David erntet, was er gesät hat

aus der Reihe “Gottes Strenge” – Teil 1


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Comments

  • Jule sagt:

    Sie müssen aufpassen, wie Sie Ihre Geschäftspartner, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden behandeln. Sie nehmen vielleicht ein paar Abkürzungen und machen schnell Fortschritte, aber das, was Sie säen, wird Ihnen wieder begegnen.

    Und wenn es zurückkommt, kommt es doppelt und dreifach zurück. Wie wir andere Menschen behandeln, in persönlichen Beziehungen, in der Ehe und auf anderen Ebenen, kommt auf uns zurück!

    Dahinter steht ein Gesetz, dem sich niemand von uns entziehen kann.

    Bedenken wir das gemeinsam… schauen Sie sich mit mir ein weiteres Beispiel an: 2.Samuel 23.

    Ich werde jetzt kurz über David sprechen. Im 2.Samuel, Kapitel 23 finden wir eine Auflistung, und zwar eine wichtige!

    2.Samuel 23:8
    „Dies sind die Namen der Helden Davids…“

    Sie werden aufgezählt und einige ihrer Heldentaten. Die genannten Männer sind die ehrenhaftesten, berühmtesten und beliebtesten Männer in ganz Israel. Jeder ist David gegenüber total loyal und David kennt jeden von ihnen. Vor diesem Hintergrund schauen Sie sich den letzten Mann an, der in Vers 39 aufgelistet wird.

    2.Samuel 23:39
    „Uria, der Hetiter. Das sind zusammen siebenunddreißig.“

    Dieser Mann Uria war einer der besten Männer Davids: Ein loyaler und berühmter Mann, ein mächtiger Krieger, jemand, der jederzeit für David sein Leben lassen würde. David wusste das.

    Gehen Sie im selben Buch zu Kapitel 11 zurück. Die Armee ist zum Kampf ausgerückt. David bleibt in Jerusalem zurück und in Vers 2, im 2.Samuel 11:2 steht:

    2.Samuel 11:2-5
    „Und es geschah zur Abendzeit, dass David von seinem Lager aufstand und sich auf dem Dach des Königshauses erging. Da sah er vom Dach aus eine Frau baden. Die Frau aber war von sehr schönem Aussehen. Und David sandte hin und erkundigte sich nach der Frau. Und man sagte: Ist das nicht Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters? Da sandte David Boten hin und ließ sie holen. Und sie kam zu ihm, und er lag bei ihr. Sie hatte sich aber gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. Und die Frau wurde schwanger. Und sie sandte hin und berichtete es David und sagte: Ich bin schwanger.“

    David überlegt sofort, wie er das Ganze vertuschen kann. Er benachrichtigt Joab und sagt: „Sende Uria aus der Schlacht zu mir.“ Uria kommt zum Palast. David sagt: „Ich habe dich hergerufen. Wie geht es dir, Uria?“ „Nun, gut, Hoheit.“ „Wie geht es Joab?“ „Nun, ihm geht es gut.“ „Wie läuft die Schlacht?“ „Es geht gut voran, mein Herr.“ David sagt: „In Ordnung, geh nach Hause, morgen schicke ich dich wieder in die Schlacht.“ Aber statt nach Hause zu seiner Frau zu gehen, schläft Uria mit den Knechten auf Davids Veranda. David erfährt davon… und David hatte sogar ein Geschenk nach Hause geschickt. Er ruft Uria und sagt: „Warum hast du nicht zuhause bei deiner Frau geschlafen?“

    Uria sagte: „David, das wäre nicht in Ordnung! Meine Brüder setzen ihr Leben aufs Spiel und schlafen auf offenem Feld. So etwas würde ich nie tun und meine Brüder dadurch entehren! Sollte ich bei meiner Frau liegen, während meine Brüder ihr Leben aufs Spiel setzen? Erst wenn Sie zu ihren Familien zurückkehren, werde ich zu meiner Familie gehen!“

    Was für eine Loyalität! Und David denkt vielleicht: „Du schläfst nicht mit deiner Frau? Ich tat es!“

    Also dachte David: „Das funktioniert nicht.“ Er sagt: „Bleib noch einen weiteren Tag hier und dann schicke ich dich zurück.“ David lässt ihn am nächsten Abend wieder kommen, macht ihn betrunken und denkt: „Gut, jetzt habe ich ihn etwas kleingekriegt. Jetzt wird er zu seinem Haus torkeln, mit seiner Frau schlafen und denken, das Baby wäre von ihm.“ Aber Uria, der, wie gesagt, ein absolut integerer und ehrenwerter Mann war, schläft wieder bei Davids Knechten auf der Veranda und geht nicht zu seiner Frau. David sagt: „Das klappt alles nicht.“ Also schreibt er einen Brief, versiegelt ihn, gibt ihn Uria und sagt: „Gib ihn Joab, wenn du wieder in den Kampf ziehst. Danke, dass du gekommen bist.“

