon haben. Der Dämon wurde sich äußern in dem er den Stimmapparat dieser Person die dort besessen wurde gebrauchte. Und zum zweiten musste der Austreibende den Namen des Dämons kennenlernen. Und drittens: Sobald er den Namen erfahren hatte konnte er Autorität gebrauchen um dann den Dämon zu befehlen auszufahren. Das waren die drei Schritte der antiken Prozedur um Dämonen aus zu treiben dort in dieser Zeit.
    In andere Stellen in den Evangelien finden wir wie Jesus gerade diesen gleichen drei Schritten folgt. Zum Beispiel in Markus Kapitel 5. Dort begegnete ihm eine Besessene und so stellte er die Frage wie heißt du? Und so war die Antwort: Mein Name ist Legion denn wir sind viele. Vers 9:

    Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind unser viele.

    In diesem Hintergrund gebrauchte er die ganz gebräuchliche jüdische Methode um aus zu treiben. Aber wegen dieser drei vorgeschriebene Schritte in diesem Ritual gab es eine Sorte von Besessenheit die nicht normalerweise gelöst werden konnte. Nämlich dieser Art von Besessenheit wo der Dämon der Besessene dazu brachte das er stumm wurde. Aus diesem Grund nämlich konnte man, weil er nicht reden konnte, nicht mit den Dämon kommunizieren noch den Namen erfragen und deshalb auch nicht austreiben. Entsprechend den pharisäischen Judaismus war es für so ein Besessene unmöglich dass er von seinen Besessenheit befreit werden konnte.
    Die Rabbiner jedoch lehrten folgendes: Wenn dann der Messias kommen wurde, wurde der Messias in der Lage sein stumm gewordene Dämonen besessenen von ihre Besessenheit zu befreien. Schon lange Zeit bevor Jesus kam unterteilten die Pharisäer die Zeichen und Wunder in zwei große Kategorien. Eine Kategorie von Wundern waren die Wunder die jeder tun konnte wenn er nur von Gottes Kraft beeinflusst war. Es gab jedoch eine zweite Kategorie von Wundern die nur messianische Wunder waren; Wunder die nur der Messias selbst durchführen konnte. Zu dieser zweiten Kategorie gehören drei ganz besondere Wunder. Und wir erkennen das ganz genau in den Evangelien wenn Jesus eins von diesen drei messianische Wunder unternimmt, weil die Reaktion der jüdischen Nation immer völlig anders ist als bei dem anderen Wundern. Die anderen Wunder waren nämlich keine messianische Wunder, die drei jedoch waren es.
    Das erste messianische Wunder war die Heilung eines Aussätzigen, das zweite messianische Wunder war die Heilung eines Blindgeborenen und das dritte messianische Wunder war die Austreibung eines durch die Besessenheit stumm gewordene.

    Aus der jüdische Perspektive bedeutete dass dann folgendes: Nur in der Tatsache allein das dort ein stumm gewordene von seinen Besessenheit befreit wurde, war schon klar dass der Messias am Werk war. Und wenn wir nur einmal diesen jüdischen Hintergrund verstehen für diesen Bericht hier, dann erkennen wir auch sofort warum sie so reagierten. In Vers 22 geht er nämlich hin und treibt dort diesen stummen Besessenen aus:

    Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also dass der Blinde und Stumme redete und sah.

    Beachtet einmal die Reaktion der ganzen Volksmenge, Vers 23:

    Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?

    Sohn Davids ist ein messianischer Titel. Ihre Reaktion war dieser das sie die Frage aufwarfen: Ist das nicht der Messias? Sie stellten dieser Frage nicht als er andere Besessenen von ihre Besessenheit befreite. Hier war plötzlich die Frage eine ganz andere: Durch welche Vollmacht und durch welche Autorität kann er dann diesen Besessene befreien? Aber nun ändert sich die Frage. Hier ist nicht mehr die Frage durch welche Autorität oder Vollmacht tut er das, sondern: Ist er nicht etwa der Sohn Davids? Hier hatte Jesus gerade etwas getan worüber sie die ganzen Jahren gelehrt worden waren das es nur der Messias selbst tun konnte. Und wir erkennen das die Volksmenge wohl bereit war diese Frage aufzuwerfen aber die Antwort nicht zu akzeptieren. Viel mehr gingen sie hin und schauten auf zu den geistlichen Autoritäten dass sie die Antwort für sie finden wurden und nicht sie selbst. Und so standen die Pharisäer für eine entweder/oder Frage: Entweder konnten sie hingehen und Jesus als Messias akzeptieren oder sie konnten hingehen und den Anspruch das Jesus der Messias sei ablehnen. Und als sie den Anspruch das Jesus der Messias ist, ablehnen wurden mussten sie noch etwas tun. Nämlich die ganze Volksmenge erklären wie es dann sein kann das er überhaupt so ein durch Besessenheit stumm gewordene befreien konnte. Und wir finden in Vers 24 dass sie gerade diese zweite Wahl getroffen haben:

    Aber als die Pharisäer das hörten sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht anders aus denn durch Beelzebub, der Teufel Obersten.

    Mit anderen Worten sie lehnen den Anspruch das Jesus der Messias ist ab. Und geben ein alternative Erklärung für was geschehen ist indem sie Jesus selbst als besessen erklären. Und sie sagen dabei das er nicht einfach ein Besessene durch irgend einen Dämon ist, ein gewöhnliche Dämon, sondern durch den Fürst der Dämonen an sich. Und sie nennen ihn hier Beelzebub. Und das ist ein zusammengesetztes Wort aus zwei hebräischen Wörter und bedeutet: „Der Herr der Fliegen“. Hier finden wir das ganz offizielle Fundament der Ablehnung des Anspruchs dass Jesus der Messias ist. Und wir finden das hier nicht nur in den Evangelien. Nein, wir finden ebenso Beweise dafür in andere jüdischen Schriften die kurz nach dem Neuen Testament erschienen sind. Ein Abschnitt sagt zum Beispiel folgendes:
    Der Grund warum Jesus gerade am Passah hingerichtet werden musste, lag in den Wesen seinen kriminelle Tat. Indem er einfach Israel zur Zauberei verführte. Und wir finden eine sehr enge Verknüpfung zwischen Zauberei und Dämonenbesessenheit.

    Ein zweiter Schrift sagt folgendes: Als Jesus in Ägypten war, als ein kleine Junge, schnitt er sich in sein Fleisch und dort schnitt er so zu sagen die vier hebräischen Buchstaben hinein die man gebrauchte um Gottes Namen darzustellen. Aus diesem Grund konnte er hingehen und die ganzen Wunder tun die er getan hatte.
    Aber beides ist wahr: weder die Evangelien, noch die rabbinischen Schriften lehnen die Tatsachen der Zeichen und Wunder an sich ab. Nur in beide Fällen hier in Kapitel 12 und in den anderen rabbinischen Schriften wird die Quelle das er die Wunder tun konnte Dämonie, Besessenheit zugeschrieben. Der offizielle Begründung der Ablehnung des Messias liegt also darin das er als besessen eingestuft wurde. Das ist ganz wichtig wenn wir die Basis für die Wiederkunft Christi verstehen möchten.

    2. Die Antwort 12, 25-45

    Wir finden nun die Antwort auf die Ablehnung in den Versen 25 bis 45 in Kapitel 12. In den Versen 25 bis 29 sagt er folgendes: Was ihr dar behauptet kann nicht war sein denn das wurde bedeuten das das Reich des Satans zerspalten ist. Und sein zweiter Punkt der Er unterstreichen möchte ist in den Versen 32 bis 37. Und am diesem Punkt hier geht er hin und verkündigt ein ganz besonderes Urteil gegenüber den damals lebenden Generation von Juden in Israel. Das sie nämlich schuldig geworden sind an eine ganz besondere Sünde, eine Sünde die nicht vergeben werden kann: Die Sünde wider den Heiligen Geist. Der Grund warum dieser Sünde nicht Vergebbar ist, ist folgende: Auf diese damals lebenden Generation wurde ein ganz besonderes Urteil verhängt. Ein Urteil das 40 Jahre nach dieser Begebenheit hier sich realisiert als dann im Jahre 70 der Stadt Jerusalem und der Tempel zerstört wurden.
    Wir sollten in diesen Hintergrund und im diesem Kontext ein sehr klares Verständnis davon bekommen was eigentlich die unvergebbare Sünde bedeutet. Denn hier ist der einzige Kontext wo wir diese Sünde überhaupt beschrieben finden. Und so müssen wir nun auch einmal hier den Kontext der eigentlich diese unvergebbare Sünde beschreibt und klar macht, genauer untersuchen.
    Die Definition der unvergebbaren Sünde ist folgende: Es ist eine nationale Ablehnung des Anspruchs das Jesus der Messias ist durch die ganze Nation Israel während seinen Lebzeit hier auf Erden. Auf der Basis das er Dämonenbesessen sei. Und ich möchte es einfach nochmal wiederholen damit wir es klar verstehen:
    Es ist die nationale Ablehnung des Anspruchs das Jesus der Messias ist während seiner Lebzeit hier auf der Erde auf der Basis das er Dämonenbesessen sei.

    Auf Grund dieser Basis finden wir noch vier weitere Erklärungen die das noch unterstützen und unterstreichen. Erstens einmal das hier (diese unvergebbare Sünde) ist eine nationale Sünde und keine Sünde von einzelnen. Einzelne konnten dieser Sünde entfliehen. Es ist auch nicht eine Sünde die irgendein Individuum heute begehen könnte. Die Bibel macht uns folgendes klar: Egal welche Sünde jemand überhaupt in seinem Leben vollbringt, jeder der zur Jesus kommt wird Vergebung erfahren durch das Blut Jesu Christi und durch was Jesus getan hat. Die Art und die Natur, das Wesen der Sünde die er dort vollbracht hat, macht nichts aus. Als Jesus Christus dort am Kreuz von Golgatha starb, starb er für alle Sünden, nicht nur für bestimmte Arten von Sünden. Das bedeutet dass für ein Individuum es immer möglich ist die Vergebung zu empfangen wenn er nur seine Sünden bekennt und sie zu dem Messias hinbringt und um Vergebung bittet. Doch für eine Nation als dieser Nation hier war es unvergebbar. Um es noch einmal zusammen zu fassen: Es war eine nationale und nicht ein individuelle Sünde.

    Die zweite Unterstreichung ist folgende: Es ist eine Sünde die nur einzigartig ist für die damals lebenden Generation von Juden zu Zeit Jesu. Es ist auch nicht anwendbar für eine der nachfolgenden jüdischen Generationen. Es ist in dieser Generation für die er sichtbar, physisch im Körper auf die Erde kam. Und den hat er sich als Messias offenbart und gezeigt. Er hat ihnen das messianische Reich angeboten. Und es war dieser Generation die das angebotene messianische Reich und ihn als Messias ablehnten.
    Wir erkennen von diesem Zeitpunkt an das der gleiche Ausdruck in den Evangelien immer wieder erscheint: dieser Generation. Denn es war genau dieser Generation die schuldig geworden ist dieser unvergebbare Sünde zu begehen. Um es auch wieder zusammen zu fassen: Dieser unvergebbare Sünde ist nur eine Sünde die den damalige Generation von Juden die zurzeit Jesu lebten, begehen konnten.
    Und die dritte Unterstreichung ist folgende: Es ist keine Sünde die irgendeinen andere Nation in unsere Zeit heute tun kann. Es ist nicht so das Jesus Christus heute irgendeinen andere Generation oder Nation sich selbst als der Messias darstellen oder das messianische Reich anbieten wurde. Er hatte kein so eine Beziehung zu irgendeinen Nation ausgenommen das damaligen Israel. Es gibt eben nur eine Bundesnation und das ist Israel. Und um das auch nochmal zusammen zu fassen: Es kann keine andere Nation geben die diese unvergebbare Sünde begehen könnte.
    Und die vierte Unterstreichung ist folgende: Das Begehen dieser unvergebbare Sünde durch diese Generation schließt zwei verschiedene Dinge mit ein. Es bedeutet zunächst einmal dass das Angebot des messianischen Reich nun zurückgenommen wird. Und so verlor dieser damalig lebenden Generation das Vorrecht die Aufrichtung des Reiches Israel in ihre Lebzeit zu erkennen. Stattdessen wurde es eine zukünftige jüdische Generation die noch irgendwann kommen wird, angeboten werden. Nämlich die Generation die während der Trübsalzeit dann leben wird. Und das finden wir dann entfaltet in den Kapiteln 24 und 25. Aber dieser Generation hat dieses Vorrecht und auch die Möglichkeit dazu für immer verloren. Die zweite Sache die damit eingeschlossen ist für diese Generation ist folgendes: Nun steht diese Generation die dieses Amt des Messias abgelehnt hat unter ein ganz besonderen göttlichen Urteil. Es ist ein physisches Urteil der Zerstörung. Und wieder wurde es vierzig Jahre später zusammen kommen mit der Zerstörung des Tempels. Was geschehen ist, ist folgendes: Diese Generation hat die Grenze der Wiederrückkehr überschritten. Wenn in den Evangelien gerade diese Generation hier das erfahren hat, dann wurde eine ganz besondere Situation geschaffen. Keine Menge und Größe von Buße konnte rückgängig machen das diese Generation dem Urteil Gottes entweichen konnte. Das ist das dritte Mal das dies hier geschehen ist. Das erste Mal das so ein Gericht von Gott geäußert wurde finden wir in 4. Mose Kapitel 13 und 14. Das war die Sünde die damals in Kadesch Barnea ausgeübt wurde. Kadesch Barnea war eine Oase direkt an der Grenze des verheißenden Landes. Kaum hat man die Oase Kadesch Barnea passiert war man schon im verheißenen Land. Schließlich da bei dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten kamen sie an dieser Oase Kadesch Barnea. Von dieser Oase an der Grenze sandte Moses die zwölf Spione aus und vierzig Tage später kamen sie zurück. Und sie stimmten alle in einer Sache völlig überein: Das Land war genau so wie Gott es beschrieben hatte, das es ein Land war wo Mich und Honig fließen wurde. Und dann gab es einen anderen Punkt worin sie nicht übereinstimmten. Zwei Spione behaupteten: Gott ist auf unsere Seite und es wird uns möglich sein das Land ein zu nehmen. Zehn Spione stimmten nicht damit überein und sagten: Die Bewohner dieses Landes sind viel zu mächtig für uns, wir werden das Land nicht einnehmen können. Und die große Volksmenge zog es vor den zehn zu glauben als den zwei. Und dann gab es dort eine große Rebellion gegenüber Mose und Aaron.