    Er gibt ihn Joab. Joab, der große General, öffnet ihn. Dort steht: „Töte Uria. Setzte ihn dort ein, wo die Schlacht am heftigsten ist und lass alle anderen abrücken, damit er stirbt.“ Und Joab tut das. Als David mitbekommt, dass Uria tot ist, nimmt er sich Batseba zur Frau. Er denkt: „Gut, es ist vertuscht. Niemand wird davon erfahren.“

    Das Baby wird geboren und dann kommt eines Tages der Prophet Nathan zu David und sagt: „In Israel ist etwas passiert, was du erfahren musst.“ Er sagt: „Es gibt einen Mann, der sehr arm ist und nur ein kleines Lamm hat. Es ist wie eins seiner Kinder. Es hat aus seiner Tasse getrunken und kam in sein Haus.“ Das ging David sofort zu Herzen. Er war ein Hirte. David wusste, dass ein Hirte da draußen auf den Feldern seine Schafe liebt. Jedes einzelne hat einen besonderen Charakter und man gibt jedem einen Namen. Und David sagte: „Ja, ja, was ist dann passiert?“ Er sagt: „Nun, sein Nachbar, ein wirklich reicher Mann… der viele Herden hat… bekommt Besuch. Und statt ein Schaf oder eine Ziege aus seinen Beständen, seinen Herden, zu nehmen, geht er zu dem armen Nachbarn, nimmt sein einziges kleines Lamm weg, tötet es und setzt dann die Mahlzeit seinem Gast vor.“ David ist außer sich und sagt: „Der Mann, der das getan hat, wird sterben!“ Nathan sagt: „Gut, du bist das! Du bist dieser Mann, David.“ Wir steigen in Kapitel 12 ein. Das ist sehr ernüchternd.

    2.Samuel 12:7-14
    „Da sagte Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt, und ich habe dich aus der Hand Sauls gerettet, und ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben und die Frauen deines Herrn in deinen Schoß und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben. Und wenn es zu wenig war, so hätte ich dir noch dies und das hinzugefügt. Warum hast du das Wort des Herrn verachtet, indem du tatest, was böse ist in seinen Augen? Uria, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen. Ihn selbst hast du ja umgebracht durch das Schwert der Söhne Ammon. Nun denn, so soll das Schwert von deinem Haus auf ewig nicht weichen, dafür, dass du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, damit sie deine Frau sei. So spricht der Herr: Siehe, ich lasse aus deinem eigenen Haus Unglück über dich erstehen und nehme deine Frauen vor deinen Augen weg und gebe sie deinem Nächsten, dass er bei deinen Frauen liegt vor den Augen dieser Sonne! Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dies tun vor ganz Israel und vor der Sonne! Da sagte David zu Nathan: Ich habe gegen den Herrn gesündigt. Und Nathan sagte zu David: So hat auch der Herr deine Sünde hinweg getan, du wirst nicht sterben. Nur weil du den Feinden des Herrn durch diese Sache Anlass zur Lästerung gegeben hast, muss auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben.“

    Alles, was Nathan David geweissagt hat, ist geschehen. Unglück aus dem eigenen Haus: Einer seiner Söhne, Amnon, vernarrte sich in seine Halbschwester, Tamar. Er vergewaltigt sie brutal und wirft sie hinterher hinaus. Nachdem er sie vergewaltigte, hasste er sie. Nun, ihr Bruder Absalom bringt Amnon um. Das brach Davids Herz. Vergewaltigung, Inzest und Mord geschehen in seiner eigenen Familie! Und dann reißt Absalom das Reich an sich und vertreibt David. Und Absalom baut ein großes Zelt auf dem Dach auf, holt sich alle Konkubinen Davids, seine Frauen, wie es hier steht, und schläft mit allen vor den Augen von ganz Israel. Und das Kind stirbt, wie Nathan es sagte. David erntete, was er gesät hat. Dort steht, dass der Herr es tat, aber nur indem Er das Gesetz in Kraft setzte, dass wir ernten, was wir säen. Sünde bringt unweigerlich Gericht mit sich.