    Beinahe wurden diese beiden Männer umgebracht. Nur durch Gottes eingreifen konnte das verhindert werden. Aber dann kam das Gericht Gottes über diese Generation der Wüstenwanderung. Nämlich das sie nicht die Erlaubnis bekamen das verheißene Land zu betreten. Vielmehr müssten sie vierzig Jahre durch die Wüste wandern bis sie alle ausgestorben waren. Ausgenommen die zwei guten Spione und alle diejenigen die jünger als 20 Jahre waren. Was wir daraus lernen können ist das dass Angebot Gottes das verheißene Land zu betreten zurückgenommen wurde für die damals lebende Generation. Sie haben eben dieses Vorrecht verloren das verheißene Land einzunehmen wegen ihres Ungehorsams. Genau in der gleiche Weise wie auch das messianische Reich diese damals zu Zeit Jesu lebende Generation wieder zurückgenommen wurde weil sie den Messias ablehnten. Und auch diese Generation die hier in Matthäus 12 beschrieben wird, wird nicht das messianische Reich als Nation betreten können. Und durch Mose hat Gott nun das verheißene Land eine weitere Generation angeboten die es dann freudig annahm. Und diese Generation die in der Wüstenzeit aufwuchs, kam nun unter Josua in das Land hinein. Die Generation jedoch die noch aus Ägypten ausgezogen war, verlor dieses Vorrecht.
    Das zweite Mal das so was geschehen ist war in der Zeit von König Menasse. Er war der bösartigste König die Jerusalem jemals gesehen hatte. Er hat sehr viel Blut von Gläubigen zu seiner Zeit vergossen. Und er veränderte den jüdischen Tempel in ein Zentrum vom großen Götzendienst. Und praktizierte Menschenopfer. Und schließlich war auch dort die Grenze des nicht Wiedergutmachens überquert. Und damals unternahm es Gott das die Babylonier den Tempel zerstören würden und Israel wegnehmen würden. Und so kamen dann die siebzig Jahre der Gefangenschaft und des Exils. Wir können wiederum erkennen dass es egal ist wie groß die Menge der Buße und der Reue ist, es nicht möglich war, wenn dieser Punkt des Wiedergutmachens überschritten war, das ausgesprochene Urteil Gottes auf zu heben. Entsprechend 4. Mose 14 tat nämlich das Volk Buße. Vers 20 sagt sogar dass Gott ihnen ihre Sünden vergab. Diese nationale Sache hat nicht die individuelle Rettung weggenommen. Die Schuld wurde vergeben, die Konsequenzen ihres Übertretens jedoch mussten sie ausbaden weil sie die Grenze des Wiedergutmachens überstritten hatten. Und das bedeutete nichts anders als den physischen Tod außerhalb des Landes. Und Mose musste ebenso außerhalb des verheißene Landes sterben wegen der Sünden die er begangen hatte. Es hatte seine eigene persönliche Errettung nicht beeinträchtigt. Vielmehr müssen wir hier mit den physischen Konsequenzen umgehen die gesehen wenn man einen Punkt überschreitet die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann unter Gottes Gericht. Das Gleiche finden wir (was wir gerade betrachtet haben) bei Menasse. Am Ende seines Lebens tat er Buße. Als eine einzelne Person wurde er ein geretteter Mann. Und Josia war ein sehr gerechter Herrscher der ihn folgte. Er brachte eine große Erweckungszeit in das Land. Und Gott sagte dass er das Gerichtsurteil über Menasse und was das Volk getan hatte, nicht in die Lebzeiten Josias auf Israel ausgießen wurde. Aber doch war die Babylonische Gefangenschaft unvermeidbar weil dieser Punkt des nicht Wiedergutmachens überschritten war.
    Und hier finden wir das zum dritten Mal beschrieben eben in Matthäus 12. Sie begangen die unvergebbare Sünde wobei sie den Punkt des Wiedergutmachens überstritten. Es machte gar nichts aus wie viele einzelnen Juden Buße getan hatten und zum glauben kamen. Wir lesen tatsächlich sogar das eine große Zahl von ihnen tatsächlich zum Glauben gekommen sind. Aber das nahm nicht die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Hand Roms weg. Das ist also das Wesen und die Natur der unvergebbare Sünde.

    Sie müssen also die physischen Konsequenzen tragen für das das sie ein Punkt erreicht hatten wo sie nicht mehr von zurückkehren konnten. Und nachdem wir so viel gesagt haben kamen hier die Pharisäer und unterbrachen das einfach. Und so lesen wir dazu den Vers 38:

    Da antworteten etliche unter den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprachen: Meister, wir wollten gern ein Zeichen von dir sehen.

    Dieser Frage um ein Zeichen schloss etwas mit ein. Sie meinten dass er noch nicht genügend getan hätte um sein Anspruch der Messias zu sein unterstrichen zu haben. Tatsache war jedoch das er in den Kapiteln 4 bis 12 unzählige Wunder getan hatte. Messianische Wunder mit eingeschlossen. Trotzdem lehnten sie ihn immer noch ab als der Messias auf der Grundlage dessen das er Dämonen besessen sei. Und nun verkündigt hier Jesus sein neues Vorgehen und der Grund seiner Zeichen. Wir hatten früher gesagt das dem eigentlichen Grund für die Zeichen der war, das Israel gezeigt bekommen sollte das Jesus der Messias sei und das der Messias sein Reich aufrichten konnte. Dieser Entscheidung die Ablehnung des Volkes ist nun getroffen worden. Es ist eine nicht rückgängig machbare Entscheidung, dass sie den Messias abgelehnt haben und deshalb ist es eine unvergebbare Sünde.
    In Vers 39 und Vers 40 verkündigt er seine neue Vorgehensweise:

    Und er antwortete und sprach zu ihnen: Die böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und es wird ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleichwie Jona war drei Tage und drei Nächte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte mitten in der Erde sein.