    Vielleicht sagen Sie: „Stand dort nicht, dass der Herr David vergeben und seine Sünde hinweg getan hat?“ Ja, aber bedenken Sie Folgendes: Erst nachdem David bloßgestellt worden ist, nicht weil David die Sache von sich aus bereinigte; nur weil Nathan ihn bloßstellte. Über ein Jahr lang verbarg David seine Sünde. Er hatte niemals vor, Buße zu tun! Seine Beziehung zu Gott war zerbrochen. Ein Jahr lang hatte er keine Beziehung zu Gott. Und es ging immer so weiter. Der Lauf der Dinge brachte mit sich, dass David jetzt die Frucht seiner Saat kosten musste. Dieses Gesetz wirkt unweigerlich.

    Wir hatten Nachbarn, die Feigenbäume in ihrem Garten hatten. Sie standen bis dicht an unserem Zaun und ständig fielen Blätter und Feigen auf unser Grundstück. Ich riss einige aus, die bereits Wurzeln schlugen, aber einen ließ ich stehen. Wissen Sie, scheinbar über Nacht stand ein 4 Meter hoher Feigenbaum, der Früchte brachte, auf unserem Grundstück. Und ich aß seine Früchte.

    So wirkt die Sünde. Es gibt einen Kreislauf. In Jakobus 1:15 steht, dass Sünde, wenn sie vollendet ist, Tod und Zerstörung bewirkt. Es ist ein Prozess. Sünde ist wie ein Same. Irrt euch nicht. Gott lässt sich nicht verspotten. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Gut, der Same fällt auf den Boden und wenn dieser Prozess nicht unterbrochen wird, wird er keimen, wachsen, erst zu einem Bäumchen und dann zu einem ausgewachsenen Baum werden. Und wenn er Frucht trägt, werden wir die Frucht essen. Gott gab uns in Seiner Barmherzigkeit ein Hilfsmittel, um den Kreislauf vom Samen bis zur Frucht zu unterbrechen, und zwar das Schuldbekenntnis und die Umkehr.

    Ich denke, wenn David irgendwann gesagt hätte: „Oh Gott, was habe ich getan? Vergib mir!“ und dann niedergefallen wäre und umgekehrt wäre, hätte die Schaufel den Samen oder das Pflänzchen ausgegraben. Aber als Nathan David entlarvte, war der Baum schon ausgewachsen und trug reife Früchte. Nathan sagte: „David, du wirst die Früchte essen.“ David kehrte ernsthaft um und Gott sagte:
    „Okay, ich kann dich nur vom Tod verschonen, so weit ist es nicht gegangen.“

    Gottes Barmherzigkeit führte dazu, dass Nathan diese Sünde aufdeckte, denn David hätte sie sonst mit dem Leben bezahlen müssen. Aber er musste die Früchte essen.

    Wir müssen Gottes Strenge und auch Seine Güte bedenken. Wissen Sie, im 1.Korinther 11:31 steht, wenn wir uns selbst richten würden, würden wir nicht gerichtet. Sich selbst richten bedeutet nicht, sich selbst zu schlagen und zu verdammen, es bedeutet umzukehren. Bekennen Sie Gott Ihre Sünden und kehren Sie dann um, indem Sie das Richtige tun. Und wenn Sie das tun, gebrauchen Sie diese Schaufel der Umkehr. Sie graben den Samen der Sünde aus. Dann hat er keine Chance mehr, sich voll zu entfalten und entsprechende Früchte in Ihrem Leben zu tragen.

    Erinnern Sie sich an meinen Feigenbaum? Ich hätte ihn sogar ausreißen können, als er bereits über einen Meter groß war… mitsamt der Wurzel hätte ich ihn ausreißen können. Aber als er 4 Meter groß war, war da nichts mehr zu machen! Die Frucht war da und zwar sehr reichlich. Das war ein indirektes Gericht Gottes und jeder von uns muss sich damit befassen.

    Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen etwas gebracht.

    Ich spüre gerade jetzt, dass ich einen meiner Zuschauer ansprechen soll. Sie machen in einem Bereich Ihres Lebens Kompromisse. Sie spüren, dass Gott an Ihrem Herzen arbeitet. Sie wissen, wenn Sie sich Ihm öffnen, müssen Sie ein paar schwere Entscheidungen treffen. Das wollen Sie jedoch nicht, weil Sie daran denken, was Sie alles aufgeben müssten. Freund, es ist nie verkehrt, Gott zu gehorchen. Sie bekommen weitaus mehr als Sie jemals aufgeben könnten. Also hören Sie: Gehorchen Sie Gott. Tun Sie, was Er Ihnen im Herzen sagt, selbst wenn es ein harter Einschnitt ist.

    Selbst wenn Sie darüber ein paar Tränen vergießen, wird Gott Ihnen weit mehr geben und Sie werden sehen, dass Ihr Leben gesegnet ist. Meine Zeit ist gleich um. Schreiben mir Sie ein paar Zeilen, ich würde gerne von Ihnen hören. Bis zum nächsten Mal.

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