    Als ganze Nation gesehen wird es keine weitere Zeichen mehr geben ausgenommen dieses eine Zeichen. Das Zeichen Jonas was das Zeichen der Auferstehung ist. Er ging hin und hatte weitere Wunder vollbracht nach Matthäus 12, natürlich. Das Ziel dieser Wunder jedoch hatte sich hier mit diesem Punkt geändert. Von nun an waren dieser Wunder nicht mehr nur für Israel als Nation, sondern auch für die Apostel. Damit auch die Apostel gelehrt werden wurden wie sie sich verhalten können nach diese Ablehnung der gesamte Nation Israels was der Messias betraf. Für die Nation würde es nur noch ein weiteres Zeichen geben, nämlich das Zeichen des Jonas und das ist das Zeichen der Auferstehung. Und dieses Zeichen der Auferstehung, das Zeichen Jonas wurde drei Mal ihnen gegenüber geschehen.
    Ein Mal in der Auferstehung von Lazarus, zweitens in der Auferstehung von Jesus und drittens in der Auferstehung der zwei Zeugen in der Offenbarung Kapitel 11. Aber das Zeichen Jonas ist das einzige Zeichen das nach diesen Punkt hier in Matthäusevangelium Kapitel 12 noch an die Nation Israel gegeben wurde.
    Wenn er hier nun wieder zurückkehrt zu seinem Thema des Gerichts, finden wir immer wieder die Betonung dass es für diese besondere Generation war.
    Vers 41:

    Die Leute von Ninive werden auftreten am Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.

    Vers 42:

    Die Königin von Mittag wird auftreten am Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomons Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.

    So finden wir hier zwei nicht-jüdische Beispiele aus dem Alten Testament. Die Männer von Ninive und die Königin von Scheba. Das waren nicht-Juden gewesen die eigentlich weiniger Erleuchtung hatten auf dem sie reagieren konnten als Israel. Der Unterschied war das sie positiv auf dieses weinige Licht was sie hatten, reagierten. Mit anderen Worten bedeutet das dass im letzten Gericht diese Beiden gegenüber der Nation Israel Anklage erheben werden. Das sie nämlich, die Nation Israel, das Licht abgelehnt haben. Die Worte des Gerichts finden wir nun beschrieben in den Versen 43 bis 45:

    Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe, und findet sie nicht. Da spricht er denn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er’s leer, gekehrt und geschmückt. So geht er hin und nimmt zu sich sieben andere Geister, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie allda; und es wird mit demselben Menschen hernach ärger, denn es zuvor war. Also wird’s auch diesem argen Geschlecht gehen.

    Eine andere Geschichte von Besessenheit. Und der eigentliche Punkt in diese Geschichte hier wird oft übersehen. Hier finden wir ein Dämon der einen Menschen besessen hatte und der sich nun entschlossen hat diesen Menschen zu verlassen. Dieser Dämon wurde nicht ausgetrieben sondern viel mehr aufgrund eigener Entscheidung, eigene Willen verließ er diesen Menschen und zog umher um eine bessere Bleibe zu finden. Aber er konnte keinen freien Platz finden. Und so kehrte er zu der Person zurück die er vorher schon besessen hatte. Und in Vers 44 findet er sein Haus wie es ganz gereinigt und zugerichtet ist. Und er findet ihn immer noch unbewohnt. In dieser Zwischenzeit wurde dieser Person nicht von irgendeinem anderen Geist bewohnt. Und aus diesem Grund, dass dieser Person immer noch unbewohnt war, konnte dieser Dämon nun zurückkehren. Aber nun wollte er nicht mehr alleine diese Person besessen. So entschloss sich dieser Dämon einige andere Freunde ein zu laden um bei ihm zu sein. Und so finden wir in Vers 45 wie der letzte Zustand dieser Person noch schlimmer ist als der erste Ursprungzustand. Zuerst war nur eine Dämon in diesen Menschen, nachher sind es ganz viele. Aber der eigentliche Punkt wird verpasst wenn man die letzte Aussage nicht genau betrachtet. Diese letzte Satz nämlich: so wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen. Bemerk ein Mal die Betonung: diesem bösen Geschlecht.
    Diese Generation hier begann eigentlich mit den Predigten von Johannes den Täufer. Und durch das predigen des Johannes des Täufers und seine Bußpredigten wurden sie so zu sagen gereinigt und sauber gekehrt. Aber nun indem sie den Messias ablehnten blieben sie immer noch unbewohnt, leer. Und so wird nun für diese Generation der letzte Zustand schlimmer sein als der Ursprungszustand.
    Zunächst einmal waren sie nur unter Römischer Besetzung. Sie müssten Steuern an Rom zahlen. Aber sie konnten ihre nationale Identität und ihre Kommune beibehalten. Die Stadt Jerusalem und auch der Tempel stand.

    Und sie hatten eine Art von beinahe unabhängiger Regierung durch den Sanhedrin. Aber nun nachdem die Römer 40 Jahre später den Tempel und auch die Stadt zerstörten, war ihr Zustand schlimmer als jemals zuvor. Jerusalem zerstört, der Tempel so zerstört das nicht ein Stein auf den anderen blieb und die Juden zerstreut durch die ganze Welt. Ja, der letzte Zustand dieser Generation war schlimmer als ihr Ursprungszustand.

    3. Die vier Ergebnisse.

    Und so kommen wir nun zu unsern Punkt drei, die vier Ergebnisse. Die Methode von Jesus verändert sich nun durch vier verschiedene Ergebnisse. Das erste Ergebnis betrachteten wir bereits: was der eigentlichen Grund seine Wunder war. Es waren nicht mehr weiter Zeichen für die Nation sondern vielmehr Schulungszeichen für die Ausbildung der Apostel. Das zweite Ergebnis ist der Grund für diejenigen eigentlich die Wunder getan wurden. Hier finden wir zwei Dinge die geschehen sind. Das erste ist folgende: Vor Matthäus 12 tat er einige Wunder zu dem Vorzug und den Privilegien der ganze Volksmenge. Er verlangte nicht von ihnen dass sie zuerst einmal glauben sollten. Ein Beispiel ist Johannes 5 als er den Kranken am Teich Bethesda heilte. Der Mann hatte noch nicht einmal Ahnung wer Jesus überhaupt war. Und später wurde ihm die Frage gestellt: „Wer ist der, der dich geheilt hat?“ Und er hatte keine Ahnung, musste hingehen und erst Mal herausfinden wer es eigentlich war. Er wusste nicht wer Jesus war, er wusste nicht wer eigentlich in Anspruch nahm zu sein und da war überhaupt kein Glaube an die Vollmacht von Jesus. Vor Matthäus 12 war Glaube von der ganzen Nation nicht notwendige Bedingung gewesen damit die Wunder geschehen können. Vielmehr waren die Wunder ein Attraktionsmittel damit sie zum Glauben kommen sollten. Nach Matthäus 12 änderte sich das radikal. Nun tat er nur noch Wunder für einzelne bei dem Glaube Bedingung war. Nun hat er diesen Glauben als Bedingung angefragt. Wir können es also in folgende Weise zusammenfassen: Er kommt von der große Volksmenge ohne Glauben nun zu einzelne Individuen mit Glauben. Das zweite ist folgendes: Bis zum Matthäus 12 wenn er eine Person heilte tat er immer das Gleiche: Er sagte „Geh hin und verkündige die große Dinge die Gott an dir getan hat“. Auch das veränderte sich mit Matthäus 12. Von diesem Zeitpunkt an wenn er nun jemand geheilt oder geholfen hatte sagte Er: „Geh nicht hin und sage es weiter“. Hier beginnt die Vorgangsweise des Zweigens. Und diejenigen die von seiner Macht Vorzüge hatten sollten nun darüber zweigen. Wir können es nun auf folgende Weise zusammenfassen: Er geht von „Erzähle es jeden“ zu „Verkündige es niemanden“.
    Und das dritte Ergebnis betrifft seine Botschaft. Bis zum Matthäus 12 sagt er seine Aposteln das sie überall hingehen sollten um zu verkündigen das Jesus der Messias sei. Nach Matthäus 12 verbot er sogar den eigenen Jünger zu verkündigen dass er der Messias ist. Ein Beispiel davon finden wir in Matthäus 16. Hier finden wir die Aussage von Petrus das er sagt: „Du bist der Sohn des lebendigen Gottes, du bist der Messias“. Und so sagt er den Petrus: „Geh ja nicht hin und sage jemanden das ich der Messias bin“. Auch sie mussten nun seine neue Vorgangsweise des Zweigens folgen. Dies ist schließlich durch den Missionsbefehl in Kapitel 28 abgelöst worden.
    Und das vierte Ergebnis betrifft die Vorgangsweise seine Lehre. Bis zum Matthäus 12 lehrte er in einer Weise dass die Volksmenge seine Lehren immer gut verstehen konnten. Das ist zum Beispiel die Bergpredigt von Kapitel 5 bis Kapitel 7. Und in Matthäus 7 lesen wir dass die Volksmenge sehr wohl verstanden hatte was er dort gelehrt hat.

    Doch ab Matthäus 13 beginnt er nun mit einen neuen Methode des Lehrens. Er lehrt nun nur noch in Gleichnissen. Und als die Jünger ihn fragen: „Warum tust du das? Warum lehrst du nur noch in Gleichnissen?“ Sagt er: „Der eigentliche Grund ist der um die Wahrheit für der große Volksmenge geheim zu halten“. Von nun an wurde er in eine Weise lehren die keiner verstehen konnte. Und so lass uns dazu einmal Matthäus 13 lesen; Wir lesen in Vers 35 dazu:

    … auf das erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.

    Ausgenommen in Gleichnisse sprach er gar nicht mehr zu der Volksmenge. Aber diese Vorgangsweise ist nicht wahr für al das was vor Matthäus 12 geschehen ist. Nach Matthäus 12 ist es jedoch so. Wenn er von diesem Zeitpunkt an öffentlich lehrte tat er es in Gleichnissen. Warum? Nun hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt genügend Erleuchtung bekommen um positiv reagieren zu können. Was sie jedoch taten war das sie nicht korrekt, nicht mit Glauben reagierten indem sie diesen unvergebbare Sünde begangen. Aus diesem Grund wurde ihnen kein weitere Erleuchtung zukommen.
    Es ist also unmöglich das wir diesen vier verschiedene Ergebnisse verstehen, es sei denn das wir genau verstehen was in Matthäus 12 abgelaufen ist. Es ist die wichtigste Begebenheit im Leben Jesu, ausgenommen das Kreuz, die Auferstehung und Himmelfahrt. Denn hier wird der Weg vorbereitet für den zweiten Teil seines öffentlichen Wirkens. Hier wird der Weg vorbereitet für das was wir in der Apostelgeschichte finden. Hier wird der Weg vorbereitet für etwas völlig neues was in Existenz kommen wird, nämlich die Gemeinde als der Leib des Messias. Und ebenso bereitet es den Weg für die jüdische Geschichte der nächsten 2000 Jahre.

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    B. Matthäus 16, 1-4

    Und so lässt uns einmal hier den Hauptpunkt B anschauen und wir schlagen dazu auf Matthäus Kapitel 16. Nach Matthäus 12 kamen sie immer noch und fragten nach Zeichen. Vers 1:

    Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten, dass er sie ein Zeichen vom Himmel sehen ließe.

    Jedoch antwortete er immer in der gleiche Weise wie wir es in Vers 4 finden:

    Diese böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und soll ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Und er ließ sie und ging davon.

    Für die ganze Generation die damals lebte wurde es nur noch ein weiteres Zeichen geben, das Zeichen des Jonas: der Auferstehung. Und so war das erste Zeichen des Jonas die Auferstehung des Lazerus.

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    C. Johannes 11, 1-53

    Lasst uns einmal den Hauptpunkt C auf unser Übersichtblatt anschauen und die Bibelstelle aus Johannes 11 dazu lesen. In den ersten 44 Versen finden wir sehr viele Details über die Auferstehung des Lazarus. Lazarus war nicht die erste Person die Jesus von den Toten auferweckte. Wir finden die eigentliche Auferstehung hier nur in zwei oder drei Versen beschrieben. Bei anderen Auferstehungen waren es nur ein paar Leute die davon Zeuge waren. Und diese paar Leute wurde gesagt dass sie nicht darüber reden sollten. Bei Lazarus war es jedoch völlig anders. Hier finden wir sehr viele Details. Und die ganze große Volksmenge konnte diese Auferweckung des Lazarus direkt mit beobachten. Und aus diesem Grund ist dieser Auferweckung des Lazarus ein ganz besondere Auferweckung. Es ist ein Zeichen nämlich, das die jüdische Generation als Nation, gegeben wurde wie es schon in Matthäus 12 angekündigt wurde. Wenn ihnen nun das Zeichen Jonas, das Zeichen der Auferstehung zukommen wird, sind sie in der Plicht zu reagieren.
    In den Versen 1 bis 5 bekommt Jesus eine Botschaft. Und ihm wird gesagt: „Komm schnell. Lazarus liegt krank da nieder“. Der eigentliche Grund war der das er möglichtest schnell nach Betanien ziehen sollte um Lazarus zu heilen. Geografisch gesehen wäre es nur eine Tagesreise zu Fuß gewesen um von dort wo er sich aufgehalten hatte nach Betanien zu ziehen. Wenn man das so liest und er dieser Botschaft hört, sollte man denken dass er sich sofort aufgemacht hätte um nach Betanien zu ziehen. Lesen wir dazu einmal der Vers 6:

    Als er nun hörte, dass er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.

    Während er das hörte ging er nirgends wohin! Nein, wortwörtlich bleibt er noch dort und wartet darauf bis Lazarus endlich stirbt! In den Versen 14 bis 16 stirbt Lazarus nun dann tatsächlich. Und erst dann beginnt Jesus sich aufzumachen um nach Betanien zu ziehen. Und auch da beginnt er nur ganz langsam los zu gehen. Und als er nämlich in Betanien ankommt, war Lazarus bereits vier Tage tot. Der Hinweis das Lazarus bereits vier Tage tot war, hat von jüdischen Denken her gesehen, ein sehr große Bedeutung. Die gewöhnliche rabbinische Lehre über den Tod war folgende: Wenn eine Person stirbt dann dachten die Rabbiner das seine Seele noch drei Tage über den Körper schweben wurde. Innerhalb dieser drei Tage gab es immer noch eine kleine Möglichkeit dass noch eine Wiederbelebung stattfinden konnte. Aber am Ende des dritten Tages wurde dann die Seele in den Scheol, in den Hades zurückkehren. Nach diesem dritten Tag war, nach diese rabbinische Lehre, eine Wiederbelebung unmöglich geworden. Und dann konnte nur noch das Wunder eine Auferstehung den Toten wieder zum Leben zurückbringen. Und weil dieses Zeichen des Jonas, das Zeichen der Auferstehung, das einzige Zeichen ist das ihnen als Nation gegeben wurde, hat er die ganze Bühne so vorbereitet das es die ganze Nation sehr, sehr gut beobachten konnte und nicht mehr wegerklären konnte das er der Messias ist. Lazarus war nämlich ein Tag zu lange Tod. Viele lehren dieses Kapitel indem sie sagen und es Auslegen das er durch die Auferweckung des Lazarus nur seine Liebe zur Maria und Martha beweisen wollte. Natürlich war das ein Teil davon. Aber den Grund der er gibt, Jesus selber, warum er Lazarus auferweckte finden wir in den Vers 42:

    Doch ich weiß, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich’s, dass sie glauben, du habest mich gesandt.

    Den Grund der Jesus selbst dafür angibt dass er diese Auferweckung getan hatte, war das die Volksmenge erkennen kann dass er der verheißene Messias ist. Am Ende von Vers 44 finden wir dann Lazarus auferweckt von den Toten. Das erste Zeichen des Jonas ist damit gegeben worden. In Vers 45 und 46 finden wir nun die Reaktion der Volksmenge auf dieses Zeichen. Die erste Reaktion ist die das viele der Juden glaubten und ihn als den Messias akzeptierten. In Vers 46 jedoch finden wir dass viele hingingen und hatten nur Bericht erstattet und gingen zu dem Pharisäer und haben es ihnen erzählt. Und natürlich wussten die Pharisäer das das dass Zeichen war das er ihnen verheißen hatte zu geben. Denn er hatte zu ihnen gesprochen als er diese Verheißung gegeben hatte das Zeichen Jonas zu geben. Und so waren sie geschwungen zu reagieren. In Vers 47 nun kommt der Sanhedrin zusammen. In Vers 48 bis 52 diskutieren sie und fällen ein Urteil. Und sie entschlossen sich weiter mit dem Ablehnung des Messias fortzufahren. Und sie gingen von diesem Punkt noch ein Schritt weiter als das. In Matthäus 12 lehnten sie ihn nur ab auf der Grundlage dass er besessen sei. In Johannes 11 dagegen verurteilen sie ihn sogar zum Tode. So lass uns Vers 53 lesen:

    Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.

    Dieser Entscheidung nun setzt von diesen Führern des Volkes bis in die große Volksmenge fort. Und lass uns mal den Vers 57 lesen:

    Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisäer lassen ein Gebot ausgehen: so jemand wüsste, wo er wäre, dass er’s anzeige, dass sie ihn griffen.

    Und hier finden wir wie das erste Zeichen des Jonas, das Zeichen der Auferstehung das ihnen gegeben wurde als ganze Nation, ebenso abgelehnt wurde.

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    D. Lukas 19, 41-44

    Und nun schauen wir uns den Hauptpunkt D an auf unser Übersichtsblatt und schlagen dazu Lukas Kapitel 19 auf. Lukas 19 ist in dem Hintergrund des triumphalen Einzugs in Jerusalem. Hier reitet er auf einem Esel nach Jerusalem ein. Und große Volksmengen gehen hin und verkündigen ihn dass er der gekommene Messias sei. Und es könnte sein das sich Dinge immer noch verändern würden. Nein, hier war die unvergebbare Sünde bereits begangen worden. Und die unvergebbare Sünde war das Prinzip das sie den Punkt der nicht Wiederrückmachbarkeit überschritten hatten. Keine Menge von Buße konnte dieses physische Gericht von ihnen abwenden. In diesem Kontext seines messianisches Verkündung und Anspruches den er kund tat spricht er in den Versen 41 bis 44 Gerichtsworte:

    Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, dass deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum dass du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.

    I. Die Ablehnung der Messianität Jesu
    E. Matthäus 23, 1-36

    So last uns nun einmal Matthäus 23 aufschlagen. Ist es ein langes Kapitel das ein einziges Thema hat. Es ist das ablehnen des Messias durch die Leitung des Landes. Und sieben Wehen ruft er über den Pharisäern aus. Und das sind sieben Wehen über verschiedene Sünden. Aber diesen sieben Wehen formen einen Kreis. Denn die erste und die siebte Sünde ist genau die gleiche. In Vers 13 finden wir die erste Wehe:

    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, lasst ihr nicht hineingehen.

    Aus zwei Gründen werden sie verurteilt. Erst mal das sie selber hingehen und den Anspruch des Messias ablehnten. Und zweitens das sie die ganze Nation in die Irre führten ebenso nämlich das auch die Nation der Messias ablehnen wurde. Und diese Wehe stimmt überein mit den Versen 29 bis 36: der siebten Wehe. Hier sagt er ihnen nämlich das sie nicht nur zur Verantwortung gezogen werden das sie den Anspruch das Jesus der Messias ist ablehnten, vielmehr werden sie sogar Schuldig erklärt für al das Blut der alttestamentlichen Propheten die abgelehnt worden waren. Denn alles das was die Propheten über den Messias sagen konnten war bereits prophezeit worden. So schließt die Ablehnung des Messias die Ablehnung der prophetischen Aussagen der alttestamentlichen Propheten mit ein. Und so werden sie ebenso zur Verantwortung gezogen dafür dass sie die ganzen alttestamentlichen Propheten auch ablehnten. Dazu lesen wir ein Mal den Vers 36:

    Wahrlich ich sage euch, dass solches alles wird über dies Geschlecht kommen.

    Ebenso finden wir hier wiederum die Betonung wie wir gerade gelesen haben: über dieses Geschlecht.

    Was wir bisher hauptsächlich untersucht haben ist folgendes: Es waren die Leiter des Volkes die Jesus Anspruch das er der Messias sei ablehnten auf Grundlage das er Dämonen besessen sei. Und das führte zu der eigentliche Grundlage des zweiten Kommens. Und das führt uns nun zu den Punkt II auf unserem Übersichtblatt:

    II. Die Vorbedingungen für das zweite Kommen
    A. Die Grundlage

    1. 3.Mose 26, 40-42

    Und wir werden uns ganz schnell die fünf Schriftstellen auf der oberen Hälfte des Blattes anschauen. Und so las uns zunächst ein Mal schnell 3.Mose Kapitel 26 anschauen. In diesem Kapitel wird uns gezeigt was schließlich und endlich jüdische Geschichte werden wird. Die Verse 1 bis 39 waren schon erfüllt. Wir erkannten dass die Ablehnung des Messias in eine weltweite Zerstreuung der Juden enden wurde. In Vers 41 und 42 sagt er folgendes: Gott hat sich immer noch jeden Vorsatz genommen das er alle seine Bündnisse gegenüber Israel erhält, ganz besonderes al das was das verheißene Land betrifft. Den Genuss al dieser Verheißungen die gegeben wurden schließen die Vorbedingung mit ein die in Vers 40 gegeben wurden.

    Sie sollten nämlich ihre eigene Schuld und der Schuld ihre Väter bekennen. Wir finden dass das Wort Schuld hier in Singular steht. Es ist eine ganz spezifische Sünde. Es ist eine Sünde die durch ihre Väter vollzogen wurde. Welche besondere Sünde die ihre Väter begangen hatten muss hier bekannt werden? Bevor sie die ganzen Vorzügen des Bündnisses Gottes mit seinem Volk wirklich auch genießen konnten.

    2. Jeremia 3, 11-18

    So las uns nun dazu zu Jeremia Kapitel 3 kommen. In den Versen 14 bis 18 zählt der Schreiber einige der Vorzüge auf die die Juden haben werden wenn sie in das messianische Reich einziehen werden. Aber die ganzen Segnungen die in den Versen 14 bis 17 beschrieben sind, setzen die Bedingung voraus die in Vers 13 niedergeschrieben wurde. Nur bekenne deine Schuld. Auch hier wiederum ist dieser Begriff Schuld in der Einzahl, in Singular und ganz spezifisch gemeint. Eine ganz besondere Sünde, eine ganz besondere Schuld muss bekannt werden bevor sie die ganzen Vorzüge des messianischen Reiches erfahren konnten.

    3. Sacharja 12, 10

    Und so lass uns nun Sacharja Kapitel 12 aufschlagen. Die letzten Kapitel von Sacharja formen eine große Einheit. Kapitel 13 beschreibt die Reinigung von Israel von al ihren Sünden. Und Kapitel 14 beschreibt das messianische Reich und die Wiederkunft. Die prophetischen Aussagen, die wir in Kapitel 13 und 14 finden setzen die Bedingung die in Kapitel 12 Vers 10 niedergeschrieben ist, voraus. Und da steht:

    Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets; und sie werden mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind.

    Bevor diese Reinigung wie wir beschrieben finden geschehen konnte und bevor überhaupt auch so dieser Wiederkunft und das Aufrichten des messianischen Reiches wie wir es in Kapitel 14 beschrieben finden, in Existenz kommen kann, muss zunächst einmal die Bedingung erfüllt werden die wir in Kapitel 12 Vers 10 lesen das sie auf dem schauen werden die sie zerstochen haben. Sie müssen hingehen und über dem den sie zerstochen haben weinen und wehklagen wie über einen erstgeborenen Sohn. Es sei den das diese Bedingung aus Kapitel 12 Vers 10 erfüllt ist, werden die Kapitel 13 und 14 nicht erfüllt werden.

    4. Hosea 5, 15

    Und last uns einmal Hosea Kapitel 5 anschauen. Gott redet durch das ganze Kapitel hindurch. Und Gott redet immer noch bis wir zum Vers 15 kommen:

    Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn’s ihnen übel geht, so werden sie mich suchen und sagen: …

    Bevor man zur einen Platz wieder zurückkehren kann muss man diesen Platz erst mal verlassen haben. Und hier sagt Gott das er zurückkehren wird zur seinem Platz. Und Gottes Platz ist der Himmel natürlich. Und bevor er zurückkehren kann muss er ihn erst mal verlassen haben oder? Wann hat Gott den Himmel verlassen? Bei der Menschwerdung. Als Gott Mensch wurde in der Person Jesus Christus. Und wenn nun keine Anklage gegen ihn begangen werden wurde dann konnte er auch wieder in den Himmel zurückkehren. Und auch hier finden wir wiederum wie die Übertretung in Einzahl, in Singular steht. Und so steht hier in Grunde genommen das er nicht auf die Erde zurückkehren wird bis diese besondere Schuld nicht bekannt ist. Und so wird hier gesagt bis dieser Zeit kommt müssen sie ihn ernsthaft suchen.

    5. Matthäus 23, 37-39

    Also verliert nicht das Buch Hosea, hält einfach mal einen Finger rein. Und last uns Matthäus 23 aufschlagen dazu. Wir hatten vorher gesehen das die ganzen Zeichen die Jesus getan hat dazu führten das die Nation Israel den Anspruch das Jesus der Messias sei ablehnte. Er redet immer noch zu ihnen in den Versen 37 bis 39. In Vers 37 fasst er sein Dienst für die Nation Israel zusammen. Er wollte gerne seine messianischen Hände über Jerusalem ausstrecken um diese Stadt zu bewahren aber sie wollten ihm nicht akzeptieren und haben es auch nicht. Und so wird auch das Haus, der Tempel nämlich, verlassen sein bis er völlig Einöde daliegt. Und nun beachtet einmal was wir hier in Vers 39 lesen:

    Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!

    Diese Aussage „Gepriesen“ (Gelobt) hier hat im jüdischen eine ganz besondere Bedeutung. Es war ein messianischer Gruß. Wenn der Messias kommen wurde, sollte er mit diesen Worten willkommen geheißen werden. Und aus diesem Grund begrüßt ihn die Volksmenge beim Einzug auf dem Esel in Jerusalem mit diesen Worten. Nun redet er hier zu den Führern des Volkes, nicht zu dem Volk selbst. Und so sagt er den Führern des Volkes sie werden ihn nicht sehen es sei den das sie ihn grüßen werden wie man den Messias grüßt. Genau in der gleichen Weise wie die jüdische Leiter des Volkes die Nation selber dazu führten das sie den Messias ablehnten, sollte auch die Leitung des jüdischen Volkes nun das ganze Volk dazu führen das sie den Messias in den messianische Weise grüßen sollten.

    II. Die Vorbedingungen für das zweite Kommen
    B. Zusammenfassung

    Und nun kommen wir auf der zweiten Seite zu B eine Zusammenfassung die Erfüllung das erste und das zweite Element. Zwei Dinge müssen geschehen. Zuerst einmal müssen sie die nationale Sünde bekennen. Das sie den Messias auf der Grundlage das er Dämonen besessen sei abgelehnt haben. Aber zweitens müssen sie ihn auch eindringlich Bitten das er wiederkommen mag. Und sie müssen um ihn Wehklagen wie man um einen gestorbenen Erstgeborenen wehklagt. Es sei den das diese beiden Bedingungen erfüllt werden, wird es kein Wiederkunft Christi geben.

    II. Die Vorbedingungen für das zweite Kommen
    C. Die Erfüllung – Hosea 6, 1-3

    Und so schlagen wir wieder Hosea auf. Die erste drei Verse in Hosea 6 sind eine Antwort auf das was wir in Hosea Kapitel 5 Vers 15 gelesen haben. In Kapitel 5 Vers 15 sagt er das er nicht zurückkommen wird, es sei denn das sie ihre Übertretung, ihre Schuld bekennen werden. In den ersten drei Versen von Kapitel 6 finden wir diese positive Reaktion. Es ist ein Aufruf, ein Ruf der Leiter des Volkes für eine nationale Buße. Und wir wollen diese drei Verse lesen:

    Kommt, wir wollen wieder zum HERRN; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Er macht uns lebendig nach zwei Tagen; er wird uns am dritten Tag aufrichten, dass wir vor ihm leben werden. Dann werden wir acht darauf haben und fleißig sein, dass wir den HERRN erkennen. Denn er wird hervorbrechen wie die schöne Morgenröte und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Spätregen, der das Land feuchtet.

    1. Das erste Element Jesaja 53, 1 – 9

    In der letzten Tage der Trübsalzeit werden die Leiter des Volkes erkennen was sie eigentlich zu tun haben. Sie werden die ganze Nation zur Buße aufrufen. Und wenn das gesehen wird werden die letzte drei Tage vor seinem zweiten Kommen ablaufen. Während der ersten zwei Tage werden sie ihre nationale Sünde bekennen. Und sie brauchen dazu die Worte aus Jesaja 53 die erste neun Verse. Denn das sind die Worte die Israel als Nation gebraucht als Bekenntnis zur ihre Buße das sie der Messias abgelehnt haben. Und damit haben sie den ersten Teil, die erste Bedingung erfüllt die erfüllt werden muss damit er wiederkommen kann. Und dann am dritten Tag wird die ganze Nation gerettet werden. Und dann werden sie eindringlich der Messias für seine Rückkehr bitten. Und so werden sie dazu in diese eindringliche Bitte die Worte aus den letzten drei Bibelstellen die wir hier auf unseren Überschichtblatt haben gebrauchen: Jesaja 64, Psalm 79 und Psalm 80.

    2. Das zweite Element Jesaja 64, Psalm 79, Psalm 80.

    Und wenn dann die ganze Nation ihn eindringlich bitten wird, dann wird er wiederkommen. Und das ist eine nationale Bedingung die erfüllt werden muss damit Jesus Christus wiederkommen kann. Sobald wir dass verstanden haben, haben wir zwei sehr wichtige Dinge verstanden. Wir verstehen damit auch das biblische Fundament für den ganzen Antisemitismus. Und wir werden auch verstehen warum der Satan ein ganz besonderes Interesse zur Attacke gegen Israel hat. Satan weiß natürlich das mit dem Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu Christi, seine Kariere beendet sein wird. Ebenso weiß er auch das Jesus nicht zurückkommen wird, es sei denn das die Juden als Nation Jesus bitten werden überhaupt zu kommen. Und aus diesem Grund führt er einen besonderen Krieg gegen die jüdische Nation. Und wenn er das also verhindern kann dass die Juden Jesus eindringlich bitten überhaupt zu kommen, wird Jesus gar nicht kommen. Aus diesem Grund gab es die Kreuzzüge. Aus diesem Grund gab es die russischen Pronomen. Aus diesem Grund gab es den Holocaust. Aus diesem Grund finden wir was nun auch Offenbarung 12 sagt. Sobald die Welt sich in diese Trübsalzeit befindet, weiß Satan dass er nur noch weinig Zeit übrig hat.

    Und so wird er alle seine Energie aufwenden um die jüdische Nation jetzt zu vertilgen um damit noch die Wiederkunft Jesu Christi zu vereiteln. Zu letzten Endes: Antisemitismus: Nur ein Strategie des Teufels um die Wiederkunft Jesu Christi zu verhindern oder zu verzögern.
    Und die zweite Sache die wir erkennen können ist die Wichtigkeit das Evangelium der jüdischen Nation mitzuteilen. Und wir finden schon wie die Apostel zunächst einmal den Auftrag hatten zuerst zu den Juden und dann zu den Griechen zu gehen. Jede Missionsarbeit die Missionsarbeit unter Juden vernachlässigt, ist der Missionsbefehl Jesu nicht wirklich gehorsam. Die Gemeinde ist nicht heraus gerufen Gelder zu sammeln damit die Juden Russland verlassen können um nach Israel zu ziehen. Vielmehr ist die Gemeinde herausgefordert Geld zu gebrauchen um Missionsarbeit zu treiben damit Juden heraus gerettet werden um zur Messias zu kommen wo immer sie sich befinden. Weil der Glaube durch die Predigt kommt und die Predigt durch das Wort Gottes. Und sie müssen das Evangelium zuerst einmal kennen bevor sie Glauben können.

    (Und noch einige kurze Ansagen bevor wir nun zu Ende kommen. Wenn ihr nicht hier ward als ich etwas über die Ariel Ministries erzählt habe, dann greift euch diese Broschüre hier die dar vorne in Foyer ausliegt. Und wenn ihr einige Kassetten, Bänder oder auch Schriften erhalten möchtet die diese Lehre aus jüdischer Perspektive euch weitergeben, schaut euch dort vorne eine Bestellliste an. Sehr viel davon ist auch in Deutsch erhältlich. In Foyer findet ihr ebenso eine Liste von al den Dingen die auch in Deutsch erhältlich sind, ihr könntet es dort ankreuzen und bestellen. Und es gibt verschiedene Orte in Deutschland wo man dann diese Kassetten oder Schriften bestellen oder beziehen kann. Wir haben ebenso eine Lehrarbeit die wir durch unseren Rundbrief vollziehen. Dies ist der englische Rundbrief aber es gibt auch eine deutsche Ausgabe dieses Rundbriefes. In jeden Rundbrief bearbeiten und behandeln wir ein besonderes Thema. Und wenn ihr also unseren Rundbrief erhalten möchtet, könnt ihr so ein Bestellkupon ausfüllen und dann wird ihr einen in Deutsch bekommen oder in Englisch je nach dem. Füllt einfach diesen Kupon aus und gebe ihn mir persönlich oder legt ihn dort auf dem Tisch. …)

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